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Scheuersaugroboter

Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine (Walzenbürste)

Kärcher

max. 4.590 m²/h
Flächenleistung
850mm
Arbeitsbreite
ca. 4,5 h
Laufzeit
630kg
Gewicht
64,5dB(A)
Geräuschpegel
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Die KIRA BR 200 ist die vollautonome Scheuersaugmaschine der KIRA-B-200-Plattform von Kärcher Professional mit Walzenbürstentechnik – ausgelegt auf große, zusammenhängende Flächen in Logistikzentren, Industriehallen, Einkaufszentren und Flughäfen. Die Walzenbürsten kehren vor und schrubben in einem Arbeitsschritt, der integrierte Seitenbesen erledigt die Randreinigung gleich mit; dank hoher Fahrgeschwindigkeit von bis zu 5,4 km/h und 850 mm Bürstenarbeitsbreite erreicht sie eine theoretische Flächenleistung von bis zu 4.590 m²/h – auch auf strukturierten und unebenen Böden.

LiDAR-Sensorik und Kameras navigieren den Roboter sicher durch das Gebäude, Hindernisse werden autonom umfahren; die Maschine ist für den Betrieb bei Publikumsverkehr sicherheitszertifiziert und lässt sich über die VDA-5050-Kommunikationsschnittstelle in automatisierte Logistikumgebungen einbinden. An der Dockingstation erledigt die KIRA BR 200 ihren Service selbst: Frischwasser tanken, Schmutzwasser ablassen, Tank spülen, Batterie laden. Einrichtung und Steuerung laufen über das Bediendisplay und die KIRA Robots App, Reinigungsberichte und Flottenstatus liefert das Kärcher-Ökosystem (Equipment Manager) – bei manuellem Bedarf kann die Maschine jederzeit auch von Hand gefahren werden.

02:10 Uhr in der Versandhalle: Die letzten Stapler stehen an den Ladezonen, nur die Sicherheitsbeleuchtung ist an. Die KIRA BR 200 setzt sich mit Rundumkennleuchte in Bewegung, der Seitenbesen zieht entlang der Hallenkante eine saubere Linie. Auf dem Tablet sieht der Objektleiter in der App die abgefahrene Route; hinter der Maschine bleibt ein trockener Streifen, während sie Palettenreste umfährt. Nach einer Weile meldet das System den nächsten Service an der Dockingstation.

Logistikzentrum / Versandhalle (breite Fahrgassen, Nachtbetrieb)

Aus der Praxis

Passt der Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine zu Ihrer Fläche?

6 durchgerechnete Einsätze des Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine — inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.

Logistikzentrum / Versandhalle (breite Fahrgassen, Nachtbetrieb) Nachtreinigung im Logistikzentrum mit Docking-Zwischenstopp (Tankreichweite als Taktgeber) Für große, zusammenhängende Hallenflächen kann die KIRA BR 200 autonom scheuern und saugen und dank Dockingstation Frischwasser nachfüllen sowie Schmutzwasser ablassen. In diesem Szenario ist die Tankreichweite (7.143 m² je Tankfüllung) der praktische Taktgeber für einen Zwischenstopp im Durchlauf.
Nachtreinigung im Logistikzentrum mit Docking-Zwischenstopp (Tankreichweite als Taktgeber)

02:10 Uhr in der Versandhalle: Die letzten Stapler stehen an den Ladezonen, nur die Sicherheitsbeleuchtung ist an. Die KIRA BR 200 setzt sich mit Rundumkennleuchte in Bewegung, der Seitenbesen zieht entlang der Hallenkante eine saubere Linie. Auf dem Tablet sieht der Objektleiter in der App die abgefahrene Route; hinter der Maschine bleibt ein trockener Streifen, während sie Palettenreste umfährt. Nach einer Weile meldet das System den nächsten Service an der Dockingstation.

Ausgangslage

Die Halle wird nachts gereinigt, damit Tagschicht und Fördertechnik nicht beeinträchtigt werden. Bisher bindet die Scheuersaugmaschine Personal durch lange Fahrzeiten und wiederkehrende Wasserwechsel. Zusätzlich soll die Reinigung planbar dokumentiert werden (Reinigungsberichte/Status).

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Folien, Umreifungsbänder und einzelne Kartonreste aus den Fahrgassen, damit die Walzenbürsten und die Saugeinheit (1100 mm) nicht unnötig blockieren. Der Objektleiter legt einen festen Parkplatz für Dockingstation, Wasserzulauf und Abwasseranschluss fest und stellt sicher, dass Durchfahrten mindestens 1350 mm frei bleiben. Einlernen: Ein eingewiesener Mitarbeiter fährt die Route im Teach-and-Repeat-Modus einmal ab (Start-/Zielpunkt an der Dockingstation, Hauptgassen, Randzonen). Dabei werden Bereiche ausgespart, in denen nachts noch Staplerverkehr stattfindet. Täglicher Zyklus: Die Maschine startet autonom nach Kalender. Sie kehrt vor und schrubbt mit Walzenbürsten (850 mm) in einem Arbeitsgang; der Seitenbesen übernimmt Randbereiche, die sonst manuell nachgearbeitet werden. Bei Hindernissen (abgestellte Paletten) weicht sie aus; wenn ein Gang dauerhaft verstellt ist, erhält die Schichtleitung eine Notification und entscheidet: Hindernis entfernen oder Abschnitt überspringen. Service/Stopps: Nach Erreichen der Tankreichweite fährt die KIRA BR 200 zur Dockingstation (Auto-Fill, Ablassen, Spülen, Laden – Dockingstation vorausgesetzt) und setzt danach die Route fort. Ecken, Pollerinseln und sehr enge Zonen werden bei Bedarf im manuellen Fahrmodus nachgearbeitet. Störungen: Bei Saugblockaden unterstützt der Unterdrucksensor; das Personal kontrolliert dann den Saugbalken (Aluminiumdruckguss) und die Sauglippen und setzt den Job fort. Bei leerem Reinigungsmitteltank (10 l) erfolgt eine Meldung, bevor die Dosierung ausfällt.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Fläche ist groß und zusammenhängend, was zur Auslegung auf „große, zusammenhängende Flächen“ passt. Mit 200 l Frischwasser und einer ausgewiesenen Flächenleistung je Tankfüllung von 7.143 m² lässt sich der Durchlauf mit einem planbaren Docking-Zwischenstopp strukturieren. Die autonome Maximalgeschwindigkeit von 5,4 km/h und die theoretische Flächenleistung von 4.590 m²/h bieten Reserve, um trotz Umfahrungen im Nachtfenster zu bleiben (realer Durchsatz als Annahme). Die Durchfahrtsbreite autonom von 1.350 mm und die Gangwendebreite von 2,8 m passen zu typischen Hallenfahrgassen, sofern diese freigehalten werden. VDA-5050 ermöglicht in diesem Umfeld perspektivisch die Einbindung in eine automatisierte Logistikumgebung.

Die Rechnung

Tank-/Docking-Takt: 12.500 m² zu reinigen. Fläche je Tankfüllung (Datenblatt): 7.143 m². 12.500 m² / 7.143 m² ≈ 1,75 ⇒ im Durchlauf ist 1 Docking-Zwischenstopp zum Nachfüllen/Ablassen einzuplanen. Plausibilitätscheck Laufzeit (Annahme realer Durchsatz): 12.500 m² / 3.000 m²/h ≈ 4,17 h ⇒ innerhalb der Batterielaufzeit von ca. 4,5 h.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die Hauptfahrgassen oder Durchfahrten nicht mindestens 1.350 mm frei sind (Durchfahrtsbreite autonom), kann die Maschine die Route nicht autonom abfahren.
  • Wenn die zu reinigende Fläche pro Nacht deutlich über der mit einer Batterieladung abdeckbaren Menge liegt (Batterielaufzeit ca. 4,5 h), braucht es zusätzliche Lade-/Reinigungsfenster oder eine zweite Maschine.
  • Wenn keine definierte Dockingfläche mit Wasserzulauf/Abwasser vorhanden ist, steigen manuelle Eingriffe (Tankservice) und Stillstandszeiten deutlich.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Hallenfläche: 12.500 m² pro Nacht.
  • Realer autonomer Flächendurchsatz im Objekt: 3.000 m²/h (unter Berücksichtigung von Wendemanövern und Umfahrungen).
Industrieproduktion / Fertigungshalle (Maschineninseln, Tagrandreinigung) Reinigung in einer Produktionshalle mit Maschineninseln (Wendebreite als Planungsmaß) Für Fertigungshallen kann die KIRA BR 200 als autonomer „Flächenarbeiter“ eingesetzt werden, wenn Gänge und Wendeflächen zur autonomen Geometrie passen. Kernpunkt ist die Gangwendebreite von 2,8 m: Sie entscheidet, welche Bereiche autonom funktionieren und wo manuelle Nacharbeit nötig bleibt.
Reinigung in einer Produktionshalle mit Maschineninseln (Wendebreite als Planungsmaß)

18:40 Uhr: Die Frühschicht ist raus, die Instandhaltung läuft noch an zwei Anlagen. Die KIRA BR 200 fährt langsam am Rand einer Maschineninsel entlang; der Seitenbesen nimmt Staub und Späne aus der Kante, bevor die Walzenbürsten schrubben. Ein Mitarbeiter bleibt in Sichtweite, weil im Quergang noch Materialwagen stehen. Am Touchdisplay leuchtet der Status, während die Maschine an einem Engpunkt kurz anhält und dann einen Bogen fährt.

Ausgangslage

Die Reinigung soll direkt nach Schichtende erfolgen, während einzelne Maschinen noch im Betrieb sind. Die Herausforderung sind Maschineninseln, Quergänge und temporär abgestellte Wagen. Bisher kostet das häufige Rangieren Zeit und führt zu uneinheitlichen Ergebnissen in Randbereichen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Schichtleitung legt „Reinigungsfenster“ fest und organisiert, dass Materialwagen aus den definierten Robotergängen herausgestellt werden. Der Objektleiter markiert No-Go-Zonen (aktive Maschinenbereiche, Bereiche mit offener Wartung). Einlernen: Ein eingewiesener Bediener fährt die Hauptroute im Teach-and-Repeat-Modus: lange Hauptgänge, Umfahrung der Maschineninseln, definierte Wendepunkte in Quergängen. Engstellen werden im Einlernprozess bewusst ausgelassen oder als manuelle Teilstrecke markiert. Täglicher Zyklus: Die Maschine startet nach Kalender und arbeitet die langen, geraden Strecken autonom ab. Dank Saugbreite 1.100 mm wird ein breiter Streifen trocken aufgenommen, was für die Tagrandreinigung relevant ist. Randzonen an Sockeln und Maschinenfüßen werden über Seitenbesen und Walzentechnik mitgenommen; an sehr verwinkelten Stellen fährt das Personal punktuell im manuellen Modus. Personalrolle: Eine Person bleibt als „Floor Marshal“ erreichbar, nicht dauerhaft am Gerät. Bei Umfahrungen (z. B. frisch abgestellter Wagen) entscheidet sie, ob umgestellt wird oder der Abschnitt später läuft. Störungen: Bei blockierter Absaugung meldet der Unterdrucksensor; der Bediener entfernt die Ursache am Saugbalken und quittiert am Display. Bei leerem Reinigungsmitteltank (10 l) wird nachgefüllt.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Maschine ist für große, zusammenhängende Flächen geeignet und kann mit Walzenbürsten und integriertem Seitenbesen Randbereiche an Maschineninseln in einem Durchgang bearbeiten. Die autonome Navigation (LiDAR/Kameras, Hindernisausweichen) passt zu wechselnden Hindernissen, solange die Grundgeometrie stimmt. Entscheidender Planungsparameter ist die Gangwendebreite autonom von 2,8 m: In ausreichend breiten Quergängen kann die Maschine wenden, ohne dass ständig manuell eingegriffen wird.

Die Rechnung

Geometrie-Check Wendefläche: Erforderliche Gangwendebreite autonom (Datenblatt): 2,8 m. Annahme Quergänge zwischen Maschineninseln: 3,0 m. 3,0 m − 2,8 m = 0,2 m Reserve ⇒ Wenden autonom grundsätzlich möglich. Zusatz-Check Engstelle (Annahme): Nebenquergang 2,6 m. 2,6 m < 2,8 m ⇒ dort keine sichere autonome Wende; dieser Abschnitt wird im Plan als manuelle Nacharbeit geführt.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Bei Quergängen/Wendestellen unter 2,8 m (Gangwendebreite autonom) müssen Teilflächen ausgespart oder manuell gereinigt werden.
  • Wenn Durchfahrten unter 1.350 mm liegen (Durchfahrtsbreite autonom), ist autonome Passage nicht möglich; das gilt z. B. für viele Maschinenzwischenräume.
  • Wenn während der Reinigung sehr häufig neue Hindernisse in die Route gestellt werden (Materialfluss ohne „Reinigungsfenster“), steigt die Zahl der Stopps und die Planbarkeit sinkt.
Getroffene Annahmen
  • Breite der Quergänge: 3,0 m.
  • Breite eines Nebenquergangs (Engstelle): 2,6 m.
Einkaufszentrum / Mall (Publikumsflächen, Reinigung vor Ladenöffnung) Frühmorgendliche Reinigung im Einkaufszentrum (Zeitfenster gegen reale Flächenleistung) Für großflächige, zusammenhängende Mall-Zonen kann die KIRA BR 200 autonom arbeiten, auch bei gelegentlichem Publikumsverkehr (sicherheitszertifiziert). In diesem Szenario begrenzt ein fixes Zeitfenster am Morgen die maximal bearbeitbare Fläche – trotz hoher theoretischer Flächenleistung.

04:25 Uhr im Mall-Hauptgang: Die Rollgitter der Shops sind unten, nur der Lieferanteneingang ist belebt. Die KIRA BR 200 zieht eine Bahn zwischen Sitzgruppen und Infostele, die Rundumkennleuchte spiegelt sich im Boden. Der Objektleiter schaut auf den Reinigungsplan und sieht, dass der Food-Court erst später freigegeben ist. In einer Nische bleibt ein schmaler Rand, den die Frühschicht später manuell nachzieht.

Ausgangslage

Die Reinigung muss zwischen Nachtlieferungen und Ladenöffnung erfolgen. Der Grundriss ist weitläufig, aber mit wechselnden Aufstellern, Aktionsflächen und Sitzmöbeln. Bisher wird im Zeitdruck gearbeitet; dadurch bleiben Teilflächen liegen oder werden ohne Dokumentation verschoben.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Sicherheitsdienst und Frühschicht räumen lose Aufsteller aus den Hauptachsen und definieren, welche Aktionsflächen nicht befahren werden (z. B. mit Kabeln). Der Objektleiter stellt sicher, dass die freien Durchfahrten mindestens 1.350 mm betragen und dass Wendepunkte in Quergängen mindestens 2,8 m bieten. Einlernen: Teach-and-Repeat entlang der Hauptgänge, Atrien und Food-Court-Umfahrung. Engzonen vor einzelnen Shops werden als manuelle Nacharbeit geplant. Täglicher Zyklus: Start nach Kalender. Die Maschine reinigt die Hauptverkehrsflächen zuerst, solange noch keine Kunden da sind. Durch Hinderniserkennung werden temporäre Aufsteller umfahren; wenn Umfahrungen zu stark abweichen, wird der Abschnitt als „zugeparkt“ gemeldet und von der Frühschicht freigeräumt oder später gefahren. Ecken/Kanten: Der Seitenbesen übernimmt Randzonen entlang Sockelleisten, aber enge Nischen hinter Sitzmöbeln und unter Geländern werden manuell nachgearbeitet. Störungen: Bei leeren Tanks oder Meldungen (z. B. Reinigungsmittel leer) wird die Maschine zur Serviceposition gebracht; bei Saugblockaden greift der Unterdrucksensor, anschließend erfolgt manuelle Kontrolle des Saugbalkens.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Maschine ist sicherheitszertifiziert für Publikumsverkehr und arbeitet mit 64,5 dB(A) vergleichsweise leise, was für frühe Einsatzzeiten in publikumsnahen Gebäuden relevant ist. Mit 1.100 mm Saugbreite bleibt der Boden nach der Passage schnell wieder begehbar. Die autonome Navigation (LiDAR/Kameras) passt zu wechselnden Hindernissen wie Aufstellern, solange die Grundroute ausreichend frei bleibt. Die Batterielaufzeit von ca. 4,5 h setzt jedoch eine klare Priorisierung innerhalb des Morgenfensters voraus.

Die Rechnung

Zeitfenster-Check: Annahme Reinigungsfenster: 4,0 h (vor Ladenöffnung). Annahme realer autonomer Durchsatz in der Mall: 2.500 m²/h (wegen Umfahrungen, Möblierung, Wendemanövern). Maximalfläche im Fenster: 2.500 m²/h × 4,0 h = 10.000 m². Annahme zu reinigende Publikumsfläche: 14.000 m². 14.000 m² − 10.000 m² = 4.000 m² ⇒ Restfläche muss in ein zweites Fenster, in die Abendstunden oder in manuelle/zusätzliche Maschinenleistung verlagert werden.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn das verfügbare Zeitfenster kleiner ist als die notwendige Reinigungszeit (abhängig von realer Flächenleistung), bleibt zwangsläufig Restfläche liegen oder es braucht zusätzliche Ressourcen.
  • Bei häufig wechselnden Aktionsflächen/Möblierung kann Teach-and-Repeat regelmäßig angepasst werden; ohne diese Pflege steigt die Zahl der Stopps/Umfahrungen.
  • In sehr engen Shop-Vorzonen und Nischen unterhalb der autonomen Durchfahrtsbreite von 1.350 mm ist autonome Reinigung nicht möglich; dort bleibt manuelle Nacharbeit.
Getroffene Annahmen
  • Reinigungsfenster am Morgen: 4,0 h.
  • Realer autonomer Flächendurchsatz in der Mall: 2.500 m²/h.
  • Zu reinigende Mall-Publikumsfläche: 14.000 m².
Flughafen-Terminal / Concourse (Nacht- und Randzeiten, publikumsnah) Terminal-/Concourse-Reinigung am Flughafen (Stromversorgung als harter Rahmen: 1 Ph, 100–240 V) In publikumsnahen Verkehrsflächen kann die KIRA BR 200 autonom reinigen, wenn Infrastruktur (Servicezone, Wasser/Abwasser, Strom) sauber geplant ist. Dieses Szenario prüft die elektrische Anschlussfähigkeit auf Basis der Nennleistungsaufnahme (2.250 W) und der einphasigen Versorgung (100–240 V).
Terminal-/Concourse-Reinigung am Flughafen (Stromversorgung als harter Rahmen: 1 Ph, 100–240 V)

00:15 Uhr im Concourse: Die letzten Passagiere sind durch, an den Gates laufen noch einzelne Reinigungsarbeiten. Die KIRA BR 200 steht an der Servicezone, das Ladegerät hängt an einer Wandsteckdose. Der technische Einkauf prüft die Stromdaten am Typenschild gegen die Gebäudetechnik, während die App den Start des nächsten Reinigungsjobs anzeigt. Wenige Minuten später rollt die Maschine los und weicht einem abgestellten Kinderwagen aus.

Ausgangslage

Die Reinigungsflächen sind groß, aber die Servicepunkte (Wasser, Abwasser, Strom) sind im Terminalbetrieb stark reglementiert. Zusätzlich soll das Gerät in Randzeiten auch bei vereinzeltem Publikumsverkehr sicher laufen können. Bisher scheitern Automatisierungsansätze häufig nicht an der Reinigung, sondern an fehlender oder falsch dimensionierter Infrastruktur in den Servicezonen.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Facility Management definiert eine feste Servicezone außerhalb der Passagierströme, mit gesichertem Zugang zu Wasser/Abwasser (für Dockingstation) und einem Stromanschluss. Der Objektleiter prüft, ob die Wege von der Servicezone zu den Flächen die autonome Durchfahrtsbreite von 1.350 mm einhalten. Einlernen: Teach-and-Repeat entlang der Concourse-Achsen, mit No-Go-Zonen in Sicherheitslinien, an engen Boarding-Schlangenführungen und in Bereichen mit temporären Absperrungen. Täglicher Zyklus: Start nach Kalender. Die Maschine reinigt die breiten Laufwege zuerst; bei sporadischem Publikumsverkehr hilft die Sicherheitszertifizierung für den Betrieb in solchen Umgebungen, dennoch bleibt eine Aufsicht/Ansprechperson erreichbar. Service: Je nach Flächengröße wird die Dockingstation für Auto-Fill, Ablassen, Tankspülen und Laden genutzt (optional, falls vorhanden). Der Objektleiter kontrolliert die Reinigungsberichte im Kärcher-Ökosystem und passt Zeitfenster an Flugpläne an. Störungen: Wenn Absperrungen kurzfristig gesetzt werden, wird der Job unterbrochen oder umgeplant. Bei Saugblockaden meldet der Unterdrucksensor; ein Mitarbeiter entfernt die Ursache am Saugbalken und setzt den Job fort.

Warum dieses Gerät hier passt

Für publikumsnahe Bereiche spricht die Sicherheitszertifizierung für Publikumsverkehr und der Schalldruckpegel von 64,5 dB(A). Die Maschine arbeitet batterieelektrisch und benötigt laut Datenblatt eine einphasige Versorgung (1 Ph) im Bereich 100–240 V; das erleichtert die Integration in typische Gebäudestromnetze. Mit 200 l Frischwasser (bzw. Dockingstation) und 1.100 mm Saugbreite lässt sich der Betrieb in großen Terminalachsen strukturieren, solange die Servicezone infrastrukturell korrekt angebunden ist.

Die Rechnung

Strom-Check Servicezone (Plausibilitätsrechnung auf Basis Datenblatt): Nennleistungsaufnahme: 2.250 W. Annahme Netzspannung in der Servicezone: 230 V (liegt im zulässigen Bereich 100–240 V). Stromaufnahme näherungsweise: I = P / U = 2.250 W / 230 V ≈ 9,8 A. Annahme Absicherung der Steckdose: 16 A. 9,8 A < 16 A ⇒ Anschluss ist für die angegebene Nennleistungsaufnahme plausibel dimensioniert (ohne Aussage über mögliche Spitzen/gleichzeitige Verbraucher).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn es keine geeignete Servicezone mit gesichertem Stromanschluss (1 Ph, 100–240 V) sowie ggf. Wasser/Abwasser für die Dockingstation gibt, wird der Betrieb organisatorisch aufwendig und störanfällig.
  • In Engstellen unter 1.350 mm (z. B. bestimmte Warteschlangenführungen) kann die Maschine nicht autonom passieren; diese Zonen müssen ausgespart oder manuell gereinigt werden.
  • Bei sehr häufig wechselnden Absperrungen und Layout-Änderungen kann Teach-and-Repeat nicht stabil betrieben werden; dann steigt der Aufwand für Nachlernen/Umplanen.
Getroffene Annahmen
  • Netzspannung in der Servicezone: 230 V.
  • Steckdosen-Absicherung in der Servicezone: 16 A.
Parkhaus / Parkdeck (mehrere Ebenen, Rampen, Betonboden) Parkhausreinigung über mehrere Ebenen (Steigfähigkeit 6 % erzwingt Logistik per Aufzug) In Parkhäusern kann die KIRA BR 200 auf einzelnen Ebenen autonom große Betonflächen abfahren, wenn Wendeflächen und Durchfahrten passen. Kritisch ist die Steigfähigkeit von maximal 6 %: Bei typischen Rampen wird eine Ebenenlogistik (z. B. Lastenaufzug) erforderlich.
Parkhausreinigung über mehrere Ebenen (Steigfähigkeit 6 % erzwingt Logistik per Aufzug)

05:05 Uhr auf Ebene -1: Die Beleuchtung ist gedimmt, nur einzelne Dauerparker fahren aus. Die KIRA BR 200 steht vor der Aufzugtür in der Servicezone; die Frühschicht hält den Zugang frei. Auf dem Display ist der Job „Ebene -1“ aktiv, während am Ende der Reihe eine Rampe sichtbar ist. Der Objektleiter hat die Rampe als No-Go markiert, weil die Maschine sonst an der Steigung hängenbleiben könnte.

Ausgangslage

Das Parkhaus soll morgens vor dem Pendleransturm gereinigt werden. Das Hauptproblem sind Rampen zwischen den Ebenen, enge Inseln um Kassenautomaten und die Notwendigkeit, die Maschine sicher zwischen Ebenen zu bewegen. Bisher wird pro Ebene manuell umgesetzt, was Zeit kostet und die Dokumentation erschwert.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Frühschicht entfernt groben Müll aus Stellplätzen und markiert Bereiche mit Pfützen/Ölflecken als manuelle Sonderreinigung (falls erforderlich). Facility Management stellt sicher, dass ein Lastenaufzug verfügbar ist und die Zufahrt zur Servicezone frei bleibt. Einlernen: Pro Ebene wird eine Route im Teach-and-Repeat-Modus angelegt (Fahrgassen, Stellplatzreihen, Randbereiche). Rampen werden als No-Go-Zonen gesetzt. Wendepunkte werden so gewählt, dass die Gangwendebreite von 2,8 m eingehalten wird. Täglicher Zyklus: Die Maschine reinigt Ebene für Ebene autonom. Zwischen den Ebenen wird sie mit dem Aufzug umgesetzt (nicht autonom über die Rampe). Randzonen entlang Wänden werden über Seitenbesen und Walzen mitgeführt; sehr enge Bereiche um Säulen oder Automaten werden im manuellen Modus nachgearbeitet. Service: Je nach Flächengröße erfolgt Tankservice; bei vorhandener Dockingstation kann Auto-Fill/Ablassen/Spülen/Laden zentral in der Servicezone stattfinden. Störungen: Bei blockiertem Saugbalken (z. B. durch eingetragenes Material) meldet der Unterdrucksensor; das Personal behebt die Blockade und setzt fort. Bei häufigem Personen-/Fahrzeugverkehr wird der Job zeitlich so gelegt, dass Ausweichmanöver nicht dominieren.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Maschine ist schwer (630 kg) und robust ausgelegt; auf Betonflächen in Parkhäusern ist das Handling typischerweise unkritisch, wenn die Gebäudelogistik (Aufzug) passt. Mit 1.100 mm Saugbreite und Walzenbürsten plus Seitenbesen kann sie lange Fahrgassen effizient bearbeiten. Die Steigfähigkeit von max. 6 % ist jedoch ein klarer Planungsparameter: Rampen müssen entweder unterhalb dieser Grenze liegen oder ausgeschlossen werden.

Die Rechnung

Steigungs-Check (harter Ausschluss/Planungsmaß): Steigfähigkeit max. (Datenblatt): 6 %. Annahme Rampensteigung im Parkhaus: 8 %. 8 % > 6 % ⇒ autonomes Befahren der Rampen ist in diesem Szenario nicht zulässig/zuverlässig; Ebenenwechsel muss über einen Aufzug oder manuelles Umsetzen erfolgen. Zusatz-Plausibilität Aufzug (Gewicht): Gerätegewicht 630 kg (Datenblatt) < Annahme Aufzug-Nutzlast 2.000 kg ⇒ Transport im Aufzug ist grundsätzlich plausibel (Gebäudeprüfung erforderlich).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Bei Rampensteigungen über 6 % (Steigfähigkeit max.) ist ein Ebenenwechsel über Rampen nicht geeignet; ohne Lastenaufzug/Umsetzlogistik entfällt der Mehr-Ebenen-Einsatz.
  • Wenn die Durchfahrten auf den Ebenen (zwischen Pfeilern, Schranken, Automaten) die autonome Durchfahrtsbreite von 1.350 mm unterschreiten, müssen Zonen ausgespart oder manuell gereinigt werden.
  • Bei sehr kleinteiligen, verwinkelten Ebenen mit vielen Sackgassen steigt der Anteil manueller Nacharbeit, sodass die autonome Flächenmaschine wirtschaftlich weniger sinnvoll ist.
Getroffene Annahmen
  • Rampensteigung im Parkhaus: 8 %.
  • Vorhandener Lastenaufzug mit Nutzlast: 2.000 kg.
Messe- oder Ausstellungshalle (sehr große, offene Fläche, Nachtumrüstung) Messe-/Ausstellungshalle zwischen Veranstaltungen (selbst theoretisch nicht in einer Batteriefahrt abdeckbar) Große, zusammenhängende Hallenflächen passen grundsätzlich zur Auslegung der KIRA BR 200. Dieses Szenario zeigt jedoch eine harte Grenze über Batterie und Flächenleistung: Selbst mit der theoretischen Maximalleistung ist eine sehr große Halle nicht in einer Batteriefahrt vollständig zu reinigen; die Ladezeit (5,3 h) beeinflusst die Nachtplanung.
Messe-/Ausstellungshalle zwischen Veranstaltungen (selbst theoretisch nicht in einer Batteriefahrt abdeckbar)

22:55 Uhr: Der letzte Messetag ist vorbei, die Hallentore sind zu, nur die Umrüst-Crew arbeitet an einzelnen Ständen. Die KIRA BR 200 startet am Hallenrand und fährt eine lange Gerade, die Bürsten surren gleichmäßig. Der Objektleiter sieht auf dem Plan, dass die komplette Halle heute noch „auf Null“ soll, bevor morgen früh der Aufbau beginnt. Nach den ersten Bahnen wird klar: Für die Gesamtfläche reicht eine Batteriefahrt nicht, selbst wenn die Maschine im Optimum läuft.

Ausgangslage

Zwischen Abbau und Aufbau soll eine sehr große Hallenfläche gereinigt werden, damit am Morgen trocken und sauber gearbeitet werden kann. Die Fläche ist offen, aber das Zeitfenster ist begrenzt, und die Halle wird nachts teilweise umgebaut (neue Hindernisse). Bisher wird mit mehreren Aufsitzmaschinen gearbeitet, was Personal bindet und Koordination erfordert.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Umrüst-Crew räumt grobe Teile (z. B. Kabelbrücken, Folienrollen) aus den Fahrwegen. Facility Management legt eine feste Docking-/Servicezone an der Hallenseite fest, mit ausreichend freier Durchfahrtsbreite (≥ 1.350 mm) und Wendeflächen (≥ 2,8 m) um die Station. Einlernen: Teach-and-Repeat entlang eines Bahnplans (lange Bahnen, definierte Wendeschleifen an den Hallenenden). No-Go-Zonen werden für Bereiche gesetzt, in denen nachts aufgebaut wird. Täglicher Zyklus: Die Maschine fährt autonom die Bahnen, umgeht temporäre Hindernisse und meldet Abschnitte, die dauerhaft blockiert sind. Randbereiche an Hallenwänden werden über den Seitenbesen mitgeführt; unter Tribünen, in Techniknischen oder zwischen eng gestellten Standelementen erfolgt manuelle Nacharbeit. Betriebskonzept: Da die Gesamtfläche eine Batteriefahrt überschreitet, wird die Halle entweder in Zonen aufgeteilt (mehrere Nächte) oder es werden parallel weitere Ressourcen eingesetzt. Die Ladezeit von ca. 5,3 h an der Station macht „kurz nachladen und weiterfahren“ innerhalb eines knappen Nachtfensters unpraktisch. Störungen: Bei Saugblockaden greift der Unterdrucksensor; das Personal reinigt den Saugbalken und setzt fort. Bei leeren Tanks oder Reinigungsmittel wird nach Serviceplan nachgefüllt.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Maschine ist konzipiert für große, zusammenhängende Flächen und erreicht theoretisch bis zu 4.590 m²/h bei 850 mm Bürstenarbeitsbreite. Autonomie (LiDAR/Kameras) und Hindernisumfahrung passen zu Hallen, in denen nachts einzelne Aufbauten stehen. Entscheidend ist jedoch die Kombination aus Batterielaufzeit (ca. 4,5 h) und Ladezeit (ca. 5,3 h): Für sehr große Hallen ist eine Ein-Maschinen-Ein-Nacht-Komplettreinigung nicht realistisch, wenn das Zeitfenster kurz ist.

Die Rechnung

Harte Obergrenze pro Batteriefahrt (ohne Wirkungsgradabschläge): Theoretische Flächenleistung max. (Datenblatt): 4.590 m²/h. Batterielaufzeit (Datenblatt): ca. 4,5 h. Maximale theoretische Fläche pro Batteriefahrt: 4.590 m²/h × 4,5 h = 20.655 m². Annahme Hallenfläche: 30.000 m². 30.000 m² − 20.655 m² = 9.345 m² ⇒ selbst im theoretischen Maximum bleibt Restfläche; zusätzlich erschwert die Ladezeit von ca. 5,3 h eine vollständige Nachladung innerhalb eines typischen Nachtfensters.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die zu reinigende Hallenfläche die theoretische Maximalabdeckung pro Batteriefahrt (20.655 m²) überschreitet und kein zweites Zeitfenster/keine zweite Maschine verfügbar ist, ist eine Komplettreinigung in einem Durchlauf nicht erreichbar.
  • Bei stark wechselnden Hallenlayouts (täglicher Neubau von Ständen) muss Teach-and-Repeat häufig angepasst werden; ohne diese Pflege sinkt die autonome Verfügbarkeit.
  • Wenn die Halle viele Engstellen mit weniger als 1.350 mm Durchfahrtsbreite (z. B. dicht gestellte Stände) aufweist, ist autonomes Durchfahren dieser Bereiche nicht möglich; dort bleibt manuelle Reinigung.
Getroffene Annahmen
  • Zu reinigende Hallenfläche: 30.000 m².
  • Nachtfenster ist so kurz, dass eine Vollladung (5,3 h) nicht „nebenbei“ in den Ablauf passt.

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Technische Daten – Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine

Arbeitsbreite Bürsten 850 mm
Saugbreite 1.100 mm
Theoretische Flächenleistung max. 4.590 m²/h
Frischwassertank 200 l
Schmutzwassertank 220 l
Reinigungsmitteltank 10 l
Batterietyp Li-Ion, 24 V / 360 Ah (4 Batterien)
Batterielaufzeit ca. 4,5 h
Batterieladezeit 5,3 h
Geschwindigkeit autonom max. 5,4 km/h
Steigfähigkeit max. 12 %
Schalldruckpegel 64,5 dB(A)
Bürstensystem Walzenbürsten mit integriertem Seitenbesen
Kommunikationsschnittstelle VDA 5050
Dockingstation Frischwasser füllen, Schmutzwasser ablassen, Tank spülen, Laden (optional)
Gewicht 630 kg
Maße (L × B × H) 1944 × 1138 × 1471 mm

Allgemein

Modell KIRA BR 200
Bestell-Nr. 1.533-013.0
EAN-Code 4066529031501
Einweisungspflichtig Dieses Gerät ist einweisungspflichtig.

Leistung

Vollautonome Flächenleistung (max.) 4590 m²/h
Theoretische Flächenleistung autonom (max.) 4590 m²/h
Flächenleistung je Tankfüllung 7143 m²
Nennleistungsaufnahme 2250 W
Leistung Traktionsmotor 1300 W
Leistung Turbine 552 W
Leistung Bürstenmotor 1500 W

Antrieb & Batterie

Antriebsart Batterie
Anzahl der Stromphasen 1 Ph
Spannung 100 - 240 V
Frequenz 50 - 60 Hz
Anzahl der Batterien 4
Batterietyp Li-Ion
Batteriespannung/-kapazität 24 / 360 V / Ah
Batterielaufzeit ca. 4.5 h
Batterieladezeit ca. 5.3 h

Mechanik & Bürsten

Arbeitsbreite Bürsten 850 mm
Bürstenanpressdruck 215 g/cm²
Bürstendrehzahl 380 - 950 U/min
Bürstentyp Rundbürste
Variabler Anpressdruck Ja
Seitenbesen Ja

Saugen & Saugbalken

Arbeitsbreite Saugen 1100 mm
Saugbalken Typ Robuster Aluminiumdruckgusssaugbalken
Sauglippen Typ Linatex®
Saugbalken Breite (parabolisch) 1100 mm
Unterdrucksensor zur Erkennung von Blockaden Ja
Detektion von leerem Reinigungsmitteltank Ja
Elektrischer und mechanischer Schwimmerschalter Ja

Wassertanks & Reinigungsmittel

Tank Frisch-/Schmutzwasser 200 / 220 l
Reinigungsmitteltank 10 l
Kehrladenvolumen 9 l
DOSE (Reinigungsmittel-Dosiersystem) Mit geschwindigkeitsabhängiger Wasserdosierung
Reinigungsmitteldosierung Ja

Autonomie & Navigation

Autonomes Vorkehren Ja
Autonome Reinigung Ja
Hindernis- und Absturzerkennung Ja
Autonomes Ausweichen bei Hindernissen Ja
Gangwendebreite autonom 2.8 m
Geschwindigkeit autonom (max.) 5.4 km/h
Durchfahrtsbreite autonom (max.) 1350 mm
Kommunikationsschnittstelle VDA 5050
Dockingfähig Ja
Rolltorsteuerung vorbereitet Ja
Software Updates verfügbar bis 2033-01-01
Mit Einlernmodus (Teach and Repeat) Ja

Sicherheit & Bedienung

Sicherheitszertifiziert für Publikumsverkehr Ja
Farbige Lichter zur Anzeige des Verhaltens und Betriebszustands Ja
Rundumkennleuchte Im Lieferumfang
Großes, hochauflösendes Touchdisplay Ja
Bedienung per App Ja
Notifications auf mobile Endgeräte Ja
Kalenderfunktion Ja
Auto-Fill Ja

Akustik & Steigfähigkeit

Schalldruckpegel 64.5 dB(A)
Steigfähigkeit (max.) 6 %

Lieferumfang

Im Lieferumfang Batterie und Ladegerät; Saugbalken inkl.; Walzenbürste: 2 Stück; Seitenbesen; Rundumkennleuchte

Sonstiges

Mit manuellen Fahrmodus Ja
Einfach und intuitive Einrichtung ohne Expertenwissen Ja
Robuster Aluminiumdruckgusssaugbalken Ja
Erstellung von Reinigungsberichten Ja
Auto-Fill Ja

Datenblätter & Broschüren zum Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine

Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?

Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?

Hallenbodenreinigung: Verfahren, Maschinen, Automatisierung — Beton, Epoxid oder Fliesen — jeder Hallenboden verlangt sein Verfahren. Der Überblick: was wann reinigt, wo Maschinen übernehmen und wo ihre Grenzen liegen.

Häufige Fragen zum Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine

Für welche Flächen eignet sich der Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine?

Für den Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Logistikzentrum / Versandhalle (breite Fahrgassen, Nachtbetrieb); Industrieproduktion / Fertigungshalle (Maschineninseln, Tagrandreinigung); Einkaufszentrum / Mall (Publikumsflächen, Reinigung vor Ladenöffnung); Flughafen-Terminal / Concourse (Nacht- und Randzeiten, publikumsnah).

Wie lange braucht der Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine für 5.000 m²?

Rechnerisch etwa 1,5 Stunden pro Durchgang — bei 4.590 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.

Wann ist der Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine nicht die richtige Wahl?

Wenn die Hauptfahrgassen oder Durchfahrten nicht mindestens 1.350 mm frei sind (Durchfahrtsbreite autonom), kann die Maschine die Route nicht autonom abfahren. Wenn die zu reinigende Fläche pro Nacht deutlich über der mit einer Batterieladung abdeckbaren Menge liegt (Batterielaufzeit ca. 4,5 h), braucht es zusätzliche Lade-/Reinigungsfenster oder eine zweite Maschine. Wenn keine definierte Dockingfläche mit Wasserzulauf/Abwasser vorhanden ist, steigen manuelle Eingriffe (Tankservice) und Stillstandszeiten deutlich.

Kann man den Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine mieten statt kaufen?

Ja — die meisten Objekte mieten den Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.

Wer richtet den Kärcher KIRA BR 200 Autonome Scheuersaugmaschine ein und übernimmt die Wartung?

Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.

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