Die KIRA BR 50 bringt autonome Scheuersaugtechnik in mittlere bis große Objekte: Supermärkte, Bürogebäude, Schulen, Kliniken und Produktionsflächen. Ihr Walzenbürstenkopf erledigt Vorkehren und Schrubben in einem einzigen Arbeitsschritt – loser Schmutz landet in der 2-l-Kehrlade, während die Walze mit 80 g/cm² Anpressdruck den Boden gründlich reinigt. Der integrierte Seitenbesen macht die manuelle Randreinigung überflüssig. Leistungsstarke Sensoren erkennen Hindernisse und Abgründe, der Roboter weicht autonom aus und ist für den Betrieb bei Publikumsverkehr sicherheitszertifiziert.
Eingerichtet wird die KIRA BR 50 ohne Expertenwissen direkt am Gerät; Statusmeldungen kommen aufs Mobilgerät, Reinigungsberichte und Kalenderfunktion laufen über das Kärcher-Ökosystem, und die VDA-5050-Schnittstelle erlaubt die Einbindung in automatisierte Umgebungen. Mit der optionalen Dockingstation arbeitet die Maschine vollautonom: Frischwasser auffüllen, Schmutzwasser ablassen, Tank spülen und die langlebige Lithium-Eisenphosphat-Batterie laden – alles ohne Personaleinsatz. Ein manueller Fahrmodus und ein Verlademodus machen sie flexibel im Alltag.
Ein Abend mit dem Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine
Es ist 14:20 Uhr, am Ende des Aktionsgangs stehen noch zwei leere Kartons am Rand. Die KIRA BR 50 fährt im autonomen Modus aus der Nebenfläche in den Hauptgang, die Rundumkennleuchte ist sichtbar. Hinter dem Saugbalken bleibt ein gleichmäßig abgezogener Streifen zurück, während das Personal an der Frischetheke weiterarbeitet. Auf dem Mobilgerät der Objektleitung erscheint eine Statusmeldung, als ein Einkaufswagen kurz den Fahrweg blockiert.
Supermarkt / Lebensmittelhandel (Verkaufsfläche)
Aus der Praxis
Passt der Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine zu Ihrer Fläche?
6 durchgerechnete
Einsätze des Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Supermarkt / Lebensmittelhandel (Verkaufsfläche)Supermarkt-Verkaufsfläche im laufenden Betrieb: tägliche Unterhaltsreinigung zwischen KundengängenFür mittelgroße Verkaufsflächen, die tagsüber gereinigt werden sollen, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Die Maschine kombiniert Vorkehren (2-l-Kehrlade) und Scheuersaugen (55/55 l) und ist für Publikumsverkehr sicherheitszertifiziert. Tankreichweite und reale Flächenleistung bestimmen, ob Nachfüllstopps tagsüber akzeptabel sind.
Es ist 14:20 Uhr, am Ende des Aktionsgangs stehen noch zwei leere Kartons am Rand. Die KIRA BR 50 fährt im autonomen Modus aus der Nebenfläche in den Hauptgang, die Rundumkennleuchte ist sichtbar. Hinter dem Saugbalken bleibt ein gleichmäßig abgezogener Streifen zurück, während das Personal an der Frischetheke weiterarbeitet. Auf dem Mobilgerät der Objektleitung erscheint eine Statusmeldung, als ein Einkaufswagen kurz den Fahrweg blockiert.
Ausgangslage
Die Verkaufsfläche wird bisher mit Nachläufern oder handgeführten Scheuersaugmaschinen gereinigt. Untertags führen Kundschaft, Displays und kurzfristige Warenverräumung zu häufigen Unterbrechungen; Randbereiche werden zusätzlich manuell nachgearbeitet. Ziel ist eine planbare, dokumentierte Unterhaltsreinigung mit möglichst wenig Personalbindung während der Öffnungszeit.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Kartons und Aufsteller aus den Hauptgängen und prüft, ob Durchfahrten mindestens 0,9 m frei sind (Mindest-Durchfahrtsbreite autonom). Einweisung: Die einweisungspflichtige Maschine wird am Touchdisplay eingerichtet; die Route wird im Objekt einmal abgefahren und als wiederkehrender Job im Kalender hinterlegt, Statusmeldungen gehen aufs Mobilgerät. Täglicher Zyklus: Start in einer Nebenfläche, autonomes Scheuern und Saugen mit Walzenbürste (Arbeitsbreite 550 mm) und Saugbreite 750 mm; der Seitenbesen übernimmt die Randzone entlang Regalen. Bei Hindernissen (Kundschaft, Einkaufswagen) erkennt die 360°-Umfelderfassung die Situation, weicht aus oder führt Freifahrmanöver aus; bei längerem Blockieren wird der Mitarbeitende im Markt über die Notification zum Freimachen der Stelle gerufen. Ecken/Kanten: In tiefen Regalecken und unter sehr niedrigen Warenträgern bleibt punktuelle manuelle Nacharbeit nötig. Service: Nach ca. 1.830 m² wird typischerweise Frischwasser/Schmutzwasser fällig; ohne Dockingstation erfolgt das manuelle Entleeren/Neu-Befüllen an einem Ausguss. Kehrlade: Die 2-l-Kehrlade wird bei sichtbar hohem Loseschmutz (z. B. Brösel, Streuware) zusätzlich entleert. Störungen: Bei Saugblockaden meldet der Unterdrucksensor; das Personal kontrolliert Saugbalken und nimmt ggf. Fremdkörper auf.
Warum dieses Gerät hier passt
Passend, weil die Maschine für Publikumsverkehr sicherheitszertifiziert ist und mit Sensorik Hindernisse erkennt und autonom ausweicht. Die Mindest-Durchfahrtsbreite von 0,9 m passt zu typischen Hauptgängen, wenn diese freigeräumt sind. Die Kombination aus Walzenbürste (Vorkehren + Schrubben) und 2-l-Kehrlade adressiert Loseschmutz, ohne dass vorher separat gekehrt werden muss. Mit 55/55-l-Tanks und einer Flächenleistung je Tankfüllung von ca. 1.830 m² lässt sich die Tagesfläche planen; 69 dB(A) sind für einen technischen Betrieb während Öffnungszeiten in der Praxis meist besser handhabbar als deutlich lautere Reinigungsprozesse.
Die Rechnung
Annahme: zu reinigende Hartbodenfläche 2.200 m². Annahme: reale autonome Flächenleistung im Kundenbetrieb ~1.500 m²/h (unterhalb der theoretischen max. 2.365 m²/h durch Ausweichmanöver/Stopps). Reinigungsdauer: 2.200 m² / 1.500 m²/h ≈ 1,47 h. Tanklogik: 2.200 m² / 1.830 m² je Tankfüllung ≈ 1,20 → voraussichtlich 1 Nachfüll-/Entleer-Stopp während oder nach dem Lauf (ohne Dockingstation manuell). Laufzeit: 1,47 h liegt innerhalb der Batterielaufzeit von ca. 4 h.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn viele Gänge regelmäßig unter 0,9 m frei sind (Paletten, Nachräumware), kann die Maschine den autonomen Job nicht zuverlässig durchfahren.
Bei sehr hoher Loseschmutzmenge (z. B. viel Streugut) kann die 2-l-Kehrlade häufiges Entleeren erfordern; dann steigt der Personalanteil.
Wenn die Reinigung zwingend ohne jeden Tankstopp mitten im Kundenverkehr laufen muss, ist die Reichweite von ca. 1.830 m² pro Tankfüllung eine harte Grenze (ohne Dockingstation).
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 14:20 Uhr
Zu reinigende Fläche: 2.200 m²
Reale autonome Flächenleistung im Kundenbetrieb: 1.500 m²/h
Bürogebäude (Lobby, Flure, Teeküchenzonen auf Hartboden)Bürogebäude nach Feierabend: vollautonomer Nachtlauf mit Dockingstation und ReportingFür Büroflächen, die nach Feierabend planbar und dokumentiert gereinigt werden sollen. Mit optionaler Dockingstation kann die Maschine Frischwasser auffüllen, Schmutzwasser ablassen, Tanks spülen und laden, ohne Personaleinsatz. Entscheidend sind Batterielaufzeit (ca. 4 h) und Tankreichweite (ca. 1.830 m² je Füllung) im Verhältnis zur Gebäudefläche.
Um 19:10 Uhr ist der Empfang unbesetzt, das Licht in der Lobby läuft auf Nachtmodus. Die KIRA BR 50 setzt sich selbstständig in Bewegung und zieht eine saubere Bahn entlang der Glasfront, während auf dem Touchdisplay der Jobstatus läuft. In der Etage darüber schließt die Spätschicht gerade die Besprechungsräume ab. Auf dem Mobilgerät kommt eine kurze Meldung, dass die Maschine zur Dockingstation zurückkehrt.
Ausgangslage
Die Unterhaltsreinigung findet in einem engen Zeitfenster nach Büroschluss statt. Personal wird durch Wegezeiten, manuelles Nachfüllen und wiederkehrende Flurflächen gebunden; gleichzeitig werden Nachweise (Reinigungsberichte) für die Objektsteuerung verlangt. Ziel ist ein standardisierter Nachtlauf mit minimalen Eingriffen und klaren Reports.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Objektleiter definiert Reinigungszonen (Lobby, Hauptflure, Kopier-/Teeküchenbereiche) und sorgt dafür, dass Stuhlgruppen nicht in die Fahrwege ragen; Durchfahrten werden auf mindestens 0,9 m freigehalten. Einlernen: Einmaliges Einrichten am Gerät (Touchdisplay), anschließend Planung über Kalenderfunktion; Notifications werden auf mobile Endgeräte aktiviert. Dockingstation: Die optionale Dockingstation wird in einem Hauswirtschaftsraum mit Wasser-/Abwasseranschluss und Strom platziert, sodass die Maschine autonom andocken kann (Auffüllen, Ablassen, Spülen, Laden). Nachtlauf: Start nach Büroschluss, autonome Fahrt mit 360°-Umfelderfassung; in langen Fluren spielt die Gangwendebreite von 1,5 m eine Rolle, weil die Maschine für das Wenden Platz benötigt. Randzonen: Seitenbesen fährt entlang Sockelleisten, Ecken hinter Pflanzenkübeln oder sehr eng gestellte Möblierung bleiben für die manuelle Nacharbeit am Folgetag markiert. Störungen: Bei blockierten Abschnitten (z. B. Reinigungswagen im Flur) versucht die Maschine Freifahrmanöver; bei Persistenz erfolgt Notification, die Spätschicht räumt frei. Abschluss: Rückkehr zur Dockingstation, automatischer Service und Laden; Reinigungsbericht steht für die Objektleitung bereit.
Warum dieses Gerät hier passt
Passend, weil die Batterielaufzeit von ca. 4 h und die theoretische Flächenleistung (max. 2.365 m²/h) für typische Nachtfenster reichen können, wenn die reale Leistung entsprechend geplant wird. Die Dockingfähigkeit adressiert den größten operativen Hebel: Tankservice und Laden ohne Personal. Mit 69 dB(A) ist ein Betrieb außerhalb der Kernzeiten in Büroobjekten üblich besser zu steuern als am Tag. Reinigungsberichte und Kalenderfunktion unterstützen die Nachweisführung für Facility Management.
Die Rechnung
Annahme: zu reinigende Hartbodenfläche 6.500 m². Annahme: reale autonome Flächenleistung im Büro-Nachtlauf ~2.000 m²/h. Reinigungsdauer: 6.500 m² / 2.000 m²/h = 3,25 h, liegt innerhalb der Batterielaufzeit von ca. 4 h. Tanklogik: 6.500 m² / 1.830 m² je Tankfüllung ≈ 3,55 → rund 4 Tankzyklen; mit Dockingstation können diese Zyklen ohne Personaleinsatz erfolgen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn das Objekt keine geeignete Position für eine Dockingstation mit Wasser-/Abwasseranschluss zulässt, bleibt der Tankservice manuell und reduziert den Autonomiegewinn bei größeren Flächen.
Bei vielen kleinen, möblierten Teilflächen (Einzelbüros) mit häufigem Wenden kann die Gangwendebreite von 1,5 m zum Engpass werden; dann steigt die Restfläche für manuelle Reinigung.
Wenn der Nachtzeitraum kürzer ist als die rechnerische Reinigungsdauer (inkl. möglicher Andockzyklen), muss in Teilflächen gesplittet werden.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 19:10 Uhr
Zu reinigende Fläche: 6.500 m²
Reale autonome Flächenleistung im Büro-Nachtlauf: 2.000 m²/h
Schule / Campusgebäude (Flure, Aula auf Hartboden)Schule am frühen Morgen: Flure und Aula vor Unterrichtsbeginn, mit Fokus auf Durchfahrten und WendeflächenFür Schulflure und größere offene Bereiche, die in einem festen Zeitfenster vor Unterricht gereinigt werden. Wichtig sind die Mindest-Durchfahrtsbreite von 0,9 m und die Gangwendebreite von 1,5 m, weil Flure oft durch Spinde, Mülleimer oder Stellwände verengt sind. Tankreichweite und Batterielaufzeit erlauben planbare Teilflächen ohne dauernde Personalbegleitung.
Es ist 05:55 Uhr, die Hausmeisterei schaltet die Flurbeleuchtung ein, und der Boden im Eingangsbereich zeigt noch Schuhabrieb vom Vortag. Die KIRA BR 50 rollt aus dem Abstellraum, die Bürsten laufen an, und der Seitenbesen zieht entlang der Sockelleiste. An der nächsten Kreuzung bleibt sie kurz stehen, richtet sich neu aus und wendet im freien Bereich. Der Objektleiter prüft am Display, ob die Route die Türpassagen sauber erfasst.
Ausgangslage
Die Reinigung muss vor Unterrichtsbeginn erledigt sein, ohne dass Personal lange in den Fluren gebunden ist. Gleichzeitig sind Flure oft durch Sitzbänke, Spinde und temporäre Aushänge verengt, wodurch autonome Technik scheitern kann, wenn das Layout nicht konsequent freigehalten wird. Ziel ist eine wiederholbare Route, bei der die Maschine den Großteil der Fläche autonom abdeckt und das Personal sich auf Detailstellen konzentriert.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Frühschicht räumt lose Hindernisse aus den Fluren (Mülleimer kurz an die Wand, Stellwände aus dem Gang). Kritisch sind Engstellen: Es wird geprüft, dass Türen und Enggänge mindestens 0,9 m Durchfahrtsbreite bieten. Einlernen: Einmaliges Anlernen der Route am Gerät; Kreuzungen und Wendezonen werden so gewählt, dass mindestens 1,5 m Gangwendebreite verfügbar ist. Betrieb: Autonomer Lauf durch Hauptflure und Aula, Walzenbürste (550 mm) und Saugbalken (750 mm) sorgen für Scheuern und schnelles Abziehen; der Seitenbesen reduziert Randnacharbeit entlang der Wände. Personalrolle: Während die Maschine läuft, reinigt eine Kraft Sanitärbereiche oder Glasflächen; bei Notifications (Blockade, Tankstatus) wird punktuell eingegriffen. Ecken/Kanten: In Treppenhäusern, in engen Nischen und hinter Heizkörperverkleidungen wird manuell nachgearbeitet. Service: Nach Abschluss oder bei Erreichen der Tankreichweite (ca. 1.830 m²) wird Frischwasser/Schmutzwasser gewechselt; Kehrlade (2 l) wird bei sichtbarem Loseschmutz entleert. Störungen: Bei Saugblockaden meldet der Unterdrucksensor; dann wird der Saugbereich kontrolliert.
Warum dieses Gerät hier passt
Passend, wenn die Gebäudelogistik die geometrischen Anforderungen einhält: min. 0,9 m Durchfahrtsbreite und 1,5 m Gangwendebreite. Die Batterielaufzeit von ca. 4 h deckt typische Morgenfenster ab, solange die zu reinigende Fläche entsprechend zugeschnitten ist. Die Kombination aus Vorkehren (Walzenprinzip + 2-l-Kehrlade) und Scheuersaugen ist für Flure mit täglichem Loseschmutz geeignet, ohne separaten Kehrgang.
Die Rechnung
Geometrieprüfung mit Annahmen: Türlichte im Hauptflur 0,95 m (Annahme) vs. Mindest-Durchfahrtsbreite autonom 0,9 m → Reserve 0,05 m. Kreuzungsfläche zum Wenden 1,6 m (Annahme) vs. Gangwendebreite 1,5 m → Reserve 0,1 m. Zeitplausibilität (zusätzlich): Annahme Fläche 3.200 m², Annahme reale Leistung 1.700 m²/h → 3.200 / 1.700 ≈ 1,88 h, innerhalb ca. 4 h Batterielaufzeit.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Türlichten oder Engstellen unter 0,9 m liegen (z. B. durch dauerhaft stehende Spinde/Mülleimer), ist ein stabiler autonomer Betrieb nicht möglich.
Wenn Wendezonen an Kreuzungen/Podesten unter 1,5 m frei sind, steigt die Wahrscheinlichkeit von Abbrüchen oder nicht abgedeckten Flächen.
Bei stark strukturierter Architektur (viele kleine Nebenflure, Nischen, Treppenhäuser) bleibt ein größerer Anteil an manueller Detailreinigung bestehen.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 05:55 Uhr
Türlichte im Hauptflur: 0,95 m
Freie Kreuzungs-/Wendefläche: 1,6 m
Zu reinigende Fläche: 3.200 m²
Reale autonome Flächenleistung im Schulbetrieb: 1.700 m²/h
Klinik / Krankenhaus (Hauptflure und Verbindungsachsen auf Hartboden)Klinik-Hauptflure in der Nacht: dokumentierte Reinigung mit Tank- und ServiceplanungFür Klinikflure, in denen nachts gereinigt wird und Nachweise über Reinigungsberichte benötigt werden. Die Tankreichweite (ca. 1.830 m² je Füllung) und die Batterielaufzeit (ca. 4 h) bestimmen, ob ein kompletter Flurlauf in einem Nachtfenster ohne Personalbindung möglich ist. Für sehr sensible Bereiche und Patientenzimmer sind organisatorische Grenzen zu beachten.
Um 22:35 Uhr rollt ein Transportwagen aus dem Aufzug, und der Flur ist für einen Moment eng. Die KIRA BR 50 hält an, die Sensorik erkennt das Hindernis, dann setzt sie ihren Weg fort, als der Wagen abbiegt. Der Saugbalken zieht das Wasser sauber ab, nur an einer tiefen Ecke am Feuerlöscherkasten bleibt eine kleine Reststelle. Auf dem Mobilgerät der Nachtschicht erscheint der Hinweis, dass der Reinigungsmitteltankstand geprüft werden soll.
Ausgangslage
Die Klinik benötigt eine konsistente Unterhaltsreinigung der Verkehrsflächen, ohne den Betrieb tagsüber zu stören. Gleichzeitig gibt es nachts Restverkehr (Transporte, Pflege), der nicht durch manuelle Maschinenfahrten zusätzlich belastet werden soll. Ziel ist ein planbarer Lauf mit sicherer Hinderniserkennung, klarer Dokumentation und minimalen Eingriffen der Nachtschicht.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Stationslogistik stellt sicher, dass Flure frei von dauerhaft geparkten Wagen sind und Durchfahrten mindestens 0,9 m bieten. Einlernen: Route wird so angelegt, dass Wenden in Bereichen mit mindestens 1,5 m Platz möglich ist (z. B. an Kreuzungen). Nachtbetrieb: Die Maschine startet autonom, reinigt mit 550 mm Bürstenarbeitsbreite und 750 mm Saugbreite; durch Seitenbesen werden Randzonen entlang Wänden abgedeckt. Personalrolle: Die Nachtschicht beobachtet nicht dauerhaft, reagiert aber auf Notifications (z. B. Blockade, Tankstände). Bei längerem Blockieren durch Transportprozesse wird der Job pausiert oder die Route im Kalender zeitlich verlegt. Service: Bei Erreichen der Flächenleistung je Tankfüllung (ca. 1.830 m²) ist ein Tankwechsel bzw. ein Docking-Zyklus einzuplanen; Schmutzwasser wird abgelassen, Frischwasser aufgefüllt, Tanks gespült. Störungen: Der Unterdrucksensor meldet Blockaden im Saugsystem; dann wird der Saugbalken kontrolliert. Abschluss: Reinigungsbericht wird erzeugt und im Objektmanagement zur Kontrolle genutzt.
Warum dieses Gerät hier passt
Passend für Verkehrsflächen, weil Hindernis- und Absturzerkennung sowie autonome Umfahrung den Betrieb bei Restverkehr unterstützen, und weil Reinigungsberichte zur Nachweisführung verfügbar sind. 69 dB(A) sind für einen Nachtlauf in Verkehrsachsen planbarer als tagsüber, erfordern aber organisatorische Abstimmung mit Ruhebereichen. Die Reichweite von ca. 1.830 m² je Tankfüllung macht Tank-/Dockingplanung zwingend für längere Flurketten.
Die Rechnung
Annahme: zu reinigende Flur- und Achsenfläche 4.500 m². Tanklogik: 4.500 m² / 1.830 m² je Tankfüllung ≈ 2,46 → es sind voraussichtlich 3 Tankzyklen erforderlich. Zeitplausibilität: Annahme reale autonome Flächenleistung nachts ~1.900 m²/h → 4.500 / 1.900 ≈ 2,37 h, innerhalb ca. 4 h Batterielaufzeit; Tankzyklen müssen organisatorisch (manuell oder per Dockingstation) abgedeckt werden.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Für Patientenzimmer oder sehr ruhige Bereiche kann der Schalldruckpegel von 69 dB(A) organisatorisch zu hoch sein; dann ist der Einsatz auf Verkehrsflächen zu begrenzen.
Wenn Transportprozesse Flure über längere Zeit so verengen, dass <0,9 m frei bleiben, treten Jobabbrüche/Restflächen auf und der Autonomieeffekt sinkt.
Wenn kein definierter Servicepunkt (oder keine Dockingstation) erreichbar ist, werden die notwendigen Tankzyklen zum personellen Engpass.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 22:35 Uhr
Zu reinigende Fläche: 4.500 m²
Reale autonome Flächenleistung im Klinik-Nachtlauf: 1.900 m²/h
Produktion / Industriehalle (Hartbodenflächen zwischen Linien und Lagerzonen)Produktionshalle mit langen Fahrwegen: große Fläche, aber Batterielaufzeit als TaktgeberFür große, zusammenhängende Industrieflächen, auf denen ein autonomer Lauf viel Handarbeit ersetzen kann. Gleichzeitig limitiert die Batterielaufzeit von ca. 4 h die maximal in einem Rutsch machbare Fläche; bei sehr großen Hallen ist eine Aufteilung oder Zwischenladen erforderlich. Die Dockingfähigkeit ist bei vielen Tankzyklen ein zentraler Hebel.
Kurz nach Schichtwechsel steht die Halle still, nur die Hallenbeleuchtung und einzelne Signalleuchten laufen. Die KIRA BR 50 fährt im autonomen Modus an der Linie entlang, der Seitenbesen nimmt Staub aus der Randzone auf. Am Saugbalken zieht sie eine saubere Spur, während der Objektleiter am Tablet den geplanten Zeitblock mit der verbleibenden Akkulaufzeit abgleicht. Nach einem längeren Abschnitt meldet das System, dass für den nächsten Zyklus der Service an der Dockingstation ansteht.
Ausgangslage
Die Halle hat weitläufige, regelmäßig wiederkehrende Reinigungsbahnen. Manuelle Fahrten binden Personal lange und erzeugen Schichtspitzen. Ziel ist eine verlässliche, automatisierbare Grundreinigung, die sich in Produktionspausen einpasst und sich in automatisierte Umgebungen integrieren lässt (VDA 5050).
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Produktionsleitung und Objektleitung definieren ein Zeitfenster, in dem Fahrwege frei sind; lose Teile und Folien werden vorab entfernt, damit die Kehrlade (2 l) nicht unnötig schnell gefüllt wird. Einlernen: Route wird in der Halle einmal angelegt; bei Rolltoren wird organisatorisch sichergestellt, dass Tore offen sind oder eine passende Steuerung genutzt werden kann (Rolltorsteuerung vorbereitet). Betrieb: Autonomes Scheuern und Saugen entlang definierter Gassen; in offenen Bereichen kann die Maschine näher an der theoretischen Flächenleistung arbeiten (max. 2.365 m²/h). Integration: Bei automatisierten Umgebungen kann die VDA-5050-Schnittstelle zur Einbindung in Verkehrs-/Auftragslogik genutzt werden (z. B. zeitliche Sperrzonen). Service: Aufgrund der Tankreichweite von ca. 1.830 m² pro Füllung sind bei großen Flächen mehrere Servicezyklen nötig; mit Dockingstation können diese ohne Personal erfolgen, ansonsten muss Personal für Wasserwechsel und Entleerung eingeplant werden. Störungen: Bei Blockaden führt die Maschine Freifahrmanöver aus; bei wiederholten Blockaden wird der Abschnitt als Sperrzone definiert und die Route angepasst. Abschluss: Nach dem Lauf erfolgt Laden (max. 5,8 h Ladezeit) für den nächsten Einsatz.
Warum dieses Gerät hier passt
Passend, weil die Maschine auf großen, zusammenhängenden Flächen die maximale autonome Geschwindigkeit von bis zu 4,3 km/h und die theoretische Flächenleistung von max. 2.365 m²/h ausspielen kann. Ölbeständige Sauglippen sind in industriellen Umgebungen relevant. Dockingfähigkeit adressiert die hohe Zahl an Tankzyklen, die sich aus 55/55 l Tanks und 1.830 m² Flächenleistung je Füllung ergibt. Gleichzeitig ist die Batterielaufzeit von ca. 4 h die harte Taktgrenze für sehr große Hallen.
Die Rechnung
Annahme: zu reinigende Hallenfläche 10.000 m². Annahme: reale autonome Flächenleistung in der offenen Halle ~2.200 m²/h (unterhalb max. 2.365 m²/h). Reinigungsdauer: 10.000 / 2.200 ≈ 4,55 h. Vergleich zur Batterielaufzeit: 4,55 h > ca. 4 h → in einem Lauf nicht vollständig möglich; es braucht eine Flächenaufteilung in mindestens 2 Läufe oder eine Lade-/Wechselstrategie. Tanklogik (Folgeeffekt): 10.000 / 1.830 ≈ 5,46 → rund 6 Tankzyklen; ohne Dockingstation würde das Personal mehrfach eingreifen müssen.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Reinigung zwingend in einem zusammenhängenden Zeitfenster < ca. 4 h abgeschlossen sein muss, ist die Batterielaufzeit der limitierende Faktor (bei großen Flächen wie im Beispiel).
Bei starkem Grobschmutz oder Spänen kann die 2-l-Kehrlade häufiges Entleeren erfordern und der autonome Betrieb wird personalintensiver.
Wenn Fahrwege häufig mit Staplern/Material bereitgestellt werden und dadurch dauerhaft <0,9 m frei bleiben, sinkt die Abdeckung durch autonome Umfahrung und es entstehen Restflächen.
Getroffene Annahmen
Zu reinigende Fläche: 10.000 m²
Reale autonome Flächenleistung in offener Halle: 2.200 m²/h
Tiefgarage / Parkhaus (Fahrgassen und Stellplatzebenen)Tiefgarage/ Parkhaus: naheliegend wegen Hartboden und Ölspuren – aber Rampensteigung begrenzt den autonomen EinsatzFür einzelne, ebene Parkdeckflächen kann eine autonome Scheuersaugmaschine mit ölbeständigen Sauglippen sinnvoll sein. In typischen Parkhäusern sind Rampen jedoch häufig steiler als die spezifizierte Steigfähigkeit von max. 6 %, wodurch der autonome Ebenenwechsel entfällt. Dadurch wird aus einem naheliegenden Einsatzfeld schnell ein Mehrzonen- und Logistikthema.
Es ist 03:30 Uhr, die Garage ist leer, nur ein Wartungsfahrzeug steht an der Wand. Die KIRA BR 50 startet auf der Ebene, zieht mit dem Saugbalken einen sauberen Streifen über die Fahrgasse und nimmt feinen Staub mit der Walzenbürste auf. Am Rampenanfang stoppt sie, die Route endet an der Kante der Steigung, und die Objektleitung markiert den Übergang als No-Go-Zone. Im Display wird klar: Der Ebenenwechsel ist organisatorisch zu lösen, nicht durch den autonomen Lauf.
Ausgangslage
Die Garage hat große, gut strukturierte Flächen und wiederkehrende Fahrgassen, was grundsätzlich zu autonomer Reinigung passt. Gleichzeitig besteht die Anforderung, mehrere Ebenen zu reinigen, typischerweise verbunden über Rampen. Ziel ist eine automatisierte Reinigung, die nachts läuft und nicht täglich Personal zum Umsetzen bindet.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Reinigungszonen werden je Ebene definiert; Einfahrten und Engstellen werden auf mindestens 0,9 m geprüft. Einlernen: Pro Ebene wird eine Route angelegt, die Rampenanfänge als Sperrbereiche enthält. Betrieb: Die KIRA BR 50 reinigt die ebene Fläche autonom mit 550 mm Bürstenarbeitsbreite und 750 mm Saugbreite; ölbeständige Sauglippen sind für typische Verschmutzungen im Parkhaus relevant. Service: Je nach Flächengröße der Ebene wird Tankservice (55/55 l, ca. 1.830 m² je Füllung) eingeplant; mit Dockingstation wäre ein autarker Service je Ebene möglich, erfordert aber Infrastruktur. Ebenenwechsel: Da die Maschine nur bis max. 6 % Steigung ausgelegt ist, muss ein Wechsel zwischen Ebenen über eine alternative Logistik erfolgen (z. B. manuelles Umsetzen im Verlademodus) oder es bleibt bei einer Ebenenreinigung. Störungen: Bei blockierten Fahrgassen (abgestellte Fahrzeuge) wird ausgewichen; bei dauerhaft blockierten Bereichen entstehen Restflächen, die manuell nachgearbeitet werden.
Warum dieses Gerät hier passt
Bedingt passend, weil die Maschine auf ebenen Decks mit großen, wiederholbaren Bahnen ihre autonome Flächenleistung nutzen kann und ölbeständige Sauglippen für Parkhausverschmutzung geeignet sind. Die Einschränkung kommt aus der Fahr-/Navigationsspec: Steigfähigkeit max. 6 %. Wenn die Rampen steiler sind, kann die Maschine Ebenen nicht autonom verbinden; damit sinkt der Automatisierungsgrad erheblich.
Die Rechnung
Steigungsprüfung mit Annahme: Rampensteigung im Objekt 10 % (Annahme) vs. Steigfähigkeit der Maschine max. 6 % → 10 % > 6 %: autonomer Rampenbetrieb und damit autonomen Ebenenwechsel rechnerisch ausgeschlossen. Konsequenz: Autonomie gilt nur pro Ebene; jede zusätzliche Ebene erfordert manuelles Umsetzen oder zusätzliche Geräte/Servicepunkte.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Rampen oder Übergänge steiler als max. 6 % sind, ist ein autonomer Ebenenwechsel nicht möglich; das Objekt wird logistisch aufwendig (manuelles Umsetzen, Teilautomation).
Wenn die Garage nur über Rampen (ohne geeigneten, breit genug freigehaltenen Transportweg) erschlossen ist, kann die Maschine nicht sinnvoll zwischen Zonen verfahren.
Bei sehr engen Fahrgassen oder dauerhaft belegten Bereichen, in denen <0,9 m frei bleibt, entstehen große Restflächen, die manuell zu reinigen sind.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 03:30 Uhr
Rampensteigung im Objekt: 10 %
Erleben Sie den Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Häufige Fragen zum Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine
Für welche Flächen eignet sich der Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine?
Für den Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Supermarkt / Lebensmittelhandel (Verkaufsfläche); Bürogebäude (Lobby, Flure, Teeküchenzonen auf Hartboden); Schule / Campusgebäude (Flure, Aula auf Hartboden); Klinik / Krankenhaus (Hauptflure und Verbindungsachsen auf Hartboden).
Wie lange braucht der Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine für 5.000 m²?
Rechnerisch etwa 2,8 Stunden pro Durchgang — bei 2.365 m²/h Flächenleistung und einem realistischen Praxisfaktor von 75 %.
Wann ist der Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine nicht die richtige Wahl?
Wenn viele Gänge regelmäßig unter 0,9 m frei sind (Paletten, Nachräumware), kann die Maschine den autonomen Job nicht zuverlässig durchfahren. Bei sehr hoher Loseschmutzmenge (z. B. viel Streugut) kann die 2-l-Kehrlade häufiges Entleeren erfordern; dann steigt der Personalanteil. Wenn die Reinigung zwingend ohne jeden Tankstopp mitten im Kundenverkehr laufen muss, ist die Reichweite von ca. 1.830 m² pro Tankfüllung eine harte Grenze (ohne Dockingstation).
Kann man den Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Kärcher KIRA BR 50 Autonome Scheuersaugmaschine ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.