Gausium Omnie Reinigungsroboter
Gausium
Der Gausium Omnie ist das Spitzenmodell der KI-Reinigungstechnologie von Gausium, entwickelt für komplexe, dynamische Umgebungen wie Flughäfen, Bahnhöfe und Logistikzentren. OmniVision (360°-Panoramakamera), OmniLiDAR (3D-LiDAR mit 360°-Abdeckung) und multimodales SLAM ermöglichen präzise Navigation selbst bei hohem Publikumsverkehr; OmniSpotCleaning erkennt und beseitigt Verschmutzungen gezielt.
Omnie ist mit Scheibenbürsten (Disc) oder Doppel-Walzenbürsten plus Seitenbürsten (Roller) erhältlich. Die Roller-Variante sammelt Abfall mit bis zu 10 L/h.
Aus der Praxis
Passt er zu Ihrer Fläche?
3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.
Flughafen (Check-in-Zone, Hauptlaufwege, Vorfeld-Übergänge in der Landseite) Flughafen-Check-in und Hauptlaufwege: Nassschrubben in dynamischer Umgebung (Disc-Konfiguration)
03:20 Uhr in der Check-in-Halle: Die letzten Passagiere ziehen Koffer über Naturstein, während der Reinigungsroboter parallel einen breiten, nassen Streifen schrubbt. Hinter ihm bleibt eine gleichmäßige Spur, die der Objektleiter auf dem Tablet im Blick behält, weil ständig Menschen quer durch die Fläche laufen. Am Rand stehen Warteschlangen-Absperrungen, die heute anders als gestern platziert sind. Nach ein paar Minuten dreht das Gerät auf engem Raum um, ohne an Pfosten oder Gepäckwagen anzuecken.
Ausgangslage
Die Fläche ist tagsüber hochfrequentiert, Absperrungen und Möblierung ändern sich, und es gibt regelmäßig punktuelle Verschmutzungen (nass und trocken). Manuelle Scheuersaugmaschinen binden Personal in Zeiten, in denen parallel noch Müll- und Sanitärleistungen laufen. Gleichzeitig müssen Laufwege frei bleiben und Kollisionen mit Personen und Gepäck vermieden werden.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Hindernisse (Gepäckwagen, Werbeständer, Kabel) aus den definierten Laufwegen und markiert Bereiche, die ausgespart werden sollen (z. B. Sicherheitszonen, temporäre Baustellen). Einlernen: Der Roboter wird einmalig per multimodalem SLAM in der Check-in-Zone geführt; Zonen, No-Go-Flächen und Rückkehrpunkte (Wasser/Abwasser-Servicepunkt) werden festgelegt. Täglicher Zyklus: Der Omnie fährt im Disc-Schrubbmodus die definierten Bahnen ab (Schrubbbreite 520 mm) und nutzt OmniVision/OmniLiDAR (360°-Abdeckung) zur Navigation im Publikumsverkehr. OmniSpotCleaning kann erkannte punktuelle Verschmutzungen priorisieren; die Reinigung läuft trotzdem in Abschnitten, damit Tankstopps planbar sind. Während der Roboter die Hauptfläche fährt, übernimmt Personal die Kantenarbeit: Sockel, enge Ecken, unter Sitzbänken und direkt an Pfosten bleiben wegen Geometrie und Sicherheitsabständen als manuelle Nacharbeit. Service & Störungen: Sobald der Abwassertank (24 L) als limitierender Faktor erreicht ist, wird am Servicepunkt entleert und der Frischwassertank (33 L) nachgefüllt. Bei kurzfristigen Sperrungen (z. B. Umstellen von Absperrbändern) pausiert die Aufsicht den Roboter und startet den Abschnitt neu. Nach dem Lauf wird der Roboter geladen (Ladezeit 2 h) und optisch geprüft (Bürsten, Abstreiflippen, Sensorfenster).
Warum dieses Gerät hier passt
Passt, weil die Navigation explizit für große, hochdynamische Umgebungen ausgelegt ist (3D-/2D-LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB, 360°-Panoramakamera; OmniVision/OmniLiDAR). Die min. Durchfahrtsbreite von 800 mm deckt typische Laufwege und Schleusen ab, solange die Engstellen entsprechend geplant sind. Mit max. Schrubbeffizienz 2.621 m²/h (theoretisch) und 3 h Schrubblaufzeit lassen sich mittelgroße Terminalabschnitte innerhalb eines nächtlichen Fensters reinigen, wenn in Abschnitte mit Tankservice geplant wird. Der min. Wendekreis von 1.100 mm unterstützt das Wenden auf offenen Knotenpunkten, ohne große Rangierflächen zu benötigen.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn der zu reinigende Terminalabschnitt deutlich über ~4.700 m² pro Akkuladung liegt (3 h × 1.573 m²/h nach angenommener Realquote), reicht ein einzelner Schrubbdurchlauf ohne Zwischenladen nicht aus.
- Wenn die Strecke keine verlässlich erreichbaren Servicepunkte für Wasser/Abwasser zulässt, werden die 33 L Frischwasser und 24 L Abwasser zum organisatorischen Engpass (häufige Tankstopps).
- Bei Engstellen unter 800 mm Durchfahrtsbreite (z. B. schmale Nebentüren, provisorische Leitkegel-Gassen) ist der Durchlauf nicht planbar.
- Bei Rampen/Übergängen über 4,6° Steigung (z. B. bestimmte Terminalanbindungen) ist der Einsatz in diesen Bereichen nicht geeignet.
Getroffene Annahmen
- Uhrzeit in der Szene: 03:20 Uhr.
- Zu reinigende Fläche pro Nachtabschnitt: 4.000 m².
- Reale Flächenleistung im Objekt: 60% der theoretischen Schrubbleistung (wegen Umfahren, Personenverkehr, Wendemanövern).
- Abwasseranfall beim Schrubben: 0,02 L/m² (zur Abschätzung von Tankstopps).
Logistikzentrum (Warenausgang, Umschlagflächen, breite Gänge zwischen Toren und Packplätzen) Logistikzentrum Warenausgang: Trockenkehren bei Staplerverkehr (Roller mit Seitenbürsten)
19:10 Uhr am Warenausgang: Die letzte Palette ist verladen, ein Stapler zieht ab, und auf dem Beton bleiben Folienreste und Staubspuren. Der Roboter setzt an, die Seitenbürsten ziehen den Schmutz aus der Randzone in die Bahn, während er gleichmäßig Richtung Torlinie läuft. Der Schichtleiter stoppt kurz, weil ein Rollcontainer quer steht, dann läuft der Abschnitt weiter. Am Ende der Bahn dreht das Gerät auf der Freifläche und nimmt den nächsten Korridor.
Ausgangslage
In der Umschlagzone entsteht täglich trockener Schmutz (Staub, Karton-/Folienreste) und punktuell auch Verschmutzung durch Reifenabrieb. Eine rein manuelle Kehr-/Saug- oder Scheuersaug-Routine kollidiert mit Stapler- und Fußverkehr oder bindet Personal in Randzeiten. Gleichzeitig ändern sich Fahrwege und Stellplätze (Rollcontainer, Paletten), sodass starre Reinigungsabläufe oft unterbrochen werden.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Spätschicht räumt grobe Hindernisse aus den definierten Fahrkorridoren (Paletten, Rollcontainer) und legt No-Go-Zonen fest (aktive Tore, Ladebereiche). Einlernen: Der Roboter wird einmalig durch die Umschlagfläche geführt; Hauptbahnen entlang der Tore und Packplätze werden als Zonen hinterlegt. Täglicher Zyklus: Der Omnie arbeitet im Kehrmodus mit Walzenbürsten und Seitenbürsten (Reinigungsbreite mit Seitenbürsten 780 mm). Die Navigation nutzt 360°-Abdeckung (OmniVision/OmniLiDAR) für dynamische Hindernisse; bei querstehenden Rollcontainern wird umfahren oder kurz pausiert. Der Herstellerwert für Abfallsammeln liegt bei bis zu 10 L/h (Roller-Variante); bei starkem Folien-/Kartonaufkommen plant die Objektleitung daher eine regelmäßige Behälterkontrolle und Entleerung als Teil des Rundgangs. Rollen & Nacharbeit: Während der Roboter die Hauptfläche fährt, erledigt das Personal parallel Detailarbeiten: unter Packtischen, in sehr engen Nischen und direkt an Torführungen, wo 780 mm Breite bzw. Sicherheitsabstände nicht ausreichen. Bei nassen Verschmutzungen wird der betroffene Abschnitt separat bewertet (entweder Schrubbdurchgang oder manuelle Sofortmaßnahme). Störungen & Betrieb: Wenn Staplerverkehr wieder anläuft, kann der Roboter in eine definierte Park-/Wartezone geschickt werden. Nach dem Einsatz wird geladen (2 h) und Sichtprüfung durchgeführt (Bürstenbereich, Sensorik).
Warum dieses Gerät hier passt
Passt, weil der Kehrmodus eine max. theoretische Kehreffizienz von 3.931 m²/h und eine max. Laufzeit von 8 h bietet, was für große Hallenabschnitte typisch ist. Die Reinigungsbreite mit Seitenbürsten (780 mm) unterstützt Randzonen entlang von Toren und Begrenzungen. In dynamischen Logistikflächen helfen 3D-/2D-LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB und 360°-Kameraabdeckung beim Erkennen und Umfahren von wechselnden Hindernissen. Die min. Durchfahrtsbreite von 800 mm ist für breite Hauptgänge geeignet, solange schmale Kommissioniergänge ausgeschlossen oder separat geplant werden.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- In schmalen Kommissioniergängen oder zwischen Regalen mit weniger als 800 mm Durchfahrtsbreite ist der Einsatz nicht geeignet.
- Bei Rampen/Andockbereichen mit mehr als 4,6° Steigung (z. B. bestimmte Verladerampen) ist die Befahrung nicht spezifiziert.
- Wenn regelmäßig nasse, klebrige Rückstände dominieren, ist reines Kehren nicht ausreichend; dann wird Schrubben benötigt, das nur 3 h Laufzeit hat und Tankmanagement erfordert.
- Wenn die Flächen viele enge Wendepunkte haben, die effektiv weniger als den min. Wendekreis von 1.100 mm zulassen, steigt der Anteil an Rangier-/Umfahrzeit deutlich (Leistungsabfall).
Getroffene Annahmen
- Uhrzeit in der Szene: 19:10 Uhr.
- Zu kehrende Fläche pro Schicht: 12.000 m².
- Reale Flächenleistung im Objekt: 60% der theoretischen Kehreffizienz (wegen Umfahren, Verkehrsunterbrechungen, Wendemanövern).
Messe-/Eventhalle (große, offene Beton- oder Epoxidharzflächen) Messe- und Veranstaltungshalle: großflächiges Staubwischen nach Abbau (8 h Laufzeit)
23:35 Uhr in der leeren Halle: Der Abbau ist durch, nur noch Gaffer-Tape-Reste und feiner Staub liegen in den Laufzonen. Der Roboter startet im Staubwischmodus und zieht Bahn für Bahn über den Beton, während der Objektleiter die abgesperrten Bereiche am Hallenrand kontrolliert. Ein Hubwagen kreuzt kurz die Route, das Gerät verlangsamt und setzt danach seine Linie fort. Am Hallentor bleibt ausreichend Platz, um mit dem min. Wendekreis von 1.100 mm sauber in die nächste Bahn zu drehen.
Ausgangslage
Nach Veranstaltungen bleibt großflächig trockener Staub und leichter Schmutz zurück, der vor dem nächsten Aufbau schnell entfernt werden muss. Manuelle Trockenreinigung auf mehreren tausend Quadratmetern ist personalintensiv und schwer planbar, wenn parallel Restarbeiten (Tore, Technik, Absperrungen) laufen. Zudem können Restverkehr und wechselnde Hindernisse (Hubwagen, Materialstapel) bis spät in die Nacht auftreten.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Nachtschicht entfernt grobe Teile (Karton, Folie, Kabelreste) und stellt sicher, dass die geplanten Bahnen frei sind; Bereiche mit empfindlicher Technik oder noch laufendem Abbau werden als No-Go-Zonen markiert. Einlernen: Einmalige Kartierung der Halle per SLAM; die Halle wird in Zonen (z. B. A/B/C) segmentiert, damit bei späteren Teilbelegungen flexibel gestartet werden kann. Täglicher Zyklus: Der Omnie fährt im Staubwischmodus (max. theoretische Staubwischeffizienz 3.604 m²/h, Laufzeit bis 8 h). Er arbeitet die Zonen chronologisch ab; bei Restverkehr wird umfahren oder kurz pausiert. Personal nutzt die freie Zeit für Randaufgaben: Kantenbereiche an Wänden, unter Tribünenelementen, in Ecken und an Torführungen werden manuell nachgezogen, weil der Roboter nicht in jede Ecke kommt und seine Mindestdurchfahrtsbreite 800 mm voraussetzt. Störungen & Abschluss: Wenn kurzfristig ein Bereich wieder befahren wird (Hubwagen/Stapler), wird der Abschnitt unterbrochen und später erneut gestartet. Nach dem Lauf wird der Roboter geladen (2 h) und für die nächste Nacht bereitgestellt.
Warum dieses Gerät hier passt
Passt, weil die Kombination aus 8 h Laufzeit im Staubwischmodus und 3.604 m²/h theoretischer Flächenleistung auf großen, offenen Hallenflächen planbar ist. Die Sensorik (3D-/2D-LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB, 360°-Panoramakamera) unterstützt das Arbeiten in einer Halle, in der sich Hindernisse bis in die Nacht verändern können. Die Spezifikation geeigneter Bodenarten umfasst Beton und Epoxidharz, wie sie in Hallen häufig vorkommen. Die min. Durchfahrtsbreite von 800 mm und der min. Wendekreis von 1.100 mm passen zu breiten Toren und offenen Wendeflächen, nicht aber zu engen Nebenräumen.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn statt Staub überwiegend klebrige Rückstände oder eingetrocknete Getränke entfernt werden müssen, reicht Staubwischen nicht aus; dann ist Schrubben nötig (max. 3 h Laufzeit und Tankmanagement).
- In Back-of-House-Räumen, Lagern oder Zwischenräumen mit weniger als 800 mm Durchfahrtsbreite kann der Roboter nicht eingesetzt werden.
- Bei stark verwinkelten Flächen mit vielen Engstellen, die häufige Wendemanöver unterhalb des min. Wendekreises von 1.100 mm erfordern, sinkt die real erreichbare Flächenleistung deutlich.
- Wenn die Reinigung zwingend über Rampen/Übergänge mit mehr als 4,6° Steigung führen muss (z. B. bestimmte Hallenrampen), ist dieser Weg nicht geeignet.
Getroffene Annahmen
- Uhrzeit in der Szene: 23:35 Uhr.
- Zu staubwischende Fläche: 15.000 m².
- Reale Flächenleistung im Objekt: 60% der theoretischen Staubwischleistung (wegen Umfahren, Pausen, Zonensprüngen).
Technische Daten
Abmessungen & Gewicht
| Abmessungen (L × B × H) | 810 × 700 × 1.070 mm |
|---|---|
| Nettogewicht (Tellerbürste) | 157 kg |
| Nettogewicht (Walzenbürste) | 148 kg |
Leistung
| Max. Reinigungsgeschwindigkeit | 1.4 m/s |
|---|---|
| Max. Reinigungsleistung (Tellerbürste) Schrubben (theoretisch) | 2.621 m²/h |
| Max. Reinigungsleistung (Walzenbürste) Schrubben (theoretisch) | 2.046 m²/h |
| Max. Reinigungsleistung (Walzenbürste) Kehren (theoretisch) | 3.931 m²/h |
| Max. Reinigungsleistung Staubwischen (beide Konfigurationen, theoretisch) | 3.604 m²/h |
| Max. Laufzeit Schrubben | 3 h |
| Max. Laufzeit Staubwischen | 8 h |
| Max. Laufzeit Kehren | 8 h |
| Ladezeit | 2 h |
Wassertank
| Frischwassertank | 33 L |
|---|---|
| Abwassertank | 24 L |
Reinigung
| Reinigungsbreite (Tellerbürste) | 520 mm |
|---|---|
| Reinigungsbreite (Walzenbürste ohne Seitenbürsten) | 406 mm |
| Reinigungsbreite (Walzenbürste mit Seitenbürsten) | 780 mm |
Mobilität & Manövrierbarkeit
| Steigfähigkeit | 4,6 ° |
|---|---|
| Min. Durchfahrtsbreite | 800 mm |
| Min. Wendebreite | 1.100 mm |
Navigation & Sensorik
| Sensorsystem | 3D-LiDAR, 2D-LiDAR, 3D-Tiefenkamera, RGB-Kamera, Anti-Drop, Anti-Kollision |
|---|---|
| OmniVision | 360°-Kameraabdeckung mit 360°-Objekterkennung und Vogelperspektive |
| OmniLiDAR | 360°-LiDAR-Abdeckung, optimiert für große, hochdynamische Industrieumgebungen |
Funktionen & Reinigungstechnologien
| OmniClean | Reinigungsbreite von 780 mm mit zwei Walzenbürsten und zwei Seitenbürsten; integrierter Schmutzbehälter |
|---|---|
| OmniSpotCleaning | Präzise Identifikation und Reinigung von trockenem und nassem Abfall, unterstützt durch KI-gesteuertes Deep Learning |
Geeignete Bodenarten
| Bodenarten | Naturstein, Kunststein, Keramik, Beton, PVC, Epoxidharz |
|---|
Sonstiges
| Hinweis zur Spezifikation | Spezifikationen stammen aus Gausium Labortests; tatsächliche Leistung kann variieren. Alternative Konfigurationen gemäß IEC 63327 verfügbar |
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Datenblätter & Broschüren
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