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ADLATUS SR1300 Kehrsaugroboter für Industrie und Logistik
Kehrroboter

ADLATUS SR1300 Kehrsaugroboter für Industrie und Logistik

ADLATUS Robotics

5.000m²/h
Flächenleistung
800mm
Arbeitsbreite
bis zu 8 h
Laufzeit
448kg
Gewicht
65.000 EUR Netto-Listenpreis
Ehrliche Einschätzung holen

Der ADLATUS SR1300 ist ein vollautonomes Kehrsaugroboter-System, das speziell für Logistik- und Industriebereiche entwickelt wurde: In großen Hallen und Lagerräumen beseitigt er Grobschmutz, Abrieb und Staub, bevor sie Prozesse, Waren oder Flurförderzeuge beeinträchtigen. Die höhenverstellbare 800-mm-Hauptwalze kehrt in den 115-l-Behälter, ein bis zwei Seitenbürsten erweitern die Kehrbreite auf bis zu 1.271 mm und reinigen Ecken und Ränder. Ein Filtersystem der Klasse M (Taschenfilter 5,5 m² oder Patronenfilter 6,4 m²) mit automatischer Abrüttelung verhindert Staubaufwirbelung. Der Roboter dreht auf der Stelle, arbeitet auch in beengten Bereichen und überwindet Rampen mit bis zu 20 % Steigung.

Basis ist die ADLATUS-Trusted-Robotics-Plattform mit eigener Navigationssoftware und 2D-/3D-Lidar-Sensorik nach EN IEC 63327 — bewusst ohne hochauflösende Kameras, DSGVO-konform und auf Wunsch völlig autark ohne WLAN. Bedient wird per mehrsprachigem Touchdisplay, Reinigungsprogramme starten zeitgesteuert vollautomatisch. Die Servicestation S1300 macht das System komplett autonom: induktive Akkuladung und automatisierte Hochentleerung (bis 1.450 mm Abkipphöhe) in Müllcontainer nach DIN EN 840 (1.100 l). Je nach Flächenleistung wird der SR1300 mit drei bis acht Akkus (180–480 Ah) bestückt und läuft bis zu acht Stunden am Stück.

Aus der Praxis

Passt er zu Ihrer Fläche?

3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.

Logistikzentrum / Lagerhalle (ebener Hallenboden, breite Fahrgassen) Nachtschicht im Distributionszentrum: Kehrsaugen in Wareneingang und Kommissioniergassen Für große, ebene Logistikflächen, in denen trockenes Kehrgut (Abrieb, Staub, Grobschmutz) regelmäßig anfällt. Der SR1300 kann mit Servicestation zeitgesteuert starten, autonom kehren und den 115-l-Behälter automatisch in einen 1.100-l-Container entleeren. Entscheidend sind ausreichend breite Gassen und Wendezonen (3.000 mm).

01:15 Uhr im Wareneingang: Der letzte Stapler zieht ab, auf dem Boden bleibt eine Spur aus Kartonabrieb und feinem Staub. Der Objektleiter schaut auf dem Tablet in die Hallenkarte, während der SR1300 aus der Servicestation rollt. Die Walzenbürste nimmt den Schmutzstreifen auf, an der Kante unter dem Fördertechnik-Übergang arbeitet die Seitenbürste nach. Hinter dem Roboter bleibt eine sichtbar saubere Bahn, während er in die nächste Gasse einbiegt.

Ausgangslage

Die Halle wird täglich mit Flurförderzeugen befahren; es entsteht kontinuierlich Abrieb und Staub, zusätzlich Grobschmutz aus Paletten- und Kartonhandling. Manuelle Kehrgänge binden Personal, werden in Spitzenzeiten verschoben und sind in Randbereichen (Regalfüße, Sockel) uneinheitlich. Gewünscht ist eine planbare, dokumentierte Grundreinigung der Fahrgassen und Freiflächen außerhalb des Betriebs, ohne dauerhafte WLAN-Abhängigkeit.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Umreifungsbänder, Folienreste und Palettenbruch aus den Hauptgassen, damit kein langes Kehrgut in Bürsten/Ansaugung gerät. Die Servicestation S1300 wird so platziert, dass eine Sicherheitszone frei bleibt und ein Müllcontainer nach DIN EN 840 (1.100 l) angedockt werden kann; die induktive Ladung übernimmt das Laden. Einlernen/Parametrierung: Der Objektleiter definiert Kehrzonen (Wareneingang, Querwege, ausgewählte Kommissioniergassen) und Sperrflächen (aktive Übergabestellen, Gefahrbereiche). Da die Navigation über 2D-/3D-Lidar ohne hochauflösende Kameras erfolgt, kann der Betrieb auch in datensensiblen Umgebungen ohne Bildaufzeichnung geplant werden. Täglicher Zyklus: Zeitgesteuerter Start nach Betriebsschluss. Der SR1300 fährt die Zonen ab, kehrt mit bis zu 1.271 mm Arbeitsbreite (2 Seitenbürsten) und sammelt in den 115-l-Behälter. Bei steigendem Füllstand fährt er zur S1300 zurück und entleert automatisch per Hochentleerung (bis 1.450 mm) in den 1.100-l-Container, lädt bei Bedarf induktiv nach und setzt die Route fort. Ecken/Hindernisse: Seitenbürsten holen Schmutz aus Regalfüßen und Wandkanten; sehr enge Nischen bleiben als manuelle Nacharbeit übrig (z. B. zwischen Schutzpollern). Bei blockierten Fahrwegen (abgestellte Paletten) erkennt der Roboter Hindernisse und umgeht sie, sofern Umfahrung möglich; andernfalls meldet der Einsatzprotokoll-Status dem Objektleiter, welche Zone nicht abgearbeitet wurde. Rolle des Personals: Eine Schichtkraft kontrolliert am Morgen kurz Containerfüllstand und die freie Zufahrt zur Station; der Objektleiter prüft die automatisch protokollierten Flächen- und Zeitdaten und passt Sperrflächen an (z. B. bei geänderten Stellplätzen).

Warum dieses Gerät hier passt

Die Flächen sind groß und überwiegend offen, wodurch die Kehrbreite bis 1.271 mm und die theoretische Flächenleistung bis 5.000 m²/h in der Praxis nutzbar wird. Die maximale Laufzeit bis zu 8 h passt zu einem nächtlichen Reinigungsfenster, ohne dass zwingend ein Zwischenladen erforderlich ist. Der 115-l-Behälter wird durch die Servicestation mit automatischer Hochentleerung in einen DIN-EN-840-Container (1.100 l) entkoppelt, sodass das Personal nicht mit manuellen Behälterwechseln gebunden ist. Die Mindestanforderung für Wendemanöver von 3.000 mm ist in typischen Hauptfahrgassen planbar; außerdem ist kein WLAN für den Grundbetrieb erforderlich.

Die Rechnung

Reinigungszeit: 18.000 m² Hallenfläche bei angenommener realer Flächenleistung ~3.000 m²/h (Annahme: 60% von 5.000 m²/h wegen Umfahrungen/Stopps) => 18.000 / 3.000 ≈ 6,0 h. Das liegt innerhalb der max. Laufzeit von bis zu 8 h. Behälter/Entleerungen: angenommene Kehrgutmenge ~10 l je 1.000 m² => 18.000 m² * 10 l/1.000 m² = 180 l. Mit 115 l Behältervolumen => 180 / 115 ≈ 1,6, also voraussichtlich 2 automatische Entleerungen an der S1300 während des Zyklus.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn Fahrgassen/Wendezonen die Vorgabe von 3.000 mm Mindestabstand für Wendemanöver nicht erfüllen (z. B. enge Quergänge, zugeparkte Kreuzungen), kommt es zu Auslassungen oder häufigen Abbrüchen.
  • Wenn die Tor- und Türdurchgänge kleiner als die Maschinenbreite von 1.300 mm sind oder häufig mit Paletten verstellt werden, ist ein durchgängiger autonomer Zyklus nicht realistisch.
  • Wenn der anfallende Schmutz überwiegend langfaserig ist (z. B. Folienstreifen/Umreifungsband in relevanter Menge), steigt das Risiko von Aufwicklungen; dann ist eine andere Reinigungsstrategie bzw. strengere Vorreinigung nötig.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Hallenfläche: 18.000 m²
  • Reale Flächenleistung: 3.000 m²/h (≈60% von 5.000 m²/h wegen Umfahrungen, Kreuzungen, Sicherheitsabständen)
  • Kehrgutmenge: 10 l je 1.000 m²
  • Die relevanten Fahrgassen sind mindestens 3.000 mm breit (Wendekriterium) und Durchgänge mindestens 1.300 mm
Industrie / Produktion (trockenes Kehrgut, interne Rampen zwischen Hallenteilen) Produktion mit Abrieb und Staub: Tagesrand-Reinigung in einer Fertigungshalle mit Rampen Geeignet für trockene Industrieverschmutzung auf großen, zusammenhängenden Flächen, auch mit moderaten Rampen bis 20% Steigung. Der SR1300 kehrt mit Walzenbürste und Seitenbürste(n), nutzt ein M-Klasse-Filtersystem und kann den Behälter vollautomatisch über die Servicestation entleeren. Grenzen entstehen durch enge Stellflächen, viele Engstellen unter 3.000 mm Wendebreite und Bereiche mit feuchten/anhaftenden Stoffen.

05:40 Uhr am Hallenübergang: Ein feiner Staubfilm liegt entlang der Fahrspur, daneben einzelne Späne und Abriebkörnchen. Die Frühschicht rüstet Maschinen, während der SR1300 aus der Station an der Stirnseite startet. An der Rampe setzt er an, fährt gleichmäßig hoch und dreht oben auf der Fläche. Die Filterabrüttelung läuft im Hintergrund, während der Roboter die Randzone entlang der Maschinenfundamente abfährt.

Ausgangslage

In der Fertigung fällt über den Tag feiner Staub und Abrieb an, zusätzlich punktuell Grobschmutz durch Materialtransport. Manuelle Reinigung wird aus Arbeitsschutz- und Zeitgründen häufig auf Tagesrandzeiten verlagert; dabei bleiben Übergänge, Rampen und Randbereiche inkonsistent. Die Leitung wünscht eine reproduzierbare Kehrleistung mit Staubkontrolle und eine planbare Entlastung der Schichtkräfte, ohne in sensiblen Produktionsbereichen Kameratechnik einsetzen zu müssen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Produktion definiert feste Abstellflächen für Wagen/Paletten, sodass die Hauptfahrwege frei bleiben. Lose lange Teile (Kabelbinderreste, Umreifung) werden vorab eingesammelt. Einlernen/Parametrierung: Der Objektleiter legt Zonen fest (Fahrwege, Materialübergaben, Randstreifen) und sperrt Sicherheitsbereiche (z. B. unmittelbar vor Maschinenzugängen). Navigation über 2D-/3D-Lidar ermöglicht Kartierung ohne hochauflösende Kameras. Reinigungsfenster: Start automatisiert vor Schichtbeginn oder nach Schichtende. Der SR1300 befährt Rampen innerhalb der Spezifikation (bis 20% Steigung) und kehrt die Flächen mit bis zu 1.271 mm Arbeitsbreite (bei 2 Seitenbürsten). Die automatische Filterabrüttelung unterstützt den Dauerbetrieb bei staubigem Kehrgut (M-Klasse-Filterausführung gemäß Datenblatt). Behältermanagement: Bei Bedarf fährt der Roboter zur Servicestation S1300 zurück, entleert den 115-l-Behälter per Hochentleerung (bis 1.450 mm) in den 1.100-l-Container und setzt fort. Ecken/Hindernisse: Entlang von Sockeln, Stützen und Kanten übernimmt die Seitenbürste; unter eng stehenden Maschinen oder in Nischen, die die 1.300-mm-Maschinenbreite nicht zulassen, ist weiterhin Handarbeit nötig. Störungen: Wird eine Rampe blockiert (z. B. abgestellter Wagen), kann der Roboter die Zone nur dann fertigstellen, wenn eine Umfahrung möglich ist; andernfalls bleibt die Zone als offen im Protokoll und wird manuell nachgearbeitet. Rolle des Personals: Eine Schichtkraft prüft vor Produktionsstart kurz, ob die Station frei zugänglich ist und der Container korrekt steht; der Objektleiter nutzt die Protokolle zur Nachverfolgung, welche Zonen regelmäßig ausgelassen werden (typisch: temporär zugestellte Übergaben).

Warum dieses Gerät hier passt

Die Steigfähigkeit von 20% deckt interne Rampen ab, die in Produktionsübergängen üblich sind (im Szenario unterhalb der Grenze geplant). Für staubige Verschmutzung ist die M-Klasse-Filterausführung mit automatischer Abrüttelung relevant, um Staubaufwirbelung zu reduzieren. Mit bis zu 8 h Laufzeit ist ein kompletter Kehrgang im Tagesrandfenster möglich; die automatische Entleerung über die S1300 reduziert manuelle Eingriffe. Die Wendefähigkeit (Drehen auf der Stelle) hilft an Hallenenden, solange der Mindestabstand von 3.000 mm zwischen Wänden in den Verkehrsflächen eingehalten wird.

Die Rechnung

Reinigungszeit: 9.000 m² zu reinigende Produktions- und Fahrwegflächen bei angenommener realer Flächenleistung ~2.500 m²/h (Annahme: 50% von 5.000 m²/h wegen Maschineninseln, Querungen, Sicherheitszonen) => 9.000 / 2.500 = 3,6 h. Das liegt innerhalb der max. Laufzeit von bis zu 8 h. Rampencheck: angenommene Rampensteigung 12% <= spezifizierte 20% => befahrbar innerhalb der Spezifikation. Behälter/Entleerungen: angenommene Kehrgutmenge ~25 l je 1.000 m² => 9.000 m² * 25 l/1.000 m² = 225 l. Mit 115 l Behältervolumen => 225 / 115 ≈ 2,0, also voraussichtlich 2 automatische Entleerungen im Zyklus.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn Rampen steiler als 20% sind oder Übergänge Kanten/Stufen aufweisen, die nicht befahrbar sind, kann der Roboter Bereiche nicht erreichen; dann braucht es getrennte Zonen oder alternative Technik.
  • Wenn die Verkehrsflächen in der Produktion häufig unter 3.000 mm freier Wendezonenbreite fallen (z. B. durch enges Materialstellen), wird die autonome Abarbeitung unzuverlässig und erfordert häufiges Eingreifen.
  • Für feuchte, klebrige oder ölhaltige Verschmutzungen, die eher Nassreinigung erfordern, ist ein reiner Kehrsaugroboter nicht die passende Primärlösung.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Fläche: 9.000 m²
  • Reale Flächenleistung: 2.500 m²/h (≈50% von 5.000 m²/h wegen Inseln, Querungen, Sperrflächen)
  • Rampensteigung im Objekt: 12%
  • Kehrgutmenge: 25 l je 1.000 m²
  • Die befahrenen Hauptfahrwege erfüllen mindestens 3.000 mm freien Abstand für Wendemanöver; Durchgänge mindestens 1.300 mm
Einkaufspassage / Mall (öffentliche Fläche mit Möblierung, wechselnde Hindernisse) Einkaufspassage vor Ladenöffnung: naheliegend, aber nur in breiten Zonen wirklich autonom In einer Einkaufspassage ist Kehrsaugen naheliegend, aber die Geometrie entscheidet: Mit 1.300 mm Maschinenbreite und 3.000 mm Mindestabstand für Wendemanöver funktioniert der SR1300 vor allem in breiten Passagen- und Atriumflächen. Mit Servicestation kann er zeitgesteuert vor Öffnung kehren und den 115-l-Behälter automatisch entleeren. Engstellen, dichte Möblierung und häufig wechselnde Aufsteller erzwingen klare Sperrzonen und manuelle Nacharbeit.

06:10 Uhr in der Passage: Die Rollgitter sind noch unten, einzelne Reinigungswagen stehen in den Nebenfluren. Der SR1300 setzt aus der Servicestation an, fährt an der Sitzinsel vorbei und nimmt Krümel und Staub entlang der Sockelleisten mit der Seitenbürste auf. An einer Engstelle mit Werbeaufsteller bleibt er stehen, setzt zurück und wählt eine Umfahrung. Der Objektleiter markiert die Stelle später als Sperrzone, damit der Lauf morgen durchgeht.

Ausgangslage

In der Passage entsteht täglich trockener Schmutz (Staub, Krümel, Abrieb). Tagsüber sind die Flächen stark frequentiert, nachts und früh morgens steht nur ein begrenztes Reinigungsfenster zur Verfügung. Gleichzeitig gibt es viele temporäre Hindernisse (Aufsteller, Aktionsflächen, Reinigungswagen), und Datenschutzanforderungen können den Einsatz bildbasierter Systeme einschränken.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Der Objektleiter organisiert mit Center-Management feste Stellplätze für Aufsteller und Reinigungswagen außerhalb der definierten Hauptzonen. Vor dem Start wird die Passage von losem Sperrmüll (z. B. Becher, Papierbündel) befreit, der sonst zu Blockaden führen kann. Einlernen/Parametrierung: Zonen werden so zugeschnitten, dass nur Bereiche mit ausreichender Breite und Wendeflächen eingeplant sind. Engstellen werden als No-Go-Areas hinterlegt. Da die Sensorik auf 2D-/3D-Lidar basiert und auf hochauflösende Kameras verzichtet, kann die Kartierung ohne Bildaufzeichnung erfolgen. Täglicher Zyklus: Zeitgesteuerter Start vor Öffnung. Der SR1300 kehrt die Hauptpassage mit bis zu 1.271 mm Kehrbreite (2 Seitenbürsten) und fährt Randstreifen an Wänden/Glasfronten ab. Bei Kollisionen/Hindernissen versucht er zu umfahren; bei nicht lösbaren Situationen wird die betroffene Zone ausgelassen und im Protokoll sichtbar. Servicestation/Entleerung: Die S1300 benötigt einen festen Platz (2.000 × 3.500 mm). Der 115-l-Behälter kann vollautomatisch in einen 1.100-l-Container (DIN EN 840) entleert werden; das reduziert manuelles Entleeren in Publikumsnähe. Ecken und Kanten: Unter Sitzmöbeln, zwischen dicht stehenden Pflanzkübeln oder in schmalen Nebenfluren bleibt Handarbeit (Kehrset/Handkehrmaschine) notwendig. Rolle des Personals: Die Frühreinigung kontrolliert vor Start die Freiräumung der definierten Route; der Objektleiter passt Sperrzonen tagesaktuell an (z. B. wegen neuer Aktionsflächen).

Warum dieses Gerät hier passt

Für breite Passagenflächen kann die Arbeitsbreite bis 1.271 mm die Reinigungszeit gegenüber manuellen Kehrgängen reduzieren, und die max. Laufzeit bis 8 h reicht für das Frühfenster. Die Dokumentation der Einsätze unterstützt Nachweisführung gegenüber Betreiber/Center-Management. Der Verzicht auf hochauflösende Kameras ist in öffentlich zugänglichen Bereichen ein organisatorischer Vorteil, wenn Datenschutzvorgaben streng sind. Die zentrale Einschränkung ist geometrisch: 1.300 mm Maschinenbreite und 3.000 mm Mindestabstand für Wendemanöver begrenzen die autonomen Zonen auf wirklich großzügige Flächen.

Die Rechnung

Reinigungszeit: 7.500 m² geplante, ausreichend breite Hauptflächen bei angenommener realer Flächenleistung ~2.000 m²/h (Annahme: 40% von 5.000 m²/h wegen Möblierung, Sperrzonen, Umfahrungen) => 7.500 / 2.000 = 3,75 h. Das liegt innerhalb der max. Laufzeit von bis zu 8 h. Behälter/Entleerungen: angenommene Kehrgutmenge ~6 l je 1.000 m² => 7.500 m² * 6 l/1.000 m² = 45 l. Mit 115 l Behältervolumen => 45 / 115 ≈ 0,39, also voraussichtlich keine Entleerung während eines Durchlaufs nötig (Entleerung kann planmäßig nach dem Lauf erfolgen).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • In Nebenfluren oder Shopfront-Bereichen mit Durchgängen kleiner als 1.300 mm (Maschinenbreite) ist der Roboter keine passende Lösung; diese Bereiche bleiben manuell.
  • Wenn in den geplanten Zonen weniger als 3.000 mm freier Abstand für Wendemanöver verfügbar ist (z. B. durch Sitzinseln/Aktionsflächen), sind Abbrüche oder große Sperrzonen zu erwarten.
  • Wenn die Station (2.000 × 3.500 mm) nicht in einer dauerhaft freien Fläche mit Platz für einen DIN-EN-840-Container (1.100 l) untergebracht werden kann, geht ein wesentlicher Autonomie-Vorteil (automatische Entleerung) verloren.
Getroffene Annahmen
  • Geplante autonome Reinigungsfläche (nur breite Hauptzonen): 7.500 m²
  • Reale Flächenleistung: 2.000 m²/h (≈40% von 5.000 m²/h wegen Möblierung, Umfahrungen, Sperrflächen)
  • Kehrgutmenge: 6 l je 1.000 m²
  • Die für den Roboter vorgesehenen Passagen erfüllen mindestens 1.300 mm Durchgangsbreite und 3.000 mm freie Wendezonen; engere Bereiche werden bewusst ausgeschlossen

Technische Daten

Technische Daten

Kehrbreite Hauptbürste 800 mm
Kehrbreite mit 1 Seitenbürste 1.163 mm
Kehrbreite mit 2 Seitenbürsten 1.271 mm
Kehrgutbehälter 115 l (vollautomatische Hochentleerung bis 1.450 mm)
Flächenleistung (theoretisch) bis 5.000 m²/h, bis 45.000 m² in 24 h
Geschwindigkeit bis 4 km/h (1,11 m/s)
Steigfähigkeit 20 % (11,3°)
Akkukapazität 180 Ah Standard, erweiterbar bis 480 Ah (3–8 Akkus)
Laufzeit bis zu 8 h
Ladezeit 5 h Standard / 2,5 h mit doppelter Ladeausstattung (induktiv)
Filtersystem Klasse M: Taschenfilter 5,5 m² oder Patronenfilter 6,4 m², automatische Abrüttelung
Spannung / Leistung 24 V / max. 2,63 kW
Wendemanöver 3.000 mm Mindestabstand zwischen zwei Wänden, dreht auf der Stelle
Gewicht ohne Batterien 448 kg
Servicestation S1300 induktive Ladung, Entleerung in Müllcontainer DIN EN 840 (1.100 l), Sicherheitszone
Maße (L × B × H) 1700 × 1300 × 1500 mm

Allgemein

Modell SR1300 + S1300
Hersteller ADLATUS Robotics GmbH
Made in Germany
Version Dokument Version 3.0 09/2025

Leistung

Spannung 24 V V
Maximale Leistung 2,63 kW kW
Antrieb Front
Max. Vorwärtsgeschwindigkeit 1,11 m/s = 4 km/h
Max. befahrbare Steigungen 20% = 11,3°
Min. Abstand für Wendemanöver 3.000 mm mm

Akku & Laufzeit

Akkuleistung Standardversion ca. 180 Ah Ah
Akkuleistung erweiterbar bis zu 480 Ah Ah
Anzahl Akkus (möglich) 3 bis 8
Maximale Laufzeit bis zu acht Stunden h
Ladezeit (Standardausstattung) 5 Stunden h
Ladezeit (doppelte Ladeausstattung) 2,5 Stunden h
Ladeart Induktive Akkuladung

Reinigung

Fassungsvermögen Kehrgutbehälter 115 l l
Breite Hauptbürste / Reinigungsbreite 800 mm mm
Breite Hauptbürste + eine Seitenbürste 1.163 mm mm
Breite Hauptbürste + zwei Seitenbürsten 1.271 mm mm
Maximale Reinigungsleistung (2 Seitenbürsten, theoretisch) 5.000 m²/h m²/h
Filterfläche (mit Taschenfilter) 5,5 m2 m2
Filterfläche (mit Patronenfilter) 6,4 m2 m2
Filterklasse Klasse M (verschiedene Ausführungen möglich)
Filterreinigung Automatisiertes Rütteln (softwareintegriert)
Bürstentypen Walzenbürste (höhenverstellbar), Seitenbürste
Automatische Entleerung Kehrgutbehälter Ja (vollautomatisch)

Navigation & Sensorik

Software-Plattform Eigene ADLATUS Softwareplattform (Trusted Robotics)
Sensoren 2D und 3D Lidarsensoren
Kameras Verzicht auf hochauflösende Kameras aus Datenschutzgründen
Navigation Norm entspricht EN IEC 63327
Kollisionsvermeidung Intelligente Sensorikkombination zur Kollisionsvermeidung
Erkennung von Absätzen/Ebenen Lidar-basiert (früherkennung von Absätzen/Ebenen/Stufen)

Servicestation & Ladeinfrastruktur

Servicestation Funktionen Batterieladung, automatische Entleerung, Start von Reinigungsprogrammen
Hochentladung max. bis zu 1.450 mm vom Boden mm
Geeignet für Müllcontainer DIN EN 840 (1.100 Liter) l
Entleerungsstation Sicherheitszone Vorhanden

Abmessungen & Gewicht

Gewicht SR1300 (Standardausstattung) 485 kg kg
Breite SR1300 1.300 mm mm
Länge SR1300 1.700 mm mm
Höhe SR1300 1.500 mm mm
Gewicht S1300 (Servicestation) ca. 240 kg kg
Breite S1300 2.000 mm mm
Länge S1300 3.500 mm mm
Höhe S1300 2.000 mm mm

Konnektivität & Betrieb

Autarker Betrieb Kein WLAN oder kontinuierliche Internetverbindung erforderlich
Integration in Gebäude/IoT System kann in Gebäudeinfrastruktur oder IOT-Systeme eingebunden werden
Dokumentation Vollautomatisierte Protokollierung der Einsätze (z.B. Flächen, Zeitaufwand)

Zertifizierung & Sonstiges

CE / Industrietauglichkeit CE zertifiziert, industrietauglich
Einsatzbereiche Industrie/Produktion, Logistik, öffentliche Einrichtungen, Einkaufspassagen, Parkhäuser
Dokumentation Datenschutz Datenschutzkonform (Privacy by design), keine personenbezogenen Umgebungsdaten aufgezeichnet
Automatische Startoptionen Zeitgesteuerter Start der Reinigungsprogramme (vollautonom) oder manueller Start über Touchdisplay / mobiles Device
Automatisierte Hochentladung in Müllcontainer Ja (vollautonom)

Datenblätter & Broschüren

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