Reinigungsroboter Industrie Marktübersicht
ADLATUS CR700D Reinigungsroboter (Scheuersaugroboter mit Tellerbürsten)
Scheuersaugroboter

ADLATUS CR700D Reinigungsroboter (Scheuersaugroboter mit Tellerbürsten)

ADLATUS Robotics

2.750m²/h
Flächenleistung
260kg
Gewicht
53.000 EUR Netto-Listenpreis
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Der ADLATUS CR700D ist die Tellerbürsten-Variante des autonomen ADLATUS-Reinigungsroboters: eine flexible Scheuersaugmaschine für unterschiedlichste Bodenbeläge. Ob Fliesen, Beton, PVC oder Naturstein — durch die Wahl des passenden Pads oder der richtigen Bürste passt sich die Maschine der Oberfläche an. Die beiden Tellerbürsten (Ø 330 mm) entfernen auch hartnäckige Verschmutzungen, Bürsten reinigen tief in Poren und Fugen, Pads pflegen empfindliche Böden schonend. Die gleichmäßige Verteilung der Reinigungsflüssigkeit senkt Verbrauch und Betriebskosten, der Seitenbesen führt Schmutzpartikel zur Absaugung und reinigt randnah.

Wie alle ADLATUS-Roboter navigiert der CR700D auf der eigenen Software-Plattform mit 2D-/3D-Lidar-Sensorik nach EN IEC 63327 — ohne Kameras, DSGVO-konform (Privacy by Design) und auf Wunsch komplett autark ohne WLAN. Bedient wird per mehrsprachigem Touchdisplay oder mobilem Gerät; Reinigungsprogramme starten zeitgesteuert vollautomatisch. Die optionale Servicestation S700-2 übernimmt Akkuladung, Frischwasserbefüllung und Schmutzwasserentsorgung, und nach jedem Einsatz entsteht automatisch ein zertifiziertes Reinigungsprotokoll für Leistungsnachweise und Audits.

Aus der Praxis

Passt er zu Ihrer Fläche?

3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.

Logistikhalle (Betonboden, breite Fahr- und Kommissionierflächen) Warenausgang/Kommissionierzone in einer Logistikhalle: autonome Scheuersaug-Reinigung vor Schichtbeginn Für große, zusammenhängende Hallenflächen kann der CR700D eine komplette Vorreinigung in einem 4–6-Stunden-Fenster übernehmen. Mit 700 mm Reinigungsbreite und 60 l Frischwasser lässt sich eine Schicht so planen, dass Nachfüllstopps selten nötig sind. Randnahe Bereiche an Regalreihen bleiben dank Seitenbesen weniger „stehen“, Ecken übernimmt weiterhin das Personal.

04:45 Uhr in der Warenausgangszone: Die Palettenstellplätze sind leergezogen, nur ein paar Folienreste liegen an den Regalfüßen. Der Objektleiter tippt am Touchdisplay den zeitgesteuerten Start an, dann setzt sich der CR700D in Bewegung. Die Tellerbürsten laufen an, der Seitenbesen zieht Schmutz aus der Kante in die 750 mm Aufnahmebreite. Auf dem Tablet sieht die Frühschicht, wie die Fläche Bahn für Bahn abgearbeitet wird, bevor die ersten Stapler rollen.

Ausgangslage

Vor Schichtbeginn müssen Fahrspuren, Gummiabrieb und Staub in den Hauptwegen entfernt werden, ohne dass eine Person die gesamte Hallenfläche schieben muss. Gleichzeitig darf die Reinigung nicht in die Stapler- und Kommissionierzeiten hineinlaufen. Randzonen entlang der Regalfüße werden bei manueller Scheuersaug-Reinigung häufig ausgelassen oder nur sporadisch nachgezogen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Umreifungsbänder/Folie aus den Fahrwegen, stellt Warnaufsteller an die Hallenzugänge und prüft, ob die geplanten Fahrwege frei sind. Einlernen: Einmalig wird die Hauptfläche mit dem CR700D abgefahren (Touchdisplay/Tablet), Sperrzonen für dauerhaft blockierte Stellplätze gesetzt und Start-/Stopp-Punkte definiert. Danach erfolgt ein Testlauf im Randbereich der Regalreihen, um Abstände und Wendevorgänge zu prüfen. Täglicher Zyklus: Der CR700D startet zeitgesteuert. Er reinigt die Hauptfahrwege in Bahnen (700 mm Reinigungsbreite), fährt Randbereiche mit Unterstützung des Seitenbesens (750 mm Aufnahmebreite inkl. Seitenbesen) und kehrt bei Abschluss zur Servicestation S700-2 zurück. Rolle des Personals: Eine Person übernimmt zu Beginn Sichtkontrolle, startet das Programm und reinigt parallel schwer zugängliche Ecken/Kanten, Pfostenbereiche und enge Zwischenräume an Unterfahrschutz/Regalstützen manuell. Während der Laufzeit werden Störungen (z. B. vergessene Palette im Fahrweg) per Tablet quittiert; im Bedarfsfall wird der Roboter in den manuellen Modus versetzt und aus dem Engpass gefahren. Versorgung/Anschlüsse: Die optionale S700-2 steht im Reinigungsraum mit 230 V sowie 3/4" Wasseranschluss (3–6 Bar). Dort erfolgen Frischwasserbefüllung (<10 Minuten) und Schmutzwasserentleerung (<5 Minuten) automatisiert. Dokumentation: Nach dem Einsatz liegt ein automatisch erzeugtes, zertifiziertes Reinigungsprotokoll für interne Leistungsnachweise/Audits vor.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Fläche ist groß und zusammenhängend: Mit 2.750 m²/h theoretischer Flächenleistung und 4–6 h Laufzeit pro Akkuladung lässt sich ein kompletter Vorreinigungsblock innerhalb eines Frühschichtfensters planen. Die 700 mm Reinigungsbreite passt zu breiten Hauptfahrwegen; die 750 mm Aufnahmebreite inkl. Seitenbesen unterstützt randnahe Reinigung entlang Regalfüßen. Die 60 l/55 l Tankkapazität ermöglicht (bei geplanten Verbräuchen) mehrere Tausend Quadratmeter ohne Nachfüllen. Navigation erfolgt über 2D-/3D-Lidar (360°) nach EN IEC 63327 und ohne Kameras, was die Abstimmung mit Datenschutz/Compliance vereinfacht; WLAN ist für den Betrieb nicht zwingend erforderlich.

Die Rechnung

Plausibilität Zeit & Tanks (Annahmen im Text): 8.000 m² Hallenfläche bei real angenommen ~2.000 m²/h ≈ 4,0 h Reinigungsdauer. Das passt in die 4–6 h Laufzeit pro Akkuladung (für die 4,0 h wird die 180 Ah-Option eingeplant). Tankcheck mit angenommener Reinigungsflottenmenge 0,5 l/100 m²: 8.000 m² × 0,5 l/100 m² = 40 l Frischwasserbedarf; das liegt unter 60 l Frischwassertank und typischer Rücklauf bleibt unter 55 l Schmutzwassertank.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht passend, wenn wesentliche Fahr- oder Regalgangbereiche dauerhaft schmaler sind als die Maschinenbreite von 827 mm (z. B. sehr enge Kommissioniergänge) oder wenn Türen/Schleusen keine ausreichende lichte Breite bieten.
  • Nicht passend, wenn die zu reinigende Fläche pro Einsatz deutlich über dem Laufzeitfenster einer Akkuladung liegt (4–6 h) und kein Zwischenladen (1,5–2,5 h) bzw. keine Servicestation/Organisationszeit für mehrere Zyklen vorhanden ist.
  • Nicht passend, wenn die Hallenlogistik während der Reinigung nicht sicher von der Reinigungszone getrennt werden kann (hoher Staplerverkehr ohne Sperrkonzept), weil dann ein sauberer, unterbrechungsarmer Zyklus kaum möglich ist.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende zusammenhängende Hallenfläche: 8.000 m².
  • Reinigungsfenster vor Betriebsbeginn: 04:45–09:00 Uhr.
  • Reale Flächenleistung im Hallenbetrieb (inkl. Wendemanöver/Umfahrungen): 2.000 m²/h.
  • Eingeplante Flottenmenge (Frischwasserverbrauch): 0,5 l je 100 m².
  • Für die Planung wird die 180 Ah-Akkuoption genutzt (Ziel: 6 h Laufzeit innerhalb der 4–6 h Herstellerangabe).
Einzelhandel (Supermarkt/Discounter, harte Bodenbeläge wie Fliese/PVC) Lebensmittel-Supermarkt nach Ladenschluss: planbare Grundreinigung der Verkaufsfläche ohne Kameras Im Einzelhandel kann der CR700D die standardisierte Scheuersaug-Reinigung nach Ladenschluss übernehmen, inklusive Protokoll für Leistungsnachweise. 700 mm Reinigungsbreite und 60 l Frischwasser reichen (bei üblichen Planverbräuchen) für mehrere tausend Quadratmeter ohne Nachfüllen. Einschränkend sind enge Kassen-/Aktionszonen und dauerhaft zugestellte Gänge – dort bleibt Handarbeit bzw. organisatorisches Freiräumen nötig.

21:30 Uhr, die automatische Tür ist verriegelt, nur das Licht in den Gängen brennt noch. Die Spätschicht zieht letzte Pappreste aus den Regalgängen und stellt einen Rollcontainer beiseite. Am Touchdisplay startet der CR700D sein Programm, die Tellerbürsten drehen an und ein gleichmäßiger Nassfilm läuft vor der Absaugung. Der Objektleiter prüft am Tablet, ob Sperrzonen an Aktionsaufbauten korrekt greifen, und lässt parallel die Kasseninsel manuell nacharbeiten.

Ausgangslage

Die Verkaufsfläche muss regelmäßig scheuersaugend gereinigt werden, während im Tagesbetrieb keine zusätzlichen Personen durch Kundenbereiche fahren sollen. Manuelle Maschinen werden oft unterbrochen (Rollcontainer, Restbestückung) und liefern je nach Bediener unterschiedliche Ergebnisse. Zusätzlich ist in vielen Märkten die Akzeptanz für Kamerasysteme gering; die Dokumentation für Audits/Qualitätskontrolle wird dennoch verlangt.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Spätschicht räumt vor Programmstart Kartonagen, Preisschilderreste und lose Ware aus den Hauptgängen, zieht Rollcontainer aus den Fahrwegen und kennzeichnet Nassreinigungsbereiche. Einlernen: Einmalig wird die Verkaufsfläche außerhalb der Öffnungszeiten gemappt. Sperrzonen werden für empfindliche Bereiche (z. B. Aktionsinseln, eng gestellte Gondelköpfe) hinterlegt, ebenso definierte Wege für die Umfahrung der Kassenfront. Täglicher Zyklus: Start per Zeitprogramm. Der CR700D reinigt die Hauptgänge und offenen Flächen mit 700 mm Reinigungsbreite; der Seitenbesen unterstützt an Sockelleisten/Gondelköpfen innerhalb der 750 mm Aufnahmebreite. Nach Ende des Zyklus wird die Maschine zurück in den Abstell-/Reinigungsraum gefahren (oder autonom, falls der Weg freigehalten ist). Rolle des Personals: Eine Person übernimmt Start, Sichtkontrolle und bearbeitet parallel enge Zonen (Kasseninsel, sehr dicht bestellte Aktionsflächen) manuell. Bei Störungen (z. B. nicht geräumter Rollcontainer) stoppt der Ablauf; das Personal räumt frei oder setzt den Roboter im manuellen Modus um. Betrieb/Compliance: Navigation per 2D-/3D-Lidar ohne Kameras unterstützt Datenschutzanforderungen; das System kann auf Wunsch ohne WLAN betrieben werden. Nach dem Einsatz steht ein zertifiziertes Reinigungsprotokoll bereit.

Warum dieses Gerät hier passt

Für harte Beläge (Fliese/PVC) ist der CR700D als Robotik-Scheuersaugmaschine mit wählbaren Tellerbürsten/Pads ausgelegt (2 × Ø 330 mm, bis 140 U/min). Die 700 mm Reinigungsbreite ist für typische Hauptgänge effizient, und 4–6 h Laufzeit übersteigen das benötigte Zeitfenster für eine Verkaufsfläche im niedrigen Tausender-m²-Bereich deutlich. Durch Lidar-Navigation nach EN IEC 63327 und Verzicht auf Kameras lässt sich der Einsatz in publikumsnahen Umfeldern datenschutzseitig einfacher freigeben; die automatische Protokollierung unterstützt interne Qualitätssicherung.

Die Rechnung

Plausibilität Zeit & Tanks (Annahmen im Text): 2.400 m² Verkaufsfläche bei real angenommen ~1.800 m²/h (mehr Umfahrungen) ≈ 1,3 h Reinigungsdauer. Das liegt deutlich unter 4–6 h Laufzeit pro Akkuladung. Tankcheck mit angenommener Flottenmenge 0,5 l/100 m²: 2.400 m² × 0,5 l/100 m² = 12 l Frischwasserbedarf; das liegt klar unter 60 l Frischwasser und typischer Rücklauf unter 55 l Schmutzwasser.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht passend, wenn ein großer Teil der Fläche aus sehr engen Bereichen besteht, die unter der Maschinenbreite von 827 mm liegen (z. B. stark verstellte Aktionsflächen oder enge Durchgänge hinter Kassen), weil der Roboter diese physisch nicht erreichen kann.
  • Nicht passend, wenn während des geplanten Einsatzfensters dauerhaft Personal die Gänge bestückt oder Rollcontainer abgestellt werden und kein organisatorisches „Freiräumen“ möglich ist; dann kommt es zu häufigen Stopps und die planbare Zykluszeit bricht.
  • Nicht passend, wenn überwiegend textile Beläge (Teppich) gereinigt werden sollen, da es sich um eine Scheuersaugmaschine für harte Bodenbeläge handelt.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Verkaufsfläche (ohne Lager): 2.400 m².
  • Einsatzzeit nach Ladenschluss: Start 21:30 Uhr.
  • Reale Flächenleistung im Markt (inkl. Umfahrung von Aktionsaufbauten): 1.800 m²/h.
  • Eingeplante Flottenmenge (Frischwasserverbrauch): 0,5 l je 100 m².
Hotel (öffentliche Erdgeschossflächen: Lobby, Restaurantzugang, Konferenzfoyer) Business-Hotel mit Konferenzbereich: sinnvoll im Erdgeschoss – Einschränkung durch Aufzug-/Türbreiten In Hotels wirkt ein Scheuersaugroboter naheliegend – praktisch entscheidet oft die Gebäudelogistik. Der CR700D passt gut für große, harte EG-Flächen wie Lobby und Konferenzfoyer, wenn Türen/Gänge die 827 mm Maschinenbreite hergeben. Bei zu schmalen Aufzügen oder Türdurchgängen bleibt der Einsatz auf einzelne Ebenen begrenzt; Zimmerflure werden dann weiterhin manuell oder mit kleineren Geräten gereinigt.

05:20 Uhr im Konferenzfoyer: Stühle stehen noch in Reihen, der Teppichläufer ist eingerollt, auf dem Steinboden sieht man Fußspuren vom Vorabend. Die Frühschicht öffnet die Doppeltür zum Foyer und setzt den CR700D auf die Startposition. Der Roboter fährt an der Wand entlang, der Seitenbesen zieht Staub aus der Sockelkante, und die Absaugung nimmt den Schmutzstreifen direkt auf. Der Objektleiter schaut auf den Grundriss am Tablet und markiert den Bereich vor dem Aufzug als Sperrzone, weil die Kabinentür zu schmal ist.

Ausgangslage

Die öffentlichen Flächen im Erdgeschoss müssen frühmorgens vor Gäste- und Veranstaltungsbetrieb gereinigt werden, und es wird eine nachvollziehbare Dokumentation verlangt. Gleichzeitig soll die Technik in publikumsnahen Bereichen ohne Kameras auskommen. Auf den Zimmeretagen wären lange Flure ebenfalls geeignet, jedoch ist die interne Logistik (Aufzug, Brandschutztüren) oft der Engpass.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Frühschicht räumt mobile Aufsteller, Gepäckwagen und lose Matten aus den Laufwegen der Lobby-/Foyerflächen. Bereiche mit Veranstaltungen werden freigeräumt, Stühle ggf. auf Stellflächen zusammengeschoben. Einlernen: Einmaliges Mapping der EG-Flächen mit Touchdisplay/Tablet. Sperrzonen werden für Engstellen (z. B. Drehtürzonen, dauerhaft enge Durchgänge) gesetzt. Der Rückweg zur optionalen Servicestation S700-2 wird so geplant, dass keine Gästewege blockiert werden. Täglicher Zyklus: Der CR700D startet zeitgesteuert oder per Personal. Er fährt Lobby, Foyer und harte Nebenflächen in Bahnen ab (700 mm Reinigungsbreite), randnah unterstützt durch den Seitenbesen (750 mm Aufnahmebreite inkl. Seitenbesen). Nach Abschluss fährt er zur Servicestation: automatisches Laden sowie Frischwasser (<10 Minuten) und Schmutzwasserabpumpen (<5 Minuten) bei vorhandenem 3/4"-Wasseranschluss (3–6 Bar) und 230 V. Rolle des Personals: Eine Person startet und überwacht den Einsatz, reinigt parallel Ecken, Möbelfüße, enge Nischen und Türschwellenbereiche manuell. Bei Störungen (z. B. zugestellte Durchgänge durch Lieferungen) wird freigeräumt oder der Roboter im manuellen Modus umgesetzt. Wichtige Gebäudelogistik: Aufzug- und Türbreiten werden vorab gemessen. Ist der Weg zu den Zimmeretagen zu schmal, bleibt der Einsatz bewusst auf das Erdgeschoss beschränkt. Dokumentation/Datenschutz: Lidar-Navigation ohne Kameras unterstützt Datenschutzanforderungen; Betrieb ist bei Bedarf autark ohne WLAN möglich. Das Reinigungsprotokoll wird automatisch erzeugt.

Warum dieses Gerät hier passt

Für großflächige, harte öffentliche Bereiche ist die Kombination aus 700 mm Reinigungsbreite, 2 × Ø 330 mm Tellerbürsten/Pads (bis 140 U/min) und 4–6 h Akkulaufzeit passend, weil die Fläche in einem frühen Zeitfenster abgearbeitet werden kann. Die Abmessungen (827 mm Breite, 1267 mm Länge, 1067 mm Höhe) sind für Lobby-/Foyerflächen handhabbar, erfordern aber ausreichende Durchgangsbreiten. Mit optionaler Servicestation (230 V, 3/4" Wasser 3–6 Bar) lässt sich der Betrieb im Hauswirtschaftsbereich organisatorisch sauber abbilden, inklusive automatischer, zertifizierter Protokollierung.

Die Rechnung

Plausibilität Fläche/Zeit und die „naheliegende“ Einschränkung (Annahmen im Text): 4.500 m² EG-Öffentlichkeitsflächen bei real angenommen ~1.900 m²/h ≈ 2,4 h Reinigungsdauer; das passt in 4–6 h Laufzeit pro Akkuladung. Tankcheck mit angenommener Flottenmenge 0,5 l/100 m²: 4.500 m² × 0,5 l/100 m² = 22,5 l < 60 l Frischwasser (und typischer Rücklauf < 55 l Schmutzwasser). Einschränkung Gebäudelogistik: Wenn die gemessene Aufzugtür lichte Breite 800 mm beträgt (Annahme), kann der CR700D mit 827 mm Maschinenbreite nicht in den Aufzug – damit ist ein Einsatz auf Zimmeretagen trotz naheliegender Flurflächen nicht möglich.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht passend für Zimmeretagen/Flure, wenn Aufzug- oder Türdurchgänge kleiner als die Maschinenbreite von 827 mm sind (der Roboter erreicht die Ebene dann physisch nicht).
  • Nicht passend, wenn ein Großteil der zu reinigenden Hotelbereiche aus sehr kleinräumigen, stark möblierten Zonen besteht (viele enge Nischen, dicht gestellte Tische), weil die Bahnreinigung mit 700 mm Arbeitsbreite dort organisatorisch und flächenlogisch ineffizient wird.
  • Nicht passend, wenn die Bodenbeläge überwiegend textile Flächen (Teppich) sind; der CR700D ist als Scheuersaugroboter für harte Beläge ausgelegt.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende EG-Fläche (Lobby/Foyer/Konferenzzugänge, harte Beläge): 4.500 m².
  • Einsatzstart am Morgen: 05:20 Uhr.
  • Reale Flächenleistung im möblierten Foyerbetrieb (inkl. Umfahrung von Bestuhlung): 1.900 m²/h.
  • Eingeplante Flottenmenge (Frischwasserverbrauch): 0,5 l je 100 m².
  • Vor Ort gemessene Aufzugtür lichte Breite: 800 mm (als Beispiel für die Einschränkung).

Technische Daten

Technische Daten

Bürstenart Tellerbürsten oder Pads (je nach Bodenbelag wählbar)
Tellerbürsten/Pads 2 Stück, Ø 330 mm
Bürstendrehzahl max. 140 U/min
Reinigungsbreite 700 mm
Aufnahmebreite inkl. Seitenbesen 750 mm
Frischwassertank 60 l
Schmutzwassertank 55 l
Reinigungsmittelbehälter 2 l (automatische Dosierung)
Flächenleistung (theoretisch) 2.750 m²/h
Reinigungsgeschwindigkeit bis 4 km/h
Laufzeit pro Akkuladung 4–6 h (Li-Ion, 120/180 Ah)
Ladezeit 1,5–2,5 h (Speedladung)
Sensorik 2D-/3D-Lidar, Beschleunigungs- und Absturzsensoren, EN IEC 63327
Bedienung Touchdisplay, Smartphone/Tablet, zeitgesteuerte Programme
Servicestation S700-2 vollautomatisches Laden, Frischwasser befüllen, Schmutzwasser abpumpen (optional)
Gewicht 260 kg
Maße (L × B × H) 1267 × 827 × 1067 mm

Hersteller & Modell

Hersteller ADLATUS Robotics GmbH
Modelle CR700D / S700-2
Made in Germany

Abmessungen & Gewicht

Gewicht CR700D (max.) 260 kg
Breite CR700D 827 mm
Länge CR700D 1267 mm
Höhe CR700D 1067 mm
Gewicht Servicestation S700-2 (ca.) 70 kg
Breite Servicestation S700-2 980 mm
Länge Servicestation S700-2 345 mm
Höhe Servicestation S700-2 911 mm

Reinigung

Reinigungsbreite 700 mm
Aufnahmebreite inkl. Seitenbesen 750 mm
Bürstengeschwindigkeit (max.) 140 Umdr./min
Bürstentyp Tellerbürsten oder Pads
Anzahl Tellerbürsten/Pads 2 Stück
Durchmesser Tellerbürsten/Pads 330 mm
Anpressdruck 38 bar
Frischwassertank 60 l
Schmutzwassertank 55 l
Reinigungsmittelbehälter 2 l
Reinigungsgeschwindigkeit (max.) 4 km/h
Theoretische Reinigungsleistung 2750 m2/h
Anwendungsbeispiel (ca.) 10000 m2 (bei ~4 Stunden Betrieb)

Akku & Laufzeit

Batteriekapazitäten (Optionen) 120Ah / 180Ah Ah
Batterietyp Lithium Ionen
Reinigungszeit pro Batterieladung 4.0-6.0 h
Batterieladezeit (Speedladung, abhängig von Option) 1.5-2.5 h
Servicestation Ladezeit (Status Loading) 1.5-2.5 Std.

Navigation & Sensorik

Navigationssoftware Eigene ADLATUS Software-Plattform
Sensorik 2D- und 3D-Lasersensorik, Beschleunigungs-Sensoren, Absturzsensorik (Cliff Detection)
3D Sensorik Abdeckung 360°
Hinderniserkennung Lidar 2D/3D für sichere Hinderniserkennung und Erkennen von Absätzen
Kollisionsvermeidung Norm EN IEC 63327

Konnektivität & Bedienung

Konnektivität WLAN Zugriff auf Bedienerinformationen, Steuerung und vollautomatische Dokumentationen
Benutzerschnittstelle On-board Touch-Display, Smartphone oder Tablet
Bedienmodi Vollautonomer Betrieb oder manueller Modus über mobiles Gerät

Servicestation S700-2

Funktionen Vollautomatische Batterieladung, Frischwasserzufuhr und Abpumpen des Schmutzwassers
Wasseranschluss 3/4" mind. 3 bis 6 Bar
Stromanschluss 230 Volt
Frischwasser Befüllzeit (Status) <10 Minuten
Abwasser Entleerzeit (Status) <5 Minuten
Status-Signalleitung Anzeige Batterie-Laden, Frischwasserbefüllung, Abwasserentleerung und Einsatzbereitschaft

Leistung & Material

Industrietauglichkeit CE-zertifiziert, industrietauglich
Material/Komponenten Edelstahlelemente und wartungsfreie bürstenlose Motoren

Datenschutz & Sicherheit

Datenschutz DSGVO konform, Privacy by Design, keine personenbezogenen oder umgebungsbezogenen Daten
Autarker Betrieb Vollautark möglich ohne WLAN/Internetverbindung

Sonstiges

Servicestation Optional Servicestation optional verfügbar
Dokumentation Vollautomatische, zertifizierte und datenschutzkonforme Protokollierung
Kontakt Telefon +49 731 964 278-0
Kontakt E-Mail info@adlatus-robotics.com
Version / Datum Version 2.0 09/2025

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