Reinigungsroboter Industrie Marktübersicht
Reinigungsroboter

Gausium Phantas Reinigungsroboter

Gausium

1.188m²/h
Flächenleistung
465mm
Arbeitsbreite
4.5h
Laufzeit
65kg
Gewicht
Unterstützt (≤60 dB)
Geräuschpegel
Kostenlose Beratung anfragen Marcel ruft Sie zeitnah zurück und klärt Ihre offenen Fragen — kostenlos, auch als Teststellung.
Was spart dieses Modell bei Ihrer Fläche? Einsparung gegenüber manueller Reinigung berechnen →

Der Gausium Phantas ist ein kompakter 4-in-1-Reinigungsroboter für gewerbliche Umgebungen mit engen Gängen und Ecken. Er schrubbt, saugt, kehrt und wischt Staub, reinigt Kanten mit 0 mm Abstand und steigert die Effizienz im Spot-Cleaning-Modus um bis zu 400 %. Der belastbare integrierte Griff (bis 1.000 N, 10.000 Öffnungszyklen) erkennt die Griffposition und ermöglicht den fließenden Wechsel zwischen automatischem und manuellem Modus.

Mit 2D-LiDAR, 3D-Tiefenkameras und RGB-Kamera navigiert der Phantas sicher durch enge Durchgänge ab 650 mm Breite und eignet sich für Einzelhandel, Büros, Hotels und Gastronomie.

06:10 Uhr, die Frühschicht zieht die letzten Rollcontainer aus dem Hauptgang. Zwischen Aktionskörben und Regalstirnen liegen Krümel und trockener Schmutz vom Vortag. Der Objektleiter schaut kurz auf die frei geräumten Kassenbereiche und setzt den Roboter im Saugen/Kehren-Modus an. Das Surren bleibt im geräuscharmen Modus unaufdringlich, während der Roboter dicht an Sockelleisten entlangfährt.

Lebensmittel-Einzelhandel (Discount-Supermarkt)

Aus der Praxis

Passt der Gausium Phantas zu Ihrer Fläche?

6 durchgerechnete Einsätze des Gausium Phantas — inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.

Lebensmittel-Einzelhandel (Discount-Supermarkt) Frühreinigung im Discount-Supermarkt: Krümel in engen Gängen vor Ladenöffnung Für Supermärkte mit engen Regalgängen kann der kompakte Roboter die tägliche Krümel- und Staubaufnahme vor Öffnung übernehmen. Die Mindestdurchfahrtsbreite von 650 mm passt zu typischen Haupt- und Regalgängen, wenn die Fläche vorab freigeräumt wird.
Frühreinigung im Discount-Supermarkt: Krümel in engen Gängen vor Ladenöffnung

06:10 Uhr, die Frühschicht zieht die letzten Rollcontainer aus dem Hauptgang. Zwischen Aktionskörben und Regalstirnen liegen Krümel und trockener Schmutz vom Vortag. Der Objektleiter schaut kurz auf die frei geräumten Kassenbereiche und setzt den Roboter im Saugen/Kehren-Modus an. Das Surren bleibt im geräuscharmen Modus unaufdringlich, während der Roboter dicht an Sockelleisten entlangfährt.

Ausgangslage

Vor Ladenöffnung muss die Verkaufsfläche in kurzer Zeit von trockenem Schmutz befreit werden, ohne dass Personal lange mit Stielgeräten in engen Gängen arbeitet. Gleichzeitig stehen häufig Paletten, Displays oder Reinigungswagen im Weg, was manuelle Routinen verzögert.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Kartons, Palettenreste und Leergut aus den Gängen, sodass die Durchfahrten durchgehend mindestens 650 mm frei sind. Einlernen: Beim ersten Einsatz läuft der Objektleiter die Hauptgänge einmal ab und legt Sperrzonen für Bereiche fest, die bis zur Öffnung noch belegt sind (z. B. Nachräumzonen). Täglicher Zyklus: Der Roboter startet im Saugen/Kehren-Modus und fährt die Haupt- und Regalgänge ab; die Seitenbürsten nehmen Schmutz aus Ecken und Fugen mit. An Engstellen wird bei Bedarf kurz auf manuell umgestellt (integrierter Griff) und danach wieder in den Automatikmodus gewechselt. Personalrolle: Eine Reinigungskraft bleibt in der Nähe, um kurzfristig neue Hindernisse zu entfernen (Rollcontainer, Aktionsware) und um an Kasseninseln oder unter niedrigen Regalen nachzuarbeiten. Störungen: Bei blockierten Durchfahrten (unter 650 mm) wird der Bereich ausgelassen und nach Freiräumen erneut gestartet; der Staubbeutel wird nach Vorgabe bzw. bei sichtbarer Füllung kontrolliert.

Warum dieses Gerät hier passt

Die kompakte Bauform (585×445×619 mm) passt in enge Verkaufsumgebungen, solange die Durchfahrtsbreite mindestens 650 mm beträgt. Für die tägliche Trockenreinigung kann der Roboter mit theoretisch bis 1.674 m²/h (Saugen/Kehren) arbeiten; für die Praxis ist die angegebene praktische Leistung von 350–700 m²/h realistisch. Mit max. 4,5 h Laufzeit beim Staubsaugen ist ein kompletter Voröffnungsdurchlauf machbar, ohne dass Wasseranschlüsse erforderlich sind. Die Kantenreinigung mit 0 mm ist hilfreich entlang von Regalfüßen und Sockelleisten.

Die Rechnung

Verkaufsfläche trocken reinigen: 1.800 m² bei angenommener praktischer Leistung ~600 m²/h ≈ 3,0 h. Das liegt innerhalb der max. Laufzeit beim Staubsaugen von 4,5 h.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn Regalgänge oder Engstellen regelmäßig unter 650 mm freie Durchfahrtsbreite fallen (z. B. durch dauerhafte Aktionsaufbauten), ist ein zuverlässiger Automatikbetrieb nicht gegeben.
  • Für durchgehendes Nassschrubben großer Flächen ist der Roboter ohne geregelte Nachfüllroutine (11,5 L Frischwasser / 10,5 L Abwasser) organisatorisch aufwendiger; hier ist Trockenreinigung oder Teilflächen-Schrobben sinnvoller.
  • Bei starken Höhenunterschieden oder Rampen über 5° ist der Einsatz eingeschränkt.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Trockenfläche: 1.800 m²
  • Angenommene praktische Flächenleistung im Saugen/Kehren in beengten Gängen: 600 m²/h
  • Freie Gangbreiten im Markt nach Vorabräumen: ≥1.100 mm
Bürogebäude (mehrgeschossig, Flure + Open-Space-Zonen) Nachtlauf im mehrgeschossigen Büro: Staubwischen über lange Korridore ohne Publikumsverkehr Für Büros eignet sich der Roboter besonders im Staubwischmodus mit langer Laufzeit. Bei planbaren, freigeräumten Fluren kann er mehrere Etagen in einem Nachtfenster abfahren, während Personal andere Aufgaben erledigt.
Nachtlauf im mehrgeschossigen Büro: Staubwischen über lange Korridore ohne Publikumsverkehr

21:35 Uhr, die letzten Mitarbeitenden verlassen den Aufzug, das Licht in den Fluren dimmt herunter. Eine Reinigungskraft stellt den Roboter an den Anfang des Etagenflurs, prüft kurz die freie Durchfahrt und startet den Staubwischmodus. Der Roboter zieht eine gleichmäßige Spur entlang der Fußleisten, an Türen bremst er sauber ab. Auf dem Tablet des Objektleiters läuft der Fortschritt der Route, während die Reinigungskraft parallel Sanitärbereiche übernimmt.

Ausgangslage

In Büroobjekten verteilen sich Reinigungsflächen über mehrere Etagen. Hauptaufwand ist die regelmäßige Staub-/Feinpartikelaufnahme auf PVC, Stein oder Hartboden; manuell kostet das Zeit, während parallel Sanitär- und Küchenbereiche anstehen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Spätschicht bittet das Hauspersonal, lose Stühle aus Flurinseln zu stellen und Teppichkanten oder Kabelbrücken zu entfernen, damit keine Engstellen unter 650 mm entstehen. Einlernen: Zu Beginn wird je Etage eine Route entlang der Flure und der offenen Verkehrsflächen angelegt; sensible Zonen (Serverraumzugänge, Meetingräume während Nutzung) werden als Sperrflächen markiert. Täglicher Zyklus: Der Roboter läuft im Staubwischmodus je Etage die definierten Verkehrsflächen ab; über den Griff kann er für den Aufzugwechsel kurz manuell geschoben werden und startet oben wieder automatisch. Personalrolle: Während der Roboter die Flure fährt, reinigt eine Kraft Sanitärbereiche und Teeküchen; am Ende kontrolliert sie Kanten, Türnischen und hinter Abfallstationen und arbeitet dort punktuell nach. Störungen: Wenn spontane Möbel in den Flur gestellt werden, weicht der Roboter aus; bleibt eine Engstelle, wird die Stelle freigeräumt und der Abschnitt erneut gestartet.

Warum dieses Gerät hier passt

Der Staubwischmodus bietet laut Datenblatt eine max. Laufzeit von 10 h, was für lange Nachtrouten geeignet ist. Die praktische Flächenleistung von 350–700 m²/h passt zu typischen Büroverkehrsflächen, wenn diese überwiegend frei sind. Die kompakte Breite (445 mm) und die geforderte Mindestdurchfahrt (650 mm) helfen in Fluren, Türzonen und Kopierbereich-Passagen. Kantenreinigung mit 0 mm unterstützt sichtbare Sauberkeit entlang Sockelleisten in repräsentativen Fluren.

Die Rechnung

Nachtfläche Staubwischen: 3.600 m² bei angenommener praktischer Leistung ~500 m²/h ≈ 7,2 h. Das liegt innerhalb der max. Laufzeit im Staubwischen von 10 h; zusätzlich ist ein Etagenwechsel per Aufzug organisatorisch möglich, ohne die Akku-Grenze zu reißen.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn viele Bereiche nachts noch belegt sind (Spätschichten, Events), steigt die Zahl der Hindernisse; dann fällt die praktische Leistung Richtung 350 m²/h und das Zeitfenster kann kippen.
  • Bei Türzonen oder Flurstellen unter 650 mm freier Breite (z. B. dauerhaft abgestellte Schränke/Lockers) sind Routenabbrüche zu erwarten.
  • Für Nassschrubben großer Büroflächen ist die Tankkapazität (11,5 L/10,5 L) ohne Wassermanagement-Station ein häufiger Logistikpunkt.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Verkehrsflächen (Hartboden): 3.600 m²
  • Angenommene praktische Flächenleistung im Staubwischen (überwiegend freie Flure): 500 m²/h
  • Anzahl Etagen: 6
  • Nachtfenster für den Roboterlauf: 22:00–06:00 (8 h)
Hotel (Lobby + Frühstücksbereich + Flure) Stadthotel am Morgen: Lobby nassschrubben mit planbarem Nachfüllstopp Im Hotel eignet sich der Roboter für frühe, leise Reinigungsfenster und für Kantenarbeit entlang von Sockeln und Glasfronten. Beim Nassschrubben ist die Tanklogistik entscheidend; die Stopps lassen sich über die Fläche planbar machen.
Stadthotel am Morgen: Lobby nassschrubben mit planbarem Nachfüllstopp

05:20 Uhr, in der Lobby steht noch ein einzelner Kofferwagen am Rand. Der Roboter startet im Schrubbmodus und fährt dicht an der Glasfront entlang, der nasse Streifen hinter ihm zieht gleichmäßig ab. Die Frühschicht im Service blickt kurz über die Fläche und stellt Stühle in den Frühstücksbereich hoch. Nach einem Abschnitt rollt die Reinigungskraft den Roboter am Griff zur Spüle, füllt Wasser nach und setzt den Lauf fort.

Ausgangslage

Hotels benötigen sichtbare Sauberkeit in Lobby und Frühstücksbereich vor dem Gästefluss. Gleichzeitig sind die Wege verwinkelt (Sitzgruppen, Empfang, Aufsteller), und Kanten entlang von Sockeln und Glasflächen fallen optisch stark auf.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Vor dem Lauf stellt das Service-Team Stühle hoch und räumt Kofferwagen und Aufsteller so, dass Durchfahrten ≥650 mm bleiben. Einlernen: Die Route wird in zwei Zonen angelegt (Lobby/Frühstück als Nasszone, Flure als Trocken- oder Spotzone) und mit Sperrflächen für Bereiche mit dauerhaftem Mobiliar ergänzt. Täglicher Zyklus: Der Roboter schrubbt zuerst die Lobby/Frühstücksfläche; durch 0-mm-Kantenreinigung fährt er Sockelleisten und Glasfronten eng ab. Danach erfolgt ein geplanter Nachfüll-/Entleerungsstopp (Frisch-/Abwasser), anschließend läuft der zweite Abschnitt. Personalrolle: Eine Reinigungskraft ist für Nachfüllung, Sichtkontrolle an Ecken sowie für das manuelle Nacharbeiten hinter Empfangstresen und unter fixen Sitzbänken zuständig; im laufenden Betrieb räumt sie Hindernisse aus der Route. Störungen: Bei unerwartetem Gästefluss wird der Roboter kurz pausiert und per Griff aus dem Weg bewegt; danach startet der Abschnitt erneut.

Warum dieses Gerät hier passt

Der Roboter ist für enge Passagen ausgelegt (Min.-Durchfahrtsbreite 650 mm) und bleibt durch die kompakte Grundfläche (585×445 mm) in Lobbywegen manövrierfähig. Für die optisch wichtigen Ränder ist die 0-mm-Kantenreinigung ein klarer Vorteil. Die max. Laufzeit im Schrubben beträgt 4,5 h; damit lässt sich ein Frühfenster abdecken, wenn die Fläche zur praktischen Leistung (350–700 m²/h) passt. Der geräuscharme Modus (≤60 dB) unterstützt frühe Zeiten, wenn Gäste noch im Haus sind.

Die Rechnung

Tanklogik beim Nassschrubben: Lobby/Frühstück 700 m². Annahme Wasserabgabe im Schrubbmodus: 0,02 L/m². Benötigtes Frischwasser ≈ 700 m² × 0,02 L/m² = 14,0 L. Frischwassertank: 11,5 L → mindestens 1 Nachfüllstopp erforderlich. Zusätzlich limitiert der Abwassertank (10,5 L): 10,5 L / 0,02 L/m² ≈ 525 m² pro Füllung → auch daraus folgt mindestens 1 Entleerungsstopp.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn das Objekt keine praktikable Nachfüll-/Entleerungsmöglichkeit in der Nähe der Fläche hat (11,5 L Frischwasser / 10,5 L Abwasser), wird Nassschrubben organisatorisch aufwendig.
  • Bei stark möblierten Zonen mit vielen Stuhlbeinen und engen Sitzgruppen sinkt die praktische Leistung Richtung 350 m²/h; dann kann das Frühfenster zu knapp werden.
  • Rampen oder Übergänge über 5° (z. B. Stufenersatzrampen) sind nicht geeignet.
Getroffene Annahmen
  • Zu schrubbende Fläche Lobby/Frühstück: 700 m²
  • Angenommene Wasserabgabe im Schrubbmodus: 0,02 L/m²
  • Angenommene praktische Flächenleistung im Schrubben in teil-möblierter Lobby: 450 m²/h
  • Zeitfenster vor Gästefluss: 05:15–07:00 (1,75 h)
  • Nachfüll-/Entleerungsstopp (inkl. Wegezeit) pro Vorgang: 10 min
Pflegeheim / stationäre Einrichtung (Verkehrsflure, Aufenthaltszonen) Pflegeeinrichtung tagsüber: leiser Trockenlauf in Fluren zwischen den Pflegeabläufen In Pflegeobjekten kann der Roboter Trockenreinigung in planbaren Zeitfenstern übernehmen, ohne den Betrieb stark zu stören. Entscheidend sind freie Durchfahrten ≥650 mm und ein klar definierter Umgang mit belebten Zonen.
Pflegeeinrichtung tagsüber: leiser Trockenlauf in Fluren zwischen den Pflegeabläufen

13:10 Uhr, der Flur ist kurz frei, der Essenswagen ist gerade zurück in der Küche. Eine Betreuungskraft führt eine Gruppe in den Aufenthaltsraum, während die Reinigungskraft den Roboter am Stationsstützpunkt startet. Im geräuscharmen Modus bleibt er ruhig, er fährt an den Wandkanten entlang und nimmt feinen Staub auf. An einer Nische mit Rollstuhlparker schiebt die Reinigungskraft ihn per Griff kurz vorbei und setzt ihn wieder in Automatik.

Ausgangslage

Flure und Aufenthaltszonen müssen mehrfach täglich sauber wirken, gleichzeitig ist der Betrieb tagsüber dynamisch (Rollstühle, Gehhilfen, Wäschewagen). Eine Voll-Nassreinigung ist tagsüber oft schwer zu takten; Trockenreinigung ist der häufigere Bedarf.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Vor dem Lauf wird mit der Stationsleitung abgestimmt, welche Flurabschnitte im nächsten Zeitfenster frei sind; Wäschewagen und Rollstuhlparker werden so gestellt, dass ≥650 mm frei bleiben. Einlernen: Die Route wird in kurze, separat startbare Abschnitte geteilt (z. B. Nordflur, Südflur), damit bei Bedarf schnell pausiert und versetzt werden kann. Täglicher Zyklus: Der Roboter läuft im Saugen-Modus und/oder Staubwischen, abhängig vom Boden; er fährt Kanten bis 0 mm, während Personal parallel Zimmerreinigung oder Sanitärpflege macht. Ecken und Kanten: In Türnischen, hinter Handläufen oder an engen Abstellbuchten arbeitet die Reinigungskraft mit Handgerät nach, da dort häufig Engstellen oder wechselnde Hindernisse stehen. Störungen: Bei Begegnungsverkehr wird der Roboter angehalten bzw. umfahren; bei dauerhaft blockierten Bereichen wird der Abschnitt später erneut gestartet.

Warum dieses Gerät hier passt

Der geräuscharme Modus (≤60 dB) passt zu Tagesbetrieb in sensiblen Umgebungen. Die Mindestdurchfahrtsbreite von 650 mm und die kompakte Breite von 445 mm helfen in Fluren, sofern Wagenparkzonen organisiert sind. Die max. Laufzeit beim Staubsaugen beträgt 4,5 h; damit lassen sich mehrere kurze Abschnitte über den Tag verteilen. Für sichtbare Sauberkeit entlang von Wänden unterstützt die 0-mm-Kantenreinigung.

Die Rechnung

Trockenreinigung eines Flur- und Aufenthaltssegments: 900 m² bei angenommener praktischer Leistung ~400 m²/h ≈ 2,25 h. Das liegt innerhalb der max. Laufzeit beim Staubsaugen von 4,5 h und passt in ein Nachmittagsfenster, wenn es organisatorisch freigehalten wird.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Für hygienisch definierte Sonderreinigungen (z. B. desinfizierende Wischverfahren) ersetzt der Roboter keine validierten manuellen Prozesse; seine Stärke liegt in der regelmäßigen Bodenpflege.
  • Wenn Flure dauerhaft mit Rollstühlen/Wägen belegt sind und Engstellen unter 650 mm entstehen, wird der Automatikbetrieb unzuverlässig und erfordert häufiges manuelles Eingreifen.
  • Bei Bereichen mit starken Schwellen, Stufen oder Rampen über 5° ist der Einsatz nicht geeignet.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Segmentfläche (Flur + Aufenthaltszone): 900 m²
  • Angenommene praktische Flächenleistung im Staubsaugen bei wechselnden Hindernissen: 400 m²/h
  • Zeitfenster am Nachmittag: 13:00–15:30 (2,5 h)
Logistikzentrum / Versandhalle (Epoxidharz- oder Betonboden, breite Fahrwege) Logistik-/Versandhalle: Kehren im laufenden Betrieb, Staubsaugen nur mit Ladepause realistisch In Logistikhallen kann der Roboter als Kehrroboter lange Laufzeiten nutzen und in Reinigungsfenstern arbeiten. Soll statt Kehren echtes Staubsaugen über große Hallenflächen erfolgen, erzwingt die 4,5-h-Laufzeit einen Lade- oder Gerätewechsel.
Logistik-/Versandhalle: Kehren im laufenden Betrieb, Staubsaugen nur mit Ladepause realistisch

18:40 Uhr, der letzte Stapler zieht aus dem Packbereich, auf dem Boden liegen Kartonfasern und feiner Staub. Der Schichtleiter markiert auf dem Hallenplan die Fahrwege, die jetzt frei sind, und startet den Roboter im Kehrmodus. Er zieht geradlinig die Kommissionierachsen ab, Seitenbürsten holen den Schmutz aus den Randzonen. Nach dem ersten Fenster wird der Roboter an den Ladeplatz geschoben, die zweite Runde startet später.

Ausgangslage

Hallenflächen sind groß, der Boden ist robust, aber der Betrieb ist durch Staplerverkehr geprägt. Oft gibt es nur definierte Zeitfenster (Schichtwechsel, Pausen) für autonome Fahrten. Zudem ist zu entscheiden, ob Kehren reicht oder Staubsaugen erforderlich ist.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Der Bereich wird in Verkehrsachsen eingeteilt; im Reinigungsfenster werden Staplerfahrten in den jeweiligen Zonen reduziert und lose Umreifungsbänder/Stretchfolien entfernt, damit nichts in Bürsten gerät. Einlernen: Die Route wird entlang der Hauptachsen mit klaren Wendezonen angelegt; Sperrzonen decken Ladebereiche ab, die nicht befahren werden sollen. Täglicher Zyklus (Kehren): Der Roboter kehrt die Hauptfahrwege und Randzonen; bei neu auftauchenden Paletten stoppt er, die Hallenaufsicht räumt frei und setzt fort. Alternative (Staubsaugen): Wenn Staubbindung wichtiger ist, wird im Saugen-Modus gefahren, jedoch mit geplanter Ladepause. Personalrolle: Eine Person koordiniert das Zeitfenster, entfernt Folienreste und leert bei Bedarf den kleinen Auffangbehälter (1 L) bei grobem Kehrgut. Störungen: Bei unerwartetem Staplerverkehr wird der Lauf pausiert und der Roboter in eine Randzone geschoben; bei Rampen wird geprüft, dass Neigungen ≤5° bleiben.

Warum dieses Gerät hier passt

Für lange Hallenfenster ist die max. Laufzeit im Kehren von 12 h (Datenblatt) ein Vorteil. Die praktische Flächenleistung von 350–700 m²/h ist in breiten Achsen eher erreichbar als in engen Räumen. Die Sensorik (LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB) unterstützt das Erkennen von Hindernissen in dynamischer Umgebung, ersetzt aber keine Betriebskoordination mit Flurförderzeugen.

Die Rechnung

Entscheidung Kehren vs. Staubsaugen anhand Akku: Hallenfläche 5.000 m². Bei angenommener praktischer Leistung ~650 m²/h dauert ein Durchlauf ≈ 5.000/650 ≈ 7,7 h. Das passt in den Kehrmodus (max. 12 h), überschreitet aber die max. Laufzeit beim Staubsaugen von 4,5 h. Für Staubsaugen wären daher mindestens 2 Akku-Etappen nötig; da die Ladezeit ≈ 2 h beträgt, ist eine Ladepause einzuplanen.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die Halle nur über Staubsaugen (nicht Kehren) die geforderte Staubbindung erreicht, ist die 4,5-h-Laufzeit im Staubsaugen für große Flächen ohne Lade-/Wechselkonzept zu kurz.
  • Bei häufigem, unkoordiniertem Staplerverkehr im gleichen Fahrweg ist der autonome Betrieb organisatorisch riskant und führt zu häufigen Pausen/Umfahrungen.
  • Bei Rampen oder Übergängen über 5° (z. B. zu Laderampen/Andockhöhen) darf der Roboter dort nicht eingesetzt werden.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Hallenfläche (Fahrwege + Packzone): 5.000 m²
  • Angenommene praktische Flächenleistung in breiten Achsen: 650 m²/h
  • Reinigungsfenster: 2 Abschnitte à 4 h (z. B. 18:30–22:30 und 00:30–04:30)
Einkaufszentrum / Shopping-Mall (lange Promenaden, Food-Court-Zonen) Einkaufszentrum: naheliegend für die Mall – aber als Alleinlösung durch Laufzeit und Tankvolumen begrenzt Shopping-Malls wirken wie ein idealer Einsatzort, doch große Gesamtflächen sprengen mit praktischer Leistung und Nass-Tankkapazität schnell das Nachtfenster. Realistisch ist der Roboter hier als Teil-Lösung für definierte Abschnitte, Spot-Cleaning oder Rand- und Engzonen – nicht als alleiniger „Mall-komplett“-Ersatz.
Einkaufszentrum: naheliegend für die Mall – aber als Alleinlösung durch Laufzeit und Tankvolumen begrenzt

23:15 Uhr, die Rollgitter der Shops sind unten, nur die Sicherheitsrunde ist noch unterwegs. Auf der Mall-Promenade glänzen Schuhabriebspuren, in der Food-Court liegen Krümel in den Randbereichen. Der Objektleiter startet den Roboter – aber nicht für die ganze Mall, sondern für einen klar abgetrennten Abschnitt. Während der Roboter die Kanten sauber abfährt, notiert der Objektleiter die Stellen, an denen am nächsten Tag ein zweiter Einsatz oder zusätzliche Technik nötig wäre.

Ausgangslage

Die Mall hat sehr große Verkehrsflächen und hohe optische Anforderungen. Gleichzeitig ist das Nachtfenster begrenzt, und Nassreinigung erfordert Wasserlogistik. Es besteht die Versuchung, die gesamte Mall mit einem kompakten Roboter abdecken zu wollen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Das Center-Management lässt Reinigungsinseln (Sitzmöbel, Pflanzenkübel) so stellen, dass Promenadenachsen ≥650 mm frei bleiben; Sperrzonen werden für Rolltreppenanläufe und Eingangsbereiche mit Rampen angelegt, wenn dort Neigungen >5° auftreten. Einlernen: Die Route wird abschnittsweise geplant (z. B. Promenade Ost, Food-Court-Randzonen, Sanitärvorzonen), damit der Roboter gezielt dort fährt, wo seine Kanten- und Engstellenfähigkeit den größten Nutzen bringt. Täglicher Zyklus: Zuerst Trockenaufnahme in Food-Court und Randzonen (Saugen/Kehren), anschließend Nassschrubben eines definierten Promenadenabschnitts; Nachfüll-/Entleerung wird als fester Stopp eingeplant. Personalrolle: Das Team übernimmt großflächige Hauptpromenaden mit vorhandener Technik, während der Roboter Engstellen, Kanten und Spot-Bereiche übernimmt; bei Störungen (neue Absperrungen, Reinigungswagen) wird manuell umgesetzt (Griff) und fortgesetzt. Störungen: Bei stark verschmutzten Einzelstellen wird der Spot-Reinigungsmodus (laut Hersteller per OTA-Upgrade verfügbar) genutzt, ansonsten wird dort manuell nachgearbeitet.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Stärke liegt in der Kompaktheit (445 mm Breite) und der Mindestdurchfahrtsbreite von 650 mm – damit kommt er in Randzonen, zwischen Sitzgruppen und entlang von Shopfront-Sockeln besser durch als größere Aufsitzer. Die 0-mm-Kantenreinigung ist für lange Sockel- und Glasfronten relevant. Als Alleinlösung begrenzen jedoch praktische Flächenleistung (350–700 m²/h), max. 4,5 h Laufzeit im Schrubben sowie die Tanks (11,5 L/10,5 L) die abdeckbare Nassfläche pro Nacht.

Die Rechnung

Warum „ganze Mall nassschrubben“ nicht aufgeht: Annahme zu schrubbende Verkehrsfläche 20.000 m², angenommene praktische Leistung ~600 m²/h → Reinigungsdauer ≈ 20.000/600 ≈ 33,3 h. Das überschreitet die max. Laufzeit im Schrubben von 4,5 h deutlich und würde mehrere Ladezyklen erfordern (Ladezeit ≈ 2 h). Zusätzlich Tanklogik (Annahme Wasserabgabe 0,02 L/m²): Abwassertank 10,5 L → 10,5/0,02 ≈ 525 m² pro Tankfüllung; für 20.000 m² wären ≈ 20.000/525 ≈ 38 Entleerungen nötig. Realistisch ist daher die Begrenzung auf Teilflächen pro Nacht.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Als Alleinlösung für sehr große Mall-Verkehrsflächen ist der Roboter aufgrund praktischer Flächenleistung (350–700 m²/h), 4,5 h Laufzeit im Schrubben und Tankkapazität (11,5 L/10,5 L) nicht passend – er eignet sich eher für Teilbereiche.
  • Wenn wesentliche Verbindungswege Rampen/Neigungen über 5° enthalten (z. B. Übergänge zu Parkdecks), müssen diese Bereiche ausgespart oder anders gereinigt werden.
  • Bei dauerhaft unter 650 mm verengten Passagen (z. B. eng gestellte Pop-up-Flächen) ist ein stabiler Automatikbetrieb nicht sicherzustellen.
Getroffene Annahmen
  • Gesamt zu schrubbende Mall-Verkehrsfläche (Gedankenexperiment „alles mit einem Gerät“): 20.000 m²
  • Angenommene praktische Flächenleistung im Schrubben auf offener Promenade: 600 m²/h
  • Angenommene Wasserabgabe im Schrubbmodus: 0,02 L/m²
  • Verfügbares Nachtfenster: 22:00–06:00 (8 h)

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Technische Daten – Gausium Phantas

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (L × B × H) 585 × 445 × 619 mm
Nettogewicht 65 kg

Reinigung

Saug-/Kehrbreite 465 mm
Scheuer- / Staubwischbreite 330 mm
Reinigungsdruck 10 kg
Kantenreinigungsfunktion 0 mm
Max. Reinigungsleistung (Schrubben / Staubwischen, theoretisch) 1.188 m²/h
Max. Reinigungsleistung (Staubsaugen / Kehren, theoretisch) 1.674 m²/h
Praktische Reinigungleistung 350-700 m²/h
Kanten- und Fugenreinigung Erweiterte Seitenbürsten für enge Ecken und Fugen

Akku & Laufzeit

Max. Laufzeit (Schrubben) 4.5 h
Max. Laufzeit (Staubsaugen) 4.5 h
Max. Laufzeit (Kehren) 12 h
Ladezeit 2 h

Tank & Behälter

Frischwassertank 11.5 L
Abwassertank 10.5 L
Kapazität des Auffangbehälters 1 L
Staubbeutelkapazität 6 (Hält 3–7 Tage Staub) L

Navigation & Sensorik

Sensorsystem LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB-Kamera, Anti-Drop, Anti-Kollision
Min. Durchfahrtsbreite 650 mm
Hindernisvermeidung Erkennt Hindernistypen und trifft Verhaltensentscheidungen
Bodenartenerkennung Erkennt Bodenarten und passt die Bürstenhöhe automatisch an

Leistung & Fähigkeiten

Agile Manövrierfähigkeit (Durchgangsfähigkeit) Kann durch Gänge mit einer Breite von 600 mm und einer Höhe von 650 mm navigieren
Spot-Reinigungsmodus Erkennt Verschmutzungen mithilfe einer RGB-Kamera und KI-Algorithmen; verfügbar per OTA-Upgrade
KI-gesteuerte Wahrnehmung Erkennt Hindernistypen und trifft fortschrittliche Verhaltensentscheidungen

Sicherheit & Akustik

Stroboskoplicht Warnung bei schlechten Lichtverhältnissen
Sichtbarkeitsfahne (Optional) Erhöht die Sichtbarkeit, wenn teilweise blockiert
Geräuscharmer Modus Unterstützt (≤60 dB)
Steigfähigkeit 5 °

Wartung & Zubehör

Intelligenter Griff Automatischer Moduswechsel (Auto/Manuell) durch Erkennung der Griffposition
Dockingstationen Optionale Arbeitsstation für automatisches Laden und Wassermanagement; optionaler mobiler Wassertank

Geeignete Bodenarten

Bodenarten Niedrigfloriger Teppich, Naturstein, Kunststein, Keramik, Hartholz, Beton, PVC, Epoxidharz

Datenblätter & Broschüren zum Gausium Phantas

Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?

Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.

Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?

Häufige Fragen zum Gausium Phantas

Für welche Flächen eignet sich der Gausium Phantas?

Für den Gausium Phantas liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Lebensmittel-Einzelhandel (Discount-Supermarkt); Bürogebäude (mehrgeschossig, Flure + Open-Space-Zonen); Hotel (Lobby + Frühstücksbereich + Flure); Pflegeheim / stationäre Einrichtung (Verkehrsflure, Aufenthaltszonen).

Wie lange braucht der Gausium Phantas für 1.000 m²?

Rechnerisch etwa 1,1 Stunden pro Durchgang — bei 1.188 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.

Wann ist der Gausium Phantas nicht die richtige Wahl?

Wenn Regalgänge oder Engstellen regelmäßig unter 650 mm freie Durchfahrtsbreite fallen (z. B. durch dauerhafte Aktionsaufbauten), ist ein zuverlässiger Automatikbetrieb nicht gegeben. Für durchgehendes Nassschrubben großer Flächen ist der Roboter ohne geregelte Nachfüllroutine (11,5 L Frischwasser / 10,5 L Abwasser) organisatorisch aufwendiger; hier ist Trockenreinigung oder Teilflächen-Schrobben sinnvoller. Bei starken Höhenunterschieden oder Rampen über 5° ist der Einsatz eingeschränkt.

Kann man den Gausium Phantas mieten statt kaufen?

Ja — die meisten Objekte mieten den Gausium Phantas im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.

Wer richtet den Gausium Phantas ein und übernimmt die Wartung?

Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.

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