Reinigungsroboter Industrie Marktübersicht
Tennant T380AMR Robotik-Scheuersaugmaschine
Scheuersaugroboter

Tennant T380AMR Robotik-Scheuersaugmaschine

Tennant

3.106
Flächenleistung
500mm
Arbeitsbreite
Bis zu 4 Stunden
Laufzeit
386kg
Gewicht
71.500 EUR Netto-Listenpreis
Ehrliche Einschätzung holen

Die Tennant T380AMR ist die kompakte Robotik-Bodenreinigungsmaschine im AMR-Portfolio: Sie erhöht die Produktivität, hält einen hohen Sauberkeitsstandard aufrecht und reinigt effizient enge Bereiche und schmale Gänge — ideal für mittelgroße Einrichtungen wie Empfangsbereiche in Gesundheitseinrichtungen, Einzelhandelsflächen und Schulen.

Der 500-mm-Schrubbkopf ermöglicht die Reinigung in engen Gängen und um Hindernisse herum mit reduziertem menschlichem Eingriff. Die Maschine arbeitet mit BrainOS®, der KI- und Robotik-Technologieplattform der Brain Corporation, sicher neben Mitarbeitenden und Kunden. Die ec-H2O NanoClean®-Technologie senkt den Verbrauch von Reinigungsmittel und Wasser. Zur Wahl stehen Lithium-Ionen- oder Blei-Säure-Batterien.

Aus der Praxis

Passt er zu Ihrer Fläche?

3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.

Gesundheitswesen (ambulante Einrichtung/Poliklinik), öffentliche Zonen Ambulantes Gesundheitszentrum: Empfang, Wartezonen und Verbindungsflure im laufenden Betrieb Für mittelgroße, publikumsnahe Bodenflächen in Gesundheitseinrichtungen, bei denen konsistente Reinigungsrouten wichtig sind. Die 500‑mm-Reinigungsbahn ist auf Flure und Wartezonen ausgelegt; die Sensorik unterstützt das sichere Arbeiten neben Mitarbeitenden und Besuchern.

Um 06:30 Uhr schiebt die Frühschicht die letzten Stühle in der Wartezone an die Wand. Die Tennant T380AMR setzt sich im autonomen Modus in Bewegung, die 500‑mm-Reinigungsbahn zieht einen gleichmäßigen, nassen Streifen durch den Hauptflur. An der Kreuzung zum Empfang stoppt sie kurz, weil eine Person den Weg kreuzt, dann fährt sie weiter. Der Objektleiter schaut auf die gereinigte Spur und lässt die restliche Mannschaft parallel die Sanitärbereiche übernehmen.

Ausgangslage

Vor der Automatisierung werden Empfangs- und Flurzonen morgens und tagsüber punktuell nachgereinigt, weil sich Laufspuren schnell wieder zeigen. Das Personal ist in dieser Zeit gleichzeitig mit Sanitär- und Nebenbereichen gebunden, wodurch die öffentlichen Flächen entweder zu spät oder nur in Teilbereichen bearbeitet werden. Zusätzlich führen wechselnde Laufwege (je nach Stau, Besuchergruppen, Wagenverkehr) zu schwankender Reinigungsqualität.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Hindernisse aus der Route (z. B. Prospektständer, Abfallbehälter auf Rollen) und stellt an Engstellen sicher, dass die Gangbreite frei bleibt. Frischwassertank (75 l) wird am Hauswirtschaftsraum befüllt, Aufnahmetank (75 l) ist leer; bei Bedarf wird der Bürsten-/Pad-Anpressdruck passend gewählt (28 kg für Routine, 41 kg bei stärkerer Laufspur). Einlernen (Teach and Repeat): Einmalig fährt eine Reinigungskraft die Route manuell ab (BrainOS® Teach-and-Repeat). Dabei werden typische Haltepunkte (z. B. vor Aufzügen/Automatiktüren) bewusst mitgenommen, damit die Maschine später konsistent reagiert. Täglicher Zyklus: Start im autonomen Modus; die Maschine reinigt die definierte Fläche mit 500 mm Arbeitsbreite. Währenddessen erledigt das Personal parallel Aufgaben, die der Roboter nicht abdeckt (Kanten, Sockelbereiche, kleine Nischen, punktuelle Fleckenentfernung). Ecken/Kanten: Entlang von Wänden und unter Sitzbänken bleibt ein Randbereich; dieser wird nach dem Roboterlauf mit Handgerät/Mopp nachgezogen. Störungen: Bei Personenquerung oder abgestellten Wagen greift die überlappende Sensorik; die Maschine stoppt/umfährt. Wenn ein Bereich dauerhaft blockiert ist, wird die Route vor Ort angepasst oder der Abschnitt manuell ergänzt. Nacharbeit: Aufnahmetank entleeren, Frischwassertank bei Bedarf spülen; Sichtprüfung von Saugleiste/Pad und Vorbereitung für den nächsten Durchlauf.

Warum dieses Gerät hier passt

Die 500‑mm-Reinigungsbahn ist für Flure und Möblierungsinseln in Wartezonen geeignet und bleibt mit 635 mm Rahmenbreite in typischen Durchgängen handhabbar. Mit bis zu 4 Stunden Batterielaufzeit (im autonomen Modus bei geringem Druck) kann der Robotiklauf in einem frühen Zeitfenster abgeschlossen werden. 75 l Frischwasser und 75 l Aufnahmetank reichen bei der angesetzten Flächenmenge ohne Zwischenstopp aus. Sicherheitsfunktionen (überlappende Sensoren, Piepstöne, Blinker, Auto‑Stopp‑Tasten) unterstützen den Betrieb in publikumsnahen Bereichen. Die Berichte/Leistungsindikatoren aus dem Teach-and-Repeat-Betrieb helfen dem Objektleiter, die Route stabil und nachweisbar zu halten.

Die Rechnung

Reinigungszeit (Annahme reale autonome Flächenleistung): 1.800 m² bei real ~1.500 m²/h ≈ 1,2 h. Tankreichweite (Annahme Wasserverbrauch): 1.800 m² × 0,04 l/m² = 72 l → passt in 75‑l‑Frischwassertank; entsprechender Anfall im 75‑l‑Aufnahmetank bleibt ebenfalls unter der Kapazität. Laufzeit: 1,2 h < 4 h Batterielaufzeit (bei geringem Druck) → innerhalb eines Durchlaufs ohne Laden möglich.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die freigehaltene Gang- oder Türlichte unter 635 mm liegt, passt der Rahmen nicht durch; dann sind diese Bereiche nur mit Handgerät/manueller Maschine zu reinigen.
  • Wenn die tägliche zu reinigende öffentliche Fläche deutlich über ~6.000 m² liegt (4 h × angenommene ~1.500 m²/h) oder zusätzliche Stillstandszeiten durch Publikumsverkehr dominieren, reicht ein Durchlauf pro Akkuladung nicht zuverlässig aus.
  • Wenn Rand- und Sockelreinigung einen großen Anteil ausmacht (viele Einbauten, Sitznischen), bleibt trotz Robotik ein hoher manueller Anteil; der Nutzen sinkt.
Getroffene Annahmen
  • Uhrzeit im Szenenbild: 06:30 Uhr
  • Zu reinigende Fläche (öffentliche Zonen): 1.800 m²
  • Reale autonome Flächenleistung im Objekt: 1.500 m²/h
  • Wasserverbrauch beim Scheuersaugen (ec‑H2O genutzt, objektabhängig): 0,04 l/m²
  • Mindest-Türlichte im Objekt: 900 mm
  • Mindest-Gangbreite entlang der Route: 1.200 mm
Bildung (Schule), Verkehrsflächen und Mehrzweckbereiche Schulgebäude am Nachmittag: Flure, Aula und Verbindungsgänge nach Unterrichtsende Für Schulflure und Mehrzweckflächen, die regelmäßig und wiederholbar gereinigt werden müssen, ohne dass jede Bahn manuell geführt wird. Die Kombination aus 500‑mm-Schrubbkopf, 75‑l-Tanks und bis zu 4 Stunden Laufzeit deckt typische Nachmittagsfenster ab – mit planbarem Zwischenstopp zum Nachfüllen/Entleeren.

Um 16:00 Uhr hallen noch Schritte im Treppenhaus, aber die Flure leeren sich. Die T380AMR fährt ihre gelernte Route und die Bürste läuft hörbar mit 215 U/min, während hinter der Saugleiste der Boden sichtbar abtrocknet. Am Eingang zur Aula blinkt die Maschine beim Abbiegen, ein Reinigungswagen steht kurz im Weg und wird von der Aufsicht zur Seite gezogen. Die Reinigungskraft nutzt die Zeit, um Türbereiche und die Kanten entlang der Heizkörper manuell nachzuarbeiten.

Ausgangslage

Nach Unterrichtsende bleiben Laufspuren, eingetragener Schmutz und punktuelle Verschmutzungen in Fluren und der Aula zurück. Die Reinigungszeit ist begrenzt, gleichzeitig müssen Sanitärräume und Sonderflächen (Treppen, kleine Nebenräume) manuell bearbeitet werden. Bisher schwankt die Qualität, weil der Schichtdruck dazu führt, dass manche Flurabschnitte nur „überflogen“ werden.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Hausmeisterdienst bzw. Aufsicht sorgt dafür, dass Fluchtwege frei sind und keine losen Gegenstände in den Hauptfluren stehen. Die Reinigungskraft kontrolliert Pad/Bürste (Insta‑Click™ für schnellen Wechsel) und befüllt den 75‑l‑Frischwassertank; Aufnahmetank ist leer. Einlernen (Teach and Repeat): Einmalig wird je Gebäudeflügel eine Route manuell abgefahren. Dabei werden typische Engstellen (Glastüren, Schwenktüren, Nischen vor Klassenräumen) bewusst angefahren oder ausgeschlossen. Täglicher Zyklus: Start im autonomen Modus nach Unterrichtsende. Die Maschine fährt Flure und Aula ab; die Reinigungskraft arbeitet parallel in Bereichen, die der Roboter nicht sinnvoll abdeckt (Treppen, kleine Nebenräume, Randzonen, punktuelle Flecken). Zwischenstopp Tanks: Nach dem ersten Teilabschnitt fährt die Maschine zum Hauswirtschaftsraum; Frischwasser wird nachgefüllt und Aufnahmetank entleert. Ecken/Hindernisse: In Klassenzimmern wird die Maschine nicht eingesetzt, wenn Stuhl-/Tischstellung den Durchlauf blockiert. In Fluren werden abgestellte Ranzen/Materialkisten vor Start entfernt; bleibt etwas liegen, stoppt/umfährt die Sensorik, der Abschnitt wird anschließend von Hand ergänzt. Störungen: Bei häufigen Blockaden wird die Route angepasst (Teach-and-Repeat erneut für diesen Abschnitt) oder der Bereich aus der autonomen Route herausgenommen. Nacharbeit: Tanks entleeren/spülen, Sichtkontrolle an Saugleiste; Maschine an definierter Stelle abstellen und laden.

Warum dieses Gerät hier passt

Die 500‑mm-Reinigungsbahn passt zu typischen Schulfluren, in denen die Maschine mit 635 mm Rahmenbreite noch durchgängig manövrierfähig bleibt. Mit bis zu 4 Stunden Batterielaufzeit kann der Großteil der Verkehrsflächen in einem Nachmittagsfenster abgearbeitet werden. Die 75‑l‑Tanks machen bei schulüblichen Flächen eine planbare Unterbrechung möglich (statt vieler kleiner Stopps). Sicherheits- und Signalfunktionen (Piepstöne, Blinker, Auto‑Stopp) sind hilfreich, solange noch Restbetrieb im Gebäude ist.

Die Rechnung

Reinigungszeit (Annahme reale autonome Flächenleistung): 3.200 m² bei real ~1.400 m²/h ≈ 2,3 h. Tankreichweite (Annahme Wasserverbrauch): 75 l / 0,04 l/m² = 1.875 m² pro Tankfüllung. Für 3.200 m² werden 3.200 × 0,04 l/m² = 128 l benötigt → 1 Zwischenstopp zum Nachfüllen/Entleeren. Laufzeit: 2,3 h plus angenommene 0,3 h für den Tankstopp ≈ 2,6 h < 4 h Batterielaufzeit (bei geringem Druck).

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die Reinigung zwingend innerhalb eines sehr kurzen Fensters erfolgen muss und ein Tankstopp nicht möglich ist, passt die 75‑l‑Tankgröße bei >1.875 m² (bei angenommener 0,04 l/m²) nicht ohne Unterbrechung.
  • Bei vielen Sackgassen, sehr engen Nischen oder stark möblierten Bereichen (z. B. vollgestellte Klassenräume) steigt der manuelle Anteil; dann ist der Nutzen gegenüber konventioneller Führung geringer.
  • Wenn Treppenflächen einen großen Anteil ausmachen, kann die Maschine dort nicht eingesetzt werden; es bleibt zusätzliche Handarbeit.
Getroffene Annahmen
  • Uhrzeit im Szenenbild: 16:00 Uhr
  • Zu reinigende Fläche (Flure + Aula): 3.200 m²
  • Reale autonome Flächenleistung im Schulbetrieb (mehr Türen/Engstellen): 1.400 m²/h
  • Wasserverbrauch beim Scheuersaugen (objektabhängig): 0,04 l/m²
  • Dauer Tankstopp (entleeren + nachfüllen + kurzer Check): 0,3 h
  • Mindest-Gangbreite in den Hauptfluren: 1.200 mm
  • Mindest-Türlichte zu den Reinigungszonen: 900 mm
Einzelhandel (Supermarkt/Discounter), hochfrequentierte Zonen Lebensmitteleinzelhandel: Eingangszone und Kassenfront – naheliegend, aber nicht als „Alles-in-einem-Durchlauf“-Lösung Für Supermärkte wirkt ein Roboter-Scheuersauger naheliegend – die T380AMR passt besonders für enge, hochfrequentierte Zonen wie Eingänge und Kassenbereiche. Für die komplette Verkaufsfläche in einem einzigen Durchlauf erzwingen 500‑mm-Reinigungsbahn, 75‑l‑Tanks und bis zu 4 Stunden Laufzeit jedoch eine klare Einsatzabgrenzung oder zusätzliche Logistik.

Um 05:00 Uhr sind die Kühlaggregate im Hintergrund zu hören, im Eingangsbereich liegt feiner Straßenschmutz. Die T380AMR setzt im autonomen Modus an der Kassenfront an; Blinker zeigen die Drehung um das Pfandautomaten-Portal, während die Sensorik einen Rollcontainer erkennt und anhält. Der Schichtleiter stellt den Container aus der Route, startet den Lauf erneut und widmet sich der Sichtkontrolle an Glasflächen. Hinter der Maschine bleibt ein gleichmäßiger, gereinigter Streifen, der bis zur Ladenöffnung abtrocknen kann.

Ausgangslage

Vor Ladenöffnung müssen Eingangsbereich, Aktionsflächen und Kassenfront zuverlässig sauber sein, weil dort Schmutz und Abrieb zuerst sichtbar werden. Gleichzeitig laufen Warenverräumung und Vorbereitungen, wodurch Fahrwege kurzfristig blockiert sind. Der Markt möchte die Reinigungsqualität in den Kundenkontaktzonen erhöhen, ohne mehr Personalstunden genau in diesem engen Zeitfenster zu binden.

So läuft der Einsatz

Vorbereitung: Das Marktteam räumt Paletten/Container aus der geplanten Route; der Objektleiter definiert „No-Go“-Bereiche (z. B. enge Regalgassen während der Verräumung). Maschine wird mit 75 l Frischwasser befüllt, Aufnahmetank ist leer; Pad/Bürste wird passend zur Fläche gewählt. Einlernen (Teach and Repeat): Die Route wird einmalig in ruhigem Zustand (vor Ladenöffnung) manuell abgefahren: Eingang → Kassenfront → Pfand-/Servicezone → Aktionsfläche. Bereiche, die morgens oft blockiert sind, werden bewusst ausgespart. Täglicher Zyklus: Start im autonomen Modus. Während der Roboter die definierte Zone reinigt, erledigt das Personal parallel Aufgaben, die nicht warten können (Warenverräumung, Müllpunkte, Spot-Cleaning bei Auslagen). Die Maschine stoppt/umfährt bei Hindernissen; bei dauerhafter Blockade wird kurz geräumt oder der Abschnitt nachträglich manuell ergänzt. Tankmanagement: Für die abgegrenzte Zone ist ein geplanter Zwischenstopp möglich (Nachfüllen/Entleeren), ohne das gesamte Marktteam zu binden. Ecken/Kanten: Entlang von Sockeln, unter Gondelköpfen und direkt an Kassenmöbeln bleibt Randarbeit; diese erfolgt nach dem Robotiklauf mit Handgerät. Störungen: Bei häufigen Stopps durch Rollcontainer wird die Route angepasst (Teach-and-Repeat erneut) oder zeitlich verschoben. Nacharbeit: Tanks entleeren/spülen; Maschine abstellen und laden.

Warum dieses Gerät hier passt

Die 500‑mm-Reinigungsbahn und 635‑mm-Rahmenbreite unterstützen das Manövrieren im typischerweise engen Kassen- und Eingangsbereich. Die Sensorik mit Signalisierung (Piepstöne, Blinker) und Auto‑Stopp-Funktionen ist für das Arbeiten neben Personal in der Vorbereitungsphase relevant. Für eine klar abgegrenzte, hochfrequentierte Zone passt die Tankkapazität (75 l/75 l) und die bis zu 4 Stunden Batterielaufzeit gut. Gleichzeitig macht die Spezifikation transparent, dass die Maschine bei großflächigem „Gesamtladen“-Anspruch logistisches Nachfüllen/Entleeren und Zeitpuffer benötigt.

Die Rechnung

Abgegrenzter Einsatz (hochfrequentierte Zone): 2.500 m² bei real ~1.500 m²/h ≈ 1,7 h. Tankreichweite (Annahme Wasserverbrauch): 2.500 m² × 0,04 l/m² = 100 l → erfordert 1 Zwischenstopp, weil 75‑l‑Frischwassertank nicht reicht. Naheliegender, aber eingeschränkter „Gesamtladen“-Gedanke (Annahme Gesamtverkaufsfläche): 6.000 m² bei real ~1.500 m²/h ≈ 4,0 h reine Fahr-/Reinigungszeit; dazu Tankstopps: 6.000 m² × 0,04 l/m² = 240 l → ca. 3 Zwischenstopps (weil 75 l pro Füllung) und damit zusätzlicher Zeitbedarf. Damit wird ein kompletter Durchlauf vor Ladenöffnung in der Praxis eng, obwohl die 4‑h-Laufzeit auf dem Papier nahelegt, dass es gehen könnte.

Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist

  • Wenn die Erwartung ist, die komplette Verkaufsfläche (z. B. 6.000 m²) in einem einzigen Durchlauf ohne nennenswerte Unterbrechungen zu reinigen, erzwingen 75‑l‑Tanks und die erforderlichen Zwischenstopps (bei angenommener 0,04 l/m²) zusätzliche Zeit und Logistik.
  • Bei starkem Publikumsverkehr (z. B. während Öffnung) führen häufige Stopps/Umfahrungen durch Personen und Wagen zu unplanbarer Dauer; dann ist eine Vor- oder Nachlaufzeit ohne Kundenkontakt oft sinnvoller.
  • Wenn Regalgänge oder Durchlässe dauerhaft unter 635 mm frei sind (z. B. durch enge Aufsteller oder quer stehende Paletten), kann die Maschine diese Bereiche nicht befahren; dort bleibt nur manuelle/alternative Maschinentechnik.
Getroffene Annahmen
  • Uhrzeit im Szenenbild: 05:00 Uhr
  • Abgegrenzte, täglich zu reinigende Zone (Eingang/Kassen/Aktionsfläche): 2.500 m²
  • Annahme Gesamtverkaufsfläche für den Plausibilitätscheck „Gesamtladen“: 6.000 m²
  • Reale autonome Flächenleistung im Markt (Hindernisse/Stopps): 1.500 m²/h
  • Wasserverbrauch beim Scheuersaugen (objektabhängig): 0,04 l/m²
  • Dauer je Tankstopp (entleeren + nachfüllen + kurzer Check): 0,2 h
  • Mindest-Gangbreite in der Kassen-/Eingangszone: 1.200 mm
  • Mindest-Durchlassbreite (Türen/Schleusen) auf der Route: 900 mm

Technische Daten

Reinigung

Reinigungsbahn (Teller) 500 mm
Bürste/Pad U/min 215 U/min
Bürste/Pad-Anpressdruck niedrig 28 kg
Bürste/Pad-Anpressdruck hoch 41 kg
50-cm-Bürstenkopf (Hinweis) Ermöglicht Reinigung in engen Gängen und um Hindernisse

Leistung

Produktivität theoretisches Maximum (manueller Modus) pro Stunde 3.106 m²
Systemspannung 24 Volt

Akku & Laufzeit

Batterielaufzeit Bis zu 4 Stunden
Hinweis Laufzeit Basieren auf kontinuierlicher Schrubberlaufzeit im autonomen Modus mit geringem Druck auf die Bürste/das Pad

Wasser & Tanks

Frischwassertank 75 l
Aufnahmetank 75 l

Abmessungen & Gewicht

Länge 1575 mm
Breite/Rahmen 635 mm
Höhe (bis zur Lampe) 1397 mm
Gewicht (leere Tanks) mit Batterien (Eintrag 1) 386 kg
Gewicht (leere Tanks) mit Batterien (Eintrag 2) 385 kg

Arbeitssicherheit

Sensorik Überlappende Sensoren erkennen und meiden Personen und Hindernisse
Sicherheitsfunktionen Zwei Auto-Stopp-Tasten, Hupe und Diebstahlerkennung
Signalisierung Piepstöne alarmieren Passanten; Blinker zeigen Drehrichtung an
Betriebsmodi Manuell und Autonom

Navigation & Sensorik

Autonomie-Technologie BrainOS®
Teach and Repeat Modell (Hinweis) Stellt konsistente Reinigungsleistung sicher; Berichte für Leistungsindikatoren

Sonstiges

Verfügbare Technologie ec-H2O NanoClean®; Insta-ClickTM
Supportangebot (Hinweis) Werksgeschulte Techniker europaweit; Maximieren von Sicherheit, Produktivität und Laufzeit; Senken der Gesamtbetriebskosten
Kontakt (Deutschland) +49(0)2303 2580-300; DE.Tennant@tennantco.com

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