Der Gausium Scrubber 75 ist ein robuster autonomer Scheuersaugroboter für die Grundreinigung großer Flächen. Über 20 Sensoren, darunter 3D-LiDAR, sichern die Umgebungswahrnehmung und intelligente Hinderniserkennung; der um 270° rotierende Bürstenkopf reinigt auch an Kanten und um Hindernisse. Erhältlich als Scrubber 75 S und Scrubber 75 P (zusätzlich mit Millimeterwellen-Radar), inklusive Ölreinigungsmodus, 5-stufiger Filtration und ergonomischem manuellem Modus.
Geeignete Böden: Beton, Naturstein, PVC/Vinyl, PU, Keramikfliesen, Epoxy sowie Kunstmarmor/-granit — ideal für Parkhäuser, Logistikzentren, Produktion, Einzelhandel und Verkehrsknotenpunkte wie den Flughafen London-Heathrow oder Helsinki-Vantaa.
Ein Abend mit dem Gausium Scrubber 75
22:15 Uhr in der Umschlaghalle: Die Spätschicht zieht die letzten Paletten von den Fahrwegen, der Objektleiter prüft auf dem Tablet die freigegebenen Zonen. Der Scrubber 75 setzt an der markierten Startfläche an, die 750 mm breite Spur bleibt gleichmäßig dunkel-nass und wird hinter dem Saugbalken sichtbar trockener. An einem querstehenden Rollcontainer dreht der Roboter aus, wartet kurz und fährt den geplanten Kurs weiter. Am Hallenrand blinken die Sicherheitsleuchten, während die Tore bereits für den Morgen gestellt werden.
Logistikzentrum / Umschlaghalle (Epoxy oder Beton)
Aus der Praxis
Passt der Gausium Scrubber 75 zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete
Einsätze des Gausium Scrubber 75 —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Logistikzentrum / Umschlaghalle (Epoxy oder Beton)Logistikzentrum (Cross-Dock): nächtliche Flächenreinigung zwischen Hallenverkehr und LadetorenFür offene, zusammenhängende Hallenflächen kann der Scrubber 75 eine planbare Nacht-Reinigung ohne durchgehende Bedienerführung übernehmen. Entscheidend sind freie Durchgänge ab 1.400 mm und eine Flächengröße, die in die 4–6 h Laufzeit passt.
22:15 Uhr in der Umschlaghalle: Die Spätschicht zieht die letzten Paletten von den Fahrwegen, der Objektleiter prüft auf dem Tablet die freigegebenen Zonen. Der Scrubber 75 setzt an der markierten Startfläche an, die 750 mm breite Spur bleibt gleichmäßig dunkel-nass und wird hinter dem Saugbalken sichtbar trockener. An einem querstehenden Rollcontainer dreht der Roboter aus, wartet kurz und fährt den geplanten Kurs weiter. Am Hallenrand blinken die Sicherheitsleuchten, während die Tore bereits für den Morgen gestellt werden.
Ausgangslage
Die Fahrwege im Cross-Dock werden bisher mit handgeführter Scheuersaugmaschine gereinigt. Sobald wieder Palettenverkehr einsetzt, muss abgebrochen werden; außerdem bleiben Kanten um Stellplätze und Stützen oft als Nacharbeit übrig. Gesucht wird ein Ablauf, der in einem festen Nachtfenster eine definierte Fläche abarbeitet und Störungen (vergessene Paletten, Rollcontainer) robust abfängt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Spätschicht räumt Fahrwege frei, markiert Sperrzonen (z. B. Ladetore im Betrieb) und stellt die Dockingstation an einen Punkt mit Wasser- und Abwasseroption. Einlernen: Der Objektleiter legt am Tablet die zu reinigenden Zonen fest und fährt kritische Engstellen einmal im manuellen Modus ab (Stehpedal/Lenkrad), um die Mindestdurchgangsbreite zu verifizieren. Tagesbetrieb: Der Roboter startet nach Hallenruhe, reinigt zonenweise und umkurvt Hindernisse über das Sensorsystem (3D-LiDAR/3D-Kamera, 20+ Sensoren). Ecken und Kanten: Der 270° rotierende Bürstenkopf wird für Stützenreihen und 90°-Kanten genutzt; an sehr engen Randbereichen bleibt eine kurze manuelle Randnacharbeit (Wischmopp/Handsaugdüse) organisatorisch eingeplant. Störungen: Bei blockierten Durchgängen stoppt der Roboter, meldet die Zone und fährt nach Freigabe weiter; die Reinigungskraft beseitigt das Hindernis und bestätigt am Tablet. Abschluss: Der Scrubber 75 dockt an, führt Laden (≈6 h) und Wasser-Management über die Arbeitsstation durch.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Fläche ist typisch offen und breit genug für die Mindestdurchgangsbreite von 1.400 mm und den Wendebedarf von 2.000 mm. Mit praktischer Reinigungsleistung im Bereich 700–1.400 m²/h kann die geplante Hallenfläche innerhalb der Akkulaufzeit von ≈4–6 h abgearbeitet werden. 75 L Frischwasser und 50 L Abwasser plus Wasserrecycling (≈80 % weniger Frischwasserverbrauch) reduzieren Stopps; die Dockingstation unterstützt autonomes Andocken für Laden und Wasserverwaltung. Das Nettogewicht von 400 kg ist in ebener Halle üblicherweise unkritisch, erfordert aber klare Transportwege ohne empfindliche Übergänge.
Die Rechnung
Reinigungsdauer: 6.000 m² bei angenommener realer Flächenleistung 1.200 m²/h ≈ 5,0 h. Das liegt innerhalb der angegebenen Laufzeit ≈4–6 h (ein Nachtlauf ohne Zwischenladen). Tank-Plausibilität (mit Annahmen): Verbrauch ohne Recycling 0,06 L/m²; mit ≈80 % Reduktion ⇒ 0,012 L/m². 6.000 m² × 0,012 L/m² = 72 L Frischwasserbedarf, passt knapp in 75 L (Refill voraussichtlich nicht nötig, Dockingstation als Reservepunkt).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn relevante Fahrwege/Querungen regelmäßig unter 1.400 mm liegen oder der Wendebedarf von 2.000 mm an Engstellen nicht gegeben ist, ist der autonome Lauf in dieser Halle nicht stabil planbar.
Wenn die zu reinigende Fläche pro Lauf deutlich über das hinausgeht, was in ≈4–6 h bei 700–1.400 m²/h erreichbar ist (z. B. viele zusätzliche Zonen), wird ein zweiter Roboter oder ein manuelles Ergänzungskonzept nötig, da die Ladezeit ≈6 h kein schnelles Zwischenladen erlaubt.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Hallenfläche pro Nacht: 6.000 m²
Reinigungsfenster: 22:15–04:00
Reale Flächenleistung im Objekt: 1.200 m²/h (innerhalb der praktischen Bandbreite 700–1.400 m²/h)
Durchgänge in den Hauptfahrwegen: ≥2.200 mm
Frischwasserverbrauch ohne Recycling: 0,06 L/m²
Wasserrecycling wirkt wie im Datenblatt angegeben (≈80 % weniger Frischwasserverbrauch), resultierender Verbrauch: 0,012 L/m²
Produktion / Metallbearbeitung (Betonboden, lokale Ölverschmutzungen)Metallverarbeitung: tägliche Scheuersaug-Reinigung mit Ölreinigungsmodus auf BetonFür Produktionsböden mit wiederkehrenden Ölspuren kann der Scrubber 75 dank Ölreinigungsmodus und 45 kg Bürstendruck strukturiert reinigen. Die Tank-/Wasserrecycling-Kombination unterstützt lange Läufe ohne Nachfüllen, solange die Fläche in die 4–6 h Laufzeit passt.
05:40 Uhr, bevor die Maschinen wieder anlaufen: In der Fertigungszone glitzern einzelne Ölfilme im Streiflicht der Hallenlampen. Die Reinigungskraft stellt Warnaufsteller an den Übergängen, der Scrubber 75 fährt aus der Dockingstation und beginnt am Hauptgang. Beim Passieren der Werkbänke dreht der Bürstenkopf seitlich aus und zieht bis an die 90°-Kanten. Wo ein Tropfbereich stärker verschmutzt ist, bleibt die Maschine kurz in der Zone, dann saugt sie die Flüssigkeit sichtbar ab.
Ausgangslage
Die Bodenreinigung muss vor Schichtbeginn abgeschlossen sein, um Rutschgefahr und Verschleppung von Öl in saubere Bereiche zu reduzieren. Bisherige Reinigung ist stark personenabhängig: punktuelles Vorspritzen, dann Scheuersaugen, anschließend Nacharbeit an Kanten. Gesucht ist ein wiederholbarer Ablauf, der Hauptflächen autonom reinigt und Ölstellen gezielt berücksichtigt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Produktion meldet Bereiche mit frischem Ölfilm, grober Schmutz (Späne) wird vorab zusammengekehrt, damit der Saugbalken nicht blockiert. Einlernen: Einmaliges Kartieren der Produktionsgassen; Sperrflächen (unter Maschinen, Gefahrenbereiche) werden als No-Go definiert. Reinigung: Der Scrubber 75 fährt den Nacht-/Frühplan ab; für bekannte Ölstellen wird der Ölreinigungsmodus mit entsprechendem Reinigungsmittelset genutzt. Kanten/Ecken: Mit 270° rotierender Schrubbereinheit werden 90°-Ecken an Sockeln und Pfeilern angefahren; unter niedrigen Überständen bleibt Handarbeit. Personalrolle: Eine Reinigungskraft kontrolliert parallel kritische Tropfstellen, stellt Warnaufsteller und übernimmt punktuelle Vorbehandlung, wenn Verschmutzung außerhalb des geplanten Bereichs liegt. Störungen: Bei neu abgestellten Teilen stoppt der Roboter, meldet das Hindernis; die Reinigungskraft räumt frei und setzt fort. Abschluss: Autonomes Andocken, Abwasser/Frischwasser-Handling über die Arbeitsstation, Laden (≈6 h) bis zum nächsten Lauf.
Warum dieses Gerät hier passt
Der Bürstendruck von 45 kg passt zu haftenden Verschmutzungen auf Beton. Der Ölreinigungsmodus ist für hartnäckige Ölverschmutzung vorgesehen und lässt sich in den Ablauf integrieren, ohne dass der Roboter nur für „leichte“ Reinigungen taugt. Die praktische Reinigungsleistung (700–1.400 m²/h) und die Laufzeit (≈4–6 h) passen zu einer vor Schichtbeginn geplanten Fläche. 75 L Frischwasser, 50 L Abwasser und Wasserrecycling (≈80 % weniger Frischwasserverbrauch) stützen einen Lauf ohne häufige Stopps.
Die Rechnung
Tankreichweite (mit Annahmen): Verbrauch ohne Recycling 0,06 L/m²; mit ≈80 % Reduktion ⇒ 0,012 L/m². 75 L / 0,012 L/m² ≈ 6.250 m² mögliche Reichweite pro Füllung. Bei angenommener Reinigungsfläche 3.200 m² ergibt das 3.200 m² × 0,012 L/m² = 38,4 L Frischwasserbedarf (keine Nachfüllpause zu erwarten). Zeitcheck: 3.200 m² bei angenommener realer Flächenleistung 900 m²/h ≈ 3,6 h, innerhalb ≈4–6 h Laufzeit.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn in der Produktion regelmäßig große Mengen Späne/Schüttgut anfallen, die vor dem Scheuersaugen aufgenommen werden müssen, ist ohne vorgeschaltete Kehr-/Aufnahmeorganisation (oder optionale Kehrwalze/Auffangbehälter) der autonome Betrieb störanfällig.
Wenn Ölflächen so groß sind, dass betriebliche Vorgaben zusätzliche Sofortmaßnahmen (Absperrung, Bindemittel, Entsorgung) erfordern, ist der Roboter nur ein Teilprozess und ersetzt nicht die Sicherheits- und Entsorgungsroutine.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Produktionsfläche: 3.200 m²
Reinigungsfenster: 05:40–10:00
Reale Flächenleistung im Objekt: 900 m²/h (innerhalb der praktischen Bandbreite 700–1.400 m²/h)
Frischwasserverbrauch ohne Recycling: 0,06 L/m²
Wasserrecycling wirkt wie im Datenblatt angegeben (≈80 % weniger Frischwasserverbrauch), resultierender Verbrauch: 0,012 L/m²
Lebensmittel-Supermarkt / SB-Markt (PVC/Vinyl oder Keramik)Supermarkt: naheliegender Einsatz – aber Gänge erzwingen eine Teilflächen-StrategieIn Supermärkten ist die autonome Scheuersaug-Reinigung oft nur auf Hauptgänge und Freiflächen sinnvoll, weil der Scrubber 75 mindestens 1.400 mm Durchgangsbreite und 2.000 mm Wendebreite benötigt. Als Baustein kann er dennoch einen großen, gut planbaren Teil der Fläche in 4–6 h Laufzeit abarbeiten.
21:55 Uhr, die letzten Kundinnen sind raus, die Kassen werden gezählt. In den Regalgängen stehen noch Rollwagen der Einräumteams, und einzelne Aktionsaufsteller ragen in den Laufweg. Der Objektleiter schiebt zwei Wagen in den Lagerbereich und startet am Tablet die Route für die breiten Hauptgänge. Der Scrubber 75 fährt los, stoppt vor einem vergessenen Display, setzt zurück und umfährt es, während im schmalen Regalgang nebenan die Handreinigung weiterläuft.
Ausgangslage
Der Markt möchte nach Ladenschluss die Laufwege sichtbar sauber und sicher haben, ohne dass eine Reinigungskraft permanent eine Maschine schiebt. Gleichzeitig sind viele Regalreihen eng, und Umräumarbeiten laufen bis kurz vor Start. Es wird ein Konzept gesucht, das autonome Reinigung dort nutzt, wo es geometrisch passt, und manuelle Arbeit auf die engen Bereiche fokussiert.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Marktpersonal räumt Hauptgänge frei, entfernt Aktionsaufsteller aus den geplanten Korridoren und stellt „No-Go“-Zonen für Bereiche mit Restbestückung. Einlernen: Einmaliges Mapping der Verkaufsfläche mit getrennten Karten für (a) Hauptgänge/Freiflächen und (b) Backoffice; enge Regalreihen werden bewusst nicht eingeplant. Betrieb: Nach Ladenschluss startet die Reinigungskraft die Route für Hauptgänge, Kassenbereich und Eingangszone; der Roboter arbeitet autonom und umkurvt übrig gebliebene Rollwagen, sofern Durchgänge frei bleiben. Ecken/Kanten: Mit 270°-Rotation werden Kasseninseln und Endkappen eng angefahren; unter Regalkanten und in Gängen unter 1.400 mm bleibt Handarbeit. Störungen: Bei blockierten Durchgängen stoppt der Roboter; die Reinigungskraft räumt frei und setzt den Lauf fort. Abschluss: Andocken an die Arbeitsstation, Laden (≈6 h) über Nacht; Frisch-/Abwasser-Handling zentral im Lager.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Mindestdurchgangsbreite von 1.400 mm und die Wendebreite von 2.000 mm passen typischerweise zu Hauptgängen, Kassen- und Eingangsbereichen, nicht aber zu vielen Regalreihen. Für die zugänglichen Flächen kann die praktische Reinigungsleistung (700–1.400 m²/h) genutzt werden, ohne dass ein Bediener dauerhaft mitlaufen muss. 75 L Frischwasser und Wasserrecycling (≈80 % weniger Frischwasserverbrauch) unterstützen einen zügigen Nachtlauf, wenn die Route auf die passenden Zonen begrenzt wird.
Die Rechnung
Geometrie-/Flächenplanung: Der Roboter benötigt mindestens 1.400 mm Durchgangsbreite. Bei angenommenen Regalgangbreiten von 1.200 mm sind diese nicht befahrbar; bei angenommenen Hauptgangbreiten von 2.000 mm sind sie befahrbar. Reinigungszeit für die befahrbare Teilfläche: 1.600 m² (Hauptgänge/Kassen/Eingang) bei angenommener realer Flächenleistung 1.000 m²/h ≈ 1,6 h, passend in ein Reinigungsfenster von 22:00–00:00 und innerhalb ≈4–6 h Laufzeit.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn das Ziel ist, auch die schmalen Regalreihen vollständig autonom zu reinigen (z. B. Gangbreiten um 1.200 mm), ist dieses Gerät aufgrund der Mindestdurchgangsbreite 1.400 mm nicht geeignet.
Wenn der Markt während des Reinigungsfensters dauerhaft stark mit Rollwagen/Aufstellern verstellt ist, entstehen häufige Stopps und Umfahrungen; dann ist eine handgeführte Reinigung in einem Zug oft planbarer.
Getroffene Annahmen
Reinigungsfenster: 22:00–00:00
Anteil befahrbare Fläche (Hauptgänge/Kassen/Eingang): 1.600 m²
Regalgangbreiten: 1.200 mm
Hauptgangbreiten: 2.000 mm
Reale Flächenleistung im Objekt: 1.000 m²/h (innerhalb der praktischen Bandbreite 700–1.400 m²/h)
Tiefgarage / Parkhaus (Beton, Epoxy)Tiefgarage: breite Fahrgassen, Säulen und Rampen – Betrieb mit Underground-MindestbreiteIn Tiefgaragen kann der Scrubber 75 auf zusammenhängenden Fahrgassen und Parkreihen autonom scheuersaugen, wenn die speziellen Mindestdurchgänge für Underground (1.800 mm) eingehalten werden. Rampen sind nur innerhalb der Steigfähigkeit von 8° sinnvoll befahrbar; für große Flächen muss die Laufzeit 4–6 h eingeplant werden.
03:10 Uhr in der -2 Ebene: Nur die Notbeleuchtung und die Scheinwerferoption zeichnen Kegel auf den Boden. Der Scrubber 75 fährt zwischen den Säulenreihen an, der Saugbalken zieht Wasser aus der Fahrgasse und lässt die Fläche hinter sich matter wirken. An einer Engstelle mit parkendem SUV stoppt er, wartet, fährt einen Bogen und setzt die Spur fort. Der Objektleiter schaut kurz auf die Karte, ob die Durchgänge in dieser Reihe frei bleiben, dann geht er zur nächsten Ebene.
Ausgangslage
Die Garage ist nachts frei genug für maschinelle Reinigung, tagsüber stören Fahrzeuge und Fußverkehr. Manuelle Scheuersaugmaschinen bleiben häufig an Säulen und in 90°-Ecken „zu rund“, und Rampen erfordern viel Aufmerksamkeit. Es wird ein Nachtprozess gesucht, der die Hauptflächen abarbeitet, ohne dass ständig jemand am Lenker steht.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Betreiber sperrt einzelne Reihen abschnittsweise, damit Durchfahrten frei sind; grober Müll wird vorab eingesammelt, damit nichts in den Saugbalken gerät. Einlernen: Einmaliges Mapping pro Ebene, inklusive definierter Parkreihen und Fahrgassen; Engstellen werden mit Maßkontrolle gegen 1.800 mm Underground-Mindestdurchgang bewertet. Betrieb: Start in der -1 Ebene, dann Abarbeitung Ebene für Ebene; Rampen werden nur als Verbindungsweg genutzt, wenn die Steigung innerhalb 8° liegt und keine Nässe/Schmierfilm zusätzliches Risiko erzeugt. Kanten/Ecken: Der 270° rotierende Bürstenkopf fährt bis an Säulenbasen und Bordsteinkanten; sehr tiefe Radabweiser oder Schutzbügel bleiben Handnacharbeit. Personalrolle: Eine Reinigungskraft ist „Springer“ für Absperrungen, Entfernen von Hindernissen (z. B. späte Parkvorgänge) und Spotreinigung von Ölstellen mit Ölreinigungsmodus. Störungen: Bei blockierter Reihe wird die Zone übersprungen und später erneut angesteuert; Abschluss mit autonomem Andocken an die Arbeitsstation (Laden ≈6 h).
Warum dieses Gerät hier passt
Die Tiefgarage profitiert von der robusten Geometrie: große, repetitive Fahrgassen, in denen 750 mm Reinigungsbreite gut nutzbar sind. Für Underground-Umgebungen ist die Mindestdurchgangsbreite mit 1.800 mm vorgegeben; wenn diese eingehalten wird, ist autonome Navigation mit 20+ Sensoren (u. a. 3D-LiDAR/3D-Kamera) in dunkleren Bereichen planbar. Die Steigfähigkeit von 8° ermöglicht das autonome Fahren auf moderaten Rampen. Die Laufzeit von ≈4–6 h passt zu einem Nachtfenster, wenn die Fläche realistisch dimensioniert wird.
Die Rechnung
Passage-/Steigungscheck: Mindestdurchgangsbreite Underground = 1.800 mm; angenommene engste Durchfahrt zwischen Säule und Radabweiser = 1.900 mm ⇒ 100 mm Reserve (betrieblich weiterhin störanfällig bei schräg parkenden Fahrzeugen). Rampensteigung: angenommen 7° ≤ 8° Steigfähigkeit ⇒ befahrbar als Verbindungsweg. Zeitcheck: 5.500 m² bei angenommener realer Flächenleistung 1.100 m²/h ≈ 5,0 h, innerhalb ≈4–6 h Laufzeit.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Engstellen in der Tiefgarage unter 1.800 mm liegen (z. B. durch bauliche Einbauten oder schmal markierte Durchfahrten), ist dieses Gerät dort nicht autonom einsetzbar.
Wenn Rampen steiler als 8° sind oder zusätzliche Sicherheitsvorgaben das Nassreinigen auf Rampen untersagen, muss die Reinigung auf die Ebenen begrenzt und Rampen manuell bzw. trocken behandelt werden.
Getroffene Annahmen
Reinigungsfenster: 03:10–09:00
Zu reinigende Fläche pro Nacht: 5.500 m²
Engste relevante Durchfahrt: 1.900 mm
Rampensteigung: 7°
Reale Flächenleistung im Objekt: 1.100 m²/h (innerhalb der praktischen Bandbreite 700–1.400 m²/h)
Verkehrsknotenpunkt / Bahnhofshalle (Naturstein oder Kunststein)Bahnhofshalle: Frühreinigung im Publikumsbetrieb mit klaren SicherheitszonenIn offenen Bahnhofshallen kann der Scrubber 75 in der Frühphase autonom reinigen, wenn Sicherheitszonen, freie Durchgänge (≥1.400 mm) und ein definiertes Zeitfenster gegeben sind. Für dichte Menschenströme oder harte Lärmvorgaben ist ein Vorabtest erforderlich, da im Datenblatt kein Geräuschwert genannt ist.
04:20 Uhr, die erste Pendlerwelle kommt durch, aber die Halle ist noch luftig. Der Scrubber 75 steht am Rand neben der Reinigungsstation, blinkt und rollt los, während eine Reinigungskraft mit Blickkontakt daneben bleibt. Er zieht in langen Bahnen über die Natursteinfläche, dreht am Infopoint sauber aus und fährt die Kante entlang, ohne in die Absperrung zu geraten. Ein Rollkoffer kreuzt, der Roboter bremst und setzt erst fort, als die Bahn frei ist.
Ausgangslage
Die Halle muss täglich gereinigt werden, ohne den Pendlerfluss zu stark zu stören. Manuelle Scheuersaugmaschinen sind in großen Flächen effizient, binden aber Personal durchgehend und führen bei hoher Dynamik zu häufigen Unterbrechungen. Gesucht wird eine Lösung, die die Fläche in planbaren Bahnen abarbeitet und Hindernisse erkennt, während das Personal eher überwacht und punktuell eingreift.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Sicherheitskraft und die Frühschicht definieren Sperrflächen (z. B. Treppenabgänge, Engstellen), stellen Absperrbänder und legen eine Start-/Endzone nahe der Dockingstation. Einlernen: Einmalige Kartierung außerhalb der Stoßzeiten; kritische Bereiche (Automatenzonen, Infopoints) werden als langsamere Zonen geplant. Betrieb: Start 04:20 Uhr, der Roboter reinigt in langen Bahnen; die Reinigungskraft läuft nicht ständig mit, bleibt aber in Sichtweite für Freigaben und Umleitungen. Kanten/Ecken: Der 270° rotierende Bürstenkopf wird genutzt, um um Pfeiler und bis an Infopoints zu kommen; an Treppenkanten und unter Sitzbänken bleibt Handarbeit. Störungen: Bei Menschenansammlungen wird der Lauf pausiert oder die Zone übersprungen; nach Entspannung der Situation wird fortgesetzt. Abschluss: Rückkehr zur Arbeitsstation, Andocken, Laden (≈6 h) bis zum nächsten Tag.
Warum dieses Gerät hier passt
Bahnhofshallen sind meist offen genug für die Mindestdurchgangsbreite 1.400 mm und den Wendebedarf 2.000 mm. Die Sensorik (20+ Sensoren, u. a. 3D-LiDAR/3D-Kamera) unterstützt Hinderniserkennung in dynamischer Umgebung, solange Sicherheitszonen organisatorisch sauber gesetzt werden. Mit praktischer Reinigungsleistung 700–1.400 m²/h lässt sich eine Hallenfläche in einem engen Frühfenster abarbeiten; die Akkulaufzeit ≈4–6 h reicht für einen kompletten Morgenlauf.
Die Rechnung
Zeitfenster-Check: 2.800 m² bei angenommener realer Flächenleistung 1.400 m²/h ≈ 2,0 h. Das passt in das angenommene Reinigungsfenster 04:20–06:20 und liegt innerhalb der Laufzeit ≈4–6 h (kein Zwischenladen nötig). Geometrie-Check: offene Halle, angenommene engste publikumsfreie Passage 1.800 mm ≥ 1.400 mm Mindestdurchgang.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn das Reinigungskonzept zwingend sehr leise Nachtarbeit erfordert, ist eine Entscheidung ohne Geräuschdaten im Datenblatt nicht belastbar; dann sind Vorabmessung oder alternative Technik nötig.
Wenn die Halle dauerhaft so dicht belegt ist, dass freie Korridore unter 1.400 mm fallen oder ständiges Stop-and-Go entsteht, sinkt die reale Flächenleistung deutlich und ein begleiteter manueller Betrieb kann effizienter sein.
Getroffene Annahmen
Reinigungsfenster: 04:20–06:20
Zu reinigende Hallenfläche: 2.800 m²
Reale Flächenleistung im Objekt: 1.400 m²/h (innerhalb der praktischen Bandbreite 700–1.400 m²/h)
Engste geplante Passage im Betrieb: 1.800 mm
Bildung / Campusgebäude (Mensa, Foyer, breite Flure; PVC/Vinyl oder Keramik)Campus-Mensa & Foyer: Tagesroutine, Personaleinsatz sinkt – Plausibilitätsrechnung über PaybackFür wiederkehrende, gut kartierbare Flächen in Mensa/Foyer kann der Scrubber 75 die Scheuersaug-Reinigung teilautonom in den Tagesablauf integrieren. Die Wirtschaftlichkeit hängt weniger von Maximalwerten ab, sondern davon, wie viele Bedienerstunden pro Tag realistisch entfallen und ob Durchgänge ≥1.400 mm vorhanden sind.
14:35 Uhr, kurz nach dem Mittagspeak: Das Foyer ist voller Krümelspuren, und vor der Mensa sind nasse Schuhabdrücke vom Regen. Die Reinigungskraft stellt zwei Stühle aus dem Hauptweg, startet den Scrubber 75 und geht parallel die Sanitärbereiche an. Der Roboter zieht seine Bahnen im Foyer, dreht am Servicecounter sauber aus und fährt die Kante entlang. Auf dem Tablet sieht der Objektleiter, dass die Zone „Mensa-Vorplatz“ noch 18 Minuten hat, bevor der nächste Kurs startet.
Ausgangslage
Die Reinigung muss tagsüber zwischen Nutzungswellen stattfinden, ohne dass Personal dauerhaft an einer Maschine gebunden ist. Gleichzeitig gibt es viele Ecken (Counter, Sitzgruppen) und wechselnde Möblierung. Gesucht wird ein Prozess, bei dem das Personal parallel andere Aufgaben erledigt und nur für Freiräumen/Spotreinigung eingreift.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Mensapersonal stellt Stühle hoch bzw. räumt mobile Aufsteller weg; die Reinigungskraft prüft, ob die Hauptkorridore frei sind. Einlernen: Einmaliges Mapping für Foyer, Mensavorplatz und breite Flurabschnitte; enge Nebenflure werden nicht eingeplant, wenn sie die 1.400 mm unterschreiten. Tageszyklus: Start nach dem Mittagsgeschäft; der Roboter reinigt die definierten Zonen, während die Reinigungskraft parallel Sanitär- und Detailreinigung übernimmt. Ecken/Kanten: 270°-Rotation hilft an Countern und um Tischinseln; unter Sitzbänken und in Nischen bleibt Handarbeit. Störungen: Bei spontanen Umstellungen (Catering, Lieferungen) wird die Zone am Tablet pausiert oder umgeplant; die Reinigungskraft räumt frei und startet neu. Abschluss: Am Nachmittag Rückkehr zur Dockingstation; Laden (≈6 h) in der Nacht, Wasser-Management zentral am Hauswirtschaftspunkt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Kombination aus 750 mm Reinigungsbreite, praktischer Reinigungsleistung (700–1.400 m²/h) und Laufzeit ≈4–6 h passt zu wiederkehrenden Tagesflächen wie Foyer/Mensa, sofern die Wege die Mindestdurchgangsbreite 1.400 mm einhalten. Die 270° rotierende Schrubbereinheit unterstützt die Reinigung an Kanten von Countern und 90°-Ecken, die in solchen Gebäuden häufig sind. Die Dockingstation als Arbeitsstation ermöglicht, dass Laden (≈6 h) und Wasserhandling in den Gebäudebetrieb integriert werden, ohne jedes Mal manuell „umzurüsten“. Für die Wirtschaftlichkeit ist der Listenpreis von 88.200 EUR netto eine feste Bezugsgröße.
Die Rechnung
Payback-Plausibilität (mit Annahmen): Wenn die autonome Reinigung pro Tag 2,5 h Bedienerzeit ersetzt und der interne Stundensatz 32 EUR/h beträgt, ergibt das 2,5 h/Tag × 32 EUR/h = 80 EUR/Tag. Bei 240 Betriebstagen/Jahr sind das 80 EUR/Tag × 240 Tage/Jahr = 19.200 EUR/Jahr. Gegen den Listenpreis 88.200 EUR netto ergibt sich 88.200 EUR / 19.200 EUR/Jahr ≈ 4,6 Jahre Amortisationszeit (ohne Wartung/Verbrauchsmittel und ohne Kapitalkosten). Zeitcheck für die Fläche: 2.200 m² bei angenommener realer Flächenleistung 1.000 m²/h ≈ 2,2 h, innerhalb ≈4–6 h Laufzeit.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn das Gebäude überwiegend aus schmalen Fluren besteht (unter 1.400 mm) oder viele kleine Räume mit Türschwellen gereinigt werden müssen, ist die Flächenabdeckung des Roboters zu gering und der Einlern-/Umplanungsaufwand steigt.
Wenn die Reinigungszeiten nur in sehr kurzen Intervallen möglich sind (deutlich unter der benötigten Reinigungsdauer aus Fläche/realer Leistung), bleibt der Nutzen begrenzt und es entsteht zusätzlicher Koordinationsaufwand durch häufiges Pausieren/Neustarten.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Tagesfläche (Foyer + Mensavorplatz + breite Flure): 2.200 m²
Reale Flächenleistung im Objekt: 1.000 m²/h (innerhalb der praktischen Bandbreite 700–1.400 m²/h)
Ersatz von Bedienerzeit durch Autonomie: 2,5 h pro Tag
Erleben Sie den Gausium Scrubber 75 in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Häufige Fragen zum Gausium Scrubber 75
Für welche Flächen eignet sich der Gausium Scrubber 75?
Für den Gausium Scrubber 75 liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Logistikzentrum / Umschlaghalle (Epoxy oder Beton); Produktion / Metallbearbeitung (Betonboden, lokale Ölverschmutzungen); Lebensmittel-Supermarkt / SB-Markt (PVC/Vinyl oder Keramik); Tiefgarage / Parkhaus (Beton, Epoxy).
Wie lange braucht der Gausium Scrubber 75 für 5.000 m²?
Rechnerisch etwa 2,2 Stunden pro Durchgang — bei 3.000 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.
Wann ist der Gausium Scrubber 75 nicht die richtige Wahl?
Wenn relevante Fahrwege/Querungen regelmäßig unter 1.400 mm liegen oder der Wendebedarf von 2.000 mm an Engstellen nicht gegeben ist, ist der autonome Lauf in dieser Halle nicht stabil planbar. Wenn die zu reinigende Fläche pro Lauf deutlich über das hinausgeht, was in ≈4–6 h bei 700–1.400 m²/h erreichbar ist (z. B. viele zusätzliche Zonen), wird ein zweiter Roboter oder ein manuelles Ergänzungskonzept nötig, da die Ladezeit ≈6 h kein schnelles Zwischenladen erlaubt. Wenn in der Produktion regelmäßig große Mengen Späne/Schüttgut anfallen, die vor dem Scheuersaugen aufgenommen werden müssen, ist ohne vorgeschaltete Kehr-/Aufnahmeorganisation (oder optionale Kehrwalze/Auffangbehälter) der autonome Betrieb störanfällig.
Kann man den Gausium Scrubber 75 mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Gausium Scrubber 75 im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Gausium Scrubber 75 ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.