Die Tennant T7AMR ist eine Robotik-Scheuersaugmaschine auf Basis der bewährten T7 Micro-Rider-Plattform. Ausgestattet mit der BrainOS®-Technologie der Brain Corporation wurde sie für den Betrieb in komplexen, realen Umgebungen entwickelt und getestet: Überlappende Sensoren erkennen und meiden Personen und Hindernisse, zwei Auto-Stopp-Tasten und akustische Signale sorgen für zusätzliche Sicherheit.
Das Lern- und Wiederholungsmodell stellt eine konsistente Reinigungsleistung sicher — die Maschine wird vom Anwender trainiert und fährt danach mehrere Reinigungsrouten selbstständig nach. Sie kann jederzeit auch manuell bedient werden. Optional reduziert die ec-H2O NanoClean®-Technologie den Verbrauch von Reinigungsmittel und Wasser. Zur Wahl stehen Blei-Säure- oder leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterien.
Ein Abend mit dem Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine
05:10 Uhr im Warenausgang: Paletten sind abgezogen, die Hallentore sind noch geschlossen. Die T7AMR setzt sich nach dem Startsignal in Bewegung, die Bürsten surren gleichmäßig, und bei jedem Querweg meldet sie sich mit Pieptönen an. Der Schichtleiter schaut kurz auf die freie Fläche, dann geht er weiter zur Rampenkontrolle, während die Maschine ihre gelernte Route abfährt. Hinter der Saugleiste bleibt ein matter, trocknender Streifen ohne sichtbare Pfützen zurück.
Passt der Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete
Einsätze des Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Logistikzentrum (Warenausgang/Stagingflächen, breite Fahrgassen)Warenausgang im Logistikzentrum – autonome Grundreinigung vor Schichtbeginn (ROI-orientiert)Autonomes Scheuersaugen auf mehreren zusammenhängenden Hallenflächen, während die Frühschicht parallel andere Aufgaben erledigt. Plausibilisiert über Flächenzeit, Akkulaufzeit und eine einfache Freisetzungsrechnung (Arbeitszeit).
05:10 Uhr im Warenausgang: Paletten sind abgezogen, die Hallentore sind noch geschlossen. Die T7AMR setzt sich nach dem Startsignal in Bewegung, die Bürsten surren gleichmäßig, und bei jedem Querweg meldet sie sich mit Pieptönen an. Der Schichtleiter schaut kurz auf die freie Fläche, dann geht er weiter zur Rampenkontrolle, während die Maschine ihre gelernte Route abfährt. Hinter der Saugleiste bleibt ein matter, trocknender Streifen ohne sichtbare Pfützen zurück.
Ausgangslage
Die Stagingfläche wird täglich vor dem Start der Kommissionierung gereinigt, damit Rollenwagen und Stapler nicht auf Staub und Abrieb fahren. Bislang bindet das Fahren einer Aufsitz-Scheuersaugmaschine eine Arbeitskraft nahezu vollständig; zudem führen kurzfristig abgestellte Paletten zu Unterbrechungen und Umfahrungen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt die Stagingzonen frei (Paletten, Folienreste, Bänder), damit die Route nicht ständig neu umfahren werden muss. Einlernen: Der Bediener fährt die vorgesehenen Routen im manuellen Modus einmal ab (Lern- und Wiederholungsmodell); dabei werden typische Hindernisbereiche (Tore, Querwege) bewusst mitgenommen. Täglicher Zyklus: Maschine füllen, Route starten, der Bediener bleibt im Hallenbereich und greift nur ein, wenn die Maschine wegen eines neu abgestellten Hindernisses stoppt oder wenn nachgefüllt werden muss. Während der autonomen Fahrt erledigt das Personal parallel Aufgaben wie Rampenkontrolle oder Bereitstellen von Rollmaterial. Ecken/Kanten: An Rammschutz, Pfeilern und unter Überständen bleibt Randarbeit; diese wird am Ende mit Handgerät oder manuellem Kurzlauf nachgearbeitet. Störungen: Bei Personen-/Fahrzeugkreuzung bremst/stoppt die Maschine; bei komplett blockierter Gasse wird die Route kurz pausiert und nach Freigabe fortgesetzt. Nachlauf: Aufnahmetank entleeren, Maschine reinigen, Akku laden.
Warum dieses Gerät hier passt
Für zusammenhängende, breite Hallenflächen passt die T7AMR, weil sie im autonomen Modus eine theoretische Produktivität von 2660 m²/h bietet und über das Lern- und Wiederholungsmodell wiederkehrende Routen konsistent abfahren kann. Die Reinigungsbahn von 650 mm ist für lange, gerade Fahrten zwischen Markierungen und Staging-Reihen geeignet. Mit bis zu 6,5 Std Lithium-Ionen-Laufzeit kann ein kompletter Morgenblock ohne Zwischenladen abgedeckt werden; die 110-l-Tanks reduzieren die Häufigkeit von Serviceunterbrechungen. Sicherheit in Mischbereichen wird durch Personen-/Hinderniserkennung, Auto-Stopp-Tasten und akustische Warnung unterstützt (70 dBA am Ohr des Bedieners).
Die Rechnung
Flächenzeit: 7.500 m² bei angenommener realer autonomer Flächenleistung ~1.900 m²/h (Annahme aus 2660 m²/h theoretisch minus Wendungen/Umfahrungen) ⇒ 7.500 / 1.900 ≈ 3,95 Std Maschinenlaufzeit. Akkufit: 3,95 Std < 6,5 Std (Lithium-Ionen, Datenblatt) ⇒ ohne Zwischenladen plausibel. Freisetzungsrechnung (einfach): Wenn während der autonomen Fahrt nur ~20% Bedienerzeit für Start/Stop/Nachfüllen nötig ist (Annahme), werden pro Tag ~3,95 Std × 0,80 ≈ 3,16 Std Arbeitszeit frei. Bei 250 Reinigungstagen/Jahr und 32 €/Std Lohnkosten (Annahmen) ⇒ 3,16 × 250 × 32 ≈ 25.280 €/Jahr. Amortisationsdauer grob: 93.000 € / 25.280 € ≈ 3,7 Jahre (Listenpreis netto, ohne Service/Verbrauchsmittel).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die täglich zu reinigende Fläche so groß ist, dass sie deutlich über eine Lithium-Ionen-Laufzeit von 6,5 Std hinausgeht (z. B. mehrere Hallenblöcke ohne Ladepause), wird ein zweites Gerät oder ein Lade-/Wechselkonzept nötig.
Bei dauerhaft engen Gängen oder Durchfahrten unterhalb der Maschinenbreite von 850 mm (z. B. zwischen eng gestellten Palettenreihen) ist die T7AMR unpraktisch bzw. kann die Route nicht stabil abfahren.
In Bereichen mit Ex-Schutz-Anforderungen (ATEX) ist das Gerät ohne entsprechende Freigabe aus dem Datenblatt nicht die richtige Wahl.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche: 7.500 m² pro Tag
Reale autonome Flächenleistung: 1.900 m²/h (Abschlag auf 2.660 m²/h theoretisch wegen Wendungen, Hindernissen, Sicherheitsabständen)
Bedienerbindung während autonomen Betriebs: 20% der Maschinenlaufzeit
Reinigungstage pro Jahr: 250
Vollkosten-Stundenlohn: 32 €/h
Lebensmittel- oder Drogerie-Verbrauchermarkt (Verkaufsfläche, Kassen-/Eingangszone)Verbrauchermarkt nach Ladenschluss – kompletter Verkaufsraum im engen ZeitfensterAutonomes Scheuersaugen der kompletten Verkaufsfläche im 2‑Stunden-Fenster nach Geschäftsschluss. Plausibilisiert über autonome Flächenleistung, Akkulaufzeit und Tankreichweite.
21:45 Uhr, die automatische Schiebetür ist verriegelt, nur das Notlicht brennt im Gangkreuz. Die T7AMR rollt aus dem Lager, piept kurz an der Kassenzeile vorbei und zieht eine gleichmäßige Nassspur durch den Hauptgang. Der Objektleiter sieht auf die Uhr: bis 23:45 Uhr muss der Boden wieder begehbar und trocken sein, bevor die Warenanlieferung kommt. Eine Mitarbeiterin schiebt leere Kartons von den Stirnflächen weg, damit die Maschine die Route ohne Stopps wiederholen kann.
Ausgangslage
Die Verkaufsfläche wird täglich gereinigt; Engstellen an Kassen, Aktionsdisplays und Kühlregalenden führen manuell oft zu Zickzack-Fahrten und Zeitverlust. Der Betrieb möchte die Bodenpflege nach Ladenschluss durchführen, ohne dass eine Person die gesamte Zeit auf dem Gerät sitzt.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Spätschicht räumt mobile Aktionsaufsteller aus dem Hauptlauf, stellt Einkaufswagen in die Sammelzone und entfernt groben Abfall. Einlernen: Der Bediener fährt die Route einmal manuell ab (Hauptgänge, Umläufe um Inseln), inklusive typischer Engstellen an den Kassen; die Route wird gespeichert und später wiederholt. Täglicher Zyklus: Maschine füllen, Route starten; Personal bleibt im Markt für Abschlussarbeiten (Müll, Regale fronten) und reagiert nur bei Stopps, z. B. wenn eine vergessene Palette im Gang steht. Ecken/Kanten: Unter Regalüberständen und an Sockelleisten bleibt Randarbeit; diese wird nach dem Roboterlauf mit Handgerät erledigt. Störungen: Bei enger Begegnung mit Rollcontainern stoppt/umfährt die Maschine; bei vollständiger Blockade wird kurz manuell umgesetzt und die Route fortgesetzt. Abschluss: Tanks entleeren, Bürstenbereich spülen, Akku laden.
Warum dieses Gerät hier passt
Die T7AMR passt, weil sie autonom und manuell betrieben werden kann: Engstellen (z. B. Kassenkopf) können bei Bedarf manuell überbrückt werden, während die Hauptfläche autonom abläuft. Die Reinigungsbahn von 650 mm ist für typische Hauptgänge und Gangkreuze geeignet. Mit 110 l Lösungstank und 110 l Aufnahmetank lässt sich eine mittlere Verkaufsfläche in einem Durchlauf reinigen, wenn die Wasserabgabe passend eingestellt ist (siehe Annahmen). Der Geräuschpegel von 70 dBA und akustische Warnungen sind nach Ladenschluss in der Regel unkritischer als im Kundenbetrieb.
Die Rechnung
Zeitfenster: 3.200 m² Verkaufsfläche bei angenommener realer autonomer Flächenleistung ~1.600 m²/h (Annahme wegen Displays, Wendungen, Sicherheitsabständen) ⇒ 3.200 / 1.600 = 2,0 Std Maschinenlaufzeit. Akkufit: 2,0 Std < 4,0 Std (Blei-Säure, Datenblatt) ⇒ ohne Akkuwechsel plausibel. Tankcheck: angenommener Lösungsverbrauch 0,02 l/m² (Annahme) ⇒ 3.200 × 0,02 = 64 l < 110 l Lösungstank (Datenblatt) ⇒ ohne Nachfüllen plausibel; Aufnahmemenge entsprechend innerhalb 110 l Aufnahmetank (Datenblatt) angenommen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Fläche überwiegend aus sehr engen Neben- und Quergängen besteht, in denen dauerhaft weniger als 850 mm Durchfahrtsbreite zur Verfügung stehen, ist die Maschine als Micro-Rider zu breit.
Bei häufigen Layoutwechseln (täglich neue Aktionsinseln in den Hauptgängen) steigt der Aufwand fürs erneute Einlernen/Anpassen der Routen und der autonome Nutzen sinkt.
Wenn die Reinigung während der Öffnungszeit erfolgen muss, können 70 dBA und akustische Warnsignale im Publikumsverkehr störend sein und es braucht zusätzliche Absperrung/Überwachung.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche: 3.200 m²
Reales autonomes Arbeitstempo: 1.600 m²/h
Lösungsverbrauch: 0,02 l/m²
Aufnahmemenge entspricht näherungsweise der ausgebrachten Lösungsmenge (keine zusätzliche Fremdflüssigkeit)
Bildung/Verwaltung (Flure, Foyers, Seminarzonen über mehrere Etagen)Hochschul- und Verwaltungsgebäude – Etagenbetrieb mit Aufzug und schmalen TürenAutonomes Scheuersaugen in wiederkehrenden Flur- und Foyer-Routen über mehrere Etagen. Plausibilisiert über Tür-/Aufzugsmaße, Maschinengewicht sowie Flächenzeit innerhalb einer Abendschicht.
17:20 Uhr, die letzten Seminare enden, Stühle kratzen über den Boden und dann wird es still. Die T7AMR steht vor dem Aufzug, der Hausdienst hält kurz die Tür und kontrolliert die Kante der Kabine. Im Flur setzt die Maschine an, piept leise an einer Kreuzung und zieht in gleichmäßigen Bahnen an Pinnwänden und Garderoben vorbei. Auf dem Tablet der Objektleitung steht der Plan: Etage 2 heute komplett, Etage 3 nur Hauptflur.
Ausgangslage
Die Reinigung der Flure und Foyers erfolgt nach Nutzungsende. Manuell werden lange Flure effizient geschafft, aber Etagenwechsel und Engstellen an Türen kosten Zeit; zudem ist eine konsistente, wiederholbare Route wünschenswert, weil die Nutzung wöchentlich ähnlich ist.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Hausdienst stellt lose Hindernisse weg (Stuhlgruppen aus Foyers, mobile Whiteboards) und meldet Baustellenbereiche, die ausgespart werden müssen. Einlernen: Pro Etage wird eine Route einmal im manuellen Modus abgefahren (Flur-Hauptachse, Schleifen um Wartezonen); die Route wird für Wiederholung gespeichert. Etagenwechsel: Die Maschine wird per Aufzug umgesetzt; der Bediener begleitet den Aufzugsvorgang (Türfreihalten, Positionieren) und startet anschließend die autonome Fahrt. Täglicher Zyklus: Abends laufen 1–2 Etagen autonom, während das Personal parallel Sanitärbereiche oder Treppenhäuser bearbeitet. Ecken/Kanten: In Nischen, vor Türschwellen und direkt an Sockelleisten wird nach dem autonomen Lauf kurz manuell nachgearbeitet. Störungen: Bei plötzlich geöffneten Bürotüren oder Personenverkehr bremst/stoppt die Maschine; bei blockierten Fluren (Reinigungswagen) wird kurz pausiert und später fortgesetzt.
Warum dieses Gerät hier passt
Für wiederkehrende Flurrouten passt das Lern- und Wiederholungsmodell der T7AMR. Die Maschinenbreite von 850 mm ist grundsätzlich auf typische Gebäudeflure ausgelegt, erfordert aber eine saubere Objektprüfung an Türen und Aufzug. Das Gewicht von 492 kg (mit Batterien) ist für den Etagenbetrieb relevant und muss mit der Aufzugslast abgeglichen werden. Mit 4,0 Std Laufzeit (Blei-Säure) lässt sich eine mehrstündige Abendschicht abdecken; bei größerem Umfang bietet Lithium-Ionen bis 6,5 Std Reserve.
Die Rechnung
Passage-/Aufzugscheck: angenommene Tür- und Aufzugslichte 900 mm (Annahme) minus Maschinenbreite 850 mm (Datenblatt) ⇒ 50 mm Gesamtspielraum (≈25 mm je Seite) ⇒ nur mit sauberem Geradeaus-Anfahren praktikabel. Aufzugslast: angenommene zulässige Kabinenlast 630 kg (Annahme) minus Maschinengewicht 492 kg (Datenblatt) ⇒ 138 kg Reserve für Bediener/Equipment. Flächenzeit: 4.800 m² bei angenommener realer autonomer Flächenleistung ~1.800 m²/h (Annahme wegen Kreuzungen/Türen) ⇒ 4.800 / 1.800 ≈ 2,67 Std; Akkufit: 2,67 Std < 4,0 Std (Blei-Säure, Datenblatt).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Türbreiten, Schleusen oder Aufzugstüren weniger als 850 mm lichte Breite bieten, passt die Maschine physisch nicht durch.
Wenn der Aufzug die Maschinenmasse von 492 kg (zuzüglich Bediener) nicht freigibt oder empfindliche Bodenbeläge die Punktlasten nicht zulassen, ist der Etagenbetrieb ungeeignet.
In Gebäuden mit vielen kleinen Räumen (Büros, Seminarräume) statt Flächen in Flur-/Foyerstruktur sinkt der autonome Nutzen; der Anteil manueller Detailarbeit steigt.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche: 4.800 m² (mehrere Etagen zusammen)
Reales autonomes Arbeitstempo: 1.800 m²/h
Lichte Tür-/Aufzugsbreite: 900 mm
Zulässige Aufzugslast: 630 kg
Tiefgarage/ Parkhaus (mehrere Buchten, Pfeilerreihen, Rampen- und Fahrgassenbereiche)Tiefgarage nachts – staubiger Abrieb, viele Pfeiler, mehrere Nachfüllstopps einplanenAutonomes Scheuersaugen in Tiefgaragen mit vielen Hindernissen und erhöhtem Wasserbedarf. Plausibilisiert über reduzierte Flächenleistung, Lithium-Laufzeit und Tankreichweite mit geplanten Service-Stopps.
22:30 Uhr, die Schranke ist unten, nur ein paar Dauerparker stehen noch. Die T7AMR biegt zwischen zwei Pfeilerreihen ein, piept kurz, als ein spät kommendes Auto vorbeifährt, und setzt dann die Bahn fort. Das Schlürfen der Saugleiste hallt an der Decke wider, während der Staubfilm aus den Fahrgassen verschwindet. Der Objektleiter notiert im Schichtbuch: Nachfüllen an der Rampe einplanen, weil die Fläche heute besonders sandig ist.
Ausgangslage
Tiefgaragen sind regelmäßig mit Staub, Reifenabrieb und eingetragenem Sand belastet; Pfeiler und parkende Fahrzeuge erzeugen Umfahrungen. Bei zu knapp geplanter Tankreichweite entstehen ungeplante Unterbrechungen und nasse Restflächen, wenn das Saugen nicht durchgängig läuft.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Grober Müll und größere Steinchen werden vorab entfernt (Kehrgang/Handaufnahme), damit Bürsten und Saugleiste nicht unnötig belastet werden. Einlernen: Der Bediener fährt die Route einmal manuell ab und berücksichtigt typische Fixpunkte (Pfeilerachsen, Rampenbeginn, Durchgänge zu Nebenflächen). Täglicher Zyklus: Start an einer Wasser-/Entsorgungsstelle (z. B. Technikraum an der Rampe), Route autonom abfahren lassen; der Bediener bleibt in Reichweite, um bei Fahrzeugbewegungen oder blockierten Buchten kurz zu pausieren. Service-Stopps: Geplante Nachfüll- und Entleerstopps an der Rampe, damit die Maschine nicht mitten im Feld stehen bleibt. Ecken/Kanten: In engen Buchten und direkt an Pfeilern bleibt Randarbeit; diese wird nach Abschluss mit Handgerät nachgezogen. Störungen: Bei überraschendem Fahrzeugverkehr wird die Maschine gestoppt (Auto-Stopp-Tasten) oder wartet, bis die Fahrgasse frei ist; danach wird fortgesetzt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die T7AMR ist für solche Umgebungen geeignet, weil das mehrschichtige Sensorsystem Personen und Hindernisse erkennt und umfahren kann und weil sie sowohl autonom als auch manuell gefahren werden kann (für besonders enge Buchten). Die Reinigungsbahn von 650 mm passt zu Fahrgassen und Achsen zwischen Pfeilern. Für längere Nachtläufe ist die Lithium-Ionen-Laufzeit bis 6,5 Std (Datenblatt) ein wichtiger Fit, weil die reale Flächenleistung in Tiefgaragen typischerweise durch Umfahrungen sinkt. Mit 110 l Lösungstank/110 l Aufnahmetank (Datenblatt) sind Service-Stopps planbar und können an vorhandene Wasser-/Entsorgungsstellen gelegt werden.
Die Rechnung
Zeit: 9.000 m² bei angenommener realer autonomer Flächenleistung ~1.700 m²/h (Annahme wegen Pfeilern, parkenden Autos, Sicherheitsstopps) ⇒ 9.000 / 1.700 ≈ 5,29 Std. Akkufit: 5,29 Std < 6,5 Std (Lithium-Ionen, Datenblatt) ⇒ ohne Zwischenladen plausibel. Tankreichweite: angenommener Lösungsverbrauch 0,03 l/m² (Annahme, wegen sandigem Abrieb) ⇒ 9.000 × 0,03 = 270 l. Mit 110 l Lösungstank (Datenblatt) ⇒ 270 / 110 ≈ 2,45 Tankfüllungen: Start voll + 2 Nachfüllstopps (nach ~110 l und ~220 l) sind einzuplanen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn während der Reinigung relevanter Fahrzeugverkehr stattfindet (z. B. 24/7-Parkbetrieb ohne Sperrung einzelner Gassen), steigen Stopps und Umfahrungen stark; die autonome Flächenleistung fällt dann deutlich ab.
Wenn keine geeignete Wasser- und Entsorgungsstelle in der Nähe der Fläche vorhanden ist, werden Nachfüll-/Entleerstopps unproduktiv (lange Transferwege).
Bei stark öligen, schmierigen Verschmutzungen kann zusätzliche Vorbehandlung oder ein anderes Verfahren nötig sein; das Datenblatt macht keine Angaben zu Öl-/Chemikalien-Spezialanwendungen.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche: 9.000 m²
Reales autonomes Arbeitstempo: 1.700 m²/h
Lösungsverbrauch: 0,03 l/m²
Gesundheitswesen (Krankenhaus-Ambulanz: Flure, Wartezonen, Verbindungsachsen)Krankenhaus – ambulante Flure am Vormittag, mit Lärm- und SicherheitsfensterAutonomes Scheuersaugen in sensiblen Publikumsbereichen mit klaren Zeitfenstern und begleitender Aufsicht. Plausibilisiert über reduzierte Flächenleistung im Personenverkehr, Geräuschpegel und Schichtplanung.
10:15 Uhr in der Ambulanz: Die Morgenwelle ist durch, ein Transportbett rollt noch in den Aufzug. Die T7AMR piept an der Kreuzung, stoppt kurz, und setzt dann ihre Bahn fort, während eine Servicekraft die Wartezone absperrt und Stühle zusammenstellt. Der Objektleiter achtet darauf, dass die Maschine nicht in Richtung Behandlungsräume fährt, weil dort Türen ständig aufgehen. Der Boden hinter der Saugleiste wirkt gleichmäßig feucht und trocknet in den freien Flurabschnitten zügig ab.
Ausgangslage
In ambulanten Bereichen gibt es kontinuierlich Personenverkehr, Rollstühle, Betten und kurzfristig abgestellte Geräte. Reinigung soll tagsüber stattfinden, ohne Behandlungsabläufe zu stören; gleichzeitig sind akustische Warnsignale und Fahrbewegungen in Patientennähe zu kontrollieren.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Servicekraft räumt mobile Hindernisse aus den Fluren (Infoständer, zusätzliche Stühle), markiert Sperrzonen vor Behandlungsräumen und legt eine Route fest, die Verbindungsachsen priorisiert. Einlernen: Route wird einmal manuell abgefahren, bewusst mit typischen Kreuzungen und Wartezonen, aber ohne Einfahrt in Bereiche mit häufig öffnenden Türen. Täglicher Zyklus: Start im vereinbarten Zeitfenster; eine Aufsicht bleibt in der Nähe, um bei Transporten kurz zu pausieren und Patientenströme zu lenken. Ecken/Kanten: Unter Sitzbänken und an Wandvorsprüngen bleibt Nacharbeit; diese erfolgt mit Handgerät, sobald die Maschine den Abschnitt verlassen hat. Störungen: Bei spontanen Menschenansammlungen stoppt die Maschine; die Route wird später fortgesetzt oder ein Abschnitt wird übersprungen und manuell gereinigt. Abschluss: Tanks entleeren, Hygiene-relevante Kontaktflächen am Gerät reinigen, Akku laden.
Warum dieses Gerät hier passt
Die T7AMR bietet durch Personen- und Hinderniserkennung sowie Auto-Stopp-Tasten Sicherheitsmechanismen, die in Publikumsbereichen wichtig sind (Datenblatt). Der Geräuschpegel von 70 dBA (am Ohr des Bedieners) und die akustischen Warnsignale sprechen dafür, feste Zeitfenster und begleitende Aufsicht einzuplanen, statt unkontrolliert in dichtem Betrieb zu fahren. Mit 650 mm Reinigungsbahn lassen sich Flurachsen effizient bearbeiten; die 110-l-Tanks sind für mittlere Flächen ohne ständiges Nachfüllen ausreichend, wenn die Wasserabgabe passend gewählt ist (Annahme).
Die Rechnung
Zeitfensterplanung: 2.400 m² Flure/Wartezonen bei angenommener realer autonomer Flächenleistung ~1.400 m²/h (Annahme wegen Stopps durch Personenverkehr, Kreuzungen, Sperrzonen) ⇒ 2.400 / 1.400 ≈ 1,71 Std. Akkufit: 1,71 Std < 4,0 Std (Blei-Säure, Datenblatt) ⇒ innerhalb eines Vormittagsfensters ohne Nachladen plausibel. Lärmbezug: 70 dBA (Datenblatt) ⇒ Einsatz wird auf ein definiertes, organisatorisch ruhigeres Zeitfenster gelegt (keine zusätzliche Zahl).
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Für Nacht- oder Ruhezeiten in patientennahen Bereichen kann 70 dBA plus akustische Warnsignale organisatorisch zu laut sein; dann sind leisere Verfahren oder strengere Sperrung nötig.
Wenn die Flure so schmal sind, dass neben der 850 mm breiten Maschine keine sichere Restbreite für Gegenverkehr (Betten/Rollstühle) bleibt, ist der autonome Betrieb ungeeignet und es braucht manuelle, abschnittsweise Reinigung.
Wenn eine validierte, dokumentationspflichtige Desinfektionsreinigung mit fest definierten Chemikalien/Einwirkzeiten gefordert ist, reicht ein Standard-Scheuersaugprozess ohne objektspezifische Freigaben ggf. nicht aus (Datenblatt macht dazu keine Angaben).
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche: 2.400 m²
Reales autonomes Arbeitstempo im Publikumsverkehr: 1.400 m²/h
Lösungsverbrauch: 0,02 l/m²
Messe-/Eventfläche (große, offene Hallen mit langen Bahnen und Restverkehr)Messehalle nach Abbau – naheliegend, aber durch Laufzeit und Tankvolumen begrenztAutonomes Scheuersaugen großer, offener Hallenflächen ist grundsätzlich passend, wird aber durch Akkulaufzeit und Tankvolumen schnell zum Mehrzyklus-Projekt. Plausibilisiert über Flächenzeit vs. 6,5 Std Laufzeit sowie Tankbedarf.
02:10 Uhr, die letzten Gabelstapler ziehen Bodenplatten ab, Kabelkanäle liegen noch am Rand. Die T7AMR setzt zur ersten langen Bahn an, piept, als ein Hubwagen kreuzt, und zieht über den Betonboden. Nach einer Stunde ist erst ein Teil der Halle fertig, und der Objektleiter rechnet im Kopf nach, ob das bis zur Hallenübergabe reicht. Am Rand bleiben Klebereste und Ecken, die später ohnehin mit Handarbeit nachgearbeitet werden müssen.
Ausgangslage
Nach Veranstaltungen müssen Hallenböden zügig wieder übergabefähig sein. Große, zusammenhängende Flächen wirken ideal für autonome Fahrten; gleichzeitig sind Verschmutzungsgrad und Fläche oft so groß, dass Service-Stopps und Ladepausen den Zeitplan bestimmen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Grobe Rückstände (Kabelbinder, Folien, Schrauben) werden vorab eingesammelt; Bereiche mit Kleberesten werden markiert (spätere manuelle Sonderbehandlung). Einlernen: Eine oder mehrere lange Bahn-Routen werden manuell angefahren und gespeichert; dabei werden Randzonen und Sicherheitsabstände zu Aufbau-Equipment berücksichtigt. Betrieb: Die Maschine fährt autonom; eine Aufsicht koordiniert Restverkehr (Hubwagen, Stapler) und stoppt die Maschine bei Kreuzungen. Service: Nach Bedarf wird nachgefüllt/entleert; bei sehr großer Fläche muss zusätzlich ein Ladefenster eingeplant werden. Nacharbeit: Kanten, Hallenecken, unter Tribünenelementen sowie Klebereste werden manuell mit geeignetem Verfahren bearbeitet, unabhängig vom Roboterlauf.
Warum dieses Gerät hier passt
Für lange, gerade Bahnen bietet die autonome Produktivität von 2660 m²/h (theoretisch) eine gute Basis, und die 650-mm-Reinigungsbahn passt zu offenen Flächen. Die Grenzen liegen jedoch in den harten Ressourcen: maximal bis 6,5 Std Akkulaufzeit (Lithium-Ionen) und 110 l Tankvolumen je Tank (Datenblatt). In typischen Messe-Reinigungsnächten entscheidet daher weniger die Navigation als die Frage, wie viele Zyklen (Tanken/Laden) in der Übergabezeit möglich sind.
Die Rechnung
Flächenzeit vs Akku: 18.000 m² bei angenommener realer autonomer Flächenleistung ~2.000 m²/h (Annahme: offene Fläche, aber Wendungen/Überlappung) ⇒ 18.000 / 2.000 = 9,0 Std reine Maschinenlaufzeit. Akkufit: 9,0 Std > 6,5 Std (Lithium-Ionen, Datenblatt) ⇒ mit einer Akkuladung nicht in einem Durchlauf möglich; es braucht Ladepause(n), Schichtsplit, zweite Maschine oder Teilflächenstrategie. Tankcheck zusätzlich: angenommener Lösungsverbrauch 0,02 l/m² (Annahme) ⇒ 18.000 × 0,02 = 360 l; mit 110 l Lösungstank ⇒ 360 / 110 ≈ 3,27 Tankfüllungen ⇒ mindestens 3 Nachfüllstopps einplanen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Halle in einem einzigen, durchgehenden Zeitfenster ohne Ladepause komplett fertig sein muss, passt das Gerät bei sehr großen Flächen nicht: 6,5 Std maximale Laufzeit (Lithium-Ionen) begrenzen den Ein-Schicht-Durchlauf.
Bei stark klebrigen Rückständen (Tape-/Klebereste) oder punktuell extremen Verschmutzungen ist zusätzliches manuelles Spezialverfahren nötig; die Scheuersaugmaschine allein löst das nicht zuverlässig.
Wenn während der Reinigung intensiver Restverkehr (Stapler/Hebebühnen) ohne klare Wegeführung herrscht, sinkt die reale Flächenleistung deutlich und die Zeitplanung wird unsicher.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche: 18.000 m²
Reales autonomes Arbeitstempo in offener Halle: 2.000 m²/h
Lösungsverbrauch: 0,02 l/m²
Erleben Sie den Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Häufige Fragen zum Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine
Für welche Flächen eignet sich der Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine?
Für den Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Logistikzentrum (Warenausgang/Stagingflächen, breite Fahrgassen); Lebensmittel- oder Drogerie-Verbrauchermarkt (Verkaufsfläche, Kassen-/Eingangszone); Bildung/Verwaltung (Flure, Foyers, Seminarzonen über mehrere Etagen); Tiefgarage/ Parkhaus (mehrere Buchten, Pfeilerreihen, Rampen- und Fahrgassenbereiche).
Wie lange braucht der Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine für 5.000 m²?
Rechnerisch etwa 1,6 Stunden pro Durchgang — bei 4.250 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.
Wann ist der Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine nicht die richtige Wahl?
Wenn die täglich zu reinigende Fläche so groß ist, dass sie deutlich über eine Lithium-Ionen-Laufzeit von 6,5 Std hinausgeht (z. B. mehrere Hallenblöcke ohne Ladepause), wird ein zweites Gerät oder ein Lade-/Wechselkonzept nötig. Bei dauerhaft engen Gängen oder Durchfahrten unterhalb der Maschinenbreite von 850 mm (z. B. zwischen eng gestellten Palettenreihen) ist die T7AMR unpraktisch bzw. kann die Route nicht stabil abfahren. In Bereichen mit Ex-Schutz-Anforderungen (ATEX) ist das Gerät ohne entsprechende Freigabe aus dem Datenblatt nicht die richtige Wahl.
Kann man den Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Tennant T7AMR Robotik-Scheuersaugmaschine ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.