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Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine (Scheibenbürste)
Scheuersaugroboter

Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine (Scheibenbürste)

Kärcher

max. 4.860 m²/h
Flächenleistung
900mm
Arbeitsbreite
ca. 4,5 h
Laufzeit
635kg
Gewicht
64,5dB(A)
Geräuschpegel
87.500 EUR Netto-Listenpreis
Ehrliche Einschätzung holen

Die KIRA BD 200 ist das Scheibenbürsten-Modell der KIRA-B-200-Plattform von Kärcher Professional. Die bewährte Scheibenbürstentechnik mit geringem Bürstenverschleiß und breiter Pad-Auswahl (bis hin zu Diamantpads) macht sie zur ersten Wahl für glatte, empfindliche und glänzende Böden – etwa in Einkaufszentren, Flughäfen, Messehallen und großen Verwaltungsgebäuden. Mit 900 mm Bürstenarbeitsbreite, 1.100 mm Saugbreite und bis zu 5,4 km/h Fahrgeschwindigkeit erreicht sie eine theoretische Flächenleistung von max. 4.860 m²/h.

Der Roboter navigiert mit leistungsstarker Sensorik sicher durch belebte Umgebungen, ist für den Betrieb bei Publikumsverkehr sicherheitszertifiziert und kann bei Bedarf jederzeit manuell gefahren werden. An der Dockingstation füllt die Maschine Frischwasser nach, lässt Schmutzwasser ab, spült den Tank und lädt die Batterie – vollautomatisch. Bedienung, Zeitpläne und Reinigungsberichte laufen über Display, KIRA Robots App und das Kärcher-Flottenmanagement; die VDA-5050-Schnittstelle bindet die Maschine in automatisierte Gebäude- und Logistikprozesse ein.

Aus der Praxis

Passt er zu Ihrer Fläche?

3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.

Einkaufszentrum (Mall-Promenade, Food-Court-nahe Laufzonen, glatte Stein-/Designbeläge) Einkaufszentrum: Nachtreinigung der Mall-Promenade mit automatischem Andocken Für breite, glatte Laufzonen in Einkaufszentren kann die KIRA BD 200 eine komplette Nacht-Runde innerhalb einer Akkuschicht abdecken. Mit 200/200-l-Tanks, 7.143 m² je Tankfüllung und optionaler Dockingstation sind lange Durchläufe mit wenigen Eingriffen möglich.

Spät am Abend ist die Mall leer, nur einzelne Sicherheitsrunden sind noch unterwegs. Die KIRA BD 200 löst sich von der Dockingstation, die Rundumkennleuchte ist aktiv, und das gleichmäßige Surren der Scheibenbürsten liegt unter dem Grundrauschen der Haustechnik. Hinter dem 1.100-mm-Saugbalken bleibt ein klarer, nahezu trockener Streifen, während im Hintergrund Stühle an den Rand gestellt werden. Der Objektleiter kontrolliert am Display den geplanten Lauf und lässt die Route starten.

Ausgangslage

Die Hauptlaufzonen müssen in einem engen Zeitfenster nach Ladenschluss gereinigt werden. Tagsüber sind die Flächen durch Publikumsverkehr blockiert, nachts sind jedoch Möblierung, Aktionsflächen und einzelne Servicefahrten als Hindernisse vorhanden. Ohne Automatisierung entstehen Unterbrechungen durch Nachfüllen/Entleeren und durch das Umfahren wechselnder Aufbauten.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Hindernisse (Aufsteller, Stühle, mobile Deko) aus den Hauptspuren und markiert Flächen, die nicht befahren werden sollen (z. B. frisch bestückte Aktionsinseln). Die Dockingstation wird in einem Back-of-House-Bereich an Wasser/Abwasser angebunden und bleibt als definierter Start-/Zielpunkt. Einlernen: Wegen Einweisungspflicht erfolgt die Erstinbetriebnahme mit Einweisung; anschließend fährt der Objektleiter (oder die Vorarbeiterrolle) die Route einmal im Einlernmodus (Teach and Repeat) ab. Dabei werden typische Sperrzonen (z. B. Randbereiche von Shops) und Durchfahrten berücksichtigt. Täglicher Zyklus: Zum Startzeitpunkt fährt die Maschine autonom mit bis zu 5,4 km/h (max.) die Promenade ab. Bei wechselnden Hindernissen weicht sie autonom aus; bei blockierten Passagen stoppt sie und meldet per Notifications an ein mobiles Endgerät. Eine anwesende Reinigungskraft räumt dann gezielt frei und bestätigt die Fortsetzung. Ecken/Kanten: Sockel, sehr enge Passagen und Randzonen unter Sitzgruppen werden nicht “auf Teufel komm raus” angefahren; diese Bereiche bleiben als manuelle Ergänzungsarbeit (Handgerät/Mop) im Ablauf. Wasser-/Schmutzwasserhandling: Erreicht die Route die Kapazitätsgrenze, wird ein Andockvorgang eingeplant: Frischwasser füllen, Schmutzwasser ablassen, Tank spülen und Laden (Dockingstation optional). Danach setzt die Maschine den Plan fort. Abschluss: Reinigungsbericht wird über App/Flottenmanagement dokumentiert.

Warum dieses Gerät hier passt

Für breite Laufzonen passt die Arbeitsbreite von 900 mm (Scheibenbürsten) und die Saugbreite von 1.100 mm, um lange Bahnen effizient zu ziehen. Die Maschine ist für Publikumsverkehr sicherheitszertifiziert und arbeitet mit 64,5 dB(A), was in Randzeiten (später Abend/früher Morgen) typischerweise akzeptabler ist als deutlich lautere Verfahren. Mit 200/200-l-Tanks und einer Flächenleistung je Tankfüllung von 7.143 m² lassen sich große Promenadenabschnitte mit planbaren (oder automatisierten) Versorgungsstopps abdecken. Die Batterielaufzeit von ca. 4,5 h begrenzt den Durchlauf pro Schicht, passt hier aber zur geplanten Teilfläche. Die autonome Durchfahrtsbreite von 1.350 mm und die Gangwendebreite von 2,8 m erfordern ausreichend breite Mall-Achsen, was in diesem Szenario eingeplant ist.

Die Rechnung

Annahme: zu reinigende Nacht-Teilfläche = 12.000 m². Annahme: reale autonome Flächenleistung = 60% der theoretischen max. 4.860 m²/h. Reale Leistung ≈ 4.860 m²/h × 0,60 = 2.916 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 12.000 m² ÷ 2.916 m²/h ≈ 4,1 h. Plausibilität gegen Akku: 4,1 h ≤ ca. 4,5 h Batterielaufzeit → innerhalb einer Akkuschicht. Tank-/Dockingplausibilität: Flächenleistung je Tankfüllung = 7.143 m². Benötigte Tankzyklen ≈ 12.000 ÷ 7.143 ≈ 1,68 → praktisch 2 Tankfüllungen (ein Versorgungsstopp bzw. automatisches Andocken).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn relevante Durchfahrten/Schleusen < 1.350 mm sind oder Wendeflächen < 2,8 m, kann die Route nicht stabil autonom gefahren werden (typisch bei schmalen Nebenpassagen, Shop-Zugängen oder Engstellen durch temporäre Aufbauten).
  • Wenn die Nacht-Teilfläche so groß ist, dass die benötigte Reinigungszeit die ca. 4,5 h Batterielaufzeit überschreitet (z. B. bei deutlich mehr als 12.000 m² unter ähnlichen Bedingungen), ist ohne Zwischenladen oder zusätzliche Maschine keine vollständige Abdeckung möglich.
  • Wenn Rampen/Verbindungen im Routennetz > 6% Steigung haben, sind diese Bereiche mit dem Gerät nicht abdeckbar (Steigfähigkeit max. 6%).
  • Wenn der Belag nicht zu den geeigneten glatten, empfindlichen und glänzenden Böden gehört (z. B. sehr grob strukturierte/raue Oberflächen), passt das Scheibenbürstenkonzept hier nicht als Standardlösung.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Nacht-Teilfläche: 12.000 m²
  • Reale autonome Flächenleistung: 60% der theoretischen max. 4.860 m²/h
  • Mall-Durchfahrten auf der Route sind mindestens 1.600 mm breit
  • Wendeflächen an Kreuzungen/Aufweitungen sind mindestens 3,0 m
  • Startzeitpunkt: später Abend (hier als 22:30 Uhr gesetzt)
Messehalle/Mehrzweckhalle (großflächiger, glatter Hallenboden; wenig Einbauten nach Abbau) Messe-/Eventhalle: Reinigung einer freien Hallenfläche nach Abbau in einem Durchlauf In offenen Messe- oder Eventhallen kann die KIRA BD 200 ihre 900-mm-Arbeitsbreite und die theoretische max. Flächenleistung von 4.860 m²/h gut ausspielen. Für eine typische Hallen-Teilfläche im Bereich einer Akkuschicht sind Zeit und Tankreichweite rechnerisch planbar.

Am frühen Morgen nach dem Abbau ist die Halle fast leer, nur vereinzelte Paletten stehen an der Wand. Die KIRA BD 200 fährt eine lange Gerade, dreht auf der freien Fläche und zieht mit dem 1.100-mm-Saugbalken eine saubere Bahn. Der Hallenmeister schaut auf das Tablet, ob die Route noch in der ca. 4,5-h-Akkuschicht bleibt. In der Ecke wartet eine Reinigungskraft mit Handwerkzeug für Kanten, die die Maschine bewusst auslässt.

Ausgangslage

Nach Veranstaltungen muss die Halle kurzfristig wieder nutzbar sein, oft bevor Technik- oder Aufbaugewerke starten. Die Flächen sind groß, aber die Randzonen (Wände, Tore, Einbauten) erfordern saubere Abschlüsse. Zudem wechseln Hindernisse je nach Abbaufortschritt: einzelne Paletten, Kabelreste, Absperrungen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Vor dem autonomen Lauf wird die Fläche grob geräumt (Paletten an die Randzonen), und grober Schmutz/Restmaterial wird entfernt, damit die Scheuersaugmaschine nicht als “Kehrmaschine” missbraucht wird. Die Dockingstation (optional) wird in der Servicezone positioniert, wo Wasserzufuhr und Abwasserablauf verfügbar sind. Einlernen: Der Betreiber fährt die Bahnstrategie im Einlernmodus ab (Teach and Repeat): lange Bahnen, definierte Wendepunkte, Sperrflächen an Toren oder über Bodenmarkierungen. In einer Halle kann die Gangwendebreite von 2,8 m typischerweise an freien Wendeflächen berücksichtigt werden. Täglicher Zyklus: Der Roboter reinigt die Hallenfläche autonom. Wenn während des Laufs ein Abbau-Team temporär quert, erkennt die Maschine Hindernisse und weicht aus bzw. stoppt und meldet. Der zuständige Mitarbeiter stellt bei Bedarf Wege frei. Ecken/Kanten: Wandanschlüsse und enge Bereiche hinter fest montierten Einbauten werden nach dem autonomen Lauf manuell nachgearbeitet. Versorgung: Abhängig von der Flächengröße wird ein planbarer Versorgungsabschnitt eingelegt (Tankwechsel/Andocken). Am Ende werden Tankspülung und Laden über die Dockingstation erledigt und der Bericht im System gespeichert.

Warum dieses Gerät hier passt

Die offene Hallengeometrie reduziert Stopps und ermöglicht, die theoretische Flächenleistung von max. 4.860 m²/h näher zu erreichen (gegenüber stark möblierten Objekten). Die 900-mm-Scheibenbürsten sind für glatte Hallenbeläge geeignet; die Pad-Optionen (bis hin zu Diamantpads) sind für empfindliche/optisch relevante Böden im Eventbereich relevant (ohne dass dafür eine zweite Maschine nötig ist). Mit 200/200-l-Tanks und 7.143 m² je Tankfüllung ist die Versorgung für eine mittlere Hallen-Teilfläche planbar. Die Batterielaufzeit von ca. 4,5 h setzt eine klare Obergrenze für die Fläche pro Durchlauf; in dieser Hallen-Teilfläche bleibt der Lauf innerhalb dieser Grenze.

Die Rechnung

Annahme: zu reinigende Hallen-Teilfläche = 14.000 m². Annahme: reale autonome Flächenleistung = 75% der theoretischen max. 4.860 m²/h (freie Halle, wenige Stopps). Reale Leistung ≈ 4.860 m²/h × 0,75 = 3.645 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 14.000 m² ÷ 3.645 m²/h ≈ 3,8 h. Plausibilität gegen Akku: 3,8 h ≤ ca. 4,5 h Batterielaufzeit → innerhalb einer Akkuschicht. Tank-/Dockingplausibilität: 14.000 ÷ 7.143 ≈ 1,96 → praktisch 2 Tankfüllungen (ein Versorgungsstopp bzw. automatisches Andocken).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die zu reinigende Hallenfläche pro Durchlauf so groß ist, dass die Laufzeit > ca. 4,5 h wird (z. B. deutlich über 14.000 m² bei ähnlicher realer Leistung), ist ein zweiter Durchlauf mit Zwischenladen (ca. 5,3 h) oder ein zweites Gerät erforderlich.
  • Wenn die Halle während des geplanten Durchlaufs stark mit Auf- oder Abbauverkehr belegt ist und die Maschine dadurch häufig stoppt, sinkt die reale Flächenleistung deutlich unter die angenommene Quote; der Zeitplan kann dann nicht gehalten werden.
  • Wenn Engstellen/Schleusen auf der Route < 1.350 mm sind (z. B. innerhalb von Backstage-Gängen), kann die Maschine diese Bereiche nicht autonom passieren.
  • Wenn Zuwegungen oder Rampen in die Halle > 6% Steigung haben, kann das Gerät diese Verbindung nicht sicher befahren (Steigfähigkeit max. 6%).
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Hallen-Teilfläche: 14.000 m²
  • Reale autonome Flächenleistung: 75% der theoretischen max. 4.860 m²/h
  • Startzeitpunkt: früher Morgen (hier als 05:15 Uhr gesetzt)
Großflächiger Einzelhandel (Baumarkt/Big-Box, glatte Verkaufsflächen; wechselnde Aufbauten und Kundenverkehr) Baumarkt/Big-Box-Retail: automatische Reinigung der Hauptgänge – nicht zwischen Regalgondeln Für breite Hauptgänge und offene Verkaufszonen kann die KIRA BD 200 im laufenden Betrieb arbeiten (sicherheitszertifiziert für Publikumsverkehr, 64,5 dB(A)). Gleichzeitig erzwingen 1.350 mm autonome Durchfahrtsbreite und 2,8 m Gangwendebreite klare Grenzen: Zwischen Regalgondeln und in engen Kopfenden ist sie oft nicht die passende Wahl.

Kurz nach Ladenöffnung schiebt die Frühschicht letzte Paletten in die Regale, während die KIRA BD 200 langsam den Hauptgang entlangläuft. Das Geräusch bleibt mit 64,5 dB(A) im Hintergrund, und der Saugbalken hinterlässt eine saubere Spur, die schnell begehbar ist. An einer Aktionsinsel stoppt die Maschine, weil ein Hubwagen quer steht; nach dem Umstellen setzt sie die Route fort. Der Filialverantwortliche prüft auf dem Display, ob die Maschine nur die freigegebenen Zonen fährt.

Ausgangslage

Die Verkaufsfläche soll regelmäßig gewischt/gescheuert werden, ohne den Betrieb stark zu stören. Gleichzeitig sind Gondelgänge, Aktionsinseln und Warenbewegungen dynamisch. Klassische Fahrwege sind im Tagesverlauf häufig blockiert, und die wirklich schmalen Regalzwischenräume sind für große Maschinen grundsätzlich kritisch.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Vor dem autonomen Lauf definiert die Objektleitung, welche Bereiche im Tagesbetrieb realistisch fahrbar sind (typisch: Hauptgänge, Eingangszone, großzügige Querachsen). Enge Gondelgänge werden explizit als Sperrflächen hinterlegt. Grober Schmutz wird vorab entfernt, damit die Scheuersaugmaschine nicht an groben Teilen hängen bleibt. Einlernen: Einweisungspflichtig; anschließend wird die Route im Einlernmodus abgefahren: Hauptgang-Schleifen, definierte Wendeplätze in breiten Querzonen (mindestens passend zur Gangwendebreite von 2,8 m). Täglicher Zyklus: Die Maschine reinigt autonom. Bei Kunden oder Hubwagen weicht sie aus bzw. stoppt; die zuständige Mitarbeiterrolle greift nur ein, wenn Fahrwege dauerhaft versperrt sind oder wenn die Maschine in einer “Sackgasse” nicht sinnvoll wenden kann. Ecken/Kanten und Gondelzwischenräume: Sockelzonen, schmale Regalzwischenräume und Kopfschläge mit knappen Wendeflächen werden manuell nachgearbeitet oder mit kleineren Geräten bearbeitet. Die KIRA BD 200 bleibt auf den freigegebenen Hauptachsen. Versorgung: Bei Flächen nahe der Tankreichweite wird ein Andocken eingeplant (Frischwasser füllen, Schmutzwasser ablassen, Tank spülen, Laden – Dockingstation optional). Reinigungsberichte dienen als Nachweis gegenüber Filialleitung/Facility Management.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Maschine ist für Publikumsverkehr sicherheitszertifiziert und liegt mit 64,5 dB(A) in einem Bereich, der Tagesläufe eher ermöglicht als lautere Alternativen. Mit 900 mm Arbeitsbreite und 1.100 mm Saugbreite können breite Hauptgänge effizient abgefahren werden. Die autonome Durchfahrtsbreite von 1.350 mm und die Gangwendebreite von 2,8 m passen jedoch nur zu ausreichend breiten, klar definierten Fahrwegen; deshalb ist das Gerät hier vor allem eine Lösung für Hauptachsen, nicht für enge Regalzwischenräume. Die Batterielaufzeit von ca. 4,5 h begrenzt die Tagesrunde auf eine planbare Teilfläche, die in diesem Szenario innerhalb einer Schicht liegt.

Die Rechnung

Annahme: autonome Tages-Teilfläche (nur Hauptgänge/offene Zonen) = 8.000 m². Annahme: reale autonome Flächenleistung = 50% der theoretischen max. 4.860 m²/h (Kundenverkehr, Stopps, Umfahrung von Aktionsinseln). Reale Leistung ≈ 4.860 m²/h × 0,50 = 2.430 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 8.000 m² ÷ 2.430 m²/h ≈ 3,3 h. Plausibilität gegen Akku: 3,3 h ≤ ca. 4,5 h Batterielaufzeit → innerhalb einer Akkuschicht. Tank-/Dockingplausibilität: 8.000 ÷ 7.143 ≈ 1,12 → praktisch 2 Tankfüllungen (ein Versorgungsstopp bzw. automatisches Andocken während der Runde).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn relevante Fahrwege im Markt < 1.350 mm sind (enge Gondelgänge, temporär zugestellte Passagen), kann die Maschine diese Bereiche nicht autonom befahren; dann bleibt nur eine eingeschränkte Route oder ein kleineres Gerät.
  • Wenn an Kopfenden/Querzonen keine Wendeflächen für die Gangwendebreite von 2,8 m vorhanden sind, entstehen Sackgassen; die Route muss dann umgebaut oder die Fläche manuell gereinigt werden.
  • Wenn die Reinigungsanforderung ausdrücklich die vollständige Abdeckung zwischen Regalgondeln einschließt, ist dieses Gerätekonzept in dieser Objektgeometrie meist nicht die richtige Wahl (Durchfahrts- und Wendemaße sind der begrenzende Faktor).
  • Wenn die Verkaufsfläche überwiegend nicht glatt/empfindlich/glänzend ist (z. B. stark strukturierte, sehr raue Beläge), passt das Scheibenbürstensystem nicht als Standardlösung.
Getroffene Annahmen
  • Autonome Tages-Teilfläche (Hauptgänge/offene Zonen): 8.000 m²
  • Reale autonome Flächenleistung: 50% der theoretischen max. 4.860 m²/h
  • Breite der freigegebenen Hauptgänge auf der Route: mindestens 2,5 m
  • Startzeitpunkt: kurz nach Öffnung (hier als 08:20 Uhr gesetzt)

Technische Daten

Technische Daten

Arbeitsbreite Bürsten 900 mm
Saugbreite 1.100 mm
Theoretische Flächenleistung max. 4.860 m²/h
Frischwassertank 200 l
Schmutzwassertank 200 l
Nennleistungsaufnahme 2.250 W
Batterietyp Li-Ion, 24 V / 360 Ah
Batterielaufzeit ca. 4,5 h
Batterieladezeit 5,3 h
Geschwindigkeit autonom max. 5,4 km/h
Schalldruckpegel 64,5 dB(A)
Bürstensystem Scheibenbürsten (auch für Pads, z. B. Diamantpads)
Geeignete Böden Glatte, empfindliche und glänzende Beläge
Kommunikationsschnittstelle VDA 5050
Dockingstation Frischwasser füllen, Schmutzwasser ablassen, Tank spülen, Laden (optional)
Gewicht 635 kg
Maße (L × B × H) 1944 × 1138 × 1471 mm

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (L × B × H) 1944 × 1138 × 1471 mm
Gewicht ohne Zubehör 635 kg
Gewicht (mit Zubehör) 635 kg
Gewicht inkl. Verpackung 637.3 kg

Leistung

Nennleistungsaufnahme 2250 W
Leistung Traktionsmotor 1300 W
Leistung Turbine 552 W
Leistung Bürstenmotor 1200 W

Akku & Laufzeit

Antriebsart Batterie
Anzahl der Batterien 4
Batterietyp Li-Ion
Batteriespannung/-kapazität 24 / 360 V / Ah
Batterielaufzeit ca. 4,5 h
Batterieladezeit ca. 5,3 h

Reinigung

Arbeitsbreite Bürsten 900 mm
Arbeitsbreite Saugen 1100 mm
Bürstendrehzahl 177 U/min
Bürstenanpressdruck 29 g/cm²
Tank Frisch-/Schmutzwasser 200 / 200 l
Reinigungsmitteltank 10 l
Reinigungsmitteldosierung Mit geschwindigkeitsabhängiger Wasserdosierung
Bürstentyp Scheibenbürste
Recovery-Lippe Linatex®
Saugbalken Parabolischer Aluminium-Saugbalken, 1100 mm mm

Leistung & Flächenleistung

Vollautonome Flächenleistung (max.) 4860 m²/h
Theoretische Flächenleistung autonom (max.) 4860 m²/h
Flächenleistung je Tankfüllung 7143 m²

Navigation & Sensorik

Geschwindigkeit autonom max. 5,4 km/h
Gangwendebreite autonom 2,8 m
Durchfahrtsbreite autonom 1350 mm
Steigfähigkeit max. 6 %
Hinderniserkennung / Absturzerkennung Hindernis- und Absturzerkennung
Autonomes Ausweichen Autonomes Ausweichen bei Hindernissen
Sensorik Leistungsstarke Sensoren
Longrange LiDAR (optional) Erfasst Distanzen von über 40 m m

Konnektivität & Software

Kommunikationsschnittstelle VDA 5050
Dockingfähig Dockingfähig
Bedienung Bedienung per App
Notifications Notifications auf mobile Endgeräte
Kalenderfunktion Kalenderfunktion
Software Updates verfügbar bis 2033-01-01

Akustik

Schalldruckpegel 64.5 dB(A)

Sicherheit & Bedienung

Sicherheitszertifizierung Sicherheitszertifiziert für Publikumsverkehr
Elektrischer und mechanischer Schwimmerschalter Elektrischer und mechanischer Schwimmerschalter
Einlernmodus Mit Einlernmodus (Teach and Repeat)
Farbige Lichter Farbige Lichter zur Anzeige des Verhaltens und Betriebszustands

Lieferumfang & Sonstiges

Lieferumfang (Auszug) Batterie und Ladegerät; Scheibenbürste: 2 Stück; Rundumkennleuchte
EAN-Code 4066529031754
Bestell-Nr. 1.533-014.0
Einweisungspflicht Dieses Gerät ist einweisungspflichtig.
Autonome Reinigung Mit manuellem Fahrmodus
Rolltorsteuerung vorbereitet Rolltorsteuerung vorbereitet
DOSE DOSE (Reinigungsmittel-Dosiersystem)

Datenblätter & Broschüren

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