Faserflug ist in Nähereien, Webereien und Konfektionsbetrieben mehr als ein Sauberkeitsthema: Er gefährdet Produktqualität, Maschinen und Brandschutz. Der ACR-0670 wurde genau dafür gebaut – ein Kehr- und Saugroboter mit hoher Saugleistung, dessen System auf Stoffstreifen, Zuschnittreste, Fäden, Haare, Fasern und Wattierungen ausgelegt ist. Mit 670 mm Arbeitsbreite und 500 bis 800 m² pro Stunde hält er Produktions- und Packflächen kontinuierlich sauber.
Die 16-l-Staubbox nimmt den Abfall von rund 4.000 m² auf, bevor sie an der kompakten Dockingstation geleert werden muss. Die 60-Ah-Batterie trägt vier bis sechs Stunden Dauerbetrieb, LiDAR-Navigation mit Multisensor-Fusion und Rundum-Hinderniserkennung sichern den Einsatz zwischen Nähtischen, Rollwagen und Regalen ab. Gesteuert wird per App in 19 Sprachen – über 4G, WLAN oder komplett offline; Batteriezertifikate für See-, Luft-, Straßen- und Bahntransport liegen vor.
Ein Abend mit dem PanPan ACR-0670
05:40 Uhr, die Frühschicht geht die ersten Reihen an Nähtischen ab und hebt Stoffstreifen von den Laufwegen. Der ACR-0670 setzt sich von der Dockingstation aus in Bewegung, die Seitenbürste zieht Fäden aus den Kanten der Tischfüße. Hinter ihm bleibt ein matter, trockener Streifen, während vor den Maschinen weiterhin Flusen in der Luft stehen. Der Objektleiter schaut in der App auf die abgefahrenen Bahnen und stoppt kurz, als ein Rollwagen quer im Gang steht.
6 durchgerechnete
Einsätze des PanPan ACR-0670 —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Näherei / Konfektionsproduktion (ebenerdig, offene Produktionshalle)Frühreinigung in der Näherei: 2.000 m² zwischen Schichtende und AnlaufFür Nähereien mit wiederkehrendem Faserflug auf Laufwegen und zwischen Nähtischen. Die Flächenleistung (500–800 m²/h) und die Staubbox-Reichweite (ca. 4.000 m²) erlauben einen täglichen Durchlauf ohne Zwischenleerung, solange das Zeitfenster zur Laufzeit (4–6 h) passt.
05:40 Uhr, die Frühschicht geht die ersten Reihen an Nähtischen ab und hebt Stoffstreifen von den Laufwegen. Der ACR-0670 setzt sich von der Dockingstation aus in Bewegung, die Seitenbürste zieht Fäden aus den Kanten der Tischfüße. Hinter ihm bleibt ein matter, trockener Streifen, während vor den Maschinen weiterhin Flusen in der Luft stehen. Der Objektleiter schaut in der App auf die abgefahrenen Bahnen und stoppt kurz, als ein Rollwagen quer im Gang steht.
Ausgangslage
Vor Arbeitsbeginn werden Flusen, Fäden und kleine Zuschnittreste manuell gekehrt oder mit einem Sauger aufgenommen. Das bindet Personalzeit und ist in Stoßzeiten schwer planbar, weil Laufwege zwischen Nähtischen, Rollwagen und Materialregalen erst freigeräumt werden müssen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt grobe Stoffstreifen und Umreifungsbänder aus den Hauptwegen, damit nichts um Achsen wickelt. Die Dockingstation wird an einem festen Punkt am Hallenrand platziert; Stromanschluss wird bereitgestellt. Einlernen: Ein Verantwortlicher fährt die Fläche einmal ab (LiDAR, Multisensor-Fusion) und legt in der App Sperrzonen für Palettenstellplätze und besonders enge Tischgruppen an. Täglicher Zyklus: Der Roboter startet im definierten Zeitfenster, fährt zuerst die Hauptachsen (Materialzufuhr, Packtische) und danach Nebenwege; bei Begegnungen mit Rollwagen greift die Rundum-Hinderniserkennung und er umkurvt oder wartet. Personalrolle: Während der Roboter fährt, arbeitet die Frühschicht an Rüst- und Anlaufaufgaben; eine Person reagiert bei Störungen (verkanteter Stoffrest, blockierter Gang) und setzt die Fahrt fort. Ecken/Kanten: Unter Maschinenfüßen und in sehr engen Nischen wird weiterhin punktuell mit Handgerät nachgearbeitet. Abschluss: Nach Ende der Route wird die 16-l-Staubbox an der Dockingstation entnommen und entsorgt; danach kann der nächste Lauf geplant werden.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Arbeitsbreite von 670 mm ist auf Laufwege zwischen Nähtischreihen ausgelegt, ohne den Roboter großflächig in die Maschinenbereiche zu zwingen. Mit 500–800 m²/h ist ein täglicher, wiederkehrender Trockenreinigungsdurchlauf möglich, ohne dass nass gereinigt werden muss. Die Staubbox (16 l) ist für ca. 4.000 m² pro Entleerung ausgelegt, sodass die geplante Fläche ohne Zwischenstopp auskommt. Die Laufzeit von 4–6 h passt zu einem kompakten Frühfenster; die Lautstärke < 70 dB ist in anlaufender Produktion in der Regel tolerierbar.
Die Rechnung
Fläche 2.000 m² bei 500 m²/h (untere Datenblattgrenze) ≈ 4,0 h Reinigungsdauer. Das liegt am unteren Ende der Laufzeit (4–6 h) und ist damit als täglicher Durchlauf plausibel, wenn die Route nicht durch blockierte Gänge stark verlängert wird.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die täglich zu fahrende Fläche deutlich über 2.000 m² liegt, kann der Durchlauf bei 500 m²/h die Mindestlaufzeit von 4 h überschreiten und wird dann ohne Zwischenladen (Ladezeit 3 h) nicht mehr sicher in ein Frühfenster passen.
Bei klebrigen Verschmutzungen (Öl, Getränkereste, Kleber) oder Anforderungen an Nassreinigung/Desinfektion ist ein reiner Kehr- und Saugroboter nicht die richtige Wahl.
In dauerhaft sehr engen Passagen, die real weniger als die Gerätebreite von 516 mm zulassen, ist der Einsatz nicht sinnvoll planbar.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche: 2.000 m² (tägliche Route in der Produktionshalle).
Der Durchlauf soll in einem Frühfenster vor Produktionsanlauf stattfinden (Zeitfenster als organisatorische Annahme).
Spinnerei oder Weberei (kontinuierlicher Faserflug, mehrbahnige Verkehrswege)Spinnerei/Weberei mit starkem Faserflug: 4.160 m² pro Tag mit einer Staubbox-LeerungFür Produktionsbereiche mit hohem Faseranfall, in denen Trockenreinigung tagsüber in Teilfenstern erfolgen soll. Bei rund 4.160 m² Tagesleistung fällt rechnerisch eine Staubbox-Entleerung pro Tag an (16 l, ca. 4.000 m² pro Entleerung).
13:10 Uhr, die Maschinen laufen, und auf dem Boden zeichnen sich helle Flusenränder entlang der Fahrwege der Materialwagen ab. Der ACR-0670 zieht in konstantem Tempo durch den Quergang, die Saugeinheit nimmt lose Fasern auf, während Mitarbeitende an ihm vorbeigehen. Am Hallenrand wartet die Dockingstation, daneben steht der Abfallbehälter für Faserreste. In der App ist die Vormittagszone als abgeschlossen markiert, die Nachmittagszone startet nach dem Ladevorgang.
Ausgangslage
Faserflug sammelt sich schnell in Fahrwegen, unter Regalkanten und an Übergängen. Manuelle Zwischenreinigungen werden häufig ausgelassen, wenn der Betrieb eng getaktet ist, wodurch sich Fasern bis in Verpackung und technische Anlagen verschleppen können.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Schichtverantwortliche definieren feste Fahrkorridore und halten diese frei von langen Bändern und Folien, die sich um Bürsten wickeln können. Dockingstation wird so platziert, dass sie nicht im Staplerweg steht, aber erreichbar bleibt. Einlernen: Die Fläche wird zoniert (z. B. Vormittags- und Nachmittagsbereich), Sperrzonen werden für besonders sensible Maschinenbereiche gesetzt. Betrieb: Der Roboter fährt Zone 1 im Vormittagsfenster, kehrt zur Dockingstation zurück und lädt (Ladezeit 3 h). Danach fährt er Zone 2 im Nachmittagsfenster. Personalrolle: Eine Person übernimmt das Freihalten der Hauptwege und reagiert auf Stopps (z. B. Rollcontainer im Weg); ansonsten läuft die Reinigung parallel zur Produktion. Entleerung: Die Staubbox wird einmal pro Tag an der Dockingstation entnommen und entleert, idealerweise nach dem zweiten Lauf, wenn die Tagesmenge erreicht ist. Ecken/Kanten: An Maschinenfundamenten und sehr engen Sockeln bleibt punktuelle Handnacharbeit nötig.
Warum dieses Gerät hier passt
Der Einsatzfokus auf Stoffreste, Fäden und Fasern passt zur Problemart in Spinnerei/Weberei. Die Navigation (LiDAR mit Multisensor-Fusion) und Rundum-Hinderniserkennung sind für wechselnde Hindernisse wie Rollwagen geeignet. Die Staubbox ist mit ca. 4.000 m² pro Entleerung für große Tagesrouten ausgelegt, sodass das Entleeren planbar in den Tagesablauf gelegt werden kann. Mit 4–6 h Laufzeit und 3 h Ladezeit lässt sich ein Zweifenster-Betrieb (zwei Teilrouten) organisieren, ohne dass die Reinigung einen kompletten Produktionsstopp erfordert.
Die Rechnung
Staubbox-Reichweite: 4.160 m² pro Tag / 4.000 m² pro Entleerung ≈ 1,04 ⇒ praktisch 1 Entleerung pro Tag (16-l-Staubbox).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Reinigung zwingend am Stück ohne Ladepause erfolgen muss, ist die 4–6 h Laufzeit begrenzend; bei sehr großen zusammenhängenden Flächen kann ein zweiter Roboter oder ein anderes Konzept nötig sein.
Bei dauerhaft blockierten Fahrkorridoren (z. B. Abstellen von Paletten im Routenkorridor) steigt die Standzeit; dann stimmt die geplante Tagesmenge nicht mehr mit der Staubbox- und Zeitplanung überein.
Bei Steigungen über 8° (z. B. steile Rampen zu Zwischengeschossen) kann der Roboter geplante Bereiche nicht selbstständig erreichen.
Getroffene Annahmen
Tagesroute: 4.160 m² (aufgeteilt in zwei Zonen).
Die Reinigung wird in zwei Teilfenstern gefahren und dazwischen 3 h geladen (organisatorische Annahme zur Nutzung der Datenblatt-Ladezeit).
E-Commerce-Logistik (Retourenprüfung, Umpacken, Versand) mit Faden-/FlusenaufkommenBekleidungs-Retouren- und Packzentrum: Wirtschaftlichkeit über ersetzte KehrzeitFür Logistikflächen, in denen durch Textilien und Verpacken regelmäßig Fäden und Flusen anfallen und Trockenreinigung abends automatisiert werden soll. Das Szenario zeigt eine einfache Amortisationsrechnung auf Basis des Listenpreises (16.000 EUR netto) und ersetzter Kehrzeit; die technische Plausibilität wird über Flächenleistung (500–800 m²/h), Laufzeit (4–6 h) und Staubbox-Reichweite (ca. 4.000 m²) abgesichert.
21:15 Uhr, das Retourenband steht, aber auf dem Boden liegen Etikettenfäden und abgerissene Textilfasern entlang der Packlinien. Der Roboter fährt die Hauptspur an den Packtischen ab, während eine Mitarbeitende Kartonreste aus den Laufwegen hebt. Das Geräusch bleibt unter 70 dB, die Hallenbeleuchtung ist auf Nachtbetrieb gedimmt. Auf dem Tablet im Leitstand ist zu sehen, welche Zone bereits abgeschlossen ist.
Ausgangslage
Nach Schichtende wird häufig noch manuell gekehrt, um Fäden und Flusen aus den Verkehrswegen zu bekommen. Diese Tätigkeit konkurriert mit Abschlusstätigkeiten (Zählungen, Rückläuferbearbeitung) und fällt bei Personalknappheit aus, wodurch sich Schmutz in Fördertechnik und Packbereiche verteilt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Schichtende-Check durch das Team: lose Umreifungsbänder, Folienstreifen und größere Kartonstücke werden entfernt. Dockingstation wird an einem randnahen Punkt platziert, damit Staplerwege frei bleiben. Einlernen: Der Objektleiter legt in der App eine Route entlang der Packlinien und Retourenplätze an und sperrt Ladezonen, in denen nachts Paletten abgestellt werden. Täglicher Zyklus: Start nach Schichtende, der Roboter fährt zuerst die Hauptwege, dann die Querwege zwischen Tischen; bei Hindernissen stoppt oder umfährt er (Rundum-Hinderniserkennung). Personalrolle: Eine Person ist in Rufweite für Störungen; sonst läuft der Betrieb ohne aktive Bedienung. Abschluss: Staubbox wird entleert, wenn die Route abgeschlossen ist oder wenn die geplante Tagesfläche in Richtung 4.000 m² geht; Kanten und Ecken an Sockelleisten werden bei Bedarf stichprobenartig nachgearbeitet.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit 500–800 m²/h kann der Roboter eine typische Pack-/Retourenzone in einem Abendfenster abfahren, ohne Nassreinigung. Die 4–6 h Laufzeit deckt längere Abendrouten ab, und die 16-l-Staubbox ist für ca. 4.000 m² pro Entleerung ausgelegt, wodurch das Entleeren nicht ständig in die Schicht fällt. Die Konnektivität (4G/WLAN/Offline) erleichtert den Betrieb auch in Hallenbereichen mit eingeschränktem Netz, ohne dass die Route daran scheitert.
Die Rechnung
Amortisationsrechnung (vereinfachtes Beispiel): Listenpreis 16.000 EUR netto / (1,5 h pro Tag ersetzte Kehrzeit × 28 EUR/h × 250 Betriebstage/Jahr) = 16.000 / 10.500 ≈ 1,52 Jahre. Die Rechnung setzt voraus, dass die 1,5 h/Tag tatsächlich entfallen und nicht nur verlagert werden.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Verschmutzung regelmäßig klebrig/nass ist (z. B. ausgelaufene Flüssigkeiten aus Retouren), ersetzt ein Kehr- und Saugroboter keine Scheuersaug- oder Nasswischprozesse.
Wenn nachts große, unplanbar abgestellte Paletten/Container die definierten Fahrkorridore blockieren, steigt die Standzeit und die ersetzte Kehrzeit (und damit die Amortisation) wird nicht erreicht.
Bei stark wechselnden Layouts (tägliches Umstellen ganzer Packlinien) steigt der Aufwand für Route/Zone in der App; dann ist der Nutzen gegenüber manueller Reinigung geringer.
Getroffene Annahmen
Ersatz von 1,5 Stunden manueller Kehr-/Saugzeit pro Betriebstag durch den Roboter.
Vollkosten-Stundensatz Reinigung/Logistikhelfer: 28 EUR pro Stunde.
250 Betriebstage pro Jahr.
Die Amortisationsrechnung berücksichtigt nur den Listenpreis (16.000 EUR netto) und keine weiteren Kosten (Wartung, Verschleiß, interne Einlernzeit).
Textile Dienstleistung / Großwäscherei (Sortierung, Falten, Auslieferungsvorbereitung)Großwäscherei: Flusen in Sortier- und Faltbereich trotz enger Durchgänge beherrschbarFür Wäschereien, in denen sich Flusen und Fäden vor allem in Gängen und an Wandkanten sammeln. Die Gerätebreite (516 mm) und Arbeitsbreite (670 mm) sind in vielen Sortierbereichen kompatibel, wenn die Mindestgangbreiten eingehalten und Stellplätze klar definiert sind.
04:55 Uhr, in der Sortierzone ziehen Rollcontainer eine Spur aus Flusen hinter sich her. Der ACR-0670 passt zwischen zwei abgestellte Wagen, dreht am Ende des Gangs und zieht die Fussel aus der Kante am Wandabschluss. Die Dockingstation steht neben dem Stützenraster, außerhalb der Transportlinie. Ein Schichtleiter schiebt einen Container kurz zurück, damit der Roboter die Engstelle passieren kann.
Ausgangslage
Flusen entstehen in Sortierung, Falten und Kommissionierung ständig und verteilen sich über Fahrwege. Manuelles Kehren wird durch enge Gänge, Rollcontainer und wechselnde Abstellorte erschwert; dadurch bleiben Kantenbereiche oft liegen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Nacht- oder Frühschicht definiert feste Abstellflächen für Rollcontainer, damit die Gänge frei bleiben. Dockingstation wird so platziert, dass sie nicht in einem Engpass steht. Einlernen: Die Route wird gangweise angelegt; Sperrzonen markieren Containerstellplätze und Durchgänge, die nicht befahren werden sollen. Betrieb: Der Roboter fährt die Sortier- und Faltgänge ab, arbeitet Wandkanten entlang und kehrt am Gangende. Personalrolle: Mitarbeitende räumen bei Bedarf einzelne Container um und reagieren auf Stopps; parallel laufen Sortier- und Faltarbeiten weiter. Abschluss: Staubbox wird nach der Route an der Dockingstation entnommen und entleert; unter Maschinenrahmen und sehr engen Stellen wird mit Handgerät nachgearbeitet.
Warum dieses Gerät hier passt
Die kompakte Gerätebreite von 516 mm erleichtert das Passieren typischer Sortiergang-Situationen, während die Arbeitsbreite von 670 mm die Hauptmenge Flusen in einem Gangzug aufnimmt. Die Flächenleistung von 500–800 m²/h eignet sich für wiederkehrende Trockenreinigung in einem kurzen Frühfenster. Die Lautstärke < 70 dB unterstützt den Betrieb in Randzeiten, wenn bereits Personal in der Halle ist.
Die Rechnung
Breitencheck (Durchgang): angenommene Gangbreite 900 mm – Gerätebreite 516 mm = 384 mm Restluft. Bei einer angenommenen Türlichte von 800 mm – 516 mm = 284 mm Restluft. Damit ist das reine Durchfahren rechnerisch möglich, sofern keine Anbauten/Anstoßkanten die lichte Breite weiter reduzieren.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Gänge regelmäßig so zugestellt sind, dass die effektive Durchgangsbreite unter 516 mm fällt, kommt der Roboter nicht durch; dann bleibt nur manuelle Reinigung oder organisatorische Umstellung.
Bei nassen Böden (z. B. durch Leckagen, Reinigungschemie, feuchte Wäsche) ist ein Trocken-Kehr-/Saugroboter nicht die passende Maßnahme.
Wenn der Betrieb viele sehr kleine Nischen und Unterfahrbereiche hat, die der Roboter geometrisch nicht erreicht, steigt der Anteil notwendiger Handnacharbeit.
Getroffene Annahmen
Gangbreiten in der Sortierzone: 900 mm (lichte Breite zwischen Stellflächen).
Türlichten innerhalb der Zone: 800 mm.
Die Engstellen sind organisatorisch so geführt, dass die lichte Breite nicht durch abgestellte Container unterschritten wird.
Polster- oder Matratzenfertigung (Zuschnitt, Wattierung, Vormontage mit Rampe zur Bereitstellung)Polstermöbel-/Matratzenzuschnitt: Übergang über Rampe innerhalb der 8°-SteigfähigkeitFür Fertigungen mit Wattierungen/Flusen, in denen der Roboter zwischen angrenzenden Bereichen wechseln soll. Die Steigfähigkeit von 8° erlaubt flache Rampen zwischen Zuschnitt und Bereitstellung; bei steileren Rampen ist eine Trennung der Zonen oder ein alternativer Transport nötig.
19:30 Uhr, die Zuschnittfläche ist leer, aber entlang der Schneidtische liegen Watteflusen und kurze Faserstücke. Der ACR-0670 startet an der Dockingstation, fährt zuerst die Schneidzone ab und zieht danach in Richtung Bereitstellfläche. Er nimmt die Rampe ohne Hilfe und arbeitet oben die Kante am Palettenstellplatz entlang. Das Sauggeräusch bleibt unter 70 dB, während im Hintergrund nur noch die Absaugung der Zuschnittanlage nachläuft.
Ausgangslage
Beim Zuschnitt und Handling von Wattierung fallen leichte Flusen an, die sich in Laufwegen und an Übergängen sammeln. Manuelle Reinigung wird häufig aufgeschoben, weil Zuschnitt- und Bereitstellflächen räumlich getrennt sind und der Wechsel zwischen Bereichen Zeit kostet.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Nach Schichtende werden lange Streifen und Folienreste entfernt, die sich um Bürsten wickeln können. Die Dockingstation wird so positioniert, dass beide Bereiche erreichbar sind. Einlernen: Zonen werden als „Zuschnitt“ und „Bereitstellung“ angelegt; die Rampe wird als verbindender Korridor in die Karte aufgenommen. Betrieb: Der Roboter fährt zuerst die flusenintensive Zuschnittzone, wechselt dann über die Rampe in die Bereitstellfläche und arbeitet dort die Verkehrswege ab. Personalrolle: Eine Person bleibt in Rufweite für Störungen; ansonsten läuft die Reinigung unbeaufsichtigt im Randzeitfenster. Abschluss: Staubbox wird nach dem Lauf entleert; an Tischbeinen, Unterkanten und sehr engen Stellen wird bei Bedarf manuell nachgearbeitet.
Warum dieses Gerät hier passt
Der Einsatzfokus auf Fasern, Flusen und Wattierungen passt zur Verschmutzungsart in Polster-/Matratzenfertigung. Die Steigfähigkeit von 8° ermöglicht den Zonenwechsel über flache Rampen ohne Umsetzen. Mit 500–800 m²/h kann die Route in Randzeiten gefahren werden, und die 16-l-Staubbox ist für ca. 4.000 m² pro Entleerung ausgelegt, sodass eine Nachleerung während eines typischen Abenddurchlaufs meist nicht nötig ist.
Die Rechnung
Rampencheck: angenommene Rampenneigung 6° ≤ Steigfähigkeit 8° ⇒ der Wechsel zwischen den Bereichen ist rechnerisch innerhalb der Spezifikation möglich.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Bei Rampen oder Übergängen mit mehr als 8° Neigung kann der Roboter den zweiten Bereich nicht selbstständig erreichen; dann müssen die Zonen getrennt oder der Roboter umgesetzt werden.
Wenn in der Fertigung häufig lange Bänder/Umreifungen auf dem Boden liegen, steigt das Risiko von Wicklern an Bürsten/Antrieb; ohne konsequentes Vorwegräumen ist der autonome Betrieb unzuverlässig.
Bei stark öligen oder klebrigen Verschmutzungen (z. B. Klebstoffe aus Polsterprozessen) ersetzt der Roboter keine Nass- oder Spezialreinigung.
Getroffene Annahmen
Rampenneigung zwischen den Bereichen: 6°.
Die Bereiche sind so organisiert, dass der Fahrweg über die Rampe nicht durch Paletten blockiert wird.
Textil-Einzelhandel (Modehaus/Outlet/Showroom mit Fäden, Fusseln, Etikettenresten)Mode-Outlet/Showroom nachts: 2-Stunden-Fenster erzwingt Betrieb am oberen LeistungsendeFür Verkaufsflächen, in denen nachts nur ein enges Zeitfenster für Trockenreinigung vorhanden ist. Bei 1.600 m² Fläche funktioniert das 2-Stunden-Fenster nur, wenn die reale Flächenleistung nahe 800 m²/h liegt; bei 500 m²/h wird das Zeitfenster rechnerisch gerissen.
22:05 Uhr, die letzten Kleiderständer stehen an ihren Markierungen, und die Sicherheitsbeleuchtung schaltet auf Nachtmodus. Der ACR-0670 fährt leise unter 70 dB entlang der Hauptgasse, sammelt Etikettenfäden und Flusen aus der Sockelkante und dreht vor dem Kassenblock. Der Objektleiter hat im Hinterraum die Route auf dem Smartphone geöffnet und sieht, wie die Fläche sektorweise abgearbeitet wird. Um 23:45 Uhr soll die Übergabe an den Sicherheitsdienst erfolgen, der Boden muss dann trocken und frei von losen Fäden sein.
Ausgangslage
In Modeflächen fallen täglich Fusseln, Fäden und kleine Textilreste an, insbesondere um Umkleiden, Kassen und Rücksortierbereiche. Die Reinigung muss nach Ladenschluss schnell erfolgen, ohne dass am nächsten Morgen noch lose Fäden in Laufwegen liegen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Das Abendteam stellt Ständer auf definierte Parkpositionen und entfernt grobe Teile (Papier, größere Kartonstücke). Dockingstation wird im Backoffice oder an einem randnahen Punkt platziert, damit die Verkaufsfläche frei bleibt. Einlernen: Die Route wird in Sektoren angelegt (Hauptgassen, Umkleiden außen, Kassenbereich); besonders enge Umkleidkabinen können als Sperrzone definiert werden, wenn die Wendefläche fehlt. Nachtbetrieb: Start nach Ladenschluss, der Roboter arbeitet zuerst die Hauptwege ab und fährt dann in die Nebenbereiche; bei liegengebliebenen Warenträgern stoppt er oder umfährt. Personalrolle: In den ersten Wochen bleibt eine Person in der Nähe, um das Layout stabil zu halten und Störungen zu beheben; später reicht eine Kontrolle am Ende des Laufs. Abschluss: Staubbox entleeren; punktuelle Handarbeit bleibt an sehr engen Kabinenkanten oder unter niedrigen Möbeln.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Lautstärke < 70 dB unterstützt den Einsatz nach Ladenschluss, wenn Personal nur kurz vor Ort ist. Die Flächenleistung von 500–800 m²/h bestimmt, ob das enge Nachtfenster eingehalten werden kann. Die Staubbox ist für ca. 4.000 m² pro Entleerung ausgelegt, sodass 1.600 m² typischerweise ohne Zwischenleerung gefahren werden können. Die App-Steuerung und Offline-Option erleichtern den Betrieb auch dann, wenn nachts WLAN/Netz nicht stabil verfügbar ist.
Die Rechnung
Zeitfenstercheck: 1.600 m² / 800 m²/h = 2,0 h (passt exakt ins 2-Stunden-Fenster). Bei 1.600 m² / 500 m²/h = 3,2 h (überschreitet das Fenster deutlich). Damit ist das Szenario nur plausibel, wenn die reale Flächenleistung nahe dem oberen Datenblattwert liegt oder die Route verkürzt wird.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn das Zeitfenster fix bei 2 Stunden liegt, die reale Flächenleistung aber näher an 500 m²/h liegt (z. B. durch viele Engstellen/Hindernisse), ist das Gerät für die vollständige Fläche in einer Nacht nicht passend ohne Anpassung (Teilflächen, früherer Start, zweite Einheit).
Bei häufigen Flüssigkeitsspuren (Getränke, nasse Schuhabdrücke) oder Anforderungen an Wischen/Desinfektion ist ein Kehr- und Saugroboter allein nicht ausreichend.
Wenn tagsüber ohne klare Stellregeln ständig Möbel/Warenträger umgestellt werden, steigt der Aufwand für Sperrzonen und die Zuverlässigkeit der Nachtfahrt sinkt.
Getroffene Annahmen
Verkaufsfläche, die nachts gefahren werden soll: 1.600 m².
Verfügbares Nacht-Zeitfenster: 2 Stunden (zwischen Ladenschluss und Übergabe).
Die reale Flächenleistung erreicht im Objekt annähernd 800 m²/h (Leistungsannahme innerhalb der Datenblattspanne).
Erleben Sie den PanPan ACR-0670 in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
LiDAR mit Multisensor-Fusion, Rundum-Hinderniserkennung
Dockingstation
425 × 220 × 533 mm, 14,5 kg
Lautstärke
< 70 dB
Zertifizierungen
CE, FCC; Batterie für See-, Luft-, Straßen- und Bahntransport zertifiziert
Konnektivität
4G / WLAN / Offline, App in 19 Sprachen
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Kehrroboter für die Industrie — Späne, Abrieb, Kartonagenstaub: Wo täglich trockener Schmutz anfällt, kehren autonome Maschinen die langen Bahnen — nachts, ohne Fahrer, mit Protokoll.
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Häufige Fragen zum PanPan ACR-0670
Für welche Flächen eignet sich der PanPan ACR-0670?
Für den PanPan ACR-0670 liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Näherei / Konfektionsproduktion (ebenerdig, offene Produktionshalle); Spinnerei oder Weberei (kontinuierlicher Faserflug, mehrbahnige Verkehrswege); E-Commerce-Logistik (Retourenprüfung, Umpacken, Versand) mit Faden-/Flusenaufkommen; Textile Dienstleistung / Großwäscherei (Sortierung, Falten, Auslieferungsvorbereitung).
Wie lange braucht der PanPan ACR-0670 für 1.000 m²?
Rechnerisch etwa 2,7 Stunden pro Durchgang — bei 500 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.
Wann ist der PanPan ACR-0670 nicht die richtige Wahl?
Wenn die täglich zu fahrende Fläche deutlich über 2.000 m² liegt, kann der Durchlauf bei 500 m²/h die Mindestlaufzeit von 4 h überschreiten und wird dann ohne Zwischenladen (Ladezeit 3 h) nicht mehr sicher in ein Frühfenster passen. Bei klebrigen Verschmutzungen (Öl, Getränkereste, Kleber) oder Anforderungen an Nassreinigung/Desinfektion ist ein reiner Kehr- und Saugroboter nicht die richtige Wahl. In dauerhaft sehr engen Passagen, die real weniger als die Gerätebreite von 516 mm zulassen, ist der Einsatz nicht sinnvoll planbar.
Kann man den PanPan ACR-0670 mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den PanPan ACR-0670 im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den PanPan ACR-0670 ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.