Die KIRA BD 50 ist das Scheibenbürsten-Pendant zur KIRA BR 50: ein autonomer Scheuersaugroboter für mittlere bis große Flächen, dessen bewährte Scheibenbürstentechnik mit geringem Bürstenverschleiß besonders auf glatten, empfindlichen und glänzenden Böden überzeugt – etwa Feinsteinzeug, Naturstein oder beschichteten Böden in Handel, Verwaltung und Gesundheitswesen. Zwei Scheibenbürsten mit 600 mm Arbeitsbreite reinigen mit geschwindigkeitsabhängiger Wasserdosierung; alternativ nimmt der Bürstenkopf Pads bis hin zu Diamantpads auf. Ein Grobschmutzschieber schützt Bürsten und Saugbalken vor Verstopfung.
Die Einrichtung gelingt ohne Expertenwissen, danach fährt der Roboter seine Routen selbstständig nach Kalender, erstellt Reinigungsberichte und meldet sich per Notification auf mobilen Endgeräten. Leistungsstarke Sensorik mit Hindernis- und Absturzerkennung macht den Betrieb bei Publikumsverkehr möglich (sicherheitszertifiziert), die VDA-5050-Schnittstelle bindet die Maschine in automatisierte Umgebungen ein. An der optionalen Dockingstation erledigt die KIRA BD 50 Frischwasser, Schmutzwasser, Tankspülung und Ladung der Lithium-Eisenphosphat-Batterie komplett selbst.
Ein Abend mit dem Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine
05:15 Uhr, die Frühschicht zieht noch die letzten Paletten aus den Hauptgängen. Auf dem Tablet sieht der Objektleiter, dass die Route für die Verkaufsfläche grün markiert ist. Die Maschine setzt an, die Scheibenbürsten surren gleichmäßig, und hinter dem 750-mm-Saugbalken bleibt ein trockener Streifen. An der Stirnseite stoppt sie kurz, weil ein Rollcontainer stehen geblieben ist, und meldet per Notification eine Blockade.
Passt der Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete
Einsätze des Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Lebensmittel-Supermarkt (Verkaufsfläche + Hauptgänge)Lebensmittel-Supermarkt: Verkaufsfläche vor Ladenöffnung, eine TankunterbrechungAutonome Scheuersaug-Reinigung der glatten Verkaufsfläche vor Öffnung. Eine Tankunterbrechung reicht für eine typische Supermarktgröße; Kanten und enge Zonen bleiben als Handarbeit.
05:15 Uhr, die Frühschicht zieht noch die letzten Paletten aus den Hauptgängen. Auf dem Tablet sieht der Objektleiter, dass die Route für die Verkaufsfläche grün markiert ist. Die Maschine setzt an, die Scheibenbürsten surren gleichmäßig, und hinter dem 750-mm-Saugbalken bleibt ein trockener Streifen. An der Stirnseite stoppt sie kurz, weil ein Rollcontainer stehen geblieben ist, und meldet per Notification eine Blockade.
Ausgangslage
Die Verkaufsfläche wird bisher mit einer handgeführten Scheuersaugmaschine oder im Mop-Verfahren gereinigt. Engpässe entstehen in den frühen Morgenstunden, wenn gleichzeitig verräumt wird und nur ein kleines Zeitfenster bis zur Öffnung bleibt. Häufige Unterbrechungen für Wasserwechsel stören den Ablauf, und in den Randzonen muss ohnehin nachgearbeitet werden.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Mitarbeitenden räumen vor der autonomen Fahrt die Hauptgänge frei (Paletten/Displays an definierte Stellflächen), der Objektleiter setzt Sperrzonen (z. B. um Aktionsaufbauten) im System. Einlernen: Einweisungspflicht beachten; die Route wird einmalig über Touchdisplay abgefahren und als wiederkehrender Kalenderjob gespeichert, inklusive Parkposition und Bereichen für die Randnacharbeit. Täglicher Zyklus: Die Maschine startet selbstständig, weicht Hindernissen aus und stoppt bei nicht umfahrbaren Objekten; Störungen kommen als Notification aufs mobile Endgerät, die Frühschicht stellt dann den Gegenstand weg und quittiert die Weiterfahrt. Während der Roboter die offenen Flächen fährt, erledigt das Personal Kanten, Sockelbereiche, unter Regalböden sowie sehr enge Zonen (unter 0,9 m Durchfahrtsbreite) manuell. Bei Bedarf erfolgt ein Frisch-/Schmutzwasser-Service (mit optionaler Dockingstation automatisiert, sonst am Wasseranschluss). Abschluss: Schmutzwassertank leeren/spülen, Sichtkontrolle Sauglippen und Grobschmutzschieber; Reinigungsbericht wird gespeichert.
Warum dieses Gerät hier passt
Für glatte, empfindliche Böden passt die Scheibenbürstentechnik mit 2 Bürsten und 600 mm Arbeitsbreite; die Saugbreite von 750 mm hinterlässt eine nutzbare, weitgehend trockene Laufspur. Die Flächenleistung je Tankfüllung (ca. 1.830 m² bei 55/55 l Tanks) ist hoch genug, um eine typische Verkaufsfläche mit nur einer Unterbrechung zu fahren. Mit 69 dB(A) ist der Betrieb in Randzeiten mit parallel arbeitender Frühschicht möglich, und die Hinderniserkennung unterstützt den Mischbetrieb während des Verräumens. Die minimale Durchfahrtsbreite von 0,9 m ist in Hauptgängen in der Regel erreichbar; enge Nebenbereiche bleiben geplant als Handarbeit.
Die Rechnung
Zeit: 2.600 m² zu reinigen (Annahme). Reale Flächenleistung ~1.600 m²/h (Annahme, unterhalb max. 2.578 m²/h) ⇒ 2.600 / 1.600 ≈ 1,63 h. Tanklogik: 2.600 / 1.830 ≈ 1,42 ⇒ es werden 2 Tankfüllungen benötigt, also 1 Nachfüll-/Entleer-Stopp (Startfüllung + 1) (Flächenleistung je Tankfüllung aus Datenblatt). Unterbrechung für Tankservice ~10 min (Annahme). Gesamtdauer ≈ 1,63 h + 0,17 h ≈ 1,8 h. Batterielaufzeit ca. 4 h (Datenblatt) reicht für den Durchlauf inkl. Stopps.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Gangbreiten oder Durchgänge im relevanten Bereich unter 0,9 m liegen (z. B. eng gestellte Aktionsware), kann die Maschine diese Zonen nicht autonom befahren; dort bleibt nur Handarbeit oder ein kleineres Gerät.
Bei starkem losem Grobschmutz (z. B. viel Sand/Granulat) ist eine vorgelagerte Kehr-/Trockenreinigung nötig; das Kehrladenvolumen von 2 l ist nicht als Ersatz für eine Kehrsaugmaschine zu verstehen.
Getroffene Annahmen
Reinigungsfläche Verkaufsfläche/Hauptgänge: 2.600 m²
Reale autonome Flächenleistung im Supermarkt-Layout: 1.600 m²/h
Dauer eines Tankservice-Stopps (manuell oder an Dockingstation): 10 min
Startzeit im Szenario: 05:15 Uhr
Krankenhaus (Ambulanz-/Diagnostikbereich: Flure, Wartezonen, Foyer)Krankenhaus-Ambulanz: Flure und Wartezonen tagsüber, aber keine PatientenzimmerAutonome Scheuersaug-Reinigung in publikumsoffenen Klinikfluren. Geeignet für glatte, sensible Beläge und dokumentierbare Routinen; Patientenzimmer/Behandlungsräume mit schmalen Türen bleiben außen vor.
11:00 Uhr, vor der Anmeldung rollen Betten und Rollstühle vorbei, und die Maschine fährt im Seitengang mit konstantem Tempo an der Wand entlang. Der Schichtleiter beobachtet, wie sie vor einer Menschengruppe abbremst und ausweicht. Im Bericht auf dem Touchdisplay erscheint ein Hinweis auf eine kurzzeitige Blockade. Als sie an einer Tür zum Behandlungsraum ankommt, bleibt sie davor, weil die Durchfahrt nicht passt, und wendet im Flur.
Ausgangslage
Die Flurflächen müssen regelmäßig gereinigt werden, ohne den Betrieb zu stark zu stören. Gleichzeitig gibt es Anforderungen an Nachvollziehbarkeit (wer/was/wann) und an schonende Reinigung auf beschichteten oder polierten Belägen. In der Praxis kostet es Zeit, wenn Personal ständig zwischen Publikumsverkehr, Hindernissen und Tankservice wechseln muss.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Station definiert Laufwege, stellt mobile Möbel aus dem Flur und markiert sensible Zonen (z. B. vor OP-/Diagnostikschleusen) als Sperr- oder Prioritätsbereiche. Einlernen: Einweisungspflicht; der Objektleiter fährt die Flurrouten einmalig ab, setzt Wende- und Wartepunkte und legt fest, wo die Maschine bei Störungen sicher anhalten darf. Täglicher Zyklus: Die Maschine läuft nach Kalender auch bei Publikumsverkehr, nutzt Hinderniserkennung und Absturzerkennung und meldet Blockaden per Notification; das Personal räumt bei Bedarf kurz frei und quittiert die Weiterfahrt. Kanten/Engstellen: Sockel, Nischen, Bereiche hinter Stühlen sowie Räume hinter Türen werden weiterhin manuell nachgearbeitet. Hygieneprozess: Die Maschine liefert Reinigungsberichte; ergänzende, objektspezifische Desinfektions- oder Wischdesinfektionsschritte werden weiterhin nach separater Vorgabe durch das Personal ausgeführt. Tankservice: Bei Bedarf Stopps für Frisch-/Schmutzwasser; mit optionaler Dockingstation kann das automatisiert erfolgen, andernfalls am nächstgelegenen Wasseranschluss.
Warum dieses Gerät hier passt
Der Betrieb in belebten Bereichen wird durch die vorhandene Hinderniserkennung und die sicherheitszertifizierte Nutzung bei Publikumsverkehr gestützt. Mit 69 dB(A) bleibt die akustische Belastung im Tagesbetrieb begrenzt. Die Scheibenbürsten (600 mm) sind für glatte, empfindliche und glänzende Beläge vorgesehen; der Grobschmutzschieber reduziert das Risiko von Verstopfungen durch grobe Partikel. Für die Flure ist die minimale Durchfahrtsbreite von 0,9 m relevant – sie passt in Korridoren typischerweise, setzt aber Grenzen an Türen zu Zimmern.
Die Rechnung
Zugänglichkeit (entscheidend): Türlichte zu Behandlungs-/Patientenzimmern 0,85 m (Annahme) < min. 0,9 m Durchfahrtsbreite (Datenblatt) ⇒ diese Räume sind autonom nicht erreichbar. Zeit für die zugänglichen Flure/Wartezonen: 3.800 m² (Annahme) bei real ~1.300 m²/h (Annahme) ⇒ 3.800 / 1.300 ≈ 2,92 h. Tanklogik: 3.800 / 1.830 ≈ 2,08 ⇒ 3 Tankfüllungen nötig ⇒ 2 Tankservice-Stopps (Startfüllung + 2). Batterielaufzeit ca. 4 h (Datenblatt) reicht für ~2,92 h reine Fahrzeit, sofern Tankstopps und Blockaden im Rahmen bleiben.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn relevante Türen, Schleusen oder Durchgänge unter 0,9 m liegen, kann die Maschine Zimmer/Behandlungsräume nicht autonom reinigen; sie bleibt auf Flure und offene Zonen beschränkt.
Wenn das Reinigungskonzept zwingend eine flächige Wischdesinfektion mit objektspezifischen Einwirkzeiten und dokumentierter Chemiedosierung pro Raum erfordert, ersetzt die autonome Scheuersaugfahrt diesen Prozess nicht, sondern bildet nur den Bodenreinigungsanteil ab.
Getroffene Annahmen
Zugängliche Reinigungsfläche Flure/Wartezonen: 3.800 m²
Türlichte zu Behandlungs-/Patientenzimmern: 0,85 m
Reale autonome Flächenleistung im Klinik-Flurlayout: 1.300 m²/h
Dauer je Tankservice-Stopps (ohne vollautomatische Dockingstation): 12 min
Zeitpunkt im Szenario: 11:00 Uhr
Shoppingcenter (Mall-Flächen, Hauptachsen, Plaza-Zonen)Shoppingcenter-Mall: große Nachtfläche, Batterielaufzeit als begrenzender FaktorAutonome Scheuersaug-Reinigung großer Mall-Flächen in der Nacht. Für sehr große zusammenhängende Flächen wird die Batterielaufzeit (ca. 4 h) zum limitierenden Faktor; Planung in Teilflächen oder mehrere Geräte sind notwendig.
22:45 Uhr, die Rollgitter sind unten, nur das Reinigungslicht in der Mall ist an. Der Objektleiter prüft auf dem Tablet die geplanten Zonen und sieht, dass die Route für die Nordachse zuerst läuft. Die Maschine setzt an, fährt an Sitzinseln vorbei und zieht eine saubere Spur über die Feinsteinzeugplatten. Nach einigen Stunden zeigt die Statusanzeige, dass die Restlaufzeit der Batterie knapp wird, während noch ein großer Bereich offen ist.
Ausgangslage
Die Mall soll nachts gereinigt werden, weil tagsüber Publikumsverkehr und Shop-Zulieferungen dominieren. Die Fläche ist groß und offen, gleichzeitig ändern sich temporär Aufbauten (Promotionstände, Sitzmöbel), was Routenpflege erfordert. Das Team möchte möglichst durchgängig reinigen, ohne häufige manuelle Eingriffe.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Sicherheitsdienst und Reinigung definieren, welche Bereiche frei bleiben (Sitzmöbel, Promotionflächen); temporäre Aufbauten werden als Sperrzonen hinterlegt. Einlernen: Einweisungspflicht; Routen werden in Teilabschnitte gegliedert (z. B. Achsen/Plazas) und als Kalenderjobs geplant, inklusive definierter Pausenpunkte. Nachtbetrieb: Die Maschine fährt autonom, weicht Hindernissen aus und meldet Abweichungen/Blockaden per Notification. Personal begleitet nicht permanent, bleibt aber in Rufweite, um stehen gebliebene Aufbauten zu entfernen und Randzonen (Kanten, unter Geländern, vor Shopfronten) manuell nachzuarbeiten. Tankservice: Je nach Gesamtfläche sind mehrere Tankservices erforderlich; mit optionaler Dockingstation können Frischwasser, Schmutzwasser, Tankspülung und Laden automatisiert ablaufen. Batteriethema: Nach Erreichen der Batterielaufzeit wird die Maschine zur Ladung abgestellt; wegen der Ladezeit wird die Gesamtfläche in mehreren Nächten oder mit mehreren Geräten abgearbeitet. Abschluss: Reinigungsbericht exportieren, Sichtkontrolle Sauglippen/Bürsten, Bereitstellung für die nächste Nacht.
Warum dieses Gerät hier passt
Die maximale theoretische Flächenleistung von bis zu 2.578 m²/h (autonom) und die 600-mm-Arbeitsbreite passen zu offenen Mall-Zonen; die 750-mm-Saugbreite unterstützt trockene Begehbarkeit nach der Fahrt. Hindernis- und Absturzerkennung ermöglichen autonomen Betrieb auch in Umgebungen, in denen einzelne Personen (Sicherheitsdienst, Shop-Mitarbeitende) noch unterwegs sind. In dieser Objektgröße wird jedoch die Batterielaufzeit von ca. 4 h (bei max. 5,8 h Ladezeit) zur zentralen Planungsgröße.
Die Rechnung
Reinigungsfläche Mall: 11.500 m² (Annahme). Reale autonome Flächenleistung in der offenen Mall: ~1.700 m²/h (Annahme). Reine Fahrzeit: 11.500 / 1.700 ≈ 6,76 h. Batterielaufzeit: ca. 4 h (Datenblatt) ⇒ mit einer Batterieladung ist die Fläche in einer Nacht nicht durchgängig zu schaffen. Selbst mit Dockingstation hilft das Laden nicht innerhalb eines Nachtfensters, weil die Batterieladezeit max. 5,8 h (Datenblatt) länger ist als die verbleibende Zeit im angenommenen Nachtfenster. Konsequenz: Aufteilung in mindestens 2 Nächte (oder Einsatz von 2 Geräten/zusätzlicher manueller Unterstützung).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die gesamte Mall-Fläche in einem einzigen, kurzen Nachtfenster vollständig fertig sein muss, ist ein einzelnes Gerät aufgrund der Batterielaufzeit (ca. 4 h) und Ladezeit (max. 5,8 h) nicht ausreichend.
Wenn sich die Möblierung/Promotionflächen täglich stark verändern, steigt der Aufwand für Routenpflege und Sperrzonenmanagement; dann sinkt die nutzbare Flächenleistung deutlich.
Getroffene Annahmen
Reinigungsfläche Mall: 11.500 m²
Reale autonome Flächenleistung in offener Mall: 1.700 m²/h
Verfügbares Nachtfenster für Bodenreinigung: 6,0 h
Zeitpunkt im Szenario: 22:45 Uhr
Tiefgarage (Parkebenen eines Büro-/Wohnobjekts)Tiefgarage: ebene Stellflächen geeignet, Rampen mit zu hoher Steigung nichtAutonome Scheuersaug-Reinigung ebener Tiefgaragenflächen. Die maximale Steigfähigkeit von 6 % begrenzt den Einsatz auf flache Ebenen; Rampenbereiche müssen separat gelöst werden.
03:30 Uhr, in der Tiefgarage ist es still, nur das Saugsystem ist zu hören. Die Maschine fährt die Stellplatzreihen entlang und zieht das Wasser sauber ab, die Pfützen vor den Türen verschwinden sichtbar. An der Rampe zur nächsten Ebene stoppt der Objektleiter die autonome Fahrt: Die Steigung ist spürbar, und hier soll das Gerät nicht hochfahren. Stattdessen wird die nächste Ebene separat über den Aufzugzugang oder mit einem anderen Verfahren geplant.
Ausgangslage
Parkebenen sammeln Reifenabrieb, Feinstaub und saisonal viel eingetragenen Schmutz. Die Reinigung soll nachts erfolgen, damit Fahrzeuge kaum stören. In vielen Garagen sind die Ebenen über Rampen verbunden; genau dort entstehen aber auch die stärksten Verschmutzungen und Wasserläufe.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Grobe Fremdkörper (Steine, Flaschen, Kabelbinder) werden vorab eingesammelt; bei viel losem Sand wird vorgängig gekehrt. Einlernen: Einweisungspflicht; pro Ebene wird eine Route angelegt, Rampen werden als Sperrzonen gesetzt. Nachtbetrieb: Die Maschine reinigt die Stellflächen und Fahrgassen autonom; bei Blockaden (z. B. abgestellte Fahrräder) erfolgt eine Notification, und das Personal räumt frei. Randzonen und Bereiche hinter Pfeilern werden manuell nachgearbeitet. Tankservice erfolgt je nach Fläche; mit optionaler Dockingstation kann das automatisiert werden, ansonsten am Wasseranschluss im Technikraum. Rampen: Rampen werden nicht autonom befahren, wenn die Steigung die Spezifikation überschreitet; diese Zonen werden manuell oder mit einer dafür geeigneten Maschine gereinigt. Abschluss: Tanks leeren/spülen, Sauglippen auf Abrieb prüfen (Garagenboden ist häufig abrasiv), Reinigungsbericht sichern.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Maschine ist für mittlere bis große Flächen ausgelegt und kann mit 55/55-l-Tanks und ca. 1.830 m² pro Tankfüllung ebene Parkflächen effizient abarbeiten. Die Hinderniserkennung ist hilfreich bei vereinzelten abgestellten Objekten. Die Grenze ist klar spezifiziert: maximale Steigfähigkeit 6 % – damit sind viele Rampen nicht abdeckbar.
Die Rechnung
Ebene, die autonom gereinigt werden soll: 5.000 m² (Annahme). Reale Flächenleistung in der Garage: ~1.800 m²/h (Annahme) ⇒ 5.000 / 1.800 ≈ 2,78 h Fahrzeit. Tanklogik: 5.000 / 1.830 ≈ 2,73 ⇒ 3 Tankfüllungen nötig ⇒ 2 Tankservice-Stopps. Rampenprüfung: Rampensteigung 10 % (Annahme) > max. 6 % Steigfähigkeit (Datenblatt) ⇒ Rampe nicht für autonome Fahrt geeignet; Rampenflächen müssen separat eingeplant werden.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Ebenen ausschließlich über Rampen mit mehr als 6 % Steigung erreichbar sind, kann die Maschine nicht zwischen den Ebenen verfahren; sie bleibt auf die jeweilige Ebene beschränkt.
Bei stark abrasivem, grobem Schmutz (viel Splitt/Sand) ohne vorgelagerte Kehrreinigung steigt das Risiko von Verstopfungen und schnellerem Verschleiß; hier ist ein Kehr-/Kehrsaugschritt vorgeschaltet sinnvoll.
Getroffene Annahmen
Ebene Reinigungsfläche (ohne Rampen): 5.000 m²
Reale autonome Flächenleistung in Tiefgarage: 1.800 m²/h
Rampensteigung im Objekt: 10 %
Zeitpunkt im Szenario: 03:30 Uhr
Logistiklager / Distributionszentrum (breite Kreuzgänge, schmale Regalgassen)Automatisiertes Logistiklager: Durchfahrtsbreite passt, Wenden braucht KreuzgängeAutonome Scheuersaug-Reinigung in Lagerzonen mit Regalgassen. Die minimale Durchfahrtsbreite von 0,9 m ermöglicht Befahrung vieler Gassen, aber die Gangwendebreite von 1,5 m erfordert geeignete Kreuzgänge und eine passende Routenlogik.
20:20 Uhr, die Kommissionierung läuft noch, aber in einer Zone ist der Materialfluss bereits abgeschlossen. Die Maschine wartet an einem definierten Punkt, bis das Flottenmanagement die Freigabe gibt. Dann fährt sie in die Regalgasse ein, langsam genug, dass sie an einem abgestellten Rollwagen ausweichen kann. Am Gassenende zeigt sich die Planung: Ohne ausreichend breiten Kreuzgang kann sie nicht sauber wenden und müsste rückwärts aus der Gasse heraus.
Ausgangslage
Im Lager sollen definierte Zonen regelmäßig gereinigt werden, ohne den Materialfluss zu stören. Es gibt lange Regalgassen mit wiederkehrenden Hindernissen (Rollwagen, Palettenreste). Gleichzeitig bestehen in automatisierten Umgebungen Anforderungen an Schnittstellen und planbare Fahrwege.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Schichtleiter definiert Reinigungsfenster je Zone (wenn die Kommissionierung dort endet) und sorgt für eine Grundordnung: Rollwagen aus den Gassen, Palettenreste weg. Einlernen: Einweisungspflicht; die Route wird so angelegt, dass die Maschine Gassen nicht am Ende wenden muss, wenn dort kein ausreichender Kreuzgang vorhanden ist (z. B. Schleifen über Hauptkorridore). Schnittstelle: In automatisierten Umgebungen kann die Einbindung über VDA 5050 genutzt werden, um Fahrrechte/Zonenfreigaben zu koordinieren. Betrieb: Die Maschine fährt autonom, weicht Hindernissen aus und meldet Blockaden; das Personal greift nur bei nicht umfahrbaren Objekten ein. Tankservice: Je nach gereinigter Fläche sind mehrere Tankservices nötig; bei Dockingstation kann das automatisiert in Pausenfenstern erfolgen. Randzonen: Unter Regalkanten, an Rammschutzleisten und in sehr engen Endbereichen erfolgt manuelle Nacharbeit. Störungen: Bei Blockaden oder Unterdrucksensor-Meldungen (z. B. angesaugte Folie) wird die Maschine angehalten, die Ursache entfernt und der Lauf fortgesetzt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die minimale Durchfahrtsbreite von 0,9 m erlaubt das Befahren vieler Regalgassen, solange diese nicht enger sind. Die Gangwendebreite von 1,5 m ist die entscheidende Layoutanforderung für das Routen-Design an Gassenenden und Kreuzungen. Für große, wiederkehrende Flächen sind Flächenleistung und Tankreichweite (ca. 1.830 m² pro Tankfüllung) grundsätzlich passend; die VDA-5050-Schnittstelle adressiert die Einbindung in automatisierte Umgebungen.
Die Rechnung
Layoutprüfung: Regalgassenbreite 1,00 m (Annahme) ≥ min. 0,90 m Durchfahrtsbreite (Datenblatt) ⇒ Befahrung möglich. Wenden: verfügbarer Kreuzgang am Gassenende 1,40 m (Annahme) < 1,50 m Gangwendebreite (Datenblatt) ⇒ dort ist kein autonomes Wenden geplant; Route muss als Schleife über breitere Kreuzgänge ausgelegt werden. Flächen-/Zeitplausibilität für die geplante Zone: Gesamtzone 7.200 m² (Annahme), davon 70 % tatsächlich befahrbar/planbar wegen Sperrzonen und Layout (Annahme) ⇒ 5.040 m². Reale Flächenleistung ~1.900 m²/h (Annahme) ⇒ 5.040 / 1.900 ≈ 2,65 h. Tanklogik: 5.040 / 1.830 ≈ 2,75 ⇒ 3 Tankfüllungen ⇒ 2 Tankservice-Stopps. Batterielaufzeit ca. 4 h (Datenblatt) ist für ~2,65 h Fahrzeit plus Stopps grundsätzlich ausreichend.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Regalgassen oder Durchgänge unter 0,9 m liegen, ist keine autonome Befahrung möglich; dann bleiben nur Hauptgänge oder alternative Technik.
Wenn an Gassenenden keine Bereiche mit mindestens 1,5 m Gangwendebreite vorhanden sind und keine Schleifenroute über Kreuzgänge realisierbar ist, steigt der Planungsaufwand stark oder der Bereich ist für autonomen Betrieb ungeeignet.
Getroffene Annahmen
Regalgassenbreite: 1,00 m
Kreuzgangbreite am Gassenende (kritischer Punkt): 1,40 m
Reinigungszone gesamt: 7.200 m²
Befahrbarer/planbarer Anteil der Zone: 70 %
Reale autonome Flächenleistung im Lager: 1.900 m²/h
Zeitpunkt im Szenario: 20:20 Uhr
Verwaltungsgebäude / Büroobjekt (Foyer, Flure, offene Verkehrsflächen)Verwaltungsgebäude: Abendreinigung mit Dokumentation, Beispielrechnung zur WirtschaftlichkeitAutonome Scheuersaug-Reinigung von Foyer- und Flurflächen im Büroobjekt am Abend. Tankreichweite und Batterielaufzeit decken typische Etagenflächen ab; eine Beispielrechnung zeigt, wie sich der Listenpreis über eingesparte Arbeitszeit plausibilisieren lässt.
18:40 Uhr, die letzten Mitarbeitenden verlassen das Foyer, und die automatische Tür fällt ins Schloss. Der Objektleiter startet die geplante Route am Touchdisplay und prüft am Smartphone, ob Notifications aktiv sind. Die Maschine fährt zuerst die Natursteinfläche im Eingangsbereich, nimmt den feinen Staubfilm auf und lässt den Boden hinter dem Saugbalken begehbar zurück. In den Ecken an der Glasfassade bleibt ein schmaler Rand, den die Reinigungskraft später im gleichen Durchlauf nacharbeitet.
Ausgangslage
Die Bodenreinigung erfolgt bisher überwiegend manuell oder mit einer konventionellen Maschine, wobei die Produktivität durch Möbel, Türbereiche und Randzonen begrenzt ist. Zudem wird eine nachvollziehbare Dokumentation (Reinigungsbericht) gewünscht. Die Objektleitung sucht eine Lösung, die wiederkehrende, große Verkehrsflächen standardisiert abarbeitet, während das Personal sich auf Details konzentriert.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Reinigungskraft stellt Stühle/Tische aus den Fluren und prüft, dass alle Durchgänge frei sind; Türbereiche mit Gegenverkehr werden außerhalb des Kernzeitraums geplant. Einlernen: Einweisungspflicht; der Objektleiter legt pro Etage/Foyer eine Route an, definiert Wende- und Parkpunkte und setzt Sperrzonen (z. B. um Empfangstresen). Abendbetrieb: Die Maschine fährt autonom nach Kalender, meldet Blockaden per Notification und erzeugt Reinigungsberichte. Das Personal arbeitet parallel die Randzonen (Sockel, Ecken, unter Handläufen) sowie kleine Räume mit schmalen Türen manuell. Tankservice: Bei Bedarf wird Frischwasser nachgefüllt und Schmutzwasser entleert; optional kann eine Dockingstation den Service automatisieren. Abschluss: Tanks spülen, Sauglippen prüfen, Maschine abstellen und laden.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit 600 mm Arbeitsbreite und 750 mm Saugbreite eignet sich das Gerät für wiederkehrende Verkehrsflächen wie Foyer und Flure. Die Flächenleistung je Tankfüllung von ca. 1.830 m² reduziert Unterbrechungen bei typischen Etagenzuschnitten, und die Batterielaufzeit von ca. 4 h erlaubt einen abendlichen Durchlauf ohne Zwischenladung. Reinigungsberichte und Notifications unterstützen die Objektleitung bei Nachweis und Störungsmanagement.
Die Rechnung
Beispiel-Wirtschaftlichkeit (nur Arbeitszeit, ohne Wartung/Verbrauchsmittel): Listenpreis 62.917 EUR netto (Datenblatt). Reinigungsfläche pro Abend: 3.200 m² (Annahme). Manuelle/konventionelle Produktivität: 800 m²/h (Annahme) ⇒ 3.200 / 800 = 4,0 h pro Abend. Mit autonomer Fahrt: reale Flächenleistung 1.600 m²/h (Annahme) ⇒ 3.200 / 1.600 = 2,0 h Maschinenlaufzeit; Personalaufwand für Rüsten, Randzonen, Tankservice und Störungen: 0,75 h pro Abend (Annahme). Eingesparte Arbeitszeit pro Abend: 4,0 h − 0,75 h = 3,25 h. Bei 220 Abenden/Jahr (Annahme) und 28 EUR/h Vollkosten (Annahme) ⇒ jährliche Arbeitskosteneinsparung ≈ 3,25 × 220 × 28 = 20.020 EUR/Jahr. Statische Amortisationsdauer ≈ 62.917 / 20.020 ≈ 3,1 Jahre (ohne Berücksichtigung weiterer Kosten/Nutzen).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn der Reinigungsfokus überwiegend aus kleinen Einzelbüros mit vielen Türen/Engstellen besteht (unter 0,9 m Durchfahrtsbreite), sinkt der autonome Anteil; das Gerät ist dann nicht die zentrale Lösung, sondern höchstens für Verkehrsflächen.
Wenn nur sehr selten gereinigt wird (z. B. deutlich unter 220 Einsatztagen/Jahr) oder die Personalkosten sehr niedrig sind, verlängert sich die Amortisation; dann ist die Investition wirtschaftlich schwerer zu begründen.
Getroffene Annahmen
Startzeit im Szenario: 18:40 Uhr
Reinigungsfläche pro Abend: 3.200 m²
Manuelle/konventionelle Flächenleistung im Objekt: 800 m²/h
Reale autonome Flächenleistung im Objekt: 1.600 m²/h
Personalaufwand pro Abend für Rüsten/Randzonen/Tankservice/Störungen: 0,75 h
Einsatztage pro Jahr: 220
Vollkosten-Stundensatz Reinigung: 28 EUR/h
Erleben Sie den Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Häufige Fragen zum Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine
Für welche Flächen eignet sich der Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine?
Für den Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Lebensmittel-Supermarkt (Verkaufsfläche + Hauptgänge); Krankenhaus (Ambulanz-/Diagnostikbereich: Flure, Wartezonen, Foyer); Shoppingcenter (Mall-Flächen, Hauptachsen, Plaza-Zonen); Tiefgarage (Parkebenen eines Büro-/Wohnobjekts).
Wie lange braucht der Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine für 5.000 m²?
Rechnerisch etwa 2,6 Stunden pro Durchgang — bei 2.578 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.
Wann ist der Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine nicht die richtige Wahl?
Wenn die Gangbreiten oder Durchgänge im relevanten Bereich unter 0,9 m liegen (z. B. eng gestellte Aktionsware), kann die Maschine diese Zonen nicht autonom befahren; dort bleibt nur Handarbeit oder ein kleineres Gerät. Bei starkem losem Grobschmutz (z. B. viel Sand/Granulat) ist eine vorgelagerte Kehr-/Trockenreinigung nötig; das Kehrladenvolumen von 2 l ist nicht als Ersatz für eine Kehrsaugmaschine zu verstehen. Wenn relevante Türen, Schleusen oder Durchgänge unter 0,9 m liegen, kann die Maschine Zimmer/Behandlungsräume nicht autonom reinigen; sie bleibt auf Flure und offene Zonen beschränkt.
Kann man den Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Kärcher KIRA BD 50 Autonome Scheuersaugmaschine ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.