Der Gausium Mira ist ein kompakter gewerblicher Roboter-Bodenreiniger für mittelgroße Räume. Seine vordere Walzenbürste nimmt Staub und Schmutz auf, während die hinteren Scheibenbürsten gleichzeitig schrubben — Fegen und Schrubben in einem Durchgang macht eine separate Vorreinigung überflüssig und ist rund 50 % schneller als getrennte Maschinen.
Automatische Tankspülung und Ansaugrohr-Spülung reduzieren die manuelle Wartung auf ein Minimum. Mit 660 mm Mindestdurchfahrtsbreite und 950 mm Wendebreite eignet sich Mira ideal für enge Verkaufsflächen, Supermärkte und Bürogebäude.
Ein Abend mit dem Gausium Mira
05:30 Uhr, die Rollcontainer stehen schon im Gang, aber die Paletten sind weg. Der Objektleiter blickt auf das Tablet, während der Mira zwischen den Regalköpfen ansetzt. Vorne nimmt die Walzenbürste Krümel und Staub mit, hinten zieht die Scheibe den nassen Streifen, der hinter dem Gerät gleichmäßig abtrocknet. Die Frühschicht räumt parallel die letzten Aufsteller aus den Hauptachsen, damit die Durchfahrten frei bleiben.
Einzelhandel / Supermarkt
Aus der Praxis
Passt der Gausium Mira zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete
Einsätze des Gausium Mira —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Einzelhandel / SupermarktFrühreinigung im Supermarkt (Verkaufsfläche) – ein Durchgang statt Vorfegen + SchrubbenFür mittelgroße Verkaufsflächen, die vor Öffnung in kurzer Zeit gereinigt werden müssen. Mira kann Kehren und Schrubben in einem Durchgang kombinieren und passt durch 660 mm Mindestdurchfahrtsbreite.
05:30 Uhr, die Rollcontainer stehen schon im Gang, aber die Paletten sind weg. Der Objektleiter blickt auf das Tablet, während der Mira zwischen den Regalköpfen ansetzt. Vorne nimmt die Walzenbürste Krümel und Staub mit, hinten zieht die Scheibe den nassen Streifen, der hinter dem Gerät gleichmäßig abtrocknet. Die Frühschicht räumt parallel die letzten Aufsteller aus den Hauptachsen, damit die Durchfahrten frei bleiben.
Ausgangslage
Die Verkaufsfläche wird bisher mit getrennten Arbeitsschritten gereinigt: erst trocken vorfegen, dann mit einer Scheuersaugmaschine nacharbeiten. In der Frühschicht führt das zu Zeitdruck, besonders wenn Ware in Randbereichen noch bewegt wird und die Wege häufig unterbrochen sind.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Kartonagen, Displays und Rollcontainer aus den Hauptwegen; Nasszonen (Obst/Gemüse, Eingangsbereich) werden als Priorität markiert. Einlernen: Der Objektleiter erstellt einmalig eine Karte über die 3D-LiDAR-basierte Kartierung und legt No-Go-Zonen (Kassenbereich während Aufbau, Flächen mit temporären Paletten) fest. Täglicher Zyklus: Mira startet im Kombi-Betrieb (gleichzeitiges Kehren und Schrubben) und fährt zuerst die breiten Hauptachsen, danach die Nebenwege; bei blockierten Gängen wird das Segment übersprungen und später erneut angefahren. Personalrolle: Während Mira arbeitet, übernimmt die Frühschicht Ecken/Kanten, Sockelzonen und Engstellen, in denen die Wendebreite von 950 mm nicht sauber ausgenutzt werden kann. Störungen: Bei plötzlich zugestellten Gängen wird der Bereich im Plan gesperrt; nach Freiräumen wird der Abschnitt erneut gestartet. Nachlauf: Tank- und Ansaugrohr-Spülung werden genutzt, damit die manuelle Nacharbeit gering bleibt; Abwasser wird am vorgesehenen Entsorgungspunkt entleert.
Warum dieses Gerät hier passt
Die empfohlene Reinigungsfläche von 800–2000 m² passt zur angenommenen Verkaufsfläche. Mit 660 mm Mindestdurchfahrtsbreite kommt Mira durch typische Regalachsen, ohne dass separate Kleingeräte für die Hauptwege zwingend sind. Die Max.-Schrubbleistung von 2.016 m²/h und 4 h Laufzeit im Schrubben sind ausreichend, um die Fläche vor Öffnung abzuarbeiten. 22 L Frischwasser und 20 L Abwasser reichen im Szenario ohne Zwischenstopp, wenn die Chemie-/Wasserdosierung moderat gewählt wird.
Die Rechnung
Annahme Verkaufsfläche: 1.600 m². Annahme reale Schrubbleistung = 60% von max. 2.016 m²/h → 2.016 × 0,60 = 1.209,6 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 1.600 / 1.209,6 ≈ 1,32 h. Wasserbedarf bei 1 L/100 m²: 1.600/100 × 1 L = 16 L (≤ 22 L). Akku: 1,32 h (≤ 4 h Schrubben).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn viele Nebenwege so eng sind, dass in Wendezonen die 950 mm Mindestwendebreite nicht erreicht werden (z. B. durch dauerhaft befüllte Aktionsflächen), bleibt mehr manuelle Nacharbeit an Regalköpfen und Sackgassen.
Bei stark strukturierten Flächen mit sehr vielen kleinen Unterbrechungen (häufig zugestellte Gänge, permanente Warenverräumung) sinkt die nutzbare Flächenleistung deutlich; dann kann eine geführte Maschine in kurzen Intervallen effizienter sein.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 05:30 Uhr.
Zu reinigende Fläche: 1.600 m².
Reale Schrubbleistung = 60% der Max.-Leistung (2.016 m²/h) wegen Wenden, Hindernissen und Segmentwechseln.
Wasserverbrauch beim Schrubben: 1 L pro 100 m².
Bürogebäude / Verwaltung (Hartboden in Fluren, Teeküchen, Eingangszone)Abendlicher Staubwischlauf im Büro (Hartbodenflächen) – leise Nebenarbeit für die SpätschichtFür Bürobereiche mit regelmäßiger Staubbindung auf Hartböden, wenn tagsüber Publikumsverkehr und abends knappe Zeitfenster gelten. Staubwischen mit bis zu 3.124 m²/h und bis zu 10 h Laufzeit erlaubt kurze, planbare Zyklen.
19:10 Uhr, die meisten Arbeitsplätze sind leer, nur aus dem Konferenzraum dringt noch Stimmengewirr. Mira setzt im Flur an und zieht in ruhigen Bahnen entlang der Glasfront. Der Objektleiter prüft auf dem Tablet, ob die No-Go-Zonen für Meetingräume aktiv sind. Währenddessen nimmt die Reinigungskraft im Nebenflur Sockelleisten und Türbereiche manuell mit.
Ausgangslage
Die Staubbindung auf Fluren und Eingangsbereichen wird bisher mit Mopp und Eimer erledigt. Das ist in der Spätschicht schwer zu takten, weil gleichzeitig Sanitär- und Küchenreinigung läuft und Räume kurzfristig belegt sein können.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Objektleiter definiert die zu wischenden Hartboden-Zonen (Flure, Lobby, Teeküche) und sperrt Teppichbereiche und Arbeitsinseln als No-Go. Einlernen: Einmalige Kartierung per 3D-LiDAR; feste Haltepunkte werden gesetzt (z. B. vor Türen, in denen häufig Personen passieren). Täglicher Zyklus: Mira fährt im Staubwischmodus eine Runde über die Hauptflure; sobald ein Raum kurzfristig genutzt wird, wird die Zone im Plan deaktiviert und nach Ende der Nutzung wieder freigegeben. Personalrolle: Die Reinigungskraft macht parallel Sanitärreinigung und punktuelle Fleckenentfernung; Ecken, Kanten und enge Nischen werden manuell nachgezogen. Störungen: Bei blockierten Passagen (z. B. Cateringwagen) wird der Abschnitt ausgelassen; nach Freigabe wird der Teilabschnitt erneut gestartet. Nachlauf: Kein Wasserhandling im Staubwischen; die Wartung konzentriert sich auf das Entfernen von aufgenommenem Staub und die Sichtkontrolle.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit 680 × 550 × 900 mm Baugröße und 660 mm Mindestdurchfahrtsbreite passt Mira in typische Büroflure und zwischen feste Einbauten, sofern Durchgänge frei gehalten werden. Die Max.-Effizienz im Staubwischen (3.124 m²/h) und die max. 10 h Laufzeit bieten Reserven für späte Zeitfenster. Durch Fernbetrieb/Flottenmanagement kann der Objektleiter Sperrzonen kurzfristig anpassen, ohne vor Ort den Lauf abbrechen zu müssen.
Die Rechnung
Annahme zu reinigende Hartbodenfläche: 1.000 m². Annahme reale Staubwischleistung = 70% von max. 3.124 m²/h → 3.124 × 0,70 = 2.186,8 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 1.000 / 2.186,8 ≈ 0,46 h (≈ 28 Minuten). Akku: 0,46 h (≤ 10 h Staubwischen).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Bei überwiegend textilen Belägen (Teppich) ist dieses Szenario nicht passend, da die Spezifikationen sich auf Bodenreinigungsmodi für harte Flächen (Schrubben/Kehren/Staubwischen) beziehen.
Wenn viele Einzelbüros nur über Türen/Engstellen erreichbar sind, die die 660 mm Mindestdurchfahrtsbreite nicht sicher erlauben, bleibt der Nutzen auf Flure und offene Zonen begrenzt.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 19:10 Uhr.
Zu reinigende Hartbodenfläche: 1.000 m².
Reale Staubwischleistung = 70% der Max.-Leistung (3.124 m²/h) wegen Unterbrechungen, Türzonen und Personenverkehr.
Krankenhaus / Klinik (öffentliche Flure, Ambulanz, Funktionsbereiche außerhalb OP)Nachtreinigung in der Klinik (Ambulanz-/Funktionsflure) – planbarer Schrubblauf im ZeitfensterFür Klinikflure mit nächtlichem Zeitfenster und klar definierten Zonen. Schrubben mit bis zu 2.016 m²/h und bis zu 4 h Laufzeit passt zu mittelgroßen Bereichen, wenn Durchgänge ≥ 660 mm frei sind.
22:35 Uhr, das Licht in der Ambulanz ist gedimmt, nur am Empfang brennt noch eine Lampe. Mira fährt den Flur entlang, und der Objektleiter beobachtet auf dem Tablet die nächste Kurve, weil Rollstühle an der Wand stehen. Hinter dem Gerät bleibt ein gleichmäßiger Nassfilm, der in der ruhigen Nachtluft abtrocknet. Die Nachtschicht geht gleichzeitig die Türgriffe und Sockelbereiche manuell ab, getrennt von der Bodenreinigung.
Ausgangslage
Flure und Wartezonen werden bislang mit einer geführten Maschine gereinigt, wobei Unterbrechungen durch abgestellte Hilfsmittel und wechselnde Sperrungen (Reinigung einzelner Funktionsräume) die Taktung erschweren. Gleichzeitig müssen Hygienemaßnahmen (Kontaktflächen) separat organisiert werden, was die Bodenzeit weiter verknappt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Nachtschicht räumt mobile Hindernisse (Rollstühle, Infusionsständer) aus den Hauptwegen und markiert Bereiche, die nicht befahren werden dürfen (z. B. frisch belegte Zimmerzugänge). Einlernen: Einmalige Kartierung per 3D-LiDAR; No-Go-Zonen werden so gesetzt, dass kritische Bereiche (z. B. Schleusen) ausgespart bleiben. Täglicher Zyklus: Mira startet im Schrubben (mit gleichzeitiger Schmutzaufnahme vorn und Schrubben hinten) und arbeitet zuerst die längsten Flure ab, danach Wartezonen. Personalrolle: Die Reinigungskraft begleitet den Lauf nicht dauerhaft, bleibt aber in Rufweite, um bei akuten Sperrungen umzuschalten; parallel werden Kanten, Ecken und sehr schmale Passagen manuell gemacht (Wendebreite 950 mm). Störungen: Bei plötzlich auftauchendem Personenverkehr wird der Lauf pausiert oder das Segment gewechselt; blockierte Abschnitte werden später nachgefahren. Nachlauf: Abwasser wird entleert; automatische Tank- und Ansaugrohr-Spülung reduziert die manuelle Nacharbeit am Gerät.
Warum dieses Gerät hier passt
Die angenommene Flächengröße liegt innerhalb der empfohlenen 800–2000 m². Die 4 h Laufzeit im Schrubben und die Max.-Schrubbleistung von 2.016 m²/h lassen das Nachtfenster realistisch planen. Die kompakte Breite (550 mm) und 660 mm Mindestdurchfahrtsbreite unterstützen den Einsatz in Fluren mit wechselnden Engstellen, solange diese freigeräumt werden. 22 L Frischwasser und 20 L Abwasser reichen bei moderater Dosierung für einen Durchlauf ohne Nachfüllen.
Die Rechnung
Annahme Fläche: 1.800 m². Annahme reale Schrubbleistung = 50% von max. 2.016 m²/h → 2.016 × 0,50 = 1.008 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 1.800 / 1.008 ≈ 1,79 h. Wasserbedarf bei 1 L/100 m²: 1.800/100 × 1 L = 18 L (≤ 22 L). Akku: 1,79 h (≤ 4 h Schrubben).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
In Bereichen mit dauerhaft starkem Personenverkehr (z. B. tagsüber in stark frequentierten Ambulanzen) steigt der Aufwand für Pausen, Umplanungen und Aufsicht; dann kann ein geführtes Gerät im 'Fensterbetrieb' planbarer sein.
Wenn zwischen Teilbereichen Rampen/Übergänge vorhanden sind, die über der Steigfähigkeit von 6° liegen, kann Mira diese Verbindungen nicht sicher abfahren und die Bereiche müssen getrennt oder manuell gereinigt werden.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 22:35 Uhr.
Zu reinigende Fläche: 1.800 m².
Reale Schrubbleistung = 50% der Max.-Leistung (2.016 m²/h) wegen Hindernissen (Hilfsmittel), Pausen durch Personenverkehr und häufigen Segmentwechseln.
Wasserverbrauch beim Schrubben: 1 L pro 100 m².
Produktionsstätte / Leichtindustrie (z. B. Montagebereiche, glatte Industrieböden)Reinigung in einer Leichtfertigung (glatte Industrieböden) – an der Tankgrenze planbarFür Produktionsflächen im empfohlenen Bereich, wenn eine kombinierte Schmutzaufnahme und Nassreinigung in einem Lauf gewünscht ist. Bei 2.000 m² liegt der Betrieb nahe der Tank- und Abwassertankkapazität, bleibt aber ohne Zwischenstopp möglich.
14:20 Uhr, Schichtwechsel steht an, der Hallenabschnitt ist für kurze Zeit leer. Mira setzt an der Markierungslinie an, vorne sammelt die Walzenbürste Staub und feine Partikel, hinten schrubben die Scheiben über die Laufwege. Der Schichtleiter schaut kurz auf den Plan, ob die Bereiche um die Materialstationen als No-Go gesetzt sind. Am Hallenrand arbeitet eine Reinigungskraft die Kanten entlang der Maschinenfüße nach.
Ausgangslage
Die Bodenreinigung wird bisher oft in zwei Schritten gefahren: erst trocken aufnehmen, dann nass schrubben. In der Produktion sind Zeitfenster knapp, und die Fläche ist nicht lange am Stück frei; gleichzeitig soll keine unnötige Nässe in Materialzonen entstehen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Produktionsleitung und Objektleitung legen ein Reinigungsfenster fest; Materialstationen und Sperrflächen werden geräumt oder als No-Go markiert. Einlernen: Einmalige Kartierung per 3D-LiDAR; Fahrwege werden so gelegt, dass Querungen von Produktionslinien minimiert sind. Täglicher Zyklus: Mira startet im Schrubben mit gleichzeitiger Schmutzaufnahme; zuerst werden Hauptlaufwege und Transportkorridore bearbeitet, danach Nebenflächen. Personalrolle: Eine Reinigungskraft bleibt für Störfälle und für Kanten/Unterfahrbereiche verfügbar; Engstellen, in denen 950 mm Wendebreite nicht gegeben ist, werden manuell erledigt. Störungen: Bei wieder anlaufendem Betrieb wird der aktuelle Abschnitt beendet und der Roboter in einen sicheren Wartebereich geschickt; später werden Restsegmente nachgefahren. Nachlauf: Abwassertank wird entleert; automatische Tankspülung reduziert Reinigungsaufwand am Gerät.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit empfohlener Reinigungsfläche 800–2000 m² passt der Einsatz am oberen Rand (2.000 m²) noch zur Spezifikation. Die max. 4 h Laufzeit im Schrubben reicht für einen Durchlauf deutlich aus, selbst bei reduzierter realer Leistung. Mit 22 L Frischwasser und 20 L Abwassertank ist ein Lauf bei 2.000 m² mit moderater Dosierung ohne Nachfüllen realistisch, allerdings nahe an der Abwasserkapazität. Die 660 mm Mindestdurchfahrtsbreite hilft in markierten Laufwegen, solange keine Paletten in die Spur ragen.
Die Rechnung
Annahme Fläche: 2.000 m². Annahme reale Schrubbleistung = 55% von max. 2.016 m²/h → 2.016 × 0,55 = 1.108,8 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 2.000 / 1.108,8 ≈ 1,80 h. Wasserbedarf bei 1 L/100 m²: 2.000/100 × 1 L = 20 L (≤ 22 L). Hinweis Abwasser: 20 L Abwassertank ist damit rechnerisch am Limit (20 L). Akku: 1,80 h (≤ 4 h Schrubben).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn stark ölhaltige oder klebrige Verschmutzungen dominieren, kann die Kombination aus Wasser-/Chemiedosierung und Abwassertank (20 L) den Prozess verlangsamen (häufigeres Entleeren/Spülen) und eine spezialisierte Industriemaschine kann sinnvoller sein.
Bei Hallenverbindungen über Rampen/Schwellen, die über 6° hinausgehen, kann Mira nicht zuverlässig zwischen Zonen wechseln; dann sind getrennte Karten/Startpunkte oder manuelle Verfahren nötig.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 14:20 Uhr.
Zu reinigende Fläche: 2.000 m².
Reale Schrubbleistung = 55% der Max.-Leistung (2.016 m²/h) wegen Umfahrung von Materialstationen, Sicherheitsstopps und Segmentwechseln.
Wasserverbrauch beim Schrubben: 1 L pro 100 m².
Abwasseranfall wird näherungsweise gleich dem Frischwasserverbrauch gesetzt (20 L bei 2.000 m²).
Lager / Logistik (Umschlag- und Kommissionierzone, trockene Reinigung)Tagesbetrieb im Logistikbereich (Umschlagzone) – trockenes Kehren im VerkehrspausenfensterFür trockene Reinigung in Logistikflächen, wenn Nässe vermieden werden soll. Kehren mit bis zu 3.780 m²/h und bis zu 8 h Laufzeit eignet sich für kurze, wiederholbare Zyklen zwischen Verkehrsphasen.
11:55 Uhr, die Stapler stehen kurz, weil die Mannschaft in die Pause geht. Mira fährt im Kehrmodus an der Hallenkante entlang, die Walzenbürste nimmt Kartonstaub und feine Partikel auf. Der Objektleiter checkt am Tablet, ob die Querungen zu den Toren gesperrt sind. In den wenigen Minuten ohne Verkehr wird eine Hauptspur sauber gezogen, bevor der Betrieb wieder anläuft.
Ausgangslage
In Umschlagzonen fällt viel trockener Staub an. Nassreinigung ist im Tagesbetrieb oft unerwünscht (Rutschgefahr, Wartezeit), und manuelle Kehrarbeiten binden Personal genau dann, wenn andere Aufgaben anfallen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Verkehrsregeln werden festgelegt (Sperrung einzelner Fahrgassen während der Pause); lose Folien/Umreifungsbänder werden vorab entfernt, damit sie sich nicht in der Bürste sammeln. Einlernen: Einmalige Kartierung; No-Go-Zonen werden für Tore, Ladebereiche und aktive Kommissionierinseln definiert. Täglicher Zyklus: Mira startet im Kehrmodus, fährt die Hauptfahrgassen und Übergänge; bei Wiederanlauf des Staplerverkehrs wird der Roboter in eine sichere Zone geschickt. Personalrolle: Eine Aufsichtsperson koordiniert die Sperrung; Reinigungskräfte übernehmen Kanten, Unterfahrbereiche von Regalen und Bereiche, in denen Wenden (950 mm) nicht möglich ist. Störungen: Wenn Paletten in der Spur stehen, wird der Abschnitt übersprungen; nach Räumung wird nachgekehrt. Nachlauf: Kein Wasserhandling; Wartung besteht v. a. aus Entleerung/Entnahme von aufgenommenem Schmutz und Sichtkontrolle.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Kehrleistung von max. 3.780 m²/h und die Laufzeit von max. 8 h im Kehren passen zu wiederholbaren Tagesfenstern. Die 660 mm Mindestdurchfahrtsbreite ermöglicht das Befahren auch engerer Fahrgassen, sofern diese freigehalten werden. Da im Kehrmodus keine Tanks für Frisch-/Abwasser im Prozess limitieren, eignet sich der Roboter besonders für staubige, trockene Zonen.
Die Rechnung
Annahme zu kehrende Fläche: 1.500 m². Annahme reale Kehrleistung = 65% von max. 3.780 m²/h → 3.780 × 0,65 = 2.457 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 1.500 / 2.457 ≈ 0,61 h (≈ 37 Minuten). Akku: 0,61 h (≤ 8 h Kehren).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn der Stapler- und Personenverkehr nicht zuverlässig für den Zeitraum getrennt werden kann, steigt der Aufwand für Sicherung/Überwachung; dann ist ein manuelles Kehren in kurzen Intervallen unter Aufsicht oft praktikabler.
Bei Rampen oder Überfahrten im Hallenbereich, die die Steigfähigkeit von 6° überschreiten (z. B. bestimmte Verbindungen zu Laderampen), kann Mira diese Bereiche nicht abfahren; die Reinigung muss zoniert oder manuell erfolgen.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 11:55 Uhr.
Zu kehrende Fläche: 1.500 m².
Reale Kehrleistung = 65% der Max.-Leistung (3.780 m²/h) wegen Umfahrung von Paletten, Sicherheitsabständen und Segmentwechseln.
ÖPNV-Station (U-Bahn-/Bahnhofs-Zwischengeschoss, harte Beläge)U-Bahn-/Bahnhofs-Zwischengeschoss (größer als empfohlen) – naheliegend, aber Tank-Stopps erzwingen ZonierungBahnhofsflächen wirken als idealer Robotereinsatz, sind aber oft größer als die empfohlene Flächenspanne. Bei 2.400 m² erzwingen 22 L Frischwasser und 20 L Abwasser im Schrubben mindestens einen Service-Stopp oder eine Aufteilung in Teilflächen.
01:15 Uhr, die Station ist fast leer, nur das Brummen der Rolltreppe bleibt. Mira startet am Rand des Zwischengeschosses und zieht eine saubere Bahn entlang der Wand, während der Objektleiter auf dem Tablet die gesperrte Rolltreppenzone kontrolliert. Nach rund einer Stunde ist der erste Abschnitt fertig, am Servicepunkt steht ein Wasseranschluss bereit. Die Nachtkraft nimmt währenddessen die Ecken an Treppenaufgängen und die Kanten an Schachtabdeckungen per Hand.
Ausgangslage
Die Station soll nachts in einem Zeitfenster gereinigt werden, ohne tagsüber Flächen zu sperren. Das Zwischengeschoss ist groß und offen, aber die Serviceinfrastruktur (Wasser/Abwasser) liegt meist an wenigen Punkten; außerdem gibt es Übergänge, Kanten und Einbauten, die eine reine Maschinenfahrt nicht abdeckt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Nachtteam räumt lose Abfälle und stellt Warnaufsteller in den gesperrten Bereichen; Rolltreppen- und Treppenbereiche werden als No-Go gesetzt. Einlernen: Kartierung per 3D-LiDAR mit klaren Segmenten (z. B. Ost/West-Hälfte) und definiertem Servicepunkt für Entleeren/Nachfüllen. Täglicher Zyklus: Mira schrubbt zuerst die Hauptflächen; nach Erreichen des geplanten Zwischenstopps fährt er zum Servicepunkt, Frischwasser wird nachgefüllt und Abwasser entleert, danach folgt der zweite Abschnitt. Personalrolle: Eine Nachtkraft betreut den Servicepunkt (Wasser/Abwasser) und übernimmt Kanten, Randzonen, Bereiche um Treppenaufgänge sowie Engstellen, in denen Wenden (950 mm) nicht sauber möglich ist. Störungen: Bei kurzfristigem Durchgangsverkehr wird pausiert; gesperrte Zonen werden im Plan angepasst. Nachlauf: Tank- und Ansaugrohr-Spülung wird genutzt, um den Wartungsaufwand nach der Schicht zu reduzieren.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Station ist als Einsatzbereich grundsätzlich naheliegend (Datenblatt nennt Flughäfen/U-Bahn-Stationen), und die 660 mm Mindestdurchfahrtsbreite hilft an Durchgängen und zwischen Einbauten. Die 4 h Laufzeit im Schrubben reicht für die Gesamtzeit, aber die Tankkapazitäten (22 L Frischwasser, 20 L Abwasser) passen bei dieser Flächengröße nicht mehr ohne Service-Stopp, wenn nass geschrubbt wird. Deshalb ist eine Zonierung mit geplantem Zwischenstopp am Servicepunkt erforderlich.
Die Rechnung
Annahme Fläche Zwischengeschoss: 2.400 m² (damit über der empfohlenen Reinigungsfläche 800–2000 m²). Annahme reale Schrubbleistung = 60% von max. 2.016 m²/h → 2.016 × 0,60 = 1.209,6 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 2.400 / 1.209,6 ≈ 1,98 h (zeitlich innerhalb 4 h Akku). Wasserbedarf bei 1 L/100 m²: 2.400/100 × 1 L = 24 L (> 22 L) → mindestens 1 Nachfüllstopp. Abwasseranfall näherungsweise 24 L (> 20 L) → mindestens 1 Entleerung.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Ohne erreichbaren Wasser- und Abwasser-Servicepunkt in der Nacht ist das Schrubben dieser Flächengröße mit 22 L/20 L Tankkapazität nicht sinnvoll planbar; dann muss entweder trocken gearbeitet oder auf mehrere Einsätze/geräte aufgeteilt werden.
Wenn zwischen Ebenen oder Teilflächen Rampen vorhanden sind, die die Steigfähigkeit von 6° überschreiten, kann Mira nicht zwischen den Ebenen wechseln; dann sind separate Startpunkte je Ebene oder alternative Verfahren nötig.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 01:15 Uhr.
Zu reinigende Fläche: 2.400 m².
Reale Schrubbleistung = 60% der Max.-Leistung (2.016 m²/h) wegen Sicherheitsabständen, Einbauten und Segmentwechseln.
Wasserverbrauch beim Schrubben: 1 L pro 100 m².
Abwasseranfall wird näherungsweise gleich dem Frischwasserverbrauch gesetzt (24 L bei 2.400 m²).
Erleben Sie den Gausium Mira in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Häufige Fragen zum Gausium Mira
Für welche Flächen eignet sich der Gausium Mira?
Für den Gausium Mira liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Einzelhandel / Supermarkt; Bürogebäude / Verwaltung (Hartboden in Fluren, Teeküchen, Eingangszone); Krankenhaus / Klinik (öffentliche Flure, Ambulanz, Funktionsbereiche außerhalb OP); Produktionsstätte / Leichtindustrie (z. B. Montagebereiche, glatte Industrieböden).
Wie lange braucht der Gausium Mira für 5.000 m²?
Rechnerisch etwa 3,3 Stunden pro Durchgang — bei 2.016 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.
Wann ist der Gausium Mira nicht die richtige Wahl?
Wenn viele Nebenwege so eng sind, dass in Wendezonen die 950 mm Mindestwendebreite nicht erreicht werden (z. B. durch dauerhaft befüllte Aktionsflächen), bleibt mehr manuelle Nacharbeit an Regalköpfen und Sackgassen. Bei stark strukturierten Flächen mit sehr vielen kleinen Unterbrechungen (häufig zugestellte Gänge, permanente Warenverräumung) sinkt die nutzbare Flächenleistung deutlich; dann kann eine geführte Maschine in kurzen Intervallen effizienter sein. Bei überwiegend textilen Belägen (Teppich) ist dieses Szenario nicht passend, da die Spezifikationen sich auf Bodenreinigungsmodi für harte Flächen (Schrubben/Kehren/Staubwischen) beziehen.
Kann man den Gausium Mira mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Gausium Mira im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Gausium Mira ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.