PanPan ACR-0520 – 6-in-1-Reinigungsroboter für Büro, Hotel und Handel
PanPan Technology
Der ACR-0520 ist PanPans Antwort auf Objekte, die tagsüber bespielt werden und trotzdem durchgehend sauber sein müssen: eine 6-in-1-Maschine für Kehren, Schrubben, Saugen, Trockenwischen, Selbstreinigung und Desinfektion. Der Moduswechsel passiert per Fingertipp am Gerät oder in der App – ohne Umbau, ohne Modultausch. Mit 45 dB im Trockenwisch- und 55 dB im Schrubbbetrieb bleibt er dabei leiser als ein normales Bürogespräch.
LiDAR-Vision-Fusion mit 15 Sensoren (darunter zwei Tiefenkameras, fünf Linienlaser und sechs Ultraschallsensoren) erfasst die Umgebung von 2 cm bis 50 m in 360 Grad. Die LiFePO4-Batterie mit 2.000 Ladezyklen trägt 4,5 Stunden Standardschrubben oder bis zu 25 Stunden Trockenwischen; bei 10 % Restladung dockt der Roboter selbstständig an. Wechselmodule lassen sich einhändig in rund 5 Sekunden tauschen, der HEPA-H13-Filter hält 99,97 % der Partikel zurück.
Aus der Praxis
Passt er zu Ihrer Fläche?
3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.
Büro / Verwaltungsgebäude (eine Etage mit überwiegend Hartboden) Abendliche Unterhaltsreinigung einer Büroetage (Hartboden, Open Space + Flure)
21:30 Uhr: Die Spätschicht hat die letzten Stühle an die Tische geschoben, Kabelbrücken liegen wieder bündig. Der PanPan ACR-0520 setzt an der Flurkreuzung an und zieht im Schrubbbetrieb einen gleichmäßigen, nassen Streifen, der hinter der Maschine in der Klimatisierung zügig abtrocknet. Im Hintergrund ist eher ein gleichmäßiges Surren als Maschinenlärm zu hören. Der Objektleiter sieht auf dem Tablet den Fortschritt, während die Reinigungskraft parallel die Teeküche von Hand nacharbeitet.
Ausgangslage
Die Etage wird bisher manuell mit Scheuersaugmaschine auf den Hauptflächen und Mopp an Arbeitsplätzen gereinigt. Typische Störfaktoren sind liegengebliebene Stühle, lose Kabel und spontane Meetings, die Teilflächen blockieren. Erwartet wird eine leise, gleichmäßige Reinigung, ohne dass Personal dauerhaft an der Maschine gebunden ist.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Spätschicht räumt Laufwege frei (Stühle anstellen, sichtbare Kabel und Kleinteile entfernen), markiert Sperrflächen (Besprechungsräume in Nutzung) und stellt Wasser/Abwasser im Putzraum bereit. Einlernen/Setup: Der Objektleiter fährt den ACR-0520 einmalig durch die Etage, legt in der App Zonen (Open Space, Flure, Teeküche-Zugänge) und No-Go-Bereiche (unter Tischen mit dichter Bestuhlung) fest. Die Mindestdurchgangsbreite von 700 mm wird dabei an Engstellen geprüft. Täglicher Zyklus: Start im Schrubbbetrieb auf den Hauptflächen, anschließend Übergang in Kehren/Saugen auf Eingangs- und Kopierbereichen (Krümel/Staub). Bei 10 % Restladung dockt der Roboter selbstständig an; in diesem Szenario ist die Schrubbrunde jedoch innerhalb einer Akkuladung geplant. Rolle des Personals: Während der Roboter die offenen Flächen abfährt, arbeitet die Reinigungskraft parallel Ecken, Sockelleisten, unter Tischgruppen und Sanitärvorzonen mit Handgerät/Mopp nach. Nach rund 1.875 m² wird ein geplanter Stopp zum Entleeren des Schmutzwassertanks eingelegt; danach läuft die Restfläche. Ecken/Hindernisse/Störungen: An Stuhlbeinen, Tischinseln und unter niedrigen Möbelkanten bleibt Handnacharbeit. Wenn ein Gang durch kurzfristig abgestellte Kartons unterschritten wird (unter 700 mm), muss die Fläche geräumt oder als Sperrzone gesetzt werden. Bei Störung (z. B. festgefahren an Kabel) wird der Roboter freigeräumt und der Lauf fortgesetzt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Flächenleistung von ca. 1.197 m²/h im Schrubbbetrieb ermöglicht eine rechnerisch planbare Reinigung innerhalb der Schicht. Die Laufzeit von 4,5 h (Standardschrubben) deckt die benötigte Netto-Reinigungszeit ab. Mit 45–55 dB bleibt der Betrieb auch in belegten Randzeiten vergleichsweise leise. Die Mindestdurchgangsbreite von 700 mm passt zu typischen Bürofluren und Türsituationen (bei ausreichender Freihaltung). Die 15 Sensoren (LiDAR/Vision-Fusion) unterstützen Navigation zwischen wechselnden Hindernissen wie Stühlen und Wagen, sofern die Laufwege nicht zu stark verengt werden.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Nicht geeignet, wenn viele Bereiche aus dicht möblierten Kleinzonen bestehen (unter Tischinseln/Einzelbüros), weil dort die Mindestdurchgangsbreite von 700 mm und die Fahrwege oft nicht zuverlässig gegeben sind und der Anteil Handnacharbeit stark steigt.
- Nicht die richtige Wahl, wenn kein praktikabler Wasser-/Abwasserprozess existiert (Putzraum weit entfernt oder keine Möglichkeit zum Zwischen-Entleeren): Bei der hier angenommenen Nassreinigung zwingt der 15-l-Schmutzwassertank bei größeren Etagen zu Stopps.
- Eingeschränkt, wenn empfindliche Bodenbeläge die Maschinenmasse (70 kg ohne Wasser; mit Tanks deutlich mehr) oder nasse Reinigungsmechanik nicht tolerieren und deshalb nur Trockenverfahren erlaubt sind.
Getroffene Annahmen
- Uhrzeit in der Szene: 21:30.
- Zu reinigende Fläche: 2.400 m² (eine Büroetage, überwiegend Hartboden).
- Reale Flächenleistung im Objekt = 70 % der Nennleistung (Überlappung, Ausweichmanöver, Sperrflächen).
- Wasserverbrauch beim Unterhaltsschrubben: 0,008 l/m² (Frischwasser ≈ Schmutzwasseranfall).
- Typische Engstellen im Büro (Flure/Türen) sind so organisiert, dass mindestens 700 mm frei bleiben.
Hotel (öffentliche Bereiche: Lobby, Restaurantzugang, Flure) Leiser Frühdienst im Hotel: Lobby- und Flurreinigung bei laufendem Gästebetrieb
07:10 Uhr: In der Lobby rollt Gepäck über den Steinboden, am Rand stehen ein paar Koffer kurz abgestellt. Der ACR-0520 fährt im Trockenwischmodus an der Rezeption vorbei; statt lauter Sauggeräusche bleibt es bei einem gleichmäßigen Laufgeräusch. Die Frühschicht schaut kurz, ob der Durchgang zum Aufzug frei bleibt, und lässt den Roboter weiterarbeiten. An der Eingangsmatte stoppt sie kurz, nimmt lose Steinchen manuell weg und setzt den Lauf fort.
Ausgangslage
Die öffentlichen Bereiche sollen morgens sichtbar sauber sein, während Gäste bereits unterwegs sind. Bisher bindet die Reinigung von Lobby und Fluren Personal, weil leise gearbeitet und gleichzeitig auf Laufwege, Koffer und Rollwagen reagiert werden muss. Dazu kommt Feinschmutz (Sand/Flusen), der sich in Fluren schnell sammelt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Gegenstände aus den Laufwegen (Rollwagen, Aufsteller) und stellt sicher, dass Durchgänge nicht unter 700 mm verengt sind. Besonders an Eingangsmatten und unter Sitzgruppen wird sichtbarer Grobschmutz vorab per Hand aufgenommen. Einlernen/Setup: Einmaliges Mapping der Lobby und der Flure mit Zonen (Lobby, Restaurantzugang, Flurabschnitte) und No-Go-Bereichen (enge Nischen, Mattenbereiche, wenn sie den Lauf stören). In der App werden Fahrzeiten so gelegt, dass die Lobby zuerst und die Flure anschließend gefahren werden. Täglicher Zyklus: Start im Kehren/Saugen für Sand/Flusen (Flächenleistung ca. 1.368 m²/h). Bei Bedarf Wechsel in Trockenwischen in sensiblen Zeiten (laut Herstellerangabe 45 dB im Trockenwischbetrieb). Der Moduswechsel erfolgt per Fingertipp am Gerät oder in der App; wenn ein Wechselmodul genutzt wird, kann es laut Herstellerangabe einhändig in rund 5 Sekunden getauscht werden. Rolle des Personals: Die Reinigungskraft bleibt nicht dauerhaft am Gerät, kontrolliert aber Übergänge (Matten, Kanten, Engstellen) und leert die 1-l-Staubbox nach Plan. Ecken an Sitzgruppen, unter Möbelkanten sowie die unmittelbaren Bereiche um Türschwellen werden mit Handgerät nachgearbeitet. Störungen: Bei plötzlich abgestellten Koffern oder Servicewagen kann die Route temporär blockieren; dann wird der Gegenstand umgesetzt oder die Zone in der App ausgespart und später nachgefahren. Bei 10 % Restladung dockt der Roboter selbstständig an; in diesem Szenario wird die Runde in einem Durchlauf geplant.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit 45–55 dB ist der Betrieb in öffentlichen Hotelbereichen akustisch vergleichsweise zurückhaltend. Die Mindestdurchgangsbreite von 700 mm passt zu typischen Fluren, solange keine Aufsteller oder Koffer die Passage verengen. Die Flächenleistung von ca. 1.368 m²/h im Kehren/Saugen ist für Lobby- und Flurflächen ausreichend, und der HEPA-H13-Filter (99,97 %) unterstützt das Staubmanagement in stark frequentierten Bereichen. Sensorik (15 Sensoren, 360°) hilft beim Navigieren um wechselnde Hindernisse wie Gäste und Gepäck.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Nicht geeignet für die Zimmerreinigung: enge Raumgeometrien, Türschwellen und möblierte Kleinstflächen unterschreiten häufig die Mindestdurchgangsbreite von 700 mm und erhöhen den Handanteil.
- Nicht die richtige Wahl, wenn viele Flurabschnitte durch Aufsteller, Gepäck oder Servicewagen regelmäßig auf unter 700 mm verengt sind; dann entstehen häufige Abbrüche und Restflächen.
- Eingeschränkt bei stark textilen Belägen oder hochflorigen Teppichen, wenn Trockenwischen/Kehren nicht ausreicht und nasses Schrubben nicht zugelassen ist.
Getroffene Annahmen
- Uhrzeit in der Szene: 07:10.
- Zu reinigende Fläche: 1.800 m² (Lobby + Flure).
- Reale Flächenleistung im Objekt = 75 % der Nennleistung (Publikumsverkehr, Ausweichmanöver, Überlappung).
- Konservative Laufzeitanahme: Für diese Runde wird mindestens die Standardschrubben-Laufzeit von 4,5 h als verfügbare Akkulaufzeit unterstellt (für Kehren/Saugen ist im Datenblatt keine eigene Laufzeit angegeben).
- Staubaufkommen-Annahme: 1-l-Staubbox muss nach ca. 1.200 m² geleert werden.
Einzelhandel / Lebensmittelmarkt (Verkaufsfläche mit Gängen, Hartboden) Lebensmittelmarkt nach Ladenschluss: Nass-Schrubben der Verkaufsfläche (naheliegend, aber Tank- und Laufzeitlimit)
20:10 Uhr: Das Licht ist gedimmt, die letzte Palette ist aus dem Gang gezogen, nur der Reinigungsbereich bleibt beleuchtet. Der ACR-0520 startet im Schrubbbetrieb und fährt die ersten langen Bahnen zwischen den Regalen; die Bürsten laufen konstant, der Saugbalken nimmt den Film direkt wieder auf. Der Schichtleiter kontrolliert, ob die Aktionsaufbauten den Gang nicht unter 700 mm verengen. Nach einer Weile kommt der Hinweis, dass der Schmutzwassertank bald voll ist, und die Runde wird für einen kurzen Service-Stopp unterbrochen.
Ausgangslage
Die Verkaufsfläche soll nach Ladenschluss nass gereinigt werden, um Laufspuren und klebrige Punkte zu entfernen. Gleichzeitig sind Regalgänge, Aktionsdisplays und Restware typische Hindernisse. Bisher wird mit einer geführten Scheuersaugmaschine gearbeitet, was Personal bindet und bei Engstellen zu vielen Richtungswechseln führt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Marktpersonal räumt vorab die Hauptgänge frei (Paletten, Rollcontainer, Aufsteller), sodass die Mindestdurchgangsbreite von 700 mm durchgehend gegeben ist. Klebrige Hotspots (Obst/Gemüsezone, Kassenbereich) werden markiert, damit sie ggf. separat intensiver gefahren werden. Einlernen/Setup: Einmaliges Mapping der Verkaufsfläche mit Zonen nach Warengruppen und No-Go-Bereichen (z. B. sehr enge Zwischenräume, Technikräume). Für Aktionsflächen wird eine Regel vereinbart: entweder vor der Fahrt räumen oder als Sperrzone definieren. Täglicher Zyklus: Start im Schrubbbetrieb (Reinigungsbreite 520 mm, Flächenleistung ca. 1.197 m²/h). Die Maschine fährt die Gänge systematisch ab und nimmt Schmutzwasser direkt wieder auf. Bei 10 % Restladung dockt der Roboter selbstständig an; in diesem Szenario wird die Fläche so geplant, dass sie innerhalb einer Akkuladung abgeschlossen werden kann, allerdings ohne großen Zeitpuffer. Service-/Stopps: Wegen des 15-l-Schmutzwassertanks und 22-l-Frischwassertanks wird ein geplanter Zwischenstopp zum Entleeren/Nachfüllen eingeplant. Der Stopp findet am Putzraum mit Bodenablauf statt; danach wird die Restfläche gefahren. Rolle des Personals: Während der Roboter die Standardbahnen fährt, arbeitet eine Kraft parallel Randzonen, Sockel, unter Regalkanten sowie Stellen nach, die für den Roboter wegen Engstellen ausgespart wurden. Bei Störungen (z. B. vergessene Palette im Gang) wird die Zone freigeräumt oder verschoben nachgefahren.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Nenn-Flächenleistung von ca. 1.197 m²/h im Schrubbbetrieb passt zu einer Verkaufsfläche, die nach Ladenschluss in einem zusammenhängenden Zeitfenster bearbeitet wird. Die Mindestdurchgangsbreite von 700 mm ist mit typischen Regalgängen grundsätzlich vereinbar, sofern Aktionsaufbauten und Rollcontainer konsequent entfernt werden. 45–55 dB sind für einen Nachtlauf im Markt meist unkritisch. Die 15 Sensoren (360°) unterstützen die Navigation an Kreuzungen und um Resthindernisse, wenn die Gänge nicht zu eng gestellt sind.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Nicht geeignet, wenn die Verkaufsfläche so groß ist, dass die Netto-Reinigungszeit deutlich über 4,5 h liegt oder wenn zusätzlich viele Sperrzonen/Umwege entstehen; hier ist der Akku-Puffer bereits gering.
- Nicht die richtige Wahl, wenn Wasserlogistik nicht sicher organisiert ist (kein naher Putzraum mit Abfluss/Nachfüllmöglichkeit): Bei Nassreinigung über diese Fläche erzwingen 22 l Frischwasser und 15 l Schmutzwasser Zwischenstopps.
- Eingeschränkt in Märkten mit häufig unter 700 mm verengten Gängen (Aktionsdisplays, Palettenreste): dann bleiben systematisch Restflächen, die manuell nachgereinigt werden müssen.
Getroffene Annahmen
- Uhrzeit in der Szene: 20:10.
- Zu reinigende Fläche: 3.600 m² (Verkaufsfläche, überwiegend Hartboden).
- Reale Flächenleistung im Objekt = 70 % der Nennleistung (Überlappung, Ausweichmanöver, Engstellen).
- Wasserverbrauch beim Unterhaltsschrubben: 0,008 l/m² (Frischwasser ≈ Schmutzwasseranfall).
- Umrechnung für Gewichtsabschätzung: 1 l Wasser entspricht 1 kg.
Technische Daten
Technische Daten
| Maße (L×B×H) | 650 × 580 × 550 mm |
|---|---|
| Gewicht | 70 kg (ohne Wasser) |
| Funktionen | 6-in-1: Kehren, Schrubben, Saugen, Trockenwischen, Selbstreinigung, Desinfektion |
| Flächenleistung | ca. 1.197 m²/h Schrubben, ca. 1.368 m²/h Kehren/Saugen |
| Reinigungsbreite | 520 mm Schrubben / 540 mm Trockenwischen |
| Frisch-/Schmutzwassertank | 22 l / 15 l, Staubbox 1 l |
| Laufzeit | 4,5 h Schrubben, 2,5 h Intensiv, bis 25 h Trockenwischen |
| Akku | LiFePO4 25,6 V / 40 Ah, 2.000 Ladezyklen |
| Ladezeit | < 4 h |
| Sensorik | 15 Sensoren: LiDAR, 2 Tiefenkameras, 5 Linienlaser, 6 Ultraschall |
| Saugleistung | 15 kPa |
| Filter | HEPA H13 (99,97 %) |
| Geschwindigkeit | 0,8 m/s Reinigung, max. 1,2 m/s |
| Min. Durchgangsbreite | 700 mm |
| Lautstärke | 45–55 dB |
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