Trombia Free – Autonome elektrische Kehrmaschine
Trombia Technologies (FAUN Group)
Der Trombia Free von Trombia Technologies (Teil der FAUN Group) ist die weltweit erste vollelektrische, autonome Hochleistungs-Kehrmaschine für Straßen und Außenflächen. Die Gesamtlösung umfasst autonome Kehreinheiten, eine Dockingstation zur automatischen Entleerung und Reinigung, zentrale Fernüberwachung sowie Support-Services – ideal für Industrieareale, Häfen, Parkflächen, Messegelände und geschlossene kommunale Bereiche.
Die Navigation erfolgt über 3D-LiDAR, GNSS-Satellitenpositionierung und Präzisionsodometrie. Der Trombia Free reinigt bis zu 10-mal schneller als konventionelle Systeme und spart dabei rund 85 % Energie.
Aus der Praxis
Passt er zu Ihrer Fläche?
3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.
Industrieareal (Werksgelände mit internen Straßen, Rangierflächen, Laderampen) Werkstraßen und Verladezonen im Industrieareal – nächtliche Grundkehrung ohne Personalbindung
Kurz vor Schichtbeginn ist der Hof noch leer, nur die Sicherheitsbeleuchtung liegt auf den Asphaltflächen. Die Kehrmaschine rollt autonom aus dem Bereich der Dockingstation, die Bürsten laufen an, und hinter ihr bleibt ein gleichmäßiger, matter Streifen statt Reifenspuren und Splitt. Der Objektleiter prüft auf dem Tablet die Karte mit den freigegebenen Zonen und sieht, wie das Gerät an Kreuzungen kurz verlangsamt. Am Tor wartet bereits die Frühlogistik – die Hauptfahrgassen sind bis dahin abgekehrt.
Ausgangslage
Im Werksverkehr sammeln sich Staub, Splitt und Folienreste in Fahrgassen, Kurvenradien und vor den Rampen. Die Reinigung soll außerhalb der Hauptverkehre stattfinden und möglichst wenig Personal binden; gleichzeitig sollen Stillstände durch Sicherheitsstopps oder ungeplante Entleerungen vermieden werden. Relevante Bereiche sind großflächig und zusammenhängend, aber es gibt viele Einmündungen und kurzfristige Hindernisse (Paletten, abgestellte Wechselbrücken).
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Hindernisse aus den definierten Kehrrouten (Paletten, Bänder, Folien), weil autonome Systeme nur dann ohne Stop-and-Go durchlaufen. Einlernen/Einrichtung: Der Objektleiter legt zusammen mit dem Sicherheitsverantwortlichen die erlaubten Zonen als Geofence fest und definiert No-Go-Bereiche (z. B. Türen, Rampenkanten, Bereiche mit Staplerquerung) sowie Regeln für Querungen. Täglicher Zyklus: Das Gerät startet aus der Dockingstation, kehrt die Hauptfahrgassen zuerst, arbeitet dann die Rampen-Vorfelder ab und fährt anschließend Nebenachsen. Das Personal bleibt in der Rolle "Fläche freihalten" und "Störungen quittieren": Bei unerwarteten Hindernissen stoppt das System, und der Objektleiter entscheidet remote, ob umfahren wird oder die Fläche kurz freigeräumt werden muss. Ecken/Kanten: An Bordsteinen, Engstellen und direkt an Rammschutzbalken bleibt in der Praxis meist ein Reststreifen; dieser wird im Rahmen einer kurzen manuellen Nacharbeit oder mit ergänzender Kleintechnik abgefahren. Störungen: Bei Verbindungsverlust zur Bedienplattform greift der Safety Stop (Vollbremssystem); der Objektleiter stellt die Verbindung wieder her und startet den Zyklus kontrolliert neu. Am Ende des Zyklus fährt das Gerät zur Dockingstation zur automatischen Entleerung und Reinigung (Intervalle müssen im Objekt ermittelt werden, da Behälterdaten im Datenblatt nicht angegeben sind).
Warum dieses Gerät hier passt
Für große, zusammenhängende Außenflächen ist die Flächenleistung von bis zu 10000 m2/hour ein zentraler Fit, weil die Kehrrouten in einem planbaren Zeitfenster abgefahren werden können. Der autonome Betriebsmodus passt zu Werksgeländen, in denen sich Zonen klar abgrenzen lassen (Geofence), und die Navigation über Lidar und GPS ist für offene Außenbereiche ausgelegt. Der elektrische Antrieb unterstützt interne Nachhaltigkeitsziele; gemäß Datenblatt sind CO2-Einsparung 100 % und Energieeinsparung 85 % ausgewiesen. Sicherheitsfunktionen wie Safety Stop bei Verbindungsverlust und ein anpassbarer virtueller Stoßfänger sind für Mischverkehre (Stapler/Lkw) relevant, wenn die Organisation klare Vorfahrts- und Sperrregeln definiert.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn die Fläche nicht abgegrenzt ist (öffentlich zugänglich, unkontrollierter Verkehr), steigt die Stop-Rate durch den virtuellen Stoßfänger; dann ist die autonome Kehrroutine nicht stabil planbar.
- Wenn die reale Netto-Laufzeit pro Einsatzfenster unter der berechneten Kehrzeit liegt (z. B. wegen zusätzlicher Entleer-/Reinigungsstopps, die mangels Behälterdaten nicht vorab dimensioniert werden können), muss die Route verkleinert oder in mehrere Zyklen geteilt werden.
- Wenn das Objekt viele Engstellen oder Durchfahrten hat, kann die Eignung nicht belastbar geprüft werden, da Abmessungen (Breite/Wendekreis) im Datenblatt nicht angegeben sind.
Getroffene Annahmen
- Zu kehrende Tagesroute im Werksgelände: 30000 m²
- Reale durchschnittliche Flächenleistung im Objekt (wegen Kreuzungen/Verlangsamungen): 6000 m²/h
- Verfügbares Netto-Einsatzfenster/Laufzeit pro Einsatz: 6 h
Hafen-/Terminalgelände (abgegrenzte Fahrgassen, Abstellflächen, Gate-Zufahrten) Hafen-Terminal-Fahrgassen – priorisierte Kehrrouten mit PM2.5-Fokus
Im Terminal liegt feiner Staub auf den Fahrspuren, und in den Kurven stehen Sandkegel vom letzten Wind. Die autonome Kehrmaschine fährt die definierten Fahrgassen ab, bremst vor einem abgestellten Trailer und hält an, bis die Leitstelle die Umfahrung freigibt. Auf der Leitwarte laufen die Statusmeldungen mit, während der Yard-Betrieb weitergeht. Hinter der Maschine sind die Spurrillen sichtbar sauberer, ohne dass jemand mit einem konventionellen Kehrfahrzeug eingeteilt werden musste.
Ausgangslage
Im Terminalbetrieb entstehen durch Reifenabrieb, Sand, Staub und Verpackungsreste Verschmutzungen auf den Hauptfahrgassen. Eine Vollabdeckung des gesamten Geländes ist oft zu groß für ein einzelnes Einsatzfenster; daher soll die Reinigung priorisiert erfolgen: Gate-Zufahrten, Kurvenbereiche und Sicherheitszonen. Zusätzlich ist Feinstaub ein Thema, weil die Flächen häufig trocken sind und Staub wieder aufwirbelt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Yard-Shift definiert Zeitfenster mit geringerer Querung durch Trailer/Straddle Carrier und hält die priorisierten Fahrgassen frei von temporär abgesetzten Einheiten. Einlernen/Einrichtung: Der Objektleiter kartiert die Fahrgassen als feste Routen, legt No-Go-Zonen (aktive Umschlagbereiche, Kranradius) fest und hinterlegt Regeln für Stopps an Querungen. Täglicher Zyklus: Das Gerät startet autonom, fährt zuerst die Gate-Zufahrten und Kurvenradien ab, dann die Hauptachse bis zu den Abstellblöcken und zurück. Das Personal bleibt im Leitstand: Stoppmeldungen werden geprüft, und bei Bedarf wird eine Umfahrung oder ein Neustart freigegeben. Ecken/Hindernisse: In Bereichen mit Pollern, Schutzplanken und sehr engen Radien bleibt ein Randstreifen; dieser wird in den regelmäßigen Handrunden oder mit ergänzender Technik erledigt. Störungen: Bei Verbindungsverlust zur Bedienplattform bremst das Gerät via Safety Stop voll; die Leitstelle stellt die Verbindung wieder her, bevor der Betrieb fortgesetzt wird. Nach Abschluss fährt die Kehrmaschine zur Dockingstation zur automatischen Entleerung und Reinigung; das sinnvolle Intervall ist im Pilot zu bestimmen, weil das Datenblatt keine Behälter-/Tankdaten ausweist.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Flächenleistung von bis zu 10000 m2/hour ermöglicht es, priorisierte Terminalrouten in einem planbaren Zeitfenster abzudecken, ohne dass ein Fahrer gebunden wird. Für offene Außenareale ist die Kombination aus Lidar-Navigation und GPS-Positionsbestimmung passend, solange die Route nicht durch GNSS-Schatten dominiert wird. Für das Umweltprofil sind die Datenblattwerte relevant: CO2-Einsparung 100 % durch elektrischen Antrieb und Energieeinsparung 85 %. Die ausgewiesene Feinstaubentfernung (PM2.5) ist für staubige, trockene Terminalflächen ein Nutzenargument, sofern die Organisation Staubquellen (z. B. Schüttgutbereiche) mit abdeckt oder separat behandelt.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn GNSS/GPS durch Kräne, hohe Aufbauten oder Containerreihen häufig abgeschattet ist, kann die Positionsbestimmung instabil werden; dann muss die Route angepasst oder der Einsatz auf offenere Teilflächen beschränkt werden.
- Wenn das Terminal keine organisatorische Absicherung für autonome Fahrten schafft (definierte Querungen, klare Vorfahrt, Remote-Freigabeprozess), führen häufige Stopps zu schlechter Planbarkeit und Restverschmutzung.
- Wenn eine Vollabdeckung des gesamten Terminalgeländes pro Schicht gefordert ist, passt ein einzelnes Gerät oft nicht; das Szenario funktioniert hier nur als priorisierte Teilflächenreinigung (siehe Rechnung).
Getroffene Annahmen
- Tägliche priorisierte Kehrrouten-Fläche im Terminal: 25000 m²
- Reale durchschnittliche Flächenleistung im Terminalbetrieb: 7000 m²/h
Geschlossener kommunaler Bereich (Fußgängerzone/Innenstadtbereiche mit temporärer Sperrung) Kommunale Fußgängerzone – naheliegend, aber nur im Sperrzeitfenster und auf breiten Achsen
Die Lieferfahrzeuge sind durch, die Poller sind oben, und auf den Platten liegen Papierfetzen und Sand aus den Randbereichen. Die autonome Kehrmaschine setzt sich in Bewegung, die Bürsten laufen hörbar an, und sie hält an, sobald ein Reinigungswagen aus einer Seitenpassage kommt. Der Objektleiter beobachtet aus der Zentrale, ob die Maschine an den Möblierungsinseln sauber vorbeikommt, ohne die Route zu verlassen. Hinter dem Gerät trocknet die Fläche gleichmäßig ab, während die manuelle Kolonne parallel die Bänke und Engstellen abläuft.
Ausgangslage
Die tägliche Grundreinigung soll Staub, Sand und leichte Abfälle von den Hauptlaufwegen entfernen, ohne dass eine große Fahrerbesatzung nötig ist. Gleichzeitig ist das Umfeld dynamisch: Möblierung, Außengastronomie, Lieferverkehre und später Publikumsverkehr. Außerdem können hohe Bebauung und Überdachungen die Satellitenpositionierung erschweren, was bei GNSS/GPS-basierten Systemen in der Innenstadt eine Einsatzgrenze sein kann.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Stadtreinigung bzw. der Dienstleister legt ein fixes Sperrzeitfenster fest, in dem die Hauptachsen frei sein müssen (Lieferverkehr beendet, Poller aktiv). Vor Start räumt die manuelle Kolonne lose Hindernisse aus den definierten Achsen (Aufsteller, einzelne Stühle, Abfallkörbe, die in die Fahrspur ragen). Einlernen/Einrichtung: Der Objektleiter kartiert ausschließlich die breiten Hauptachsen und Plätze, definiert No-Go-Zonen (schmale Passagen, Treppen, stark möblierte Bereiche) und setzt den virtuellen Stoßfänger konservativ, um Kollisionen mit Fußgängern auszuschließen. Täglicher Zyklus: Die Maschine kehrt zuerst die zentrale Achse, dann die Platzflächen und fährt zur Dockingstation zurück. Parallel arbeitet die manuelle Kolonne die Engstellen, Kanten, Möblierungsinseln und Bereiche mit Außengastronomie ab. Störungen: Bei unerwartetem Publikumsverkehr stoppt das Gerät; der Objektleiter kann remote pausieren, umplanen oder die Route abbrechen. Bei Verbindungsverlust greift der Safety Stop (Vollbremsung); in der Innenstadt ist deshalb eine stabile Funkabdeckung organisatorisch sicherzustellen.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Flächenleistung von bis zu 10000 m2/hour ist für breite Hauptachsen und Plätze grundsätzlich ausreichend, um eine tägliche Grundkehrung in kurzer Zeit zu erledigen, wenn die Route konsequent auf offene Bereiche begrenzt wird. Lidar zur Objekterkennung und ein anpassbarer virtueller Stoßfänger sind in einem Umfeld mit Restbewegung (Frühpersonal, einzelne Passanten) sicherheitsrelevant. Der elektrische Antrieb stützt kommunale Emissionsziele; laut Datenblatt sind CO2-Einsparung 100 % und Energieeinsparung 85 % angegeben. Gleichzeitig erzwingt die GPS-Positionsbestimmung eine vorsichtige Routenwahl, weil innerstädtische Abschattung die Zuverlässigkeit beeinträchtigen kann.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Bei laufendem Publikumsverkehr oder ohne verbindliches Sperrzeitfenster ist der autonome Betrieb in der Fußgängerzone nicht die richtige Wahl, weil häufige Stopps durch den virtuellen Stoßfänger die Reinigungsleistung stark reduzieren.
- In engen Passagen, stark möblierten Bereichen oder Treppen-/Kantenlandschaften ist eine große autonome Kehrmaschine ungeeignet; diese Bereiche benötigen manuelle oder kleinere, wendigere Technik (Abmessungen/Wendekreis sind im Datenblatt nicht angegeben und müssen vor Ort geprüft werden).
- Wenn GNSS/GPS durch enge Bebauung, Überdachungen oder Arkaden häufig abgeschattet ist, kann die Navigation im Innenstadtbereich unzuverlässig werden; dann ist der Einsatz auf offenere Plätze zu begrenzen oder nicht sinnvoll.
Getroffene Annahmen
- Zu kehrende Teilfläche in der Fußgängerzone (bewusst nur Hauptachsen/Platz): 12000 m²
- Reale durchschnittliche Flächenleistung in der Fußgängerzone (Stopps/Möblierung): 4000 m²/h
Technische Daten
Leistung
| Reinigungsleistung | bis zu 10000 m2/hour |
|---|
Umwelt & Einsparungen
| Wassereinsparung | 95 % |
|---|---|
| Energieeinsparung | 85 % |
| CO2-Einsparung | 100 % |
| Feinstaubentfernung | PM2.5 |
Sonstiges
| Antrieb | elektrisch |
|---|---|
| Betriebsmodus | autonom |
| Einsatzgebiet | Straßenreinigung |
| Kapitelübersicht | Applications, Benefits and Features, Technical Specifications, Operations, Lifetime costs, Safety |
| Seitenzahlen | 04, 05, 08, 11, 13, 14 |
| Slogan | Welcome to the era of autonomous and carbon free area cleaning. |
| Unternehmen | Trombia Technologies ltd. |
| Standort | Kuopio, Finland |
| Website | www.trombia.com/free |
| sales@trombia.com |
Navigation & Sensorik
| Technologie | Lidar |
|---|---|
| Positionsbestimmung | GPS |
| Maschinelles Sehen | Erkennung von Objekten voraus basierend auf fortschrittlicher Lidar-Technologie |
Sicherheit
| Safety Stop | Aktiviert Vollbremssystem bei Verbindungsverlust zur Bedienplattform |
|---|---|
| Virtueller Stoßfänger | System stoppt das Gerät; anpassbar an Standort, Anwendung und Sicherheitsanforderungen |
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