PanPan ACR-0350 – Kompakter 4-in-1-Reinigungsroboter für schmale Gänge und kleine Objekte
PanPan Technology
Der ACR-0350 von PanPan Technology bringt vollautomatische Reinigung dorthin, wo große Maschinen scheitern: in schmale Flure, Regalgassen und verwinkelte Verkaufsflächen. Auf einer Grundfläche von nur 400 × 400 mm vereint er vier Reinigungsfunktionen – Kehren, Saugen, Wischen und Schrubben – und erledigt sie in einem einzigen Durchgang. Getrennte Nass- und Trockenkanäle verhindern dabei, dass bereits aufgenommener Schmutz wieder verteilt wird.
Navigiert wird mit 2D-LiDAR, Structured-Light-Kamera, Linienlaser und Ultraschallsensorik; die KI erkennt Bodenbeläge, Verschmutzungen und Hindernisse. Die aktiv ausfahrende Seitenbürste reinigt bis auf 0 mm an Wände und Kanten heran. Bedient wird der Roboter per App, Wartungsteile sind modular und ohne Werkzeug wechselbar – nach 1,5 Stunden Ladezeit ist er wieder einsatzbereit.
Aus der Praxis
Passt er zu Ihrer Fläche?
3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.
Nahversorger-/Fachmarkt-Kleinstfläche (Verkaufsraum + Eingangszone) Kleine Einzelhandelsfläche mit schmalen Regalgassen (täglicher Schlussdienst)
21:05 Uhr, der Verkaufsraum ist leer, nur das Klicken der Kühlmöbelrelais ist noch zu hören. Die Spätschicht schiebt die letzte Rollbox ins Lager und räumt einen Werbeaufsteller aus der Hauptgasse. Der PanPan ACR-0350 rollt aus der Ladestation, die Seitenbürste klappt aus und zieht eine saubere Kante entlang des Sockels. Hinter ihm bleibt ein schmaler, gleichmäßiger Feuchtfilm, der auf dem Tablet des Objektleiters als abgearbeitete Zone grün wird.
Ausgangslage
Die Fläche wird im Schlussdienst gereinigt, während Regalgassen, Kassenbereich und Eingangszone eng möbliert sind. Manuelle Nassreinigung in den Gassen ist zeitintensiv, und eine größere Maschine kommt wegen Wendekreis und Stellflächen nur eingeschränkt an die Kanten. Zusätzlich soll der Feinschmutz (Krümel, Staub) nicht erst verteilt werden, bevor nass gewischt wird.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Spätschicht stellt mobile Aufsteller und Körbe aus den Hauptwegen, entfernt lose Kartonreste und prüft, ob Türen zu Nebenräumen offen bleiben sollen. Einlernen: Der Objektleiter legt per App eine Karte an und markiert No-Go-Zonen (z. B. unter tiefen Regalböden, vor Kühlmöbeln, in der Kassenzone) sowie einen Startpunkt an der Ladestation; die Kartengröße bleibt innerhalb der maximalen Kartenfläche von 5.000 m². Täglicher Zyklus: Nach Ladung startet der ACR-0350 erst in den trockenen Modus (Kehren/Saugen) in der Eingangszone und auf den Hauptwegen; anschließend läuft er im Wisch-/Schrubbmodus durch die Gassen. Personalrolle: Während der Roboter fährt, erledigt die Spätschicht andere Abschlussarbeiten (Abfall, Sanitär), greift aber ein, wenn die Maschine an bewusst nicht geräumten Engstellen warten muss. Ecken/Kanten: Die aktiv ausfahrende Seitenbürste reinigt bis 0 mm an Wände/Kanten heran; hinter Pfosten und in sehr engen Regalenden wird stichprobenartig nachgearbeitet. Störungen: Wenn die Staubbox voll ist oder ein Hindernis dauerhaft blockiert, wird die Box entleert bzw. das Hindernis kurz umgesetzt; bei Nassbetrieb werden Frisch- und Schmutzwasserbehälter nach dem Lauf entleert/gespült und die Maschine wieder an die Ladestation gestellt (Ladezeit 1,5 h).
Warum dieses Gerät hier passt
Die Stellfläche von 400 × 400 mm (ohne Seitenbürste) und die engste Durchfahrt von 60 cm passen zu schmalen Regalgassen, in denen größere Maschinen nicht sicher manövrieren. Der 4-in-1-Ansatz (Kehren, Saugen, Wischen, Schrubben) reduziert Wechsel zwischen Geräten im Schlussdienst, und die getrennten Nass-/Trockenkanäle unterstützen das Ziel, Schmutz nicht über bereits gereinigte Bereiche zu verschleppen. Mit < 60 dB ist der Betrieb auch in Randzeiten möglich, ohne dass er im Umfeld typischerweise als sehr laut wahrgenommen wird. Die Laufzeit von 1,5 h passt für einen kompakten Abenddurchlauf, sofern die zu reinigende Fläche pro Zyklus zur Flächenleistung (bis 200 m²/h) und den Tanks (5 l/3,5 l) passt.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn die zu reinigende Nassfläche pro Zyklus so groß wird, dass 3,5 l Schmutzwassertank oder 5 l Frischwassertank nicht reichen (z. B. bei höherem Wasserverbrauch oder deutlich größerer Nasszone), entstehen Nachfüll-/Entleerstopps, die den Schlussdienst verlängern.
- Wenn die Regalgassen, Kassenrückräume oder Türpassagen dauerhaft unter 60 cm liegen, kann der Roboter diese Bereiche nicht befahren; dann bleibt dort nur manuelle Reinigung oder eine andere Gerätekategorie.
- Wenn pro Abend deutlich mehr als ~1,5 h reine Fahrzeit benötigt wird (z. B. größere Filiale, viele Umfahrungen), reicht eine Akkuladung nicht; dann sind Teilflächenplanung, Zwischenladung (1,5 h) oder ein Zweitgerät erforderlich.
Getroffene Annahmen
- Gesamtfläche pro Durchlauf: 180 m², davon 60 m² Trockenreinigung und 120 m² Nassreinigung.
- Reale Flächenleistung Trockenmodus: 180 m²/h (unterhalb des Datenblattwerts „bis 200 m²/h“).
- Reale Flächenleistung Nassmodus: 150 m²/h (unterhalb des Datenblattwerts „bis 200 m²/h“).
- Wasserverbrauch im Nassmodus: 0,02 l/m²; Schmutzwasseranfall entspricht näherungsweise dem Frischwasserverbrauch.
Schule (Flure/Verkehrsflächen in mehreren Etagen) Schulgebäude – naheliegend, aber nur zonenweise pro Nacht realistisch
19:30 Uhr, die Aula ist abgeschlossen, in den Fluren brennt nur noch Teilbeleuchtung. Der Hausdienst prüft auf dem Smartphone die Karte der Etage und stellt zwei Stühle aus einem Flurstück in einen Klassenraum. Der ACR-0350 setzt sich in Bewegung, sein leises Fahrgeräusch bleibt unter dem Hall der leeren Flure. Nach rund einer Stunde ist die markierte Zone erledigt, der Rest der Etage bleibt für den nächsten Abend geplant.
Ausgangslage
Es gibt mehrere lange Flure, Kreuzungen und Wartezonen vor Treppenhäusern, die regelmäßig gereinigt werden müssen. Die Reinigung findet überwiegend außerhalb der Unterrichtszeit statt, aber es gibt Hausdienst-Tätigkeiten parallel (Kontrollgänge, Entsorgung, Schließen). Der Wunsch ist, zumindest die Hauptverkehrsflächen automatisiert sauber zu halten, ohne dass Personal die gesamte Fläche manuell abfahren muss.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Hausdienst räumt lose Hindernisse aus der geplanten Zone (Stühle in den Fluren, mobile Pinnwände) und markiert Bereiche, die nicht befahren werden sollen (Treppenpodeste, Absätze, Eingänge zu Technikräumen). Einlernen: Der Objektleiter erstellt per App Etagenkarten und legt für jede Etage Teilbereiche fest; die gesamte Kartierung bleibt innerhalb der maximalen Kartenfläche von 5.000 m². Täglicher Zyklus: Der Roboter startet nach Dienstschluss in einer definierten Zone (z. B. ein Flurstrang plus Verbindungsgang), fährt Kehren/Saugen und – falls gewünscht – Wischen/Schrubben in einem Durchgang. Personalrolle: Während der Laufzeit macht der Hausdienst andere Arbeiten und greift nur ein, wenn Türen geschlossen sind oder ein Flurabschnitt unerwartet verstellt ist; bei Störung wird die Zone neu gestartet oder umfahren. Ecken/Kanten: Die Seitenbürste arbeitet Kanten bis 0 mm ab; in Nischen (z. B. vor Heizkörpern) wird punktuell manuell ergänzt. Nachbereitung: Bei Nassbetrieb werden Frisch- und Schmutzwasserbehälter entleert/gespült; anschließend lädt der Roboter 1,5 h für den nächsten Einsatz.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit < 60 dB ist der ACR-0350 für den Betrieb in Randzeiten geeignet, wenn noch Hausdienst im Gebäude ist. Die engste Durchfahrt von 60 cm passt zu vielen Schulfluren und Verbindungsgängen, sofern keine Engstellen unterschritten werden. Die 4-in-1-Funktion kann Trocken- und Nassreinigung kombinieren, wodurch ein Abenddurchlauf ohne Gerätewechsel möglich ist. Gleichzeitig setzen Laufzeit (1,5 h) und Flächenleistung (bis 200 m²/h) klare Grenzen: In Schulen wird das Gerät typischerweise nicht als „eine Maschine für das ganze Gebäude pro Nacht“ eingesetzt, sondern als Zonenlösung.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn die Erwartung ist, dass die komplette Schulfläche (Annahme 1.800 m²) jede Nacht vollständig gereinigt wird, ist ein einzelner ACR-0350 wegen 1,5 h Laufzeit und „bis 200 m²/h“ Flächenleistung nicht passend; es braucht dann mehrere Geräte oder eine andere Gerätekategorie.
- Wenn Treppenpodeste, Stufen oder häufig wechselnde Engstellen den Fahrweg unter 60 cm verengen, bleiben diese Bereiche außerhalb der Abdeckung und müssen organisatorisch (No-Go-Zonen) oder manuell gelöst werden.
- Wenn regelmäßige Nassreinigung großer Flurflächen gefordert ist, können 5 l Frischwasser und 3,5 l Schmutzwasser je Zyklus die Fläche begrenzen und zusätzliche Stopps erzwingen.
Getroffene Annahmen
- Zu reinigende Verkehrsflächen im Schulgebäude: 1.800 m².
- Reale Flächenleistung im Mischbetrieb (Trocken+Nass, Umfahrungen): 150 m²/h (unterhalb des Datenblattwerts „bis 200 m²/h“).
- Reale Flächenleistung im Trockenmodus: 180 m²/h (unterhalb des Datenblattwerts „bis 200 m²/h“).
- Es steht nicht zwingend ein langes Zeitfenster für Zwischenladung zur Verfügung; Ladezeit laut Datenblatt: 1,5 h.
Archiv, Bibliotheksmagazin oder kleinteiliges Lager mit schmalen Regalgängen Archiv-/Lagergänge zwischen Regalen (Staubkontrolle im laufenden Betrieb, trocken)
06:15 Uhr, im Magazinbereich sind die Rollregale geschlossen, nur zwei Gänge sind für die Frühschicht freigegeben. Der Teamleiter schaut kurz auf die App, ob die No-Go-Zone am Packtisch noch aktiv ist. Der ACR-0350 fährt in den ersten Gang ein, die Seitenbürste zieht den Staub aus der Sockelkante, und die Saugleistung läuft konstant, während nebenan schon Kommissionierwagen klappern. Nach einem Gangblock kehrt der Roboter zur Station zurück, ohne dass jemand einen Schlauch oder Kabel gezogen hat.
Ausgangslage
In Regal- und Archivgängen fällt feiner Staub an, der bei laufendem Betrieb nicht mit großen Maschinen verdrängt werden soll. Nassreinigung ist im Bereich von Kartonagen/Medien oft unerwünscht, daher steht Trockenreinigung im Vordergrund. Gleichzeitig sind die Gänge so schmal, dass eine manuelle Trockenreinigung häufig mit Handgerät und viel Laufarbeit verbunden ist.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht definiert, welche Gangblöcke frei sind, stellt Kommissionierwagen aus dem Fahrweg und hält Übergänge frei. Einlernen: Der Objektleiter kartiert die Gänge und legt Sperrflächen fest (Packtisch, Palettenstellplätze, Bereiche mit temporären Hindernissen); die Kartengröße bleibt innerhalb von 5.000 m². Täglicher Zyklus: Der ACR-0350 fährt im Trockenmodus (Kehren/Saugen) Block für Block ab; die Seitenbürste arbeitet Kanten bis 0 mm an Regalsockeln. Personalrolle: Während der Roboter läuft, arbeitet das Personal weiter; bei Begegnungsverkehr wird der blockierte Gang kurz freigeräumt oder der Roboter wird in der App pausiert. Störungen: Wenn die Staubbox gefüllt ist, wird sie entleert; danach setzt der Roboter den Block fort. Nachbereitung: Kurzer Sichtcheck der Aufnahmeeinheit, Staubbox leeren nach Bedarf, dann Ladezyklus (1,5 h).
Warum dieses Gerät hier passt
Mit 60 cm engster Durchfahrt kann der ACR-0350 in schmalen Regal-/Archivgängen fahren, die für größere Geräte zu eng sind. Die kompakte Bauform (400 × 400 × 360 mm) erleichtert das Wenden an Gangenden, und die Kehrbreite von 530 mm ist auf schmale Laufwege ausgelegt. Bei < 60 dB lässt sich der Trockenlauf auch bei Teilbetrieb durchführen, ohne dass er den gesamten Bereich akustisch dominiert. Da hier trocken gereinigt wird, sind 5 l/3,5 l Tanks weniger relevant; im Fokus stehen Laufzeit (1,5 h) und Staubbox (0,7 l).
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Wenn Gangbreiten, Durchgänge oder Schleusen dauerhaft unter 60 cm liegen, kann der Roboter diese Bereiche nicht befahren; dann bleibt nur Handreinigung oder ein anderes Format.
- Wenn die Schmutzmenge so hoch ist, dass 0,7 l Staubbox pro Einsatz schnell erreicht werden (z. B. grober Verpackungsabfall), entstehen häufige Entleerstopps; dann ist ein reiner Trockenroboter in dieser Größe ggf. nicht wirtschaftlich.
- Wenn ein zusammenhängender Block länger als 1,5 h Fahrzeit erfordert, muss in Zonen aufgeteilt oder zwischengeladen werden (Ladezeit 1,5 h), was den Tagesablauf im Betrieb beeinflusst.
Getroffene Annahmen
- Gangblock-Fläche pro Einsatz: 160 m²; Gesamtbereich: 320 m² in zwei Blöcken.
- Reale Flächenleistung im Trockenmodus: 180 m²/h (unterhalb des Datenblattwerts „bis 200 m²/h“).
- Staubanfall: 0,002 l/m² (zur Plausibilisierung gegenüber 0,7 l Staubboxvolumen).
Technische Daten
Technische Daten
| Maße (L×B×H) | 400 × 400 × 360 mm (ohne Seitenbürste) |
|---|---|
| Gewicht | 27 kg |
| Reinigungsmodi | Kehren, Saugen, Wischen, Schrubben (4-in-1) |
| Flächenleistung | bis 200 m²/h |
| Kehrbreite | 530 mm |
| Schrubbbreite | 350 mm |
| Saugleistung | 15 kPa je Kanal |
| Frisch-/Schmutzwassertank | 5 l / 3,5 l |
| Staubbox | 0,7 l |
| Akku | 24 V / 15 Ah, Laufzeit 1,5 h, Ladezeit 1,5 h |
| Navigation | 2D-LiDAR, Structured-Light-Kamera, Linienlaser, Ultraschall |
| Max. Kartenfläche | 5.000 m² |
| Engste Durchfahrt | 60 cm |
| Max. Geschwindigkeit | 0,5 m/s |
| Lautstärke | < 60 dB |
Unsicher, ob er zu Ihrer Fläche passt?
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