Tennant X4 ROVR Autonome Scheuersaugmaschine
Tennant
Die Tennant X4 ROVR ist die flexibelste autonome Scheuersaugmaschine von Tennant und wurde entwickelt, um Reinigungsteams zu unterstützen. Dank kompakter Bauform, verbesserter Hinderniserkennung und hoher Beweglichkeit ist sie speziell für den Einsatz in kleineren Räumen und stark frequentierten Bereichen wie dem Einzelhandel konzipiert — mit minimalem manuellem Eingriff.
Angetrieben von der BrainOS®-Robotikplattform der nächsten Generation navigiert die X4 ROVR mit 3D-LiDAR und RGB-Kameras in Automobilqualität: Personenerkennung, intelligente Navigation und zuverlässige Lokalisierung inklusive. Der Doppelteller-Schrubbkopf und das leistungsstarke Saugsystem passen sich unterschiedlichen Hartböden nahtlos an. Mit nur 62 dB(A) ist sie leise genug für die Reinigung während der Öffnungszeiten.
Aus der Praxis
Passt er zu Ihrer Fläche?
3 durchgerechnete Einsätze — inklusive der Fälle, in denen dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist.
Lebensmitteleinzelhandel (Supermarkt, Publikumsverkehr) Supermarkt: autonome Scheuersaug-Runde zwischen Regalgängen im laufenden Betrieb
Vor dem Kassenband rollt die Tennant X4 ROVR aus dem Backoffice in den Hauptgang, die Statusleuchte signalisiert „läuft“. Das gleichmäßige Surren bleibt im Hintergrund – mit 62 dB(A) fällt es im Geräuschpegel des Marktes kaum auf. Hinter der Maschine steht ein schmaler, nasser Film, der nach kurzer Strecke nicht mehr glänzt, weil das Saugsystem das Wasser sauber abzieht. Die Frühschicht räumt gerade eine Promotion-Palette an die Seite, damit der Gang frei bleibt.
Ausgangslage
Die Unterhaltsreinigung konzentriert sich auf Randzeiten, weil tagsüber Sperrungen und „nasse Fläche“-Risiken gefürchtet sind. Gleichzeitig entstehen im Tagesverlauf Laufspuren in den Hauptachsen (Kasse–Obst/Gemüse–Backstation), die optisch und hygienisch auffallen. Das Team muss entweder manuell punktuell nacharbeiten oder abends eine größere Runde fahren, wenn die Fläche bereits stark verschmutzt ist.
So läuft der Einsatz
Vor dem ersten Produktiveinsatz kartiert das Team die zu reinigende Zone mit einem geführten Einlern-Lauf (Start-/Stopp-Punkte, No-Go-Zonen wie Kassenbereich und enge Lagerstellen). Im Tagesbetrieb sorgt die Marktleitung vor dem Start dafür, dass lose Kartons, Palettenreste und Aufsteller nicht in den Fahrweg ragen; das ist der entscheidende „5-Minuten-Handgriff“, der die Störstopps reduziert (ohne dass die Fläche dafür abgesperrt werden muss). Für den täglichen Zyklus füllt die Frühschicht den 38-l-Frischwassertank, prüft kurz Bürsten und Sauglippe (Bürsten-/Abstreiferwechsel werkzeuglos in weniger als 2 Minuten) und startet die Mission. Während die Maschine autonom fährt, bleibt das Personal im normalen Ablauf (Regalpflege, Backstation, Kasse) und reagiert nur, wenn die X4 ROVR wegen eines blockierten Abschnitts anhält: Hindernis entfernen, Mission fortsetzen. In Ecken, unter niedrigen Regalüberständen und direkt an Sockelleisten wird weiterhin manuell nachgearbeitet, weil die 500-mm-Arbeitsbreite nicht bis in jede Kante kommt. Nach Abschluss fährt die Maschine zurück zum Servicepunkt. Dort werden 38-l-Aufnahmetank und Frischwassertank geleert/gespült, der Schmutzfang geprüft und das Bordladegerät wird an die Steckdose angeschlossen. Bei Störungen (z. B. dauerhaft zugestellte Aktionsfläche) wird die betroffene Zone im Plan als No-Go markiert und im nächsten Lauf separat mit Handgerät gereinigt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die kompakte Bauform (940 mm Länge, 560 mm Breite, 1120 mm Höhe) ist in Regalgängen und an Endkappen handhabbar, wo größere autonome Scheuersauger eher „im Weg“ wären. Die Arbeitsbreite von 500 mm passt zur Zonenreinigung in Hauptachsen, ohne breite Sperrungen zu erzwingen. Mit 62 dB(A) ist der Betrieb in Anwesenheit von Kunden und Personal realistisch. Die Navigation (3D-LiDAR vorn plus RGB-Kameras mit Personenerkennung) adressiert genau das Umfeld mit wechselnden Hindernissen (Einkaufswagen, Nachfüllwagen, Kundenströme). 2.5 Stunden Batterielaufzeit im autonomen Modus und 38 l/38 l Tankvolumen reichen für eine zusammenhängende Tagesrunde in typischen Teilflächen, ohne dass permanent nachgefüllt werden muss.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Nicht passend, wenn die zu reinigende Hartbodenfläche pro zusammenhängendem Lauf deutlich über der Tankreichweite liegt (z. B. regelmäßig >2.533 m² bei angenommener 0.015 l/m²), weil dann Zwischenstopps zum Nachfüllen/Entleeren eingeplant werden müssen.
- Nicht passend, wenn es Engstellen gibt, die nur knapp oder gar nicht über 560 mm Durchfahrbreite liegen (z. B. dauerhaft zugestellte Passagen oder sehr enge Kassen-/Pfandbereiche), weil die Route dann in der Praxis nicht stabil autonom fahrbar ist.
- Nicht passend für textile Beläge oder Flächen, die nicht nass gereinigt werden dürfen; dort bleibt nur Trockenreinigung bzw. andere Verfahren.
Getroffene Annahmen
- Hartboden-Reinigungsfläche (tägliche Zonen): 2.000 m²
- Reale autonome Flächenleistung inkl. Kundenverkehr, Wendemanöver und Wartezeiten: 1.000 m²/h
- Wasserauftrag/Verbrauch: 0.015 l/m²
- Schmalster nutzbarer Hauptgang im Markt: 1.200 mm
- Schmalste Tür vom Backoffice zur Verkaufsfläche: 900 mm
Pflegeeinrichtung (Flure, Stationszonen, Speisesaal – Hartboden) Pflegeeinrichtung: leise Unterhaltsreinigung von Fluren und Speisesaal zwischen den Abläufen
Im Flur vor dem Speisesaal steht ein Reinigungswagen am Rand, der Durchgang bleibt frei. Die X4 ROVR startet am Servicepunkt, fährt gleichmäßig an Bewohnern und Rollstühlen vorbei und stoppt kurz, wenn ein Transportwagen quersteht. Das Saugsystem zieht die Feuchtigkeit sauber ab, sodass hinter der Maschine kein „Wasserteppich“ stehen bleibt. Die Pflegekräfte gehen weiter ihren Routinen nach, während die Objektleitung die Statusleuchte im Blick behält.
Ausgangslage
In Pflegeumgebungen sind die Reinigungsfenster klein, weil Essenszeiten, Visiten und Transfers Vorrang haben. Klassische manuelle Scheuersaugmaschinen binden eine Kraft durchgehend und erzeugen im laufenden Betrieb zusätzliche Abstimmungsarbeit (wer weicht wem aus, wer sichert nasse Abschnitte ab). Gleichzeitig sind Flure und Speisesaal optisch kritisch, weil sich Laufspuren schnell zeigen.
So läuft der Einsatz
Zu Beginn wird die Route gemeinsam mit der Objektleitung eingelernt: Flurabschnitte, Speisesaal und Stationsvorzonen werden als zusammenhängende Mission definiert; sensible Bereiche (z. B. Behandlungszimmer oder Lager mit dichter Möblierung) bleiben als No-Go ausgespart. Der Servicepunkt liegt idealerweise nahe am Hauswirtschaftsraum, weil dort Frischwasser nachgefüllt und der 38-l-Aufnahmetank entleert werden kann. Im Tagesbetrieb übernimmt das Hauswirtschaftsteam die Vorbereitung: Stolperstellen (Lose Matten, Kabel, kleine Beistelltische) werden aus dem Fahrweg gestellt. Danach werden 38 l Frischwasser befüllt und die Mission gestartet. Während die Maschine autonom arbeitet, bleibt die Reinigungskraft verfügbar für Tätigkeiten, die ein Roboter nicht abdeckt: Sanitärreinigung, Desinfektionswischgänge an Kontaktflächen, Kanten- und Eckbereiche sowie punktuelle Fleckentfernung. Wenn die X4 ROVR aufgrund eines plötzlich blockierten Flurs anhält, wird das Hindernis entfernt oder die Mission kurz pausiert und nach dem Passieren wieder fortgesetzt. Nach der Runde werden Tanks geleert/gespült, Bürsten und Sauglippe visuell geprüft (werkzeugloser Wechsel in weniger als 2 Minuten) und das Bordladegerät angeschlossen. Für Etagenwechsel wird die Maschine über den Aufzug umgesetzt; Treppen sind aufgrund des Gewichts nicht praktikabel.
Warum dieses Gerät hier passt
Mit 62 dB(A) lässt sich die Scheuersaugmaschine auch in Anwesenheit von Bewohnern betreiben, ohne dass die Reinigung zwingend auf die Nacht verlagert werden muss. Die Abmessungen (560 mm Breite) sind für Flure und Türpassagen gut handhabbar, die 500-mm-Arbeitsbreite ist für lange, lineare Flächen (Flure) passend. Die Sensorik (3D-LiDAR und RGB-Kameras mit Personenerkennung) adressiert das Umfeld mit unvorhersehbaren Bewegungen (Bewohner, Rollstühle, Pflegewagen). Die 2.5 Stunden Laufzeit und 38 l Tankvolumen reichen in einer typischen Stationsrunde aus, wenn die Fläche als zusammenhängende Mission geplant wird.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Nicht passend, wenn Etagen nur über Treppen erreichbar sind oder das Gerät regelmäßig manuell über Stufen/Absätze bewegt werden müsste: 183 kg (mit Batterie, leere Tanks) machen das praktisch unlösbar ohne geeignete Infrastruktur.
- Nicht passend in Bereichen mit sehr kleinen, stark möblierten Räumen (z. B. enge Sanitärzellen oder Zimmer mit wenig freier Wende- und Rangierfläche), weil die Maschine mit 940 mm Länge dort in der Praxis nicht effizient autonom arbeiten kann.
- Nicht passend, wenn eine dokumentationspflichtige Desinfektionsreinigung mit spezifischen Chemie-/Einwirkzeitvorgaben durchgängig gefordert ist und der Prozess nicht auf eine autonome Scheuersaug-Routine abbildbar ist; dann bleibt manuelle, validierte Vorgehensweise erforderlich.
Getroffene Annahmen
- Hartboden-Reinigungsfläche pro Runde: 1.800 m²
- Reale autonome Flächenleistung inkl. Begegnungsverkehr und Stopps: 800 m²/h
- Wasserauftrag/Verbrauch: 0.015 l/m²
- Schmalster Flurabschnitt: 1.400 mm
- Schmalste Türpassage auf der Route: 850 mm
- Aufzug zulässige Traglast: 630 kg
- Praktisch notwendige freie Rangierfläche für effiziente autonome Reinigung in einem Raum: ~1.000 mm
Einkaufszentrum (Mall-Flächen, öffentliche Hauptachsen – Hartboden, Zonenreinigung) Einkaufszentrum: Zonenreinigung der Hauptachsen – sinnvoll, aber nicht für die komplette Mall in einem Lauf
Nach Geschäftsschluss wird der letzte Müll aus dem Food-Court abgezogen, Stühle stehen nicht mehr im Laufweg. Die X4 ROVR setzt sich in Bewegung, die Statusleuchte zeigt den autonomen Betrieb, und sie hält kurz an, als ein Reinigungswagen eine Abkürzung nimmt. Hinter ihr bleibt der Boden sichtbar gleichmäßig, ohne dass Pfützen stehen bleiben. Der Objektleiter kontrolliert nur noch die Engstellen an Sitzinseln und die Übergänge zu Ladenfronten, weil dort regelmäßig Handarbeit bleibt.
Ausgangslage
In Einkaufszentren wirkt der Bodenzustand direkt auf den Gesamteindruck, besonders in den Hauptachsen und im Food-Court. Gleichzeitig konkurriert die Bodenreinigung mit Security-Runden, Nachlieferungen und Umbauten in den Shops; großflächige Sperrungen sind unpraktisch. Autonome Scheuersaugtechnik liegt nahe – in der Praxis entscheidet aber die Kombination aus Laufzeit, Tankvolumen und realer Flächenleistung darüber, ob die gesamte Mall oder nur priorisierte Zonen abgedeckt werden können.
So läuft der Einsatz
Beim Setup wird die Mall in Prioritätszonen aufgeteilt: eine tägliche Mission für Food-Court und Hauptachse sowie optionale Zusatzmissionen für Randbereiche. Die Einlernphase definiert No-Go-Zonen (z. B. Rolltreppenantritte, temporäre Baustellen, Flächen mit dicht gestellten Aufstellern) und feste Servicepunkte zum Befüllen/Entleeren. Im täglichen Betrieb stellt die Spätschicht vor dem Start die Fläche „robotertauglich“: Stühle werden so gestellt, dass Durchfahrten entstehen, lose Werbeaufsteller werden aus der Achse genommen, und stark verschmutzte Einzelstellen (z. B. verschüttete Getränke) werden vorab manuell aufgenommen, damit die Maschine nicht unnötig stoppt. Dann werden 38 l Frischwasser befüllt und die Mission gestartet. Während die X4 ROVR autonom reinigt, erledigt das Reinigungsteam parallel Aufgaben, die die Maschine nicht abdeckt: Glas-/Edelstahlflächen, Sanitärbereiche, Papierkörbe, sowie Rand- und Eckarbeiten entlang Ladenfronten. Bei Störungen (z. B. unerwartete Nachlieferung mit Hubwagen) wird die Mission pausiert; nach Freigabe fährt die Maschine weiter. Nach Abschluss werden Tanks geleert/gespült und das Bordladegerät angeschlossen. Für eine zusätzliche Zone am selben Abend muss eingeplant werden, dass Laufzeit und Tankvolumen dafür reichen oder ein Service-Stopp nötig wird.
Warum dieses Gerät hier passt
Die X4 ROVR ist für überfüllte, publikumsnahe Bereiche ausgelegt: 3D-LiDAR und RGB-Kameras mit Personenerkennung helfen bei wechselnden Situationen, und 62 dB(A) unterstützt den Einsatz, wenn noch Restbetrieb im Center ist. Die kompakte Breite von 560 mm ist hilfreich zwischen Sitzinseln, Aufstellern und in Servicepassagen; die 500-mm-Arbeitsbreite passt zur Zonenreinigung entlang klarer Laufachsen. Entscheidend ist die Planbarkeit: Mit 2.5 Stunden Laufzeit und 38 l/38 l Tanks funktioniert die Maschine in priorisierten Teilflächen sehr gut, solange die Mission innerhalb dieser Grenzen bleibt.
Die Rechnung
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
- Nicht passend, wenn die gesamte Mall-Gemeinschaftsfläche (z. B. 6.000 m²) in einem einzigen zusammenhängenden Nachtfenster ohne Service-Stopps gereinigt werden muss: 2.5 h Laufzeit und 38 l Tankvolumen erzwingen Zonen oder mehrere Läufe.
- Nicht passend, wenn es keinen praktikablen Servicepunkt für Befüllen/Entleeren in der Nähe der Reinigungszonen gibt; lange Wege „fressen“ Laufzeit und erhöhen das Risiko, dass der 38-l-Aufnahmetank vor Missionsende voll wird.
- Nicht passend bei Flächen mit dauerhaft dichter Möblierung oder häufigen Umbauten, wenn die Route sich täglich so stark verändert, dass Einlern-/No-Go-Pflege zum dauerhaften Zusatzaufwand wird.
Getroffene Annahmen
- Tägliche Zielzone (priorisierte Mall-Teilflächen): 2.400 m²
- Gesamte Gemeinschaftsfläche der Mall (für Vollflächen-Plausibilitätscheck): 6.000 m²
- Reale autonome Flächenleistung in offenen Mall-Achsen inkl. Ausweichmanöver: 1.200 m²/h
- Wasserauftrag/Verbrauch: 0.015 l/m²
- Schmalste Servicepassage/Tür auf der Route: 900 mm
Technische Daten
Abmessungen & Gewicht
| Länge | 940 mm |
|---|---|
| Breite | 560 mm |
| Höhe | 1120 mm |
| Gewicht (leere Tanks) mit Batterie | 183 kg |
Leistung
| Arbeitsbreite (Doppelbürste) | 500 mm |
|---|
Akku & Laufzeit
| Batterielaufzeit (autonomer Modus) | 2.5 Stunden |
|---|---|
| Lithium-Ionen-Batterien Garantie | 5 Jahre |
| Bordladegerät | An Bord |
Reinigung
| Frischwassertank | 38 l |
|---|---|
| Aufnahmetank (Rückgewinnungstank) | 38 l |
| Saugfuß- und Rückgewinnungssystem | Optimale Wasseraufnahme |
| Austausch von Bürste und Abstreiferblatt ohne Werkzeug | Wartung in weniger als 2 Minuten |
| Insta-Click™ Bürstenaufsatz | Für einfache und sichere Wartung von Bürsten und Polstern |
Navigation & Sensorik
| 3D-LiDAR (vorne) | Verbessert die Sichtbarkeit für mehr Autonomie |
|---|---|
| Differenzialantriebssystem | Zwei Antriebe |
Bedienung & Wartung
| Farbwechselnde Statusleuchte | Liefert visuelle Informationen zum Maschinenstatus |
|---|---|
| Intuitive Bedienelemente | Sorgt für Benutzerfreundlichkeit und Effizienz |
| Farbcodierte Wartungspunkte | Für einfache Schulung und Wartung |
Sonstiges
| Einsatzgebiet / Vorteile | Geeignet für kleine und überfüllte Räume; minimale Unterbrechung für Personal und Besucher |
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