Reinigungsroboter Industrie Marktübersicht
Kehrroboter

Gausium Beetle Kehrroboter

Gausium

3240m²/h
Flächenleistung
3h
Laufzeit
102kg
Gewicht
Kostenlose Beratung anfragen Marcel ruft Sie zeitnah zurück und klärt Ihre offenen Fragen — kostenlos, auch als Teststellung.
Was spart dieses Modell bei Ihrer Fläche? Einsparung gegenüber manueller Reinigung berechnen →

Der Gausium Beetle ist ein autonomer Industrie-Kehrroboter für anspruchsvolle Reinigungsaufgaben in Lagerhallen, Produktionsstätten und großflächigen Innen- wie Außenbereichen. Dank 3D-LiDAR-Navigation, RGB- und RGB-D-Kameras bewegt er sich sicher durch dynamische Umgebungen und reinigt Kanten mit 0 mm Abstand.

Mit KI-gestützter Spot-Cleaning-Erkennung erreicht der Beetle bis zu 400 % Effizienzsteigerung und schafft über 40.000 m² in einer einzigen Nacht. Die AutoPass-Integration öffnet automatische Türen, automatisches Entleeren des Behälters und autonomes Laden minimieren den Personalaufwand. Erhältlich als Standard- und Pro-Variante.

22:10 Uhr, die Stapler sind aus den Hauptfahrgassen raus, nur einzelne Sicherheitsrundgänge laufen noch. Der Beetle setzt an der Hallentür an, die Seitenbürsten surren, und Papierfetzen verschwinden im Einlauf. Entlang der Sockelleisten bleibt kein Randstreifen stehen, die Kantenreinigung läuft bis 0 mm. Der Objektleiter schaut auf die Hallenkarte und markiert eine Zone um die späte Wareneingangsbucht als Sperrfläche für die nächsten 30 Minuten.

Logistikzentrum / Hochregallager (Innenbereich)

Aus der Praxis

Passt der Gausium Beetle zu Ihrer Fläche?

6 durchgerechnete Einsätze des Gausium Beetle — inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.

Logistikzentrum / Hochregallager (Innenbereich) Nachtschicht im Hochregallager: Grundreinigung der Fahrgassen und Übergabeflächen Für große, freie Hallenflächen mit wechselnden Palettenstellplätzen, die nachts in einem Zeitfenster abgearbeitet werden sollen. Die Kombination aus 750 mm Reinigungsbreite, 3D-LiDAR/RGB-D-Navigation und Pro-Laufzeit (5 h) passt zu langen Fahrgassen und dynamischen Layouts.
Nachtschicht im Hochregallager: Grundreinigung der Fahrgassen und Übergabeflächen

22:10 Uhr, die Stapler sind aus den Hauptfahrgassen raus, nur einzelne Sicherheitsrundgänge laufen noch. Der Beetle setzt an der Hallentür an, die Seitenbürsten surren, und Papierfetzen verschwinden im Einlauf. Entlang der Sockelleisten bleibt kein Randstreifen stehen, die Kantenreinigung läuft bis 0 mm. Der Objektleiter schaut auf die Hallenkarte und markiert eine Zone um die späte Wareneingangsbucht als Sperrfläche für die nächsten 30 Minuten.

Ausgangslage

In der Spätschicht fällt Feinstaub, Sand von Rollcontainern und Verpackungsschnipsel an. Manuell wird meist nur punktuell nachgekehrt, weil die Fläche groß ist und nachts nicht genug Personal für eine vollständige Runde eingeplant ist. Randzonen an Regalsockeln bleiben dabei häufig liegen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Umreifungsbänder, Folienreste und Palettenkeile aus den Fahrgassen, damit sich nichts in Bürsten oder Fahrwerk wickelt. Einlernen: Der Objektleiter fährt den Beetle einmal entlang der Hauptfahrgassen, lässt per 3D-LiDAR kartieren und legt Sperrzonen an (z. B. Ladestationen von Flurförderzeugen). Täglicher Zyklus: Start nach Ende der Staplerbewegungen, der Roboter kehrt zuerst die Hauptachsen, dann die Querwege und fährt anschließend die Regalsockel ab; Durchgänge müssen mindestens 750 mm frei sein und Wendepunkte mindestens 1.200 mm zulassen. Personalrolle: Die Nachtwache reagiert bei Störungen (z. B. abgestellte Palette im Wendebereich), setzt die Zone frei und startet die Route neu; Behälter wird am Ende der Nacht kontrolliert und bei Bedarf entleert (45 L). Laden: Nach spätestens 5 h fährt der Beetle zur Ladestation (optional) und lädt <2,5 h, danach zweite Teilroute. Ecken/Kanten: Ecken hinter Rammschutz und an Toren werden angefahren; wenn dort dauerhaft Material steht, bleibt nur eine Teilabdeckung und diese Punkte werden manuell nachgekehrt.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Reinigungsbreite von 750 mm ist für lange, gerade Fahrgassen effizient, ohne dass die Maschine breiter als die im Datenblatt genannte Durchgangsbreite von 750 mm wird. Mit Pro-Laufzeit von 5 h kann ein großer Block am Stück gefahren werden; die Ladezeit <2,5 h erlaubt einen zweiten Block im selben Nachtfenster. 3D-LiDAR sowie RGB/RGB-D helfen, auch bei dynamisch wechselnden Palettenpositionen zu navigieren. Die Kantenreinigung mit 0 mm adressiert typische Staubkanten entlang Regalsockeln.

Die Rechnung

Fläche 16.000 m² bei angenommener realer Flächenleistung ~60% von 3.240 m²/h = 1.944 m²/h ⇒ 16.000 / 1.944 ≈ 8,23 h reine Fahr-/Kehrzeit. Da Pro-Laufzeit 5 h: 5,0 h Einsatz + <2,5 h Laden + 3,23 h Einsatz ⇒ insgesamt <10,73 h im Nachtfenster.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn das verfügbare Nachtfenster deutlich unter ~11 h liegt (hier inkl. Ladepause gerechnet), ist eine vollständige Abarbeitung von 16.000 m² mit einem Gerät in einer Nacht nicht realistisch.
  • Bei sehr engen Regalgassen, in denen Wendemanöver unter 1.200 mm nötig sind, kann der Roboter die Gassen nicht vollständig abfahren; dann bleiben Teilflächen für Handkehrung oder kleinere Technik.
  • Bei hohem Anteil sperriger Abfälle (z. B. viele Flaschen/Verpackungen) kann der 45-L-Behälter vor Routenende voll sein und zusätzliche Entleerstopps erzwingen.
Getroffene Annahmen
  • Reinigungsfläche im Objekt: 16.000 m²
  • Reales Leistungsniveau: 60% der theoretischen 3.240 m²/h (wegen Wenden, Hindernissen, Sicherheitsabständen)
  • Verfügbares Nachtfenster: 12 h
  • Schmutzaufkommen im Lager: 0,5 L Kehrgut je 1.000 m² (zur Plausibilisierung der 45-L-Behälterreichweite)
Produktionsstätte (Holzverarbeitung) mit innerbetrieblichen Transportwegen Holzverarbeitung: Holzspäne entlang Maschinenlinien und Transportwegen in der Tagschicht Für Produktionsbereiche mit typischem Kehrgut wie Holzspänen, feinem Staub und Papierschnipseln. Entscheidend sind hier Pro-Laufzeit (5 h) für einen durchgängigen Durchlauf und 45 L Behältervolumen für späneintensive Zonen.
Holzverarbeitung: Holzspäne entlang Maschinenlinien und Transportwegen in der Tagschicht

13:35 Uhr, der Transportfahrer zieht mit dem Hubwagen an der Formatkreissäge vorbei, und auf dem Boden liegt ein Streifen Späne bis zur Absaugstation. Der Beetle rollt parallel zur Maschinenlinie, die Bürsten laufen, und die Späne verschwinden ohne sichtbaren Randrest bis an die Sockel. Der Schichtleiter stoppt die Route kurz, weil ein Palettenstapel in den Wendeplatz geschoben wurde, und gibt die Zone nach zwei Minuten wieder frei.

Ausgangslage

In der laufenden Fertigung fallen Holzspäne und feiner Staub an, besonders an Maschinenlinien, Kanten und Übergängen zu Förderstrecken. Manuelles Kehren wird häufig verschoben, weil es die Materiallogistik unterbricht; dadurch wandert Kehrgut in Lauf- und Fahrwege.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Fertigung räumt grobe Holzstücke und Folienreste weg, die sich in Bürsten verfangen könnten; Fahrwege werden so freigehalten, dass mindestens 750 mm Durchgangsbreite gegeben sind. Einlernen: Kartierung entlang der Maschinenlinie und der Haupttransportwege; Sperrzonen für Bereiche mit dauerhaftem Staplerverkehr. Täglicher Zyklus: Start in einem ruhigeren Fertigungsfenster (z. B. nach Materialabzug), zuerst Kantenfahrt entlang Maschinenfundamenten (0 mm Kantenreinigung), danach Flächenfahrt der Transportwege. Personalrolle: Ein Mitarbeiter der Schicht reagiert bei Störungen (z. B. neu abgestellte Paletten im Wendebereich 1.200 mm) und setzt nach Freigabe fort; am Ende des Durchlaufs wird der 45-L-Behälter entleert. Störungen/Hindernisse: Bei häufig wechselnden Engstellen wird in kleinere Zonen segmentiert, damit Unterbrechungen nicht den ganzen Ablauf stoppen.

Warum dieses Gerät hier passt

Holzspäne und feiner Staub sind als geeignete Verschmutzungsarten genannt (Holzspäne, feiner Staub). Die 0-mm-Kantenreinigung ist für Maschinenkanten und Sockelbereiche relevant. Mit Pro-Laufzeit von 5 h lässt sich ein kompletter Durchlauf ohne Zwischenladen fahren; der 45-L-Auffangbehälter ist für späneintensive Routen plausibel dimensionierbar (abhängig vom Aufkommen).

Die Rechnung

Fläche 8.000 m² bei angenommener realer Flächenleistung ~50% von 3.240 m²/h = 1.620 m²/h ⇒ 8.000 / 1.620 ≈ 4,94 h. Das liegt innerhalb der Pro-Laufzeit von 5 h. Kehrgut-Volumenannahme: 5 L je 1.000 m² ⇒ 8 × 5 L = 40 L; das passt knapp in 45 L, Entleerung am Ende statt unterwegs.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die Routen regelmäßig länger als 5 h dauern (z. B. zusätzliche Hallenteile), ist ohne Ladepause oder Ladestation kein durchgängiger Tagesdurchlauf möglich.
  • Bei sehr engen Stellen, an denen weder 750 mm Durchgangsbreite noch 1.200 mm Wendebreite verfügbar sind, muss der Bereich aus der Route ausgeschlossen und manuell gereinigt werden.
  • Wenn das Kehrgut überwiegend sehr sperrig ist (z. B. viele große Holzstücke), kann der 45-L-Behälter schneller blockieren als bei Spänen/Staub.
Getroffene Annahmen
  • Reinigungsfläche im Produktionsbereich: 8.000 m²
  • Reales Leistungsniveau: 50% der theoretischen 3.240 m²/h (wegen Maschineninseln, häufigem Wenden, Sicherheitsabständen)
  • Kehrgutaufkommen Holzspäne: 5 L je 1.000 m²
Flughafen (Gepäcksortierhalle / Logistikfläche im Terminalbetrieb) Frühfenster im Gepäck-/Sortierbereich: Reinigung vor Anlauf des Passagierbetriebs Für ein eng getaktetes Reinigungsfenster am frühen Morgen, bevor die Fläche wieder voll belegt ist. Die Standard-Laufzeit von 3 h reicht, wenn die zu reinigende Teilfläche passend zoniert wird.
Frühfenster im Gepäck-/Sortierbereich: Reinigung vor Anlauf des Passagierbetriebs

04:20 Uhr, die ersten Container stehen an den Übergabepunkten, aber die Fördertechnik läuft noch im Testmodus. Der Beetle fährt unter einer niedrigen Förderstrecke durch, die Bürsten surren gleichmäßig, und feiner Staub sowie Papierfetzen verschwinden aus den Übergangsflächen. Ein Techniker schiebt einen Wagen quer über die Route; der Roboter bremst ab, wartet den Durchgang ab und setzt dann den Linienzug fort.

Ausgangslage

Im Sortierbereich sammeln sich feiner Staub, Sand und Papierschnipsel an Übergabepunkten und entlang der Laufwege. Die Fläche ist tagsüber stark belegt; Reinigungszeiten sind kurz und müssen sicher in den Betriebsablauf passen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Kabelbrücken und Abdeckmaterial aus der Route, damit der Roboter nicht hängen bleibt; Durchgänge werden auf mindestens 750 mm frei geprüft. Einlernen: Kartierung der Hauptwege und Übergabeflächen mit 3D-LiDAR; Sperrzonen an sensiblen Fördertechnik-Schnittstellen. Täglicher Zyklus: Start gegen 04:15 Uhr, zuerst die Übergabepunkte, dann die Laufwege in Schleifen; zum Schluss Kantenfahrt entlang Sockelleisten (0 mm). Personalrolle: Ein Mitarbeiter der Technik/Logistik überwacht die ersten Einsätze, danach genügt eine Sichtkontrolle am Ende; der 45-L-Behälter wird bei Bedarf entleert. Störungen: Bei kurzfristig abgestellten Containern wird die Zone gesperrt und später nachgeholt, statt in engen Situationen zu rangieren (1.200 mm Wendebreite beachten).

Warum dieses Gerät hier passt

Mit 960 × 650 × 680 mm Baugröße kann der Roboter unter vielen Anlagenkomponenten fahren, solange die Durchfahrtshöhe passt (hier im Objekt zu prüfen). Die Standard-Laufzeit von 3 h passt zu einem kurzen Frühfenster, wenn die Fläche entsprechend begrenzt wird. Sensorik (3D-LiDAR, RGB, RGB-D) unterstützt Navigation in einem Umfeld mit bewegten Wagen.

Die Rechnung

Reinigungsfläche 5.000 m² bei angenommener realer Flächenleistung ~65% von 3.240 m²/h = 2.106 m²/h ⇒ 5.000 / 2.106 ≈ 2,37 h. Das passt in die Standard-Laufzeit von 3 h (ohne Ladepause).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die zu reinigende Fläche deutlich über ~6.000 m² pro Frühfenster liegt, reicht die Standard-Laufzeit von 3 h bei realistischer Leistung typischerweise nicht ohne Nachladen oder zweite Schicht.
  • Bei Bereichen mit Durchgängen unter 750 mm Breite oder Wendepunkten unter 1.200 mm kann der Roboter nicht vollständig fahren; diese Zonen müssen anders organisiert werden.
  • Wenn Reinigungsarbeiten zwingend im Publikumsstrom stattfinden sollen, ist vorab ein Sicherheits- und Betriebsfreigabekonzept nötig; hierzu gibt das Datenblatt keine Lärm- oder Interaktionswerte vor.
Getroffene Annahmen
  • Reinigungsfläche im Frühfenster: 5.000 m²
  • Reales Leistungsniveau: 65% der theoretischen 3.240 m²/h (wegen Wagenverkehr, Zonen, Sicherheitsabständen)
  • Verfügbares Reinigungsfenster: 3 h
Tiefgarage / Parkhaus (Innenbereich, zwei Ebenen) Tiefgarage mit zwei Ebenen: nächtliche Kehrung von Fahrspuren und Stellplatzgassen Für Parkebenen mit vielen Säulen und klaren Fahrspuren, die nachts abgearbeitet werden sollen. Wichtig sind 1.200 mm Mindest-Wendebreite in den Gassen und die Steigfähigkeit von 8° (14%) für Rampen.
Tiefgarage mit zwei Ebenen: nächtliche Kehrung von Fahrspuren und Stellplatzgassen

01:05 Uhr, das Rolltor ist zu, nur die Notbeleuchtung steht. Der Beetle fährt entlang der Stellplatzreihe, zieht die Seitenbürsten bis an die Wand und lässt keinen Staubstreifen am Bordstein stehen. An einer Säule liegt Sand aus dem Radkasten eines Autos; der Roboter nimmt ihn im nächsten Bogen mit. Der Objektleiter plant den Ebenenwechsel für die Ladephase ein, damit die zweite Ebene im selben Nachtfenster noch dran ist.

Ausgangslage

In der Tiefgarage sammelt sich Sand, Staub und Papiermüll in den Fahrspuren, an Bordsteinen und in Ecken hinter Säulen. Manuelle Kehrgänge sind zeitintensiv; tagsüber behindern sie den Verkehr und nachts fehlt häufig Personal.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Der Objektservice entfernt grobe Gegenstände (Flaschen, Kartonstücke) aus den Fahrspuren; Bereiche mit 750 mm Durchgangsbreite werden für die Route freigehalten. Einlernen: Kartierung pro Ebene, inklusive Sperrzonen (z. B. Wartungsräume); Wendeplätze werden so gesetzt, dass mindestens 1.200 mm zur Verfügung stehen. Täglicher Zyklus: Start Ebene -2, zuerst Fahrspuren, dann Stellplatzgassen, anschließend Kantenfahrt an Bordsteinen (0 mm). Ebenenwechsel: Wenn die Rampe innerhalb der Steigfähigkeit liegt, kann der Roboter selbst wechseln; alternativ wird zwischen den Ebenen manuell umgesetzt oder es wird pro Ebene ein Gerät betrieben. Laden: Nach maximal 5 h Pro-Laufzeit fährt der Roboter zur Ladestation und lädt <2,5 h, danach zweite Ebene. Personalrolle: Nachtwache/Haustechnik löst Störungen (z. B. abgestelltes Material im Wendeplatz) und kontrolliert am Ende den 45-L-Behälter.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Steigfähigkeit ist mit 8° (14%) spezifiziert und ist damit ein klarer Prüfpunkt für Parkhaus-Rampen. Der Mindestwendekreis von 1.200 mm passt zu typischen Fahrgassen, wenn Wendezonen sauber geplant sind. 0-mm-Kantenreinigung ist für Bordsteine/Sockel entlang Wänden und Säulenfuß relevant. Pro-Laufzeit 5 h erlaubt eine Ebene am Stück, bevor geladen werden muss.

Die Rechnung

Zwei Ebenen à 6.000 m². Angenommene reale Flächenleistung ~55% von 3.240 m²/h = 1.782 m²/h (Säulen, viele Kurven). Pro Ebene: 6.000 / 1.782 ≈ 3,37 h. Beide Ebenen: 12.000 / 1.782 ≈ 6,73 h. Da Pro-Laufzeit 5 h: 5,0 h Einsatz + <2,5 h Laden + 1,73 h Einsatz ⇒ insgesamt <9,23 h im Nachtfenster.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn Rampen steiler als 8° (14%) sind, kann der Roboter die Ebenen nicht autonom wechseln; dann braucht es manuelles Umsetzen oder getrennte Geräte je Ebene.
  • Wenn Stellplatzgassen oder Wendepunkte unter 1.200 mm liegen, steigt das Risiko von Abbrüchen/Teilabdeckung; solche Bereiche sind für den Beetle ungeeignet oder müssen ausgespart werden.
  • Bei häufig belegten Sonderflächen (Reifenlager, Baustellenmaterial) entstehen dauerhafte Hindernisse, die die Routendeckung deutlich reduzieren.
Getroffene Annahmen
  • Reinigungsfläche: 2 Ebenen à 6.000 m² (gesamt 12.000 m²)
  • Reales Leistungsniveau: 55% der theoretischen 3.240 m²/h (Säulen, Kurven, Sicherheitsabstände)
  • Verfügbares Nachtfenster: 10 h
Baustoff-/Betonfertigteilwerk (Innenbereich, staubintensive Flächen) Beton-/Baustoffproduktion: 24/7-Betrieb mit Ladezyklen und wiederholten Kehrgängen Für staubintensive Produktionsumfelder, in denen wiederholte Kehrgänge über den Tag verteilt sinnvoll sind. Die Kombination aus Pro-Laufzeit (5 h) und Ladezeit <2,5 h ermöglicht planbare Zyklen; die automatische HEPA-Reinigung nach jedem Einsatz unterstützt den Dauerbetrieb.
Beton-/Baustoffproduktion: 24/7-Betrieb mit Ladezyklen und wiederholten Kehrgängen

18:50 Uhr, der letzte Stapler der Spätschicht zieht aus der Mischhalle, und eine feine Staubschicht liegt auf den Fahrbahnen. Der Beetle startet an der Hallenkante, die Bürsten laufen, und die Bahn hinter ihm wirkt sichtbar gleichmäßiger. Nach dem Durchlauf fährt er in die Ecke zur Ladestation; das Personal nutzt die Zeit, um an den Maschinenfundamenten manuell die Stellen zu säubern, an die kein Gerät kommt. Kurz nach 21 Uhr setzt der Roboter den nächsten Block fort.

Ausgangslage

In der Baustoff-/Betonproduktion fällt feiner Staub an, der sich über große Fahrflächen verteilt. Ein einzelner Kehrgang pro Tag reicht oft nicht, weil nach Materialbewegungen erneut Staub und Sand eingetragen werden. Gleichzeitig ist das Personal in der Produktion gebunden; Reinigungsfenster sind kurz und müssen sich in Schichten einpassen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Schichtende räumt grobe Brocken und Folienreste weg; Fahrwege werden so organisiert, dass 750 mm Durchgangsbreite frei sind und der Roboter nicht in Sackgassen ohne 1.200 mm Wendefläche fährt. Einlernen: Kartierung der Hauptfahrwege und der staubintensiven Zonen; Sperrzonen an Bereichen mit dauerhaftem Fahrzeugkreuzverkehr. Täglicher Zyklus: Mehrere Kehrgänge pro Tag; der Roboter fährt nach jedem Block zur Ladestation (optional) und lädt <2,5 h, anschließend nächster Block. Personalrolle: Instandhaltung/Schichtleitung kontrolliert die Route bei Layoutänderungen; der 45-L-Behälter wird nach Bedarf entleert, insbesondere wenn neben feinem Staub auch Sand/kleine Steine anfallen. Störungen: Bei Materialstau wird die Zone gesperrt und später nachgekehrt, statt in Engstellen zu rangieren. Nach jedem Einsatz läuft die automatische HEPA-Reinigung (Herstellerangabe), danach startet der nächste Block.

Warum dieses Gerät hier passt

Feiner Staub und Sand sind als geeignete Verschmutzungsarten genannt. Der maximale Luftvolumenstrom von 1.500 m³/h ist ein technischer Eckwert für staubige Umfelder (ohne dass das Datenblatt Filterklassen quantifiziert). Pro-Laufzeit 5 h und Ladezeit <2,5 h ergeben einen planbaren Zyklus für wiederholte Reinigungsblöcke. Mit optionaler Ladestation ist 24/7-Dauerbetrieb unterstützt.

Die Rechnung

Bei 24/7 mit Pro: Zyklus = 5 h Laufzeit + 2,5 h Laden = 7,5 h. Verfügbare Kehrzeit pro Tag ≈ 24 h × (5 / 7,5) = 16 h. Angenommene reale Flächenleistung ~45% von 3.240 m²/h = 1.458 m²/h ⇒ Tagesleistung ≈ 16 h × 1.458 m²/h = 23.328 m²/Tag. Damit sind z. B. zwei Kehrgänge auf 10.000 m² (20.000 m²/Tag) rechnerisch abdeckbar.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die Fläche stark ansteigende Rampen oder Übergänge über 8° (14%) enthält, sind autonome Verbindungen zwischen Bereichen eingeschränkt; die Route muss dann getrennt oder der Roboter umgesetzt werden.
  • Wenn sehr viel sperriges Kehrgut anfällt (z. B. viele Flaschen oder grobe Produktionsreste), kann der 45-L-Behälter häufiges Entleeren erzwingen und die 24/7-Planung stören.
  • Wenn Bereiche sehr eng sind (unter 750 mm Durchgang oder ohne 1.200 mm Wendemöglichkeit), bleibt dort nur Handreinigung oder eine andere Gerätekategorie.
Getroffene Annahmen
  • Reinigungsfläche: 10.000 m²
  • Betriebsziel: 2 Kehrgänge pro Tag
  • Reales Leistungsniveau: 45% der theoretischen 3.240 m²/h (staubintensiv, Zonen, häufige Sicherheitsabstände)
  • 24/7-Betrieb mit installierter Ladestation (optional laut Datenblatt)
  • Zyklusrechnung setzt volle 5 h Laufzeit und 2,5 h Ladezeit pro Zyklus an
Einzelhandel / Baumarkt (Innenbereich, Verkaufsfläche mit Regalgängen) Baumarkt nach Ladenschluss: nur die breiten Hauptgänge statt der gesamten Verkaufsfläche (Einschränkung durch Wendebreite) Naheliegender Einsatz im Handel, aber nur eingeschränkt: Der Roboter passt gut für breite Hauptgänge und Eingangszonen, nicht für enge Regalreihen. Die Mindest-Wendebreite von 1.200 mm und die Durchgangsbreite von 750 mm bestimmen, welche Bereiche autonom abgedeckt werden können.
Baumarkt nach Ladenschluss: nur die breiten Hauptgänge statt der gesamten Verkaufsfläche (Einschränkung durch Wendebreite)

21:15 Uhr, die Türen sind zu, Paletten mit Nachschub stehen schon bereit, aber die Kundengänge sind leer. Der Beetle beginnt im Haupteingang, nimmt Sand und Papierschnipsel von den Schuhsohlenzonen auf und fährt sauber an die Sockelleiste, ohne Randstreifen. In den schmalen Regalreihen bleibt er draußen; dort liegt Ware in den Wendepunkten, und der Objektleiter hat diese Bereiche als Sperrzone gesetzt. Ein Mitarbeiter kehrt die engen Gänge während der Roboter die breiten Verkehrsachsen abarbeitet.

Ausgangslage

Nach Ladenschluss soll der Markt schnell wieder vorzeigbar sein: Eingangszone, Hauptgänge und Kassenbereich sind sichtbar verschmutzt. Gleichzeitig stehen für die Nachtschicht Paletten und Rollcontainer in den Regalreihen; dadurch werden enge Gänge zu Sackgassen. Eine vollständige maschinelle Kehrung der gesamten Verkaufsfläche scheitert oft an Geometrie und temporären Hindernissen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Warenverräumung hält die Hauptgänge frei; Nachschubpaletten werden in den Regalreihen geparkt, nicht in den Querachsen. Einlernen: Kartierung der Hauptgänge, Kassen- und Eingangsbereiche; Sperrzonen für enge Regalreihen und Bereiche, die nachts als Lagerfläche genutzt werden. Täglicher Zyklus: Start nach Ladenschluss, zuerst Eingang/Kasse, dann die breiten Hauptachsen in Schleifen; der Roboter nutzt 0-mm-Kantenreinigung entlang Sockelleisten und Wandkanten. Parallelaufgaben: Ein Mitarbeiter kehrt die ausgesparten engen Gänge und Ecken manuell, während der Roboter die großen Verkehrsflächen übernimmt. Störungen: Wenn Nachschub in den Hauptachsen abgestellt wird und der Wendeplatz unter 1.200 mm fällt, wird die Route abgebrochen; dann muss die Fläche freigeräumt oder umplant werden. Abschluss: Behälterkontrolle (45 L) und Laden für den nächsten Einsatz.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Reinigungsbreite von 750 mm ist passend für breite Hauptgänge und Eingangszonen. Die im Datenblatt genannte Mindestwendebreite von 1.200 mm ist in vielen Regalreihen nicht dauerhaft verfügbar, daher ist eine Zonierung zwingend. Mit Standard-Laufzeit 3 h lässt sich ein klar definiertes Teilpaket (Hauptgänge/Eingang) nach Ladenschluss planen, ohne Ladepause.

Die Rechnung

Geplante autonome Teilfläche 4.000 m² (Hauptgänge + Eingang/Kasse) bei angenommener realer Flächenleistung ~55% von 3.240 m²/h = 1.782 m²/h ⇒ 4.000 / 1.782 ≈ 2,24 h. Das passt in die Standard-Laufzeit von 3 h. Die gesamte Verkaufsfläche 12.000 m² würde dagegen 12.000 / 1.782 ≈ 6,73 h benötigen und wäre damit ohne Ladepause und Zonierung nicht im gleichen Zeitfenster realistisch.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die Reinigung die komplette Verkaufsfläche (inkl. enger Regalreihen) abdecken soll, ist das Gerät wegen 1.200 mm Mindestwendebreite und 750 mm Mindestdurchgang nicht durchgängig geeignet; es braucht Zonierung oder ergänzende manuelle/kleinere Technik.
  • Wenn nachts viele Paletten/Rollcontainer in den Hauptachsen stehen, sinkt die reale Flächenleistung deutlich und die geplanten 3 h Laufzeit reichen für das Teilpaket ggf. nicht.
  • Bei sehr häufigem sperrigem Müll (z. B. viele Flaschen) kann der 45-L-Behälter im Handel schneller voll sein und zusätzliche Entleerungen erforderlich machen.
Getroffene Annahmen
  • Gesamtverkaufsfläche: 12.000 m²
  • Autonom geplante Teilfläche (breite Hauptgänge + Eingang/Kasse): 4.000 m²
  • Reales Leistungsniveau: 55% der theoretischen 3.240 m²/h (Regalenden, Zonen, häufige Kurven)
  • Verfügbares Reinigungsfenster nach Ladenschluss: 3 h

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Technische Daten – Gausium Beetle

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (L×B×H) 960 × 650 × 680 mm
Nettogewicht (Standard) 102 kg
Nettogewicht (Pro) 112 kg

Leistung

Max. Reinigungsleistung (theoretisch) - Normalbetrieb 3240 m²/h
Max. Luftvolumenstrom 1500 m³/h
Max. Reinigungsgeschwindigkeit 1.2 m/s
Steigfähigkeit 8 °
Steigfähigkeit (in Prozent) 14 %

Akku & Laufzeit

Batteriekapazität (Standard) 40 Ah
Batteriekapazität (Pro) 60 Ah
Laufzeit (Standard) 3 h
Laufzeit (Pro) 5 h
Ladezeit <2.5 h
Unterstütztes Laden optionale Ladestation für 24/7-Dauerbetrieb

Reinigung

Reinigungsbreite 750 mm
Kapazität des Auffangbehälters 45 L
Kantenreinigungsfunktion (Abstand) 0 mm
Auto HEPA-Reinigung automatische HEPA-Reinigung nach jedem Einsatz
Geeignete Verschmutzungsarten feiner Staub, Sand, Papierschnipsel, Flaschen, Holzspäne
Erreichte Fläche in einer Nacht (Werbeaussage) über 40000 m²

Navigation & Sensorik

Haupt-Sensorsysteme 3D-LiDAR, RGB-Kamera, RGB-D-Kamera
Kartierung & Lokalisierung 3D-LiDAR-basierte Kartierung und Lokalisierung
Funktionen Drop & Go, passt sich dynamischen Layouts an, identifiziert aktive Veranstaltungsbereiche

Mechanik & Manövrierfähigkeit

Min. Wendebreite 1200 mm
Durchfahrtshöhe / Durchgangsbreite (im Text genannt) 750 mm

Sonstiges

Produktname / Edition BEETLE (Performance Edition)
Hinweis zur Spezifikation Spezifikationen basieren auf Gausium-Labortestergebnissen; tatsächliche Leistung kann abweichen
Punktuelle Reinigung (Werbeaussage) erkennt und reinigt proaktiv Abfälle mithilfe einer RGB-D-Kamera und KI-Algorithmen (4-fache Effizienzsteigerung)

Datenblätter & Broschüren zum Gausium Beetle

Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?

Kehrroboter für die Industrie — Späne, Abrieb, Kartonagenstaub: Wo täglich trockener Schmutz anfällt, kehren autonome Maschinen die langen Bahnen — nachts, ohne Fahrer, mit Protokoll.

Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.

Häufige Fragen zum Gausium Beetle

Für welche Flächen eignet sich der Gausium Beetle?

Für den Gausium Beetle liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Logistikzentrum / Hochregallager (Innenbereich); Produktionsstätte (Holzverarbeitung) mit innerbetrieblichen Transportwegen; Flughafen (Gepäcksortierhalle / Logistikfläche im Terminalbetrieb); Tiefgarage / Parkhaus (Innenbereich, zwei Ebenen).

Wie lange braucht der Gausium Beetle für 5.000 m²?

Rechnerisch etwa 2,1 Stunden pro Durchgang — bei 3.240 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.

Wann ist der Gausium Beetle nicht die richtige Wahl?

Wenn das verfügbare Nachtfenster deutlich unter ~11 h liegt (hier inkl. Ladepause gerechnet), ist eine vollständige Abarbeitung von 16.000 m² mit einem Gerät in einer Nacht nicht realistisch. Bei sehr engen Regalgassen, in denen Wendemanöver unter 1.200 mm nötig sind, kann der Roboter die Gassen nicht vollständig abfahren; dann bleiben Teilflächen für Handkehrung oder kleinere Technik. Bei hohem Anteil sperriger Abfälle (z. B. viele Flaschen/Verpackungen) kann der 45-L-Behälter vor Routenende voll sein und zusätzliche Entleerstopps erzwingen.

Kann man den Gausium Beetle mieten statt kaufen?

Ja — die meisten Objekte mieten den Gausium Beetle im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.

Wer richtet den Gausium Beetle ein und übernimmt die Wartung?

Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.

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