Gausium Vacuum 40 Staubsaugerroboter
Gausium
Der Gausium Vacuum 40 ist ein autonomer gewerblicher Staubsaugerroboter mit 24 kPa Saugkraft und medizinischem H13-HEPA-Filter. Er kombiniert Saugen, Kehren und Staubwischen in einem Gerät, erkennt den Bodenbelag über 3D-Kameras und wechselt automatisch zwischen drei Saugmodi (leicht, mittel, tief). Die Zero-Distance-Kantenreinigung erreicht 0–20 mm Randabstand; ein Multi-Purpose-Diffuser-Kit für Raumbeduftung ist optional erhältlich.
Geeignet für Hochflor- und Niederflorteppiche, Beton, Naturstein, PVC/Vinyl, Keramikfliesen, Epoxy und Parkett — ideal für Hotels, Büros und Veranstaltungsflächen.
05:20 Uhr im 3. Obergeschoss: Die Frühschicht hat die Wäschewagen in Nischen gestellt, die Brandschutztüren stehen offen. Der Gausium Vacuum 40 setzt an der Sockelleiste an; die Seitenbürsten ziehen Staub aus der Kante, der Saugkopf folgt dem Teppich. Hinter der Maschine bleibt eine gleichmäßige Spur im Flor, während sie an Zimmertüren vorbeifährt. Der Objektleiter schaut auf dem Tablet, ob die Route ohne Stopps durchläuft, bevor die ersten Gäste Richtung Frühstück gehen.
Hotel (Flure/Lobby, überwiegend Teppich)Aus der Praxis
Passt er zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.
Hotel (Flure/Lobby, überwiegend Teppich) Hotel: Teppichflure und Lobby vor dem Frühstück
05:20 Uhr im 3. Obergeschoss: Die Frühschicht hat die Wäschewagen in Nischen gestellt, die Brandschutztüren stehen offen. Der Gausium Vacuum 40 setzt an der Sockelleiste an; die Seitenbürsten ziehen Staub aus der Kante, der Saugkopf folgt dem Teppich. Hinter der Maschine bleibt eine gleichmäßige Spur im Flor, während sie an Zimmertüren vorbeifährt. Der Objektleiter schaut auf dem Tablet, ob die Route ohne Stopps durchläuft, bevor die ersten Gäste Richtung Frühstück gehen.
Ausgangslage
Die manuelle Staubsauger-Reinigung in Fluren bindet in der Früh ein bis zwei Kräfte, während parallel Zimmer vorbereitet werden. Kanten entlang Sockelleisten und unter Heizkörpern werden häufig nur stichprobenartig nachgearbeitet. Gewünscht ist eine reproduzierbare Trockenreinigung vor dem Frühstücksfenster, ohne dass Personal dauerhaft am Gerät gebunden ist.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Gegenstände aus den Fluren (Türstopper, Prospektständer, Kabel) und stellt Wäschewagen so ab, dass Durchgänge frei bleiben. Einlernen: Einmaliges Kartieren der Etage mit LiDAR/3D-Kamera; kritische Zonen (z. B. sehr enge Nischen) werden als Sperrflächen hinterlegt. Täglicher Zyklus: Start im Back-of-House-Bereich, danach fährt der Roboter die Flure systematisch ab und reinigt die Lobbyanschlusszone; an Türschwellen und vor Aufzügen wird bei Bedarf kurz beobachtet, ob Teppichkanten sauber aufgenommen werden. Personalrolle: Während der Laufzeit kann die Frühschicht parallel Zimmerlogistik erledigen; nach dem Durchlauf werden Auffangbehälter (2,5 L) und Staubsack (12 L) kontrolliert, bei Bedarf entleert/gewechselt. Ecken/Hindernisse: In engen Flurkurven wird geprüft, ob die min. Wendebreite (1.100 mm) gegeben ist; bei temporären Blockaden (Reinigungswagen) wird die Route pausiert und nach Freiräumen fortgesetzt. Störungen: Bei Vollmeldung des Auffangbehälters oder blockierter Bürste wird das Gerät angehalten, der Behälter gereinigt und die Walzenbürste geprüft (automatisch absenkend, aber nicht blockierfrei).
Warum dieses Gerät hier passt
Teppichbetrieb: Der Roboter ist für Kurz- und Langflorteppich ausgelegt und kann zwischen Teppich-Saugmodi (leicht/mittel/tief) automatisch wechseln. Kanten: Die Nullabstands-Kantenreinigung mit 0–20 mm Randabstand unterstützt die Reinigung entlang Sockelleisten ohne manuelles Nachfahren. Planbarkeit: Mit praktischer Flächenleistung von 400–800 m²/h und max. 3 h Laufzeit im Staubsaugbetrieb lässt sich eine Etage innerhalb eines Frühfensters takten. Luftqualität: H13-HEPA-Filter ist für staubempfindliche Bereiche (Lobby) relevant.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn Flure oder Türpassagen an Engstellen unter 800 mm Durchfahrtsbreite liegen, kann der Roboter diese Bereiche nicht befahren (min. Durchfahrtsbreite 800 mm).
- Bei sehr kurzen Zeitfenstern (unter ca. 2,7 h für 1.600 m² bei angenommener 600 m²/h) oder wenn gleichzeitig viele Blockaden durch Servicewagen entstehen, wird der Durchlauf unzuverlässig.
- Für nasse Verschmutzungen (Getränke, Matsch) ist das Gerät als Trockenreiniger (Saugen/Kehren/Staubwischen) nicht die richtige Wahl.
Getroffene Annahmen
- Zu reinigende Fläche Flure+Lobby: 1.600 m².
- Reale Flächenleistung im Teppichmix: 600 m²/h.
Büro (Open Space, Besprechungsräume, Mischbelag) Büroetage: nächtliche Unterhaltsreinigung in zwei Zonen wegen 3-h-Akku
21:45 Uhr: Die Spätschicht läuft die Schreibtischreihen ab und hebt vereinzelte Ladekabel vom Boden. Der Vacuum 40 fährt zwischen Akustikpaneelen hindurch und hält kurz, als ein Stuhl in den Fahrweg ragt; danach setzt er die Bahn fort. Im Flur vor den Meetingräumen zieht die Seitenbürste Staub aus der Sockelkante, bevor er in den nächsten Bereich wechselt. Der Objektleiter prüft auf dem Plan, welche Zone heute noch in die Akkulaufzeit passt und welche nach dem Nachladen folgt.
Ausgangslage
Die Unterhaltsreinigung soll nach Dienstschluss stattfinden, während die Spätschicht parallel Sanitär und Küchen macht. Bisher wird der Staubsauger manuell durch Open Space und Flure geführt; Kabel, Stuhlbeine und mobile Trennwände sorgen für Unterbrechungen. Gesucht ist ein automatisierter Lauf, der in die Nacht passt, ohne dass das Personal ständig nachsetzen muss.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Vor Start werden lose Hindernisse entfernt (Kabel von Ladeplätzen, Stühle aus Engstellen) und Türen zu Nebenflächen so gestellt, dass Durchgänge ≥ 800 mm bleiben. Einlernen: Einmalige Kartierung je Zone; Sperrflächen für Druckerinseln und Bereiche mit vielen Tischbeinen werden definiert, damit der Roboter dort nicht unnötig Zeit verliert. Täglicher Zyklus: Zone A (Open Space) läuft zuerst; danach wird der Roboter zum Ladepunkt gebracht oder (falls vorhanden) mit optionaler Dockingstation zum Laden geschickt. Nach ca. 2,5 h Ladezeit folgt Zone B (Flure/Meetingräume). Personalrolle: Während der Reinigung arbeitet die Spätschicht an anderen Gewerken; es braucht nur punktuelle Eingriffe (Stuhl verrückt, Behälter prüfen). Ecken/Hindernisse: In kleinen Besprechungsräumen wird geprüft, ob die min. Wendebreite 1.100 mm zum Drehen ausreicht; andernfalls wird der Raum als Randzone manuell nachbearbeitet. Störungen: Bei Vollstand des 2,5-L-Auffangbehälters oder verstopfter Walze wird der Lauf gestoppt, Behälter geleert und Bürste gereinigt; anschließend Fortsetzung ab unterbrochenem Abschnitt.
Warum dieses Gerät hier passt
Navigation: LiDAR plus 3D-Tiefenkamera/RGB-Kamera unterstützt sichere Fahrten zwischen Möbeln und wechselnden Layouts, solange die Mindestbreiten eingehalten werden. Beläge: Geeignet für PVC/Vinyl, Epoxy und Teppich; automatische Anpassung über Belagerkennung und Teppichmodi. Leistung/Planung: Praktische 400–800 m²/h und 3 h Laufzeit im Saugmodus erlauben eine Nachtplanung, typischerweise mit Zonierung. Kanten: 0–20 mm Kantenreinigung reduziert Nacharbeit an Sockelleisten in Fluren.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn das Nachtfenster kürzer ist als die benötigte Kalenderzeit (hier ca. 5,93 h inkl. 2,5 h Ladezeit bei angenommener Zonierung), ist eine Komplettreinigung in einer Nacht nicht realistisch.
- In Bereichen mit vielen Engstellen unter 800 mm (z. B. dicht gestellte Tischreihen, Archivgänge) kann der Roboter nicht durchfahren (min. Durchfahrtsbreite 800 mm).
- Bei häufigen Layoutwechseln ohne erneutes Kartieren (umgestellte Trennwände, neue Möbel) steigt der Betreuungsaufwand; dann ist der Nutzen gegenüber manueller Reinigung begrenzt.
Getroffene Annahmen
- Zu reinigende Gesamtfläche Büroetage: 2.400 m².
- Reale Flächenleistung im Büro-Mix: 700 m²/h.
- Beispiel-Zonierung: Zone A 1.400 m², Zone B 1.000 m².
Kongress-/Veranstaltungszentrum (Foyer, harte Böden) Kongresszentrum: Foyerflächen nach Abendveranstaltung – Planung über Ladezyklen
23:10 Uhr: Die letzten Roll-ups sind abgebaut, der Boden im Foyer ist voller feiner Papierschnipsel. Der Vacuum 40 zieht seine Bahnen über Epoxy, die Seitenbürsten sammeln Randreste entlang der Glasfront. Ein Mitarbeiter aus der Nachtschicht kontrolliert beim Vorbeigehen den Füllstand und räumt kurz eine Kabelbrücke aus dem Fahrweg. Auf dem Einsatzplan steht: ein Durchlauf bis Akkugrenze, dann Ladepause, dann die zweite Hälfte – bevor morgens das nächste Setup beginnt.
Ausgangslage
Nach Abendveranstaltungen muss das Foyer über Nacht wieder vorzeigbar werden. Die Fläche ist groß, offen und grundsätzlich robotertauglich, aber der Zeitplan hängt an Ladezyklen. Zusätzlich fällt je nach Event mehr Grob- und Feinmüll an, der Zwischenstopps zum Entleeren auslösen kann.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Nach Abbau werden Grobteile (Becher, Flyer-Stapel, Kabelbrücken) manuell eingesammelt; das ist wichtig, weil der Auffangbehälter nur 2,5 L fasst. Einlernen: Kartierung der Foyerfläche mit Sperrzonen für Notausgänge, offene Treppen und Servicebereiche; Wege zu Ladepunkt/Abstellfläche werden definiert. Täglicher Zyklus: Block 1 wird bis nahe an die Akkugrenze gefahren; danach fährt das Gerät zum Ladepunkt (oder wird dorthin gebracht) und lädt ca. 2,5 h. Anschließend Block 2. Personalrolle: Eine Nachtkraft macht parallel Sanitär/Back-of-House und schaut nur zu Fixpunkten nach (Behälter entleeren, blockierte Bürste). Ecken/Hindernisse: Entlang Glasfronten und Sockeln spielt die 0–20-mm-Kantenreinigung; unter Bestuhlungsinseln wird ggf. manuell nachgearbeitet, wenn Stuhlreihen nicht geräumt sind. Störungen: Bei Rampen/Übergängen wird geprüft, ob die Steigung innerhalb der Spezifikation liegt; im Reinigbetrieb gelten 4° (Herstellerangabe), im Fahrbetrieb 8°.
Warum dieses Gerät hier passt
Flächenleistung: Praktische 400–800 m²/h ist in offenen Foyers eher erreichbar als in möblierten Räumen; damit wird die Fläche kalkulierbar. Laufzeit/Laden: 3 h Laufzeit (Staubsaugen) und ca. 2,5 h Ladezeit bestimmen die Nachtreinigung – der Roboter passt, wenn das Zeitfenster groß genug ist. Boden: Epoxy und Naturstein sind als anwendbare Beläge genannt. Kanten: 0–20 mm Randabstand reduziert Handarbeit entlang Wandanschlüssen.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn zwischen Eventende und nächstem Aufbau weniger als ca. 8,5 h zur Verfügung stehen (bei angenommener 4.800 m² und 800 m²/h), ist eine komplette Reinigung mit einem Gerät nicht planbar.
- Bei hoher Grobmülllast (Becher, Prospekte) kann der 2,5-L-Auffangbehälter häufige Stopps erzwingen; ohne vorgelagerte manuelle Grobreinigung ist das Gerät hier nicht effizient.
- Rampen/Podeste, die während der Reinigung steiler als 4° sind (Herstellerangabe), begrenzen die autonome Flächenabdeckung; dann bleiben Teilbereiche liegen oder müssen manuell gereinigt werden.
Getroffene Annahmen
- Zu reinigende Foyerfläche: 4.800 m².
- Reale Flächenleistung im offenen Foyer: 800 m²/h.
Museum/Galerie (harte Böden, Publikumsumfeld) Museum/Galerie: Staubkontrolle in Ausstellungsräumen mit engen Verbindungen
07:35 Uhr, eine Stunde vor Öffnung: Im ersten Saal sind Sockelvitrinen aufgebaut, dazwischen bleiben schmale Laufwege. Der Vacuum 40 fährt langsam an der Wand entlang; die Seitenbürsten holen Staub aus der Kante, ohne den Sockel zu berühren. An einer Verbindungstür hält der Roboter kurz, richtet sich neu aus und fährt weiter in den nächsten Raum. Die Aufsicht sieht vom Eingang aus, ob die Route die Engstelle sauber passiert, bevor Besucher kommen.
Ausgangslage
In Ausstellungsräumen soll regelmäßig Staub entfernt werden, ohne Vitrinen, Sockel und Beschilderung zu berühren. Manuelle Reinigung ist zeitaufwändig und führt bei engem Mobiliar zu Auslassungen an Kanten. Gleichzeitig sind Verbindungsräume und Durchgänge teils so eng, dass Rangieren zum Problem wird.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Vor dem Lauf werden lose Kabel von Medienstationen gesichert und mobile Absperrständer so gestellt, dass die min. Durchfahrtsbreite 800 mm eingehalten wird. Einlernen: Kartierung außerhalb der Öffnungszeiten; Sperrflächen um empfindliche Exponate und Bereiche mit Absturzrisiko werden gesetzt (Anti-Drop-Sensor vorhanden, trotzdem wird bei offenen Podestkanten gesperrt). Täglicher Zyklus: Start kurz vor Öffnung in einem definierten Raum; der Roboter fährt die Säle nacheinander ab, nutzt die 0–20-mm-Kantenreinigung an Sockelleisten und kehrt/staubwischt in einem Durchlauf. Personalrolle: Eine Aufsicht oder der Objektleiter begleitet anfangs die ersten Tage, um Engstellen zu prüfen; später genügt Sichtkontrolle und die Behälterkontrolle nach Ende. Ecken/Hindernisse: In sehr schmalen Verbindungsgängen wird die Route als „Durchfahrt“ geplant, weil Wenden 1.100 mm benötigt; in Sackgassen wird manuell nachgearbeitet. Störungen: Bei unerwartet zugestellten Wegen (neue Stellwände) wird der Bereich kurzfristig gesperrt und nach Kartierungsupdate wieder aufgenommen.
Warum dieses Gerät hier passt
Filtration: H13-HEPA-Filter unterstützt Staubmanagement in sensiblen Innenräumen. Kanten: 0–20 mm Randabstand passt zu Sockelleisten und Wandanschlüssen, ohne dass Handdüsenlauf nötig ist. Beläge: Keramik, Naturstein und Hartholz sind als anwendbare Bodenbeläge genannt. Sicherheit: LiDAR/3D-Tiefenkamera/RGB-Kamera plus Kollisions- und Absturzsensorik sind im Publikumsumfeld relevant, sofern die Wege breit genug bleiben.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn Engstellen so geplant sind, dass der Roboter dort wenden müsste, aber weniger als 1.100 mm Wendebreite zur Verfügung steht, ist autonome Komplettabdeckung nicht möglich; Sackgassen bleiben dann als Handarbeit.
- Bei Durchgängen unter 800 mm (z. B. zwischen dicht gestellten Sockeln) kann das Gerät nicht passieren (min. Durchfahrtsbreite 800 mm).
- Wenn neben Staub auch feuchte Reinigung/Desinfektion gefordert ist, deckt das Gerät als Trockenreiniger (Saugen/Kehren/Staubwischen) den Prozess nicht ab.
Getroffene Annahmen
- Breite eines kritischen Verbindungsbereichs: 1.000 mm.
Lebensmitteleinzelhandel (Kassenbereich, Hauptgänge) Supermarkt: Kassen- und Hauptgänge nach Ladenschluss – Behälterlogik im Fokus
22:15 Uhr, die Türen sind zu: Zwischen den Kassen liegen feine Krümel und Papierstreifen vom Tagesgeschäft. Der Vacuum 40 fährt parallel zur Kassenfront, die Seitenbürsten ziehen Schmutz aus den Randbereichen. Nach einigen Bahnen meldet das Display den Auffangbehälter; die Spätschicht leert ihn kurz aus und lässt den Roboter weiterlaufen, während Regale aufgefüllt werden. Im Hauptgang fährt er konstant, bis er am Ende wendet und wieder zurücksetzt.
Ausgangslage
Auf den stark frequentierten Wegen (Kassenlinie, Hauptgang, Eingangszone) fällt feiner und grober Trockenmüll an. Manuelle Reinigung ist zwar schnell, aber in der Spätschicht konkurriert sie mit Verräum- und Abschlussarbeiten. Der Robotereinsatz soll die Hauptflächen abdecken, während Personal parallel andere Aufgaben erledigt – ohne dass der Roboter wegen Behälterfüllung ständig steht.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Grobe Teile (z. B. zusammenhängende Folien, größere Kartonstücke) werden vorab eingesammelt, damit sie nicht im Bürstenbereich hängen bleiben. Einlernen: Kartierung der freigeräumten Wege; Sperrzonen für Engstellen und Bereiche mit vielen Paletten/Displays werden gesetzt. Täglicher Zyklus: Start im Kassenbereich, danach Hauptgang und Eingangszone. Personalrolle: Die Spätschicht leert bei Bedarf den 2,5-L-Auffangbehälter, kontrolliert den 12-L-Staubsack und setzt den Lauf fort; parallel laufen Abschlussarbeiten (Kühlzonen, Rückraum). Ecken/Hindernisse: An Kassenfronten und Sockeln nutzt das Gerät die 0–20-mm-Kantenreinigung; zwischen Aktionsdisplays wird geprüft, ob 800 mm Durchfahrt frei bleibt. Störungen: Bei blockierter Walze (Folienreste) wird kurz gestoppt und die Bürste gereinigt; bei zugestellten Gängen wird die Route pausiert oder die Zone übersprungen.
Warum dieses Gerät hier passt
Flächenleistung/Laufzeit: Mit 400–800 m²/h praktisch und 3 h max. Laufzeit im Staubsaugbetrieb lässt sich ein definiertes Wegenetz nach Ladenschluss abarbeiten, wenn die Fläche zur Laufzeit passt. Kanten: 0–20 mm Randabstand hilft entlang Kassenfronten und Regalfüßen. Boden: PVC/Vinyl und Keramik sind als anwendbare Beläge genannt, typisch für Verkaufsflächen. Abfallmanagement: 12-L-Staubsack plus separater 2,5-L-Auffangbehälter erfordern eine definierte Entleer-Routine bei krümel-/papierreichen Zonen.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Ohne vorgelagerte Grobmüllaufnahme können Folien, Etikettenrollen oder Kartonstreifen zu Bürstenblockaden führen; dann steigt der Betreuungsaufwand und der autonome Nutzen sinkt.
- Wenn Hauptgänge durch Aufbauten/Paletten so verengt werden, dass weniger als 800 mm frei bleiben, kann der Roboter diese Strecken nicht abfahren (min. Durchfahrtsbreite 800 mm).
- Für klebrige oder nasse Verschmutzungen (Getränke, Schmelzwasser) ist das Gerät als Trockenreiniger nicht geeignet; hier braucht es Nassreinigung.
Getroffene Annahmen
- Zu reinigende Fläche Hauptwege (Kassen/Hauptgang/Eingang): 2.100 m².
- Füllrate: 2,5-L-Auffangbehälter wird in diesem Umfeld etwa pro 700 m² voll.
Hörsaal/Kino (Sitzreihen, Teppichboden im Saal) Hörsaal/Kino mit Sitzreihen: naheliegend, aber Durchgänge zu schmal für autonome Reihenreinigung
06:50 Uhr im leeren Saal: Auf dem Teppich zwischen den Sitzreihen liegen vereinzelte Popcornreste. Der Vacuum 40 steht am Saaleingang, die Seitenbürsten drehen bereits, aber der Mittelgang verjüngt sich zwischen den Stuhlreihen. Die Reinigungskraft misst kurz mit dem Blick: Zwischen Armlehnen bleibt kaum Platz, der Roboter würde klemmen. Der Objektleiter entscheidet, den Roboter nur im Foyer und auf den breiten Verkehrsflächen einzusetzen und den Saal selbst weiter manuell zu reinigen.
Ausgangslage
Der Reinigungsbedarf liegt vor allem im Saal (zwischen Sitzreihen) und im Foyer. Automatisierung erscheint naheliegend, weil der Boden meist Teppich ist und täglich Trockenmüll anfällt. In der Praxis scheitert der autonome Saalbetrieb jedoch oft an zu engen Reihenabständen und daran, dass im Saal kaum gewendet werden kann.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Foyer wird von Grobmüll befreit; im Saal werden zunächst nur die breiten Verkehrswege freigeräumt. Einlernen: Kartierung des Foyers und der breiten Zugangsbereiche; der Saalbereich wird nur dann kartiert, wenn alle Durchgänge die Mindestbreiten erfüllen. Täglicher Zyklus: Der Roboter reinigt autonom Foyer, Kassenbereich und breite Flure; der Saal wird parallel manuell mit einem geeigneten Gerät bearbeitet (Reihen, unter Sitzen). Personalrolle: Eine Kraft startet den Roboter im Foyer, bearbeitet währenddessen den Saal manuell und kontrolliert danach den Auffangbehälter (2,5 L) und Staubsack (12 L). Ecken/Hindernisse: Im Foyer hilft die 0–20-mm-Kantenreinigung an Sockeln und vor Glasfronten; im Saal bleiben Kanten und unter Sitzen Handarbeit. Störungen: Bei Publikumsmöblierung, die sich häufig verändert (mobile Bestuhlung), muss neu kartiert oder stärker betreut werden.
Warum dieses Gerät hier passt
Teppichfähigkeit: Kurz-/Langflorteppich ist als anwendbarer Belag genannt, und die Teppich-Saugmodi unterstützen wechselnde Verschmutzung im Foyer. Kantenreinigung: 0–20 mm ist an Foyer-Sockelleisten hilfreich. Harte Grenzen: Der Roboter benötigt mindestens 800 mm Durchfahrtsbreite und 1.100 mm Wendebreite; viele Sitzreihenlayouts unterschreiten das – damit ist eine autonome Reihenreinigung oft nicht möglich.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn die Reihenabstände/Seitengänge im Saal unter 800 mm liegen, ist der Robotereinsatz zwischen Sitzreihen nicht möglich (min. Durchfahrtsbreite 800 mm).
- Wenn der Roboter in Teilbereichen wenden müsste, aber weniger als 1.100 mm Wendebreite vorhanden ist, bleiben diese Bereiche als Handarbeit oder erfordern Umplanung der Bestuhlung.
- Bei starkem Grobmüll (Becher, Popcornhäufchen) kann der 2,5-L-Auffangbehälter schnell voll sein; ohne vorgelagerte Grobreinigung sinkt die Autonomie.
Getroffene Annahmen
- Durchgangsbreite zwischen Sitzreihen: 600 mm.
Erleben Sie diesen Roboter in Ihrem Objekt
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche. Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Technische Daten
Abmessungen & Gewicht
| Abmessungen (L × B × H) | 800 × 690 × 890 mm |
|---|---|
| Abmessungen mit Diffusor-Kit (L × B × H) | 810 × 690 × 990 mm |
| Nettogewicht | 91 kg |
| Nettogewicht mit Diffusor-Kit | 97 kg |
Leistung
| Max. Saugkraft | 24 KPA |
|---|---|
| Max. Luftvolumenstrom | 120 m³/h |
| Max. Reinigungsgeschwindigkeit | 0.9 m/s |
Reinigung
| 3-in-1 Funktionen | Staubsaugen, Kehren und Staubwischen |
|---|---|
| Reinigungsbreite (mit Seitenbürsten) | 720 mm |
| Max. Reinigungsleistung (theoretisch) | 2300 m²/h |
| Praktische Reinigungsleistung | 400-800 m²/h |
| Kantenreinigungsfunktion | 0-20 mm |
| Teppichreinigungsmodi | leicht, mittel, tief |
| Nullabstand-Kantenreinigung | ja |
| Anwendbare Bodenbeläge | Teppich kurzflor, Teppich langflor, Kunststein, Naturstein, Hartholz, Keramik, PVC, Epoxidharz |
| Steigfähigkeit | 8 ° |
Akku & Laufzeit
| Max. Laufzeit Staubsaugen | 3 h |
|---|---|
| Max. Laufzeit Wischen | 18 h |
| Ladezeit | 2.5 h |
Kapazitäten & Abfall
| Fassungsvermögen Auffangbehälter | 2.5 L |
|---|---|
| Staubbeutelkapazität | 12 L |
| Optionale Einwegstaubbeutel | ja |
Navigation & Sensorik
| Sensorsystem | LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB-Kamera, Anti-Drop-Sensor, Luftdruck-Kollisionssensor |
|---|---|
| Min. Durchfahrtsbreite | 800 mm |
| Min. Wendebreite | 1100 mm |
Diffusor & Luftreinigung
| H13 HEPA-Filter | ja |
|---|---|
| Diffusor-Kit (optional) | Befeuchten, Beduftung |
| Zerstäubungstyp | Ultraschallzerstäubung, Luftunterstützte Zerstäubung |
| Max. Zerstäubung (Modus 1) | 1.1 L/h |
| Max. Zerstäubung (Modus 2) | 6 mL/h |
| Behälterkapazität (Modus 1) | 4 L |
| Behälterkapazität (Modus 2) | 500 mL |
| Empfohlene Füllstoffe | Destilliertes Wasser usw., Ätherisches Öl |
Wartung & Zubehör
| Dockingstation | optional |
|---|---|
| Automatisch absenkende Walzenbürste | ja |
| Einfache Wartungs-Reinigungskomponenten | ja |
Sonstiges
| Hinweis Spezifikationen | Basierend auf Gausium-Laborergebnissen; tatsächliche Leistung kann abweichen |
|---|---|
| Produktbezeichnung | VACUUM 40 |