Die KIRA BD 200 ist das Scheibenbürsten-Modell der KIRA-B-200-Plattform von Kärcher Professional. Die bewährte Scheibenbürstentechnik mit geringem Bürstenverschleiß und breiter Pad-Auswahl (bis hin zu Diamantpads) macht sie zur ersten Wahl für glatte, empfindliche und glänzende Böden – etwa in Einkaufszentren, Flughäfen, Messehallen und großen Verwaltungsgebäuden. Mit 900 mm Bürstenarbeitsbreite, 1.100 mm Saugbreite und bis zu 5,4 km/h Fahrgeschwindigkeit erreicht sie eine theoretische Flächenleistung von max. 4.860 m²/h.
Der Roboter navigiert mit leistungsstarker Sensorik sicher durch belebte Umgebungen, ist für den Betrieb bei Publikumsverkehr sicherheitszertifiziert und kann bei Bedarf jederzeit manuell gefahren werden. An der Dockingstation füllt die Maschine Frischwasser nach, lässt Schmutzwasser ab, spült den Tank und lädt die Batterie – vollautomatisch. Bedienung, Zeitpläne und Reinigungsberichte laufen über Display, KIRA Robots App und das Kärcher-Flottenmanagement; die VDA-5050-Schnittstelle bindet die Maschine in automatisierte Gebäude- und Logistikprozesse ein.
Ein Abend mit dem Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine
Es ist 22:15 Uhr, die Rollgitter sind unten und die Mall ist fast leer. Die KIRA BD 200 setzt an der langen Promenade an, die Rundumkennleuchte spiegelt sich im glänzenden Boden. Hinter dem 1100-mm-Saugbalken bleibt ein gleichmäßiger, nahezu trockener Streifen zurück. Der Objektleiter prüft am Tablet die geplanten Fahrwege, während das Gerät an einem abgestellten Reinigungswagen autonom ausweicht.
Einkaufszentrum (Mall-Flächen, glatte/empfindliche Beläge wie Feinsteinzeug oder Naturstein)
Aus der Praxis
Passt der Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete
Einsätze des Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Einkaufszentrum (Mall-Flächen, glatte/empfindliche Beläge wie Feinsteinzeug oder Naturstein)Einkaufszentrum: Nacht-Reinigung der Mall-Promenaden mit DockingstoppFür große, zusammenhängende Mall-Flächen nach Ladenschluss: breiter Arbeitskopf (900 mm) und autonome Navigation für wiederkehrende Routen. Bei 12.000 m² wird ein Docking-/Service-Stopp für Wasser-/Schmutzwasserhandling plausibel, die Batterielaufzeit bleibt im Zeitfenster.
Es ist 22:15 Uhr, die Rollgitter sind unten und die Mall ist fast leer. Die KIRA BD 200 setzt an der langen Promenade an, die Rundumkennleuchte spiegelt sich im glänzenden Boden. Hinter dem 1100-mm-Saugbalken bleibt ein gleichmäßiger, nahezu trockener Streifen zurück. Der Objektleiter prüft am Tablet die geplanten Fahrwege, während das Gerät an einem abgestellten Reinigungswagen autonom ausweicht.
Ausgangslage
Die Mall-Flächen müssen nach Ladenschluss in einem festen Zeitfenster nass gereinigt werden. Manuelle Scheuersaugmaschinen binden Personal, und bei großen Flächen werden Wasser- und Schmutzwassertanks zum Taktgeber. Zusätzlich müssen Engstellen (Aktionsflächen, temporäre Aufsteller) jeden Abend neu berücksichtigt werden.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Hindernisse von der Promenade (Aufsteller, Mülleimer, einzelne Warenträger) und stellt sicher, dass Durchgänge und Türen im Reinigungsabschnitt offen sind (autonom benötigt die Maschine 1350 mm Durchfahrtsbreite). Dockingstation (falls vorhanden) wird in der Nähe von Wasserzulauf/Abfluss positioniert.
Einlernen: Im Einlernmodus (Teach and Repeat) wird die Route einmal entlang der Promenade abgefahren; sensible Zonen (Kanten an Shop-Fronten, Glas) werden als No-Go oder mit reduzierter Geschwindigkeit angelegt. Einweisungspflicht: Die interne Einweisung umfasst Not-Halt, manuelles Fahren, Start/Stop, sowie das Verhalten bei Meldungen/Notifications.
Täglicher Zyklus: Die KIRA BD 200 startet geplant, reinigt die großen Laufzonen autonom und weicht liegengebliebenen Hindernissen aus. Nach Erreichen der Tankreichweite fährt sie zur Dockingstation, lässt Schmutzwasser ab, füllt Frischwasser nach und spült den Tank (Dockingstation-Funktionen laut Datenblatt). Anschließend setzt sie den Zyklus fort.
Rolle des Personals: Eine Aufsichtskraft bleibt in Rufweite und übernimmt punktuell manuelles Fahren an sehr engen Kanten oder bei kurzfristig umgestellten Flächen. Ecken und direkt an Sockelleisten werden je nach Qualitätsvorgabe mit Randreinigung (Handgerät) nachgearbeitet.
Störungen: Bei blockierten Passagen (z. B. verspätete Warenanlieferung) wird der Abschnitt entweder freigeräumt oder die Maschine manuell umgelenkt; Meldungen laufen über App/Flottenmanagement.
Warum dieses Gerät hier passt
Die 900-mm-Arbeitsbreite und 1100-mm-Saugbreite sind auf breite, zusammenhängende Mall-Laufzonen ausgelegt; die theoretische Flächenleistung liegt bei max. 4.860 m²/h. Die Batterielaufzeit von ca. 4,5 h passt zu nächtlichen Teilflächen ohne Zwischenladung, und die Dockingfähigkeit ermöglicht das automatische Nachfüllen/Entleeren und Tankspülen. Mit 64,5 dB(A) ist ein Betrieb außerhalb der Kernzeiten realistisch, ohne dass das Gerät akustisch wie eine große Aufsitzmaschine wirkt. Für Engstellen sind 1350 mm Durchfahrtsbreite und 2,8 m Gangwendebreite im Layout zu prüfen; die Mall-Promenaden sind typischerweise dafür geeignet.
Die Rechnung
Fläche (Annahme) 12.000 m² bei angenommener realer autonomer Flächenleistung 3.000 m²/h (unterhalb max. 4.860 m²/h wegen Ausweichen/Manövern) ⇒ 12.000 / 3.000 ≈ 4,0 h reine Reinigungszeit. Batterielaufzeit ca. 4,5 h ⇒ zeitlich grundsätzlich passend. Tankreichweite laut Datenblatt 7.143 m² je Tankfüllung ⇒ 12.000 / 7.143 ≈ 1,68 ⇒ mindestens ein Docking-/Service-Stopp für Wasser-/Schmutzwasserhandling einzuplanen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Nicht passend, wenn wesentliche Laufwege dauerhaft < 1350 mm Durchfahrtsbreite sind oder wenn an vielen Stellen < 2,8 m zum Wenden zur Verfügung stehen (z. B. enge Servicegänge, stark möblierte Aktionsflächen).
Nicht passend, wenn Flächen nur über Aufzüge erreichbar sind, die das Maschinengewicht von 635 kg oder die Abmessungen (1944 × 1138 × 1471 mm) nicht zulassen; dann entstehen organisatorische Umsetzprobleme.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende zusammenhängende Mall-Fläche: 12.000 m²
Reale autonome Flächenleistung im Mall-Betrieb: 3.000 m²/h
Uhrzeit der Szene: 22:15 Uhr
Flughafen-Terminal (öffentliche Verkehrsflächen, glatte Beläge)Flughafen-Terminal: Tagesreinigung in Publikumsverkehr-Zonen ohne NachfüllenFür definierte Terminal-Zonen am Morgen: sicherheitszertifiziert für Publikumsverkehr und mit 64,5 dB(A) für den Betrieb bei laufendem Betrieb geeignet. Bei 7.000 m² bleibt die Fläche innerhalb der Tankreichweite von 7.143 m² je Füllung und innerhalb der Batterielaufzeit.
Es ist 07:20 Uhr, das Terminal füllt sich, Rollkoffer ziehen Geräuschspuren über den Boden. Die KIRA BD 200 fährt eine definierte Zone zwischen Check-in und Sicherheitsbereich ab, farbige Statuslichter signalisieren den Betriebszustand. Ein Mitarbeiter der Frühschicht behält am Smartphone die Notifications im Blick, während Passanten seitlich vorbeigehen. Vor einem stehengebliebenen Kinderwagen reduziert die Maschine den Abstand und weicht autonom aus.
Ausgangslage
Die Verkehrsflächen müssen auch tagsüber nachgereinigt werden, ohne Absperrungen großflächig zu setzen. Manuelle Reinigung erzeugt wechselnde Qualität und bindet Personal in Laufzonen. Außerdem ist die Abstimmung mit Publikumsströmen erforderlich.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Schichtleitung definiert eine Reinigungszone, in der keine losen Hindernisse dauerhaft stehen sollen (z. B. keine abgestellten Gepäckwagen in der Fahrspur). Türen/Passagen im geplanten Bereich bleiben offen, und der Startpunkt liegt nahe der Logistik (Wasserbefüllung vor Start).
Einlernen: Die Zone wird einmal im Einlernmodus abgefahren; Sperrflächen (z. B. Wartezonen mit dichter Bestuhlung) werden bewusst ausgespart oder als Randbereiche markiert.
Täglicher Zyklus: Die Maschine fährt die Route autonom, passt ihr Verhalten an Hindernisse an (Hindernis- und Absturzerkennung, autonomes Ausweichen) und beendet nach Abschluss die Route. Da die Zielzone innerhalb der Tankreichweite liegt, wird kein Nachfüllen während dieses Durchlaufs eingeplant.
Rolle des Personals: Eine Aufsichtskraft bleibt als Ansprechpartner und greift nur ein, wenn kurzfristig Flächen gesperrt werden müssen oder wenn ein Abschnitt manuell nachzuarbeiten ist (Kanten, unter Sitzgruppen). Bei Bedarf kann die Maschine manuell gefahren werden.
Störungen: Bei temporären Barrieren (Reinigung anderer Gewerke, Security-Absperrungen) wird die Route in der App angepasst oder die Maschine pausiert und später fortgesetzt; Reports laufen über Display/App/Flottenmanagement.
Warum dieses Gerät hier passt
Das Gerät ist sicherheitszertifiziert für Publikumsverkehr und arbeitet mit 64,5 dB(A), was den Einsatz in belebten Zonen grundsätzlich zulässt. Für Tageszonen ist die Tankreichweite entscheidend: 7.143 m² je Füllung erlaubt es, mittelgroße Abschnitte ohne Service-Stopp zu reinigen. Die autonome Geschwindigkeit kann bis 5,4 km/h erreichen, in Publikumsverkehr wird sie in der Praxis typischerweise reduziert (hier als Annahme abgebildet), sodass Navigation und Ausweichen priorisiert werden. Durchfahrtsbreite autonom 1350 mm und Gangwendebreite 2,8 m sind mit typischen Terminal-Hauptwegen kompatibel, müssen aber in Nebenbereichen (z. B. schmale Verbindungsgänge) geprüft werden.
Die Rechnung
Fläche (Annahme) 7.000 m² bei angenommener realer autonomer Flächenleistung 2.500 m²/h (Publikumsverkehr, Ausweichen) ⇒ 7.000 / 2.500 ≈ 2,8 h. Batterielaufzeit ca. 4,5 h ⇒ ausreichend Reserve. Tankreichweite 7.143 m² je Füllung ⇒ 7.000 m² < 7.143 m² ⇒ kein Nachfüllen/Entleeren während des Durchlaufs erforderlich.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Nicht passend, wenn die Reinigungsroute viele Engstellen < 1350 mm Durchfahrtsbreite enthält (z. B. schmale Schleusen, dicht gestellte Sitzgruppen) und dadurch häufige manuelle Eingriffe nötig werden.
Nicht passend, wenn die zu reinigenden Beläge nicht zu den angegebenen geeigneten Böden gehören (z. B. textile Beläge) oder wenn großflächig sehr strukturierte/raue Böden vorliegen.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Tageszone im Terminal: 7.000 m²
Reale autonome Flächenleistung im Publikumsverkehr: 2.500 m²/h
Uhrzeit der Szene: 07:20 Uhr
Messe-/Eventhalle (große, zusammenhängende Hallenfläche, glatter Belag)Messehalle: Nachtlauf auf großer, freier Fläche mit geplantem Docking-ServiceFür große, offene Hallenflächen nach Veranstaltungsende: breite 900-mm-Scheibenbürste und 200-l-Tanks, Dockingfähig für automatisches Servicehandling. Bei 13.500 m² ist ein Service-Stopp über die Dockingstation plausibel, die reine Reinigungszeit bleibt innerhalb der Batterielaufzeit von ca. 4,5 h.
Es ist 01:10 Uhr, die Halle ist leer, nur die Notbeleuchtung zeichnet Linien auf den Boden. Die KIRA BD 200 setzt am Hallentor an und zieht Bahn um Bahn, das Surren der Scheibenbürsten bleibt gleichmäßig. Am Ende jeder Bahn dreht sie im freien Kreuzungsbereich, der Saugbalken nimmt den Wasserfilm direkt wieder auf. Die Nachtschicht nutzt die Zeit, um Randbereiche an Wänden und unter festen Einbauten mit Handgerät nachzuziehen.
Ausgangslage
Nach Abbau oder Zwischenreinigung soll die Hallenfläche in wenigen Stunden wieder belegbar sein. Manuelle Maschinen brauchen konstante Bedienung und verursachen Stillstände durch Tankservice. Zudem variiert die Qualität bei großen, monotonen Bahnen je nach Fahrer.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Hallenmeister stellt sicher, dass die Fläche frei von grobem Abfall ist (Kabelbinder, Folienreste), damit keine Fremdkörper in den Arbeitsbereich gelangen. Die Dockingstation (falls eingesetzt) wird an einem Punkt mit Wasser/Abfluss aufgebaut, idealerweise nahe einer Hallenwand außerhalb der Fahrwege.
Einlernen: Die Route wird im Einlernmodus als großer Bahnenplan angelegt; Sperrflächen (z. B. noch nicht geräumte Podeste) werden ausgespart. Die Wendeplätze werden so gewählt, dass mindestens 2,8 m Gangwendebreite verfügbar sind.
Täglicher Zyklus: Die Maschine reinigt autonom die Hallenfläche in langen Bahnen. Nach Erreichen der Tankreichweite fährt sie zur Dockingstation, lässt Schmutzwasser ab, füllt Frischwasser nach und spült den Tank. Danach wird die restliche Fläche abgefahren.
Rolle des Personals: Eine Person überwacht den Betrieb, räumt sporadische Resthindernisse aus dem Weg und übernimmt Kanten- und Eckbereiche manuell. Bei Störungen kann die Maschine in den manuellen Fahrmodus gesetzt und aus einer Engstelle herausgefahren werden.
Störungen: Wenn während der Reinigung neue Hindernisse entstehen (Nachzügler beim Abbau), wird die Zone pausiert oder als temporäre Sperrfläche markiert, um Wiederholfahrten zu vermeiden.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Maschine ist für große, zusammenhängende Flächen ausgelegt: 900 mm Arbeitsbreite und bis zu 4.860 m²/h theoretische Flächenleistung. Die Tankkapazität 200/200 l wird im Datenblatt als 7.143 m² Flächenleistung je Tankfüllung abgebildet; bei Hallengrößen im fünfstelligen Quadratmeterbereich ist Dockingfähigkeit für den Serviceablauf ein praktischer Hebel. Die Batterielaufzeit von ca. 4,5 h ist für nächtliche Einzelläufe relevant, ohne dass eine Zwischenladung (Ladezeit ca. 5,3 h) realistisch in denselben Lauf passt.
Die Rechnung
Fläche (Annahme) 13.500 m² bei angenommener realer autonomer Flächenleistung 3.500 m²/h (lange Bahnen, wenig Ausweichen) ⇒ 13.500 / 3.500 ≈ 3,9 h reine Reinigungszeit. Batterielaufzeit ca. 4,5 h ⇒ grundsätzlich machbar. Tankreichweite 7.143 m² je Füllung ⇒ 13.500 / 7.143 ≈ 1,89 ⇒ ein Docking-/Service-Stopp (Nachfüllen/Entleeren) einzuplanen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Nicht passend, wenn die tatsächlich zu reinigende Hallenfläche so groß ist, dass die Reinigungszeit die Batterielaufzeit von ca. 4,5 h deutlich überschreitet (ohne Möglichkeit, den Lauf in Abschnitte zu teilen).
Nicht passend, wenn die Halle während des Einsatzes stark segmentiert ist (viele enge Standreihen/Engstellen), sodass 1350 mm Durchfahrtsbreite und 2,8 m Wendebreite nicht durchgängig eingehalten werden können.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Hallenfläche: 13.500 m²
Reale autonome Flächenleistung in der freien Halle: 3.500 m²/h
Uhrzeit der Szene: 01:10 Uhr
Logistik-/Distributionszentrum (glatter Industrieboden, breite Fahrgassen, Mischverkehr mit Flurförderzeugen)Logistikzentrum: Reinigung von Fahrgassen mit VDA-5050-Anbindung und Wendeplatz-CheckFür breite Fahrgassen in Logistikhallen: Durchfahrtsbreite 1350 mm, Gangwendebreite 2,8 m und Sicherheitsfunktionen für belebte Umgebungen. Die zentrale Plausibilitätsprüfung ist hier weniger die Fläche, sondern ob Kreuzungen/Wendeplätze die 2,8 m für autonomes Wenden sicher hergeben; VDA 5050 kann die Einbindung in interne Verkehrssteuerung unterstützen.
Es ist 19:40 Uhr, die Kommissionierung läuft aus, im Warenausgang klacken noch einzelne Hubwagen. Die KIRA BD 200 wartet am Startpunkt, bis die Freigabe für die Reinigungszone kommt, dann setzt sie in die Hauptgasse ein. An einer Kreuzung hält ein Stapler kurz an; die Maschine erkennt das Hindernis und fährt einen Bogen außen herum. Auf dem Leitstand laufen die Statusmeldungen parallel zu den übrigen Fahrbewegungen.
Ausgangslage
Die Hallenfahrgassen sollen regelmäßig nass gereinigt werden, ohne den Materialfluss unnötig zu stören. Gleichzeitig sind fixe Routen (Hauptgassen, Kreuzungen) wiederkehrend und planbar. Ohne klare Wendeplätze und definierte Zeitfenster entstehen Stopps und manuelle Rettungseinsätze.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Schichtkoordination legt ein Reinigungsfenster fest und räumt die Hauptgassen von Palettenresten. Für autonome Fahrten wird sichergestellt, dass in der Reinigungszone mindestens 1350 mm Durchfahrtsbreite frei sind und die Kreuzungen als Wendeplätze taugen.
Einlernen: Im Teach-and-Repeat werden die Hauptgassen als Route abgefahren; Kreuzungen werden als definierte Wendepunkte gespeichert. Wenn im Objekt VDA-5050-Prozesse genutzt werden, wird die Reinigungsroute als eigener "Teilnehmer" in die Verkehrslogik integriert, damit Freigaben/Stops sauber orchestriert werden.
Täglicher Zyklus: Die Maschine reinigt die Gassen autonom und weicht Hindernissen aus. Bei Bedarf wird sie in den manuellen Fahrmodus gesetzt, um aus kurzfristig verengten Bereichen herauszufahren.
Rolle des Personals: Eine Person übernimmt die Zone-Absicherung (z. B. temporäre Sperrung einzelner Kreuzungen) und erledigt Kantenreinigung an Regalsockeln, wo die 900-mm-Breite nicht bis ganz an die Kante reicht.
Störungen: Bei unerwarteter Blockade (abgestellte Palette) wird entweder geräumt oder der Abschnitt in der App kurzfristig ausgespart; Notifications informieren über Stopps.
Warum dieses Gerät hier passt
Die KIRA BD 200 bringt für Hallenfahrgassen die entscheidenden Bewegungsdaten mit: 1350 mm autonome Durchfahrtsbreite und 2,8 m Gangwendebreite, dazu Hindernis- und Absturzerkennung sowie autonomes Ausweichen. Für wiederkehrende Logistiklayouts ist der Einlernmodus (Teach and Repeat) praxistauglich, und VDA 5050 bietet eine Schnittstelle zur Einbindung in automatisierte Verkehrs- und Prozesslandschaften. Mit 900 mm Arbeitsbreite und 200-l-Tanks ist das Gerät auf großflächige, glatte Industrieböden ausgelegt; die 635 kg sind bei empfindlichen Zwischendecken oder Rampen-/Liftlogistik jedoch zu prüfen.
Die Rechnung
Wendeplatz-Check: Gangwendebreite autonom laut Datenblatt 2,8 m. Annahme: nutzbare Kreuzungsbreite im Logistikgang 3,0 m ⇒ 3,0 m − 2,8 m = 0,2 m Reserve für autonomes Wenden. Zusätzlich: Durchfahrtsbreite autonom 1350 mm; Annahme Fahrgassenbreite 3,2 m ⇒ 3,2 m − 1,35 m = 1,85 m seitliche Reserve für Begegnungs-/Ausweichsituationen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Nicht passend, wenn Kreuzungen/Wendeplätze regelmäßig < 2,8 m nutzbare Breite bieten (z. B. bei temporärer Palettenpufferung), weil dann autonome Wendemanöver nicht stabil planbar sind.
Nicht passend, wenn die Reinigungszone relevante Steigungen > 6 % enthält (z. B. Rampen zu Mezzaninen), da die Steigfähigkeit max. 6 % beträgt.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 19:40 Uhr
Nutzbare Kreuzungs-/Wendebreite im Logistikbereich: 3,0 m
Fahrgassenbreite im Logistikbereich: 3,2 m
SB-Warenhaus/Hypermarkt (glatte Fliesen/Feinsteinzeug, frühe Morgenstunden)SB-Warenhaus: Frühe Reinigung der Hauptgänge – Regalgassen bleiben außen vorFür breite Hauptgänge im Lebensmitteleinzelhandel vor Öffnung: die Maschine passt von der Durchfahrtsbreite her in Hauptachsen, aber nicht in typische enge Regalgassen. Die Szenario-Logik ist daher: Roboter für Hauptläufe, Personal für Regalgassen/Kanten – bei 3.200 m² ist der Durchlauf in gut einer Stunde plausibel.
Es ist 04:45 Uhr, die Ware steht noch auf einzelnen Rollcontainern, die Beleuchtung ist auf Nachtbetrieb. Die KIRA BD 200 fährt den breiten Hauptgang entlang der Kassen und nimmt den Schmutzfilm aus dem Kundenlauf heraus. Ein Teammitglied zieht parallel leere Kartonagen aus den Fahrwegen, damit die Maschine nicht ständig umplanen muss. Vor einer Aktionspalette stoppt das Gerät kurz und weicht dann in den freien Bereich aus.
Ausgangslage
Die Fläche ist groß, aber stark möbliert: Hauptgänge sind breit, Regalgassen dagegen eng und durch Warenverräumung variabel. Klassische Reinigungsfahrten leiden darunter, dass ständig angehalten und umrangiert werden muss. Zudem soll die Reinigung vor Ladenöffnung abgeschlossen sein.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt vorab die Hauptgänge frei (Rollcontainer, Paletten), legt die Reinigungszone fest und sorgt dafür, dass automatische Türen in den Reinigungsabschnitt offen stehen. Regalgassen, die schmaler sind als die autonome Durchfahrtsbreite, werden bewusst nicht eingeplant.
Einlernen: Teach-and-Repeat entlang der Hauptgänge und der offenen Aktionsflächen; Engstellen werden als Sperrflächen gesetzt.
Täglicher Zyklus: Die KIRA BD 200 reinigt autonom die Hauptachsen, fährt definierte Schleifen und endet am Startpunkt bzw. an der Dockingstation. Regalgassen, Unterfahrbereiche unter niedrigen Warenträgern sowie Kanten an Kühlmöbeln werden manuell nachgearbeitet.
Rolle des Personals: Ein Mitarbeitender begleitet zu Beginn, um die Fläche "roboterfähig" zu machen (Hindernisse entfernen), danach genügt punktuelle Aufsicht. Störungen (z. B. verspätete Verräumung) werden durch Pausieren oder Umrouten gelöst; für enge Stellen kann manuell gefahren werden.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit 900 mm Arbeitsbreite und 1100 mm Saugbreite ist das Gerät für die breiten Kundenlaufzonen effizient, und die Tankreichweite von 7.143 m² je Füllung reicht für typische Hauptgang-Teileinsätze ohne Service-Stopp. Die Einschränkung ist geometrisch klar: autonom benötigt die Maschine 1350 mm Durchfahrtsbreite und 2,8 m Gangwendebreite – das passt in Hauptgänge, aber nicht in viele Regalgassen. Dadurch entsteht ein sinnvoller Mischprozess: Roboter für die "Autobahnen", Personal für die "Nebenstraßen".
Die Rechnung
Breiten-Check (naheliegend, aber begrenzt): autonome Durchfahrtsbreite laut Datenblatt 1350 mm. Annahme Regalgassenbreite 1.200 mm ⇒ 1.200 mm < 1.350 mm ⇒ Regalgassen nicht autonom befahrbar. Annahme Hauptgangbreite 2,5 m ⇒ 2,5 m > 1,35 m ⇒ Hauptgänge autonom befahrbar. Zeitplausibilität für die Hauptgänge: angenommene Hauptgangfläche 3.200 m² bei angenommener realer Flächenleistung 2.800 m²/h ⇒ 3.200 / 2.800 ≈ 1,14 h.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Nicht passend als "Vollflächenlösung", wenn der Großteil der Verkaufsfläche aus Regalgassen < 1350 mm besteht; dann bleibt zu viel manuelle Restarbeit übrig.
Nicht passend, wenn die Fläche während der geplanten Fahrzeit stark durch Verräumung/Paletten blockiert ist und die Route dadurch nicht stabil wiederholbar bleibt.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 04:45 Uhr
Regalgassenbreite: 1.200 mm
Hauptgangbreite: 2,5 m
Autonom zu reinigende Hauptgangfläche: 3.200 m²
Reale autonome Flächenleistung im Markt (Mischverkehr/Hindernisse): 2.800 m²/h
Parkhaus/Tiefgarage (glatter Beton/ Beschichtung, Nachtbetrieb)Mehrgeschossiges Parkhaus: Reinigung einer Ebene – Rampen begrenzen den AktionsradiusFür große, ebene Parkdecks: gute Flächenleistung und Tankreichweite für wiederkehrende Nachtläufe. Entscheidend ist die Steigfähigkeit: bei Rampen > 6 % kann die Maschine nicht zwischen Ebenen wechseln, sodass je Ebene geplant oder umgesetzt werden muss.
Es ist 23:30 Uhr, die letzte Einfahrt ist ruhig, nur einzelne Fahrzeuge rollen auf die Ebene. Die KIRA BD 200 startet am Ende der Parkreihe und arbeitet sich Spur für Spur vor, die Sensorik hält Abstand zu Pfeilern und Bordsteinen. Im Licht der Deckenröhren sieht man, wie der Wasserfilm unmittelbar hinter dem Saugbalken verschwindet. An der Rampe zur nächsten Ebene bleibt die Maschine vor dem Anstieg stehen, der Objektleiter markiert den Abschnitt als Grenze im Reinigungsplan.
Ausgangslage
Parkdecks werden häufig nachts gereinigt, weil tagsüber Fahrzeuge den Zugang blockieren. Die Flächen sind groß und relativ frei, aber Ebenenwechsel erfolgen über Rampen, und Wasser/Abfluss sind nicht überall verfügbar. Außerdem müssen Pfeiler, Bordsteine und enge Kurven sauber umroutet werden.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Nachtbereitschaft sperrt einzelne Parkreihen temporär oder arbeitet in Abschnitten, damit genügend freie Durchfahrtsbreite vorhanden ist. Die Dockingstation (falls genutzt) wird dort platziert, wo Wasserzulauf und Abfluss verfügbar sind (z. B. Servicebereich der Ebene).
Einlernen: Die Ebene wird im Teach-and-Repeat abgefahren; Pfeilerzonen werden so angelegt, dass die Maschine mit Hinderniserkennung sauber ausweichen kann. Die Rampe zur nächsten Ebene wird als Sperrfläche gesetzt, wenn sie steiler als die zulässigen 6 % ist.
Täglicher Zyklus: Die Maschine reinigt die Ebene autonom in Bahnen. Nach Erreichen der Tankreichweite fährt sie zur Dockingstation, lässt Schmutzwasser ab, füllt Frischwasser nach und spült den Tank, anschließend wird fortgesetzt.
Rolle des Personals: Eine Person kontrolliert die Fahrwege (vergessene Radkeile, kleine Hindernisse), übernimmt Randbereiche an Bordsteinen sowie enge Kehren im manuellen Modus und setzt das Gerät bei Bedarf zwischen Ebenen um (z. B. per Aufzug, falls vorhanden).
Störungen: Bei einfahrenden Fahrzeugen wird die Reinigung in Teilbereichen pausiert; Notifications informieren über Stopps oder notwendige Eingriffe.
Warum dieses Gerät hier passt
Für ebene, große Flächen passt die Kombination aus 900 mm Arbeitsbreite, 1100 mm Saugbreite und max. 4.860 m²/h theoretischer Flächenleistung. Mit 7.143 m² je Tankfüllung lassen sich größere Teilflächen pro Serviceintervall abdecken, und die Dockingfähigkeit unterstützt das automatische Handling von Frisch-/Schmutzwasser sowie Tankspülung. Der limitierende Faktor im Parkhaus ist die Steigfähigkeit: max. 6 % setzt dem Ebenenwechsel über Rampen klare Grenzen; die Einsatzplanung muss daher je Ebene erfolgen oder Umsetzen per Lift/Transport vorsehen. Das Gewicht von 635 kg ist dabei relevant, wenn ein Aufzug genutzt werden soll.
Die Rechnung
Steigungs-Check: Steigfähigkeit laut Datenblatt max. 6 %. Annahme: Parkhausrampe zur nächsten Ebene 8 % ⇒ 8 % > 6 % ⇒ die Maschine kann die Rampe nicht autonom befahren; Einsatz muss auf eine Ebene begrenzt oder per Aufzug umgesetzt werden. Zeit-/Tankplausibilität für eine Ebene (Annahme 9.000 m²): 9.000 m² bei angenommener realer Flächenleistung 3.000 m²/h ⇒ 9.000 / 3.000 ≈ 3,0 h; Tankreichweite 7.143 m² ⇒ 9.000 / 7.143 ≈ 1,26 ⇒ ein Service-/Dockingstopp einzuplanen; Batterielaufzeit ca. 4,5 h ⇒ ausreichend.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Nicht passend, wenn der Ebenenwechsel zwingend über Rampen > 6 % erfolgen muss und kein alternativer Transport (z. B. geeigneter Aufzug) vorhanden ist; dann bleibt die Maschine auf einer Ebene "gefangen".
Nicht passend, wenn Wasserzulauf/Abfluss für den Betrieb mit Dockingstation nicht in sinnvoller Nähe verfügbar ist und manuelle Serviceprozesse organisatorisch nicht abbildbar sind.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 23:30 Uhr
Steigung der Parkhausrampe: 8 %
Zu reinigende Fläche einer Ebene: 9.000 m²
Reale autonome Flächenleistung im Parkdeck: 3.000 m²/h
Erleben Sie den Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Häufige Fragen zum Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine
Für welche Flächen eignet sich der Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine?
Für den Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Einkaufszentrum (Mall-Flächen, glatte/empfindliche Beläge wie Feinsteinzeug oder Naturstein); Flughafen-Terminal (öffentliche Verkehrsflächen, glatte Beläge); Messe-/Eventhalle (große, zusammenhängende Hallenfläche, glatter Belag); Logistik-/Distributionszentrum (glatter Industrieboden, breite Fahrgassen, Mischverkehr mit Flurförderzeugen).
Wie lange braucht der Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine für 5.000 m²?
Rechnerisch etwa 1,4 Stunden pro Durchgang — bei 4.860 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.
Wann ist der Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine nicht die richtige Wahl?
Nicht passend, wenn wesentliche Laufwege dauerhaft < 1350 mm Durchfahrtsbreite sind oder wenn an vielen Stellen < 2,8 m zum Wenden zur Verfügung stehen (z. B. enge Servicegänge, stark möblierte Aktionsflächen). Nicht passend, wenn Flächen nur über Aufzüge erreichbar sind, die das Maschinengewicht von 635 kg oder die Abmessungen (1944 × 1138 × 1471 mm) nicht zulassen; dann entstehen organisatorische Umsetzprobleme. Nicht passend, wenn die Reinigungsroute viele Engstellen < 1350 mm Durchfahrtsbreite enthält (z. B. schmale Schleusen, dicht gestellte Sitzgruppen) und dadurch häufige manuelle Eingriffe nötig werden.
Kann man den Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Kärcher KIRA BD 200 Autonome Scheuersaugmaschine ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.