PanPan ACR-1200 – Autonomer Outdoor-Kehrroboter für Parks, Plätze und Industriegelände
PanPan Technology
Der ACR-1200 bringt autonome Reinigung nach draußen: ein Kehrroboter für Industrieparks, Fußgängerzonen, Campusgelände und Verkehrsflächen, der mit 1.200 mm Kehrbreite bis zu 4.000 m² pro Stunde schafft. Die selbstanhebende Seitenbürste mit Anti-Wickel-Design nimmt Laub, Verpackungsreste und Straßenschmutz auf; der 100-Liter-Behälter fasst den Abfall langer Touren.
LiDAR, Kamerasystem, Ultraschall und Totwinkel-Radar verschmelzen zu einer 360-Grad-Wahrnehmung mit Not-Stopp-Funktion. Die Positionierung arbeitet millimetergenau – auch dort, wo GNSS schwach oder gar nicht verfügbar ist, etwa unter Vordächern oder zwischen Hochhäusern. Mit 6 bis 8 Stunden Laufzeit, bis zu 8 km/h, rund 15° Steigfähigkeit und einem Betriebsfenster von −20 bis +50 °C deckt ein Gerät bis zu 100.000 m² Gelände ab. Cloud-Management mit OTA-Updates und Fernüberwachung ist an Bord.
Aus der Praxis
Passt er zu Ihrer Fläche?
3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.
Industriepark / Logistikstandort (Außenverkehrsflächen: Asphalt/Beton) Nächtliche Unterhaltsreinigung von Werksstraßen und Lkw-Hof im Industriepark
22:15 Uhr am Werkstor: Die Spätschicht ist durch, nur einzelne Lkw rangieren noch. Der Objektleiter schaut auf dem Tablet auf die freigegebene Route, während der ACR-1200 mit 1.200 mm Kehrbreite entlang der Werksstraße ansetzt. Hinter der Maschine bleibt eine saubere Spur, in der sich Verpackungsreste und Splitt nicht mehr im Reifenprofil sammeln. An einer Querung bremst der Roboter ab, erkennt ein Hindernis im 360°-Feld und setzt nach kurzem Stopp wieder an.
Ausgangslage
Die Verkehrsflächen (Werksstraßen, Ladezonen, Lkw-Hof) müssen regelmäßig gekehrt werden, um Schmutzeintrag in Hallen, Rutschrisiken und allgemeine Verschmutzung zu reduzieren. Manuelle Kehrmaschinen-Einsätze kollidieren mit Lkw-Verkehr und binden Personal in Randzeiten. Außerdem gibt es Bereiche unter Vordächern und zwischen Gebäuden, in denen GNSS-Empfang schwankt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Objektleiter definiert die zu reinigende Teilfläche (z. B. Lkw-Hof, Hauptachse, Ladezone) und legt Sperrbereiche fest (Rampenkanten, Baustellenbereiche). Einlernen: Zu Beginn wird die Route einmal mit dem Roboter abgefahren und als wiederkehrender Job gespeichert; Engstellen werden dabei bewusst ausgelassen, wenn seitlich keine Sicherheitsreserve zur 1.200-mm-Maschinenbreite bleibt. Täglicher Zyklus: Start im vereinbarten Zeitfenster, der ACR-1200 arbeitet die Strecke ab; die 360°-Hindernisvermeidung (LiDAR/Kamera/Ultraschall/Radar) führt zu Verlangsamung oder Stopp bei kreuzendem Verkehr. Personalrolle: Eine verantwortliche Rolle überwacht in den ersten Tagen die Fahrwege und passt Sperrzonen an; später genügt eine Sichtkontrolle zu Schichtbeginn/Schichtende und das Leeren des 100-l-Behälters bei Bedarf. Ecken/Hindernisse: An Bordsteinkanten, engen Pollerreihen und direkt an Fassaden bleibt ein Randstreifen, der bei Bedarf manuell nachgearbeitet wird. Störungen: Bei Not-Stopp oder Blockade wird der Roboter vor Ort geprüft (z. B. eingeklemmtes Folienstück an der Seitenbürste) und der Job fortgesetzt; OTA-Updates und Cloud-Überwachung werden in einer Wartungsroutine berücksichtigt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Flächenleistung von bis zu 4.000 m²/h erlaubt es, in einem Nachtfenster eine relevante Teilfläche abzufahren; mit 6–8 h Laufzeit lässt sich ein kompletter Reinigungsumlauf ohne Zwischenladung planen. Die 1.200-mm-Kehrbreite ist passend für Werksstraßen und Hofbereiche, wo Fahrwege typischerweise deutlich breiter sind als die Maschinenbreite. Die Sensorik (LiDAR, Kamera, Ultraschall, Totwinkel-Radar) mit 360°-Hindernisvermeidung und Not-Stopp ist für gemischte Außenbereiche mit Restverkehr relevant. Die Positionierung funktioniert millimetergenau auch bei schwachem/fehlendem GNSS, was typische Zonen unter Vordächern oder zwischen hohen Fassaden abdeckt. Der 100-l-Kehrgutbehälter reduziert Entleerstopps in langen Touren.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Nicht passend, wenn relevante Rampen oder Verbindungen dauerhaft über ca. 15° Steigung liegen (Steigfähigkeit ca. 15°) oder wenn Bordkanten/Schwellen den Fahrweg regelmäßig unterbrechen.
- Nicht passend, wenn der Verkehr nicht planbar separiert werden kann (z. B. dichter Lkw-Verkehr ohne definierbare Sperr-/Zeitfenster), weil häufige Not-Stopps die Tourzeit sprengen.
- Nicht passend für enge Servicegänge oder Pollerfelder, in denen die verfügbare Breite nur knapp über 1.200 mm liegt; ohne seitliche Sicherheitsreserve steigt das Kollisionsrisiko.
Getroffene Annahmen
- Zu reinigende Teilfläche: 20.000 m² pro Nachtumlauf.
- Reale Flächenleistung im Betrieb: ~2.500 m²/h (statt Maximalwert).
- Kehrgutaufkommen: ~1 l pro 500 m².
- Zeitfenster/Schicht: ca. 22:15–06:15 (8 h).
Universitäts-/Klinikcampus (Fußwege, Plätze, überdachte Passagen) Morgendliche Reinigung von Campus-Promenaden mit GNSS-Schatten (Arkaden/Innenhöfe)
05:40 Uhr, die ersten Lieferfahrzeuge sind noch nicht da. Unter der Arkade ist es merklich dunkler, der GNSS-Empfang ist hier unzuverlässig, aber der ACR-1200 hält seine Linie entlang der Gebäudekante. Auf dem Tablet sieht die Frühschicht, wie der Job Abschnitt für Abschnitt abläuft. Als ein Fahrrad abgestellt wird, reduziert der Roboter die Geschwindigkeit und bleibt kurz stehen, bis der Weg wieder frei ist.
Ausgangslage
Die Außenflächen werden durch Studierende/Besucher stark frequentiert; Verpackungsreste und Straßenschmutz sammeln sich besonders auf Hauptwegen und an Sitzbereichen. Tagsüber ist eine maschinelle Reinigung wegen Publikumsverkehr organisatorisch anspruchsvoller. Zusätzlich gibt es überdachte Verbindungen und enge Gebäudeachsen, in denen GNSS schwankt und wiederholgenaues Fahren trotzdem erforderlich ist.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Objektleiter priorisiert Flächen (Hauptpromenade, Eingangsplätze, Müllsammelpunkte) und definiert Sperrzonen (Treppen, Fahrradabstellbereiche, temporäre Baustellen). Einlernen: Die Route wird einmal außerhalb der Stoßzeiten abgefahren; unter Arkaden wird besonders auf saubere Kantenführung geachtet, weil Fußgängerströme laterale Ausweichflächen brauchen. Täglicher Zyklus: Start früh morgens, bevor der Publikumsverkehr hochläuft; der Roboter kehrt die priorisierten Bereiche ab. Personalrolle: Die Frühschicht übernimmt Sichtkontrolle, räumt grobe Hindernisse (z. B. lose Kartons) aus dem Fahrweg, und leert bei Bedarf den 100-l-Behälter nach Abschluss. Ecken/Hindernisse: An Sitzgruppen, Geländern und in verwinkelten Innenhöfen bleiben Randbereiche; diese werden in derselben Runde mit Handgeräten ergänzt. Störungen: Bei dichtem Fußgängerstrom wird der Job pausiert oder in eine Nebenroute verlegt; bei wiederkehrenden Stopps werden Sperrzonen/Zeiten angepasst. Cloud-Management dient der Statuskontrolle mehrerer Routen und der Planung von OTA-Updates außerhalb der Einsatzzeit.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Positionierung ist laut Datenblatt millimetergenau auch bei schwachem oder fehlendem GNSS, was für Arkaden und Gebäudeachsen relevant ist. Die 360°-Hindernisvermeidung (LiDAR/Kamera/Ultraschall/Radar) unterstützt den Betrieb in wechselnden Umgebungen, in denen früh morgens bereits einzelne Personen und Fahrräder auftreten. Mit 1.200 mm Kehrbreite ist der Roboter für Campus-Hauptwege und Platzflächen geeignet, sofern ausreichende Wegbreiten vorhanden sind. Die Laufzeit von 6–8 h ermöglicht einen klaren, morgendlichen Umlauf, wenn die zu reinigende Tagesfläche passend zugeschnitten wird.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Nicht passend, wenn die gesamte geforderte Tagesfläche in einem Stück deutlich über die 6–8 h Laufzeit hinausgeht (z. B. kompletter Campus-Umlauf ohne Aufteilung); dann braucht es Priorisierung, zusätzliche Geräte oder zusätzliche Schichten.
- Nicht passend in stark verdichteten Zeitfenstern mit dauerhaft hohem Fußgängeraufkommen, weil häufige Stopps die geplante Flächenleistung unterschreiten und die 55–70 dB(A) je nach Umfeld als störend wahrgenommen werden können.
- Nicht passend, wenn relevante Wege regelmäßig schmaler als die Maschinenbreite (1.200 mm) plus Sicherheitsreserve sind oder wenn viele Stufen/Treppen die Wegnetze zerschneiden.
Getroffene Annahmen
- Tagespriorität: 14.000 m², wöchentliche Gesamtfläche: 33.000 m².
- Reale Flächenleistung im Publikumsumfeld: ~2.000 m²/h.
- Kehrgutaufkommen im Tagesbetrieb: ~1 l pro 300 m².
- Einsatzzeitfenster: ca. 05:30–12:30 (7 h netto).
- Wegbreiten in den priorisierten Bereichen: ≥ 2,5 m.
Kommunaler Park (asphaltierte Hauptwege/Plätze, Bänke, Kurven, Poller) Hauptwege im Stadtpark während Laubsaison – autonom kehren, Nebenwege bleiben manuell
07:10 Uhr im Park: Die Gärtnerkolonne ist noch mit dem Leeren der Papierkörbe beschäftigt. Der ACR-1200 setzt am breiten Hauptweg an, die Seitenbürste zieht Laub vom Rand in die Kehrzone. An einer Bankgruppe verlangsamt er, hält kurz an, dann fährt er mit leicht versetzter Spur weiter. Der Objektleiter beobachtet, dass die schmalen Nebenpfade unberührt bleiben – dort ist schlicht nicht genug Platz für 1.200 mm Maschinenbreite mit Reserve.
Ausgangslage
In der Laubsaison steigt das Kehrgutvolumen auf den Hauptachsen; gleichzeitig sind Parks morgens früh und am Wochenende bereits frequentiert. Die Reinigung soll sichtbar erfolgen, ohne dass Personal dauerhaft mit Aufsitztechnik im Besucherfluss arbeitet. Typisch sind zudem viele Einbauten (Bänke, Poller, Spielplatz-Zäune) und Wegnetze mit unterschiedlichen Breiten.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Objektleiter grenzt die befahrbaren Flächen ab: befestigte Hauptwege und Platzflächen; Kieswege, Rasenbereiche und sehr schmale Nebenpfade werden ausgeschlossen. Einlernen: Die Route wird einmal abgelaufen/abgefahren, wobei um Bankgruppen, Brunnen, Poller und Spielplatzbereiche großzügige Sperrzonen gesetzt werden. Täglicher Zyklus: Start nach dem morgendlichen Kontrollgang (Papierkörbe, grobe Hindernisse entfernen); der Roboter fährt die Hauptschleife ab und sammelt Laub/Verpackungsreste in den 100-l-Behälter. Personalrolle: Das Parkteam bleibt parallel für Mülllogistik und manuelle Nacharbeit an Kanten, unter Bänken und in engen Kurven zuständig; am Ende wird der Behälter entleert. Ecken/Hindernisse: In sehr kurvigen Abschnitten und direkt an Einbauten bleibt ein Randstreifen; dort wird punktuell nachgearbeitet. Störungen: Bei plötzlich dichter Besucherfrequenz (z. B. Laufgruppen) wird die Route pausiert oder auf weniger frequentierte Abschnitte umgestellt; bei blockierenden Laubansammlungen wird kontrolliert, ob die Anti-Wickel-Seitenbürste frei läuft.
Warum dieses Gerät hier passt
Die 1.200-mm-Kehrbreite passt zu breiten Park-Hauptwegen und Plätzen, wo eine stabile, wiederholbare Spurführung gefragt ist. Die 6–8 h Laufzeit ermöglicht einen morgendlichen Umlauf über einen relevanten Teil des Parks, ohne Zwischenladung. Der 100-l-Behälter unterstützt längere Touren bei erhöhtem Laubanfall. Die 360°-Sensorik mit Not-Stopp ist im Parkbetrieb wichtig, weil mit Joggern, Hunden und spontanen Querungen zu rechnen ist. Die Lautstärke von 55–70 dB(A) ist planungsrelevant: Einsätze können in Zeiten gelegt werden, in denen dies vor Ort toleriert wird.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Nicht passend für schmale Nebenwege, Engstellen und Durchgänge, wenn die verfügbare Breite nicht deutlich über 1.200 mm liegt; ohne seitliche Reserve werden Sperrzonen so groß, dass die Fläche faktisch nicht mehr abgedeckt wird.
- Nicht passend auf empfindlichen oder nachgiebigen Untergründen (z. B. Rasen, weicher Kies), weil das Gerätegewicht von 320 kg und die Fahrbewegungen Spuren verursachen können.
- Nicht passend, wenn relevante Parkwege Steigungen dauerhaft über ca. 15° aufweisen (Steigfähigkeit ca. 15°) oder wenn viele Stufen/Absätze die Route unterbrechen.
Getroffene Annahmen
- Befahrbare Parkfläche (befestigte Hauptwege/Plätze): 10.000 m².
- Reale Flächenleistung im Parkbetrieb: ~2.000 m²/h.
- Kehrgutaufkommen in der Laubsaison: ~1 l pro 150 m².
- Nebenweg-Breiten: ca. 1,2–1,4 m; Hauptwege ≥ 2,5 m.
- Maximale Wegneigung in den befahrenen Abschnitten: ≤ 10°.
Technische Daten
Technische Daten
| Maße (L×B×H) | 1.630 × 1.200 × 1.220 mm |
|---|---|
| Gewicht | 320 kg (inkl. 38-kg-Akku) |
| Kehrbreite | 1.200 mm |
| Flächenleistung | bis 4.000 m²/h |
| Kehrgutbehälter | 100 l |
| Akku | LiFePO4 48 V |
| Laufzeit | 6–8 h |
| Max. Leistung | 2.000 W |
| Geschwindigkeit | 0–8 km/h |
| Steigfähigkeit | ca. 15° |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Positionierung | millimetergenau, auch ohne/bei schwachem GNSS |
| Max. Einsatzfläche | bis 100.000 m² |
| Sensorik | LiDAR, Kamerasystem, Ultraschall, Totwinkel-Radar, 360°-Hindernisvermeidung |
| Lautstärke | 55–70 dB(A) |
Unsicher, ob er zu Ihrer Fläche passt?
Beschreiben Sie uns kurz Ihre Fläche — Bodenbelag, Größe, was Sie stört. Ein Fachpartner meldet sich persönlich mit einer ehrlichen Einschätzung. Auch „davon raten wir ab" ist eine Antwort.
Ehrliche Einschätzung holen Kostenlos · kein Vertriebskarussell · ein RückrufWeitere Kehrroboter