PanPan ACR-0670 – Kehr- und Saugroboter für die Textil- und Bekleidungsindustrie
PanPan Technology
Faserflug ist in Nähereien, Webereien und Konfektionsbetrieben mehr als ein Sauberkeitsthema: Er gefährdet Produktqualität, Maschinen und Brandschutz. Der ACR-0670 wurde genau dafür gebaut – ein Kehr- und Saugroboter mit hoher Saugleistung, dessen System auf Stoffstreifen, Zuschnittreste, Fäden, Haare, Fasern und Wattierungen ausgelegt ist. Mit 670 mm Arbeitsbreite und 500 bis 800 m² pro Stunde hält er Produktions- und Packflächen kontinuierlich sauber.
Die 16-l-Staubbox nimmt den Abfall von rund 4.000 m² auf, bevor sie an der kompakten Dockingstation geleert werden muss. Die 60-Ah-Batterie trägt vier bis sechs Stunden Dauerbetrieb, LiDAR-Navigation mit Multisensor-Fusion und Rundum-Hinderniserkennung sichern den Einsatz zwischen Nähtischen, Rollwagen und Regalen ab. Gesteuert wird per App in 19 Sprachen – über 4G, WLAN oder komplett offline; Batteriezertifikate für See-, Luft-, Straßen- und Bahntransport liegen vor.
Aus der Praxis
Passt er zu Ihrer Fläche?
3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.
Konfektionsbetrieb – Produktionshalle (Zuschnitt, Nählinien, Packtische) Konfektionshalle (Zuschnitt & Näherei): tägliche Trockenreinigung zwischen Rollwagen und Nähtischen
Nach Produktionsende stehen Rollwagen mit Zuschnitten am Rand der Laufwege, unter den Nähtischen liegen Fadenreste und kleine Stoffstreifen. Der Objektleiter schaut in der App auf die Karte, während der ACR-0670 an der Dockingstation startet und leise anzieht. In den Fahrgassen zieht der Saugkopf sichtbare Flusenbahnen ein; an einem abgestellten Wagen bremst der Roboter ab und umfährt ihn. Am Hallenende bleibt der Boden trocken – es ist eine reine Kehr- und Saugfahrt, keine Nassreinigung.
Ausgangslage
Die Halle produziert täglich Faden- und Flusenabfall sowie kleine Zuschnittreste. Die manuelle Zwischenreinigung wird im Alltag zugunsten von Maschinenbedienung und Materialfluss verkürzt; dadurch wandern Fasern in Laufwege, unter Tische und an Kanten. Es wird eine Trockenreinigung gesucht, die regelmäßig fährt, ohne ständig Personal zu binden.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Schicht räumt vor dem Reinigungsfenster größere Stoffstreifen und Folien so weg, dass sie nicht als lange Schlaufen im Fahrweg liegen; lose Kabel und Palettenkanten werden aus den Hauptgassen entfernt. Einlernen/Setup: Der ACR-0670 wird einmalig per App (WLAN/4G oder offline) durch die Halle geführt; No-Go-Zonen werden an Bereichen gesetzt, in die er nicht hinein soll (z. B. offene Materialkisten, eng gestellte Zuschneidetische). Die Dockingstation wird am Rand platziert, so dass Ein- und Ausfahrt nicht im Hauptverkehr liegt. Täglicher Zyklus: Der Roboter startet zur definierten Uhrzeit, fährt die Hauptgassen und die Flächen um Packtische und Nählinien ab und sammelt Fäden, Flusen und kleine Zuschnittreste. Ecken und Kanten: Entlang von Sockelleisten und unter überstehenden Tischplatten bleiben Randbereiche, die der Roboter bauartbedingt nicht vollständig erreicht; diese Punkte werden in der Sichtkontrolle markiert und in kurzen manuellen Kantenrunden erledigt. Hindernisse/Störungen: Bei plötzlich abgestellten Rollwagen greift die Rundum-Hinderniserkennung, der Roboter umfährt oder stoppt; die Frühschicht räumt frei und setzt den Lauf fort. Entleerung: Bei der angesetzten Flächengröße wird die 16-l-Staubbox in der Regel nicht innerhalb des Zyklus voll; die Entleerung erfolgt planmäßig an der Dockingstation nach Abschluss.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Flächenleistung von 500–800 m²/h ist auf fortlaufende Trockenreinigung ausgelegt und passt zu Produktionsflächen mit täglichem Faserflug. Mit 4–6 h Laufzeit kann der ACR-0670 ein zusammenhängendes Reinigungsfenster abdecken, ohne Zwischenladen. Die 16-l-Staubbox ist laut Datenblatt für ca. 4.000 m² pro Entleerung ausgelegt, was bei einer typischen Hallenrunde Nachleerstopps vermeidet. Die Arbeitsbreite von 670 mm ist für Fahrgassen zwischen Tischen und Rollwagen geeignet, sofern die Gänge nicht zu eng gestellt sind. LiDAR-Navigation mit Multisensor-Fusion und Rundum-Hinderniserkennung ist für wechselnde Hindernisse (Rollwagen, Materialbewegungen) relevant; die App-Steuerung (4G/WLAN/offline, 19 Sprachen) unterstützt Objekte mit restriktiver IT oder wechselndem Personal.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn die zu reinigende Fläche regelmäßig so groß ist, dass sie selbst bei 800 m²/h nicht innerhalb von 4–6 h abgeschlossen werden kann, wird ein zweiter Zyklus (mit Laden) oder ein zweites Gerät nötig.
- Wenn sehr enge Fahrgassen vorliegen (Richtwert-Annahme: unter 0,8 m Gangbreite), kann die 670-mm-Arbeitsbreite nicht sicher und ohne häufige Stopps arbeiten.
- Wenn im Objekt Nassreinigung/Entfettung erforderlich ist (z. B. klebrige Rückstände), ist ein Kehr- und Saugroboter dafür nicht die richtige Gerätekategorie.
- Wenn ein explosionsschutzpflichtiger Bereich vorliegt (ATEX/Zone), ist die Eignung anhand der vorliegenden Zertifizierungen (CE, FCC) separat zu prüfen.
Getroffene Annahmen
- Reinigungsfläche: 2.400 m²
- Reale Flächenleistung im Betrieb: 650 m²/h
- Gangbreite in den Hauptfahrgassen: mindestens 0,8 m
Weberei – Maschinenraum mit Laufwegen zwischen Webmaschinen und Materialbereitstellung Weberei/Maschinenraum: laufende Reinigung bei Betrieb, ohne IT-Anbindung (Offline)
Während die Maschinen laufen, liegt feiner Faserflug in den Laufwegen und sammelt sich an den Übergängen zwischen Arbeitsbereichen. Der Schichtleiter lässt den ACR-0670 aus einer Randzone heraus starten, ohne dass dafür ein WLAN-Passwort benötigt wird. Der Roboter hält Abstand zu Personen und stoppt kurz, wenn ein Transportwagen kreuzt. Nach der Runde ist der sichtbare Flusensaum entlang der Laufwege deutlich reduziert, ohne dass Mitarbeitende die Maschinen verlassen müssen.
Ausgangslage
Der Maschinenraum erzeugt kontinuierlich Faserflug, der sich besonders in Laufwegen, um Materialstellplätze und an Übergängen absetzt. Manuelle Reinigung wird aus Sicherheits- und Personalgründen in produktionsarmen Zeiten verschoben; dadurch steigt der Reinigungsrückstand. Zusätzlich gibt es häufig Vorgaben, dass Reinigungsgeräte nicht in das Produktionsnetz eingebunden werden sollen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Vor Schichtstart werden lange Reststreifen und Umreifungsbänder entfernt, damit sie nicht als Schlingen aufgenommen werden; definierte Laufwege werden freigehalten. Einlernen/Setup: Der ACR-0670 wird mit der App im Offline-Modus kartiert; es werden Zonen für Laufwege, Materialstellplätze und No-Go-Bereiche (z. B. direkt an offenen Faserbehältern) angelegt. Die Dockingstation steht in einer ruhigen Ecke, damit der Roboter nicht im Personenfluss rangieren muss. Täglicher Zyklus: Der Roboter fährt vor allem die Verkehrswege und die Flächen an Materialbereitstellungen ab; bei laufendem Betrieb helfen < 70 dB und die Hinderniserkennung, um Begegnungen mit Personen und Wagen zu entschärfen. Ecken/Kanten: Unter auskragenden Maschinenteilen und in Nischen bleibt Handarbeit; diese Stellen werden im Reinigungsplan als kurze Nacharbeit ausgewiesen. Störungen: Bei dynamischem Verkehr kann es zu häufigem Abbremsen/Stoppen kommen; das Personal räumt blockierende Wagen aus dem Weg oder startet den Abschnitt später erneut. Entleerung/Laden: Für die angesetzte Fläche ist die 16-l-Staubbox typischerweise ausreichend; geladen wird nach dem Zyklus (Ladezeit 3 h).
Warum dieses Gerät hier passt
Der Einsatzfokus auf Stoffreste, Fäden, Fasern und Flusen entspricht typischen Weberei-Abfällen. Die Navigation per LiDAR mit Multisensor-Fusion und Rundum-Hinderniserkennung ist für enge, dynamische Laufwege zwischen Maschinen und Materialverkehr ausgelegt. Die Lautstärke von < 70 dB unterstützt den Einsatz während des Betriebs. Mit 4–6 h Laufzeit kann ein längeres Reinigungsfenster am Stück gefahren werden; die Ladezeit von 3 h ermöglicht einen planbaren Rhythmus. Offline-Steuerung ist relevant, wenn keine Netzintegration gewünscht ist.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn viele Bereiche nur unter Maschinen erreichbar wären (Richtwert-Annahme: Unterfahrhöhe unter 0,656 m), kann der Roboter diese Flächen nicht reinigen; es bleibt manuelle Unterflurreinigung.
- Wenn die Fläche stark durch Personen- und Wagenverkehr überlagert ist, führen häufige Stopps zu deutlich geringerer realer Flächenleistung als 500–800 m²/h; dann muss in verkehrsarmen Zeiten gefahren oder die Route vereinfacht werden.
- Wenn im Objekt nennenswerte Rampen/Steigungen über 8° vorkommen, kann die spezifizierte Steigfähigkeit überschritten werden.
- Wenn ein explosionsschutzpflichtiger Bereich vorliegt (ATEX/Zone), ist die Eignung anhand der vorliegenden Zertifizierungen (CE, FCC) separat zu prüfen.
Getroffene Annahmen
- Reinigungsfläche: 1.600 m²
- Unterfahrhöhen-Anforderung in Teilen der Weberei: unter 0,656 m
- Verkehrsüberlagerung senkt reale Leistung im ungünstigen Fall unter den Nennbereich, falls nicht zeitlich getrennt
Bekleidungslogistik – Lager-/Versandhalle mit Packplätzen und Fahrgassen Versand- und Kommissionierlager (Textil): naheliegend, aber nur in Etappen wegen Laufzeit und Entleerintervall
Im Versandbereich liegen Faserflocken aus Kartonagen und Textilien in den Ecken der Fahrgassen, während Stapler die Paletten bewegen. Der Objektleiter setzt den ACR-0670 auf eine Route entlang der Packplätze und der Hauptgänge und beobachtet, wie das Gerät an Kreuzungen abbremst. Nach einer Weile meldet die App, dass die Rückfahrt zur Dockingstation ansteht. Die Halle ist groß genug, dass die Reinigung in Abschnitte geplant werden muss, statt alles in einem Durchlauf zu erwarten.
Ausgangslage
In der Versandhalle fällt täglich trockener Abfall an: Flusen, Fäden, kleine Stoffreste sowie Staub aus Verpackungsprozessen. Der Wunsch ist, die Fläche nachts oder in Randzeiten autonom zu reinigen, um tagsüber Personal an den Packplätzen zu halten. Die Halle ist jedoch so groß, dass ein einzelner Lauf nicht automatisch alle Bereiche abdeckt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Vor dem autonomen Lauf werden lose Umreifungsbänder, Folien und lange Streifen entfernt, die sich um rotierende Teile legen könnten; die Hauptfahrgassen werden als Reinigungszonen definiert, Nebenflächen bleiben optional. Einlernen/Setup: Die Karte wird mit LiDAR erstellt, Zonen werden nach Verkehrslogik aufgeteilt (Packplatzreihen, Hauptgänge, Warenausgang). Die Dockingstation steht so, dass der Roboter nicht in Staplerkreuzungen drehen muss. Täglicher Zyklus in Etappen: Der ACR-0670 reinigt zuerst die priorisierten Zonen (z. B. Packplatzbereiche), fährt danach selbstständig zur Dockingstation zurück. Personalrolle: Die Nachtschicht entleert bei Bedarf die 16-l-Staubbox an der Station und startet den nächsten Abschnitt; Störungen (blockierter Gang, abgestellte Palette) werden kurz per Freiräumen behoben. Ecken/Kanten: An Regalfüßen und unter überstehenden Paletten bleibt Restarbeit; diese Stellen werden im Rahmen einer kurzen Sichtkontrolle nachgearbeitet. Laden: Nach einem Akku-Zyklus wird geladen (Ladezeit 3 h), bevor ein weiterer großer Abschnitt sinnvoll ist.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Abfallarten im Versand (trockene Fasern, Fäden, kleine Textilreste) passen zum Einsatzfokus. Für definierte Zonen ist die Flächenleistung von 500–800 m²/h geeignet; die Hinderniserkennung ist relevant bei wechselnden Hindernissen (Paletten, Wagen). Die Staubbox ist auf ca. 4.000 m² pro Entleerung ausgelegt und erlaubt damit eine planbare Etappe ohne Zwischenstopp. Gleichzeitig setzen 4–6 h Laufzeit und das Entleerintervall klare Grenzen für die maximale Fläche pro Nacht in einem Gerätedurchlauf.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Für sehr große Hallen, die in einem einzigen Zeitfenster komplett gereinigt werden sollen, reichen 4–6 h Laufzeit und die Flächenleistung (500–800 m²/h) eines einzelnen Geräts nicht aus; Etappierung oder zusätzliche Geräte sind erforderlich.
- Wenn die Reinigung ohne Unterbrechung über mehr als ca. 4.000 m² laufen soll, erzwingt das Entleerintervall der Staubbox (ca. 4.000 m² pro Entleerung) einen Personalpunkt an der Dockingstation.
- Wenn die Verkehrsfläche nicht zeitlich oder räumlich vom Staplerverkehr trennbar ist, führen häufige Stopps/Umfahrungen zu deutlich geringerer realer Leistung und zu unruhigen Reinigungsfenstern.
- Wenn Rampen/Verbindungswege über 8° notwendig sind, kann die spezifizierte Steigfähigkeit überschritten werden.
Getroffene Annahmen
- Reinigungsfläche: 8.000 m²
- Reale Flächenleistung im Lagerbetrieb: 700 m²/h
Technische Daten
Technische Daten
| Maße (L×B×H) | 675 × 516 × 656 mm |
|---|---|
| Gewicht | 56 kg |
| Einsatzfokus | Stoffreste, Fäden, Fasern, Flusen (Textil-/Bekleidungsindustrie) |
| Flächenleistung | 500–800 m²/h |
| Arbeitsbreite | 670 mm |
| Staubbox | 16 l, ca. 4.000 m² pro Entleerung |
| Akku | Ternär-Lithium 46,8 V / 60 Ah |
| Laufzeit | 4–6 h, Ladezeit 3 h |
| Geschwindigkeit | 0,8 m/s |
| Steigfähigkeit | 8° |
| Navigation | LiDAR mit Multisensor-Fusion, Rundum-Hinderniserkennung |
| Dockingstation | 425 × 220 × 533 mm, 14,5 kg |
| Lautstärke | < 70 dB |
| Zertifizierungen | CE, FCC; Batterie für See-, Luft-, Straßen- und Bahntransport zertifiziert |
| Konnektivität | 4G / WLAN / Offline, App in 19 Sprachen |
Unsicher, ob er zu Ihrer Fläche passt?
Beschreiben Sie uns kurz Ihre Fläche — Bodenbelag, Größe, was Sie stört. Ein Fachpartner meldet sich persönlich mit einer ehrlichen Einschätzung. Auch „davon raten wir ab" ist eine Antwort.
Ehrliche Einschätzung holen Kostenlos · kein Vertriebskarussell · ein RückrufWeitere Kehrroboter