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Avidbots Neo 2 Scheuersaugroboter
Scheuersaugroboter

Avidbots Neo 2 Scheuersaugroboter

Avidbots

3900m²/h
Flächenleistung
6hours
Laufzeit
46.000 EUR Netto-Listenpreis
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Der Avidbots Neo 2 ist ein vollautonomer Scheuersaugroboter, der speziell für die tägliche Nassreinigung großer Hartbodenflächen entwickelt wurde. Die Avidbots Autonomy AI kartiert das Gebäude, erstellt individuelle Reinigungspläne und passt die Route in Echtzeit an Hindernisse und veränderte Umgebungen an — ganz ohne Bedienereingriff.

Mit wählbaren Reinigungsköpfen (Walzen- oder Tellerbürsten), großem Frisch- und Schmutzwassertank sowie 4–6 Stunden Laufzeit pro Ladung eignet sich Neo 2 für den Dauereinsatz rund um die Uhr. Über das Avidbots Command Center lassen sich Reinigungsberichte, Analysen und Live-Überwachung der gesamten Flotte abrufen. Ein 25-cm-Farbtouchscreen und ein Drehgriff-Gashebel ermöglichen bei Bedarf auch den manuellen Betrieb.

Aus der Praxis

Passt er zu Ihrer Fläche?

3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.

Logistiklager / Versandzentrum (Hartboden, ebenerdig) Logistikzentrum: Nachtreinigung von Warenausgangsflächen und Querwegen Für große, zusammenhängende Hartbodenflächen im Lager kann der Neo 2 die tägliche Nassreinigung automatisiert abfahren und dokumentieren. Das Personal übernimmt Vorbereitung, Tankservice und Randbereiche, während der Roboter die Hauptflächen abarbeitet.

In der Halle ist nur das Piepen der Rückfahrwarner zu hören, während die Frühverladung vorbereitet wird. Der Neo 2 rollt mit eingeschaltetem Blue-Light-System entlang der markierten Querwege, der Saugbalken zieht eine klare, matte Spur hinter sich her. Am Tablet im Leitstand sieht die Nachtschicht im Command Center die gereinigte Fläche und die Laufzeit hochzählen. Ein abgestellter Rollcontainer taucht im Fahrweg auf; der Roboter bremst ab und plant sichtbar neu, ohne dass jemand eingreifen muss.

Ausgangslage

Die Hauptflächen im Warenausgang und auf den Querwegen werden täglich nass gereinigt, aber die Qualität schwankt je nach Auslastung und verfügbarem Personal. Paletten, Rollcontainer und kurzfristige Abstellungen unterbrechen manuelle Fahrwege, wodurch Teilflächen liegen bleiben oder mehrfach gefahren werden. Reinigungsnachweise werden bisher nur grob über Schichtberichte geführt.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Logistik räumt vor Schichtende lose Folien, Umreifungsbänder und Palettenreste aus den Hauptfahrwegen; der Objektleiter definiert Sperrzonen (z. B. Ladebrücken) in der Karte. Einlernen: Der Neo 2 wird über den 25‑cm‑Touchscreen durch die Erstkartierung geführt; Reinigungszonen werden als zusammenhängende Flächen (Warenausgang, Querwege, Pufferzonen) angelegt und im Command Center mit Zeitfenstern hinterlegt. Tagesbetrieb: Zu Schichtbeginn füllt die Reinigungskraft den 109‑l‑Frischwassertank und startet den Job; der Roboter fährt autonom und nutzt Echtzeit-Hindernisvermeidung, wenn Stapler oder Rollcontainer kreuzen. Während der Laufzeit kontrolliert das Personal parallel Randzonen (Sockel, Ecken, unter Fördertechnik) manuell, weil der Roboter konstruktionsbedingt nicht bis in jede Kante kommt. Tankservice: Bei Bedarf wird an einem Wasser-/Abwasserpunkt nachgefüllt und der 135‑l‑Schmutzwassertank entleert; der Job wird anschließend fortgesetzt. Störungen: Bei blockierten Bereichen stoppt der Neo 2 sicher, signalisiert über Beacons/Sound und sendet Alerts ins Command Center; die Schicht entscheidet, ob der Bereich freigeräumt oder als Sperrzone markiert wird. Reporting: Nach Abschluss werden gereinigte Fläche, Reinigungszeit und Wasserverbrauch aus dem Command Center für die Objekt-Dokumentation exportiert.

Warum dieses Gerät hier passt

Die zusammenhängenden Hartbodenflächen spielen die maximale Flächenleistung von bis zu 3.900 m²/h aus (tatsächlich reduziert durch Verkehr und Wenden, siehe Rechnung). Mit 6 hours Betriebsdauer pro Ladung lässt sich ein kompletter Nachtumlauf in einem Zeitfenster abdecken, ohne dass zwingend zwischenladen werden muss. Die Echtzeit-Hindernisvermeidung und das Advanced dynamic planning helfen bei wechselnden Abstellungen im Lager. Mit max. 72 dB(A) ist der Betrieb in der Halle in der Regel mit laufender Logistik kompatibel. Die Maschinenbreite von 76–94 cm ist für Querwege und Verkehrsflächen geeignet, solange die Wegebreiten nicht darunter liegen.

Die Rechnung

Zeit: Annahme Reinigungsfläche 10.000 m². Annahme reale Produktivität = 0,60 × 3.900 m²/h = 2.340 m²/h. 10.000 m² / 2.340 m²/h ≈ 4,27 h. Wasser/Tankstopps: Annahme Lösungswasserverbrauch 0,03 l/m². 10.000 m² × 0,03 l/m² = 300 l. Mit 109 l Frischwassertank: 300 l / 109 l ≈ 2,75 → praktisch 3 Füllungen. Der 135 l Schmutzwassertank ist bei gleicher Mengenannahme ebenfalls in diesem Rahmen (300 l / 135 l ≈ 2,22 → praktisch 3 Entleerungen). Annahme je Füllen/Entleeren 8 min → 3 × 8 min = 24 min Servicezeit zusätzlich.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die nutzbaren Verkehrswege schmaler sind als die Maschinenbreite (76–94 cm), kann der Neo 2 die Bereiche nicht sicher befahren; dann bleibt nur Teilflächenreinigung oder eine kleinere Maschine.
  • Wenn die Tagesreinigungsfläche so groß ist, dass sie trotz realistischer Produktivität nicht innerhalb der 6 hours Laufzeit liegt und kein Wechsel-Batteriesatz organisatorisch verfügbar ist, entsteht eine Lücke im Reinigungsfenster.
  • Bei empfindlichen Böden oder Flächen mit Traglastbeschränkungen ist das Bruttogewicht von 581,5–688 kg ein Ausschlusskriterium (z. B. Leichtbau-Zwischendecken oder nicht freigegebene Beläge).
  • Wenn kein praktikabler Wasser-/Abwasserpunkt für regelmäßiges Nachfüllen/Entleeren erreichbar ist, steigt die Stillstandszeit durch Wege- und Servicefahrten deutlich an.
Getroffene Annahmen
  • Reinigungsfläche: 10.000 m² zusammenhängende Hartbodenfläche
  • Reale Produktivität im Lagerbetrieb: 0,60 der max. Flächenleistung (3.900 m²/h) wegen Wenden, Verkehr, Sicherheitsabständen
  • Lösungswasserverbrauch: 0,03 l/m²
  • Schmutzwassermenge entspricht näherungsweise dem eingesetzten Frischwasser (1:1)
  • Servicezeit je Füllen/Entleeren (inkl. Wege am Wasserpunkt): 8 min
Flughafen / Transit Hub (öffentliche Hartbodenflächen, wechselnde Hindernisse) Flughafen-Terminal: Reinigung von Abflughalle und Gate-Pier im nächtlichen Turnaround In Terminals mit großen, offenen Hartbodenflächen kann der Neo 2 die wiederkehrenden Nacht-Routen autonom abfahren und dabei wechselnde Hindernisse dynamisch umplanen. Bei sehr großen Flächen erzwingen 6 hours Laufzeit und die Tankvolumina jedoch einen geplanten Batterie- und Tankservice im Ablauf.

Nach dem letzten Boarding wird es im Terminal ruhiger, nur Reinigungswagen und einzelne Sicherheitsrunden bewegen sich noch. Der Neo 2 startet aus einer definierten Servicezone, Beacons und integrierte Signalleuchten sind sichtbar, während er an Sitzinseln und Infodisplays vorbeifährt. Im Live-Überblick des Command Centers sieht der Objektleiter, wie der Roboter die Route an abgestellte Absperrständer anpasst. Hinter dem Saugbalken bleibt ein gleichmäßiger, schnell abtrocknender Streifen, während der Rest des Teams parallel Sanitärbereiche übernimmt.

Ausgangslage

Die Terminalflächen müssen in einem festen Nachtfenster nass gereinigt werden, bevor der Passagierfluss wieder anläuft. Abgestellte Sitzgruppen, Absperrungen, Reinigungslogistik und Restbetrieb verändern die Situation täglich, wodurch starre Reinigungspläne zu Umwegen oder Auslassungen führen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an belastbaren Leistungs- und Nachweiswerten (Fläche, Zeit, Wasser).

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Der Betreiber definiert im Sicherheitskonzept, in welchen Zonen der Roboter autonom fahren darf; lose Absperrungen werden vor Jobstart aus Hauptachsen entfernt. Einlernen: Der Neo 2 kartiert die Abflughalle und den Gate-Pier; Zonen werden in Teiljobs strukturiert, damit Tankservice und Verkehrsfreigaben planbar bleiben. Start: Das Personal füllt den 109‑l‑Frischwassertank, prüft Sauglippen/Bürsten/Pads und startet den Nachtplan über den 25‑cm‑Touchscreen. Autonomer Zyklus: Der Roboter fährt die Hallenflächen ab und reagiert mit Echtzeit-Hindernisvermeidung auf Sitzinseln, Reinigungswagen und Nachschub; bei dauerhaft blockierten Bereichen wird ein Alert ins Command Center gesendet und die Fläche entweder freigeräumt oder im Plan als temporäre Sperrzone gesetzt. Servicepunkte: Nach definierten Teilflächen wird am Servicepoint Frischwasser nachgefüllt und der 135‑l‑Schmutzwassertank entleert; diese Stopps sind im Team als feste Handgriffe eingeplant. Laufzeitmanagement: Da die Betriebsdauer pro Batteriesatz 6 hours beträgt und die Batterien als wechselbare Batteriesätze ausgeführt sind, wird ein Batteriewechsel als geplanter Schritt zwischen zwei Teiljobs angesetzt. Abschluss: Reporting (Total area cleaned, Total cleaning time, Water consumption) wird im Command Center für die interne Schichtdokumentation und als Nachweis gegenüber dem Auftraggeber genutzt; bei Störungen kann Remote Assistance 24/7/365 mit Kamerazugriff unterstützen.

Warum dieses Gerät hier passt

Große, offene Hartbodenflächen im Terminal passen zur maximalen Reinigungsleistung bis ca. 3.900 m²/h und zur hohen Fahrgeschwindigkeit bis 1,35 m/s, wobei die tatsächlich nutzbare Leistung im Betrieb niedriger ist (siehe Rechnung). Für wechselnde Möblierung und Restbetrieb ist die Kombination aus Avidbots Autonomy, Advanced dynamic planning und Echtzeit-Hindernisvermeidung relevant. Mit max. 72 dB(A) ist der Roboter in nicht vollständig stillen Terminalphasen grundsätzlich einsetzbar, muss aber zeitlich passend eingeplant werden. Über das Command Center sind Live-Überwachung, Alerts und standardisierte Kennzahlen für Flotten- und Qualitätssteuerung verfügbar.

Die Rechnung

Zeit: Annahme Reinigungsfläche 18.000 m² (Abflughalle + Gate-Pier). Annahme reale Produktivität im Terminalbetrieb = 0,65 × 3.900 m²/h = 2.535 m²/h. 18.000 m² / 2.535 m²/h ≈ 7,10 h. Laufzeit: Betriebsdauer pro Batteriesatz laut Datenblatt 6 hours → für ≈ 7,10 h wird ein Batteriewechsel eingeplant. Annahme Batteriewechsel inkl. Neustart/Check 15 min. Wasser/Tankstopps: Annahme Lösungswasserverbrauch 0,02 l/m². 18.000 m² × 0,02 l/m² = 360 l. 360 l / 109 l ≈ 3,30 → praktisch 4 Frischwasser-Füllungen. Schmutzwasser (1:1 angenommen): 360 l / 135 l ≈ 2,67 → praktisch 3 Entleerungen. Annahme je Füllen/Entleeren 10 min → 7 × 10 min = 70 min Servicezeit zusätzlich. Fenster: Annahme verfügbares Nachtfenster 8,0 h; 7,10 h + 0,25 h + 1,17 h ≈ 8,52 h → das Fenster wird überschritten, wenn keine Optimierung über Teilflächen, geringeren Wasserverbrauch oder parallele Servicepunkte erfolgt.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn das Reinigungsfenster strikt ist und die Kombination aus Reinigungszeit, Batteriewechsel (6 hours Laufzeit) und Tankservice die verfügbare Zeit übersteigt, ist der Neo 2 allein nicht ausreichend (Aufteilung in Zonen, zusätzlicher Roboter oder manuelle Ergänzung nötig).
  • Wenn die zu befahrenden Ebenen nur über Aufzüge erreichbar sind, deren Traglast unter 688 kg liegt, ist der Einsatz wegen des Bruttogewichts (581,5–688 kg) nicht zulässig.
  • Wenn die Reinigung während starkem Publikumsverkehr erfolgen soll, kann max. 72 dB(A) und die Nassreinigung (Rutschgefahr/Absperrbedarf) den Betrieb einschränken; dann ist eine Verlagerung in Nebenzeiten oder Teilflächen erforderlich.
  • Bei Flächen mit vielen Engstellen (z. B. schmale Durchgänge unter 76–94 cm) ist die autonome Fahrt nicht praktikabel; dort bleiben Handarbeit oder kleinere Geräte.
Getroffene Annahmen
  • Reinigungsfläche: 18.000 m² (Abflughalle + Gate-Pier)
  • Reale Produktivität im Terminalbetrieb: 0,65 der max. Flächenleistung (3.900 m²/h) wegen Möblierung, Absperrungen, Sicherheitsabständen
  • Batteriewechsel inkl. Neustart/Check: 15 min
  • Lösungswasserverbrauch: 0,02 l/m²
  • Schmutzwassermenge entspricht näherungsweise dem eingesetzten Frischwasser (1:1)
  • Servicezeit je Füllen/Entleeren (inkl. Wege/Koordination im Terminal): 10 min
  • Verfügbares Nachtfenster: 8,0 h
Lebensmitteleinzelhandel / SB-Warenhaus (Hartboden im Verkaufsraum) SB-Warenhaus: Nach Ladenschluss Kassenfront und Hauptgänge (Einschränkung: Regalgänge) Für offene Verkaufszonen auf Hartboden kann der Neo 2 die Nassreinigung nach Ladenschluss automatisieren und dokumentieren. In typischen Regalgängen ist die Maschinenbreite (76–94 cm) jedoch häufig der begrenzende Faktor; dort müssen Flächen eingegrenzt oder anders gereinigt werden.

Nach dem Schließen werden letzte Rollcontainer in den Lagerbereich geschoben, und die Kassenfront ist frei. Der Neo 2 setzt an der Mall-ähnlichen Vorzone an, das Blue-Light-System läuft, während er an den Kasseninseln vorbeizieht. Auf dem Touchscreen ist der nächste Teiljob sichtbar, im Command Center laufen Fläche und Wasserverbrauch mit. An einem Regalgang bleibt der Roboter vor einer Palette stehen und meldet einen Alert; das Personal räumt frei und startet den Abschnitt erneut.

Ausgangslage

Die tägliche Nassreinigung findet in einem kurzen Zeitfenster statt und konkurriert mit Verräumung, Entsorgung und Warenaufbau. In der Praxis werden zuerst sichtbare Zonen (Kassenfront, Hauptwege) gereinigt; Regalgänge werden je nach Belegung und Zeitdruck ungleichmäßig behandelt. Nachweise über gereinigte Flächen und Zeiten sind bisher schwer nachvollziehbar.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Das Marktpersonal räumt vor der Nassreinigung Displays, Paletten und Aktionsware aus den Hauptwegen; der Objektleiter legt in der Karte Sperrzonen für Bereiche mit dauerhaftem Aufbauten fest. Einlernen: Der Neo 2 wird im Verkaufsraum kartiert; der Reinigungsplan wird als mehrere Teiljobs angelegt (Kassenfront, Hauptgänge, offene Frische-Vorzonen), damit bei Störungen und Tankservice keine kompletten Jobs neu gestartet werden müssen. Betrieb nach Ladenschluss: Die Reinigungskraft füllt den 109‑l‑Frischwassertank, startet den Job über den 25‑cm‑Touchscreen und überwacht nur anfangs die ersten Minuten, bis der Roboter stabil läuft. Parallel erledigt das Personal Randbereiche und Kanten, unter niedrigen Anbauten sowie sehr enge Zonen manuell. Umgang mit Hindernissen: Bei kurzfristig abgestellten Rollcontainern oder Paletten nutzt der Roboter die dynamische Planung; wenn kein sicherer Umweg möglich ist, stoppt er, signalisiert und sendet einen Alert ins Command Center. Tankservice: Für die geplanten Teilflächen ist ein definierter Zwischenstopp zum Nachfüllen/Entleeren vorgesehen; danach läuft der nächste Teiljob an. Abschluss & Nachweis: Im Command Center werden Fläche, Zeit und Wasserverbrauch für die Filial- oder Dienstleisterdokumentation gespeichert.

Warum dieses Gerät hier passt

Die offenen, zusammenhängenden Zonen im Markt (Kassenfront, Hauptgänge) passen gut zur Robotik-Scheuersaugmaschine, weil der Neo 2 dort die Flächenleistung bis zu 3.900 m²/h in klaren Fahrwegen umsetzen kann (real reduziert, siehe Rechnung). Mit max. 72 dB(A) ist der Einsatz nach Ladenschluss organisatorisch gut planbar. Die Autonomie mit Echtzeit-Hindernisvermeidung hilft bei wechselnden Abstellungen durch Verräumung. Die Reporting-Funktionen im Command Center liefern belastbare Kennzahlen (Total area cleaned, Total cleaning time, Water consumption) für die Filialsteuerung.

Die Rechnung

Zeit: Annahme autonom sinnvoll abfahrbare Fläche (ohne enge Regalgänge) 4.500 m². Annahme reale Produktivität im Verkaufsbetrieb = 0,50 × 3.900 m²/h = 1.950 m²/h. 4.500 m² / 1.950 m²/h ≈ 2,31 h. Wasser/Tankstopps: Annahme Lösungswasserverbrauch 0,03 l/m². 4.500 m² × 0,03 l/m² = 135 l. Mit 109 l Frischwassertank: 135 l / 109 l ≈ 1,24 → praktisch 2 Frischwasser-Füllungen (Startfüllung + Nachfüllen). Schmutzwasser (1:1 angenommen) = 135 l; der 135‑l‑Schmutzwassertank liegt damit rechnerisch am Limit. Annahme je Füllen/Entleeren 7 min → 2 × 7 min = 14 min Servicezeit zusätzlich. Engstellenprüfung: Annahme Mindestgangbreite für sichere Fahrt 1,10 m. Bei Maschinenbreite bis 94 cm bleibt die Restbreite 1,10 m − 0,94 m = 0,16 m; damit sind viele Regalgänge nur dann geeignet, wenn sie frei sind und die Breite tatsächlich erreicht wird.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn der Markt erwartet, dass auch enge Regalgänge autonom gereinigt werden, passt der Neo 2 häufig nicht: Die Maschinenbreite von 76–94 cm erfordert ausreichend freie Gangbreite und konsequentes Freiräumen.
  • Wenn die Nassreinigung während Öffnungszeiten stattfinden soll, können max. 72 dB(A) sowie notwendige Sicherheits- und Absperrmaßnahmen den Betrieb einschränken; dann ist das Gerät organisatorisch nicht passend.
  • Wenn die zugänglichen Teilflächen so klein oder so stark möbliert sind, dass die Produktivität weit unter die angenommene Praxisleistung fällt, ist der Nutzen gegenüber einer kompakten, handgeführten Maschine begrenzt.
  • Bei Gebäudeteilen mit Traglast- oder Bodenschutzauflagen ist das Bruttogewicht von 581,5–688 kg vorab freizugeben; ohne Freigabe ist der Einsatz auszuschließen.
Getroffene Annahmen
  • Autonom sinnvoll abfahrbare Reinigungsfläche (Kassenfront + Hauptgänge + offene Zonen, ohne enge Regalgänge): 4.500 m²
  • Reale Produktivität im Markt (enge Kurven, Auslagen, Resthindernisse): 0,50 der max. Flächenleistung (3.900 m²/h)
  • Lösungswasserverbrauch: 0,03 l/m²
  • Schmutzwassermenge entspricht näherungsweise dem eingesetzten Frischwasser (1:1)
  • Servicezeit je Füllen/Entleeren (inkl. Wege im Markt): 7 min
  • Mindestgangbreite für sichere autonome Fahrt im Markt: 1,10 m

Technische Daten

Allgemein

Modell Neo 2
Hersteller Avidbots
Dokumentcode BR-NEO2-01122021

Leistung

Maximale Geschwindigkeit 1.35 m/s
Maximale Geschwindigkeit (Fuß pro Sekunde) 4.43 ft/s
Max. Reinigungsleistung Flächen pro Stunde 3900 m2/h
Max. Reinigungsleistung Flächen pro Stunde (Fuß²) 42000 ft2/h
Betriebsdauer (Batterien) 6 hours

Navigation & Sensorik

Autonomie-Software Avidbots Autonomy
Anzahl Onboard-Sensoren 10
Localization / SLAM Proprietäre Avidbots-Localization-Algorithmen (long-range lidar referenced)
Advanced dynamic planning Ja
Home Base Verfügbarkeit Begrenzt auf Neo 1.7 und 2.0; Implementierung subject to review

Sicherheit

Not-Aus Tasten E-stop buttons
Stoßfänger Bumpers
Beacons / Signalisierung Beacons, integrierte Signalleuchten
Blue Light und Sound System Vorhanden
Echtzeit Hindernisvermeidung Ja

Reinigung & Ausstattung

Active cleaning control system Vorhanden
Lösungs- und Rücktank Material Heavy-duty plastic
Mehrzweck / Add-Ons Multi-application; Disinfection Add-On für 3-D Oberflächendesinfektion (elektrostatisch)

Software & Management

Web-Software Avidbots Command Center
Funktionen Command Center Remote Monitoring, Reporting, Fleet Management, Real-Time Video, Alerts
Reporting-Metriken Total area cleaned; Total cleaning time; Productivity; Water consumption
Cloud-Updates Seamlessly updating via the Cloud
Remote Assistance 24/7/365 Remote Assistance mit Zugriff auf Onboard-Kameras

Wartung & Service

Gold Service Plan - Preventive maintenance Intervall Every 480 Hours hours
Gold Service Plan - Anzahl Preventive Visits pro Jahr Bis zu drei Besuche pro Jahr
Gold Service Plan - Inklusivleistungen Break fix; All parts and labor; Verbrauchsmaterialien (Bürsten/Pads, Squeegees) Replacement as needed during visit

Sonstiges

Einsatzbereiche Flughäfen, Einkaufszentren, Schulen & Universitäten, Eventzentren, Fertigung, Transit Hubs, Krankenhäuser, Einzelhandel, Lagerhäuser
Kontakt E-Mail sales@avidbots.com
Kontakt Telefon +1.855.928.4326
Firmenhauptsitz Kitchener, ON, Canada

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