Der Avidbots Neo 2 ist ein vollautonomer Scheuersaugroboter, der speziell für die tägliche Nassreinigung großer Hartbodenflächen entwickelt wurde. Die Avidbots Autonomy AI kartiert das Gebäude, erstellt individuelle Reinigungspläne und passt die Route in Echtzeit an Hindernisse und veränderte Umgebungen an — ganz ohne Bedienereingriff.
Mit wählbaren Reinigungsköpfen (Walzen- oder Tellerbürsten), großem Frisch- und Schmutzwassertank sowie 4–6 Stunden Laufzeit pro Ladung eignet sich Neo 2 für den Dauereinsatz rund um die Uhr. Über das Avidbots Command Center lassen sich Reinigungsberichte, Analysen und Live-Überwachung der gesamten Flotte abrufen. Ein 25-cm-Farbtouchscreen und ein Drehgriff-Gashebel ermöglichen bei Bedarf auch den manuellen Betrieb.
Ein Abend mit dem Avidbots Neo 2
Im Terminal läuft der Passagierstrom weiter, während der Scheuersaugroboter am Rand der Laufzone ansetzt. Die integrierten Signalleuchten und das Blue-Light sind sichtbar, und der Roboter zieht eine nasse Spur, die hinter dem Saugbalken sofort matt auftrocknet. Der Objektleiter schaut im Command Center auf die Live-Ansicht und sieht, wie das System auf Rollkoffer und wechselnde Warteschlangen reagiert. An einer Engstelle nimmt die Aufsicht die Maschine kurz in den manuellen Modus, um eine Insel um Sitzmöbel sauber zu schließen.
Flughafen (Terminal-/Concourse-Flächen auf Hartboden)
Aus der Praxis
Passt der Avidbots Neo 2 zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete
Einsätze des Avidbots Neo 2 —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Flughafen (Terminal-/Concourse-Flächen auf Hartboden)Flughafen-Terminal: Tagesreinigung in Laufwegen mit PublikumsverkehrFür große, zusammenhängende Hartbodenflächen im Terminalbetrieb kann der Neo 2 die tägliche Nassreinigung autonom übernehmen. Entscheidend sind ausreichende Gangbreiten sowie ein geplanter Ablauf für Wasser-Nachfüllungen und Randarbeiten.
Im Terminal läuft der Passagierstrom weiter, während der Scheuersaugroboter am Rand der Laufzone ansetzt. Die integrierten Signalleuchten und das Blue-Light sind sichtbar, und der Roboter zieht eine nasse Spur, die hinter dem Saugbalken sofort matt auftrocknet. Der Objektleiter schaut im Command Center auf die Live-Ansicht und sieht, wie das System auf Rollkoffer und wechselnde Warteschlangen reagiert. An einer Engstelle nimmt die Aufsicht die Maschine kurz in den manuellen Modus, um eine Insel um Sitzmöbel sauber zu schließen.
Ausgangslage
Die Hauptlaufwege im Terminal müssen tagsüber sichtbar sauber bleiben, ohne Flächen zu sperren. Manuelle Scheuersaugmaschinen binden Personal dauerhaft und reagieren langsamer auf veränderte Wegeführungen durch Warteschlangen, Reinigungsinseln und Servicefahrzeuge.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Objektleitung definiert Reinigungszonen, No-Go-Bereiche (z. B. Sicherheitslinien) und Start-/Stopp-Punkte; lose Hindernisse (Abfall, Kabel, Aufsteller) werden durch die Tageskräfte entfernt. Einlernen/Kartierung: Ein initialer Kartierungslauf wird außerhalb der Spitzenzeiten durchgeführt, danach werden Reinigungspläne im Command Center verwaltet. Täglicher Zyklus: Der Roboter wird mit Frischwasser (109 l) befüllt, gestartet und arbeitet die vorgesehenen Laufwege ab; die Avidbots-Autonomy nutzt die Onboard-Sensorik (10 Sensoren) und dynamische Planung zur Hindernisvermeidung. Personalrolle: Eine Aufsichtskraft überwacht Alarme/Status im Command Center (Remote Monitoring, Alerts) und greift bei Bedarf über Touchscreen und Drehgriff in den manuellen Betrieb ein (z. B. bei temporären Engstellen). Ecken/Kanten: Sitzgruppenränder, Sockelleisten und sehr schmale Passagen werden ergänzend mit Handgerät/Mopp nachgearbeitet. Störungen: Bei blockierten Bereichen (z. B. Reinigungswagen im Weg) weicht das System aus; bei wiederkehrenden Blockaden werden Zonen angepasst. Bei technischen Auffälligkeiten kann Remote Assistance (24/7/365) mit Kamerazugriff unterstützen. Abschluss: Schmutzwasser (135 l) wird entleert, Tanks gespült, die Maschine wird an ihrem Stellplatz geladen.
Warum dieses Gerät hier passt
Die geplante Tagesreinigung profitiert von Echtzeit-Hindernisvermeidung und dynamischer Routenanpassung (Advanced dynamic planning: Ja) in wechselnden Passagierströmen. Die maximale Reinigungsleistung von 3.900 m²/h und die Betriebsdauer von 6 hours ermöglichen, größere Terminalzonen innerhalb eines Tagesfensters abzuarbeiten. Mit max. 72 dB(A) ist der Betrieb in einem ohnehin lauten Terminalumfeld typischerweise eher akzeptabel als in geräuschsensiblen Bereichen. Die Maschinenbreite von 76–94 cm ist in breiten Concourse-Laufwegen handhabbar, sofern Engstellen vorab ausgeschlossen oder manuell gelöst werden.
Die Rechnung
Plausibilität Zeit vs. Laufzeit: Annahme Terminal-Hartbodenfläche 12.000 m² und realistische Netto-Flächenleistung 2.500 m²/h (wegen Publikumsverkehr und Inseln). 12.000 m² / 2.500 m²/h = 4,8 h. Das liegt innerhalb der Betriebsdauer von 6 h pro Ladung.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn relevante Laufwege regelmäßig schmaler sind als die Maschinenbreite von 76–94 cm (z. B. temporäre Absperrungen, Schlangenführungen), wird der autonome Durchlauf instabil oder muss häufig manuell unterstützt werden.
Wenn die Fläche nur über Aufzüge erreichbar ist, deren zulässige Nutzlast nahe an 581,5–688 kg liegt, ist der Einsatz je nach Aufzug/Variante nicht freigabefähig (Gewicht prüfen).
Wenn die Reinigung zwingend in sehr geräuscharmen Zeitfenstern erfolgen muss (z. B. nachts in angrenzenden Ruhebereichen), kann max. 72 dB(A) ein Ausschlusskriterium sein.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Terminal-Hartbodenfläche: 12.000 m²
Realistische Netto-Flächenleistung im Terminalbetrieb: 2.500 m²/h
Lagerhaus/Logistikzentrum (Versand- und Kommissionierhalle, Hartboden)Logistikzentrum: Nachtlauf in einer Versandhalle mit sehr großen FreiflächenIn sehr großen Hallen kann der Neo 2 freie Flächen autonom scheuern und saugen, solange Wasserlogistik und Batteriekonzept zur Objektgröße passen. Bei Hallenflächen oberhalb der pro Ladung erreichbaren Maximalfläche ist ein Batterie-/Schichtkonzept erforderlich.
Nach dem letzten Staplerumlauf bleibt die Halle ruhig, nur die Warnleuchten des Roboters bewegen sich durch die Gänge. Auf dem Boden liegen einzelne Folienstücke; die Spätschicht räumt sie weg, bevor der Reinigungsplan startet. Der Roboter fährt lange, gerade Bahnen und reduziert Tempo, sobald eine Palette unerwartet im Fahrweg steht. Im Reporting steht am Ende des Laufs die gereinigte Gesamtfläche und die Reinigungszeit.
Ausgangslage
Die Hallenflächen sind groß, der Verschmutzungsgrad ist oft gleichmäßig (Abrieb, Staub), und die Reinigung soll außerhalb der Materialbewegung stattfinden. Manuelle Reinigung wird häufig aus Zeitgründen nur partiell durchgeführt oder bindet Personal über lange Strecken.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Boden wird vorab trocken von grobem Material befreit (Folien, Umreifungsband), damit Saugbalken und Bürsten nicht blockieren; die Objektleitung legt Zonen (Gänge, Kreuzungen, Andockflächen) fest. Einlernen/Kartierung: Ein initialer Kartierungslauf wird in produktionsfreier Zeit durchgeführt; Zonen mit häufig wechselnden Stellplätzen werden im Plan als flexibel behandelt. Täglicher Zyklus: Befüllen (109 l Frischwasser), Start über Touchscreen; der Roboter arbeitet die Freiflächen ab und nutzt dynamische Planung zur Umfahrung von Paletten/Restfahrzeugen. Personalrolle: Eine Aufsichtskraft überwacht Alarme im Command Center; bei wiederkehrenden Hindernissen werden Stellplatzregeln oder Sperrbereiche angepasst. Ecken/Kanten: Unter Regalen, sehr enge Kommissioniergänge und Kanten an Rampen werden separat manuell gereinigt. Störungen: Bei blockierten Routen stoppt der Roboter und meldet per Alert; Remote Assistance (24/7/365) kann bei Diagnose unterstützen. Abschluss: Entleeren des Schmutzwassertanks (135 l), Spülen, Stellplatz/Laden; bei sehr großen Flächen wird ein Ablauf für wechselbare Batteriesätze genutzt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Hallenumgebung passt zur Auslegung auf große Hartbodenflächen: Max. Reinigungsleistung 3.900 m²/h und max. Geschwindigkeit 1,35 m/s ermöglichen lange Bahnen mit hoher Flächenabdeckung. Die Betriebsdauer von 6 hours ist in der Nachtreinigung planbar; bei Flächen oberhalb der Ladungsreichweite wird die im Gerät vorgesehene Möglichkeit wechselbarer Batteriesätze genutzt. Mit 10 Onboard-Sensoren und Echtzeit-Hindernisvermeidung ist das System auf sporadische, unvorhersehbare Hindernisse (Paletten, abgestellte Geräte) ausgelegt.
Die Rechnung
Plausibilität Flächenabdeckung pro Ladung (maximal): 3.900 m²/h × 6 h = 23.400 m² pro Ladung. Annahme Hallenfläche 30.000 m². 30.000 m² − 23.400 m² = 6.600 m² Restfläche, die ohne Batteriewechsel bzw. ohne zweite Lade-/Batteriephase nicht in einem Durchlauf abgedeckt wird.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Halle täglich ohne Unterbrechung eine durchgehende Nassreinigung über mehr als 23.400 m² verlangt, reicht eine einzelne Batterieladung (6 h) rechnerisch nicht aus; es braucht Batteriewechsel/zweiten Zyklus.
Wenn in den Reinigungszonen viele sehr enge Kommissioniergänge vorhanden sind, in denen die Maschinenbreite von 76–94 cm nicht sicher manövrieren kann, bleibt nur Teilflächenreinigung plus manuelle Ergänzung.
Wenn Wasser- und Entsorgungslogistik nicht nahe an der Fläche organisiert werden kann, erhöhen häufige Tankstopps die Nettoleistung deutlich (Frischwassertank 109 l begrenzt die Autonomie).
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Hallen-Hartbodenfläche: 30.000 m²
Einkaufszentrum/Mall (Mall-Flure, Food-Court-Ränder, Hartboden)Einkaufszentrum: Frühreinigung vor Öffnung mit geplanter WasserlogistikVor Öffnung kann der Neo 2 große Mall-Flächen autonom nass reinigen, wenn ein Ablauf für Wasser-Nachfüllungen und Randreinigung steht. Die Tankkapazität (109 l Frischwasser) wird in Food-Court-nahen Zonen schnell zum planenden Faktor.
Die Rollgitter sind noch unten, und die Mall-Gänge sind frei von Laufkundschaft. Der Roboter startet am Servicegang, die Signalleuchten spiegeln sich im polierten Boden. An den Übergängen zwischen Shopfront und Laufweg bremst er, weil Reinigungswagen kurz queren. Die Frühschicht folgt mit Mopp an Sockelleisten und um Pflanzeninseln, während das Command Center die bearbeitete Fläche protokolliert.
Ausgangslage
Die Mall benötigt täglich sichtbare Sauberkeit auf langen Laufwegen; Verschmutzung konzentriert sich an Eingängen und Gastronomienähe. Manuelle Reinigung in der kurzen Zeit vor Öffnung führt oft zu Priorisierung einzelner Zonen und zu Uneinheitlichkeit im Ergebnis.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Frühschicht entfernt lose Objekte (Aufsteller, Mattenkanten, Müll) und stellt sicher, dass Shopfronts nicht in die Fahrbahn ragen; No-Go-Zonen (z. B. Glasflächen, die trocken bleiben sollen) werden festgelegt. Einlernen/Kartierung: Initiale Kartierung außerhalb der Besucherzeiten; Reinigungspläne werden im Command Center nach Zonen (Eingang, Hauptachse, Nebenachsen) gepflegt. Täglicher Zyklus: Start über Touchscreen; der Roboter fährt die Hauptachsen autonom und passt die Route bei temporären Hindernissen an. Personalrolle: Eine Aufsichtskraft übernimmt das Nachfüllen/Entleeren an der Servicestation und reagiert auf Alerts; optional manueller Betrieb an sehr engen Übergängen. Ecken/Kanten: Sockelleisten, Kanten an Sitzbänken und Engstellen an Shop-Eingängen werden manuell nachgearbeitet. Störungen: Bei blockierten Passagen wird die Zone übersprungen und später erneut angefahren; bei wiederkehrenden Konflikten werden Reinigungszeiten oder Sperrflächen angepasst. Abschluss: Schmutzwasser (135 l) entleeren, Frischwassertank spülen, Stellplatz/Laden; Reporting wird für Flächen- und Zeitnachweis exportiert.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Kombination aus großer max. Reinigungsleistung (3.900 m²/h) und 6 h Betriebsdauer passt zu einem frühen, zusammenhängenden Reinigungslauf vor Öffnung. Echtzeit-Hindernisvermeidung und dynamische Planung helfen bei Restbewegungen von Lieferdiensten/Haustechnik. Das Reporting im Command Center liefert objektbezogene Nachweise (Total area cleaned; Total cleaning time; Water consumption), was im Center-Betrieb für Steuerung und Dienstleisterkontrolle relevant ist. Der Geräuschpegel bis 72 dB(A) ist vor Öffnung meist eher tolerierbar als während des Publikumsbetriebs.
Die Rechnung
Plausibilität Tankreichweite (Frischwasser): Annahme zu reinigende Hartbodenfläche 8.500 m² und Wasserauftrag 0,04 l/m² (Gastronomie-/Eingangsanteil). Benötigtes Frischwasser = 8.500 m² × 0,04 l/m² = 340 l. Mit 109 l Tankvolumen ergibt das 340 l / 109 l ≈ 3,12 Tankfüllungen, also praktisch 3 Nachfüllstopps zusätzlich zur Startfüllung.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die verfügbare Reinigungszeit so kurz ist, dass mehrere Nachfüllstopps nicht organisatorisch abbildbar sind, limitiert der Frischwassertank (109 l) die Nettoleistung deutlich.
Wenn die Mall überwiegend aus Teppichflächen besteht oder viele Zonen abschnittsweise durch enge Shop-Vorbauten unter 76–94 cm Maschinenbreite verengt sind, bleibt der Einsatz auf Teilflächen beschränkt.
Wenn während der Öffnungszeiten gereinigt werden muss und das Center sehr geräuschsensibel ist, kann max. 72 dB(A) in Publikumszonen störend wirken.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Mall-Hartbodenfläche: 8.500 m²
Wasserauftrag: 0,04 l/m²
Schule/Universität (Foyers und Flure, Hartboden)Universität: Flur- und Foyerreinigung zwischen Nutzungsphasen mit Tür- und GangprüfungIn Bildungsgebäuden kann der Neo 2 Foyers und breite Flure autonom nass reinigen, wenn Türbreiten und Engstellen zur Maschinenbreite passen. In der schmalen Konfiguration (76 cm Maschinenbreite) wird die Durchgängigkeit über Standardtüren realistischer, bei reduzierter Arbeitsbreite (61 cm).
Im Hauptgebäude sind die Flure leer, nur vereinzelte Stühle stehen an der Wand. Der Roboter setzt im Foyer an und fährt mit reduzierter Geschwindigkeit an Pinnwänden und Sitznischen vorbei. An einer Brandschutztür bleibt die Aufsicht kurz stehen, prüft die Durchfahrt und startet dann den nächsten Abschnitt. Hinter dem Saugbalken bleibt kein Pfützenrand stehen, und die Hausmeisterei geht parallel an Treppenkanten mit Handgerät nach.
Ausgangslage
Die Flächen sind kleinteiliger als in Hallen: viele Türen, Nischen, wechselnde Möblierung und häufige Teilblockaden durch Bestuhlung oder Infotafeln. Manuelle Reinigung ist personalintensiv, und die Reinigungsqualität schwankt zwischen Gebäudeteilen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Hausmeisterei sorgt für freie Laufwege (Stühle an definierte Stellplätze), entfernt lose Gegenstände und markiert Bereiche, die trocken bleiben sollen. Einlernen/Kartierung: Kartierungslauf in nutzungsarmer Phase; Zonen werden pro Flügel definiert, damit bei Veranstaltungen einzelne Abschnitte ausgelassen werden können. Täglicher Zyklus: Start im Foyer; der Roboter reinigt erst die großen, offenen Flächen und wechselt dann in Flure. Personalrolle: Eine Aufsichtskraft begleitet die ersten Durchläufe, um Türpassagen, Schwenkbereiche und wiederkehrende Hindernisse zu identifizieren; später reicht meist Monitoring im Command Center und gelegentliches Umsetzen/Starten. Ecken/Kanten: Türschwellen, Sockelleisten und enge Wandnischen werden manuell nachgearbeitet. Störungen: Bei einer versperrten Tür wird die Zone übersprungen und später erneut angefahren; Alerts werden im Command Center sichtbar. Abschluss: Schmutzwasser entleeren (135 l), Frischwasser nachfüllen (109 l), Stellplatz/Laden; Reporting dokumentiert gereinigte Fläche und Zeit.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Maschinenbreite von 76–94 cm ist ein entscheidender Fit-Faktor in Bildungsbauten; mit 76 cm ist die Durchfahrt durch typische Türsituationen eher möglich als mit 94 cm. Die 6 h Betriebsdauer ist für gebäudeteilweise Durchläufe ausreichend, und die dynamische Planung hilft bei wechselnder Möblierung. Für Management und Nachweis sind Command-Center-Reports (Total area cleaned; Total cleaning time) in multi-tenant Gebäuden hilfreich.
Die Rechnung
Plausibilität Türdurchfahrt (Breite): Annahme lichte Türbreite 1,00 m. Bei 76 cm Maschinenbreite verbleibt 1,00 m − 0,76 m = 0,24 m Rest, also 0,12 m je Seite. Bei 94 cm Maschinenbreite verbleibt 1,00 m − 0,94 m = 0,06 m Rest, also 0,03 m je Seite. Daraus folgt: Für wiederholte autonome Türpassagen wird hier die 76-cm-Konfiguration eingeplant.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn wesentliche Türpassagen oder Engstellen nur knapp über 0,94 m liegen, ist der autonome Betrieb mit breiter Konfiguration praktisch nicht robust; selbst mit 0,76 m kann es bei Verkantungen/Schwenktüren kritisch werden (vor Ort testen).
Wenn große Flächenanteile Treppen- oder Podestbereiche ohne geeignete Rampen sind, kann der Roboter diese nicht abfahren; es bleibt Handarbeit oder eine zweite Maschine.
Wenn Flure im Betrieb dauerhaft stark belegt sind (Stühle, Gruppen, temporäre Ausstellungen), sinkt die Nettoleistung deutlich und das Überspringen von Zonen nimmt zu.
Getroffene Annahmen
Lichte Türbreite im Gebäude: 1,00 m
Fertigung/Produktion (Montagehalle, Hartboden)Fertigung: Regelmäßige Hallenreinigung mit Wartungsplanung nach BetriebsstundenIn Produktionshallen kann der Neo 2 die tägliche Nassreinigung großer Hartbodenflächen übernehmen, wenn grober Schmutz vorab entfernt wird und Wasserstopps eingeplant sind. Die Wartungsplanung lässt sich über das preventive maintenance Intervall von 480 hours mit dem realen Tagesbetrieb abgleichen.
Nach Produktionsende ist die Linie still, nur die Hallenlüftung läuft weiter. Der Roboter startet entlang der Hauptverkehrsachse, weicht einem abgestellten Transportwagen aus und zieht seine Bahnen bis zur Materialausgabe. Am Rand der Maschinenfundamente bleibt Schmutz in der Kante stehen; dort geht die Spätschicht später mit Handgerät nach. Im Command Center wird die Reinigungszeit erfasst, und die Objektleitung nutzt die Werte für die Wartungsplanung.
Ausgangslage
In der Fertigung fallen Staub, Abrieb und punktuelle Verschmutzungen an Verkehrswegen an. Häufig wird entweder zu spät gereinigt (Sicherheits-/Rutschthema) oder es entstehen hohe Personalkosten durch lange, monotone Scheuersaugfahrten.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Grober Schmutz (Späne, Verpackungsreste) wird vor dem Nasslauf entfernt, damit Bürsten/Saugbalken nicht blockieren; kritische Bereiche (z. B. sensible Zonen) werden als No-Go markiert. Einlernen/Kartierung: Ein Kartierungslauf in ruhiger Phase; Zonen werden entlang der Verkehrsachsen und um Maschineninseln herum angelegt. Täglicher Zyklus: Befüllen (109 l), Start über Touchscreen; der Roboter reinigt zuerst die großen Bahnen, danach die Nebenachsen. Personalrolle: Eine Aufsichtskraft sorgt für freie Fahrwege, erledigt Nachfüll-/Entleerungsstopps und beobachtet Alerts; bei Engstellen kann kurz manuell gefahren werden. Ecken/Kanten: Fundamentränder, enge Maschinenseiten und Bereiche unter Anbauten werden manuell ergänzt. Störungen: Bei Hindernissen weicht das System aus; bei wiederkehrenden Problemstellen wird die Zone angepasst. Abschluss: Schmutzwasser entleeren (135 l), Tanks spülen, Stellplatz/Laden; Betriebsstunden werden für die Wartung mitgeführt.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit max. 3.900 m²/h ist der Neo 2 für lange Hallenbahnen ausgelegt, und die 6 h Betriebsdauer passt zu einem kompletten Nacht- oder Spätschichtfenster. Die Wartungslogik lässt sich mit dem preventive maintenance Intervall von 480 hours planen, was im industriellen Umfeld für Verfügbarkeit relevant ist. Für Steuerung und Nachweis sind Command-Center-Metriken (Productivity, Water consumption) geeignet.
Die Rechnung
Plausibilität Wartungsintervall vs. Nutzung: Preventive maintenance Intervall = 480 h. Annahme tägliche Roboternutzung 3 h pro Tag. 480 h / 3 h pro Tag = 160 Tage bis zum präventiven Wartungstermin (bei gleichbleibender Nutzung).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn regelmäßig grober Schmutz (z. B. lange Späne, Umreifungsband) liegen bleibt, steigen Störfälle am Saugsystem; ohne vorgelagerte Grobreinigung ist der autonome Nasslauf hier nicht stabil.
Wenn die Hallenreinigung zwingend ohne jegliche Wasserstopps durchlaufen muss, begrenzen 109 l Frischwasser die Autonomie; es braucht dann mehrere Stopps oder eine andere Lösung.
Wenn große Flächenanteile strukturiert so eng sind, dass 76–94 cm Maschinenbreite nicht durchgängig passt, bleibt nur eine Teilautomatisierung.
Getroffene Annahmen
Tägliche Roboternutzung in der Fertigung: 3 h pro Tag
Krankenhaus (Eingangslobby und öffentliche Hauptkorridore, Hartboden)Krankenhaus: Lobby- und Hauptkorridor-Reinigung mit Aufzug- und GeräuschgrenzenFür öffentliche Krankenhauszonen wie Lobby und breite Hauptkorridore kann der Neo 2 die Nassreinigung übernehmen, wenn Aufzüge und Engstellen zum Gewicht (581,5–688 kg) und zur Maschinenbreite (76–94 cm) passen. Auf Stationen wirkt die Spezifikation häufig einschränkend: Aufzuglasten, enge Flure und geräuschsensible Zeiten.
Im Eingangsbereich sind nur noch wenige Besucher unterwegs, der Empfang fährt die Beleuchtung herunter. Der Roboter beginnt an der Schleuse und bleibt kurz stehen, als ein Transportwagen aus dem Nebengang kommt; danach setzt er die Bahn fort. Die Stationsbereiche liegen hinter Türen, und die Aufsicht lässt diese Zonen bewusst aus dem Plan heraus. Im Hintergrund läuft im Command Center die Live-Überwachung, während der Hausdienst parallel an Türschwellen und Randzonen arbeitet.
Ausgangslage
Krankenhäuser haben hohe Reinigungsfrequenz und viele Querbewegungen (Transport, Besuch, Versorgung). Gleichzeitig sind Teile des Gebäudes geräusch- und zugangssensibel, und nicht alle Ebenen sind frei befahrbar.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Objektleitung legt Zonen fest (Lobby, öffentliche Korridore) und schließt Patientenzimmer-/Stationsbereiche aus; der Hausdienst räumt lose Hindernisse und stellt sicher, dass Notausgänge frei bleiben. Einlernen/Kartierung: Kartierung in verkehrsarmer Phase; Reinigungspläne werden so gebaut, dass jederzeit unterbrochen werden kann, ohne kritische Bereiche zu befahren. Täglicher Zyklus: Befüllen (109 l), Start über Touchscreen; der Roboter reinigt Lobby und Hauptkorridore autonom und nutzt Echtzeit-Hindernisvermeidung. Personalrolle: Eine Aufsichtskraft begleitet den Lauf in Publikumszonen, reagiert auf Alerts und übernimmt bei Bedarf manuelles Umsetzen; Reporting wird für Nachweiszwecke genutzt. Ecken/Kanten: Türschwellen, Sockelleisten und Bereiche direkt an Empfangstheken werden manuell ergänzt. Störungen: Bei medizinischem Transport hat dieser Vorrang; der Roboter stoppt/umfährt. Bei technischen Fragen kann Remote Assistance (24/7/365) unterstützen. Abschluss: Schmutzwasser entleeren (135 l), Reinigung/Spülung, Stellplatz/Laden; vor Einsätzen auf anderen Ebenen wird die Aufzugsfreigabe geprüft.
Warum dieses Gerät hier passt
Für große, öffentliche Hartbodenflächen sind max. 3.900 m²/h und 6 h Betriebsdauer grundsätzlich passend, und die Sensorik (10 Sensoren) plus dynamische Planung unterstützt wechselnden Verkehr. Das Command Center liefert Reinigungsnachweise (Total area cleaned; Total cleaning time) für interne Dokumentation. Gleichzeitig sind Gewicht und Geräuschpegel klare Planungsparameter im Krankenhausbetrieb.
Die Rechnung
Plausibilität Aufzug-Nutzlast vs. Maschinengewicht: Maschinengewicht (brutto) liegt zwischen 581,5 kg und 688 kg. Annahme zulässige Nutzlast des vorgesehenen Aufzugs: 630 kg. Worst-Case-Prüfung: 688 kg > 630 kg, damit ist der Einsatz über diesen Aufzug nicht freigabefähig, wenn die konkrete Maschine/Variante am oberen Ende liegt. Best-Case-Prüfung: 630 kg − 581,5 kg = 48,5 kg Restreserve, was in der Praxis sehr wenig Puffer für Zubehör/Fehltoleranzen lässt.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn relevante Bereiche nur über Aufzüge mit zulässiger Nutzlast nahe 581,5–688 kg erreichbar sind, ist der Einsatz je nach konkretem Maschinengewicht nicht möglich oder nur mit sehr knapper Reserve.
Wenn die Reinigung auf Station in geräuschsensiblen Zeiten erfolgen muss und das Haus intern niedrigere Geräuschgrenzen fordert als max. 72 dB(A), ist der Neo 2 für diese Zeitfenster nicht geeignet.
Wenn Stationsflure regelmäßig so eng sind, dass die Maschinenbreite von 76–94 cm (plus erforderliche Sicherheitsräume) nicht praktikabel ist, bleibt der Einsatz auf Lobby/öffentliche Korridore beschränkt.
Getroffene Annahmen
Zulässige Nutzlast des vorgesehenen Aufzugs: 630 kg
Interne Geräuschgrenze für geräuschsensible Zeitfenster (z. B. Nachtbereiche): 60 dB(A)
Erleben Sie den Avidbots Neo 2 in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Für welche Flächen eignet sich der Avidbots Neo 2?
Für den Avidbots Neo 2 liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Flughafen (Terminal-/Concourse-Flächen auf Hartboden); Lagerhaus/Logistikzentrum (Versand- und Kommissionierhalle, Hartboden); Einkaufszentrum/Mall (Mall-Flure, Food-Court-Ränder, Hartboden); Schule/Universität (Foyers und Flure, Hartboden).
Wie lange braucht der Avidbots Neo 2 für 5.000 m²?
Rechnerisch etwa 1,7 Stunden pro Durchgang — bei 3.900 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.
Wann ist der Avidbots Neo 2 nicht die richtige Wahl?
Wenn relevante Laufwege regelmäßig schmaler sind als die Maschinenbreite von 76–94 cm (z. B. temporäre Absperrungen, Schlangenführungen), wird der autonome Durchlauf instabil oder muss häufig manuell unterstützt werden. Wenn die Fläche nur über Aufzüge erreichbar ist, deren zulässige Nutzlast nahe an 581,5–688 kg liegt, ist der Einsatz je nach Aufzug/Variante nicht freigabefähig (Gewicht prüfen). Wenn die Reinigung zwingend in sehr geräuscharmen Zeitfenstern erfolgen muss (z. B. nachts in angrenzenden Ruhebereichen), kann max. 72 dB(A) ein Ausschlusskriterium sein.
Kann man den Avidbots Neo 2 mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Avidbots Neo 2 im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Avidbots Neo 2 ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.