Reinigungsroboter Industrie Marktübersicht
Gausium Phantas Reinigungsroboter
Reinigungsroboter

Gausium Phantas Reinigungsroboter

Gausium

1.188m²/h
Flächenleistung
465mm
Arbeitsbreite
4.5h
Laufzeit
65kg
Gewicht
Unterstützt (≤60 dB)
Geräuschpegel
27.200 EUR Netto-Listenpreis
Ehrliche Einschätzung holen

Der Gausium Phantas ist ein kompakter 4-in-1-Reinigungsroboter für gewerbliche Umgebungen mit engen Gängen und Ecken. Er schrubbt, saugt, kehrt und wischt Staub, reinigt Kanten mit 0 mm Abstand und steigert die Effizienz im Spot-Cleaning-Modus um bis zu 400 %. Der belastbare integrierte Griff (bis 1.000 N, 10.000 Öffnungszyklen) erkennt die Griffposition und ermöglicht den fließenden Wechsel zwischen automatischem und manuellem Modus.

Mit 2D-LiDAR, 3D-Tiefenkameras und RGB-Kamera navigiert der Phantas sicher durch enge Durchgänge ab 650 mm Breite und eignet sich für Einzelhandel, Büros, Hotels und Gastronomie.

Aus der Praxis

Passt er zu Ihrer Fläche?

3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.

Hotel (Flure/Lobby, laufender Betrieb) Hotel: Flure, Aufzugsfoyer und Eingangszone – leiser Nachtbetrieb mit Spot-Schrubben Für Hotels mit engen Fluren und wechselnden Hindernissen eignet sich der Phantas als leiser Nachtläufer für Saugen/Kehren plus gezieltes Schrubben in den Laufzonen. Die Einschränkung liegt weniger in der Navigation als im Tankvolumen: Nassreinigung wird in der Praxis eher zoniert oder als Spot-Job geplant.

Im Flur ist das Licht gedimmt, nur das Stroboskoplicht des Roboters ist an den Türnischen zu sehen. Die Hausdame schiebt einen Wagen beiseite, damit der Durchgang frei bleibt, und beobachtet kurz, wie der Phantas mit Seitenbürsten bis 0 mm an die Sockelleiste fährt. Im geräuscharmen Modus (≤60 dB) zieht er eine trocknende Spur aus der Eingangszone ins Aufzugsfoyer. Als eine Lieferkiste im Weg steht, greift die Spätschicht an den integrierten Griff und setzt die Maschine manuell um, dann läuft der Zyklus weiter im Automatikmodus.

Ausgangslage

Die Flure und Foyers werden bislang manuell nachgereinigt, weil Reinigungswagen und Türen die Wege verengen und die Ränder an Sockelleisten sichtbar bleiben. In der Eingangszone entstehen punktuell nasse, schmierige Laufspuren, die tagsüber schnell wieder auftreten. Die Nachtmannschaft soll leise arbeiten und trotzdem die Kanten sauber mitnehmen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Hindernisse aus den Fluren (Wäschewagen, Tabletts, Kartons), damit die Durchgänge mindestens 650 mm frei sind. Der Objektleiter legt die Reinigungszonen an (Flure/Aufzugsfoyer trocken, Eingangszone nass) und weist das Personal in den Moduswechsel über den intelligenten Griff ein. Einlernen: Beim ersten Einsatz wird der Roboter durch die relevanten Flure und Foyers geführt; Ecken, Türnischen und Engstellen werden als typische Passagen geprüft. Täglicher Zyklus: Zuerst fährt der Roboter Saugen/Kehren in den Fluren (Saug-/Kehrbreite 465 mm); Türen, die in den Gang aufschlagen, werden vom Personal geöffnet oder der Roboter wird kurz manuell umgesetzt. Danach folgt das Spot-Schrubben der Eingangszone (Scheuerbreite 330 mm, Reinigungsdruck 10 kg); entlang von Sockelleisten nutzt er die Kantenreinigung mit 0 mm Abstand. Ecken/Kanten: In Türnischen und an Übergängen fährt der Roboter langsamer, die Seitenbürsten nehmen Fugen und Kanten mit. Unter sehr niedrigen Möbeln bleibt eine Restfläche, weil die Gerätehöhe 619 mm beträgt. Störungen: Bei blockierten Passagen (z. B. abgestellte Kisten) nutzt die Schicht den integrierten Griff zum Umsetzen und setzt den Automatikmodus fort. Wasser- und Abwasserhandling erfolgt nach dem Nass-Zyklus über Frischwassertank 11,5 L und Abwassertank 10,5 L; ohne optionale Arbeitsstation wird manuell befüllt/entleert.

Warum dieses Gerät hier passt

Passend wegen der geringen Gerätebreite (445 mm) und der freigegebenen Mindestdurchfahrtsbreite von 650 mm für typische Hotelflure mit Wagenverkehr. Die Kantenreinigung mit 0 mm adressiert sichtbare Ränder an Sockelleisten und in Ecken. Der geräuscharme Modus (≤60 dB) ist für Nachtbetrieb im belegten Haus geeignet. Die praktische Reinigungsleistung von 350–700 m²/h erlaubt, Flure und Foyer innerhalb einer Nachtschicht zu bearbeiten, und die Laufzeit von 4,5 h im Schrubbbetrieb reicht für einen kombinierten Durchlauf aus Trockenreinigung plus begrenztem Nassanteil.

Die Rechnung

Annahme: 1.200 m² Flure/Foyer werden Saugen/Kehren gefahren, real 600 m²/h ⇒ 1.200 / 600 ≈ 2,0 h. Zusätzlich Annahme: 200 m² Eingangszone werden geschrubbt, real 500 m²/h ⇒ 200 / 500 = 0,4 h. Gesamt ≈ 2,4 h und damit innerhalb der max. Laufzeit im Schrubbbetrieb von 4,5 h. Tankcheck (nur Nassanteil): Annahme Wasserverbrauch 0,05 L/m² ⇒ 200 × 0,05 = 10 L; das liegt unter Frischwasser 11,5 L und knapp unter Abwasser 10,5 L, also ohne Zwischenstopp möglich.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht geeignet, wenn relevante Flure/Passagen dauerhaft unter 650 mm frei sind (z. B. bei permanent abgestellten Wagen), weil die Mindestdurchfahrtsbreite unterschritten wird.
  • Nicht geeignet für großflächiges, durchgehendes Nass-Schrubben großer Hotelbereiche in einem Stück, wenn der Wasserverbrauch pro m² hoch ist: Frischwasser 11,5 L und Abwasser 10,5 L erzwingen sonst häufige Stopps.
  • Nicht geeignet für Bereiche mit Rampen über 5° Steigung (z. B. steile Anlieferzonen), da die Steigfähigkeit 5° beträgt.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Trockenfläche pro Nacht: 1.200 m²
  • Zu schrubbende Spot-Fläche pro Nacht: 200 m²
  • Reale Reinigungsleistung in diesem Objekt: 600 m²/h (Trocken) und 500 m²/h (Schrubben) innerhalb der praktischen Spanne 350–700 m²/h
  • Wasserverbrauch beim Schrubben: 0,05 L/m²
Büro/Verwaltung (Etagenreinigung, Mischbelag) Bürogebäude: Mischflächen aus Teppich (niedrigflorig) und Hartboden – Tagesrandbetrieb ohne Nasschemie In Büroetagen mit niedrigflorigem Teppich und Hartboden ist der Phantas als Trockenreiniger (Saugen/Kehren und Staubwischen) planbar, ohne Tankstopps. Entscheidend ist die Wegeführung: mindestens 650 mm freie Durchgänge und genügend Freiflächen, damit die praktische Leistung von 350–700 m²/h erreicht wird.

Am Tagesrand ist die Etage noch halb belegt, Stühle stehen unter den Tischen und einzelne Kabel liegen in der Laufzone. Der Objektleiter schaut auf die Karte am Tablet und wartet, bis der Phantas die Passage zwischen Druckerzone und Flur freifährt. In den offenen Bereichen zieht er im Saugbetrieb gleichmäßige Bahnen, an Sockelkanten fährt er eng anliegend. Als ein Stuhl in die Fahrspur ragt, bremst der Roboter über LiDAR und Tiefenkameras ab und fährt einen kurzen Umweg, ohne dass die Reinigungskraft eingreifen muss.

Ausgangslage

Die Etagen werden bislang mit klassischen Saugern und Mopp nachgearbeitet; die Qualität schwankt, wenn die Laufwege durch Stühle, Papierkörbe und spontane Besprechungsinseln verändert sind. Der Facility Manager möchte die tägliche Grundlast automatisieren, ohne im laufenden Betrieb nass zu reinigen. Gleichzeitig sollen Kantenbereiche entlang von Sockelleisten und unter Tischkanten so weit wie möglich mitgenommen werden, ohne dass Personal permanent nachfährt.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Früh- oder Spätschicht stellt Stühle möglichst unter die Tische und entfernt lose Kleinteile aus den Hauptlaufwegen. Der Objektleiter definiert Zonen (Teppich: Saugen; Hartboden: Staubwischen) und prüft, dass die Engstellen zwischen Möbeln mindestens 650 mm Durchfahrt zulassen. Einlernen: Einmalig wird die Etage kartiert; typische Hindernisse (Papierkörbe, Besprechungstische, Druckerinseln) werden im Layout belassen, damit die Hinderniserkennung (LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB-Kamera) realistisch trainiert. Täglicher Zyklus: Der Roboter startet im Saugbetrieb auf niedrigflorigem Teppich (geeignete Bodenart laut Datenblatt) mit Saug-/Kehrbreite 465 mm. Danach fährt er im Staubwischmodus über Hartbodenflächen (Scheuer-/Staubwischbreite 330 mm) ohne Nassanteil; dadurch entfällt Wasser- und Abwasserhandling im Tagesrandbetrieb. Ecken/Kanten: Entlang von Sockelleisten und in Ecken helfen Seitenbürsten; Bereiche unter sehr niedrigen Sideboards bleiben ggf. stehen, da die Bauhöhe 619 mm beträgt. Störungen: Wenn Stühle oder mobile Whiteboards Wege blockieren, wird per intelligentem Griff kurz auf manuell gewechselt, das Hindernis umfahren oder der Roboter umgesetzt und anschließend wieder auf Auto gestellt. Der Staubbeutel (6 L, hält 3–7 Tage Staub) wird im Regelbetrieb nach Sichtprüfung gewechselt; grober Müll wird über den 1-L-Auffangbehälter entnommen.

Warum dieses Gerät hier passt

Der Einsatz passt, weil der Roboter für niedrigflorigen Teppich und Hartböden freigegeben ist und Trockenreinigung ohne Tanks auskommt. Mit praktischer Reinigungsleistung 350–700 m²/h lässt sich eine typische Büroetage in planbarer Zeit abfahren, und die max. Laufzeit von 4,5 h im Saugbetrieb reicht für einen kompletten Trocken-Durchlauf ohne Zwischenladen (Ladezeit ca. 2 h ist dann kein Engpass). Die Mindestdurchfahrtsbreite 650 mm ist für viele Büroflure und Standardgänge zwischen Möbeln erreichbar, sofern Stühle/Boxen nicht dauerhaft im Weg stehen.

Die Rechnung

Annahme: Gesamtfläche 2.500 m², davon 1.800 m² niedrigfloriger Teppich (Saugen) und 700 m² Hartboden (Staubwischen). Annahme reale Leistung 600 m²/h ⇒ Zeit Saugen: 1.800 / 600 = 3,0 h; Zeit Staubwischen: 700 / 600 ≈ 1,17 h; Gesamt ≈ 4,17 h. Das liegt innerhalb der max. Laufzeit im Saugbetrieb von 4,5 h (für den Trockenanteil) und innerhalb der genannten Laufzeit fürs Staubwischen (10 h).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht geeignet, wenn wesentliche Wege regelmäßig unter 650 mm verengt sind (z. B. sehr enge Desk-Reihen oder dauerhaft abgestellte Rollcontainer), weil der Roboter dann Zonen nicht erreicht.
  • Nicht geeignet, wenn regelmäßig Nass-Schrubben der gesamten Etage gefordert ist (z. B. klebrige Produktionsnähe), da Frischwasser 11,5 L und Abwasser 10,5 L bei großen Nassflächen zu häufigen Service-Stopps führen können.
  • Nicht geeignet für die Aufnahme von viel grobem Abfall (z. B. Verpackungsreste) über lange Strecken, weil der Auffangbehälter nur 1 L fasst und damit häufiges Entleeren erzwingen kann.
Getroffene Annahmen
  • Gesamtfläche der Etage: 2.500 m²
  • Teppichfläche (niedrigflorig) für Saugen: 1.800 m²
  • Hartbodenfläche für Staubwischen: 700 m²
  • Reale Reinigungsleistung in diesem Objekt: 600 m²/h innerhalb der praktischen Spanne 350–700 m²/h
Einzelhandel/Lebensmittelmarkt (Verkaufsfläche mit Publikumsverkehr) Lebensmittelmarkt: naheliegender Einsatz, aber nur zoniert sinnvoll – Hauptgänge statt kompletter Verkaufsfläche Im Lebensmittelmarkt passt der Phantas für Kanten- und Spot-Reinigung sowie für klar abgegrenzte Nasszonen (Hauptgänge, Aktionsflächen). Die Specs erzwingen aber eine Einschränkung: Für eine komplette, große Verkaufsfläche in einem Durchlauf sind praktische Flächenleistung, Laufzeit (4,5 h Schrubben) und Tankvolumen (11,5/10,5 L) oft zu knapp, sodass Zonierung oder mehrere Service-Stopps nötig werden.

Im Markt sind noch Kunden unterwegs, die Rollwagen stehen kurz quer in der Hauptachse. Der Phantas fährt im geräuscharmen Modus (≤60 dB) entlang der Regalfüße und nimmt die Kante mit 0 mm Abstand, während die Schichtleitung den Bereich am Tablet freigibt. An der Frischetheke bleibt er stehen, weil eine Palette im Durchgang die 650 mm unterschreitet, und wartet, bis der Mitarbeiter die Palette zurückzieht. Später, im geschlossenen Markt, zieht er im Schrubbbetrieb saubere Bahnen über die Hauptgänge; an den Kreuzungen reduziert er die Geschwindigkeit und fährt sauber in die Ecken.

Ausgangslage

Die Verkaufsfläche hat viele Engstellen durch Paletten, Rollcontainer und wechselnde Aktionsaufbauten. Gerade an Regalfüßen und in Ecken bleiben nach der maschinellen Grundreinigung Randstreifen sichtbar, und in den Hauptgängen entstehen punktuell klebrige Bereiche. Der Markt möchte tagsüber kleinere Verschmutzungen automatisch abfahren lassen und nachts definierte Zonen nass schrubben, ohne eine große Aufsitzmaschine für alle Teilflächen einzusetzen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Marktmitarbeiter sorgen in den geplanten Zonen für mindestens 650 mm freie Durchgänge (Paletten aus den Hauptachsen ziehen, Rollwagen parken). Der Objektleiter legt zwei Routentypen an: tagsüber Trocken-/Spot-Zyklus (Saugen/Kehren) in Randbereichen; nachts Nass-Schrubben für Hauptgänge. Einlernen: Kartierung außerhalb der Stoßzeiten; problematische Engstellen (Kassenbereich, Frischetheke, Endkappen) werden als No-Go-Zonen markiert, wenn die Breite nicht zuverlässig frei bleibt. Täglicher Zyklus (tagsüber): Der Roboter fährt Saugen/Kehren (theoretisch bis 1.674 m²/h, praktisch 350–700 m²/h) in ausgewählten Rand- und Aktionsflächen. Bei Blockaden wartet er oder wird am Griff kurz manuell umgesetzt. Täglicher Zyklus (nachts): Nass-Schrubben in den Hauptgängen (Scheuerbreite 330 mm, Reinigungsdruck 10 kg). Wegen des begrenzten Tankvolumens wird der Bereich in Abschnitte geteilt; zwischen den Abschnitten werden Frischwasser (11,5 L) nachgefüllt und Abwasser (10,5 L) entleert. Ecken/Kanten: Regalfußleisten und Randzonen profitieren von 0-mm-Kantenreinigung und Seitenbürsten. Unter niedrigen Gondel-Füßen oder sehr flachen Regalsockeln kann die Bauhöhe 619 mm die Unterfahrbarkeit begrenzen. Störungen: Steilere Rampen in die Anlieferung werden gemieden (Steigfähigkeit 5°). Gröbere Verschmutzungen (z. B. zerdrückte Verpackung) werden vom Personal vorab aufgenommen, weil der Auffangbehälter nur 1 L fasst.

Warum dieses Gerät hier passt

Für den Markt passt das Gerät dort, wo Engstellen und Kantenarbeit dominieren: Mindestdurchfahrtsbreite 650 mm, kompakte Breite 445 mm und 0-mm-Kantenreinigung sind in Regalreihen und an Sockeln relevant. Die Sensorik (LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB) unterstützt Hindernisvermeidung bei wechselnden Aufbauten. Als Einschränkung ist die Kombination aus praktischer Leistung (350–700 m²/h), Schrubblaufzeit (4,5 h) und Tankgrößen (11,5/10,5 L) zu berücksichtigen: Das Gerät ist in großen Märkten eher ein Zonen- und Spot-Reiniger als eine Ein-Gerät-Lösung für die komplette Nass-Grundreinigung.

Die Rechnung

Plausibilitätscheck für 'komplette Verkaufsfläche in einem Durchlauf' (Einschränkung): Annahme Verkaufsfläche 3.500 m², Annahme reale Schrubbleistung 500 m²/h ⇒ 3.500 / 500 = 7,0 h. Das überschreitet die max. Laufzeit im Schrubbbetrieb von 4,5 h. Zusätzlich Tankcheck (Nassbetrieb): Annahme Wasserverbrauch 0,02 L/m² ⇒ 3.500 × 0,02 = 70 L; mit 11,5 L Frischwasser ergibt das 70 / 11,5 ≈ 6,1 Tankfüllungen (also mehrere Nachfüllstopps). Zonierter Nachtansatz (machbar): Annahme 1.200 m² Hauptgänge, reale Schrubbleistung 500 m²/h ⇒ 1.200 / 500 = 2,4 h (innerhalb 4,5 h). Wasser: 1.200 × 0,02 = 24 L ⇒ 24 / 11,5 ≈ 2,1 Tankfüllungen (mindestens ein Nachfüllstopp einplanen).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht geeignet als alleinige Maschine für die komplette Nass-Grundreinigung großer Verkaufsflächen in einem Durchlauf, wenn die Fläche so groß ist, dass 4,5 h Schrubblaufzeit und 11,5/10,5 L Tanks nicht reichen (Zonierung/Stopps erforderlich).
  • Nicht geeignet in Bereichen, in denen die Mindestdurchfahrtsbreite von 650 mm wegen Paletten oder Kundenverkehr nicht zuverlässig eingehalten werden kann (häufige Unterbrechungen/Wartezeiten).
  • Nicht geeignet für Anliefer- oder Rampenbereiche mit mehr als 5° Steigung (Steigfähigkeit 5°).
Getroffene Annahmen
  • Verkaufsfläche für den Plausibilitätscheck: 3.500 m²
  • Zonierte Nassfläche (Hauptgänge) pro Nacht: 1.200 m²
  • Reale Reinigungsleistung im Markt: 500 m²/h innerhalb der praktischen Spanne 350–700 m²/h
  • Wasserverbrauch beim Schrubben: 0,02 L/m²

Technische Daten

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (L × B × H) 585 × 445 × 619 mm
Nettogewicht 65 kg

Reinigung

Saug-/Kehrbreite 465 mm
Scheuer- / Staubwischbreite 330 mm
Reinigungsdruck 10 kg
Kantenreinigungsfunktion 0 mm
Max. Reinigungsleistung (Schrubben / Staubwischen, theoretisch) 1.188 m²/h
Max. Reinigungsleistung (Staubsaugen / Kehren, theoretisch) 1.674 m²/h
Praktische Reinigungleistung 350-700 m²/h
Kanten- und Fugenreinigung Erweiterte Seitenbürsten für enge Ecken und Fugen

Akku & Laufzeit

Max. Laufzeit (Schrubben) 4.5 h
Max. Laufzeit (Staubsaugen) 4.5 h
Max. Laufzeit (Kehren) 12 h
Ladezeit 2 h

Tank & Behälter

Frischwassertank 11.5 L
Abwassertank 10.5 L
Kapazität des Auffangbehälters 1 L
Staubbeutelkapazität 6 (Hält 3–7 Tage Staub) L

Navigation & Sensorik

Sensorsystem LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB-Kamera, Anti-Drop, Anti-Kollision
Min. Durchfahrtsbreite 650 mm
Hindernisvermeidung Erkennt Hindernistypen und trifft Verhaltensentscheidungen
Bodenartenerkennung Erkennt Bodenarten und passt die Bürstenhöhe automatisch an

Leistung & Fähigkeiten

Agile Manövrierfähigkeit (Durchgangsfähigkeit) Kann durch Gänge mit einer Breite von 600 mm und einer Höhe von 650 mm navigieren
Spot-Reinigungsmodus Erkennt Verschmutzungen mithilfe einer RGB-Kamera und KI-Algorithmen; verfügbar per OTA-Upgrade
KI-gesteuerte Wahrnehmung Erkennt Hindernistypen und trifft fortschrittliche Verhaltensentscheidungen

Sicherheit & Akustik

Stroboskoplicht Warnung bei schlechten Lichtverhältnissen
Sichtbarkeitsfahne (Optional) Erhöht die Sichtbarkeit, wenn teilweise blockiert
Geräuscharmer Modus Unterstützt (≤60 dB)
Steigfähigkeit 5 °

Wartung & Zubehör

Intelligenter Griff Automatischer Moduswechsel (Auto/Manuell) durch Erkennung der Griffposition
Dockingstationen Optionale Arbeitsstation für automatisches Laden und Wassermanagement; optionaler mobiler Wassertank

Geeignete Bodenarten

Bodenarten Niedrigfloriger Teppich, Naturstein, Kunststein, Keramik, Hartholz, Beton, PVC, Epoxidharz

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