Der PUDU MT1 Vac verbindet Kehr-, Saug- und Staubwischfunktion in einem Roboter. Sein 55 cm breiter Saugweg deckt im Vergleich zu herkömmlichen gewerblichen Staubsaugern pro Durchgang die doppelte Fläche ab und verkürzt die Reinigungszeit erheblich. Das großvolumige System mit 14-l-Staubbeutelkapazität (2× 7 l) bewältigt große Flächen in einem Durchgang.
Das HEPA-Filter-System der Klasse H11 erfasst über 98 % der Partikel bis 0,3 µm und sorgt für saubere Luft während des gesamten Reinigungsprozesses; optional ist ein HEPA-13-Filter erhältlich. VSLAM, Marker und LiDAR SLAM ermöglichen zuverlässige autonome Navigation.
Ein Abend mit dem Pudu MT1 Vac
21:30 Uhr in der Umschlaghalle: Der Staplerverkehr lässt nach, auf den Fahrspuren liegen Folienfetzen und feiner Kartonstaub. Der Objektleiter schaut auf dem Tablet, ob die Fahrgassen frei sind, während der MT1 Vac an der Ladestation andockt. Nach dem Start fährt der Roboter in die erste Gasse; die Seitenbürste zieht den Schmutz aus der Kante, hinter ihm bleibt ein gleichmäßiger, staubfreier Streifen. Nach einigen Minuten kreuzt ein Stapler, der Roboter bremst und setzt die Bahn fort.
6 durchgerechnete
Einsätze des Pudu MT1 Vac —
inklusive der Fälle, in denen er nicht die richtige Wahl ist.
Logistikzentrum / Umschlaghalle (Hartboden, Staplerverkehr)Cross-Dock-Logistikhalle: Staub und Folienreste im 24/7-Betrieb mit LadefensternFür große, offene Hartbodenflächen mit wiederkehrendem Feinstaub und Leichtmüll in Fahrgassen. Der MT1 Vac kann mit maximal 1.400 m²/h und 3–6,5 h Laufzeit (4 h im Standard-Kehr-/Saugmodus auf Hartboden) in zwei Zyklen auch größere Hallen abdecken, sofern Ladefenster und Entleerung eingeplant sind.
21:30 Uhr in der Umschlaghalle: Der Staplerverkehr lässt nach, auf den Fahrspuren liegen Folienfetzen und feiner Kartonstaub. Der Objektleiter schaut auf dem Tablet, ob die Fahrgassen frei sind, während der MT1 Vac an der Ladestation andockt. Nach dem Start fährt der Roboter in die erste Gasse; die Seitenbürste zieht den Schmutz aus der Kante, hinter ihm bleibt ein gleichmäßiger, staubfreier Streifen. Nach einigen Minuten kreuzt ein Stapler, der Roboter bremst und setzt die Bahn fort.
Ausgangslage
Die Hallenreinigung wird bisher vor allem über manuelle Kehr-/Sauggeräte in den Randzeiten erledigt. In der Praxis bleiben Fahrgassenkanten, Übergänge an Toren und staubige Zonen um Packtische oft bis zum nächsten Durchgang liegen. Gleichzeitig ist die Halle nicht komplett stillgelegt: Restverkehr und stehengebliebene Paletten erzeugen Unterbrechungen.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Umreifungsbänder und größere Kartonstücke aus den Fahrgassen, markiert Sperrzonen (z. B. Palettenpuffer) und prüft, dass Durchfahrten mindestens 75 cm breit und 52 cm hoch frei sind. Einlernen: Der Objektleiter fährt den ersten Kartierungsdurchlauf in einer verkehrsarmen Phase; VSLAM/Marker/LiDAR-SLAM werden genutzt, um feste Stellflächen (Packtische, Pfosten) stabil zu referenzieren. Täglicher Zyklus: Der MT1 Vac startet aus der Ladestation, reinigt die Hauptfahrgassen bahnenweise (Kehrbreite 70 cm mit Seitenbürste, Saugbreite 55 cm), fährt anschließend die Ränder und Engstellen an Toren ab und kehrt zur Station zurück, wenn der Akku in Richtung Ende der 4 h Standardlaufzeit geht. Personalrolle: Die Schicht kontrolliert bei jedem Hallenrundgang kurz den Status (Batterie/Fehler), räumt spontan auftauchende Paletten aus der geplanten Route und leert Staubbeutel/Müllbehälter bei Bedarf. Ecken/Hindernisse: In engen Pufferzonen wird die Route so gesetzt, dass der Roboter nicht zwischen unregelmäßig gestellte Paletten fährt; Kanten, die die Seitenbürste nicht erreicht, werden bei der Sichtkontrolle mit Hand-vacuum Extension nachgearbeitet. Störungen: Bei blockierter Route (z. B. abgesetzte Palette) wird der Roboter manuell umgesetzt und die Zone als temporäre Sperre hinterlegt; bei vollem 14-l-Staubbeutel (2×7 l) erfolgt ein geplanter Wechsel im Ladefenster.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Fläche ist überwiegend Hartboden, passend zur angegebenen 4 h Laufzeit im Standard-Kehr-/Saugmodus auf Hartböden. Mit max. 1.400 m²/h ist der Roboter prinzipiell auf große, offene Zonen ausgelegt; die 70 cm Kehrbreite (mit Seitenbürste) hilft bei Fahrgassenkanten. Für Dauerbetrieb spricht die Angabe „24/7 Betrieb unterstützt“ in Kombination mit <3,5 h Ladezeit. Die 14 l Staubbeutelkapazität (2×7 l) ist für wiederkehrenden Feinstaub und leichte Folien-/Papierreste geeignet, solange Entleerungsstopps organisatorisch eingebunden werden.
Die Rechnung
Annahme: Netto-Reinigungsfläche 8.000 m². Annahme: Reale Flächenleistung im laufenden Hallenbetrieb ~1.000 m²/h (unter dem Maximalwert 1.400 m²/h). Reinigungszeit ≈ 8.000 m² / 1.000 m²/h = 8,0 h. Bei 4 h Standardlaufzeit pro Akkuzyklus ergeben sich zwei Reinigungsblöcke à 4 h; dazwischen Laden <3,5 h: Gesamtzeitfenster ≈ 4 h Reinigung + 3,5 h Laden + 4 h Reinigung = 11,5 h.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Fahrgassen oder Durchfahrten stellenweise unter 75 cm Breite oder unter 52 cm Höhe fallen (z. B. durch abgestellte Paletten, herausragende Ladung), ist der autonome Durchlauf nicht stabil planbar.
Wenn der Schmutzeintrag so hoch ist, dass 14 l Staubbeutel (2×7 l) und/oder 6 l Müllbehälter innerhalb eines Zyklus überlaufen, entstehen häufige Stopps und manuelle Eingriffe, wodurch der Vorteil der Autonomie schrumpft.
Bei nassen, klebrigen oder öligen Verschmutzungen (z. B. Hydrauliköl, nasse Radspuren) ist ein Kehr-/Saugroboter ohne Nassreinigung nicht die passende Primärmaschine.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 21:30 Uhr.
Netto-Reinigungsfläche: 8.000 m².
Reale Flächenleistung im Objekt (wegen Restverkehr/Unterbrechungen): 1.000 m²/h.
Supermarkt / Lebensmittel-Einzelhandel (Hartboden, Regalgänge)Lebensmittel-Supermarkt: Verkaufsfläche nach Ladenschluss in einem AkkuzyklusFür Regalgänge und offene Verkaufszonen nach Geschäftsschluss, wenn trockenes Kehr-/Saugen im Vordergrund steht. Mit 55 cm Saugbreite und max. 1.400 m²/h kann der MT1 Vac typische Filialgrößen innerhalb der 4 h Standardlaufzeit auf Hartboden abdecken, sofern Gänge mindestens 75 cm frei bleiben.
22:10 Uhr, die Eingangstür ist verriegelt, nur das Notlicht bleibt in den Gängen an. Die Spätschicht zieht noch schnell zwei Rollcontainer aus dem Hauptgang, dann setzt der MT1 Vac an der Stirnseite der Gondeln an. Die Seitenbürste sammelt Krümel und Etikettenreste an der Sockelleiste, das Saugmodul zieht den feinen Staub von der Laufzone. Der Vorarbeiter kontrolliert auf dem Tablet, ob die Hauptgänge als freie Korridore erkannt sind, bevor er den Bereich „Obst/Gemüse“ freigibt.
Ausgangslage
Nach Ladenschluss wird die Fläche oft zuerst manuell gekehrt/gesaugt und erst danach nass nachgearbeitet. Dabei entstehen Zeitdruck und wechselnde Qualität: Unter den Regalkanten bleibt Staub liegen, und in der Nähe der Kassen staut sich Schmutz durch hohen Publikumsverkehr. Zusätzlich werden nachts häufig Umbauten (Aktionsflächen) gemacht, die Routen verändern.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Spätschicht räumt lose Artikel, Werbeaufsteller und Rollcontainer so, dass die Roboterroute durchgängig mindestens 75 cm breit und 52 cm hoch frei ist. Einlernen: Ein Kartierungsdurchlauf erfolgt einmalig nach Ladenschluss; Zonen wie „Kasse“, „Backstation“, „Getränke“ werden als separate Reinigungsbereiche angelegt, sodass bei Umbauten nur Teilbereiche neu eingelernt werden müssen (VSLAM/Marker/LiDAR-SLAM). Täglicher Zyklus: Start an der Ladestation, zuerst Hauptgänge, dann Quergänge; Randfahrten entlang Sockelleisten nutzen die 70 cm Kehrbreite mit Seitenbürste. Personalrolle: Während der Roboter läuft, führt die Spätschicht parallel Tätigkeiten aus, die der Roboter nicht abdeckt (Nasswischen von Flecken, Nacharbeiten an Ecken/unter niedrigen Überhängen mit Hand-vacuum Extension). Entleerung: Bei normalem nächtlichem Schmutzeintrag bleibt der 14-l-Staubbeutel (2×7 l) und der 6-l-Müllbehälter im Rahmen; der Wechsel erfolgt planmäßig am Ende des Durchlaufs. Störungen: Bei kurzfristig zugestellten Gängen wird der Bereich übersprungen und später als zweiter Lauf gestartet; bei wiederkehrenden Engstellen werden Marker/Sperrzonen gesetzt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Filiale ist überwiegend Hartboden, passend zur angegebenen 4 h Laufzeit im Standard-Kehr-/Saugmodus auf Hartböden. Die 55 cm Saugbreite ist für Laufzonen geeignet, während die 70 cm Kehrbreite (mit Seitenbürste) Kanten entlang der Regalsockel abdeckt. Die Mindestdurchfahrt von 75 cm passt zu Regalgängen, sofern Aktionsaufbauten nicht einengen. Der 14-l-Staubbeutel (2×7 l) unterstützt längere Durchläufe ohne ständiges Entleeren.
Die Rechnung
Annahme: Netto-Reinigungsfläche 2.500 m². Annahme: Reale Flächenleistung zwischen Regalen ~850 m²/h (unter max. 1.400 m²/h). Reinigungsdauer ≈ 2.500 m² / 850 m²/h ≈ 2,94 h. Das liegt innerhalb der 4 h Standardlaufzeit auf Hartboden. Zusatzcheck Entleerung: Annahme Schmutzvolumen ~0,8 l pro 1.000 m² und Nacht ⇒ 2.500 m² ≈ 2,0 l; das liegt deutlich unter 14 l Staubbeutelkapazität und unter 6 l Müllbehälter.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn die Filiale während der Reinigung geöffnet ist oder ein nachweispflichtiges Lärmlimit einzuhalten ist, fehlt im Datenblatt ein Schalldruckpegel; der Einsatz ist dann nur nach eigener Messung/Freigabe sinnvoll.
Wenn Aktionsflächen oder Palettenaufbauten regelmäßig Gänge unter 75 cm verengen, wird die Flächenabdeckung lückenhaft oder erfordert häufiges Umplanen/Sperren.
Bei dominierenden Nassaufgaben (z. B. klebrige Getränke, Fett-/Ölfilme) ersetzt ein Kehr-/Saugroboter keine Nassreinigung; dann ist eine Scheuersaugmaschine oder manuelle Nassreinigung zwingend zusätzlich einzuplanen.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 22:10 Uhr.
Netto-Reinigungsfläche: 2.500 m².
Reale Flächenleistung im Regalumfeld: 850 m²/h.
Schmutzvolumen pro Nacht: 0,8 l pro 1.000 m².
Bürogebäude (mehrere Etagen, Mischflächen Hartboden/Teppichzonen)Mehrgeschossiges Bürogebäude: Etagenweise Tagesreinigung mit AufzugtransferFür Büroflächen, in denen tagsüber abschnittsweise gereinigt werden soll, ohne alle Mitarbeitenden zu stören. Der MT1 Vac kann mit max. 1.400 m²/h und 3–6,5 h Laufzeit (4 h im Standardmodus auf Hartboden) mehrere Etagen nacheinander abarbeiten, wenn Aufzug- und Umsetzlogistik geklärt ist.
11:45 Uhr im Bürofoyer: Der Objektleiter wartet, bis die Aufzugtür frei ist, und rollt den MT1 Vac aus dem Reinigungsraum. Auf dem Tablet wird die Karte „Etage 3“ geladen, während im Hintergrund eine Besprechung endet und die ersten Mitarbeitenden wieder durch den Gang gehen. Der Roboter setzt langsam an der Flurachse an, saugt die Laufzone ab und weicht Bürostühlen aus, die in den Gang ragen. Nach dem Abschnitt kehrt er zum Aufzug zurück, damit die Reinigungskraft ihn in die nächste Etage umsetzt.
Ausgangslage
In Büroobjekten kollidieren Reinigungszeiten häufig mit Meetings und wechselnder Belegung. Klassisches Saugen wird deshalb in kurze Zeitfenster gedrängt, wobei Ecken, Kanten und Laufwege inkonsistent bearbeitet werden. Zusätzlich ist die Gebäudelogistik (Aufzug, Zutritte, Brandschutztüren) ein praktischer Engpass für jede autonome Lösung.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Die Tagesreinigung sorgt dafür, dass Brandschutztüren in den Reinigungsbereichen offen gehalten oder als Sperren hinterlegt sind; Stuhlreihen und Rollcontainer werden kurz aus dem Gang gezogen, damit 75 cm Durchfahrtbreite frei bleiben. Einlernen: Pro Etage wird eine eigene Karte erstellt (VSLAM/Marker/LiDAR-SLAM); wiederkehrende Engstellen (Druckerinseln, Küche) werden als langsame Zonen definiert. Täglicher Zyklus: Der Roboter reinigt eine Etage, meldet „Bereich fertig“ und wird von der Reinigungskraft in den Aufzug gesetzt; auf der nächsten Etage wird die passende Karte geladen und der Lauf fortgesetzt. Personalrolle: Die Reinigungskraft bleibt in Reichweite, um Türen zu öffnen, kurzfristige Hindernisse zu entfernen und Kanten/Polster mit der Hand-vacuum Extension nachzuarbeiten. Störungen: Bei Aufzugbelegung wird der Roboter in der Etage geparkt; bei wiederkehrenden Fehlfahrten an Glasflächen werden Marker ergänzt.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Mindestdurchfahrt von 75 cm ist für typische Büroflure nutzbar, wenn Möbel nicht in die Laufzone ragen. Das Gewicht von 75 kg ist relevant für den Aufzugtransport und verlangt eine abgestimmte Gebäudelogistik. Durch die Navigation per VSLAM/Marker/LiDAR-SLAM lassen sich Etagen als getrennte Karten betreiben, was bei mehrgeschossigen Objekten zentral ist. Die Laufzeitspanne von 3–6,5 h (mit 4 h im Standardmodus auf Hartboden) reicht für mehrere Etagen, sofern Transferzeiten eingeplant werden.
Die Rechnung
Annahme: 5 Etagen à 400 m² ⇒ 2.000 m² Netto-Reinigungsfläche. Annahme: Reale Flächenleistung im Büro (Mobiliar/Belegung) ~800 m²/h. Reinigungszeit ≈ 2.000 m² / 800 m²/h = 2,5 h. Annahme: 6 Aufzugsfahrten (Start + Etagenwechsel + Rückfahrt) à 3 min ⇒ 18 min ≈ 0,3 h. Gesamt ≈ 2,5 h + 0,3 h = 2,8 h; das liegt innerhalb der 4 h Standardlaufzeit auf Hartboden, sofern die Etagenfolge ohne lange Wartezeiten funktioniert.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn kein Aufzug verfügbar ist oder der Aufzug nicht für 75 kg Gerätetransport freigegeben ist, ist der Etagenbetrieb praktisch nicht umsetzbar.
Wenn viele Bereiche aus hochflorigem Teppich bestehen und eine tiefenwirksame Teppichreinigung gefordert ist, ist ein Kehr-/Saugroboter mit Fokus auf Staub/Leichtschmutz nicht automatisch ausreichend (Leistungsdaten speziell für Teppichtiefenreinigung sind im Datenblatt nicht ausgewiesen).
Wenn Flure regelmäßig unter 75 cm verengt sind (offene Schränke, abgestellte Pakete), steigt der Betreuungsaufwand stark.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 11:45 Uhr.
Gebäudeumfang: 5 Etagen.
Fläche pro Etage: 400 m².
Reale Flächenleistung im Büro: 800 m²/h.
Anzahl Aufzugsfahrten: 6.
Dauer je Aufzugsfahrt inkl. Ein-/Ausfahren: 3 min.
Schule / Hochschulgebäude (Flure, Aula, Hartboden)Bildungseinrichtung: Flure und Aula im engen Nachmittagsfenster (Feinstaub/Chalk)Für Flure und gemeinschaftliche Bereiche mit trockenem Schmutz und Feinstaub, wenn ein fixes Zeitfenster am Nachmittag einzuhalten ist. Mit max. 1.400 m²/h und H11-Filtration (über 98 % bis 0,3 µm laut Herstellerangabe) kann der MT1 Vac in einem eingegrenzten Reinigungsfenster eine relevante Grundreinigung leisten, solange Engstellen >75 cm bleiben.
16:05 Uhr, der Unterricht ist vorbei und die Flure leeren sich. In der Aula liegt feiner Staub, an den Flurkanten kleben Papierschnipsel von Projekten. Der MT1 Vac startet an der Station neben dem Hausmeisterraum und fährt zuerst die breite Achse entlang, bevor er in die Seitenflure abbiegt. Der Hausmeister schaut kurz auf den Status, weil um 19:00 Uhr eine Veranstaltung vorbereitet wird und die Fläche dann wieder frei sein muss.
Ausgangslage
Die Reinigung findet häufig zwischen Unterrichtsende und Abendnutzung statt. In dieser Zeit werden Flure intensiv begangen, und Schmutz wird schnell wieder eingetragen. Der Anspruch ist deshalb weniger „perfekt bis in jede Ecke“, sondern eine verlässliche Grundreinigung der Laufzonen, ohne das Personal komplett zu binden.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Hausmeisterdienst stellt sicher, dass mobile Stellwände und Mülleimer nicht in die Flurachse ragen; Türen, die dauerhaft in den Flur öffnen, werden für das Zeitfenster fixiert, damit die Mindestdurchfahrt von 75 cm nicht unterschritten wird. Einlernen: Kartierung der Hauptachsen und der Aula; problematische Bereiche (Glasfronten, Treppenpodeste) werden als Sperren hinterlegt, Marker können zur Stabilisierung eingesetzt werden. Täglicher Zyklus: Start 16:05 Uhr, zuerst Aula und breite Verkehrsflächen, danach Flure. Die 70 cm Kehrbreite (mit Seitenbürste) wird für Kanten entlang von Wänden/Heizkörpern genutzt; danach folgt eine Bahn auf der Laufzone mit 55 cm Saugbreite. Personalrolle: Eine Kraft bleibt im Gebäude, um kurzfristige Hindernisse zu entfernen und am Ende die Staubbeutel-/Behälterstände zu prüfen; Ecken, die der Roboter nicht sauber erreicht, werden mit der Hand-vacuum Extension ergänzt. Störungen: Bei plötzlichem Publikumsverkehr (AG, Elterntermin) wird der betroffene Bereich pausiert und später neu gestartet, damit keine Umfahrungen in Engstellen entstehen.
Warum dieses Gerät hier passt
Das Reinigungsfenster verlangt planbare Leistung: Mit max. 1.400 m²/h ist ausreichend Reserve vorhanden, und die 4 h Standardlaufzeit auf Hartboden passt zu einem Nachmittagsblock. Die H11-Filtration ist bei feinem Staub (z. B. Kreide-/Papierstaub) ein Argument, weil laut Herstellerangabe über 98 % der Partikel bis 0,3 µm erfasst werden. Die Mindestdurchfahrt von 75 cm ist in Fluren grundsätzlich erreichbar, wenn Tür- und Möbelsituationen organisatorisch gesichert werden.
Die Rechnung
Annahme: Netto-Reinigungsfläche (Aula + Flure) 3.000 m². Annahme: Reale Flächenleistung im Flurumfeld ~1.100 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 3.000 m² / 1.100 m²/h ≈ 2,73 h. Annahme: Reinigungsfenster 16:05–19:00 Uhr = 2,92 h. Damit bleibt rechnerisch ~0,19 h (~11 min) Puffer für Unterbrechungen/Umfahrungen; die Laufzeit ist innerhalb der 4 h Standardlaufzeit auf Hartboden.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn das Reinigungsfenster regelmäßig durch spontane Nachmittagsnutzung unterbrochen wird und dadurch längere Stillstände entstehen, kann die Flächenabdeckung im knappen Zeitfenster nicht sicher erreicht werden.
Wenn Türsituationen/Einbauten Flure unter 75 cm verengen (z. B. dauerhaft offene Flügeltüren, abgestellte Spinde), wird die autonome Navigation unzuverlässig oder erfordert dauernde Betreuung.
Wenn zusätzlich eine Nassreinigung gefordert ist (z. B. klebrige Verschmutzungen in Kantinenbereichen), ist ein Kehr-/Saugroboter nur ein Teilprozess.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 16:05 Uhr.
Netto-Reinigungsfläche: 3.000 m².
Reale Flächenleistung im Objekt: 1.100 m²/h.
Reinigungsfenster: 16:05–19:00 Uhr (2,92 h).
Autohaus / Showroom (Hartboden, enge Passagen, empfindliche Umgebung)Autohaus-Showroom: enge Laufzonen zwischen Fahrzeugen und KantenarbeitFür trockene Staub- und Partikelreinigung in Showrooms, wo häufig zwischen Exponaten navigiert werden muss. Entscheidend ist die Mindestdurchfahrt von 75 cm und die geringe Bauhöhe im Verhältnis zu Unterfahrten (min. 52 cm Durchfahrtshöhe); der MT1 Vac eignet sich für Laufzonen, nicht für Unterfahrten unter Fahrzeuge.
06:30 Uhr, die Beleuchtung im Showroom fährt hoch und der Boden zeigt jeden Staubfilm. Zwischen zwei ausgestellten Fahrzeugen bleibt nur ein schmaler Laufweg, daneben Glasfront und Infoständer. Der MT1 Vac setzt mit reduzierter Geschwindigkeit an, zieht mit der Seitenbürste entlang der Sockelleiste und saugt die Laufzone ab, ohne unter Stoßstangen zu fahren. Der Verkaufsleiter läuft kurz durch, sieht die saubere Spur und stellt einen Infoständer beiseite, damit die Passage frei bleibt.
Ausgangslage
Showrooms sollen vor Öffnung staubfrei wirken, gleichzeitig stehen Fahrzeuge und Aufsteller so, dass konventionelles, schnelles Saugen schwer wird. Die Reinigung muss präzise an Kanten erfolgen und darf Exponate nicht berühren. Unter Fahrzeugen sammelt sich Staub, ist aber nur mit Spezialwerkzeug erreichbar.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Vor der Frühreinigung werden mobile Aufsteller so gestellt, dass Laufwege mindestens 75 cm breit sind; lose Teppichmatten werden entfernt, damit sie nicht von der Seitenbürste verschoben werden. Einlernen: Kartierung außerhalb der Öffnungszeit; Fahrzeugpositionen werden als variable Hindernisse behandelt, kritische Engstellen werden als langsame Zonen hinterlegt. Täglicher Zyklus: Start 06:30 Uhr, zuerst Hauptlaufwege, dann Kanten entlang Glasfronten und Wände (70 cm Kehrbreite mit Seitenbürste), anschließend Saugen der Laufzonen (55 cm). Personalrolle: Eine Kraft begleitet den Lauf punktuell, setzt bei Bedarf Aufsteller um und nutzt die Hand-vacuum Extension für Bereiche, die nicht befahren werden (z. B. Seiten von Sofas im Kundenbereich, Kanten an Glasflächen). Störungen: Wenn eine Passage durch neu positionierte Fahrzeuge unter 75 cm fällt, wird sie gesperrt und der Bereich manuell ergänzt; bei Kontaktgefahr wird die Route angepasst statt „durchzudrücken“.
Warum dieses Gerät hier passt
Die Mindestdurchfahrt von 75 cm ist der zentrale Fit für Laufwege zwischen Exponaten. Mit 840 × 600 × 490 mm Außenmaß und 75 kg Gewicht bleibt der Roboter kompakt genug für Showroom-Laufzonen, solange die Passagen frei geplant sind. Die Funktionen Kehren/Saugen/Staubwischen passen zum typischen, trockenen Staubfilm vor Öffnung. Die Angabe zur Durchfahrtshöhe (min. 52 cm) macht zugleich transparent, dass Unterfahrten unter Fahrzeuge nicht abgedeckt sind.
Die Rechnung
Annahme: Engste geplante Passage zwischen Fahrzeugen: 90 cm. Mindestdurchfahrt laut Datenblatt: 75 cm. Differenz = 90 cm − 75 cm = 15 cm Restspielraum. Das ist eine knappe, aber rechnerisch zulässige Passage, wenn der Bereich als langsame Zone betrieben und frei von herausragenden Teilen (Aufsteller, Türspiegel) gehalten wird.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Passagen zwischen Fahrzeugen oder Aufstellern unter 75 cm fallen, ist der autonome Einsatz in diesen Zonen nicht geeignet; dann bleibt nur manuelle Reinigung.
Wenn Staub unter Fahrzeugen gezielt gefordert ist, scheitert das am Höhenkriterium: Der Roboter benötigt mindestens 52 cm Durchfahrtshöhe und ist damit nicht für Unterfahrten unter Stoßstangen/Schweller ausgelegt.
Wenn im Showroom viele lose Matten oder sehr leichte Displays stehen, kann die Seitenbürste diese verschieben; das erfordert zusätzliche Vorbereitung oder Sperrzonen.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 06:30 Uhr.
Engste geplante Passage im Showroom: 90 cm.
Hotel (Lobby, Flure, öffentliche Zonen; teilweise Teppich/Hartboden)Hotel: Lobby und Flure nachts – naheliegend, aber Gästezimmer bleiben außen vorFür Hotellobby und Flure als wiederkehrende, nächtliche Grundreinigung ohne Nassprozess. Wichtig ist die Mindestdurchfahrt von 75 cm: In vielen Hotels sind Gästezimmertüren schmaler, sodass der MT1 Vac dort nicht autonom hineinpasst und die Zimmerreinigung weiterhin manuell bleibt.
01:15 Uhr, in der Lobby ist es ruhig, nur der Nachtportier sitzt an der Rezeption. Auf dem Steinboden liegen feine Staubspuren vom späten Check-in, im Flur steht ein Housekeeping-Wagen am Rand. Der MT1 Vac fährt aus der Station, saugt die Laufzone und nimmt an den Sockelleisten mit der Seitenbürste den Staub auf. Vor den Gästezimmertüren stoppt der Roboter an der Schwelle, weil die Route bewusst im Flur bleibt.
Ausgangslage
Hotellobbys und Flure werden über den Tag stark genutzt, und nachts soll es schnell wieder ordentlich wirken. Naheliegend ist der Wunsch, auch Gästezimmer automatisiert zu saugen; praktisch scheitert das häufig an Türbreiten, Schwellen und variabler Möblierung. Zudem muss der Nachtbetrieb zuverlässig sein, weil nur wenig Personal verfügbar ist.
So läuft der Einsatz
Vorbereitung: Der Nachtdienst stellt Housekeeping-Wagen und Prospektständer so, dass Flure durchgängig mindestens 75 cm breit sind und keine niedrigen Dekoelemente die 52 cm Mindesthöhe in Durchfahrten unterschreiten. Einlernen: Kartierung von Lobby, Fluren und Aufzugsvorbereich; Gästezimmer werden nicht als Zielzonen angelegt, sondern bleiben bewusst ausgeschlossen. Täglicher Zyklus: Start 01:15 Uhr, zuerst Lobby und Eingangszone, danach Flure etagenweise (sofern der Aufzug verfügbar ist) oder nur auf der Nacht-Etage. Personalrolle: Der Nachtdienst kontrolliert Status/Fehler und übernimmt punktuell Ecken (z. B. hinter Pflanzenkübeln) mit der Hand-vacuum Extension; Zimmerreinigung bleibt Aufgabe des Housekeepings. Störungen: Bei zugestellten Fluren wird die Route pausiert, der Wagen umgesetzt und der Lauf fortgesetzt; bei voller Staubbeutel-/Behälteranzeige wird am Ende der Lobby-Runde entleert.
Warum dieses Gerät hier passt
Für Lobby und Flure passt die trockene Reinigungsfunktion (Kehren, Saugen, Staubwischen). Die 4 h Standardlaufzeit auf Hartboden unterstützt nächtliche Durchläufe ohne Zwischenladen, und die <3,5 h Ladezeit ist für den nächsten Zyklus ausreichend. Die Mindestdurchfahrt von 75 cm ist das entscheidende Kriterium für die Flurnutzung und zugleich die klare Einschränkung gegenüber Gästezimmern. Die 14 l Staubbeutelkapazität (2×7 l) ist für nächtlichen Staubeintrag in öffentlichen Zonen meist ausreichend, sofern das Objekt nicht außergewöhnlich viel Grobschmutz einträgt.
Die Rechnung
Annahme: Netto-Reinigungsfläche (Lobby + Flure) 1.500 m². Annahme: Reale Flächenleistung im Hotel (Kurven, Aufsteller, Engstellen) ~750 m²/h. Reinigungsdauer ≈ 1.500 m² / 750 m²/h = 2,0 h; das liegt innerhalb der 4 h Standardlaufzeit auf Hartboden. Zusatzcheck „naheliegend, aber begrenzt“: Annahme Gästezimmertürlichte 70 cm; Mindestdurchfahrt laut Datenblatt 75 cm ⇒ 70 cm < 75 cm, der Roboter kann nicht autonom in Gästezimmer einfahren.
Wo dieses Gerät nicht die richtige Wahl ist
Wenn Gästezimmertüren oder interne Durchgänge unter 75 cm liegen (z. B. 70 cm lichte Breite), ist der Einsatz in Zimmern nicht möglich; dann bleibt der Roboter auf Lobby/Flure beschränkt.
Wenn viele Bereiche aus hochflorigem Teppich bestehen und eine nachweisbare Tiefenreinigung gefordert ist, fehlen im Datenblatt spezifische Leistungsangaben dafür; der Einsatz ist dann eher als ergänzende Grundreinigung zu sehen.
Wenn nachts sehr leise Betriebsbedingungen zwingend sind und ein messbarer Grenzwert eingehalten werden muss, ist ohne Geräusch-Spezifikation im Datenblatt vorab eine eigene Messung/Abstimmung erforderlich.
Getroffene Annahmen
Uhrzeit der Szene: 01:15 Uhr.
Netto-Reinigungsfläche (Lobby + Flure): 1.500 m².
Reale Flächenleistung im Hotel: 750 m²/h.
Lichte Breite einer typischen Gästezimmertür im Objekt: 70 cm.
Erleben Sie den Pudu MT1 Vac in Ihrem Objekt
Marcel AvalosFachpartner für Reinigungsrobotik
Roboter kauft man nicht aus dem Katalog — man erlebt sie auf der eigenen Fläche.
Marcel sieht sich Ihr Objekt persönlich an: Boden, Gänge, Tore, Zeiten.
Kaufen müssen Sie dafür nichts: Die meisten Objekte mieten den Roboter im
Full Service — eine planbare Monatsmiete, Einrichtung, Wartung und Bürsten
inklusive. Im Verhältnis kostet das meist weniger als eine offene
Reinigungsstelle — an Geld und an Nerven.
Und Ihr Team? Bleibt. Der Roboter fährt die langen Bahnen, Ihre Leute machen
die Arbeit, für die es Menschen braucht.
Vertiefung: Passt diese Geräteklasse zu Ihrer Frage?
Autonome Reinigung im Supermarkt — Die Fläche muss vor Ladenöffnung glänzen — und niemand will dafür um 5 Uhr eine Schicht besetzen. Genau dieses Fenster fahren Reinigungsroboter zuverlässig ab.
Reinigungsmaschine für die Lagerhalle — Handgeführt, Aufsitzmaschine oder Roboter? Die ehrliche Antwort hängt an drei Fragen: Wie groß ist die Fläche, wer soll fahren — und wann?
Häufige Fragen zum Pudu MT1 Vac
Für welche Flächen eignet sich der Pudu MT1 Vac?
Für den Pudu MT1 Vac liegen durchgerechnete Einsatzszenarien vor, unter anderem für: Logistikzentrum / Umschlaghalle (Hartboden, Staplerverkehr); Supermarkt / Lebensmittel-Einzelhandel (Hartboden, Regalgänge); Bürogebäude (mehrere Etagen, Mischflächen Hartboden/Teppichzonen); Schule / Hochschulgebäude (Flure, Aula, Hartboden).
Wann ist der Pudu MT1 Vac nicht die richtige Wahl?
Wenn Fahrgassen oder Durchfahrten stellenweise unter 75 cm Breite oder unter 52 cm Höhe fallen (z. B. durch abgestellte Paletten, herausragende Ladung), ist der autonome Durchlauf nicht stabil planbar. Wenn der Schmutzeintrag so hoch ist, dass 14 l Staubbeutel (2×7 l) und/oder 6 l Müllbehälter innerhalb eines Zyklus überlaufen, entstehen häufige Stopps und manuelle Eingriffe, wodurch der Vorteil der Autonomie schrumpft. Bei nassen, klebrigen oder öligen Verschmutzungen (z. B. Hydrauliköl, nasse Radspuren) ist ein Kehr-/Saugroboter ohne Nassreinigung nicht die passende Primärmaschine.
Kann man den Pudu MT1 Vac mieten statt kaufen?
Ja — die meisten Objekte mieten den Pudu MT1 Vac im Full Service: eine planbare Monatsmiete inklusive Einrichtung, Schulung, Wartung und Bürsten. Fachpartner Marcel Avalos berät kostenlos und meldet sich zeitnah persönlich.
Wer richtet den Pudu MT1 Vac ein und übernimmt die Wartung?
Einrichtung, Kartierung und Schulung übernimmt auf Wunsch der Fachpartner vor Ort. Im laufenden Betrieb fallen täglich rund 15–30 Minuten für Tank, Bürsten und Kontrolle an — oder der Full Service übernimmt auch das.