Der ACR-0520 ist PanPans Antwort auf Objekte, die tagsüber bespielt werden und trotzdem durchgehend sauber sein müssen: eine 6-in-1-Maschine für Kehren, Schrubben, Saugen, Trockenwischen, Selbstreinigung und Desinfektion. Der Moduswechsel passiert per Fingertipp am Gerät oder in der App – ohne Umbau, ohne Modultausch. Mit 45 dB im Trockenwisch- und 55 dB im Schrubbbetrieb bleibt er dabei leiser als ein normales Bürogespräch.
LiDAR-Vision-Fusion mit 15 Sensoren (darunter zwei Tiefenkameras, fünf Linienlaser und sechs Ultraschallsensoren) erfasst die Umgebung von 2 cm bis 50 m in 360 Grad. Die LiFePO4-Batterie mit 2.000 Ladezyklen trägt 4,5 Stunden Standardschrubben oder bis zu 25 Stunden Trockenwischen; bei 10 % Restladung dockt der Roboter selbstständig an. Wechselmodule lassen sich einhändig in rund 5 Sekunden tauschen, der HEPA-H13-Filter hält 99,97 % der Partikel zurück.
Ein Abend mit dem PanPan ACR-0520
19:10 Uhr, die letzten Bildschirme sind aus, nur das Licht in der Pantry bleibt an. Der ACR-0520 fährt mit konstantem Surren entlang der Hauptflure, während die Spätschicht Stühle anhebt und lose Kabel vom Boden nimmt. Hinter dem Roboter bleibt eine klar abgegrenzte, saubere Spur, an den Türschwellen verlangsamt er kurz. Der Objektleiter schaut auf die App, ob die freigegebenen Zonen abgearbeitet werden, und hält die Nachfüllstelle am Ausguss frei.
Bürogebäude (mehrere Mieter, harte Bodenbeläge in Verkehrsflächen und Sozialzonen)
Aus der Praxis
Passt der PanPan ACR-0520 zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete
Einsätze des PanPan ACR-0520 —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Bürogebäude (mehrere Mieter, harte Bodenbeläge in Verkehrsflächen und Sozialzonen)Multi-Tenant-Büro: Abendlicher Mix aus Kehren/Saugen in Verkehrsflächen und Nassschrubben in Pantry/KantineFür Büroobjekte mit Publikumsverkehr am Tag und einem kurzen Abendfenster eignet sich der ACR-0520 als Kombination aus Kehren/Saugen in großen Laufwegen und gezieltem Nassschrubben in Sozialzonen. Die Plausibilität hängt an Flächenleistung, Batterielaufzeit (4,5 h Schrubben) sowie den kleinen Tanks (22 l/15 l) für Nassreinigung.
19:10 Uhr, die letzten Bildschirme sind aus, nur das Licht in der Pantry bleibt an. Der ACR-0520 fährt mit konstantem Surren entlang der Hauptflure, während die Spätschicht Stühle anhebt und lose Kabel vom Boden nimmt. Hinter dem Roboter bleibt eine klar abgegrenzte, saubere Spur, an den Türschwellen verlangsamt er kurz. Der Objektleiter schaut auf die App, ob die freigegebenen Zonen abgearbeitet werden, und hält die Nachfüllstelle am Ausguss frei.
Ausgangslage
Die Verkehrsflächen (Flure, Aufzugsvorräume) müssen täglich sichtbar sauber sein, ohne dass tagsüber ständig Personal mit einer Maschine durch die Etagen fährt. Gleichzeitig braucht die Pantry/Kantine nach Feierabend eine nassmechanische Reinigung wegen klebriger Stellen. Manuell wird bisher entweder zu trocken gearbeitet (Restschmutz) oder nass mit vielen Unterbrechungen (Nachfüllen/Entleeren).
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Hindernisse aus den definierten Zonen (Stühle anheben, Abfallkörbe kurz beiseitestellen) und stellt Warnhinweise an die Nasszone. Einlernen/Setup: Einmalig werden die befahrbaren Flächen in der App in Zonen (Kehren/Saugen vs. Schrubben) eingeteilt und Sperrbereiche (Meetingräume bei Spätnutzung) markiert. Täglicher Zyklus: Zuerst fährt der Roboter die großen Laufwege im Modus Kehren/Saugen ab; dabei nutzt er die Flächenleistung von ca. 1.368 m²/h. Danach wechselt das Personal in die Pantry/Kantine auf Schrubben (ca. 1.197 m²/h, 520 mm Arbeitsbreite) und lässt den Roboter die Nasszone abfahren. Während der Roboter arbeitet, übernimmt die Spätschicht parallel Detailarbeit: Ecken/Kanten mit Handgerät, Türanschläge, unter niedrigen Möbeln (wo 550 mm Gerätehöhe nicht unterpasst) sowie Sanitärkeramik. Tankhandling: Für das Schrubben wird Frischwasser gefüllt (22 l) und der Schmutzwassertank (15 l) kontrolliert; bei Erreichen der Kapazität wird am Ausguss entleert und neu befüllt. Störungen: Wenn ein Stuhl in die Fahrspur gerät oder eine Tür zufällt, stoppt der Roboter; die Spätschicht räumt frei und startet den Abschnitt erneut. Nachlauf: Am Ende wird die Maschine an einem festen Stellplatz abgestellt, Tanks werden geleert/gespült; Filter/Staubbox werden je nach Verschmutzung geprüft.
Warum dieses Gerät hier passt
Für Verkehrsflächen passt die Flächenleistung von ca. 1.368 m²/h im Kehren/Saugen gut zu typischen Abendfenstern. Für die Nasszone liefert das Standardschrubben ca. 1.197 m²/h; die 4,5 h Laufzeit im Schrubbmodus reicht als konservativer Rahmen für diesen Mix-Einsatz. Die Min.-Durchgangsbreite von 700 mm ist in Bürofluren meist erreichbar; die Gerätebreite (580 mm) und Arbeitsbreite (520 mm) helfen, auch an Schrankzeilen entlangzuführen. Mit 45–55 dB kann der Roboter auch in Randzeiten laufen, ohne in Nachbarflächen sofort als Störquelle zu wirken. HEPA H13 (99,97 %) ist in Büroobjekten relevant, wenn beim Saugen Feinstaubbindung gefordert ist.
Die Rechnung
Annahme: 2.200 m² Verkehrsflächen im Modus Kehren/Saugen und 600 m² Pantry/Kantine im Modus Schrubben. Zeit: 2.200 m² / 1.368 m²/h ≈ 1,61 h plus 600 m² / 1.197 m²/h ≈ 0,50 h ergibt zusammen ≈ 2,11 h reine Fahrzeit. Batterieseitig liegt das unter der angegebenen Laufzeit 4,5 h (Schrubben). Tankplausibilität (Schrubben): bei angenommener Wasserausbringung 0,03 l/m² fallen für 600 m² ≈ 18 l an; Frischwasser 22 l reicht, Schmutzwasser 15 l erfordert voraussichtlich mindestens 1 Entleerung während des Schrubbabschnitts.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn ein großer Teil der Fläche Teppich ist oder viele Schwellen/Übergänge häufige Anhebungen/Umsetzungen erfordern, wird der Nutzen gegenüber konventioneller Büroreinigung deutlich kleiner.
Bei Nassreinigung großer Etagenflächen ohne verfügbare Nachfüll- und Entleerungsmöglichkeit in der Nähe sind 22 l Frischwasser und 15 l Schmutzwasser ein operativer Engpass (viele Service-Stopps).
In Bereichen mit dauerhaft unter 700 mm Durchgängen (z. B. eng gestellte Möblierung, temporäre Umzüge) ist die autonome Fahrt nicht robust planbar.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 19:10 Uhr.
Zu reinigende Flächen: 2.200 m² (Kehren/Saugen) und 600 m² (Schrubben).
Wasserausbringung/Schmutzwasseranfall beim Schrubben: 0,03 l/m².
Hotel (Etagenflure, Lobby, Eingangszone)Hotel nachts: Leiser Korridorlauf (Kehren/Saugen) plus gezieltes Schrubben in Lobby- und EingangszonenIm Hotelbetrieb kann der ACR-0520 nachts die Flure im Modus Kehren/Saugen und ausgewählte Hartbodenbereiche in der Lobby im Schrubbmodus abfahren. Der Ablauf ist plausibel, wenn die Fläche in Zonen aufgeteilt wird, weil die Tanks (22 l/15 l) für durchgehendes Nassschrubben großer Flächen begrenzen.
01:30 Uhr, im Etagenflur sind nur gedämpfte Orientierungsleuchten an. Der ACR-0520 fährt die Teppichläufer aus, hält an einem Servierwagen kurz an und setzt nach dem Vorbeifahren fort. In der Lobby spiegelt sich das Licht auf dem Hartboden, während der Nachtportier die Absperrung für den Nassbereich stellt. Das Geräuschniveau bleibt im Rahmen von 45–55 dB, sodass im Hintergrund nur das Rollen der Räder und das Arbeitsgeräusch der Einheit hörbar ist.
Ausgangslage
Tagsüber ist die Lobby dauerbelegt, nachts müssen Flure und Lobby in kurzer Zeit gereinigt werden, ohne Gäste zu stören. Manuelle Nachtarbeit erzeugt schwankende Qualität, weil Personal zwischen Zimmergängen, Anlieferung und Reinigung springt. Für großflächiges Nassschrubben sind Unterbrechungen durch Nachfüllen/Entleeren ein Thema.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Nachtdienst entfernt lose Hindernisse (Servierwagen, einzelne Aufsteller) aus den geplanten Fahrspuren und markiert Nasszonen in der Lobby. Einlernen/Setup: Einmalig werden die Flure und Lobby in der App als getrennte Zonen hinterlegt; Zimmerbereiche werden als Sperrzone gesetzt, wenn Türen offenstehen. Täglicher Zyklus: Zuerst fährt der Roboter die Etagenflure im Modus Kehren/Saugen (ca. 1.368 m²/h), um Staub und Krümel aufzunehmen. Danach wird in der Lobby/Eingangszone auf Schrubben (ca. 1.197 m²/h) gewechselt; der Nachtdienst bleibt in Sichtweite, um bei späten Gästen kurz zu pausieren oder eine Umfahrung freizugeben. Ecken/Kanten: Sockelleisten, unter Sitzgruppen und an Drehtüren werden per Hand nachgearbeitet; der Roboter bleibt für die offenen Laufbahnen zuständig. Störungen: Bei nachträglichem Möbelrücken oder offenstehenden Zimmertüren kann der Roboter Abschnitte auslassen; der Nachtdienst startet diese nach Freigabe neu. Nachlauf: Tanks (bei Schrubben) leeren, Staubbox prüfen, Gerät an festem Platz abstellen und laden.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Kombination aus Kehren/Saugen (ca. 1.368 m²/h) und Schrubben (ca. 1.197 m²/h) passt zu Hotelabläufen, weil Flure oft trocken gereinigt werden können und Nassschrubben auf die Hartboden-Lobby konzentriert wird. Die Lautstärke 45–55 dB unterstützt den Nachtbetrieb. Mit Min.-Durchgangsbreite 700 mm ist die Fahrbarkeit in typischen Hotelfluren grundsätzlich erreichbar; das 70-kg-Gerätgewicht (ohne Wasser) ist für ebene Flächen ausgelegt, erfordert aber geordnete Wege ohne Stufen.
Die Rechnung
Annahme: 900 m² Flure im Modus Kehren/Saugen und 200 m² Lobby/Eingang im Modus Schrubben. Zeit: 900 m² / 1.368 m²/h ≈ 0,66 h plus 200 m² / 1.197 m²/h ≈ 0,17 h ergibt ≈ 0,83 h reine Fahrzeit. Tankplausibilität für 200 m² Schrubben bei angenommener Wasserausbringung 0,03 l/m²: 200 m² × 0,03 l/m² ≈ 6 l; das liegt innerhalb von 22 l Frischwasser und 15 l Schmutzwasser ohne Zwischenstopp.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Für durchgehendes Nassschrubben kompletter Etagen (statt zoniert) sind 22 l Frischwasser und 15 l Schmutzwasser schnell limitierend; dann steigt der Serviceaufwand stark.
Wenn Flure regelmäßig unter 700 mm verengt sind (z. B. dauerhaft abgestellte Housekeeping-Wagen, enge Möblierung), ist ein stabiler autonomer Betrieb nicht gegeben.
Auf stark textilen Belägen (Teppichflächen) ist die hier beschriebene Nassschrubb-Logik nicht anwendbar; dann bleibt nur ein Teilnutzen über Kehren/Saugen auf geeigneten Böden.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 01:30 Uhr.
Zu reinigende Flächen: 900 m² (Kehren/Saugen) und 200 m² (Schrubben).
Wasserausbringung/Schmutzwasseranfall beim Schrubben: 0,03 l/m².
Einzelhandel (Drogeriemarkt mit Gondelregalen und Aktionsflächen)Drogeriemarkt vor Öffnung: Gondelgänge knapp über Mindestdurchgang, Fokus auf Kehren/SaugenIn schmalen Regalreihen kann der ACR-0520 für die tägliche Trockenreinigung (Kehren/Saugen) eingesetzt werden, wenn die Mindestdurchgangsbreite von 700 mm eingehalten wird. Das Szenario zeigt, wie knapp kalkulierte Gangbreiten eine klare Prozessdisziplin bei Aufstellerware und Nachräumen erzwingen.
05:45 Uhr, die Regale stehen voll, nur im Aktionsgang werden noch Kartons ausgeräumt. Der ACR-0520 setzt am Ende der Gondel an, fährt die Reihe entlang und stoppt kurz, als ein Rollcontainer quer steht. Die Marktleitung hebt den Container zur Seite und beobachtet, ob der Roboter den schmalsten Abschnitt sauber durchläuft. In den stillen Minuten vor der Öffnung hört man vor allem das gleichmäßige Arbeitsgeräusch im Bereich der angegebenen 45–55 dB.
Ausgangslage
Die tägliche Grundreinigung muss vor der Öffnung erfolgen, gleichzeitig verengen Rollcontainer, Aufsteller und Aktionsware die Gänge. Personal reinigt bisher abschnittsweise, weil Engstellen ständig neu bewertet werden müssen. Ziel ist ein stabiler Ablauf: Roboter übernimmt die langen, geraden Gondelgänge; Personal kümmert sich um Randzonen und stellt Fahrspuren frei.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Frühdienst räumt Rollcontainer und Aufsteller aus den definierten Fahrgassen und sichert Palettenstellplätze als Sperrzone. Einlernen/Setup: Einmalig wird eine Karte mit klar definierten Fahrkorridoren erstellt; Engstellen werden als langsame Passagen markiert. Täglicher Zyklus: Der Roboter fährt Kehren/Saugen (ca. 1.368 m²/h) in den Hauptgängen und Gondelreihen; das Personal geht parallel mit Handgerät an Sockeln, unter niedrigeren Regalüberständen und in Ecknischen. Hindernisse/Störungen: Bei nachträglicher Warenverräumung stoppt der Roboter; die Regel ist: Erst freiräumen, dann den Abschnitt erneut starten, statt ihn zu „umfahren“, damit keine Zonen ausfallen. Nachlauf: Staubbox (1 l) wird kontrolliert und bei Bedarf geleert; bei starkem Krümel-/Staubanfall wird das als fester Schritt in die Öffnungsroutine aufgenommen.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Mindestdurchgangsbreite von 700 mm ist der zentrale Parameter für Gondelgänge. Mit Gerätebreite 580 mm und der Spezifikation 700 mm Mindestdurchgang ist der Roboter prinzipiell gangfähig, wenn der Handel seine Aufstellerdisziplin im Griff hat. Für die Fläche ist die Leistung von ca. 1.368 m²/h (Kehren/Saugen) geeignet, weil vor Öffnung typischerweise eine trockene Entfernung von Staub/Krümeln im Vordergrund steht. Die Saugleistung von 15 kPa und HEPA H13 (99,97 %) passen, wenn Feinstaubbindung (z. B. bei Trockenware/Verpackungsabrieb) gefordert ist.
Die Rechnung
Gangbreiten-Check: Mindestdurchgang laut Datenblatt 700 mm. Annahme: schmalster Gondelgang 750 mm. Reserve: 750 mm − 700 mm = 50 mm; das ist fahrbar, erfordert aber konsequent freigehaltene Gänge. Zeit-Check für die Trockenreinigung: Annahme 1.300 m² Verkaufsfläche im Modus Kehren/Saugen. 1.300 m² / 1.368 m²/h ≈ 0,95 h reine Fahrzeit und liegt damit innerhalb eines angenommenen 1,25-h-Fensters vor Öffnung.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn der schmalste Gang unter 700 mm fällt (z. B. durch dauerhaft stehende Warenkörbe/Aufsteller), ist der Einsatz nicht robust; der Roboter muss dann regelmäßig umgesetzt oder bleibt stehen.
Bei sehr hohem Grobschmutz (z. B. Bruchware, viel Folien-/Papierabfall) kann die 1-l-Staubbox häufiges Entleeren erzwingen; ohne festen Entleerprozess wird die Routine instabil.
Wenn während der Roboterfahrt bereits Kundenverkehr stattfindet, können häufige Stopps/Umfahrungen die geplante Flächenleistung deutlich reduzieren.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 05:45 Uhr.
Schmalster Gondelgang: 750 mm.
Zu reinigende Verkaufsfläche im Trockenmodus (Kehren/Saugen): 1.300 m².
Verfügbares Zeitfenster vor Öffnung: 1,25 h.
Gesundheitsnahe Dienstleistung (Rehazentrum/Physiotherapie, Wartezonen und Flure)Physiotherapie-/Rehazentrum tagsüber: Trockenwischen als Dauerlauf, Nassschrubben nur am AbendIn tagesbelegten Gesundheitsobjekten kann der ACR-0520 als Trockenwisch-Roboter über viele Stunden eingesetzt werden und abends eine kurze Nassschrubb-Runde übernehmen. Entscheidend ist hier die Laufzeit bis 25 h im Trockenwischen sowie die Abgrenzung: validierte Desinfektionsprozesse sind objektspezifisch zu prüfen.
09:20 Uhr, in der Wartezone wechseln Patienten zwischen Empfang und Behandlungsräumen. Der ACR-0520 fährt im Trockenwisch-Modus eine Schleife durch den Hauptflur, während das Personal nur kurz den Durchgang freihält. Das Geräusch bleibt im Bereich 45–55 dB, Gespräche am Empfang laufen weiter. Nach einem Terminblock wird der Roboter an der gleichen Stelle wieder in die Runde geschickt, ohne dass Möbel umgestellt werden.
Ausgangslage
Die Flure und Wartezonen sollen über den Tag sichtbar gepflegt bleiben, ohne dass das Team ständig manuell nachwischt. Gleichzeitig braucht es am Abend eine mechanische Nassreinigung einzelner Zonen (Eingang, Umkleide), weil dort punktuell stärkerer Schmutz anfällt. Die Betriebsleitung will die Tagesreinigung aus dem laufenden Betrieb herauslösen, ohne zusätzliche Vollzeitstunden einzuplanen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Das Team definiert eine feste Trockenwisch-Route, die freie Laufbahnen nutzt; lose Mattenkanten und Kabel werden entfernt. Einlernen/Setup: Einmalig wird die Route in der App angelegt; sensible Bereiche (Behandlungsräume) bleiben als Sperrzone. Tagesbetrieb: Der Roboter läuft wiederkehrend im Trockenwisch-Modus; das Personal reagiert nur bei kurzfristigen Engstellen (Rollstuhl, Therapiegerät im Flur) und startet nach Freigabe weiter. Abendbetrieb: Nach Schließung wird eine definierte Teilfläche im Schrubbmodus gereinigt (520 mm Arbeitsbreite, ca. 1.197 m²/h); anschließend werden Tanks geleert und das Gerät für den nächsten Tag bereitgestellt. Ecken/Kanten: Empfangstresen-Kanten, unter Sitzbänken und in Nischen werden weiterhin manuell bearbeitet. Störungen: Bei plötzlich dichtem Publikumsverkehr wird der Roboter ausgesetzt; der Vorteil ist, dass der Trockenwisch-Modus durch lange Laufzeit nicht an eine einzelne Schicht gekoppelt sein muss.
Warum dieses Gerät hier passt
Für den Tagesbetrieb ist die spezifizierte Laufzeit bis 25 h im Trockenwischen der Kernparameter, weil sie lange, wiederkehrende Routen ohne ständiges Nachladen ermöglicht. Für die Abendrunde liefert der Schrubbmodus mit ca. 1.197 m²/h planbare Zeiten; das ist für Teilflächen geeignet. Die Min.-Durchgangsbreite 700 mm ist in typischen Fluren erreichbar, wenn keine Geräte dauerhaft abgestellt werden. 45–55 dB unterstützt den Einsatz während Öffnungszeiten, sofern das Objekt die Fahrzeiten so wählt, dass Stoßzeiten entschärft werden.
Die Rechnung
Laufzeit-Check Trockenwischen: Annahme, der Roboter soll während der Öffnungszeit 10 h als Trockenwischer verfügbar sein. Spezifikation: bis 25 h Trockenwischen. 10 h / 25 h = 0,4 der möglichen Laufzeit; damit ist der Tagbetrieb ohne Zwischenladen grundsätzlich abbildbar. Zusatzcheck Abend-Schruppen: Annahme 400 m² Teilfläche. 400 m² / 1.197 m²/h ≈ 0,33 h reine Fahrzeit.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn das Objekt eine formal validierte, dokumentationspflichtige Desinfektion mit nachzuweisender Einwirkzeit verlangt, reicht die Funktion „Desinfektion“ als Gerätefeature allein nicht; Prozess, Mittel und Nachweis sind separat zu klären.
Bei dauerhaft engen Fluren oder Wartezonen mit Engstellen unter 700 mm (z. B. abgestellte Therapiegeräte) ist der autonome Tagesbetrieb störanfällig.
Wenn viele Flächen textile Beläge sind, ist Trockenwischen/Schrubben dort nicht passend; dann bleibt der Einsatz auf Hartboden-Zonen beschränkt.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 09:20 Uhr.
Öffnungs-/Betriebszeit für den Trockenwisch-Dauerlauf: 10 h pro Tag.
Abendliche Schrubb-Teilfläche: 400 m².
Bildung/Kultur (Bibliothek mit Regalreihen und Lesebereichen)Universitätsbibliothek nachts: Kehren/Saugen mit HEPA-Filtration zwischen RegalachsenFür Bibliotheken eignet sich der ACR-0520 vor allem für die nächtliche Trockenreinigung großer Hartbodenflächen mit HEPA H13 (99,97 %) und planbarer Flächenleistung im Modus Kehren/Saugen. Entscheidend sind ausreichende Gangbreiten (min. 700 mm) und ein Prozess für Buchwagen/Bestuhlung.
22:15 Uhr, die letzten Studierenden verlassen den Lesesaal, Stühle stehen noch in Gruppen. Der ACR-0520 startet am Ende einer Regalachse und fährt gleichmäßig an den Sockeln entlang, während die Aufsichtskraft einzelne Stühle zurückstellt. In den stillen Gängen fällt das Arbeitsgeräusch auf, bleibt aber im Rahmen der 45–55 dB. Am Übergang zum Lesesaal stoppt der Roboter kurz, weil ein Buchwagen in den Gang hineinragt, und wartet auf Freigabe.
Ausgangslage
Tagsüber verhindert Publikumsverkehr den maschinellen Durchlauf, nachts muss die Grundreinigung zuverlässig passieren. Feinstaub soll beim Saugen nicht wieder verteilt werden, und die Regalachsen sind nur dann befahrbar, wenn Buchwagen und Stühle nicht in den Gängen stehen. Bisher wird oft nur „sichtbar“ gereinigt, weil die Fläche groß ist und der Zeitdruck hoch.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Nach Schließung stellt die Aufsichtskraft Buchwagen in definierte Parkzonen und richtet Stuhlreihen so aus, dass die Hauptachsen frei sind. Einlernen/Setup: Einmalig werden Regalachsen, Lesesaal und Sperrzonen in der App hinterlegt; Engstellen werden als No-Go markiert. Nächtlicher Zyklus: Der Roboter fährt Kehren/Saugen (ca. 1.368 m²/h); durch HEPA H13 (99,97 %) ist die Feinstaubbindung beim Saugen ein Argument in staubsensiblen Umgebungen. Ecken/Kanten: Unter sehr niedrigen Regalsockeln, in Wandnischen und an Treppenkanten erfolgt Handarbeit; der Roboter bleibt auf den freien Achsen. Störungen: Steht ein Buchwagen in der Achse, stoppt der Roboter; der Nachtservice räumt frei und startet die Zone neu. Nachlauf: Staubbox (1 l) und Filterzustand werden geprüft; bei staubintensiven Nächten wird das als fester Bestandteil im Schließprozess geführt.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit ca. 1.368 m²/h im Modus Kehren/Saugen lässt sich eine Bibliotheksfläche in einer Nachtplanung gut takten, sofern die Wege frei sind. Min.-Durchgangsbreite 700 mm ist die harte Grenze für Regalachsen. Die Lautstärke 45–55 dB ist für den Nachtbetrieb geeignet, solange keine geräuschempfindlichen Nachbarbereiche direkt angrenzen. HEPA H13 (99,97 %) adressiert den Feinstaub-Aspekt, der in Bibliotheken häufiger thematisiert wird als in reinen Verkehrsobjekten.
Die Rechnung
Annahme: 3.500 m² Hartbodenflächen (Regalachsen + Lesebereiche) werden nachts im Modus Kehren/Saugen gefahren. 3.500 m² / 1.368 m²/h ≈ 2,56 h reine Fahrzeit. Durchgangsbreite: Spezifikation min. 700 mm; Annahme Regalachsen 900 mm → 900 mm − 700 mm = 200 mm Reserve für stabile Fahrbarkeit (unter der Bedingung, dass keine Buchwagen in die Achse ragen).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Regalachsen oder Zugangsschleusen unter 700 mm liegen, kann der Roboter diese Zonen nicht autonom bearbeiten; dann bleibt nur eine Teilautomatisierung in breiten Bereichen.
Bei sehr strengen Ruheanforderungen in angrenzenden Nutzungen (z. B. direkt daneben Schlaf-/Ruheräume) kann selbst 45–55 dB in der Nacht zu Einschränkungen führen; dann muss zeitlich oder zonal getrennt werden.
Wenn viele Ebenen nur über Treppen erreichbar sind oder Aufzüge für 70 kg Gerätgewicht (ohne Wasser) organisatorisch nicht nutzbar sind, steigt der Umsetzaufwand und reduziert den Automatisierungsgrad.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 22:15 Uhr.
Zu reinigende Hartbodenfläche im Modus Kehren/Saugen: 3.500 m².
Breite der Regalachsen: 900 mm.
Shopping-Center (Food-Court und Hauptlaufwege als definierte Teilflächen)Einkaufszentrum: Food-Court als realistische Robotik-Zone statt „ganzes Center“Für Einkaufszentren ist der ACR-0520 als Zonengerät plausibel: definierte, wiederkehrende Teilflächen wie Food-Court-Laufwege oder Eingangsbereiche. Die Spezifikationen erzwingen jedoch eine Einschränkung: Weder Laufzeit (4,5 h Schrubben) noch Tanks (22 l/15 l) passen zu der Idee, „das ganze Center“ nass zu schrubben, ohne Serviceintervention.
23:40 Uhr, die Stühle sind auf die Tische gestellt, nur die Bodenmarkierungen der Laufwege bleiben frei. Der ACR-0520 setzt am Rand der Food-Court an, zieht Bahn für Bahn und reduziert an einer Insel mit Tischbeinen die Geschwindigkeit, bevor er neu ansetzt. Der Sicherheitsdienst läuft vorbei, während der Schichtleiter am Rand auf den Füllstand der Tanks achtet. In der stillen Halle wirkt jedes Arbeitsgeräusch präsenter, bleibt aber mit 45–55 dB in einem Bereich, der Nachtarbeit grundsätzlich erlaubt.
Ausgangslage
Die Erwartung ist oft, dass ein Reinigungsroboter nachts die komplette Mall „durchfährt“. In der Praxis sind Flächen groß, Nassschmutz fällt punktuell an (Food-Court, Eingänge), und Servicepunkte (Wasser/Entleerung) sind räumlich begrenzt. Ohne Zonierung entstehen entweder Zeitüberschreitungen oder zu viele Unterbrechungen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Nachtschicht zoniert die Fläche: Food-Court-Laufwege und die direkt angrenzenden Hauptwege werden freigeräumt (Tische/Stühle hochstellen, lose Abfälle vorher einsammeln). Einlernen/Setup: Einmalig werden die Zonen als feste Routen angelegt; Bereiche mit wechselnden Aufbauten (Pop-up-Flächen) werden als temporäre Sperrzone definiert. Nachtzyklus: Der Roboter fährt die definierte Zone im Schrubbmodus (ca. 1.197 m²/h) ab; ein Mitarbeiter bleibt als „Service-Rolle“ zuständig für Nachfüllen (22 l) und Entleeren (15 l) sowie für das Freihalten von Engstellen. Ecken/Kanten: Unter Tischkanten, an Sockeln und rund um Müllstationen erfolgt Handnacharbeit; der Roboter übernimmt die offenen Laufbahnen. Störungen: Bei Restbestuhlung oder vergessenen Absperrern stoppt der Roboter; die Nachtschicht räumt frei und startet den betroffenen Abschnitt erneut. Nachlauf: Tanks leeren, Staubbox/Filter prüfen, Gerät abstellen und laden.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Schrubb-Flächenleistung von ca. 1.197 m²/h ist geeignet, um eine klar begrenzte Food-Court-Zone in einem Nachtfenster abzufahren. Die 4,5 h Laufzeit im Schrubbmodus setzt jedoch eine Obergrenze für zusammenhängende Nassreinigung pro Nacht und passt besser zu Teilflächen als zu gesamten Centerflächen. Die Min.-Durchgangsbreite von 700 mm ist für Hauptlaufwege realistisch, kann aber an Möblierungsinseln und temporären Aufbauten kritisch werden. Mit 70 kg (ohne Wasser) ist das Gerät für ebene Mallflächen grundsätzlich geeignet, verlangt aber geregelte Umsetzorga, wenn mehrere Ebenen beteiligt sind.
Die Rechnung
Naheliegende, aber nicht passende Idee: Annahme, das gesamte Center hat 12.000 m² Hartboden, die nachts nass geschrubbt werden sollen. Zeitbedarf: 12.000 m² / 1.197 m²/h ≈ 10,03 h reine Fahrzeit; das überschreitet die spezifizierte Laufzeit 4,5 h im Schrubbmodus deutlich. Realistische Zonierung: Annahme Food-Court- und Hauptweg-Zone 2.500 m². Zeitbedarf: 2.500 m² / 1.197 m²/h ≈ 2,09 h reine Fahrzeit; das liegt innerhalb der 4,5 h Schrubb-Laufzeit. Tankplausibilität (Schrubben) für 2.500 m² bei angenommener Wasserausbringung 0,02 l/m²: 2.500 m² × 0,02 l/m² = 50 l → Frischwasser 22 l bedeutet rechnerisch mindestens 3 Füllungen; Schmutzwasser 15 l bedeutet rechnerisch mindestens 4 Entleerungen, daher ist eine Service-Rolle während der Fahrt einzuplanen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Als „One-Robot-für-alles“-Lösung für komplette Centerflächen im Nassschrubben ist das Gerät aufgrund 4,5 h Schrubb-Laufzeit und 22 l/15 l Tanks nicht passend; es braucht Zonierung, mehrere Geräte oder eine andere Prozesslogik.
Bei stark wechselnden Nachtaufbauten (Events, Pop-up-Stände) sinkt die autonome Stabilität; dann steigt der Aufwand für tägliche Kartenpflege und Sperrzonenmanagement.
Wenn relevante Passagen regelmäßig unter 700 mm verengt werden (Möblierungsinseln, Werbeaufsteller), ist die Zone nicht zuverlässig automatisierbar.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 23:40 Uhr.
Gesamtfläche Hartboden im Center (Gedankenexperiment): 12.000 m².
Reinigungszone Food-Court/Hauptwege: 2.500 m².
Wasserausbringung/Schmutzwasseranfall beim Schrubben: 0,02 l/m².
Erleben Sie den PanPan ACR-0520 in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Reinigungsroboter für Gewerbe und Unternehmen — Zwischen Haushaltsgerät und Industriemaschine liegt mehr als die Größe: Dauerbetrieb, Sicherheit zwischen Menschen, Protokoll — und ein Service, der das Gerät jede Nacht am Laufen hält.
Häufige Fragen zum PanPan ACR-0520
Für welche Flächen eignet sich der PanPan ACR-0520?
Für den PanPan ACR-0520 liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Bürogebäude (mehrere Mieter, harte Bodenbeläge in Verkehrsflächen und Sozialzonen); Hotel (Etagenflure, Lobby, Eingangszone); Einzelhandel (Drogeriemarkt mit Gondelregalen und Aktionsflächen); Gesundheitsnahe Dienstleistung (Rehazentrum/Physiotherapie, Wartezonen und Flure).
Wie lange braucht der PanPan ACR-0520 für 1.000 m²?
Rechnerisch etwa 1,1 Stunden pro Durchgang — bei 1.197 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.
Wann ist der PanPan ACR-0520 nicht die richtige Wahl?
Wenn ein großer Teil der Fläche Teppich ist oder viele Schwellen/Übergänge häufige Anhebungen/Umsetzungen erfordern, wird der Nutzen gegenüber konventioneller Büroreinigung deutlich kleiner. Bei Nassreinigung großer Etagenflächen ohne verfügbare Nachfüll- und Entleerungsmöglichkeit in der Nähe sind 22 l Frischwasser und 15 l Schmutzwasser ein operativer Engpass (viele Service-Stopps). In Bereichen mit dauerhaft unter 700 mm Durchgängen (z. B. eng gestellte Möblierung, temporäre Umzüge) ist die autonome Fahrt nicht robust planbar.
Kann man den PanPan ACR-0520 mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den PanPan ACR-0520 im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den PanPan ACR-0520 ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.