Reinigungsroboter Industrie Marktübersicht
Tennant T16AMR Kommerzielle Robotik-Scheuersaugmaschine
Scheuersaugroboter

Tennant T16AMR Kommerzielle Robotik-Scheuersaugmaschine

Tennant

910mm
Arbeitsbreite
4.0Std.
Laufzeit
785kg
Gewicht
110.000 EUR Netto-Listenpreis
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Die Tennant T16AMR ist die große Robotik-Scheuersaugmaschine im Tennant-Portfolio und meistert auch gängige schwierige Aufgaben autonom: Der Walzen-Schrubbkopf nimmt kleine Verschmutzungen mit auf und reduziert so das Vorkehren, steigert die Effizienz und liefert kontinuierlich einen hohen Sauberkeitsstandard.

Die Maschine navigiert mit der BrainOS®-Technologie der Brain Corporation sicher neben Mitarbeitenden und Kunden, umfährt Hindernisse und fährt eingelernte Routen selbstständig ab. Die ec-H2O NanoClean®-Technologie reduziert den Verbrauch von Reinigungsmittel und Wasser. Zur Wahl stehen leistungsstarke Lithium-Ionen- oder Blei-Säure-Batterien.

Aus der Praxis

Passt er zu Ihrer Fläche?

3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.

Logistikzentrum / Distributionslager Logistikzentrum: autonome Scheuersaug-Reinigung der Kommissionier- und Versandflächen Für große, weitgehend offene Industrieflächen mit breiten Fahrgassen kann der T16AMR eine wiederholbare Nacht- oder Randzeitenreinigung übernehmen. Die Kombination aus 910 mm Reinigungsbahn und bis 5.4 Std. Lithium-Ionen-Laufzeit passt, wenn die Tagesfläche und die Infrastruktur für Nachfüllen/Entleeren eingeplant sind.

Die Spätschicht hat die letzten Folienreste eingesammelt, die Fahrgassen sind frei gezogen. An der Servicestation wird der Tennant T16AMR mit Frischwasser befüllt, während der Objektleiter die Route am Display prüft. Nach dem Start setzt sich die Maschine in Bewegung, die Walzen drehen hoch und hinter ihr bleibt ein gleichmäßiger, feuchter Streifen, der zügig abtrocknet. Ein Stapler kreuzt den Weg, die Maschine reduziert die Fahrt und führt die Route danach selbstständig fort.

Ausgangslage

Die Fläche wird bislang mit fahrergeführten Scheuersaugmaschinen gefahren; die Ergebnisqualität schwankt je nach Besetzung und Zeitdruck. Vor dem Schichtwechsel bleiben regelmäßig Abrieb, Staub und kleine Partikel aus Verpackungen liegen. Gesucht ist ein standardisierter Durchlauf, der parallel zur Hallenorganisation funktioniert und die manuelle Arbeit auf Randbereiche und Sonderstellen konzentriert.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung durch die operative Schicht: Paletten, Rollbehälter und Ladungsträger werden aus den geplanten Fahrgassen gezogen; größere Folien- und Kartonreste werden eingesammelt, damit der zylindrische Schrubbkopf nicht mit langen Streifenmaterialien belastet wird. An der Servicestation füllt das Personal den 190-l-Frischwassertank und prüft sichtbare Wartungspunkte (gelbe Wartungspunkte, Abstreifleiste). Einlernen: Der Objektleiter fährt die Route einmal entlang der Hallenlogik (Hauptgassen, Querungen, Wendeplätze) und hinterlegt Sperrflächen für Bereiche mit wechselnder Abstellung. Täglicher Zyklus: Start an der Servicestation, autonome Abarbeitung der Route mit BrainOS-Navigation; die Sensorik erkennt Personen/Hindernisse, die Maschine stoppt bei blockierten Passagen und wartet auf Freigabe. Während der Roboter die Hauptflächen fährt, erledigt das Personal Ecken, Kanten, unter Fördertechnik und enge Bereiche mit Handgerät/Mopp. Nach einem Teilabschnitt wird ein kombinierter Stopp zum Nachfüllen/Entleeren eingeplant (Frischwasser nachfüllen, 225-l-Aufnahmetank entleeren). Bei Störungen (ungeplante Blockade, Baustellenabsperrung, ungewohnte Reflexionen) wird die Route pausiert, die Ursache entfernt und der Abschnitt erneut gestartet; bleibt die Passage dauerhaft verstellt, wird sie als Sperrfläche markiert und später manuell nachgearbeitet. Nach dem Abschluss erfolgt Spülen/Entleeren, Abstellen und Zwischenladung (bei Lithium-Ionen jederzeit möglich).

Warum dieses Gerät hier passt

Die 910-mm-Reinigungsbahn passt zu typischen Hauptgassen, wenn diese deutlich über der Maschinenbreite von 1070 mm liegen (sonst wird Ausweichen/Überholen schwierig). Für industrielle Böden ist der Anpressdruck bis zu 91 kg als Reserve relevant, wenn ein Abschnitt stärker haftende Verschmutzung zeigt. Mit dem Lithium-Ionen-Akkupack (bis 5.4 Std. Laufzeit) kann ein kompletter, planbarer Durchlauf innerhalb eines zusammenhängenden Reinigungsfensters liegen; Zwischenladung ist möglich, falls die Fläche in Abschnitte geteilt wird. Die Tankgrößen 190 l (Frischwasser) und 225 l (Aufnahme) erzwingen in dieser Objektklasse eine geplante Service-Unterbrechung; das ist im Logistiklayout meist gut abbildbar, wenn Wasser/Abfluss an einer zentralen Station vorhanden sind. Sicherheitsausstattung (Kameras/Sensoren, Hupe, Blinker, Piepstöne, Diebstahlschutz-Fahrterkennung, LED-Sicherheitslicht inkl. blauem Frontlicht) unterstützt den Betrieb neben Restverkehr in Randzeiten.

Die Rechnung

Zeit: 9.000 m² bei angenommener realer Flächenleistung ~2.000 m²/h ≈ 4,5 Std.; das liegt innerhalb der Lithium-Ionen-Laufzeit von bis 5.4 Std. Tankstopp: angenommener Wasserauftrag 0,04 l/m² ⇒ 9.000 m² × 0,04 l/m² = 360 l Bedarf; mit 190 l Frischwassertank ergibt das 360/190 ≈ 1,9 Tankfüllungen (praktisch: ein Nachfüllstopp). Aufnahmeseite: 360 l liegen über 225 l, daher ist im gleichen Stopp das Entleeren des Aufnahmetanks einzuplanen.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht passend, wenn die befahrbare Tagesfläche pro Durchlauf so groß ist, dass sie die Laufzeitgrenze (4.0 Std. Blei-Säure bzw. bis 5.4 Std. Lithium-Ionen) regelmäßig überschreitet und ein Segmentieren organisatorisch nicht möglich ist.
  • Nicht passend, wenn Fahrgassen/Passagen regelmäßig so verstellt sind, dass die autonome Route häufig blockiert (z. B. dauerhaft abgestellte Paletten in den geplanten Korridoren); dann entsteht mehr Interventionsaufwand als Nutzen.
  • Nicht passend, wenn es in der Halle keine praktikable Servicestelle für Frischwasser und das Entleeren des 225-l-Aufnahmetanks gibt (Tankstopps sind bei großen Flächen einzuplanen).
  • Nicht passend, wenn Tür- oder Durchfahrtsbreiten unter der Maschinenbreite von 1070 mm liegen oder wenn das Objekt intern nur über sehr enge Schleusen/Schwenktüren erreichbar ist.
Getroffene Annahmen
  • Autonom befahrbare Reinigungsfläche pro Durchlauf: 9.000 m².
  • Reale Flächenleistung im Logistikbetrieb (inkl. Wendemanöver, Sicherheitsabstände, kurze Stopps): ~2.000 m²/h.
  • Wasserauftrag/Verbrauch im ec-H2O-NanoClean-Betrieb (Planwert für Tankstopps): 0,04 l/m².
  • Rechenergebnis Zeit: 9.000/2.000 ≈ 4,5 Std.
  • Rechenergebnis Wasserbedarf: 9.000 × 0,04 = 360 l.
  • Rechenergebnis Tankfüllungen: 360/190 ≈ 1,9 (praktisch ein Nachfüllstopp).
  • Rechenergebnis Aufnahmetank-Entleerungen: 360/225 ≈ 1,6 (praktisch ein Entleerstopp).
  • Geplante Mindestbreite Hauptfahrgassen: 2.500 mm (für Begegnungs-/Ausweichsituationen).
  • Geplante Mindest-Tür-/Schleusenbreite auf der Route: 1.500 mm.
  • Rechenergebnis Tür-Reserve: 1.500 mm − 1.070 mm = 430 mm.
Lebensmittel-Einzelhandel (Supermarkt/Verbrauchermarkt) Lebensmittelmarkt: Hauptgänge und Kassenbereich autonom nach Ladenschluss Im Lebensmittelmarkt kann der T16AMR nach Ladenschluss die großen, geraden Laufzonen standardisiert abfahren. Die Einschränkung liegt in der Breite: Mit 1070 mm Maschinenbreite sind schmale Regalgassen nur eingeschränkt geeignet, wodurch ein Teil der Fläche manuell bleibt.

Nach Ladenschluss stehen Rollcontainer im Gangende, im Kassenbereich liegen noch feine Krümel vom Tagesgeschäft. Der Objektleiter setzt den Tennant T16AMR am Eingangsbereich an, die Sicherheits-LEDs und das blaue Frontlicht sind aktiv. Die Maschine fährt die Hauptgänge gleichmäßig ab, umfährt abgestellte Warenwagen und stoppt, wenn ein Engpass durch Nachräumen blockiert ist. Währenddessen arbeitet das Personal an Regalköpfen, unter niedrigen Warenträgern und an den Sockelleisten nach, wo die Maschine konstruktionsbedingt nicht hinkommt.

Ausgangslage

Die Reinigung muss in einem kurzen Zeitfenster nach Geschäftsschluss stattfinden und soll am nächsten Morgen wiederholbar gleich aussehen. Der Boden hat viele Kanten- und Möbelzonen (Regalsockel, Warenträger, Kassentische), die bisher viel Handarbeit binden. Gleichzeitig ist eine maschinelle Bearbeitung der Hauptlaufwege sinnvoll, weil dort die meiste Laufspur entsteht und die Fläche am Stück gefahren werden kann.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Das Marktteam räumt die Hauptgänge frei (Rollcontainer aus der Route, Pappaufsteller versetzen) und sammelt grobe Störteile ein; kleine Partikel sind für den zylindrischen Schrubbkopf eher unkritisch, lange Folien-/Bandreste werden jedoch entfernt. Servicestart: Frischwassertank (190 l) füllen, Sichtprüfung an Abstreifleiste und Wartungspunkten, Route auswählen. Einlernen: Der Objektleiter führt die Maschine einmal entlang der Hauptgänge, um wiederkehrende Hindernisse (Säulen, Kassentische, feste Displays) und Sperrflächen (enge Aktionsflächen) festzulegen. Täglicher Zyklus: Der Roboter fährt autonom die Hauptgänge, den Kassenbereich und breite Vorzonen; er navigiert mit Sensorik neben Restpersonal, stoppt bei blockierten Engstellen und setzt nach Freigabe fort. Parallel übernimmt die Reinigungskraft die Randarbeiten: Sockelleisten, unter Regalböden, Inseln/Displays und enge Gassen. Nach der Route: Aufnahmetank (225 l) bei Bedarf entleeren, Maschine spülen und abstellen; bei Lithium-Ionen ist Zwischenladung jederzeit möglich, um den nächsten Tag abzusichern. Störungen: Bei spontan umgestellten Aktionsaufbauten wird der Abschnitt pausiert und entweder freigeräumt oder als Sperrfläche markiert; die verbleibende Fläche wird manuell nachgearbeitet.

Warum dieses Gerät hier passt

Die 910-mm-Reinigungsbahn ist für breite Laufzonen und den Kassenbereich passend, weil dort lange, wiederholbare Bahnen möglich sind. Die Maschinenbreite von 1070 mm erzwingt eine Breitenprüfung der Gänge und Türen; in den angenommenen Hauptgängen ist ausreichend Reserve vorhanden, in schmalen Regalgassen dagegen nicht (siehe Rechnung), wodurch die Route bewusst auf Hauptverkehrszonen begrenzt wird. Die Tankgröße 190 l reicht bei einer typischen Marktfläche in diesem Szenario ohne Nachfüllen; das reduziert Unterbrechungen im knappen Zeitfenster. Sicherheitsausstattung (Sensoren/Kameras, Hupe, Blinker, Piepstöne, LED-Sicherheitslicht inkl. blauem Frontlicht) unterstützt den Betrieb, solange noch Personal im Markt ist.

Die Rechnung

Zeit: 2.200 m² autonom befahrbare Fläche bei angenommener realer Flächenleistung ~1.500 m²/h ≈ 1,47 Std.; das passt in ein kurzes After-Hours-Fenster und liegt deutlich unter der Akkulaufzeit (4.0 Std. Blei-Säure bzw. bis 5.4 Std. Lithium-Ionen). Tank: 2.200 m² × 0,04 l/m² = 88 l; das liegt unter 190 l, also kein Nachfüllstopp. Breite: Hauptgang 1.800 mm − 1.070 mm = 730 mm Reserve (praktikabel), schmale Regalgasse 1.250 mm − 1.070 mm = 180 mm Reserve (in der Praxis zu knapp für störungsarmen autonomen Betrieb neben Inventar und Regalkanten).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht passend als Alleinlösung, wenn der Markt überwiegend aus schmalen Regalgassen besteht und nur wenig breite Hauptgänge vorhanden sind; dann bleibt zu viel Fläche außerhalb der Robotik-Route.
  • Nicht passend, wenn die Reinigung überwiegend während des laufenden Kundenbetriebs stattfinden muss und die Hauptlaufwege dauerhaft stark frequentiert sind; dann sind Stopps und Umfahrungen organisatorisch schwer planbar.
  • Nicht passend, wenn viele Flächen unter niedrigen Warenträgern, in Ecken und an Regalsockeln den Hauptanteil ausmachen; diese Zonen bleiben auch hier manuelle Arbeit.
  • Nicht passend, wenn auf der Route Türen/Schleusen enger als 1070 mm sind oder wenn die Wege nur über enge Schleusen mit dicht schließenden Türflügeln führen.
Getroffene Annahmen
  • Autonom befahrbare Fläche (Hauptgänge, Kassenbereich, breite Vorzone): 2.200 m².
  • Manuell verbleibende Rand-/Engstellenfläche: 300 m² (wird nicht autonom eingeplant, nur zur Abgrenzung).
  • Reale Flächenleistung im Markt (inkl. Möbelzonen, Stopps, Umfahrung): ~1.500 m²/h.
  • Wasserauftrag/Verbrauch (Planwert): 0,04 l/m².
  • Rechenergebnis Zeit: 2.200/1.500 ≈ 1,47 Std.
  • Rechenergebnis Wasserbedarf: 2.200 × 0,04 = 88 l.
  • Angenommene lichte Breite Hauptgänge: 1.800 mm.
  • Angenommene lichte Breite schmale Regalgassen: 1.250 mm.
  • Angenommene lichte Türbreite auf der Route: 1.200 mm.
  • Rechenergebnis Reserve Hauptgang: 1.800 mm − 1.070 mm = 730 mm.
  • Rechenergebnis Reserve schmale Regalgasse: 1.250 mm − 1.070 mm = 180 mm.
  • Rechenergebnis Tür-Reserve: 1.200 mm − 1.070 mm = 130 mm.
Tiefgarage / Parkhaus (Betonboden, Fahrgassen) Tiefgarage: gleichmäßiger Grundreinigungs-Run entlang Fahrgassen und Querzonen Für Tiefgaragen mit klaren Fahrgassen kann der T16AMR wiederkehrende, gut kartierbare Routen autonom abfahren. Laufzeit (4.0 Std. mit Blei-Säure oder bis 5.4 Std. mit Lithium-Ionen) und Tankvolumen müssen gegen die Fläche gerechnet werden; bei mittleren Garagen ist ein geplanter Service-Stopp realistisch.

In der Tiefgarage rollen vereinzelt Fahrzeuge zur Ausfahrt, der Boden zeigt Reifenabrieb in den Kurven. Der Tennant T16AMR startet nahe der Entsorgungsstelle, das blaue Frontlicht ist sichtbar, während er entlang der Säulen seine Bahn hält. Hinter der Maschine ist die Fläche gleichmäßig aufgenommen, ohne dass Pfützen stehen bleiben. Wo ein Einkaufswagen quer in der Fahrgasse steht, stoppt das System, bis die Spätschicht den Weg freigeräumt hat.

Ausgangslage

Die Garage wird häufig nur punktuell gereinigt; sichtbare Lauf- und Reifenabriebzonen bleiben liegen, weil die Fläche groß ist und die Wege lang sind. Gleichzeitig gibt es wiederkehrende Hindernisse (Säulen, abgesperrte Stellplätze, gelegentlich abgestellte Wagen), die eine strukturierte Route erfordern. Gesucht ist ein planbarer Grundlauf, der die Hauptfahrgassen und Querungen regelmäßig bearbeitet, ohne dass Personal die gesamte Zeit aufsitzt.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Der Facility-Dienst stellt Warnaufsteller an den Zufahrten, räumt groben Schmutz (Steine, größere Teile) aus den Fahrgassen und entfernt lange Folien-/Bandreste. Servicestart: Frischwassertank (190 l) füllen, Abstreifleiste prüfen, Route auswählen. Einlernen: Der Objektleiter führt die Maschine einmal entlang der Fahrgassen, um Säulenreihen, Engstellen und Sperrflächen (Baustellen, dauerhaft abgesperrte Zonen) als wiederkehrendes Muster zu hinterlegen. Täglicher Zyklus: Autonome Fahrt entlang der Fahrgassen und Querzonen; die Sensorik erkennt Personen/Hindernisse und stoppt bei blockierten Passagen. Das Personal nutzt die Fahrzeit für Randarbeiten in Parkbuchten, an Wandkanten und in Ecken, die die Maschine nicht sauber ausfahren kann. Service-Stopp: Für diese Flächengröße wird ein kombinierter Nachfüll-/Entleer-Stopp eingeplant (Frischwasser nachfüllen, 225-l-Aufnahmetank entleeren). Störungen: Bei Restverkehr oder plötzlich abgestellten Gegenständen wird die Route unterbrochen; nach Freigabe setzt die Maschine fort, andernfalls wird die Zone als Sperrfläche markiert und manuell nachgearbeitet. Abschluss: Entleeren/Spülen, Abstellen und Laden; für diesen Anwendungsfall kann die 4.0-Std.-Laufzeit der Blei-Säure-Variante ausreichen, wenn der Durchlauf in einem Block geplant ist.

Warum dieses Gerät hier passt

Die Geometrie der Tiefgarage (lange, wiederkehrende Fahrgassen) ist gut für wiederholbare Routen geeignet; das reduziert den täglichen Einrichtungsaufwand nach dem Einlernen. Mit 910 mm Reinigungsbahn lassen sich Fahrgassen in überschaubaren Bahnen abfahren, und der zylindrische Schrubbkopf kann kleine Partikel mit aufnehmen, was die Vorarbeit reduziert (grobe Teile bleiben dennoch Vorarbeit). Der Anpressdruck bis zu 91 kg bietet Reserve für Betonflächen mit stärkerem Abrieb. Sicherheitsausstattung (Sensorik/Kameras, Hupe, Blinker, Piepstöne, LED-Sicherheit inkl. blauem Frontlicht) ist in Umgebungen mit Restverkehr relevant. Die Maschinenbreite 1070 mm ist in Fahrgassen typischerweise unkritisch, muss aber für Schleusen/Türen auf dem Weg zur Garage geprüft werden.

Die Rechnung

Zeit: 6.000 m² bei angenommener realer Flächenleistung ~1.800 m²/h ≈ 3,33 Std.; das liegt innerhalb der 4.0 Std. Laufzeit der Blei-Säure-Nassbatterie. Tank: angenommener Wasserauftrag 0,05 l/m² ⇒ 6.000 m² × 0,05 l/m² = 300 l; mit 190 l Frischwassertank ergibt das 300/190 ≈ 1,58 Tankfüllungen (praktisch: ein Nachfüllstopp). Aufnahmeseite: 300 l liegen über 225 l, daher ist im gleichen Stopp das Entleeren einzuplanen. Breite: angenommene Fahrgasse 2.400 mm − 1.070 mm = 1.330 mm Reserve für Begegnung und Umfahrung.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Nicht passend, wenn die Garage während der vorgesehenen Reinigungszeit dauerhaft stark befahren ist; dann führen Stopps/Umfahrungen zu instabilen Durchlaufzeiten und höherem Interventionsbedarf.
  • Nicht passend, wenn die Erreichbarkeit nur über enge Türen/Schleusen oder sehr enge Rampen-/Kurvenbereiche führt, in denen die 1070-mm-Maschinenbreite und die Fahrzeuggeometrie nicht sicher manövrierbar sind.
  • Nicht passend, wenn es vor Ort keinen praktikablen Punkt zum Nachfüllen von 190 l Frischwasser und zum Entleeren des 225-l-Aufnahmetanks gibt (bei mittleren Flächen ist ein Service-Stopp einzuplanen).
  • Nicht passend, wenn die Oberfläche sehr uneben ist oder häufige, nicht kartierbare Hindernisse auftreten (z. B. ständig wechselnde Absperrungen), sodass die Route täglich stark angepasst werden müsste.
Getroffene Annahmen
  • Autonom befahrbare Reinigungsfläche (Fahrgassen und Querzonen): 6.000 m².
  • Reale Flächenleistung in der Garage (inkl. Säulen, Stopps, Umfahrung): ~1.800 m²/h.
  • Wasserauftrag/Verbrauch (Planwert): 0,05 l/m².
  • Rechenergebnis Zeit: 6.000/1.800 ≈ 3,33 Std.
  • Rechenergebnis Wasserbedarf: 6.000 × 0,05 = 300 l.
  • Rechenergebnis Tankfüllungen: 300/190 ≈ 1,58 (praktisch ein Nachfüllstopp).
  • Rechenergebnis Aufnahmetank-Entleerungen: 300/225 ≈ 1,33 (praktisch ein Entleerstopp).
  • Angenommene lichte Breite der Fahrgassen: 2.400 mm.
  • Rechenergebnis Breitenreserve: 2.400 mm − 1.070 mm = 1.330 mm.

Technische Daten

Reinigung

Reinigungsbahn 910 mm
Bürste U/Min 500 U/min
Anpressdruck (bis zu) 91 kg
Frischwassertank 190 l
Aufnahmetank 225 l
Systemspannung 36 V

Batterien & Laufzeit

Blei-Säure-Nassbatteriesatz 36, 360 V, AH
Lithium-Ionen-Akkupack 11.5 (320 AH) kWh, AH
Akkulaufzeit (Blei-Säure-Nassbatterie) 4.0 Std.
Akkulaufzeit (Lithium-Ionen) bis 5.4 Std.
Zwischenladung jederzeit möglich (bei Lithium-Ionen)
Wartung Wartungsfreie Batterie-Lösung (Lithium-Ionen)
Batteriebewässerungssystem Einfaches Batterie-Bewässerungssystem (Blei-Säure)

Maschinenspezifikationen

Gewicht (mit Standardbatterien) 785 kg
Gewicht (mit optionalen Batterien) 635 kg
Länge 2030 mm
Breite 1070 mm
Höhe (bis zur Lampe) 1475 mm

AMR / Sicherheit & Navigation

Sicherheitsausstattung Kameras und Sensoren; zwei Auto-Stopp-Tasten; Hupe; Diebstahlschutz-Fahrterkennung; Piepstöne; Blinker
Sensorik Überlappende Sensoren erkennen und meiden Personen und Hindernisse
Sicherheits-LED-Paket Vollständiges LED-Sicherheitspaket einschließlich vorwärtsgerichteter blauer Leuchte
Abstreifleisten-Schutz Hinterer Abstreifleisten-Schutz-Kit
Self-learning System Fortschrittliches, visionsbasiertes BrainOS für komplexe Umgebungen; Lernen/Wiederholen und Flächenfüllbarkeit
LIDAR-Option Leistungsstarkes niedrigeres LIDAR-System für größere/offenere Umgebungen

Technologien & Sonstiges

Reinigungstechnologie ec-H2O NanoClean
Schrubbkopf Zylindrischer Schrubbkopf
Bedienerfreundlichkeit Intuitive Bedienelemente; integriertes Lernzentrum; bedienerorientiertes Design
Wartungspunkte Gelbe Wartungspunkte zur Unterstützung der ordnungsgemäßen Wartung
Hersteller-Service TennantDirect-Vertrieb & autorisierte Händler; TennantTrue Ersatzteile und Service

Datenblätter & Broschüren

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