PanPan ACR-1800 – Autonomer Outdoor-Kehrroboter für sehr große Außenflächen
PanPan Technology
Der ACR-1800 ist PanPans größter Kehrroboter – gebaut für Gelände, auf denen manuelle Reinigung nicht mehr skaliert. Seine variable Kehrbreite von 1.000 bis 1.800 mm und eine Aufnahmeleistung von 60 l/min bringen ihn auf bis zu 10.000 m² pro Stunde bei einer Kehrquote von mindestens 99 %. Der 120-Liter-Behälter be- und entlädt automatisch nach Kommunalstandard, der 50-Liter-Wassertank speist 90 Minuten Staubbindungs-Sprühbetrieb.
28 Sensoren – zwei LiDARs, elf Ultraschallsonden, vier Tiefen- und sechs Farbkameras plus IMU und Kontaktsensorik – erzeugen eine 360-Grad-Wahrnehmung mit bis zu 150 m Reichweite. Der Roboter fährt autonom, per Fernsteuerung oder mit Fern-Übernahme, kehrt bei Regen selbstständig zurück und setzt unterbrochene Touren am Unterbrechungspunkt fort. Hindernisse bis 50 mm, Rinnen bis 70 mm und Wassertiefen bis 100 mm meistert das Fahrwerk, Steigungen bis 12° inklusive.
Aus der Praxis
Passt er zu Ihrer Fläche?
3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.
Logistikzentrum / Speditionshof (Außenflächen) Nächtliche Hof- und Fahrspurreinigung im Logistikzentrum (Außenhof, Ladezonen, Fahrspuren)
Der Außenhof ist abgefahren, die letzten Lkw sind vom Tor weg. Auf dem Asphalt liegen Folienfetzen und feiner Staub entlang der Fahrspuren, an den Ladebuchten sammelt sich Kehrgut in den Randbereichen. Der Objektleiter prüft am Tablet die geplante Route und die Docking-Position für Entleerung und Wasser. Als der Roboter anläuft, bleibt hinter der Kehrzone ein sichtbar sauberer Streifen zurück, während er an Bordsteinkanten langsam aussteuert.
Ausgangslage
Die Außenflächen werden bisher mit Aufsitz- oder Handkehrtechnik in mehreren Teilabschnitten gereinigt. Durch Kreuzverkehr, abgestellte Wechselbrücken und zeitkritische Rampenzeiten bleibt die Reinigung oft auf Fahrspuren begrenzt; Kanten, Rinnen und Übergänge werden ungleichmäßig. Staubentwicklung ist ein Thema, wenn trocken gekehrt wird.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Das Reinigungsteam räumt lose Hindernisse (z. B. Paletten, Umreifungsband) aus der Route und markiert Bereiche, die freigehalten werden müssen (Rampenbetrieb, Staplerquerungen). Docking/Servicepunkt wird so platziert, dass der Roboter die automatische Be-/Entladung des 120-l-Behälters nach Kommunalstandard nutzen kann und Wasser für den 50-l-Tank verfügbar ist. Einlernen/Einrichtung: Die Fläche wird als Route mit Sicherheitszonen und No-Go-Bereichen angelegt; dabei helfen die 28 Sensoren (u. a. LiDAR, Kameras, Ultraschall) mit 360-Grad-Wahrnehmung bis 150 m Reichweite. Kritische Stellen wie Entwässerungsrinnen (bis 70 mm) und Übergänge werden einmal im Fernsteuer- oder Fern-Übernahme-Modus abgefahren und als Regelverhalten gespeichert. Täglicher Zyklus: Der Roboter startet autonom, kehrt die Hauptfahrspuren und die großen Standflächen mit variabler Kehrbreite bis 1.800 mm. Bei Staubspitzen (z. B. entlang von Kies-/Schotterbereichen) wird der Sprühbetrieb zugeschaltet; bei Regen fährt er selbstständig zurück und setzt später am Unterbrechungspunkt fort. Währenddessen bearbeitet das Personal Ecken, Kanten und Bereiche hinter Anfahrschutz/Leitplanken manuell, da die Maschinenbreite von 1.050 mm nicht jede Engstelle erreicht. Störungen/Hindernisse: Bei unerwarteten Hindernissen (z. B. quer stehende Wechselbrücke) stoppt der Roboter; der Objektleiter übernimmt kurzfristig per Fern-Übernahme und führt ihn um die Stelle. Bordsteinkanten/Schwellen werden gegen die Geländegrenzen geprüft: Hindernisse bis 50 mm sind fahrbar, darüber muss die Route angepasst werden.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Fläche ist groß und zusammenhängend, sodass die Flächenleistung bis 10.000 m²/h in der Praxis nutzbar wird (weniger Stillstand durch häufige Richtungswechsel). Die variable Kehrbreite von 1.000–1.800 mm erlaubt breite Fahrspuren ebenso wie schmalere Durchfahrten. Mit 4–6 h Laufzeit kann ein kompletter Nachtzyklus abgedeckt werden, ohne dass eine Zwischenladung (Ladezeit 2–3 h) in die Arbeitszeit fällt. Staubbindung ist planbar: 50 l reichen für 90 min Sprühbetrieb; die Sprühphasen lassen sich auf staubige Teilflächen begrenzen. Rinnen bis 70 mm und Hindernisse bis 50 mm passen zu typischen Entwässerungs- und Hofübergängen.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn die Route regelmäßig durch Engstellen unter 1.050 mm (Maschinenbreite) führen muss (z. B. zwischen Pollern, sehr schmale Toranlagen), ist der ACR-1800 dafür nicht geeignet; dann bleiben Teilflächen zwangsläufig manuell.
- Wenn die zu bewältigenden Schwellen/Bordsteine regelmäßig über 50 mm liegen oder Entwässerungsrinnen breiter/tiefer als 70 mm sind, muss die Fläche baulich angepasst oder mit anderer Technik gereinigt werden.
Getroffene Annahmen
- Zu reinigende Außenfläche: 24.000 m²
- Reale Flächenleistung im Logistikhof (wegen Wendemanövern/Verkehrsflächen): 7.000 m²/h
- Sprühbetrieb wird auf 50 % der Fahrzeit begrenzt
Messegelände / Großparkplatz (Außenflächen, temporär hohe Verschmutzung) Nachveranstaltungsreinigung auf großem Messe-/Event-Parkplatz (Asphalt, Zufahrten, Inseln)
Der Parkplatz ist leer, nur die Lichtmasten brummen, und auf den Fahrgassen liegen Becherdeckel und feiner Staub. Am Rand der Grüninseln sammelt sich Kehrgut, das tagsüber von Reifen an die Kanten geschoben wurde. Der Schichtleiter setzt die Route frei, während der Roboter mit breiter Kehrspur die langen Geraden abfährt. Nach jeder Insel bleibt eine Restzone, die das Team im Anschluss an den Lauf nacharbeitet.
Ausgangslage
Nach Veranstaltungen ist das Kehrgutvolumen kurzfristig hoch und verteilt sich über große zusammenhängende Flächen. Die Reinigung muss in einem engen Zeitfenster erfolgen, bevor die nächste Nutzung beginnt. Staubentwicklung ist bei trockenem Wetter relevant; gleichzeitig sind viele Inseln, Markierungen und Randzonen vorhanden, die nicht vollständig von einer breiten Maschine erfasst werden.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Das Personal entfernt grobe Störteile, die eine Kehrmaschine blockieren könnten, und legt fest, welche Fahrgassen zuerst gereinigt werden (z. B. Hauptabfahrten). Ein Servicepunkt wird so positioniert, dass die automatische Behälter-Entleerung (120 l) nutzbar ist und Wasser zum Nachfüllen des 50-l-Tanks bereitsteht. Einlernen/Einrichtung: Die Route wird in Zonen angelegt (Hauptflächen, Randbereiche um Inseln, Zufahrten). In Bereichen mit vielen Pollern/Absperrfüßen wird mit Fern-Übernahme einmalig ein sicherer Fahrkorridor definiert. Täglicher Zyklus: Der Roboter fährt autonom mit bis zu 5 km/h im Arbeitsbetrieb über die Hauptflächen und nutzt die Kehrbreite bis 1.800 mm für lange Geraden. Für staubige Abschnitte wird Sprühbetrieb zugeschaltet; bei Regen fährt der Roboter automatisch zurück und setzt später am Unterbrechungspunkt fort. Während der Laufzeit bearbeitet das Team parallel Inselkanten, enge Zonen und Bereiche direkt an Bordsteinen, da die Maschine nicht jede Kontur sauber auskehrt. Störungen/Hindernisse: Bleibt der Roboter an temporären Aufbauten hängen (z. B. mobile Absperrungen), erfolgt kurze Fern-Übernahme zur Umfahrung. Entleerungszyklen laufen automatisch am Servicepunkt; dabei wird auch Wasser nachgefüllt, wenn der Sprühbetrieb durchgehend genutzt wird.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Fläche ist offen und groß, sodass die maximale Flächenleistung bis 10.000 m²/h prinzipiell erreichbar ist; die variable Kehrbreite bis 1.800 mm ist für breite Parkfahrgassen passend. Mit 4–6 h Laufzeit lässt sich ein Nachteinsatz ohne Zwischenladung planen, sofern die Gesamtstrecke in das Zeitfenster passt. Für staubige Situationen ist die Staubbindung über den 50-l-Tank verfügbar (90 min Sprühbetrieb), wobei die Nachfülllogistik die Einsatzplanung bestimmt. Die 360-Grad-Sensorik mit 28 Sensoren unterstützt das Fahren zwischen Inseln, Markierungen und stationären Hindernissen.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn ein durchgehender Sprühbetrieb erforderlich ist, müssen Wasserlogistik und Stopps eingeplant werden (50 l reichen für 90 min); ohne nahe Wasserentnahme ist der Ablauf in 4–6 h schwer stabil zu halten.
- Wenn die Fläche stark durch temporäre Aufbauten/Engstellen geprägt ist (z. B. dicht gestellte Absperrgitter mit Durchgängen nahe oder unter 1.050 mm), steigt der Anteil an Fern-Übernahme und manueller Nacharbeit; dann ist eine kleinere, wendigere Lösung oft passender.
Getroffene Annahmen
- Zu reinigende Außenfläche: 35.000 m²
- Reale Flächenleistung auf Parkplatz (wegen Inseln/Umfahrungen): 7.000 m²/h
- Sprühbetrieb wird während des gesamten Einsatzes genutzt: 5 h
Fußgängerzone / Stadtplatz (Außenflächen mit Pollern, Möblierung, Pflaster) Innenstadt-Fußgängerzone: sinnvoll auf offenen Plätzen – eingeschränkt in schmalen Durchgängen
Vor Ladenöffnung ist die Fußgängerzone noch ruhig, aber zwischen Bänken, Fahrradständern und Pollern liegen Zigarettenstummel und Sand in den Fugen. Der Objektleiter schaut auf die Karte: Der Roboter soll zuerst den offenen Platz reinigen und dann in die Seitenarme abbiegen. Beim ersten Engpass stoppt er vor einem Poller-Cluster, und die Fern-Übernahme wird kurz aktiv, um die Situation zu bewerten. Auf der freien Platzfläche zieht er dagegen gleichmäßig seine Bahnen und sammelt das Kehrgut zuverlässig ein.
Ausgangslage
Die Reinigung erfolgt früh, oft mit Handkehrtechnik oder kleinen Maschinen, weil die Flächen verwinkelt sind und Möblierung (Poller, Bänke, Außengastronomie) die Fahrwege einschränkt. Gleichzeitig gibt es einzelne offene Platzbereiche, in denen sich das Kehrgut über große zusammenhängende Zonen verteilt. Regenunterbrechungen sind häufig und führen zu Nachläufen in Teilbereichen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Das Personal entfernt lose Störteile (z. B. Kabelbrücken, mobile Aufsteller) und legt fest, welche Zonen überhaupt befahrbar sind. Offene Platzflächen werden als Hauptreinigungsbereich definiert; verwinkelte Seitenarme werden als manuelle Zone markiert. Einlernen/Einrichtung: Die Route wird so angelegt, dass Engstellen mit ausreichend Breite umfahren werden. Mit den 28 Sensoren (LiDAR/Kameras/Ultraschall) werden feste Hindernisse erkannt; kritische Bereiche werden einmal im Fernsteuer- oder Fern-Übernahme-Modus getestet. Bereiche mit starkem Publikumsverkehr werden zeitlich getrennt gefahren. Täglicher Zyklus: Der Roboter reinigt autonom die offenen Platzflächen mit angepasster Kehrbreite (1.000–1.800 mm). Bei Regen fährt er selbstständig zurück und setzt später am Unterbrechungspunkt fort, was bei wechselhaftem Wetter die Reinigungslogistik stabilisiert. Das Personal arbeitet parallel Kanten, Treppenantritte, unter Sitzbänken sowie enge Durchgänge nach. Störungen/Hindernisse: Typische Stopps entstehen an Möblierung, die kurzfristig umgestellt wurde. Dann entscheidet der Objektleiter per Fern-Übernahme, ob umfahren wird oder die Zone gesperrt bleibt. Bordsteine/Schwellen werden gegen die 50-mm-Hindernisgrenze geprüft; höhere Kanten bleiben tabu.
Warum dieses Gerät hier passt
Für offene Platzflächen ist die hohe Flächenleistung (bis 10.000 m²/h) grundsätzlich geeignet, weil lange, gleichmäßige Bahnen möglich sind. Die variable Kehrbreite (1.000–1.800 mm) erlaubt es, auf dem Platz breit zu fahren und an Möblierung schmaler zu werden. Die automatische Regenrückkehr und das Fortsetzen am Unterbrechungspunkt sind im Stadtumfeld praktisch, weil Einsätze oft wetterabhängig sind. Gleichzeitig setzt die Maschinenbreite von 1.050 mm eine harte Grenze für typische Fußgängerzonen-Engstellen; die Planung muss daher konsequent zwischen befahrbaren und nicht befahrbaren Zonen trennen.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn die Fußgängerzone durchgängig viele Engstellen unter 1.050 mm hat (z. B. Pollerreihen, Möblierung, Außengastronomie), ist der ACR-1800 für die Gesamtfläche nicht die richtige Wahl; er eignet sich dann höchstens für einzelne offene Platzsegmente.
- Wenn empfindliche Pflaster- oder Brückenkonstruktionen keine punktuelle Belastung durch 450 kg (voll beladen) zulassen, ist der Einsatz zu vermeiden bzw. statisch/freigabeseitig zu klären; alternativ sind leichtere Geräte notwendig.
Getroffene Annahmen
- Befahrbare (offene) Teilfläche in der Fußgängerzone: 10.000 m²
- Reale Flächenleistung im verwinkelten Stadtumfeld (häufige Korrekturen/Umfahrungen): 5.000 m²/h
- Typische Engstellenbreite vor Ort: 900 mm
Technische Daten
Technische Daten
| Maße (L×B×H) | 2.270 × 1.050 × 1.710 mm |
|---|---|
| Gewicht | 450 kg (voll beladen) |
| Kehrbreite | 1.000–1.800 mm (variabel) |
| Flächenleistung | bis 10.000 m²/h |
| Kehrquote | ≥ 99 % |
| Aufnahmeleistung | 60 l/min |
| Kehrgutbehälter | 120 l, automatische Be-/Entladung nach Kommunalstandard |
| Wassertank | 50 l (90 min Sprühbetrieb) |
| Akku | LiFePO4 48 V / 150 Ah |
| Laufzeit | 4–6 h, Ladezeit 2–3 h |
| Geschwindigkeit | 0–5 km/h Arbeitsbetrieb, Transfer bis 2,2 m/s |
| Steigfähigkeit | bis 12° |
| Geländegängigkeit | Hindernisse bis 50 mm, Rinnen bis 70 mm, Wattiefe bis 100 mm |
| Sensorik | 28 Sensoren: 2 LiDAR, 11 Ultraschall, 4 Tiefen-, 6 Farbkameras, IMU |
| Betriebsmodi | autonom, Fernsteuerung, Fern-Übernahme; automatische Regenrückkehr |
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