Reinigungsroboter Industrie Marktübersicht
Desinfektionsroboter

Agora Robotics MUV UV-C-Desinfektionsroboter

Agora Robotics

mindestens 5 Stunden
Laufzeit
Kostenlose Beratung anfragen Marcel ruft Sie zeitnah zurück und klärt Ihre offenen Fragen — kostenlos, auch als Teststellung.

MUV ist ein autonomer mobiler Desinfektionsroboter, der Oberflächen und Raumluft mit hochenergetischem UV-C-Licht (UVGI) keimfrei macht – entwickelt für Krankenhäuser, Praxen, Labore, Pflegeeinrichtungen und öffentliche Gebäude, in denen manuelle Desinfektion Personal bindet und Lücken lässt. UV-C-Strahlung zerstört DNA und RNA von Bakterien, Viren und anderen pathogenen Mikroorganismen zuverlässig; MUV ergänzt damit fest installierte UV-C-Einheiten und Umluftsysteme um die flexible, fahrende Flächendesinfektion. Mit 5.200 Watt Gesamtleistung positioniert der Hersteller MUV als schnellsten UVGI-Desinfektionsroboter seiner Klasse: Rund 25 m² sind in etwa 10 Minuten desinfiziert, pro Raum spart der autonome Ablauf etwa 15 Minuten gegenüber manuell geführten Geräten.

Für die Navigation kombiniert MUV visuelles SLAM mit LiDAR und 3D-Tiefensensorik – insgesamt rund 20 Sensoren erfassen den Raum, erkennen Stufen und Hindernisse und lernen neue Objekte in der Umgebung dazu. Machine-Learning-Algorithmen berechnen die optimale Route und Bestrahlungsdauer je Fläche, die 360-Grad-Abstrahlung mit Parabolreflektor und UV-Vektorisierung vermeidet tote Winkel. Bedient wird der Roboter über eine Android-App mit Kartenansicht und Fernsteuerung; nach jedem Zyklus steht ein Bericht für die Hygienedokumentation bereit. Software-Updates kommen automatisch aus der Cloud, mehrere Roboter lassen sich per Flottenmanagement und 4G-Anbindung zentral betreiben.

06:30 Uhr, die Frühschicht schiebt Wäschewagen über den Stationsflur, während im nächsten Zimmer das Bett bereits frisch bezogen ist. Der Objektleiter schaut in der Android-App auf die Karte und sperrt den Bereich vor der Tür mit Hinweisschild ab. Der MUV fährt autonom ins leere Patientenzimmer, gibt optische und akustische Warnsignale und startet den UV-C-Zyklus. Auf dem Boden bleibt kein Film zurück – nur die stille Laufzeit, bis der Bericht für die Hygienedokumentation verfügbar ist.

Akutkrankenhaus (Bettenstation, Patientenzimmer-Flur)

Aus der Praxis

Passt der Agora Robotics MUV zu Ihrer Fläche?

6 durchgerechnete Einsätze des Agora Robotics MUV — inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.

Akutkrankenhaus (Bettenstation, Patientenzimmer-Flur) Patientenzimmer-Desinfektion im Krankenhaus zwischen Entlassung und Neuaufnahme Für Patientenzimmer mit häufigem Turnover kann ein UV-C-Desinfektionsroboter standardisierte Zyklen liefern und automatisch dokumentieren. Die Plausibilität hängt hier vor allem an der Desinfektionsleistung (25 m² in 10 Minuten) und daran, dass der Bereich während des UV-C-Betriebs frei von Personen bleibt.
Patientenzimmer-Desinfektion im Krankenhaus zwischen Entlassung und Neuaufnahme

06:30 Uhr, die Frühschicht schiebt Wäschewagen über den Stationsflur, während im nächsten Zimmer das Bett bereits frisch bezogen ist. Der Objektleiter schaut in der Android-App auf die Karte und sperrt den Bereich vor der Tür mit Hinweisschild ab. Der MUV fährt autonom ins leere Patientenzimmer, gibt optische und akustische Warnsignale und startet den UV-C-Zyklus. Auf dem Boden bleibt kein Film zurück – nur die stille Laufzeit, bis der Bericht für die Hygienedokumentation verfügbar ist.

Ausgangslage

Nach Entlassungen müssen Zimmer zügig wieder belegbar sein. Manuelle Wischdesinfektion bleibt Pflicht, bindet aber Personal und lässt bei Zeitdruck Lücken in der Wiederholbarkeit und Dokumentation. Zusätzlich wird ein standardisiertes Verfahren gesucht, das außerhalb der Patientenzeiten laufen kann und Berichte für interne Hygieneprozesse liefert.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Reinigungskraft führt die reguläre Unterhalts- bzw. Abschlussreinigung durch (sichtbare Verschmutzungen entfernen), räumt lose Gegenstände aus dem direkten Bestrahlungsbereich und öffnet – falls hygienisch zulässig – Schranktüren nur dort, wo Oberflächen erreicht werden sollen. Einlernen: Der Objektleiter legt in der Android-App den Raum als Einsatzgebiet an und definiert Sperrzonen (z. B. Bereiche, in denen der Roboter nicht anfahren soll). Tagesbetrieb: Nach Zimmerfreigabe fährt MUV autonom in das leere Zimmer, nutzt visuelles + LiDAR-SLAM und die rund 20 Sensoren zur Hindernis- und Stufenerkennung, und berechnet Route sowie Expositionsdauer. Während des Zyklus bleibt der Raum gesperrt; bei Personenerkennung greift das 3-stufig redundante Sicherheitssystem mit optischer und akustischer Warnung. Nach Zyklusende wird automatisch ein Bericht erzeugt; das Personal übernimmt anschließend manuelle Nacharbeiten in Schattenzonen (z. B. hinter Bettgestell/unter Ablagen), bevor das Zimmer wieder übergeben wird. Störungen: Betritt jemand den Raum, wird der Ablauf unterbrochen; der Objektleiter kann über die App fernübernehmen und nach Räumung fortsetzen.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Taktung passt zu typischen Zimmergrößen, weil der Hersteller ca. 25 m² in 10 Minuten angibt und damit ein einzelnes Zimmer in einem definierten Zyklus abgearbeitet werden kann. Die Akkulaufzeit von mindestens 5 Stunden erlaubt mehrere Zimmer am Stück innerhalb einer Schicht, ohne dass Wasser oder Chemie nachgefüllt werden müssen. Für Krankenhausumgebungen relevant sind die ozonfreien UV-C-Lampen (keine Ozonemission) sowie die automatische Berichtserstellung je Desinfektionszyklus zur Hygienedokumentation. Navigation über visuelles + LiDAR-SLAM und rund 20 Sensoren unterstützt den autonomen Betrieb in wechselnden Zimmerlayouts; die 360°-Abstrahlung mit Parabolreflektor adressiert wechselnde Möblierung, ersetzt aber keine manuelle Behandlung von Schattenbereichen.

Die Rechnung

Annahme: 12 Patientenzimmer mit je 25 m². Fläche gesamt: 12 × 25 m² = 300 m². Desinfektionsleistung: 25 m² in 10 Minuten → 300 m² / 25 m² × 10 Minuten = 120 Minuten (≈ 2 Stunden). Laufzeitcheck: 2 Stunden < mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit. Zusatzeffekt (Herstellerangabe): Zeitersparnis ca. 15 Minuten pro Raum → 12 × 15 Minuten = 180 Minuten (≈ 3 Stunden) gegenüber manuell geführten UV-Geräten, falls diese bisher eingesetzt wurden.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht geeignet, wenn Patientenzimmer während des UV-C-Zyklus nicht sicher freigeräumt und gesperrt werden können (Publikums-/Patientenverkehr, Personalwechsel, Notfälle).
  • Nicht geeignet als Ersatz für manuelle Reinigung/Wischdesinfektion: UV-C wirkt nur dort zuverlässig, wo Oberflächen im Strahlungsfeld liegen; Verschmutzungen und Schattenzonen bleiben ein manuelles Thema.
  • Vorab vor Ort zu prüfen: Türdurchfahrten, Rangierflächen und Aufzugnutzung, da im Datenblatt keine Abmessungen und kein Gewicht genannt sind.
Getroffene Annahmen
  • Uhrzeit in der Szene: 06:30
  • Anzahl Patientenzimmer pro Durchlauf: 12
  • Zimmerfläche je Patientenzimmer: 25 m²
Zahnarztpraxis / ambulante Behandlungseinheit UV-C-Zyklus in der Zahnarztpraxis in der Mittagspause für Behandlungsräume In kleineren Behandlungszimmern kann der UV-C-Roboter als zusätzlicher standardisierter Schritt zwischen Behandlungsblöcken eingesetzt werden. Die Rechnung basiert auf 25 m² in 10 Minuten und darauf, dass während der UV-C-Bestrahlung niemand im Raum ist.
UV-C-Zyklus in der Zahnarztpraxis in der Mittagspause für Behandlungsräume

12:10 Uhr, die Behandlungseinheit ist abgearbeitet, Instrumente sind abgedeckt und der Stuhl ist leer. Die Assistenz schließt die Tür, stellt das Warnschild und startet den nächsten Raum in der Android-App. Der MUV rollt an der Einheit vorbei, stoppt kurz vor einem Hocker und korrigiert seine Route. Nach dem Zyklus liegt der Bericht in der App bereit, während die Assistenz parallel Material für den Nachmittag vorbereitet.

Ausgangslage

Zwischen Behandlungsblöcken besteht Druck, Räume schnell wieder nutzbar zu machen. Neben der vorgeschriebenen manuellen Aufbereitung wird ein ergänzender, wiederholbarer Desinfektionsschritt gesucht, der ohne zusätzliches Personal am Gerät läuft und dokumentiert werden kann.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Das Praxisteam führt die vorgeschriebene manuelle Reinigung/Desinfektion der Kontaktflächen durch und entfernt/ordnet bewegliche Kleinteile so, dass der Roboter sicher fahren kann und typische Schattenstellen reduziert werden. Einlernen: Einmalig wird jeder Behandlungsraum in der App kartiert; Sperrzonen werden dort gesetzt, wo der Roboter nicht anfahren soll (z. B. sehr enge Bereiche zwischen Schrank und Stuhl). Täglicher Zyklus: In der Mittagspause werden die Behandlungsräume nacheinander gesperrt, MUV fährt autonom, plant Route und Expositionsdauer KI-basiert und nutzt die 3-stufig redundante Personenerkennung mit optischer/akustischer Warnung. Das Team arbeitet währenddessen außerhalb der Räume weiter (z. B. Material, Dokumentation). Nach jedem Raum erzeugt MUV einen Bericht; auffällige Bereiche (Schatten hinter dem Stuhl, unter Ablagen) werden vom Team ergänzend manuell bearbeitet. Störungen: Wenn die Tür geöffnet wird oder jemand eintritt, wird der Prozess unterbrochen; über die App kann der Lauf nach Räumung fortgesetzt werden.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Desinfektionsleistung von ca. 25 m² in 10 Minuten passt zu typischen Praxisräumen im kleinen bis mittleren Flächenbereich, sodass mehrere Räume in einer kurzen Zeitspanne nacheinander abgearbeitet werden können. Die ozonfreien UV-C-Lampen (keine Ozonemission) sind für Innenräume ohne zusätzliche Lüftungsanforderungen relevant. Über die Android-App und die automatische Berichtsfunktion je Zyklus kann die Praxis die Durchführung nachvollziehbar dokumentieren. Die Navigation über visuelles + LiDAR-SLAM und rund 20 Sensoren hilft bei häufigem Umstellen von Hockern/kleinen Wagen.

Die Rechnung

Annahme: 6 Behandlungsräume mit je 15 m², verfügbar als zusammenhängendes Zeitfenster von 60 Minuten (Mittagspause). Fläche gesamt: 6 × 15 m² = 90 m². Mit 25 m² in 10 Minuten: 90 m² / 25 m² × 10 Minuten = 36 Minuten. Zeitfenstercheck: 36 Minuten < 60 Minuten. Laufzeitcheck: 36 Minuten < mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht geeignet, wenn Behandlungsräume während des Zyklus nicht zuverlässig gesperrt werden können (laufender Patientenverkehr, häufiges Betreten).
  • Nicht geeignet, wenn die Praxis eine vollständige Flächendesinfektion in verwinkelten Bereichen erwartet: UV-C ist abhängig von Sichtlinien; Schattenzonen (unter dem Stuhl, hinter Möbelkanten) benötigen weiterhin manuelle Nacharbeit.
  • Vorab vor Ort zu prüfen: Türschwellen, sehr enge Durchfahrten und die Möglichkeit, den Roboter störungsfrei zu positionieren, da keine Abmessungen im Datenblatt angegeben sind.
Getroffene Annahmen
  • Uhrzeit in der Szene: 12:10
  • Anzahl Behandlungsräume: 6
  • Raumfläche je Behandlungsraum: 15 m²
  • Zeitfenster (Mittagspause): 60 Minuten
Laborbereich (Analytik, Probennahme- und Auswerteräume) Desinfektionsrunde in Analytik-/Laborräumen nach Schichtende mit Dokumentationspflicht In Laboren kann ein UV-C-Desinfektionsroboter als standardisierter Zusatzschritt nach der manuellen Reinigung eingesetzt werden, inklusive automatischer Zyklusberichte. Plausibel ist der Einsatz, wenn die Gesamtfläche der vorgesehenen Räume in die Akkulaufzeit (mindestens 5 Stunden) passt und die Räume während des UV-C-Betriebs leer bleiben.
Desinfektionsrunde in Analytik-/Laborräumen nach Schichtende mit Dokumentationspflicht

19:40 Uhr, die Laborarbeitsplätze sind abgedeckt und die letzten Proben sind im Kühlschrank verstaut. Der Objektleiter setzt in der App die Reihenfolge der Räume und kontrolliert auf dem Tablet die Sperrbereiche. Der MUV fährt in den ersten Raum, die Warnsignale laufen an, und der Bereich bleibt abgeschlossen. Nach dem Durchlauf wird der Zyklusbericht gespeichert, bevor der nächste Raum gestartet wird.

Ausgangslage

Laborräume erfordern nachvollziehbare Hygieneschritte und konsistente Abläufe. Manuelle Desinfektion bleibt zentral, ist aber stark personalabhängig und dokumentationsintensiv. Zusätzlich soll eine ozonfreie Desinfektionsmethode eingesetzt werden, die ohne Chemikalien nachgefüllt werden muss.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Das Laborteam reinigt nach Standard und räumt mobile Hindernisse (Rollhocker, kleine Tritte, Wagen) aus den Fahrwegen. Türen werden so organisiert, dass der Roboter Räume nacheinander abarbeiten kann, ohne dass Personen während der UV-C-Exposition eintreten. Einlernen: Der Objektleiter kartiert die Räume einmalig über die Android-App; für kritische Bereiche werden Sperrzonen definiert (z. B. empfindliche Geräteabstände). Betrieb: MUV navigiert autonom per visuellem + LiDAR-SLAM und nutzt die rund 20 Sensoren zur Hindernis- und Stufenerkennung; bei Personenerkennung greifen Warnung und Abschaltung über das 3-stufig redundante Sicherheitssystem. Nach jedem Raum wird automatisch ein Bericht erzeugt und für die Hygienedokumentation abgelegt. Personalrolle: Während MUV läuft, kann das Team Material auffüllen oder Dokumentation erledigen; nach dem Zyklus erfolgen gezielte manuelle Nacharbeiten in Schattenzonen (unter Labortischen, hinter Gerätefronten). Störungen: Bei neu platzierten Wagen lernt das System die Objekte in der Umgebung dazu; bei Fehlfahrt übernimmt der Objektleiter kurz per Fernsteuerung in der App.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Kombination aus autonomer Navigation (visuelles + LiDAR-SLAM) und rund 20 Sensoren passt zu Laboren mit häufig wechselnder Möblierung durch Wagen und Tritte. Die ozonfreien UV-C-Lampen (keine Ozonemission) sind für geschlossene Innenräume relevant, in denen Ozon vermieden werden soll. Die automatische Berichtsfunktion je Desinfektionszyklus unterstützt die geforderte Nachvollziehbarkeit. Die Leistungsangabe von ca. 25 m² in 10 Minuten erlaubt die Planung von Laborrunden innerhalb eines definierten Zeitfensters.

Die Rechnung

Annahme: 3 Laborräume mit je 40 m² plus 1 Vorraum mit 20 m²; verfügbares Zeitfenster nach Schichtende: 120 Minuten. Fläche gesamt: 3 × 40 m² + 20 m² = 140 m². Mit 25 m² in 10 Minuten: 140 m² / 25 m² × 10 Minuten = 56 Minuten. Zeitfenstercheck: 56 Minuten < 120 Minuten. Laufzeitcheck: 56 Minuten < mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht geeignet, wenn der Laborbetrieb keinen sicheren Personen-Ausschluss während der UV-C-Exposition zulässt (z. B. dauernde Nachtarbeiten in denselben Räumen).
  • Nicht geeignet, wenn eine lückenlose Behandlung aller Oberflächen ohne manuelle Nacharbeit erwartet wird: Unterbauten, Kabelschächte und Bereiche hinter Geräten bleiben potenzielle Schattenzonen.
  • Nicht geeignet, wenn Cloud-Updates/4G-Verbindungen organisatorisch ausgeschlossen sind und gleichzeitig ein zentrales Flottenmanagement gefordert wird (Kommunikationskonzept vorher klären).
Getroffene Annahmen
  • Uhrzeit in der Szene: 19:40
  • Anzahl Laborräume: 3
  • Fläche je Laborraum: 40 m²
  • Anzahl Vorräume: 1
  • Fläche Vorraum: 20 m²
  • Zeitfenster nach Schichtende: 120 Minuten
Pflegeeinrichtung (Speisesaal + Bewohnerzimmer, Nachtbetrieb) Nacht-Desinfektion in der Pflegeeinrichtung: Speisesaal und ausgewählte Bewohnerzimmer Für Pflegeeinrichtungen kann ein UV-C-Roboter nachts definierte Gemeinschaftsflächen und freigegebene Zimmer in standardisierten Zyklen abarbeiten. Entscheidend sind hier die Laufzeit (mindestens 5 Stunden) und die realistisch auswählbare Fläche, weil die UV-C-Exposition nur in personfreien Bereichen erfolgen darf.
Nacht-Desinfektion in der Pflegeeinrichtung: Speisesaal und ausgewählte Bewohnerzimmer

21:15 Uhr, im Speisesaal stehen die Stühle auf den Tischen, die Bodenreinigung ist durch und der Raum ist abgeschlossen. Die Nachtschicht markiert den Zugang, startet den Zyklus in der App und bleibt auf dem Flur. Der MUV fährt zwischen den Tischreihen, dreht an einer Engstelle und setzt den UV-C-Lauf fort. Nach dem Abschluss erscheint der Bericht in der App, bevor der Roboter zum nächsten, freigegebenen Zimmer weiterfährt.

Ausgangslage

In Gemeinschaftsbereichen und Zimmern werden ergänzende Desinfektionsmaßnahmen gesucht, die ohne chemische Nachfülllogistik auskommen und dokumentierbar sind. Gleichzeitig sind Personalressourcen nachts knapp; die Einrichtung möchte Tätigkeiten parallelisieren, ohne die Grundreinigung zu ersetzen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Spätschicht führt die reguläre Reinigung durch (Verschmutzungen entfernen), stellt Möbel so, dass Fahrwege frei sind, und legt fest, welche Zimmer für den Zyklus freigegeben sind (Bewohner nicht anwesend). Einlernen: Der Objektleiter kartiert Speisesaal und typische Zimmer in der Android-App und hinterlegt Sperrzonen (z. B. Bereiche mit sehr enger Möblierung). Nachtbetrieb: MUV arbeitet die geplanten Bereiche autonom ab, navigiert per visuellem + LiDAR-SLAM und nutzt die rund 20 Sensoren für Hindernisse und Stufen; bei Personenerkennung greift die 3-stufig redundante Sicherheitslogik mit optischer und akustischer Warnung und Unterbrechung. Personalrolle: Während MUV läuft, erledigt die Nachtschicht andere Aufgaben; nach jedem Zyklus wird der Bericht gespeichert. Anschließend erfolgt, falls nötig, gezielte manuelle Nacharbeit an Schattenstellen (z. B. unter Sitzmöbeln). Störungen: Wenn ein Bewohner oder Personal den Bereich betritt, wird der Zyklus gestoppt; nach Räumung wird per App fortgesetzt oder der Bereich aus der Route genommen.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Akkulaufzeit von mindestens 5 Stunden ermöglicht mehrere Bereiche in einer Nacht, ohne Zwischenladen einplanen zu müssen. Die Leistung von ca. 25 m² in 10 Minuten erlaubt eine planbare Abarbeitung von Speisesaal- und Zimmerflächen in klaren Zeitblöcken. Für Pflegeumgebungen ist die ozonfreie UV-C-Technik (keine Ozonemission) relevant. Die automatische Berichtserstellung je Zyklus hilft bei internen Nachweisen; die autonome Navigation und 360°-Abstrahlung unterstützen wechselnde Möblierungsstellungen, auch wenn Schattenzonen weiterhin manuell adressiert werden müssen.

Die Rechnung

Annahme: 1 Speisesaal mit 120 m² und 8 Bewohnerzimmer mit je 20 m²; verfügbares Nachtfenster: 240 Minuten. Fläche gesamt: 120 m² + 8 × 20 m² = 280 m². Mit 25 m² in 10 Minuten: 280 m² / 25 m² × 10 Minuten = 112 Minuten (≈ 1 Stunde 52 Minuten). Zeitfenstercheck: 112 Minuten < 240 Minuten. Laufzeitcheck: 112 Minuten < mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht geeignet, wenn Zimmer nicht personfrei gemacht werden können oder Bewohner/Personal den Zugang während der UV-C-Exposition nicht zuverlässig einhalten können.
  • Nicht geeignet, wenn die Einrichtung erwartet, dass UV-C die Grundreinigung ersetzt; organische Verschmutzung und verdeckte Bereiche müssen weiterhin manuell gereinigt/desinfiziert werden.
  • Nicht geeignet, wenn ein sehr hoher Anteil der Flächen stark verwinkelt und möbliert ist (viele Schattenbereiche), sodass der Mehrwert gegenüber konsequenter manueller Desinfektion gering ausfällt.
Getroffene Annahmen
  • Uhrzeit in der Szene: 21:15
  • Anzahl Speisesäle: 1
  • Fläche Speisesaal: 120 m²
  • Anzahl Bewohnerzimmer im Zyklus: 8
  • Fläche je Bewohnerzimmer: 20 m²
  • Verfügbares Nachtfenster: 240 Minuten
Öffentliche Verwaltung (Bürgeramt/Servicecenter) After-Hours-Desinfektion im Bürgeramt: Wartezone, Schalterhalle und Büros In publikumsintensiven Verwaltungsbereichen kann ein UV-C-Desinfektionsroboter nach Betriebsschluss definierte Zonen standardisiert abarbeiten und automatisch dokumentieren. Plausibel ist der Einsatz, wenn die geplante Gesamtfläche in das verfügbare Zeitfenster und in die Akkulaufzeit (mindestens 5 Stunden) passt.
After-Hours-Desinfektion im Bürgeramt: Wartezone, Schalterhalle und Büros

18:05 Uhr, die letzten Besucher sind raus, die Schalter sind heruntergefahren und der Sicherheitsdienst schließt die Glastür zum Wartebereich. Der Facility Manager startet in der Android-App die Route, während die Unterhaltsreinigung die Abfallbehälter leert und Stühle an die Seite stellt. Der MUV fährt in die Wartezone, die Warnsignale sind deutlich hörbar, und die Tür bleibt verriegelt. Nach dem Lauf liegt der Zyklusbericht bereit, bevor der Roboter in den nächsten, freigegebenen Raum wechselt.

Ausgangslage

Tagsüber ist eine UV-C-Exposition wegen Publikumsverkehr nicht möglich. Nach Schließung bleiben kurze Zeitfenster, in denen ergänzend zur Unterhaltsreinigung definierte Zonen desinfiziert werden sollen, ohne zusätzliches Personal am Gerät zu binden. Zudem wird eine nachvollziehbare Dokumentation je Durchlauf gewünscht.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Unterhaltsreinigung räumt lose Hindernisse (Stuhlgruppen, Aufsteller) aus den Hauptwegen und führt die reguläre Reinigung durch; der Facility Manager legt fest, welche Räume abgeschlossen und freigegeben sind. Einlernen: Die Bereiche (Wartezone, Schalterhalle, ausgewählte Büros) werden einmalig in der Android-App kartiert; Sperrzonen werden an kritischen Stellen gesetzt (z. B. sehr enge Schalterzwischenräume). Betrieb: Nach Schließung fährt MUV autonom, plant Route und Bestrahlungsdauer KI-basiert und nutzt die rund 20 Sensoren zur Hinderniserkennung. Während des UV-C-Betriebs bleibt der Bereich gesperrt; bei Personenerkennung greift das 3-stufig redundante Sicherheitssystem mit optischer/akustischer Warnung und Unterbrechung. Dokumentation: Nach jedem Raum wird automatisch ein Bericht erzeugt und für das Facility-Reporting abgelegt. Störungen: Bei umgestellten Wartezonenmöbeln wird der Raum durch die Sensorik neu erfasst; bei Blockaden übernimmt der Facility Manager kurz per App-Fernsteuerung und setzt den Lauf fort.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Leistungsangabe von ca. 25 m² in 10 Minuten ermöglicht die Planung eines festen After-Hours-Fensters. Mit mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit kann ein kompletter Abendblock ohne Zwischenladen stattfinden. Die automatische Berichtserstellung je Desinfektionszyklus ist für öffentliche Gebäude mit Nachweispflichten hilfreich. Navigation über visuelles + LiDAR-SLAM und rund 20 Sensoren passt zu wechselnder Möblierung und temporären Hindernissen im Wartebereich; 4G und Cloud-Updates unterstützen die zentrale Betreuung, wenn die IT dies zulässt.

Die Rechnung

Annahme: 1 Warte-/Schalterzone mit 200 m² plus 10 Büros mit je 20 m²; verfügbares After-Hours-Fenster: 180 Minuten. Fläche gesamt: 200 m² + 10 × 20 m² = 400 m². Mit 25 m² in 10 Minuten: 400 m² / 25 m² × 10 Minuten = 160 Minuten (≈ 2 Stunden 40 Minuten). Zeitfenstercheck: 160 Minuten < 180 Minuten. Laufzeitcheck: 160 Minuten < mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht geeignet, wenn das Gebäude nach Schließung nicht zuverlässig gegen Zutritt gesichert werden kann (Reinigungsverkehr, Sicherheitsrundgänge durch die Bereiche).
  • Nicht geeignet, wenn eine lückenlose UV-C-Exposition auf/unter allen Möbeln gefordert wird; Schattenzonen bleiben und müssen manuell nachgearbeitet werden.
  • Nicht geeignet, wenn der Listenpreis von 50.000 EUR netto im Verhältnis zur Einsatzhäufigkeit steht (wirtschaftliche Prüfung erforderlich).
Getroffene Annahmen
  • Uhrzeit in der Szene: 18:05
  • Fläche Warte-/Schalterzone: 200 m²
  • Anzahl Büros: 10
  • Fläche je Büro: 20 m²
  • Verfügbares After-Hours-Fenster: 180 Minuten
Schule (Klassentrakt, teilweiser Nachtbetrieb) Schule nach Unterrichtsschluss: UV-C nur für priorisierte Räume – nicht für das ganze Gebäude Schulen wirken als Einsatzfeld naheliegend, die Spezifikation begrenzt aber die realistisch abdeckbare Fläche pro Nacht: 25 m² in 10 Minuten und mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit setzen eine Obergrenze. Praktikabel ist daher ein priorisierter Ansatz (z. B. ausgewählte Klassenräume), nicht die Vollabdeckung eines gesamten Schultrakts.
Schule nach Unterrichtsschluss: UV-C nur für priorisierte Räume – nicht für das ganze Gebäude

22:30 Uhr, der Flur ist dunkel, nur das Licht am Ende des Gangs brennt, wo die Hausmeisterei die Türen kontrolliert. Der Facility Manager setzt in der App eine Route nur für die freigegebenen Klassenräume, die anderen bleiben abgeschlossen. Der MUV fährt in das erste Zimmer, Warnsignale laufen an, und der Raum bleibt während des Zyklus gesperrt. Nach dem Lauf wird der Bericht gespeichert, bevor der Roboter zum nächsten Raum weiterrollt.

Ausgangslage

Nach Unterrichtsschluss sind Räume frei, zugleich gibt es organisatorischen Druck, den Aufwand für zusätzliche Hygienemaßnahmen zu begrenzen. Die Schule sucht eine ergänzende, dokumentierbare Desinfektionsmaßnahme ohne Chemikalienlogistik. Gleichzeitig ist klar, dass nicht alle Räume jede Nacht in derselben Intensität behandelt werden müssen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Reinigung führt die reguläre Reinigung durch und räumt lose Stühle/Material aus Fahrwegen; der Hausmeisterdienst sorgt für Zutrittskontrolle und sperrt die zu desinfizierenden Räume. Einlernen: Die priorisierten Räume werden einmalig über die Android-App kartiert; Sperrzonen werden gesetzt (z. B. Bereiche mit sehr enger Bestuhlung oder empfindlichen Ausstellungsstücken). Nachtbetrieb: MUV fährt autonom von Raum zu Raum, nutzt visuelles + LiDAR-SLAM und die rund 20 Sensoren zur Hindernis- und Stufenerkennung und arbeitet mit 360°-Abstrahlung. Während des Zyklus bleibt der Raum leer; das 3-stufig redundante Sicherheitssystem reagiert auf Personenerkennung mit Warnung und Unterbrechung. Personalrolle: Während der Roboter läuft, kann das Personal andere Aufgaben im Gebäude erledigen; nach jedem Raum wird der Bericht gespeichert. Nacharbeit: Schattenzonen (unter Tischen, hinter Lehrerpult) werden bei Bedarf manuell behandelt. Störungen: Wenn Räume umgebaut werden (Tischgruppen), wird der Lauf per App überwacht; bei Blockaden erfolgt Fernübernahme.

Warum dieses Gerät hier passt

Für ausgewählte Klassenräume passt die Desinfektionsleistung von ca. 25 m² in 10 Minuten, weil sich einzelne Räume in planbaren Zeitblöcken abarbeiten lassen. Die Akkulaufzeit von mindestens 5 Stunden erlaubt einen Teilumfang pro Nacht ohne Zwischenladen. Ozonfreie UV-C-Lampen (keine Ozonemission) sind für geschlossene Innenräume relevant. Durch die automatische Berichtserstellung je Zyklus kann die Schule priorisierte Maßnahmen nachvollziehbar dokumentieren.

Die Rechnung

Annahme: Priorisiert werden 10 Klassenräume mit je 50 m² in einem Nachtfenster von 300 Minuten; der gesamte Trakt hätte 30 Klassenräume à 50 m². Priorisierte Fläche: 10 × 50 m² = 500 m² → 500 m² / 25 m² × 10 Minuten = 200 Minuten (≈ 3 Stunden 20 Minuten), Laufzeitcheck: 200 Minuten < mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit und 200 Minuten < 300 Minuten. Vollabdeckung Trakt (Einschränkung): 30 × 50 m² = 1.500 m² → 1.500 m² / 25 m² × 10 Minuten = 600 Minuten (≈ 10 Stunden) und damit > mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit; als nächtlicher Komplettdurchlauf mit einem Gerät nicht plausibel.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht geeignet, wenn die Schule eine vollständige Desinfektion eines großen Gebäudeteils in einer Nacht mit nur einem Gerät erwartet; die Leistungsangabe (25 m² in 10 Minuten) und mindestens 5 Stunden Akkulaufzeit begrenzen den Umfang.
  • Nicht geeignet, wenn Räume nicht sicher gegen Zutritt gesperrt werden können (Nutzungen am Abend, Vereine, sporadisches Betreten durch Personal).
  • Nicht geeignet, wenn Klassenzimmer stark zugestellt bleiben (viele Schattenzonen unter Tischen/Materialstapeln) und keine organisatorische Vorbereitung zum Freiräumen möglich ist.
Getroffene Annahmen
  • Uhrzeit in der Szene: 22:30
  • Anzahl priorisierte Klassenräume: 10
  • Fläche je Klassenraum: 50 m²
  • Nachtfenster: 300 Minuten
  • Anzahl Klassenräume im gesamten Trakt: 30

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Technische Daten – Agora Robotics MUV

UV-C-Gesamtleistung 5.200 W
Akkulaufzeit mindestens 5 Stunden
Desinfektionsleistung ca. 25 m² in 10 Minuten
Zeitersparnis ca. 15 Minuten pro Raum gegenüber manueller Desinfektion
Sensorik rund 20 Sensoren, u. a. LiDAR und 3D-Tiefenkamera mit Stufen- und Kollisionserkennung
Navigation autonomes visuelles + LiDAR-SLAM, KI-basierte Routen- und Expositionsplanung
Abstrahlung 360° mit Parabolreflektor und UV-Emissions-Vektorisierung
Sicherheitssystem 3-stufige Redundanz mit Personenerkennung, optische und akustische Warnung
Ozonemission keine (ozonfreie UV-C-Lampen)
Konnektivität 4G, automatische Cloud-Software-Updates, Flottenmanagement
Bedienung Android-App mit Kartenansicht, Fernübernahme der Route
Dokumentation automatischer Bericht je Desinfektionszyklus

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Häufige Fragen zum Agora Robotics MUV

Für welche Flächen eignet sich der Agora Robotics MUV?

Für den Agora Robotics MUV liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Akutkrankenhaus (Bettenstation, Patientenzimmer-Flur); Zahnarztpraxis / ambulante Behandlungseinheit; Laborbereich (Analytik, Probennahme- und Auswerteräume); Pflegeeinrichtung (Speisesaal + Bewohnerzimmer, Nachtbetrieb).

Wann ist der Agora Robotics MUV nicht die richtige Wahl?

Nicht geeignet, wenn Patientenzimmer während des UV-C-Zyklus nicht sicher freigeräumt und gesperrt werden können (Publikums-/Patientenverkehr, Personalwechsel, Notfälle). Nicht geeignet als Ersatz für manuelle Reinigung/Wischdesinfektion: UV-C wirkt nur dort zuverlässig, wo Oberflächen im Strahlungsfeld liegen; Verschmutzungen und Schattenzonen bleiben ein manuelles Thema. Vorab vor Ort zu prüfen: Türdurchfahrten, Rangierflächen und Aufzugnutzung, da im Datenblatt keine Abmessungen und kein Gewicht genannt sind.

Kann man den Agora Robotics MUV mieten statt kaufen?

Ja — die meisten Objekte mieten den Agora Robotics MUV im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.

Wer richtet den Agora Robotics MUV ein und übernimmt die Wartung?

Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.

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