Der Trombia Free von Trombia Technologies (Teil der FAUN Group) ist die weltweit erste vollelektrische, autonome Hochleistungs-Kehrmaschine für Straßen und Außenflächen. Die Gesamtlösung umfasst autonome Kehreinheiten, eine Dockingstation zur automatischen Entleerung und Reinigung, zentrale Fernüberwachung sowie Support-Services – ideal für Industrieareale, Häfen, Parkflächen, Messegelände und geschlossene kommunale Bereiche.
Die Navigation erfolgt über 3D-LiDAR, GNSS-Satellitenpositionierung und Präzisionsodometrie. Der Trombia Free reinigt bis zu 10-mal schneller als konventionelle Systeme und spart dabei rund 85 % Energie.
Ein Abend mit dem Trombia Free
02:10 Uhr im Terminal: Die letzte Schichtwechsel-Welle der Terminaltraktoren ist durch, die Fahrspuren sind noch warm. Entlang der Containerreihen liegt ein sichtbarer Streifen aus Sand und Verpackungsresten, der im Licht der Mastleuchten flimmert. Auf dem Tablet der Leitstelle läuft die Fernüberwachung, während der Trombia Free autonom in die nächste Spur einbiegt. Nach einem kurzen Stopp an einer Kreuzung setzt die Maschine wieder an und zieht die Linie bis zur nächsten Blockkante durch.
6 durchgerechnete
Einsätze des Trombia Free —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Hafen-/Containerterminal (geschlossenes Betriebsgelände)Nachtkehrung im Containerterminal: Fahrspuren, Staplerzonen, Gate-ArealeFür große, zusammenhängende Außenflächen im Hafenbetrieb kann der Trombia Free die nächtliche Grundkehrung autonom übernehmen. Die hohe Flächenleistung wird hier genutzt, um priorisierte Zonen pro Nacht abzuarbeiten; die Vollabdeckung kann über mehrere Nächte geplant werden.
02:10 Uhr im Terminal: Die letzte Schichtwechsel-Welle der Terminaltraktoren ist durch, die Fahrspuren sind noch warm. Entlang der Containerreihen liegt ein sichtbarer Streifen aus Sand und Verpackungsresten, der im Licht der Mastleuchten flimmert. Auf dem Tablet der Leitstelle läuft die Fernüberwachung, während der Trombia Free autonom in die nächste Spur einbiegt. Nach einem kurzen Stopp an einer Kreuzung setzt die Maschine wieder an und zieht die Linie bis zur nächsten Blockkante durch.
Ausgangslage
Im Terminal fallen täglich Feinstaub, Sand und leichte Abfälle in Fahrspuren und Kreuzungsbereichen an. Die manuelle Reinigung bindet Personal in Zeiten, in denen gleichzeitig Umschlag, Sicherheit und Winterdienst koordiniert werden müssen. Ziel ist eine planbare, autonome Grundkehrung in definierten Zeitfenstern mit zentraler Überwachung.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Objektleiter definiert Reinigungszonen (Fahrspuren, Gate-Vorflächen, Kreuzungen) und Sperrflächen (aktive Umschlagbereiche) als geofencte Bereiche. Einlernen/Setup: Das Betriebsteam legt virtuelle Stoßfänger-Parameter und Sicherheitsregeln fest und integriert die Fernüberwachung in die Leitstelle. Täglicher Zyklus: Nach Abklingen des Hauptverkehrs startet der Trombia Free autonom, fährt die geplanten Spuren ab und stoppt bei Objekterkennung bzw. bei Verbindungsverlust zur Bedienplattform (Safety Stop). Die Dockingstation wird als fixer Punkt für Entleerung/Reinigung genutzt; bei hoher Verschmutzung wird die Route so geplant, dass Rückfahrten zur Dockingstation in verkehrsarmen Phasen liegen. Personalrolle: Die Frühschicht räumt grobe Hindernisse (Palettenreste, Folienrollen) aus den Fahrspuren; die Leitstelle überwacht und gibt bei Bedarf frei/stoppt. Ecken/Hindernisse: Eng an Containerkanten und in Totzonen bleibt Restarbeit für Handkehrgeräte, weil die Maschine straßenorientiert arbeitet und in komplexen Randbereichen konservativ fährt. Störungen: Bei wiederkehrenden Stopp-Punkten werden virtuelle Stoßfänger-Zonen nachjustiert oder die Zone zeitlich verschoben.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Anwendung profitiert direkt von der Reinigungsleistung bis zu 10.000 m²/h (große, zusammenhängende Fahrspuren). Der autonome Betriebsmodus reduziert Bedienaufwand in der Nacht, während die zentrale Fernüberwachung die Betriebsführung ermöglicht. Für ein Hafenareal ist der elektrische Antrieb relevant, weil laut Datenblatt 100% CO2-Einsparung im Betrieb sowie 85% Energieeinsparung und 95% Wassereinsparung angegeben sind. Sicherheitsfunktionen (Safety Stop bei Verbindungsverlust, virtueller Stoßfänger) sind für Kreuzungsbereiche und wechselnde Hindernisse im Terminalbetrieb entscheidend.
Die Rechnung
Plausibilität über Flächenleistung: Annahme Terminal-Teilfläche pro Nacht = 80.000 m². Bei bis zu 10.000 m²/h ergibt das 80.000 m² / 10.000 m²/h = 8 h Reinigungszeit. Annahme nächtliches Zeitfenster = 8 h: Das passt für eine priorisierte Teilflächenstrategie; die Vollfläche (Annahme Gesamt 150.000 m²) würde 150.000 m² / 10.000 m²/h = 15 h benötigen und muss daher auf mindestens zwei Nächte oder mehrere Geräte verteilt werden.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Reinigung in einem einzigen, kurzen Nachtfenster die komplette Annahme-Gesamtfläche von 150.000 m² abdecken muss, ist ein einzelnes Gerät rechnerisch nicht ausreichend (15 h bei 10.000 m²/h).
Wenn das Gelände nicht „geschlossen“ ist und öffentlicher Verkehr ungeplant einmischt, steigen Genehmigungs- und Sicherheitsanforderungen; die Anwendung ist dann organisatorisch nicht geeignet.
Wenn GNSS/GPS in relevanten Bereichen (z. B. zwischen hohen Metallstapeln/Abschirmungen) nicht stabil verfügbar ist, kann die Navigation eingeschränkt sein und die Zonen müssen angepasst werden.
Getroffene Annahmen
Teilfläche pro Nacht: 80.000 m²
Nächtliches Zeitfenster: 8 h
Gesamt zu reinigende Terminalfläche: 150.000 m²
Automobil-/Industriewerk (Werksstraßen, Parkflächen, interne Zufahrten)Werksverkehr ohne Stillstand: Kehrung von Werksstraßen und MitarbeiterparkplätzenAuf Werksgeländen mit klaren Verkehrsregeln und wiederkehrenden Verschmutzungsmustern kann der Trombia Free die nächtliche Grundkehrung autonom übernehmen. Die Route wird so gelegt, dass die Maschinenleistung (bis zu 10.000 m²/h) in einem zusammenhängenden Zeitfenster ausgenutzt wird.
21:55 Uhr am Werkstor: Die Spätschicht fährt ab, auf den Werksstraßen bleiben feine Splittspuren und Papierfetzen in den Kurven liegen. Der Objektleiter überprüft am Leitstand die freigegebenen Zonen, während der Trombia Free aus der definierten Startposition anrollt. In der Kehre zur Parkreihe stoppt die Maschine kurz, weil ein liegengebliebenes Absperrband erkannt wird. Nach dem manuellen Entfernen setzt sie autonom fort und arbeitet die Route bis zum Dockingpunkt ab.
Ausgangslage
Werksstraßen und Parkflächen verschmutzen durch Abrieb, Sand, Laub und Verpackungsreste. Die Reinigung soll ohne zusätzliche Bedienmannschaft in einem planbaren Zeitfenster erfolgen, ohne die Logistikzonen zu blockieren. Gleichzeitig müssen Sicherheitsstopps und konservative Fahrbereiche für Übergänge und Kreuzungen berücksichtigt werden.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Objektleitung markiert Logistik-Hotspots als Sperrflächen und legt Reinigungsfenster fest, in denen der Werksverkehr minimal ist. Einlernen/Setup: Zonen werden als virtuelle Bereiche definiert; die Leitstelle testet Safety Stop und den virtuellen Stoßfänger an typischen Engstellen (Schranken, Pförtnerbereiche). Täglicher Zyklus: Start nach Schichtende, autonome Kehrrouten über Werksstraßen, Wendeplätze und Parkspuren; der Trombia Free stoppt bei Objekten und setzt nach Freigabe fort. Personalrolle: Die Spätschicht räumt grobe Hindernisse (Palette, Folie) aus den Fahrbahnen; die Sicherheitsrunde kontrolliert, ob temporäre Baustellenbereiche korrekt gesperrt sind. Ecken/Hindernisse: In Parkbuchten-Enden und direkt an Bordsteinkanten bleibt eine Restbearbeitung für Handgeräte/kleine Kehrtechnik. Störungen: Bei wiederholten Stopps werden virtuelle Stoßfänger-Zonen angepasst oder die Route an Werksroutenänderungen (Baustellen) angepasst.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Flächenleistung bis zu 10.000 m²/h erlaubt es, Werksflächen in wenigen Stunden zu bearbeiten, sofern sie zusammenhängend sind. Autonomer Betrieb reduziert Bedienbindung; Fernüberwachung unterstützt die Werkssicherheit. Der elektrische Antrieb passt zu internen Umweltzielen; laut Datenblatt sind 85% Energieeinsparung, 95% Wassereinsparung und 100% CO2-Einsparung im Betrieb angegeben. Sicherheitsfunktionen (Safety Stop bei Verbindungsverlust, virtueller Stoßfänger) sind für Kreuzungen und wechselnde Hindernisse im Werksverkehr relevant.
Die Rechnung
Annahme zu reinigende Werks-Außenfläche = 60.000 m². Bei bis zu 10.000 m²/h ergibt das 60.000 m² / 10.000 m²/h = 6 h. Annahme Reinigungsfenster zwischen Spät- und Frühschicht = 6 h: Die Grundkehrung passt damit in ein zusammenhängendes Nachtfenster, ohne in den Tagesbetrieb hinein zu laufen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Werksflächen viele enge, nicht straßenartige Passagen (z. B. schmale Rampen, sehr dichte Pollerfelder) enthalten, ist die Anwendung ungeeignet, da keine Maschinenabmessungen/Manövriergrenzen aus dem Datenblatt ableitbar sind und das Risiko häufiger Stopps steigt.
Wenn das Reinigungsfenster deutlich unter 6 h liegt (bei 60.000 m²), ist die Vollabdeckung rechnerisch nicht erreichbar; dann sind Priorisierung oder zusätzliche Geräte nötig.
Wenn die Nutzung zwingend in überdachten Bereichen ohne verlässliches GNSS/GPS stattfinden soll, ist die Navigation potenziell eingeschränkt und muss vorab geprüft werden.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Werks-Außenfläche: 60.000 m²
Reinigungsfenster: 6 h
Retail-Park / Einkaufszentrum (Außenparkplätze, Ringstraßen)Frühreinigung eines Retail-Parks: Parkplätze und Ringstraßen mit ROI-SichtFür große, freie Parkflächen kann der Trombia Free die Frühreinigung autonom erledigen und die Kehrzeit gegenüber konventioneller, bedienergeführter Kehrtechnik deutlich reduzieren. In diesem Szenario wird die Plausibilität zusätzlich über eine einfache Arbeitszeit-/Kostenrechnung dargestellt (Listenpreis als Referenz).
04:40 Uhr auf dem äußeren Parkplatz: Die ersten Lieferfahrzeuge rollen noch nicht, die Leuchten spiegeln sich in feuchten Flecken vom Nachtregen. Der Trombia Free fährt die Parkreihen im Raster ab; hinter der Maschine bleibt eine gleichmäßig gekehrte Spur. Der Objektleiter prüft am Tablet die verbleibende Fläche, während die Sicherheitsrunde Absperrbänder von der Fahrspur nimmt. In der Nähe der Einkaufswagen-Sammelstelle stoppt die Maschine kurz, bis die Zone frei ist.
Ausgangslage
Vor Öffnung soll der Parkplatz sauber sein, ohne dass zusätzliche Reinigungskräfte zwischen parkenden Fahrzeugen manövrieren müssen. Typische Verschmutzungen sind Verpackungen, Laub und Splitt. Das Management sucht eine Lösung, die in einem kurzen Frühfenster zuverlässig durchläuft und zentral überwacht werden kann.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Objektleiter lässt die Spätschicht grobe Abfälle aus Sammelstellen entfernen und sperrt Baustellen-/Anlieferzonen als virtuelle Sperrflächen. Einlernen/Setup: Die Route wird als wiederkehrendes Raster (Parkreihen, Ringstraße, Zebrastreifenbereiche mit konservativer Geschwindigkeit) angelegt; Safety Stop und virtueller Stoßfänger werden an typischen Fußgängerquerungen getestet. Täglicher Zyklus: Start vor Öffnung, autonome Kehrung der Parkreihen, anschließend Ringstraße; Stopp/Weiterfahrt bei Objekt- oder Personenerkennung gemäß Lidar-basierter Objekterkennung. Personalrolle: Eine Person überwacht aus der Zentrale und räumt punktuell Hindernisse (Einkaufswagen, Werbeaufsteller) weg, wenn Stopps auftreten. Ecken/Hindernisse: Bordsteinkanten, Inseln um Laternenmasten und enge Bereiche an Einkaufswagenboxen erfordern Nacharbeit mit Handgeräten. Störungen: Bei wiederkehrenden Hindernissen werden die virtuellen Stoßfänger-Zonen angepasst oder der Startzeitpunkt verschoben, um Lieferverkehr zu vermeiden.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Reinigungsleistung bis zu 10.000 m²/h ist für großflächige Parkplätze direkt relevant und ermöglicht kurze Durchlaufzeiten. Autonomer Betrieb und Fernüberwachung passen zu Zeiten mit geringer Personaldecke. Der elektrische Antrieb adressiert lokale Emissions- und Lärmsensibilitäten; konkrete dB(A)-Werte sind jedoch nicht im Datenblatt enthalten. Die Herstellerangabe „bis zu 10-mal schneller“ unterstützt hier die Erwartung einer deutlichen Zeitreduktion gegenüber konventionellen Verfahren (unter Annahmen).
Die Rechnung
Zeit- und Kostenplausibilität (unter Annahmen): Annahme Parkplatzfläche = 40.000 m². Mit Trombia Free: 40.000 m² / 10.000 m²/h = 4 h. Vergleich (Annahme konventionell bedienergeführt: 1.000 m²/h): 40.000 m² / 1.000 m²/h = 40 h. Zeitdifferenz = 36 h pro Reinigungsdurchlauf. Annahme 6 Durchläufe pro Woche: 36 h * 6 = 216 h/Woche. Annahme Stundensatz inkl. Lohnnebenkosten = 35 EUR/h: 216 h/Woche * 35 EUR/h = 7.560 EUR/Woche. Annahme 52 Wochen/Jahr: 7.560 EUR/Woche * 52 = 393.120 EUR/Jahr. Listenpreis: 414.000 EUR netto. Einfache Amortisationsrechnung (ohne Wartung, Energie, Service, Restwert): 414.000 EUR / 393.120 EUR/Jahr ≈ 1,05 Jahre.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Parkfläche in der Praxis stark belegt ist (z. B. durch Dauerparker oder frühe Anlieferungen), sinkt die nutzbare Flächenleistung deutlich; die Rechnung gilt dann nicht mehr.
Wenn ein exakter Nachweis zu Geräuschpegeln für Frühreinigung erforderlich ist, fehlt eine dB(A)-Angabe im Datenblatt; das muss vorab gemessen/abgestimmt werden.
Wenn die Fläche viele enge, innenstadtartige Passagen oder Parkdecks mit GNSS-Abschattung enthält, muss der Einsatzbereich auf GNSS-stabile Außenflächen begrenzt werden.
Flughafen (airside, kontrollierte Serviceflächen/Service Roads)Airside-Serviceflächen: Taktfensterreinigung auf dem Flughafenvorfeld (restriktiv geplant)Auf Flughäfen ist autonome Kehrung nur in klar freigegebenen, geofenceten Airside-Zonen sinnvoll. Das Szenario zeigt, wie die Flächenleistung bis 10.000 m²/h genutzt wird, um in kurzen Taktfenstern definierte Teilflächen abzuarbeiten.
01:20 Uhr auf der Service Road: Das Vorfeld ist im Nachtmodus, einzelne Fahrzeuge bewegen sich nur in freigegebenen Korridoren. Der Trombia Free wartet am definierten Startpunkt, bis die Leitstelle das Zeitfenster im Tablet freigibt. Dann setzt er sich in Bewegung, kehrt die markierte Servicefläche und stoppt sofort, als ein Bodenstromkabel in die Spur ragt. Nach der Räumung durch das Bodenpersonal läuft die Route weiter bis zum geplanten Endpunkt.
Ausgangslage
Auf Service Roads und ausgewählten Vorfeldflächen sammeln sich Feinstaub, Sand und leichte Abfälle. Die Reinigung muss sich in enge operative Zeitfenster einpassen und darf keine Konflikte mit Bodenabfertigung, Fahrzeugrouten und Sicherheitsauflagen erzeugen. Gesucht ist eine Lösung, die Teilflächen autonom und mit zentraler Überwachung abarbeitet.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Facility Manager stimmt mit der Airside-Leitstelle die zugelassenen Bereiche und Zeitfenster ab; nur klar getrennte Flächen werden als Einsatzgebiet definiert. Einlernen/Setup: Geofencing, virtuelle Stoßfänger-Zonen und definierte Stopppunkte (z. B. vor Kreuzungen) werden eingerichtet; die Fernüberwachung wird in die Leitstelle eingebunden. Täglicher Zyklus: Start nur nach Freigabe; der Trombia Free kehrt die freigegebene Teilfläche und stoppt bei Objekten bzw. bei Verbindungsverlust zur Bedienplattform (Safety Stop). Personalrolle: Bodenpersonal räumt temporäre Hindernisse (Kabel, Kegel, Material) aus der Reinigungszone; die Leitstelle überwacht und stoppt/entblockt. Ecken/Hindernisse: In Bereichen mit vielen Markierungen, Inseln und Ausrüstung wird konservativ gefahren; Randzonen werden ggf. manuell nachgearbeitet. Störungen: Bei wiederkehrenden Stopps werden Sperrflächen nachgezogen oder die Teilfläche in kleinere Segmente aufgeteilt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Flächenleistung bis zu 10.000 m²/h ist für kurze, planbare Taktfenster relevant. Autonomer Betrieb mit zentraler Fernüberwachung unterstützt eine Leitstellenlogik. Sicherheitsfunktionen (Safety Stop, virtueller Stoßfänger) sind für kontrollierte Bereiche wichtig, in denen Stoppen sicherer ist als Ausweichen. Der elektrische Antrieb ist für emissionsarme Betriebsbereiche geeignet; laut Datenblatt sind 100% CO2-Einsparung im Betrieb sowie 85% Energieeinsparung und 95% Wassereinsparung angegeben.
Die Rechnung
Taktfenster-Plausibilität: Annahme verfügbares Zeitfenster pro Nacht = 2 h. In 2 h kann der Trombia Free bei bis zu 10.000 m²/h rechnerisch 2 h * 10.000 m²/h = 20.000 m² bearbeiten. Annahme gewünschte Teilfläche = 20.000 m²: Das passt in das Fenster. Annahme Gesamtbedarf am Standort = 90.000 m²: 90.000 m² / 10.000 m²/h = 9 h und ist damit nicht in einem einzigen 2-h-Fenster abbildbar; es braucht Segmentierung über mehrere Nächte oder zusätzliche Einheiten.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Reinigung zwingend große Vorfeldflächen ohne Segmentierung in einem sehr kurzen Fenster (Annahme 2 h) abdecken muss, ist ein einzelnes Gerät rechnerisch nicht ausreichend.
Wenn der Einsatz in Bereichen mit unvorhersehbarer, dichter Fahrzeug-/Personenbewegung erfolgen soll, steigen organisatorische und sicherheitliche Anforderungen; dann ist die Anwendung nur mit striktem Geofencing/Prozessdisziplin sinnvoll.
Wenn die GNSS/GPS-Positionsbestimmung in relevanten Bereichen nicht zuverlässig ist (z. B. durch Abschattung/Reflexionen), muss die Zone angepasst oder der Einsatz unterbleiben.
Getroffene Annahmen
Verfügbares Zeitfenster pro Nacht: 2 h
Gewünschte Teilfläche im Zeitfenster: 20.000 m²
Gesamtbedarf am Standort: 90.000 m²
Krankenhaus-/Klinikcampus (interne Straßen, Wege an Zufahrten, Vorplätze)Tagesbetrieb auf Campusstraßen: Klinik-/Krankenhauscampus mit FußgängerverkehrAuf Campusflächen mit definierten internen Straßen kann der Trombia Free auch tagsüber in kontrollierten Zonen arbeiten, wenn Prozesse für Freigaben und Hindernisse stehen. Das Szenario nutzt die Flächenleistung (bis 10.000 m²/h) für eine planbare Zwischenreinigung und berücksichtigt Restarbeiten an Kanten/Übergängen.
11:15 Uhr zwischen zwei Gebäudetrakten: Ein Krankentransport rollt vorbei, dahinter liegt ein Streifen aus Sand und Laub entlang der Bordkante. Der Trombia Free fährt langsam an der freigegebenen Campusstraße entlang und stoppt, als ein Lieferwagen kurz in die Zone setzt. Die Sicherheitsmitarbeiterin sieht auf die Fernüberwachung und gibt nach dem Rangieren wieder frei. In der nächsten Kurve zieht die Maschine die Kehrrichtung sauber durch, während Passanten auf dem Gehweg bleiben.
Ausgangslage
Der Campusbetrieb erzeugt kontinuierlich Verschmutzung durch Laub, Sand und leichten Müll, insbesondere an Zufahrten, Rondellen und Vorplätzen. Gleichzeitig ist tagsüber Publikumsverkehr vorhanden, sodass der Reinigungsprozess stopptolerant und überwachbar sein muss. Gesucht ist eine autonome Lösung, die in definierten Zeitfenstern arbeitet und Personal für punktuelle Eingriffe entlastet.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Objektleiter definiert Tageszonen, die ohne Patiententransport-Schwerpunkte auskommen (z. B. interne Ringstraße, Mitarbeiterzufahrt), und sperrt sensible Bereiche (Notaufnahmezufahrt) virtuell. Einlernen/Setup: Virtuelle Stoßfänger werden für Gehwegkanten/Querungen konservativ gesetzt; die Fernüberwachung wird in die Sicherheitszentrale eingebunden. Täglicher Zyklus: Start zu einer ruhigen Tageszeit; der Trombia Free kehrt die freigegebenen Straßenabschnitte und stoppt bei Objekterkennung bzw. wenn die Verbindung zur Bedienplattform verloren geht (Safety Stop). Personalrolle: Sicherheitsdienst/Haustechnik geben bei kurzfristigen Verkehrssituationen frei oder räumen Hindernisse; Reinigungskräfte übernehmen punktuelle Handarbeit an Eingängen und entlang von Bordsteinen. Ecken/Hindernisse: Unter Sitzbänken, an Fahrradständern und in engen Randbereichen bleibt Handarbeit. Störungen: Bei wiederkehrenden Stopps an Lieferzeiten wird die Route zeitlich verschoben oder in kleinere Segmente geteilt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Flächenleistung bis zu 10.000 m²/h ermöglicht kurze Einsätze im Tagesbetrieb, sodass Zonen zwischen Verkehrsspitzen gereinigt werden können. Die Navigation über LiDAR und GPS/GNSS (laut Datenblatt) unterstützt strukturierte Campusstraßen. Safety Stop und virtueller Stoßfänger sind für ein Umfeld mit wechselnden Hindernissen und Freigabeprozessen relevant. Der elektrische Antrieb passt zu emissionsarmen Campuszielen; laut Datenblatt sind 100% CO2-Einsparung im Betrieb sowie 85% Energieeinsparung und 95% Wassereinsparung angegeben.
Die Rechnung
Annahme zu reinigende Campus-Straßen/Platzfläche = 25.000 m². Bei bis zu 10.000 m²/h ergibt das 25.000 m² / 10.000 m²/h = 2,5 h. Annahme verfügbares Tagesfenster = 3 h: Der Einsatz ist rechnerisch möglich, wenn Stopps durch Verkehr nicht überhandnehmen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn der Campusbetrieb keine klaren, freigegebenen Zonen zulässt (ständige Querungen, unplanbarer Verkehr), kann die Zahl der Stopps die rechnerische 2,5-h-Leistung deutlich reduzieren.
Wenn verbindliche Anforderungen an Geräuschpegel für den Tagesbetrieb in sensiblen Bereichen bestehen, fehlen dB(A)-Werte im Datenblatt; das muss vorab geprüft werden.
Wenn der Einsatz stark in überdachte Durchfahrten/Innenhöfe mit GNSS-Abschattung verlagert wird, ist die Positionsbestimmung potenziell eingeschränkt.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche: 25.000 m²
Verfügbares Tagesfenster: 3 h
Messe-/Eventgelände (Außenplätze, Zufahrten, teils überdachte Logistikbereiche)Messegelände nach Veranstaltungsende: Außenplätze ja, überdachte Ladehöfe nur eingeschränktFür große, offene Messeaußenflächen kann der Trombia Free die nächtliche Grundkehrung autonom übernehmen. Einschränkung: In überdachten Bereichen mit potenzieller GNSS/GPS-Abschattung muss der Einsatzbereich im Regelfall auf außenliegende Zonen begrenzt oder vorab getestet werden.
23:35 Uhr nach Messeschluss: Auf dem Vorplatz knirscht feiner Sand unter den Schuhen der letzten Security-Runde, dazwischen liegen Kabelbinderreste. Der Trombia Free startet autonom und zieht Bahn für Bahn über die offene Fläche, während der Objektleiter auf dem Tablet den Fortschritt verfolgt. Am Übergang zum überdachten Ladehof stoppt die Maschine; die Zone ist als Sperrfläche markiert. Die Reinigungskraft nimmt den Handkehrwagen und übernimmt die überdachte Rampe, während der Trombia Free auf dem Außenplatz weiterarbeitet.
Ausgangslage
Nach Veranstaltungen fallen auf Außenplätzen und Zufahrten hohe Mengen an feinem Schmutz und leichten Abfällen an. Gleichzeitig gibt es überdachte Ladehöfe und Rampen, die ebenfalls gereinigt werden müssen. Das Ziel ist, die großen offenen Flächen autonom abzudecken und die problematischen Teilbereiche organisatorisch zu lösen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Objektleitung lässt Grobmüll durch das Event-Team/Entsorgung entfernen und markiert überdachte Ladehöfe sowie enge Rampen als separate Zonen (zunächst gesperrt). Einlernen/Setup: Die Außenflächen (Vorplätze, Ringzufahrt, Außenparkzonen) werden geofencet; virtueller Stoßfänger wird an temporären Absperrungen und Fußgängerleitsystemen konservativ gesetzt. Täglicher Zyklus (Veranstaltungstage): Start nach Abbauphase, autonome Rasterfahrt auf offenen Flächen; Dockingstation für Entleerung/Reinigung als fixer Rückkehrpunkt. Personalrolle: Ein*e Vorarbeiter*in überwacht remote; ein kleines Team macht parallel Handarbeit in überdachten Ladehöfen und an Kanten/Einbauten. Ecken/Hindernisse: Rund um Poller, Signage-Inseln und Treppenaufgänge bleibt Nacharbeit. Störungen: Wenn wiederholt Stopps an temporären Absperrungen auftreten, werden Sperrflächen nachgezogen oder Routen in weniger komplexe Teilsegmente geteilt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Reinigungsleistung bis zu 10.000 m²/h passt zu großen, offenen Messeplätzen und Zufahrten, die sich rasterförmig abfahren lassen. Autonomer Betrieb und Fernüberwachung unterstützen Nachtarbeit mit kleiner Crew. Die Navigation über LiDAR und GPS/GNSS ist für offene Außenflächen geeignet. Der elektrische Antrieb adressiert emissionsarme Betriebsführung; laut Datenblatt sind 85% Energieeinsparung, 95% Wassereinsparung und 100% CO2-Einsparung im Betrieb angegeben. Sicherheitsfunktionen (Safety Stop, virtueller Stoßfänger) helfen bei temporären Event-Hindernissen.
Die Rechnung
Flächen-/Zeit-Plausibilität mit Einschränkung: Annahme offene Außenfläche = 70.000 m². Bei bis zu 10.000 m²/h ergibt das 70.000 m² / 10.000 m²/h = 7 h für die Außenflächen. Annahme zusätzlich überdachte Ladehof-/Rampflächen = 15.000 m²: Diese werden im Szenario nicht autonom eingeplant, sondern als separate manuelle Aufgabe geführt, weil GNSS/GPS unter Dach eingeschränkt sein kann.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn ein erheblicher Teil der Fläche überdacht/abschattiert ist (z. B. Ladehöfe, Passagen, Rampen) und dort GNSS/GPS nicht zuverlässig ist, muss der autonome Einsatz auf Außenflächen begrenzt oder vorab im Detail verifiziert werden.
Wenn die Reinigung vollständig ohne begleitende Handarbeit erfolgen soll, ist das auf einem Messegelände mit vielen Einbauten, Pollern, Treppenbereichen und engen Randzonen unrealistisch; es bleibt Restarbeit an Kanten und in Nischen.
Wenn das Zeitfenster deutlich unter 7 h liegt (bei 70.000 m² Außenfläche), ist die Vollabdeckung rechnerisch nicht erreichbar; dann braucht es Priorisierung oder zusätzliche Einheiten.
Getroffene Annahmen
Offene Außenfläche: 70.000 m²
Überdachte Ladehof-/Rampflächen: 15.000 m²
Verfügbares Nachtfenster (für die Interpretation der 7 h): 7 h
Erleben Sie den Trombia Free in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Kehrroboter für die Industrie — Späne, Abrieb, Kartonagenstaub: Wo täglich trockener Schmutz anfällt, kehren autonome Maschinen die langen Bahnen — nachts, ohne Fahrer, mit Protokoll.
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Häufige Fragen zum Trombia Free
Für welche Flächen eignet sich der Trombia Free?
Für den Trombia Free liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Hafen-/Containerterminal (geschlossenes Betriebsgelände); Automobil-/Industriewerk (Werksstraßen, Parkflächen, interne Zufahrten); Retail-Park / Einkaufszentrum (Außenparkplätze, Ringstraßen); Flughafen (airside, kontrollierte Serviceflächen/Service Roads).
Wann ist der Trombia Free nicht die richtige Wahl?
Wenn die Reinigung in einem einzigen, kurzen Nachtfenster die komplette Annahme-Gesamtfläche von 150.000 m² abdecken muss, ist ein einzelnes Gerät rechnerisch nicht ausreichend (15 h bei 10.000 m²/h). Wenn das Gelände nicht „geschlossen“ ist und öffentlicher Verkehr ungeplant einmischt, steigen Genehmigungs- und Sicherheitsanforderungen; die Anwendung ist dann organisatorisch nicht geeignet. Wenn GNSS/GPS in relevanten Bereichen (z. B. zwischen hohen Metallstapeln/Abschirmungen) nicht stabil verfügbar ist, kann die Navigation eingeschränkt sein und die Zonen müssen angepasst werden.
Kann man den Trombia Free mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Trombia Free im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Trombia Free ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.