Der PUDU SH1 ist ein kompakter, stehender Wischsauger für die gewerbliche Reinigung. Seine leistungsstarke Hochdruck- und Hochfrequenzreinigung löst selbst hartnäckigste Flecken schnell – bei 80 % weniger Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch und 70 % kürzerer Reinigungszeit gegenüber dem herkömmlichen Mopp.
Der bürstenlose Motor und der Abstreifer trocknen den Boden schnell und vermeiden Sekundärverschmutzung. Der Abwassertank arbeitet mit einem Luft-Flüssigkeit-Feststoff-Trennsystem. Im ECO-Modus läuft der SH1 bis zu 100 Minuten mit nur 69 dB(A).
Ein Abend mit dem Pudu SH1 Stehender Wischsauger
22:10 Uhr, die automatische Tür ist verriegelt, nur die Notbeleuchtung bleibt an. Der Objektleiter steht neben dem Reinigungswagen am Bodenablauf, während die Spätschicht den Pudu SH1 mit frischem Wasser befüllt. Beim ersten Zug hört man das gleichmäßige Surren der Bürste, und hinter dem 49-cm-Abstreifer bleibt ein trockener Streifen. Auf dem 4,2-Zoll-Touchscreen läuft die Komponentenüberwachung mit, während um die Kühlinseln herum eng rangiert wird.
Lebensmitteleinzelhandel (Teilflächen im Verkaufsraum)
Aus der Praxis
Passt der Pudu SH1 Stehender Wischsauger zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete
Einsätze des Pudu SH1 Stehender Wischsauger —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Lebensmitteleinzelhandel (Teilflächen im Verkaufsraum)Supermarkt: Frischeabteilung und Kassenzone nach Ladenschluss (ca. 450 m²)Für stark frequentierte Teilflächen wie Frischetheke und Kassen eignet sich der SH1 als geführter, kompakter Wischsauger. Bei ca. 450 m² liegt die Reinigung in einem typischen Schließfenster innerhalb einer Akku-Ladung, mit voraussichtlich einem Nachfüllstopp (Annahme) wegen 4-L-Tankvolumen.
22:10 Uhr, die automatische Tür ist verriegelt, nur die Notbeleuchtung bleibt an. Der Objektleiter steht neben dem Reinigungswagen am Bodenablauf, während die Spätschicht den Pudu SH1 mit frischem Wasser befüllt. Beim ersten Zug hört man das gleichmäßige Surren der Bürste, und hinter dem 49-cm-Abstreifer bleibt ein trockener Streifen. Auf dem 4,2-Zoll-Touchscreen läuft die Komponentenüberwachung mit, während um die Kühlinseln herum eng rangiert wird.
Ausgangslage
Im Markt fallen abends punktuell klebrige Verschmutzungen und Laufspuren an (Kasse, Getränke, Frische). Mit Mopp dauert die Fläche lange, und der Boden bleibt in der Laufzone länger feucht. Gleichzeitig sind die Gänge durch Displays und Kühltruhen teilweise verengt, sodass eine größere Scheuersaugmaschine unpraktisch ist.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Ware, Kartons und Pfandkisten aus der Zone, damit die 44-cm-Arbeitsbreite sauber an den Kanten entlang geführt werden kann. Befüllen: Lösungstank (4 L) am Wasseranschluss füllen, passenden Pad-/Bürstentyp montieren, Abstreifer prüfen.
Einarbeitung: Einmalig werden am 4,2-Zoll-Touchscreen Modus (Standard/ECO) und ein gleichmäßiges Fahrtempo geübt; die Objektleitung nutzt die Echtzeit-Komponentenüberwachung als Check, ob Bürste/Abstreifer korrekt arbeiten.
Täglicher Zyklus: Start in der Kassenzone, dann im Schlangenbereich und vor den Kühlmöbeln in geraden Bahnen; um Sockel und Kühltruhenfüße wird mit kurzen Rückwärtszügen nachgearbeitet. An Ecken und unter Regalkanten werden die letzten Zentimeter manuell nachgezogen (z. B. mit Handpad), weil die Maschine trotz kompakter 490×530 mm Grundfläche nicht in jede Ecke passt.
Störungen: Bei sichtbaren Streifen wird der Abstreifer (49 cm) gereinigt; bei starkem Schmutzwasser wird der 4-L-Auffangtank entleert und nachgefüllt. Nach Ende: Schmutzwassertank entleeren, Tanks spülen, Akku zum Laden (2,5 h) anstecken.
Warum dieses Gerät hier passt
Für Teilflächen mit vielen Laufspuren ist die Arbeitsbreite von 44 cm in Kombination mit 490×530 mm Außenmaß handlich genug, um zwischen Kassenmodulen und Kühlmöbeln zu manövrieren. Die Reinigungsleistung von 1.100–1.600 m²/h passt rechnerisch zu 450 m² innerhalb eines Schließfensters. Die Laufzeit von 70 Minuten im Standardmodus deckt die geplante Netto-Reinigungszeit ab; alternativ bietet ECO bis 100 Minuten. Mit 20.000 Pa Saugkraft und dem 49-cm-Abstreifer ist die Trocknung in der Laufzone der Kasse ein zentraler Vorteil, wenn nach der Reinigung noch Warennachschub bewegt wird.
Die Rechnung
Zeit: 450 m² / 1.100 m²/h ≈ 0,41 h ≈ 25 min (zzgl. 10 min Rangieren/Ansetzen an Kassenmodulen, Annahme) ⇒ ca. 35 min innerhalb von 70 min Laufzeit (Standardmodus).
Tankstopps: Bei angenommener Lösungsmittel-/Wasserabgabe von 0,01 L/m² reichen 4 L für ca. 400 m² ⇒ bei 450 m² voraussichtlich 1 Nachfüllstopp.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn regelmäßig deutlich mehr als ca. 1.100 m² pro Schicht am Stück zu reinigen sind, stößt der SH1 durch 70–100 min Laufzeit und 4-L-Tanks an Grenzen; dann sind größere Scheuersaugmaschinen oder mehrere Geräte/Wechselakkus naheliegend.
Bei sehr engen Gangbreiten unter ca. 53 cm (Maschinenbreite) kann die Maschine nicht durchfahren; dann bleibt nur manuelle Reinigung oder ein schmaleres Gerät.
Wenn grober Kehricht vorliegt (z. B. viel Folie/Kartonreste), muss vorab gekehrt/aufgesammelt werden, sonst entstehen Stopps und Streifenbildung.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Teilfläche: 450 m² (Frischeabteilung + Kassenzone).
Zusatzzeit für Rangieren/Ansetzen: 10 min.
Angenommene Wasser-/Lösungsabgabe: 0,01 L/m².
Mindest-Gangbreite in der Zone: ≥ 60 cm.
Akutkrankenhaus (Flure einer Station, Reinigung bei laufendem Betrieb)Krankenhaus: Stationsflure im Frühdienst (ca. 600 m²) mit GeräuschgrenzeFür Stationsflure mit laufendem Betrieb ist der SH1 interessant, wenn leise Reinigung und schnelle Abtrocknung wichtig sind. 600 m² lassen sich rechnerisch im ECO-Modus innerhalb einer Akku-Laufzeit reinigen; das 4-L-Tankvolumen erzwingt in der Regel mindestens einen Entleer-/Nachfüllstopp (Annahme).
05:40 Uhr, der Frühdienst rollt leise Wäschewagen über den Flur, Türen fallen gedämpft ins Schloss. Die Reinigungskraft fährt den SH1 im ECO-Modus an, das Geräusch bleibt bei 69 dB(A). Hinter dem Abstreifer trocknet der Flur so schnell ab, dass die nächste Visite nicht über nasse Stellen ausweichen muss. Der Objektleiter schaut kurz auf den Touchscreen, bevor es an die nächste Flurhälfte geht.
Ausgangslage
Im Krankenhaus sind nasse Böden ein Sicherheits- und Prozessproblem, weil Betten, Rollstühle und Patientenverkehr nicht warten. Gleichzeitig ist die Lärmtoleranz am frühen Morgen gering. Manuelle Wischmethoden hinterlassen oft Feuchte und verteilen Schmutz, wenn die Fläche zu schnell wieder begangen wird.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Stationsassistenz und der Pflegedienst halten Engstellen frei (abgestellte Wagen aus der Fluchtlinie), die Reinigungskraft sammelt groben Abfall vorab auf. Befüllen/Check: Lösungstank (4 L) füllen, Abstreifer auf Sauberkeit prüfen.
Einarbeitung: Einmalig wird das Fahrbild für Bettenausweichstellen geübt (kurze Stopps, Rückwärtszug, erneutes Ansetzen). Die Echtzeit-Komponentenüberwachung dient der Schichtleitung als schneller Funktionscheck.
Täglicher Zyklus: Im ECO-Modus (69 dB(A), bis 100 min) in Bahnen über die Hauptflure, anschließend Nischen vor Aufzügen und vor Stationsstützpunkten. In Türbereichen und an Sockelkanten wird langsam gefahren; für die letzten Zentimeter in Ecken bleibt Handarbeit.
Störungen: Bei erhöhtem Patientenverkehr wird abschnittsweise gereinigt (z. B. 20–30 m am Stück) und die Fläche sofort freigegeben. Wenn der 4-L-Auffangtank voll ist, wird am Ausguss entleert und der Lösungstank nachgefüllt.
Nacharbeit: Tanks spülen, Akku anstecken (2,5 h Ladezeit) oder Wechselakku einsetzen (falls vorhanden).
Warum dieses Gerät hier passt
Der ECO-Modus mit 69 dB(A) passt zu lärmsensiblen Zeitfenstern. Die Laufzeit bis 100 Minuten deckt die rechnerische Reinigungszeit für 600 m² ab. Mit 20.000 Pa Saugkraft und 49-cm-Abstreifer ist schnelle Trocknung in Verkehrsflächen plausibel. Die kompakte Grundfläche (490×530 mm) hilft beim Ausweichen vor Rollstühlen und Wagen im Flurbetrieb.
Die Rechnung
Zeit: 600 m² / 1.100 m²/h ≈ 0,55 h ≈ 33 min. Mit 15 min Verkehrs-/Abbruchzeiten (Annahme) ⇒ ca. 48 min, innerhalb von 100 min Laufzeit (ECO).
Tankstopps: Bei angenommener Abgabe von 0,007 L/m² reichen 4 L für ca. 571 m² ⇒ bei 600 m² voraussichtlich 1 Entleer-/Nachfüllstopp.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Für Patientenzimmerreinigung ist der SH1 nur bedingt geeignet, wenn das Rangieren um Betten herum zu eng ist; dort bleibt oft Handreinigung schneller.
Wenn das Haus ausschließlich nachts mit sehr strikten Geräuschvorgaben reinigt, können selbst 69 dB(A) (ECO) zu hoch sein; dann sind alternative Verfahren/Zeiten nötig.
Ohne nahegelegenen Ausguss/Wasseranschluss steigen die Stillstandszeiten durch 4-L-Tanks deutlich.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Flurfläche (eine Station): 600 m².
Zusatzzeit durch Patientenverkehr/abschnittsweises Arbeiten: 15 min.
Angenommene Wasser-/Lösungsabgabe: 0,007 L/m².
Einsatzzeitfenster: 05:30–06:30 Uhr (60 min).
Schulgebäude (Flure/Verbindungszonen, mehrere Stockwerke)Schule: Flure über mehrere Etagen am Nachmittag (ca. 1.800 m²) mit AkkuwechselFür lange, gerade Flure kann der SH1 mit 1.100–1.600 m²/h produktiv sein, stößt aber bei großen Schulflächen an Laufzeit- und Tankgrenzen. Mit geplantem Akkuwechsel (Easy Changable Battery) und mehreren Nachfüllstopps (Annahme) sind ca. 1.800 m² innerhalb eines Nachmittagsfensters realistisch.
15:25 Uhr, die letzte Klasse ist raus, Türen knallen, dann wird es ruhig. Die Reinigungskraft stellt den SH1 am Treppenhauspodest ab und nimmt den Wechselakku aus dem Reinigungsraum. Unten beginnt sie mit langen, geraden Bahnen durch den Hauptflur; das Surren der Bürste bleibt konstant, bis nach gut einer Stunde der Akkuwechsel ansteht. Auf dem Touchscreen wird kurz geprüft, ob Bürste und Abstreifer sauber laufen, bevor die zweite Etage dran ist.
Ausgangslage
In Schulen fallen großflächig feine Verschmutzungen, Schuhabrieb und punktuell Getränkeflecken an. Nach Unterrichtsschluss ist das Zeitfenster begrenzt, gleichzeitig sind die Flure oft lang und bieten grundsätzlich gute Linien für maschinelles Arbeiten. Mit Mopp ist die Fläche personalintensiv, und Trocknungszeiten können nachfolgenden Hallenbetrieb stören.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Hausmeisterdienst stellt Stühle hoch und räumt grobe Hindernisse (Papierkörbe, Matten), damit die 44-cm-Arbeitsbreite in langen Bahnen gefahren werden kann. Befüllen: Lösungstank (4 L) füllen, Schmutzwassertank leer, Abstreifer prüfen.
Einarbeitung: Einmalige Einweisung am Touchscreen (Moduswahl, Wartungshinweise) und Fahrtechnik in Türschwellenbereichen. Zusätzlich wird festgelegt, wo Wasser geholt und wo entleert wird (kurze Wege sind entscheidend bei 4-L-Tanks).
Täglicher Zyklus: Start im Erdgeschoss, danach Etage für Etage. In Klassenzimmertürbereichen wird langsamer gefahren, weil hier oft mehr Schmutz liegt; Ecken, Heizkörpernischen und die letzten Zentimeter entlang von Sockeln werden nach dem Maschinengang manuell nachbearbeitet.
Akku- und Tankmanagement: Nach ca. 70 Minuten im Standardmodus wird der Akku gewechselt (Easy Changable Battery). Tanks werden je nach Verbrauch mehrfach entleert/nachgefüllt.
Störungen: Bei Streifenbildung Abstreifer reinigen; bei plötzlich auftretenden Hindernissen (liegengebliebene Sportgeräte) wird gestoppt, händisch umgesetzt und weitergefahren.
Nacharbeit: Tanks spülen, Akkus an die Ladung (2,5 h) oder Wechselakkus in Rotation.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Reinigungsleistung bis 1.600 m²/h passt zu langen, geraden Schulfluren, wenn wenig Möblierung im Weg ist. Die Möglichkeit zum einfachen Akkuwechsel ist bei großen Flächen entscheidend, weil die Standardlaufzeit 70 Minuten sonst limitierend wäre. Mit 490×530 mm Abmessung lässt sich das Gerät zwischen Türen und in Flurkreuzungen gut drehen, während 49 cm Abstreiferbreite die Abtrocknung im Sport- und Pausenverkehr unterstützt.
Die Rechnung
Zeit: Für lange Flure wird mit 1.600 m²/h gerechnet (Datenblatt). 1.800 m² / 1.600 m²/h ≈ 1,125 h ≈ 68 min. Mit 20% Zeitaufschlag für Türbereiche/Ecken/Umsetzen (Annahme) ⇒ 68 min × 1,2 ≈ 82 min.
Laufzeit: 82 min > 70 min (Standard) ⇒ 1 Akkuwechsel erforderlich (Annahme: Wechsel dauert 3 min).
Tankstopps: Bei angenommener Abgabe von 0,007 L/m²: 1.800 m² × 0,007 L/m² = 12,6 L ⇒ 12,6 L / 4 L ≈ 3,15 ⇒ rund 3 Nachfüllvorgänge (zusätzlich zur Erstbefüllung).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn kein Wechselakku verfügbar ist, ist die 70-min-Standardlaufzeit bei ca. 1.800 m² zu knapp; eine Zwischenladung dauert 2,5 h und passt oft nicht ins Zeitfenster.
Bei stark zugestellten Fluren (viele Möbel/Projektflächen) sinkt die effektive Flächenleistung deutlich; dann sind kleinere Teilflächen oder manuelle Methoden effizienter.
Wenn Wasser- und Entleerpunkt weit entfernt sind, führen 4-L-Tanks zu unverhältnismäßig vielen Laufwegen und Stillstand.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Schulflächen (Flure/Verbindung): 1.800 m².
Zeitaufschlag für Türbereiche/Ecken/Umsetzen: 20%.
Hotel (öffentliche Bereiche, Reinigung im Publikumsverkehr)Hotel: Lobby und Konferenzfoyer tagsüber (ca. 900 m²) zwischen Gäste-PhasenIn Hotels kann der SH1 helfen, öffentliche Hartbodenflächen tagsüber nachzuziehen, ohne lange Sperrungen zu verursachen. Für ca. 900 m² ist die Laufzeit im ECO-Modus ausreichend, bei 4-L-Tanks ist typischerweise mindestens ein Nachfüllstopp einzuplanen (Annahme).
11:35 Uhr, die Check-out-Welle ist durch, im Foyer klackern nur noch einzelne Rollkoffer. Der Objektleiter gibt das Fenster frei, und die Tageskraft startet den SH1 im ECO-Modus, damit es bei 69 dB(A) bleibt. Die Maschine läuft in langen Zügen an der Rezeption vorbei; hinter dem Abstreifer trocknet die Spur, bevor der nächste Gast quer durch die Lobby geht. An den Stuhlbeinen der Sitzgruppe wird kurz abgesetzt und neu angesetzt, statt zu rangieren.
Ausgangslage
Lobby und Foyer haben hohen Publikumsverkehr und müssen optisch sauber sein, aber Vollsperrungen sind ungern gesehen. Gleichzeitig entstehen Laufspuren, Feuchtigkeitseintrag und punktuelle Flecken. Manuelle Verfahren sind leise, aber langsam und können bei hohem Durchlauf zu Streifen und Restfeuchte führen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Das Housekeeping entfernt lose Teppichläufer/Matten im Randbereich (sofern vorhanden) und stellt Warnaufsteller nur abschnittsweise, um Wege offen zu halten. Befüllen: Lösungstank (4 L) füllen, Abstreifer checken.
Einarbeitung: Einweisung in ECO-Modus (69 dB(A)) und in das abschnittsweise Vorgehen (z. B. nur eine Hälfte des Foyers, dann Wechsel), plus kurzer Check der Echtzeit-Komponentenüberwachung am Touchscreen.
Täglicher Zyklus: Zuerst Hauptlaufwege (Eingang–Rezeption–Aufzug), dann Randbereiche um Sitzgruppen. Engstellen werden nicht „durchgedrückt“: Die Kraft setzt ab, fährt rückwärts heraus und setzt neu an, um Kollisionen zu vermeiden. Sockelkanten und Ecken werden im Anschluss mit Handpad nachgearbeitet.
Störungen: Bei plötzlich aufkommender Gästegruppe wird pausiert und die Maschine an die Seite gestellt (490×530 mm Standfläche). Bei Streifenbildung Abstreifer reinigen. Nach Ende: Schmutzwasser (4 L) am Ausguss entleeren, Tanks spülen, Akku laden (2,5 h).
Warum dieses Gerät hier passt
Der ECO-Modus mit 69 dB(A) ist für Reinigung im Publikumsverkehr besser geeignet als laute Verfahren. Mit bis zu 100 Minuten Laufzeit im ECO-Modus lässt sich eine 900-m²-Zone rechnerisch in einem Zeitfenster abarbeiten. Die kompakte Breite von 530 mm unterstützt das Ausweichen zwischen Möblierung, während 20.000 Pa Saugkraft und 49-cm-Abstreiferbreite schnelle Abtrocknung in Laufwegen fördern.
Die Rechnung
Zeit: 900 m² / 1.100 m²/h ≈ 0,82 h ≈ 49 min. Mit 20% Zuschlag für Möblierung/Absetzen/Publikumsunterbrechungen (Annahme) ⇒ 49 min × 1,2 ≈ 59 min, innerhalb von 100 min (ECO).
Tankstopps: Bei angenommener Abgabe von 0,005 L/m²: 900 m² × 0,005 L/m² = 4,5 L ⇒ 4-L-Lösungstank reicht nicht ganz ⇒ 1 kurzer Nachfüllstopp einplanen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Reinigung ausschließlich in sehr ruhigen Nachtstunden stattfinden muss, können 69 dB(A) (ECO) je nach Hotelstandard zu hoch sein.
Bei stark verwinkelten Bereichen mit vielen Engstellen unter ca. 53 cm Breite ist das Rangieren eingeschränkt; dort sind kleinere Geräte oder Handarbeit schneller.
Wenn große textile Flächen dominieren (Teppich), ist ein Wischsauger für Hartböden nicht das passende Hauptgerät.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche (Lobby + Foyer): 900 m².
Zeitaufschlag für Publikum/Möbel: 20%.
Angenommene Wasser-/Lösungsabgabe: 0,005 L/m².
Minimale freie Durchgangsbreite zwischen Möblierung: 60 cm.
Reinigungsfenster zwischen Gästewellen: 11:30–12:30 Uhr (60 min).
Kfz-Werkstatt / leichte Industrie (Hartboden, stark verschmutzte Teilfläche)Werkstatt/Produktion: Einfahrzone mit Ölfilm und Reifenspuren (ca. 350 m²)Für stark verschmutzte Teilflächen in Werkstatt und Produktion kann der SH1 dank 20.000 Pa Saugkraft und 350 rpm Bürstendrehzahl gezielt eingesetzt werden. 350 m² sind zeitlich gut innerhalb einer Akkuladung machbar; wegen 4-L-Tanks ist bei „nassem“ Arbeiten meist ein Nachfüllstopp einzuplanen (Annahme).
18:20 Uhr, das letzte Fahrzeug ist raus, das Rolltor ist halb unten. Auf dem Beton in der Einfahrzone glänzen Reifenspuren und ein dunkler Streifen, den der Mopp nur verschmiert. Die Spätschicht setzt den SH1 im Standardmodus an; die Bürste läuft mit 350 rpm, und beim langsamen Überfahren zieht die Maschine das Wasser sofort wieder ab. Nach zwei Bahnen kontrolliert der Schichtleiter den Abstreifer und schickt parallel jemanden, um Metallspäne am Rand aufzunehmen.
Ausgangslage
In Einfahr- und Übergabezonen entstehen Ölfilm, Reifenspuren und feine Partikel. Mit Mopp wird oft nur verteilt, und der Boden bleibt länger rutschig. Gleichzeitig lohnt eine große Aufsitzmaschine für nur wenige hundert Quadratmeter häufig nicht, und die Fläche ist oft durch Hebebühnenzufahrten und Materialwagen unterbrochen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Grobe Partikel (z. B. Späne, Schrauben) werden vorab aufgesammelt/gefegt, damit der Arbeitsgang nicht ständig unterbrochen wird. Befüllen: Lösungstank (4 L) füllen; bei Bedarf härteres Pad/Bürste einsetzen; Abstreifer prüfen.
Einarbeitung: Kurze Einweisung in Standardmodus (72 dB(A)) und in das „zweifache Überfahren“ bei hartnäckigen Spuren (zweiter Durchgang langsamer). Touchscreen wird genutzt, um den Zustand der Komponenten zu überwachen.
Täglicher Zyklus: Zuerst Randbereiche und Einfahrspur, dann die volle Einfahrzone in Bahnen. Bei Ölfilm wird der zweite Durchgang nur auf den betroffenen Streifen gefahren, nicht auf der gesamten Fläche. Ecken an Torpfosten und unter Werkbänken bleiben Handarbeit.
Störungen: Wenn der Abstreifer Öl aufnimmt und Schlieren zieht, wird er sofort gereinigt/gewischt. Schmutzwasser (4 L) wird entleert, bevor es zu stark belastet ist.
Nacharbeit: Tanks spülen, besonders nach öligen Einsätzen; Akku laden (2,5 h).
Warum dieses Gerät hier passt
Für „schwere“ Verschmutzung in Teilflächen sprechen die 20.000 Pa Saugkraft und 350 rpm Bürstendrehzahl (Datenblatt). Die Reinigungsleistung von mindestens 1.100 m²/h ist für 350 m² rechnerisch schnell genug, und die Standardlaufzeit von 70 Minuten reicht für einen intensiveren, mehrstufigen Durchlauf. Mit 490×530 mm lässt sich das Gerät um Werkstattwagen herum manövrieren, solange Durchfahrten breit genug sind.
Die Rechnung
Zeit: 350 m² / 1.100 m²/h ≈ 0,32 h ≈ 19 min. Mit 30 min Zusatzzeit für Vorfegen + gezielte Zweitdurchgänge auf Spuren (Annahme) ⇒ ca. 49 min, innerhalb von 70 min (Standard).
Tankstopps: Bei angenommener Abgabe von 0,012 L/m²: 350 m² × 0,012 L/m² = 4,2 L ⇒ 4-L-Lösungstank reicht nicht ganz ⇒ 1 Nachfüllstopp.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Fläche nicht vorab von groben Teilen (z. B. Späne/Schrauben) befreit wird, steigt der Unterbrechungs- und Reinigungsaufwand deutlich; dann ist eine vorgeschaltete Kehrreinigung Pflicht.
Bei sehr großen Produktionsflächen im Tausende-m²-Bereich ist der SH1 als geführtes Gerät mit 4-L-Tanks eher für Zonen/Spot-Reinigung geeignet als für die Komplettreinigung.
Wenn starke Rampen oder Schwellen häufig sind, kann das Führen eines 27-kg-Geräts unpraktisch werden (Transport/Umsetzen).
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Einfahrzone: 350 m².
Zusatzzeit für Vorfegen und lokale Zweitdurchgänge: 30 min.
Minimale freie Durchgangsbreite zwischen Werkstattmobiliar: 65 cm.
Logistikzentrum (Versand-/Packzone, Hartboden, Schichtbetrieb)Logistiklager: Pack-/Versandzone (1.500 m²) – naheliegend, aber nicht für die ganze Halle (8.000 m²)In Logistik ist der SH1 als geführter Wischsauger für klar abgegrenzte Zonen (z. B. Pack-/Versand) plausibel, wenn schnelle Trocknung gefragt ist. Für 1.500 m² ist die Laufzeit im ECO-Modus rechnerisch ausreichend; für eine komplette Halle mit z. B. 8.000 m² erzwingen Laufzeit und 4-L-Tanks jedoch klare Grenzen.
03:15 Uhr, im Versand klacken Etikettendrucker, Gabelstapler fahren in klaren Linien zu den Toren. Die Nachtschicht sperrt nur eine Seite der Packzone ab und setzt den SH1 im ECO-Modus an, damit der Geräuschpegel bei 69 dB(A) bleibt. In den Fahrgassen zieht der Abstreifer den nassen Film sauber ab, bevor der nächste Hubwagen durchrollt. Der Schichtleiter schaut auf das Display, während er per Funk die Stapler bittet, die gereinigte Spur zehn Minuten zu meiden (Betriebsregel, kein Gerätewert).
Ausgangslage
Versandzonen haben Gummiabrieb, Staub und nasse Einträge an Toren. Vollflächige Reinigung ist schwierig, weil die Fläche selten komplett stillsteht. Der Bedarf ist daher oft zonenbasiert: Fahrgassen, Übergabeflächen, Bereiche an Rolltoren.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Logistikleitung markiert eine 1.500-m²-Zone (Pack-/Versand) als Reinigungsfenster und räumt Paletten aus den Fahrgassen. Grober Müll wird vorab eingesammelt. Befüllen: Lösungstank (4 L) füllen, Abstreifer prüfen.
Einarbeitung: Einweisung in das Arbeiten „halbseitig“ (erst eine Fahrgasse, dann die nächste), plus kurzer Blick auf Echtzeit-Komponentenüberwachung am Touchscreen.
Täglicher Zyklus: In langen Bahnen entlang der Fahrgassen; Kreuzungen werden in zwei Zügen gereinigt, damit der Verkehr umgeleitet werden kann. An Rampenkanten und in Ecken bleibt Handarbeit. Bei Unterbrechungen durch Stapler wird die Maschine seitlich abgestellt (490×530 mm) und nach Freigabe wieder angesetzt.
Störungen: Bei starkem Schmutzwasser wird der 4-L-Auffangtank häufiger entleert; bei Streifen Abstreifer reinigen.
Nacharbeit: Tanks spülen; Akku laden (2,5 h) oder Wechselakku einsetzen, wenn weitere Zonen folgen.
Warum dieses Gerät hier passt
Die hohe Flächenleistung (bis 1.600 m²/h) passt zu den geraden Linien in Fahrgassen, und die ECO-Laufzeit bis 100 Minuten deckt eine abgegrenzte 1.500-m²-Zone rechnerisch ab. 20.000 Pa Saugkraft und 49-cm-Abstreiferbreite sind für schnelle Abtrocknung relevant, damit Hubwagen/Stapler nicht durch stehendes Wasser fahren. Die kompakte Maschinenbreite von 530 mm ist hilfreich, wenn Fahrgassen zwar breit sind, aber seitlich Material steht.
Die Rechnung
Zonenreinigung (passend): 1.500 m² / 1.600 m²/h ≈ 0,94 h ≈ 56 min. Mit 10% Zuschlag für Kreuzungen/Umsetzen (Annahme) ⇒ ca. 62 min, innerhalb von 100 min (ECO).
Naheliegende, aber eingeschränkte Vollflächenidee: Bei 8.000 m² wäre selbst bei 1.600 m²/h die reine Fahrzeit 8.000/1.600 = 5 h. Das überschreitet die 70–100 min Laufzeit deutlich und führt zusätzlich wegen 4-L-Tanks zu vielen Stopps (je nach Verbrauch).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Für eine komplette Hallenreinigung im Bereich mehrerer Tausend Quadratmeter (z. B. 8.000 m²) ist der SH1 aufgrund 70–100 min Laufzeit und 4-L-Tanks nicht das geeignete Hauptgerät; sinnvoll ist er dort eher als Zonengerät oder für mehrere Geräte/Wechselakkus.
Wenn Fahrgassen dauerhaft zugestellt sind und keine klaren Sperrfenster möglich sind, sinkt die effektive Leistung durch ständiges Absetzen/Unterbrechen stark.
Bei sehr schmalen Durchfahrten unter ca. 53 cm kann die Maschine nicht eingesetzt werden.
Getroffene Annahmen
Abgegrenzte tägliche Reinigungszone (Pack-/Versand): 1.500 m².
Gesamtfläche der Halle als naheliegender Vergleich: 8.000 m².
Zeitaufschlag für Kreuzungen/Umsetzen: 10%.
Angenommene Wasser-/Lösungsabgabe: 0,005 L/m².
Sperrfenster in der Nachtschicht: 03:00–04:30 Uhr (90 min).
Erleben Sie den Pudu SH1 Stehender Wischsauger in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Häufige Fragen zum Pudu SH1 Stehender Wischsauger
Für welche Flächen eignet sich der Pudu SH1 Stehender Wischsauger?
Für den Pudu SH1 Stehender Wischsauger liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Lebensmitteleinzelhandel (Teilflächen im Verkaufsraum); Akutkrankenhaus (Flure einer Station, Reinigung bei laufendem Betrieb); Schulgebäude (Flure/Verbindungszonen, mehrere Stockwerke); Hotel (öffentliche Bereiche, Reinigung im Publikumsverkehr).
Wann ist der Pudu SH1 Stehender Wischsauger nicht die richtige Wahl?
Wenn regelmäßig deutlich mehr als ca. 1.100 m² pro Schicht am Stück zu reinigen sind, stößt der SH1 durch 70–100 min Laufzeit und 4-L-Tanks an Grenzen; dann sind größere Scheuersaugmaschinen oder mehrere Geräte/Wechselakkus naheliegend. Bei sehr engen Gangbreiten unter ca. 53 cm (Maschinenbreite) kann die Maschine nicht durchfahren; dann bleibt nur manuelle Reinigung oder ein schmaleres Gerät. Wenn grober Kehricht vorliegt (z. B. viel Folie/Kartonreste), muss vorab gekehrt/aufgesammelt werden, sonst entstehen Stopps und Streifenbildung.
Kann man den Pudu SH1 Stehender Wischsauger mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Pudu SH1 Stehender Wischsauger im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Pudu SH1 Stehender Wischsauger ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.